Bunch of Cowboys Administration GmbH
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Thomas Weible seit 25.9.2017 | Geschäftsführer |
Markus Arnold seit 25.9.2017 | Geschäftsführer |
Stephan Werner seit 25.9.2017 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 37.20% | |
| 37.20% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
3 Gesellschafter
GmbH-Struktur
2 von 3 angezeigt
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Flexoptix GmbHDarmstadtJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023A. Darstellung der Geschäftstätigkeit, der wirtschaftlichen Entwicklung und des Geschäftsverlaufes 1. Geschäftstätigkeit Die Flexoptix GmbH entwickelt und vermarktet seit 2008 elektronische Systeme für Telekommunikations- und Datennetze. Das Leistungsspektrum umfasst dabei nicht nur die Entwicklung eigener Applikationen, sondern erstreckt sich auch auf die Veredelung von Zulieferprodukten wie optischen Transceivern und verwandte Produktlösungen sowie Softwarelösungen im Bereich Produkttest und -service. Ein weiterer Schwerpunkt liegt in der eigenentwickelten, softwaregestützten Online-Vermarktung sowie dem internationalen Online-Vertrieb. 2. Entwicklung von Gesamtwirtschaft und Branche Das Institut für Weltwirtschaft, Kiel, beschreibt in seinem Konjunkturbericht Nr 109 vom 12/2023, dass sich die Weltkonjunktur angesichts des Inflationsschocks und der massiven Straffung der Geldpolitik im Jahr 2023 besser als erwartet hielt, auch wenn die wirtschaftliche Expansion moderat war. Die Inflation geht inzwischen zügig zurück, und die Geldpolitik beginnt voraussichtlich bereits im ersten Halbjahr 2024 mit Zinssenkungen. Eine konjunkturelle Belebung zeichnet sich aber derzeit noch nicht ab. In den fortgeschrittenen Volkswirtschaften bremsen eine hohe Unsicherheit über die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen, und finanzpolitische Impulse fallen weg. In China bleibt die wirtschaftliche Dynamik angesichts struktureller Probleme verhalten. Insgesamt wird für das kommende Jahr 2024 mit einem Anstieg der Weltproduktion - gemessen auf Basis von Kaufkraftparitäten - um 2,9 Prozent, nach 3,1 Prozent im Jahr 2023. Für das Jahr 2025 wird ein Anziehen der Weltkonjunktur auf eine Zuwachsrate von 3,2 Prozent erwartet. Damit wird die Prognose gegenüber dem Herbst für die Jahre 2023 und 2024 jeweils leicht - um 0,1 Prozentpunkt - nach oben revidiert. Die Arbeitslosigkeit in den fortgeschrittenen Volkswirtschaften nimmt in der nächsten Zeit zwar leicht zu, bleibt aber auf historisch niedrigem Niveau. Die Inflation geht weiter zurück und dürfte im Jahr 2025 allgemein wieder nachhaltig in die Nähe der Zielmarken gesunken sein. Die Weltkonjunktur hielt sich im Jahr 2023 besser als erwartet, eine konjunkturelle Belebung zeichnet sich aber noch nicht ab. 1 Im Jahr 2023 nahm das Bruttoinlandsprodukt (BIP) in Deutschland nach vorläufigen Berechnungen des Statistischen Bundesamtes preisbereinigt um 0,3 Prozent ab. Die wirtschaftliche Entwicklung war dabei wie schon im Vorjahr wesentlich bestimmt durch die Auswirkungen der Energiepreiskrise in Verbindung mit einer ausgeprägten weltwirtschaftlichen Schwäche und den zunehmend spürbaren Effekten der restriktiveren Geldpolitik. Hinzu kam ein außergewöhnlich hoher Krankenstand, der das gesamtwirtschaftliche Arbeitsvolumen dämpfte. Alles dies belastete die deutsche Wirtschaft anhaltender als zu Beginn des vergangenen Jahres angenommen und verzögerte die wirtschaftliche Erholung. 2 Wie Produktion und Umsatz sind auch die Exporte der deutschen Elektro- und Digitalindustrie im Dezember 2023 deutlich zurückgegangen. Mit einem Wert von 18,1 Mrd. € fielen sie um 9,3% geringer aus als im Vorjahr. Damit waren die Branchenausfuhren in allen Monaten des zweiten Halbjahres rückläufig. Aufgrund der besseren Entwicklung in der ersten Jahreshälfte steht für das Gesamtjahr 2023 dennoch ein Plus zu Buche. So konnte unsere Industrie im vergangenen Jahr insgesamt Waren im (Rekord-)Wert von 253,8 Mrd. € ins Ausland liefern. Der Zuwachs um 2,7% schließt dabei allerdings nicht zuletzt auch einen Anstieg der Ausfuhrpreise um 4,1% ein. 3
1 Institut für Weltwirtschaft, im
Wesentlichen so entnommen aus:
https://www.ifw-kiel.de/fileadmin/Dateiverwaltung/IfW-Publications/fis-import/6bf368c2-c935-48e4-8f28-098420e6c252-
Das Geschäftsklima in der Digitalbranche verzeichnet Stand Januar 2024 einen Abstieg von 2,6 Zählern auf 7,3 Punkte. Für die kommenden Monate bewerten die Unternehmen der IT- und Telekommunikation (ITK) die Geschäftserwartungen schwächer als im Vormonat (Minus 2,8 Zähler auf Minus 2,9 Punkte). Die Geschäftslage hat um 2,0 Zähler auf 18,0 Punkte nachgegeben. 4
4 Im Wesentlichen so entnommen aus:
https://www.bitkom.org/Digitalindex
3. Geschäftliche Entwicklung im Berichtszeitraum Finanzielle Leistungsindikatoren Unsere bedeutsamsten Leistungsindikatoren sind die Umsatzerlöse und das Rohergebnis. Zu den Umsatzerlösen erfolgen aufgrund des Wahlrechts nach § 276 Satz 1 HGB keine konkreten Angaben. Die Entwicklung der Umsatzerlöse und des Rohergebnisses sind nachfolgend dargestellt. Geschäftsverlauf Die Geschäftsführung bewertet die wirtschaftliche Lage des Unternehmens für das Geschäftsjahr 2023 als gut und die Geschäftsentwicklung insgesamt als günstig. Der Gesamtumsatz des Jahres 2023 liegt 2,0 % über dem Vorjahreswert. Die Gründe hierfür liegen im Wesentlichen in einer lediglich leichten Ausweitung der Umsätze bei Bestandskunden sowie bei Neukunden aufgrund der teilweise vorgezogenen vergangenen Investitionen in die Internet-Infrastruktur als Folgen der Pandemie-Bekämpfung und der zunehmenden Digitalisierung der Arbeitswelt (Stichwort Homeoffice und Kl). Es ist uns dabei gelungen, interessante Neukunden außerhalb und innerhalb Europas zu gewinnen. Die Basis an Interessenten und Kontakten wurde weiter verbreitert, so dass sich auch künftig die Chance zur Gewinnung weiterer neuer Kunden bietet. Die im Lagebericht des Vorjahres prognostizierte Entwicklung konnte wie erwartet realisiert werden. Die Umsatzerlöse und das Rohergebnis sind marginal gestiegen, während der Jahresüberschuss leicht gesunken ist. Auftragseingang und Auftragsbestand Auftragseingang sowie Auftragsbestand sind - aufgrund des Geschäftsmodells der Flexoptix GmbH - grundsätzlich keine aussagekräftigen Unternehmenskennzahlen. Dies liegt darin begründet, dass die Flexoptix GmbH über keine langfristigen Lieferrahmenverträge verfügt und als Dienstleistungsunternehmen über keine eigene Fertigung verfügt. Die Auftragsreichweite orientiert sich vielmehr an unserer Regellieferzeit von in der Regel 4 bis 6 Wochen. Entsprechend lag unser Auftragsbestand im Berichtszeitraum bei einer Reichweite von grundsätzlich ein bis 1,5 Monatsumsätze. Rohergebnis Im Geschäftsjahr 2023 wurde ein Rohergebnis in Höhe von TEuro 24.065 gegenüber TEuro 23.738 im Vorjahr erwirtschaftet. Die Steigerung des Rohergebnisses um 1,38 % gegenüber dem Vorjahr liegt im Wesentlichen in leicht erhöhten Umsatzerlösen begründet, die den Rückgang der sonstigen betrieblichen Erträge und des Materialaufwands überkompensieren konnten. 4. Beschaffung Die Verfügbarkeit der für Flexoptix relevanten elektronischen Bauteile "Transceiver" aus dem Hauptproduktionsstandort "China" im Jahr 2023 hat sich großteilig auf akzeptablem Niveau stabilisiert. Ursächlich hierfür ist vor allem der fortdauernde Handelskonflikt zwischen den USA und China und dessen anhaltend negativen Auswirkungen auf Logistik und Bauteilverfügbarkeiten in der Telekommunikationsbranche. Die in vielen Bereichen noch bestehende Verknappung führte zu sich auf hohem Niveau stabilisierenden Lieferzeiten und zu kurzfristigen Engpässen aufgrund geänderter und sich ändernder Zoll-, Import-, und Exportvorschriften. Dies führte zu schwer planbaren Änderungen in den internationalen Handelsbedingungen. Wie in der Vergangenheit haben sich Preisänderungen aus der Währungsrelation zwischen US-Dollar und Euro ergeben. Maßgeblich für unsere Einschätzung sind eigene Marktbeurteilungen und Gespräche mit unseren chinesischen Hauptlieferanten. Wir arbeiten unverändert eng mit unseren Kunden und Lieferanten zusammen, um eine wirtschaftliche Versorgung mit Transceivern zu gewährleisten, eventuelle Risiken frühzeitig zu erkennen sowie diesen zu begegnen. Aus diesem Grund ist es uns bisher auch gelungen, gravierende Lieferengpässe bei unseren Kunden zu vermeiden. Die Fähigkeit, Versorgungssicherheit herzustellen, hat maßgeblichen Einfluss auf die Wettbewerbsfähigkeit unserer Kunden und stellt somit unverändert einen bedeutenden Wertschöpfungsbereich unserer Gesellschaft dar. Das damit verbundene Preisrisiko in der Materialbeschaffung ist weiterhin zunehmend, da wir versuchen, kurzfristige Versorgungsengpässe über Lagerbestellungen zu kompensieren und nicht mehr vornehmlich auftragsbezogen zu disponieren. Des Weiteren ist für 2024 geplant, Fertigungsstellen außerhalb Festland-China aufzunehmen. 5. Investitionen In 2023 wurden im Wesentlichen Investitionen in Hardware und Büroausstattungen getätigt (Investitionen insgesamt TEuro 383, im Vorjahr TEuro 548). 6. Finanzierung Eine neue Finanzierung wurde im Berichtszeitraum nicht aufgenommen. Bestehende Finanzierungen aus zwei KfW-Krediten, die in 2015 bzw. 2017 aufgenommen wurden, wurden in 2023 entsprechend den bestehenden Tilgungsplänen planmäßig mit, wie im Vorjahr, TEuro 193 getilgt. 7. Personal- und Sozialbereich Zum Jahresende waren insgesamt 71 Mitarbeiter beschäftigt (davon 2 Auszubildende, Jahresdurchschnitt 69 Mitarbeiter; Jahresdurchschnitt im Vorjahr: 63 Mitarbeiter); zusätzlich waren, wie im Vorjahr, 3 Geschäftsführer angestellt. Der Personalaufwand liegt 10,3 % bzw. TEuro 557 über dem Vorjahreswert. Die Steigerung ist im Wesentlichen auf die Neueinstellung von hochqualifizierten Fachkräften zurückzuführen. 8. Allgemeiner Verwaltungsbereich Der Anstieg der sonstigen betrieblichen Aufwendungen von TEuro 4.575 auf TEuro 5.144 ist im Wesentlichen auf einen Anstieg der Mietaufwendungen um Teuro 212, gestiegene Fremdleistungskosten (Anstieg um TEuro 272), Werbe- und Reisekosten (Anstieg um TEuro 268), sowie auf Messekosten (Anstieg um TEuro 70) zurückzuführen. B. Darstellung der Lage 1. Vermögenslage Die Vermögens- und Kapitalstruktur im Vergleich zum Vorjahr zeigt folgende Übersicht:
Die flüssigen Mittel stellen nach den Forderungen gegen verbundene Unternehmen den wesentlichen Posten auf der Aktivseite dar. Der Anstieg der Forderungen gegen verbunden Unternehmen von TEuro 9.650 (33,9 % der Bilanzsumme) auf TEuro 12.150 (42,5 % der Bilanzsumme) ist auf eine weitere Darlehensgewährung von TEuro 2.500 an eine Schwestergesellschaft zurückzuführen. Die flüssigen Mittel betragen TEuro 7.502 bzw. 26,2 % der Bilanzsumme (im Vorjahr TEuro 10.121 bzw. 35,5 % der Bilanzsumme). Die Eigenkapitalquote hat sich von 86,0% auf 88,3 % erhöht und deckt neben dem gesamten Anlagevermögen auch 88,3 % (im Vorjahr 86,0 %) des Umlaufvermögens ab. Der Verschuldungsgrad (Fremdkapital / Eigenkapital) ist von 16,3 % im Vorjahr auf 13,2 % in 2023 gesunken. Die Liquidität 1. Grades (flüssige Mittel / kurzfristiges Fremdkapital) ist mit ca. 255 % aufgrund des deutlichen Rückgangs der flüssigen Mittel gleichfalls deutlich zurückgegangen (im Vorjahr ca. 297 %), allerdings immer noch auf sehr hohem Niveau.. Die Liquiditätskennziffern 2. Und 3. Grades haben sich dagegen um jeweils deutlich mehr als 100 %-Punkte verbessert. 2. Finanzlage Der Cashflow stellt sich wie folgt dar:
Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit ist im Wesentlichen von der im Geschäftsjahr vorgenommenen Ausschüttung (TEuro 8.000) geprägt. Die zahlungswirksamen Veränderungen betrugen somit TEuro -2.619 (im Vorjahr TEuro 3.836) und führten zu einem Finanzmittelfonds von TEuro 7.502 (im Vorjahr TEuro 10.121). Die Finanzlage war im Geschäftsjahr äußerst zufriedenstellend. Wir waren jederzeit in der Lage, unseren Zahlungsverpflichtungen nachzukommen und gehen davon aus, unsere sämtlichen finanziellen Verpflichtungen auch künftig stets fristgerecht aus dem laufenden Cashflow zu erfüllen. 3. Ertragslage Die folgende Aufstellung zeigt die Ertragslage im Vorjahresvergleich:
Zu weiteren Erläuterungen siehe zu Punkt 3. Geschäftsverlauf und Rohergebnis. 4. Zusammenfassung Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage waren im Geschäftsjahr 2023 und zum Zeitpunkt der Erstellung des Lageberichtes insgesamt gut. Wir beurteilen die Geschäftsentwicklung insbesondere vor dem Hintergrund der Umsatzsteigerung (+2,0%) insgesamt als günstig, aber aufgrund von Einmaleffekten bei einzelnen Kunden, unserer Geschäftstätigkeit in dem Nischenmarkt "optische Datenkommunikation" und kritischer Abhängigkeiten vom Zulieferland China nur bedingt für wiederholbar. C. Risikobeurteilung Risikomanagement Unsere Risikopolitik entspricht unserem Bestreben nach nachhaltigem Wachstum und der Sicherung des Unternehmenswertes, wobei wir versuchen, Risiken weitgehend zu vermeiden. Besonderes Gewicht legen wir dabei auf Flexibilität in unserer Planung, die den dynamischen Marktgegebenheiten Rechnung trägt. Dies ermöglicht es uns, potenzielle Risiken schnell zu erkennen und zu adressieren und die wesentlichen Entscheidungsfindungen zu unterstützen, während interne Informationssysteme eine angemessene Überwachung derartiger Risiken während der Durchführung und Abwicklung von Unternehmensprozessen ermöglichen. Nachfolgend beschreiben wir wesentliche Risikofelder, die unser Geschäft und unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage maßgeblich beeinflussen können. Dies sind nicht die einzigen Risiken, denen wir ausgesetzt sind. Risiken, die uns derzeit noch nicht bekannt sind, oder Risiken, die wir jetzt noch als weniger signifikant einschätzen, könnten sich ebenfalls nachteilig auf unser Unternehmen auswirken. Geschäftsrisiken Flexoptix wird von Unwägbarkeiten der konjunkturellen und politischen Rahmenbedingungen beeinflusst und ist abhängig von Zulieferbetrieben aus China und dem Branchenwachstum im Netzbetreiber- /Telekommunikationsmarkt. Die wirtschaftlichen Folgen insbesondere des völkerrechtswidrigen Angriffs von Russland auf die Ukraine und des Nah-Ost-Konflikts können weiterhin nicht abschließend beurteilt werden. Wir arbeiten unverändert an der Gewinnung neuer internationaler Kunden und an dem Ausbau bestehender Kundenbeziehungen, um die Ziele unserer konservativen Wachstumsstrategie zu erreichen und abzusichern. Risiken aus diesem Bereich bewerten wir als wesentlich. Durch die von uns umgesetzte Risikostrategie sehen wir die Eintrittswahrscheinlichkeit bestandsgefährdender Risiken derzeit als unwahrscheinlich an. Operative Risiken Wir betreiben Produktentwicklung und Online-Vertrieb in einem sich sehr schnell veränderndem Markt für Telekommunikation und Internetbandbreitenwachstum mit niedrigen Markteintrittshürden für internationale Mitbewerber. Bei Störungen in unserer Wertschöpfungskette sind wir der Gefahr von Lieferschwierigkeiten unseres Handelsgeschäfts mit Transceivern, Qualitätsproblemen sowie Produktsicherheits-, Arbeitssicherheits- und Umweltrisiken ausgesetzt. Um diesen Risiken zu begegnen, haben wir im Rahmen unseres Qualitäts- und Umweltmanagements angemessene Grundsatz- und Verfahrensvorgaben festgelegt. Zudem werden unsere Entwicklungsverfahren und logistischen Prozesse ständig weiterentwickelt und verbessert und unsere Mitarbeiter entsprechend aus- und weitergebildet. Schlanke Prozesse und kreativ-leistungsfähige Mitarbeiter ermöglichen es uns, uns mit der nötigen Geschwindigkeit in diesem dynamischen Markt zu behaupten. Die operativen Risiken sind für uns von wesentlicher Bedeutung, deren Eintrittswahrscheinlichkeit mit signifikanter Auswirkung sehen wir als möglich an. Lieferantenrisiken Bei der Beschaffung von Komponenten, Vorprodukten und Dienstleistungen sind wir auf Fremdanbieter v.a. aus China angewiesen. Die Einbeziehung Dritter schafft Risiken, wie unerwartete Lieferschwierigkeiten oder unvorhergesehene Preiserhöhungen, infolge von Marktengpässen oder Währungseinflüssen. Wir versuchen, lieferantenbezogenen Risiken durch intensive Marktbeobachtungen, regelmäßige Gespräche mit unseren Lieferanten, gründliche Prüfung von Lieferqualität sowie belastbare persönliche Kontakte zu begegnen, um eine vorteilhafte Belieferung und marktgerechte Preise sicherzustellen. Für 2024 werden wir versuchen, für einzelne Produkte nichtchinesische Zulieferer aufzubauen. Risiken aus diesem Bereich stufen wir als wesentlich ein. Wir sehen den Eintritt gravierender Risiken - vor allem aufgrund des nach wie vor ungelösten Handelskonflikts USA-China - als wahrscheinlich an. Kreditrisiken Wir steuern unsere Kreditrisiken durch klar definierte Prozesse zur Beurteilung der Kreditwürdigkeit von Kunden, die regelmäßige Einholung von Auskünften sowie gegebenenfalls die Versicherung von Forderungen durch einen Kreditversicherer. Der Schwerpunkt unseres Forderungseinzugs- Managements liegt in einem geregelten Mahnwesen mit vollständigem und zeitnahem Forderungseinzug. Die Kreditrisiken schätzen wir derzeit als unwesentlich ein. Deren Eintritt erachten wir jedoch aufgrund der hohen Kundenanzahl als grundsätzlich möglich. Fremdwährungsrisiken Flexoptix wickelt wesentliche Transaktionen außer in Euro auch in USD, CHF und GBP ab, wobei es zu Fremdwährungsrisiken, im Wesentlichen bezüglich der Entwicklung des US-Dollars, kommen kann. Diesen tragen wir unsererseits, soweit möglich, v.a. durch kurzlaufende Angebote/Projektlaufzeiten Rechnung. Die Fremdwährungsrisiken stellen zurzeit für uns unwesentliche Risiken dar. Zinsrisiken Aus den aufgenommenen Krediten resultiert ein Zinsänderungsrisiko. Dieses wird durch die Geschäftsführung der Gesellschaft überwacht. Es bestehen im Wesentlichen mittelfristige verzinsliche Forderungen gegenüber einer Konzernschwestergesellschaft. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten wurden im Geschäftsjahr planmäßig bedient. Derivative Instrumente finden keine Verwendung. Risiken aus diesem Bereich bewerten wir als unwesentlich und den Eintritt signifikanter Veränderungen des Zinsniveaus für uns als unwahrscheinlich. Gesamtrisiko Risiken, deren Eintritt den Bestand der Flexoptix voraussichtlich zur Gänze gefährden würden, könnten sich insbesondere aus den Geschäfts-, operativen und Lieferantenrisiken ergeben. Die Geschäftsführung sieht zurzeit jedoch keine Risiken, die unter Beibehaltung der Flexibilität und konservativen Weiterentwicklung den Fortbestand der Flexoptix gefährden könnten. D. Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung Gesamtwirtschaftliche Entwicklung Der Sachverständigenrat erwartet in seinem Beitrag "Konjunkturerholung verzögert sich 5 ", dass das deutsche Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Jahr 2023 um 0,4 % zurückgeht. Er revidiert damit seine Prognose gegenüber dem Frühjahr 2023 um 0,6 Prozentpunkte nach unten. Für die Abwärtsrevision sind vergleichsweise starke Sondereffekte wie ein Rückgang des Staatskonsums nach Abklingen der Corona-Pandemie verantwortlich. Im Jahr 2024 ist mit einer leichten Ausweitung des privaten Konsums zu rechnen, die zu einer verhaltenen konjunkturellen Erholung führt. Das BIP-Wachstum dürfte 0,7 % betragen. Belastend dürfte die Schwäche des Außenhandels wirken. Die Prognose für das Jahr 2024 wird gegenüber der Frühjahrsprognose um 0,6 Prozentpunkte abwärts revidiert. Die Inflation in Deutschland betrug gemessen an der Veränderung des Verbraucherpreisindex (VPI) gegenüber dem Vorjahr im September 2023 4,5 %. Damit ist sie im Vergleich zum diesjährigen Höchststand von 8,7 % im Januar 2023 deutlich gesunken. Der Rückgang ist auf geringere Preissteigerungen bei allen Komponenten zurückzuführen. Die Kerninflation, also die Teuerung aller Güter ohne Energie und Nahrungsmittel, betrug im September 2023 4,5 % und ist inzwischen zum Haupttreiber der Teuerung geworden. Die Gesamtrate dürfte im Jahr 2023 6,1 % betragen und im kommenden Jahr auf 2,6 % zurückgehen. Dies bedeutet gegenüber der Frühjahrsprognose eine Abwärtsrevision um 0,5 bzw. 0,4 Prozentpunkte. Die Abwärtsrevision ist durch eine geringere Kerninflation als erwartet zu erklären. Im Jahr 2024 dürften steigende Lohnstückkosten und steigende private Konsumausgaben die Kerninflation dennoch über die Gesamtrate heben. Sie dürfte 3,2 % betragen, nach 5,2 % im Jahr 2023. Risiken und Chancen Es sind aufgrund niedriger Einstiegshürden mehrere ernstzunehmende Mitbewerber im Markt aktiv, die mit verstärktem Preisdruck um Kunden konkurrieren. Es ist daher nicht auszuschließen, dass wir Kunden an die Konkurrenz verlieren und damit auch entsprechende Ertragseinbußen einhergehen können. Des Weiteren erschwert die angespannte Lage in Zusammenhang mit dem Konflikt zwischen Russland und der Ukraine sowie der Nah-Ost-Konflikt das weltweite Wirtschaftswachstum in einem nicht einschätzbaren Ausmaß. Wir gehen daher für das laufende Geschäftsjahr 2024 unverändert von längeren durchschnittlichen Lieferzeiten und schwer planbaren Änderungen in den internationalen Handelsbeziehungen aus. Darüber hinaus sind wir den Risiken aus Änderungen der Währungsrelation zwischen US- Dollar und Euro ausgesetzt, die sich im umgekehrten Fall natürlich auch als Chance darstellen. Ein Kernelement unserer Wachstumsstrategie ist die Konzentration auf die Bedürfnisse unserer Kunden und Interessenten. Dadurch sind wir in der Lage, zielgerichtete Lösungen anzubieten, Mehrwerte zu schaffen und uns gegenüber Wettbewerbern zu differenzieren. Mit unserem agilen Ansatz in der Unternehmensführung und den einzelnen Unternehmensbereichen arbeiten wir zudem kontinuierlich an der Verbesserung bestehender Prozesse und der Schaffung neuer nutzenstiftender Services für unsere Kunden. Wir sind davon überzeugt, durch die ergriffenen Maßnahmen die Grundlagen geschaffen zu haben, um weitere Kunden zu gewinnen und durch den Ausbau der Geschäftsbeziehungen bei bestehenden Kunden den Unternehmensbestand trotz der ungünstigen globalen Marktsituation zu sichern und darüber hinaus zukünftiges Umsatzwachstum zu realisieren. Chancen ergeben sich damit insgesamt aus der strategischen Ausrichtung der Flexoptix GmbH. Planung sowie aktueller Geschäftsverlauf In unserer Einschätzung gehen wir für das Jahr 2024 von einem stabilen Umsatz aus. Wesentliche Grundlagen für diese Annahmen stellen die Erwartungen unserer Kunden sowie unsere Markteinschätzung dar. Darüber hinaus erwarten wir im Einzelnen:
In unserer Planung gehen wir damit insgesamt für das Jahr 2024 von einem positiven, gegenüber dem Jahr 2023 leicht reduzierten Jahresüberschuss aus. Ursächlich ist im Wesentlichen der geplante Anstieg der Kosten, wie oben dargestellt. Diese werden realisiert, um die Betreuung der in 2023 neu gewonnenen Kunden und die Ausbildung / Schulung und Motivation der Mitarbeiter sicher zu stellen sowie die in diesem Zusammenhang erwarteten Umsätze in einem umkämpften Marktumfeld realisieren zu können. Der bisherige Geschäftsverlauf der ersten Monate 2024 liegt aufgrund umsichtiger Vorgehensweise und aktuell verlässlicher Lieferantenbeziehungen trotz der kritischen Gesundheitslage in unseren internationalen Kundenmärkten aktuell leicht über unseren Planungen.
Darmstadt, 15. Mai 2024 Markus Arnold, Geschäftsführer Thomas Weible, Geschäftsführer Stephan Werner, Geschäftsführer Bilanz zum 31. Dezember 2023AKTIVSEITE
PASSIVSEITE
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023Allgemeine Angaben, Rechnungslegungsgrundsätze und Erläuterungen zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Allgemeine Angaben Die Flexoptix GmbH hat ihren Sitz in 64297 Darmstadt. Sie ist in das Handelsregister des Amtsgerichts Darmstadt unter der Registernummer HRB 97014 eingetragen. Das gezeichnete Kapital der Gesellschaft beträgt EUR 25.000,00. Rechnungslegungsgrundsätze Der Jahresabschluss der Flexoptix GmbH zum 31. Dezember 2023 wurde nach den für alle Kaufleute geltenden Rechnungslegungsgrundsätzen des HGB (§§ 238 ff.), den maßgebenden Vorschriften des HGB für Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff.), den ergänzenden Bestimmungen des GmbH-Gesetzes sowie etwaigen Vorschriften des Gesellschaftsvertrags aufgestellt. Die Gliederung der Bilanz erfolgte gemäß § 266 Abs. 2 und 3 HGB. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB) gewählt. Die Gesellschaft ist gemäß § 267 Abs. 2 HGB unter Anwendung der neuen Schwellenwerte, die am 17. April 2024 in Kraft getreten sind, eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Der Jahresabschluss wurde unter der Annahme der Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufgestellt. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Immaterielle Vermögensgegenstände Immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen, über eine Nutzungsdauer von drei bis fünf Jahren pro rata temporis abgeschrieben worden. Das Ansatzwahlrecht für selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens nach § 248 Abs. 2 Satz 1 HGB wurde erstmals im Geschäftsjahr 2015 ausgeübt. Aktiviert wurden die Entwicklungsaufwendungen für eine Steuerungssoftware für ein Online-Shop-System. Neben den Einzelkosten wurden nur die notwendigen Gemeinkosten, soweit sie durch die Herstellung veranlasst waren, berücksichtigt. Die Abschreibung erfolgte linear über 5 Jahre. Sachanlagen Zugänge des Anlagevermögens sind mit ihren Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten einschließlich Anschaffungsnebenkosten ggf. abzüglich Anschaffungskostenminderungen angesetzt worden. Zugänge nach § 6 Abs. 2 Satz 1 EStG wurden bei Anschaffungs- oder Herstellungskosten von bis zu Euro 800,00 (geringwertige Wirtschaftsgüter) in voller Höhe abgeschrieben. Für die gewöhnliche und wiederkehrende Abschreibung von Sachanlagen werden folgende Abschreibungsmethoden und Nutzungsdauern zugrunde gelegt:
Sofern im Anlagevermögen voraussichtlich dauernde Wertminderungen vorliegen, werden gegebenenfalls außerplanmäßige Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert vorgenommen. Vorräte Die Vorräte sind grundsätzlich zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bewertet. Eventuellen Bestandsrisiken, die sich aus der Lagerdauer und verminderter Verwertbarkeit ergeben, wird durch Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert begegnet. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit ihrem Nominalwert bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Erforderliche Einzelwertberichtigungen werden gegebenenfalls gebildet. Das allgemeine Kreditrisiko wurde durch eine 1,0%ige Pauschalwertberichtigung auf den Nettoforderungsbestand zum Bilanzstichtag berücksichtigt. Flüssige Mittel Die flüssigen Mittel sind zum Nennwert aktiviert. Aktiver Rechnungsabgrenzungsposten Die geleisteten Vorauszahlungen für Aufwendungen bestimmter zukünftiger Zeiträume sind zeitanteilig abgegrenzt worden. Gezeichnetes Kapital Das gezeichnete Kapital ist zum Nennbetrag angesetzt. Rückstellungen Die Rückstellungen tragen den zu erwartenden, ihrer Höhe nach ungewissen Aufwendungen des Geschäftsjahres Rechnung und wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Die Bewertung der Gewährleistungsrückstellungen erfolgte mit einem pauschalen prozentualen Betrag des garantiebehafteten Umsatzes des aktuellen Geschäftsjahres. Eine Abzinsung der Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurde wegen Geringfügigkeit nicht vorgenommen, da die entsprechende Rückstellung TEUR 1 beträgt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr wurden nicht abgezinst. Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Fremdwährungsumrechnung Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Schulden wurden zum Zeitpunkt der Zugangsbewertung zum Entstehungskurs eingebucht. Zum 31. Dezember 2023 wurden Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten in fremder Währung grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs in Euro umgerechnet; bei einer Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger ohne Anwendung von § 253 Abs. 1 Satz 1 und § 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB. Angaben zur Bilanz Anlagevermögen Zur Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023 verweisen wir auf den als Anlage zum Anhang beigefügten Anlagenspiegel. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen beinhalten insbesondere Rückstellungen für Urlaubsansprüche und Tantiemen (TEUR 296, Vorjahr TEUR 308), Gewährleistungsverpflichtungen (TEUR 209, Vorjahr TEUR 205), Provisionen (TEUR 78, Vorjahr TEUR 107), Jahresabschlusskosten (TEUR 55, Vorjahr TEUR 48), ausstehende Rechnungen (TEUR 47, Vorjahr TEUR 57) sowie Berufsgenossenschaftsbeiträge (TEUR 7, Vorjahr TEUR 19) und IHK-Beiträge (TEUR 15, Vorjahr TEUR 12). Verbindlichkeiten Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten zum 31. Dezember 2023 ergeben sich aus folgender Übersicht:
Die Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr bestehen gegenüber Kreditinstituten in Höhe von TEUR 194. Im Vorjahr ergaben sich folgende Restlaufzeiten:
Die Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr bestanden gegenüber Kreditinstituten in Höhe von TEUR 387. Passive latente Steuern Auf den Ausweis passiver latenter Steuern wurde verzichtet, da der entsprechende Betrag, der sich aus der Aktivierung selbst geschaffener immaterieller Vermögensgegenstände des Anlagevermögens ergibt, kleiner als EUR 1,00 ist. Sonstige Angaben Langfristige sonstige finanzielle Verpflichtungen Zum 31. Dezember 2023 ergeben sich aus zwei Mietverträgen mit jeweils einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr Verpflichtungen in Höhe von TEUR 376 (im Vorjahr TEUR 376) gegenüber einem verbundenen Unternehmen. Haftungsverhältnisse Haftungsverhältnisse im Sinne von § 268 Abs. 7 i.V.m. § 251 HGB bestanden zum 31. Dezember 2023 in Höhe von TEUR 754 (im Vorjahr TEUR 1.275) aus der gesamtschuldnerischen Mithaftung der Gesellschaft für Darlehen zweier Schwestergesellschaften (verbundene Unternehmen). Wir rechnen nicht mit einer Inanspruchnahme aus der gesamtschuldnerischen Mithaftung, da die beiden Schwestergesellschaften ihren entsprechenden Verpflichtungen bisher immer nachgekommen sind und keine Anhaltspunkte dafür bekannt sind, dass diese in der Zukunft nicht mehr erfüllt werden. Arbeitnehmer Die Gesellschaft beschäftigte im Jahresdurchschnitt 69 (Vorjahr 63) Arbeitnehmer; allesamt Angestellte. Geschäftsführung Zu Geschäftsführern waren im Berichtsjahr die folgenden Herren bestellt:
Jeder Geschäftsführer vertritt die Gesellschaft alleine. Von der Befreiungsvorschrift des § 286 Abs. 4 HGB wird Gebrauch gemacht. ErgebnisverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung schlägt vor, den sich aus dem Gewinnvortrag in Höhe von Euro 16.475.121,07 und dem Jahresüberschuss in Höhe von Euro 8.798.240,76. ergebenden Bilanzgewinn in Höhe von Euro 25.273.361,83 auf neue Rechnung vorzutragen. Ausschüttungssperre und maximal ausschüttbarer Betrag Der sich ergebende Bilanzgewinn von Euro 25.273.361,83 (siehe vorstehend) ist in Höhe von Euro 0,50 (Buchwert der selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens) ausschüttungsgesperrt (§ 268 Abs. 8 HGB). Somit ergibt sich ein maximal ausschüttbarer Betrag von Euro 25.273.361,33.
Darmstadt, 15. Mai 2024 Markus Arnold, Geschäftsführer Thomas Weible, Geschäftsführer Stephan Werner, Geschäftsführer Entwicklung des Anlagevermögens (erweiterte Bruttodarstellung) zum 31. Dezember 2023
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Flexoptix GmbH, Darmstadt Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Flexoptix GmbH, Darmstadt, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Flexoptix GmbH, Darmstadt, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Düsseldorf, 15. Mai 2024 GREIS
& BROSENT GMBH
Walter, Wirtschaftsprüfer Brosent, Wirtschaftsprüfer Der Jahresabschluss der Flexoptix GmbH, Darmstadt, zum 31. Dezember 2023 wurde in der Gesellschafterversammlung am 15. Mai 2024 festgestellt. In dieser Gesellschafterversammlung wurde weiterhin beschlossen, den Gewinnvortrag von EUR 16.475.121,07 sowie den Jahresüberschuss von EUR 8.798.240,76 auf neue Rechnung vorzutragen. |
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