MBE Invest GmbH
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Matthias Peter Dr. Eickhoff seit 9.2.2017 | Geschäftsführer |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
MBEI Consult GmbHGelsenkirchenKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.08.2016 bis zum 31.07.2017Konzernbilanz zum 31. Juli 2017der MBEI Consult GmbH, GelsenkirchenAktiva
Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. August 2016 bis zum 31. Juli 2017der MBEI Consult GmbH, Gelsenkirchen
Konzernanhang für das Geschäftsjahr 2016/2017der MBEI Consult GmbH, Gelsenkirchen1. Allgemeine Angaben zum Konzernabschluss Der aufgestellte Konzernabschluss zum 31. Juli 2017 der MBEI Consult GmbH, Gelsenkirchen, eingetragen im Handelsregister beim Amtsgericht Gelsenkirchen unter der Nummer HRB 13944, wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches sowie des GmbHG aufgestellt. Die MBEI Consult GmbH ist als Kapitalgesellschaft (Mutterunternehmen) mit Sitz im Inland gemäß den §§ 290 ff. HGB dazu verpflichtet einen Konzernabschluss aufzustellen. Das Geschäftsjahr des Mutterunternehmens ist der Zeitraum vom 1. August 2016 bis zum 31. Juli 2017. Die Gliederung der Konzernbilanz erfolgte gemäß § 298 Abs. 1 i. V. m. § 266 Abs. 2 und Abs. 3 HGB. Die Gliederung der Konzerngewinn- und Verlustrechnung erfolgte nach § 298 Abs. 1 HGB i. V. m. § 275 Abs. 2 HGB (Gesamtkostenverfahren). Darstellung und Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung wurden im Berichtsjahr an die durch das Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetz ("BilRUG") geänderten Vorschriften des HGB angepasst. Infolge der geänderten Gliederungsvorschriften des § 275 HGB sind die im Vorjahr noch ausgewiesenen Posten "Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit" (EUR -733.643,58) sowie "Außerordentliches Ergebnis" (EUR -99.391,35) entfallen. Neu eingefügt wurde im Berichtsjahr der Posten "Ergebnis nach Steuern". Durch Streichung von außerordentlichen Posten im Gliederungsschema der Gewinn- und Verlustrechnung nach BilRUG wurden im Berichtsjahr außerordentliche Erträge und Aufwendungen jeweils den originären Aufwandsarten zugeordnet. Für das Vorjahr wurden die außerordentliche Erträge entsprechend in die sonstigen betrieblichen Erträge (EUR 127.372,98) sowie die außerordentlichen Aufwendungen in die sonstigen betrieblichen Aufwendungen (EUR 226.764,33) umgegliedert. Die MBEI Consult GmbH hat im März 2014 die mehrheitlichen Anteile an der Tochtergesellschaft TECTUM Consulting GmbH, Gelsenkirchen, erworben. Des Weiteren hat sie die Tochtergesellschaft AMEVIDA GmbH, Gelsenkirchen, im Juni 2014 mit mehrheitlicher Beteiligung gegründet. Mit notariell beurkundetem Kaufvertrag vom 26. Februar 2015 wurde die AMEVIDA SE von der MBEI Consult GmbH, Gelsenkirchen (97,5 % der Anteile) und von Herrn Dr. Matthias Eickhoff (2,5 % der Anteile) erworben. Mit Beschluss der Hauptversammlung vom 9. März 2015 wurde eine Kapitalerhöhung mit Sacheinlagen gemäß § 183 Abs. 3 AktG in Verbindung mit § 33 Abs. 3 AktG durch Einbringung sämtlicher Anteile der AMEVIDA GmbH vollzogen. Die Kapitalerhöhung wurde am 1. April 2015 in das Handelsregister eingetragen. Weiterhin erfolgten im Geschäftsjahr 2014/2015 die Verschmelzungen der Tochtergesellschaften AMEVIDA Professional Services GmbH, AMEVIDA Sales GmbH und AMEVIDA Customer Care Essen GmbH auf die AMEVIDA GmbH sowie die Verschmelzung der AMEVIDA GmbH auf die AMEVIDA SE rückwirkend zum 3. August 2014. Die Verschmelzung der AMEVIDA GmbH auf die AMEVIDA SE erfolgte auf Basis des Verschmelzungsvertrages vom 27. März 2015 mit Ergänzungen vom 2. April 2015. Die Verschmelzung wurde am 9. Juni 2015 in das Handelsregister eingetragen. Der Konzernabschluss wurde unter der Annahme der Fortführung der Geschäftstätigkeit ("Going-Concern-Prämisse") der Muttergesellschaft aufgestellt. Durch einen aufgestellten Business-Plan und einer entsprechenden Finanzierung ist der Betrieb der laufenden Geschäftstätigkeit gesichert. Für das Geschäftsjahr 2017/2018 rechnet die Konzernführung, gemäß des aufgestellten Business-Plans mit einem Turnaround und positiven Ergebnissen. Abgrenzung des Konsolidierungskreises Der aufgestellte Konzernabschluss der MBEI Consult GmbH zum 31. Juli 2017 umfasst neben der Muttergesellschaft, MBEI Consult GmbH, die folgenden vollkonsolidierten Tochtergesellschaften, an denen die MBEI Consult GmbH direkt oder indirekt beteiligt ist.
Konsolidierungsgrundsätze Sämtliche in den Konzernabschluss einbezogenen Jahresabschlüsse der Tochtergesellschaften wurden nach konzerneinheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden auf den Abschlussstichtag 31. Juli 2017 aufgestellt. Bei in den Konzernabschluss einbezogenen vollkonsolidierten Tochterunternehmen erfolgte die Kapitalkonsolidierung gemäß § 301 Abs. 1 Satz 2 HGB nach der Neubewertungsmethode zu dem Zeitpunkt, zu dem das Unternehmen Tochterunternehmen geworden ist. Hierbei wird der Wertansatz der dem Mutterunternehmen gehörenden Anteile mit dem auf diese Anteile entfallenden Betrag des Eigenkapitals der Tochtergesellschaften verrechnet. Das Eigenkapital ist dabei entsprechend der Neubewertungsmethode mit dem Betrag anzusetzen, der dem Zeitpunkt der in den Konzernabschluss aufzunehmenden Vermögensgegenstände, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten entspricht, der diesen zum Erstkonsolidierungszeitpunkt beizulegen ist. Die Verrechnung erfolgt gemäß § 301 Abs. 2 HGB zu dem Zeitpunkt, zu dem das Unternehmen Tochterunternehmen geworden ist. Die sich nach der Verrechnung ergebenden aktiven Unterschiedsbeträge wurden auf der Aktivseite unter dem Posten Geschäfts- oder Firmenwert ausgewiesen (TEUR 2.479). Der Geschäfts- oder Firmenwert wird über einen Zeitraum von 15 Jahren abgeschrieben. Die Nutzungsdauer wurde gemäß der Planungsrechnung festgelegt, um insbesondere die Ertragsaussichten der übernommenen Kundenbeziehungen entsprechend abzubilden. Der Buchwert des Geschäfts- oder Firmenwert beträgt zum Stichtag TEUR 1.928 (Vorjahr: TEUR 2.093). Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten und Gesellschaftern wurden zum beizulegenden Wert in Höhe von TEUR 2.359 im Rahmen der Erstkonsolidierung in den Konzernabschluss einbezogen. Der beizulegende Wert wurde über eine Barwertberechnung ermittelt unter Berücksichtigung von werterhellenden Informationen und dem derzeit erwarteten Erfüllungsbetrag (TEUR 14.309) bei einer Laufzeit von 15 Jahren. Die Aufzinsung der Verbindlichkeiten erfolgt erfolgswirksam und beträgt im Geschäftsjahr TEUR 285 (Vorjahr: TEUR 237). Eine den Gesellschaftern nahestehende Gesellschaft hat in 2015 die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern und gegenüber Kreditinstituten erworben und übernommen und auf sämtliche Verbindlichkeiten einen qualifizierten Rangrücktritt erklärt. Diese Verbindlichkeiten werden unter den sonstigen Verbindlichkeiten ausgewiesen. Die gegenseitigen Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen den Konzerngesellschaften wurden untereinander aufgerechnet. Umsatzerlöse und andere Erträge aus sonstigen Lieferungen und Leistungen zwischen den in den Konzernabschluss einbezogenen Gesellschaften sind mit den entsprechenden Aufwendungen verrechnet worden. Die Ermittlung der latenten Steuern wurde auf Basis der zukünftigen Steuerbelastungen der betreffenden Gesellschaften vorgenommen. Die Ermittlung der latenten Steuern erfolgt im Konzern auf Basis der landesspezifischen Ertragsteuersätze. Für einbezogene Unternehmen in Deutschland kommt ein kombinierter Ertragsteuersatz von 31,0 % zur Anwendung. Der kombinierte Ertragsteuersatz umfasst Körperschaftsteuer, Gewerbesteuer und den Solidaritätszuschlag. Im Berichtsjahr ergab sich ein Überhang an aktiven latenten Steuern aus steuerlichen Verlustvorträgen, der in Ausübung des in § 274 Abs. 1 i. V. m. § 298 Abs. 1 HGB nicht aktiviert worden ist. 2. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze In Bezug auf die Bilanzierung und Bewertung wurden die gemäß § 298 HGB anzuwendenden Vorschriften des HGB beachtet. Die Jahresabschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen sind bei konzerngleichen Sachverhalten grundsätzlich nach den folgenden einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden aufgestellt worden. Bei Abschlüssen mit abweichenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden im Rahmen der Konsolidierung entsprechende Anpassungen an die konzerneinheitlichen Bilanzierungsgrundsätze vorgenommen. Der Jahresfehlbetrag umfasst das Ergebnis des laufenden Geschäftsjahres einschließlich der Ergebnisanteile anderer Gesellschafter. Der Konzernjahresfehlbetrag umfasst den Anteil am Jahresergebnis, der den Gesellschaftern des Mutterunternehmens zuzurechnen ist. Die Bewertung der Vermögensgegenstände und Schulden wurde entsprechend den handelsrechtlichen Bewertungsvorschriften der §§ 252 ff. HGB unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und Bilanzierung vorgenommen. Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibung vermindert. Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände werden grundsätzlich über die individuell ermittelte Nutzungsdauer linear abgeschrieben. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Berücksichtigung von Anschaffungsnebenkosten und Anschaffungskostenminderungen, bei zeitlich begrenzter Nutzung vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet. Der Werteverzehr wurde durch planmäßige Abschreibungen auf Grundlage der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer berücksichtigt. Abnutzbare bewegliche geringwertige Anlagengüter mit Anschaffungskosten über Euro 150,00 bis zu Euro 1.000,00 werden in einem Sammelposten eingestellt, der im Anschaffungsjahr und in den Folgejahren mit jeweils einem Fünftel gewinnmindernd aufgelöst wird. Beim Abgang eines derart erfassten Vermögensgegenstandes wird der Sammelposten nicht verändert. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis Euro 150,00 wurden aus Vereinfachungsgründen entsprechend § 6 Abs. 2a EStG im Erwerbsjahr voll abgeschrieben. Die Wertpapiere des Anlagevermögens und sonstigen Ausleihungen wurden zu Anschaffungskosten bzw. zu den niedrigeren beizulegenden Werten nach § 253 Abs. 3 HGB bewertet. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nominalwert bzw. mit dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt. Bei Forderungen, deren Einbringlichkeit mit erkennbaren Risiken behaftet ist, werden angemessene Wertabschläge vorgenommen. Die Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten wurden zum Nominalwert angesetzt. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten werden Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Zeitpunkt darstellen. Die Steuer- und sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichend objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Die Restlaufzeit beträgt jeweils bis zu einem Jahr. Die Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. 3. Erläuterungen zur Konzernbilanz Entwicklung des Anlagevermögens Die Entwicklung der Anschaffungs- und Herstellungskosten sowie der kumulierten Abschreibungen je Anlageposten ist dem als Anlage 4 beigefügten Anlagespiegel zu entnehmen. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen Sämtliche Forderungen aus Lieferungen und Leistungen beinhalten eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Forderungen gegen Gesellschafter Die Forderungen bestehen aus kurzfristigen Ausleihungen gegenüber dem Gesellschafter. Die Restlaufzeit beträgt weniger als 1 Jahr. Sonstige Vermögensgegenstände Sämtliche sonstige Vermögensgegenstände weisen eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr auf. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten beinhaltet mit TEUR 181 (Vorjahr: TEUR 309) ein Disagio gemäß § 250 Abs. 3 HGB aus einer ausgegebenen Schuldverschreibung. Das Disagio wird über die Laufzeit der Schuldverschreibung linear abgeschrieben. Steuerrückstellungen Die Steuerrückstellungen beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für Körperschaft- und Gewerbesteuer der Muttergesellschaft für das Geschäftsjahr 2017 sowie Vorjahre. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Rückstellungen für Verpflichtungen aus dem Personalbereich, erwartete Stornierungen, Prozessrisiken und ausstehende Rechnungen. Verbindlichkeiten Die nachfolgende Übersicht zeigt die Restlaufzeiten und Sicherungsrechte der in der Konzernbilanz aufgeführten Verbindlichkeiten.
Eine dem Gesellschafter nahestehende Gesellschaft hat in 2015 die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern und gegenüber Kreditinstituten erworben und übernommen und auf sämtliche Verbindlichkeiten einen qualifizierten Rangrücktritt erklärt. Diese Verbindlichkeiten werden im Konzernabschluss unter den sonstigen Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 2.763 ausgewiesen. Der Konzern hat im Rahmen einer umfassenden Refinanzierung am 28. Januar 2015 eine Investmentvereinbarung über eine Schuldverschreibung mit dem Patrimonium Middle Market Debt Fund Société en commandite par actions, Luxemburg, abgeschlossen. Die zum Stichtag bestehende Verbindlichkeit gegenüber dem Investor aus der Schuldverschreibung beläuft sich auf TEUR 4.400 (Vorjahr: TEUR 5.200) und wird unter den sonstigen Verbindlichkeiten ausgewiesen. Die letzte Tilgungsrate ist nach einer im September 2017 erfolgten Verlängerung der Laufzeit nunmehr am 31. Dezember 2020 fällig. Seitens der Tochterunternehmen wurden Sicherheiten in Form von Raumsicherungsübereignung, Globalzession und Kontenpfändung gegeben. 4. Erläuterungen zur Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse werden ausschließlich in Deutschland getätigt und betreffen im Wesentlichen CallCenter Leistungen in den Bereichen Customer Care, Inbound Sales und Outbound Sales für Auftraggeber aus der Telekommunikations- und IT Branche. Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 204. Es handelt sich im Wesentlichen um Erträge aus Gutschriften für Vorjahre, Erstattungen von Lohnsteuer aus Vorjahren sowie Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen. Sonstige betriebliche Aufwendungen Unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 269 insbesondere aus Rechnungen für Vorjahre ausgewiesen. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Der Posten Steuern vom Einkommen und vom Ertrag beinhaltet im Geschäftsjahr 2016/2017 erstatte Steuern in Höhe von TEUR 165 (Vorjahr Steueraufwand in Höhe von TEUR 91) im Wesentlichen aus erstatteter Gewerbesteuer für ein Vorjahr. 5. Sonstige Angaben Ergänzende Angaben zur Kapitalflussrechnung Der Finanzmittelfonds setzt sich aus Kassenbeständen sowie Guthaben bei Kreditinstituten zusammen. Wir verweisen auf Abschnitt 3. Erläuterungen zur Konzernbilanz: Unter dem Punkt Verbindlichkeiten ist dargestellt, dass im Rahmen der Refinanzierung und der damit geschlossenen Investmentvereinbarung in 2015 Bankkonten verpfändet worden sind (Saldo der Bankkonten zum 31. Juli 2017: TEUR 621). Mitarbeiter In der MBEI Consult GmbH und den vollkonsolidierten Tochterunternehmen sind im Geschäftsjahr 2016/2017 durchschnittlich 1.429 (Vorjahr: 1.475) Mitarbeiter beschäftigt gewesen, davon 426 (Vorjahr: 411) Teilzeitkräfte und 1.003 (Vorjahr: 1.064) Vollzeitkräfte. Zum Bilanzstichtag 31. Juli 2017 waren 1.469 (Vorjahr: 1.387) Mitarbeiter beschäftigt, davon 457 (Vorjahr: 387) Teilzeitkräfte. Geschäftsführung Herr Dr. Matthias Eickhoff, Geschäftsführer, Leichlingen Gem. § 314 Abs. 3 HGB wurden in analoger Anwendung des § 286 Abs. 4 HGB die in § 314 Abs. 1 Nr. 6 verlangten Angaben über die Gesamtbezüge des Geschäftsführungsorgans unterlassen. Gesamthonorar des Konzernabschlussprüfers Das Gesamthonorar des Konzernabschlussprüfers für das Geschäftsjahr 2016/2017 beträgt TEUR 219, davon TEUR 63 für Abschlussprüfungsleistungen und TEUR 156 bezogen auf Steuerberatungsleistungen. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Der Konzern hat in 2015 einen Gewerbemietvertrag für das vom Konzern genutzte Gebäude in der Meesmannstraße 101-106 in Bochum abgeschlossen. Dieser Vertrag kann erstmalig zum 31. August 2022 gekündigt werden. Die daraus resultierenden finanziellen Verpflichtungen betragen TEUR 201 inklusive Nebenkosten pro Jahr (Gesamtverpflichtung bis Laufzeitende TEUR 1.021). Der Konzern hat einen Gewerbemietvertrag für das Gebäude am Standort Leithestr. 45 in Gelsenkirchen abgeschlossen. Der Vertrag hat eine Laufzeit bis zum 31. Juli 2023. Die daraus resultierende finanzielle Verpflichtung beträgt TEUR 670 inklusive Nebenkosten im Jahr (Gesamtverpflichtung bis Laufzeitende TEUR 4.020 inklusive Nebenkosten). Bis zum 31. Mai 2027 läuft ein weiterer Mietvertrag für den Standort Duisburger Straße 375 in Oberhausen. Die finanziellen Verpflichtungen belaufen sich auf TEUR 436 inklusive Nebenkosten pro Jahr (Gesamtverpflichtung bis Laufzeitende TEUR 4.287 inklusive Nebenkosten). Bis zum 31. August 2025 läuft ein weiterer Mietvertrag für den Standort Baumstraße 23 in Essen. Die finanziellen Verpflichtungen belaufen sich auf TEUR 1.246 inklusive Nebenkosten pro Jahr (Gesamtverpflichtung bis Laufzeitende TEUR 10.072 inklusive Nebenkosten). Ein weiterer Mietvertrag läuft auf unbestimmte Zeit für den Standort Brennaborstraße 48 in Dortmund. Die finanzielle Verpflichtung beläuft sich auf TEUR 395 inklusive Nebenkosten. Mit Mietvertrag vom 18. August 2016, geändert mit Nachträgen vom 1. Dezember 2016 und 27. April 2017, hat der Konzern ein neues Büroobjekt in der Kurt-Schumacher-Str. 100 in Gelsenkirchen angemietet. Der Mietvertrag läuft bis zum 31. Mai 2029. Die finanzielle Verpflichtung beträgt im Jahr TEUR 659 inklusive Nebenkosten (Gesamtverpflichtung TEUR 7.798 inklusive Nebenkosten). Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind Der Konzern hat im Rahmen einer Erweiterung der bestehenden Finanzierung im September 2017 mit weiteren Unternehmen als gemeinsamer Schuldner eine Investmentvereinbarung über eine zweite Schuldverschreibung mit dem Patrimonium Middle Market Debt Fund Société en commandite par actions, Luxemburg, über EUR 2.600.000,00 und einer Laufzeit beider Schuldverschreibungen bis 31. Dezember 2020 abgeschlossen. Im Rahmen der außerordentlichen Hauptversammlung der AMEVIDA SE am 28. August 2017 wurde das Grundkapital der Tochtergesellschaft um TEUR 3 auf TEUR 135 erhöht. Danach hält die 2 B Management Beratung und Service GmbH, Havixbeck, als neue Gesellschafterin der AMEVIDA SE, 2,0 % der Anteile, während Herr Dr. Matthias Eickhoff 2,5 % und die MBEI Consult GmbH 95,5 % der Anteile hält. Mit Verschmelzungsvertrag vom 30. Mai 2018 wurde die Verschmelzung der DREICOM GmbH, Gelsenkirchen, auf die AMEVIDA SE rückwirkend auf den 30. September 2017 beschlossen. Die Eintragung der Verschmelzung ins Handelsregister erfolgte am 5. Juni 2018. Im Rahmen der Verschmelzung wurde das Grundkapital der Tochtergesellschaft AMEVIDA SE um TEUR 270 auf TEUR 405 erhöht. Nach der Verschmelzung sind die Beteiligungsverhältnisse an der AMEVIDA SE wie folgt: MBEI Consult GmbH 31,85 %, Dr. Matthias Eickhoff 67,48 % und 2 B Management Beratung und Service GmbH 0,67 %.
Gelsenkirchen, 17. Juli 2018 MBEI Consult GmbH Geschäftsführung gez. Dr. Matthias Eickhoff Entwicklung des Konzernanlagevermögens der MBEI Consult GmbH, Gelsenkirchen, im Geschäftsjahr 2016/2017
Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr 2016/2017der MBEI Consult GmbH, Gelsenkirchen
Konzerneigenkapitalspiegel für das Geschäftsjahr vom 1. August 2016 bis zum 31. Juli 2017der MBEI Consult GmbH, Gelsenkirchen
Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2016/2017der MBEI Consult GmbH, GelsenkirchenI. Grundlagen des Konzerns 1. Geschäftsmodell des Konzerns Die MBEI Consult GmbH mit Sitz in Gelsenkirchen ist eine Holding-Gesellschaft, die zu Ende März 2014 die mehrheitlichen Anteile an der TECTUM Consulting GmbH, Gelsenkirchen, sowie im Juni 2014 die mehrheitlichen Anteile an der AMEVIDA GmbH, Gelsenkirchen, erworben hat. Der Konzern, im Weiteren auch AMEVIDA-Gruppe genannt, gehört zu den führenden deutschen Unternehmen in den Bereichen Dialogmarketing und Customer Care Service. Seit über 10 Jahren bietet die Gruppe qualitativ hochwertige Outsourcing Services, im Rahmen des professionellen Kundenmanagements, vor allem in den Bereichen Customer Care, lnbound Sales und Outbound Sales für Auftraggeber aus der Telekommunikations- und IT-Branche an. Die AMEVIDA-Gruppe ist spezialisiert auf den professionellen Vertrieb von Produkten und Dienstleistungen über das Telefon, E-Mail und weitere Webkanäle. Innerhalb der Auftraggeberstruktur wird für unterschiedliche, meist voneinander völlig unabhängige Teilbereiche gearbeitet. Dazu gehören Bereiche wie zum Beispiel Kundengewinnung, Upselling, Kundenrückgewinnung sowie die Kundenbetreuung. Angeboten wird das gesamte Spektrum rund um den Verkauf von Produkten, bis hin zum Auftragsversand sowie dem anschließenden Vertragshandling. 2. Entwicklung des Konzerns Mit notariell beurkundetem Kaufvertrag vom 26. Februar 2015 wurde die AMEVIDA SE (vormals: ATRIUM 75. Europäische VV SE), Gelsenkirchen von der MBEI Consult GmbH (97,5 % der Anteile) und von Herrn Dr. Matthias Eickhoff (2,5 % der Anteile) erworben. Mit Bescheid der Hauptversammlung vom 9. März 2015 wurde eine Kapitalerhöhung mit Sacheinlagen gemäß § 193 Abs. 3 AktG in Verbindung mit § 33 Abs. 3 AktG durch Einbringung sämtlicher Anteile der AMEVIDA GmbH vollzogen. Die Kapitalerhöhung wurde am 1. April 2015 in das Handelsregister eingetragen. Rückwirkend zum 3. August 2014 erfolgten die Verschmelzungen der Tochtergesellschaften AMEVIDA Professional Services GmbH, AMEVIDA Sales GmbH und AMEVIDA Customer Care Essen GmbH auf die AMEVIDA GmbH sowie die Verschmelzung der AMEVIDA GmbH auf die AMEVIDA SE. Die Verschmelzung der AMEVIDA GmbH auf die AMEVIDA SE erfolgte auf Basis des Verschmelzungsvertrages vom 27. März 2015 mit Ergänzungen vom 2. April 2015. Die Verschmelzung wurde am 9. Juni 2015 in das Handelsregister eingetragen. Die TECTUM Consulting GmbH hat im Rahmen eines Asset Deals mit notariell beurkundetem Vertrag vom 23. Januar 2015 und mit wirtschaftlicher Wirkung zum 31. Mai/1. Juni 2014 ihr operatives Geschäft an die AMEVIDA GmbH veräußert. Somit sind im Wirkung zum 31. Mai/1. Juni 2014 alle wesentlichen operativen Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten, einschließlich der von der TECTUM Consulting GmbH gehaltenen Beteiligungen an den drei AMEVIDA Tochtergesellschaften (AMEVIDA Sales GmbH, AMEVIDA Professional Services GmbH und AMEVIDA Customer Care GmbH (vormals TECTUM Tochtergesellschaften)) an die AMEVIDA GmbH übertragen worden (konzerninterne Veränderungen). Im Rahmen der außerordentlichen Hauptversammlung der AMEVIDA SE am 28. August 2017 wurde das Grundkapital der Tochtergesellschaft um TEUR 3 auf TEUR 135 erhöht. Danach hält die 2 B Management Beratung und Service GmbH, Havixbeck, als neue Gesellschafterin der AMEVIDA SE, 2,0 % der Anteile, während Herr Dr. Matthias Eickhoff 2,5 % und die MBEI Consult GmbH 95,5 % der Anteile hält. Mit Verschmelzungsvertrag vom 30. Mai 2018 wurde die Verschmelzung der DREICOM GmbH, Gelsenkirchen, auf die AMEVIDA SE rückwirkend auf den 30. September 2017 beschlossen. Im Rahmen der Verschmelzung wurde das Grundkapital der Tochtergesellschaft AMEVIDA SE um TEUR 270 auf TEUR 405 erhöht. Nach der Verschmelzung sind die Beteiligungsverhältnisse an der AMEVIDA SE wie folgt: MBEI Consult GmbH 31,85 %, Dr. Matthias Eickhoff 67,48 % und 2 B Management Beratung und Service GmbH 0,67 %. II. Wirtschaftsbericht Die MBEI Consult GmbH führt im Wesentlichen für die Tochtergesellschaften eine Managementfunktion aus. Die MBEI Consult GmbH hat einen Mitarbeiter. Seit dem 1. Juni 2014 verfügt die TECTUM Consulting GmbH über kein eigenes operatives Geschäft mehr. Bis zu der vereinbarten Umstellung der externen Verträge mit den Kunden/ Lieferanten auf die AMEVIDA GmbH und ihrer Nachfolgegesellschaft (AMEVIDA SE) verbleiben noch Restaktivitäten. Die Gesellschaft hat zu Ende des Geschäftsjahres 2016/2017 keine Mitarbeiter und weist keine Umsatzerlöse aus. Entsprechend zeigt der Konzernlagebericht des Geschäftsjahres 2016/2017 im Wesentlichen die wirtschaftliche Entwicklung der operativen Gesellschaft AMEVIDA SE. Zum Bilanzstichtag am 31. Juli 2017 beschäftigte der Konzern insgesamt 1.469 Mitarbeiter an den Standorten Gelsenkirchen, Essen, Oberhausen, Dortmund und Bochum. Unter der Dachmarke AMEVIDA erbringt seit 2014 auch die DREICOM GmbH, deren Anteile zu 100 % von Dr. Matthias Eickhoff gehalten werden, hochwertige Outsourcing Services, vor allem in den Bereichen Customer Care, Inbound Sales und Outbound Sales am Standort Bochum, sowie seit der Übernahme eines ehemaligen Call-Center Standortes der Capita West GmbH im März 2017 auch am Standort Düsseldorf. Insgesamt beschäftigte die DREICOM zum 31. Juli 2017 somit weitere 430 Mitarbeiter, die im Rahmen des bestehenden Subcontracting-Verhältnisses zwischen der DREICOM GmbH und der AMEVIDA SE ausschließlich für die Abarbeitung von Projekten der AMEVIDA SE eingesetzt waren. Marktentwicklung und Wettbewerbssituation Verdi (Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft) meldet für den deutschen Call-Center-Markt ("CC-Markt') aktuell rund 520.000 Mitarbeiter, die in insgesamt rund 6.900 Call-Centern beschäftigt sind und sieht die Branche als Wachstumsmarkt Prognosen zeigen für die kommenden Jahre ein moderates Wachstum. Dabei hält der Konsolidierungstrend der vergangenen Jahre im deutschen CC-Markt weiter an und führt zu einem deutlichen Umsatzanstieg der Top 10 Unternehmen in 2017 gegenüber dem Vorjahr mit einem Plus von EUR 180 Mio. (www.calIcenterprofi.de). Nach wie vor halten folgende Trends in der Branche an: • Multichanneling Lösungen • Omni-Channel-Applikationen • Cloudnutzung • Social Media Integration • Mobile Self Service-Angebote Die mit diesen Entwicklungen verknüpften Ziele sind eine weitere Kostenoptimierung, individueller Service und die Erhöhung der Kundenzufriedenheit. Das Ranking der TOP 10 - die wesentlichen Marktteilnehmer Die Branche ist, unverändert zu den letzten Jahren, nach wie vor geprägt von weiteren Konsolidierungen. Dabei verschärfte sich der Kampf um qualifizierte Mitarbeiter als wesentlicher Erfolgsfaktor. Die Qualifikation von Mitarbeitern spielt eine zunehmend wichtige Rolle im Zuge des technischen Wandels und der Anforderungen der Kunden an den Kundenservice. Kumuliert erreichte die Top 10 der Branche für das Jahr 2017 ein prognostiziertes Nettoroheinkommen von EUR 2,606 Milliarden und bewegte sich damit deutlich über dem Vorjahresniveau (2016: EUR 2,426 Milliarden), gemäß einer Studie der Call-Center Profi SFO Medien GmbH, Wiesbaden:
Umwälzungen im deutschen Call-Center-Markt Auch 2017 hält der Konsolidierungstrend im Call-Center-Markt an: So übernahm das Medienhaus Ströer im Juli 2017 75 % der Avedo Gruppe, einem der großen deutschen Dialogmarketingspezialisten, und im Januar 2018 sämtliche Anteile an der DV-COM GmbH sowie der D+S communication center management GmbH. Mit dieser Akquisition im Bereich des performanceorientierten Dialogmarketings eröffnete Ströer einen zusätzlichen Kanal und ergänzte damit die eigenen Vertriebsaktivitäten. Der deutsche Call-Center-Markt ist weiter im Umbruch. Wir gehen davon aus, dass weitere strategische Übernahmen im Wettbewerb um qualifizierte Mitarbeiter und zur Integration von technologischem Know-how zu Gunsten der Umsatzentwicklung der großen Marktteilnehmer zu beobachten sein werden. Rechtliche Einflussfaktoren Die Erhöhung des branchenbezogenen Mindestlohns zum 1. Januar 2017 auf EUR 8,84, die bis zum 31. Dezember 2018 Gültigkeit hat, hat keine finanzielle Bedeutung für den Konzern gehabt, da die Vergütung der Mitarbeiter des Konzerns seit dem 1. Januar 2017 ohnehin über diesem Betrag liegt. Die Forderung nach einer bundesweiten Neuordnung der Sonn- und Feiertagsarbeit hat für den Konzern ebenfalls keine große Relevanz, da das Ausmaß der Sonn- und Feiertagsarbeit gemessen an der Gesamtbeschäftigung des Unternehmens unwesentlich ist. Qualitätsmanagement Erfreulicherweise konnten auch im abgelaufenen Geschäftsjahr 2016/2017 wiederum alle Kundenaudits, die regelmäßig durchgeführt werden, erfolgreich abgeschlossen werden. Eine kontinuierliche Verbesserung der Prozesse und der Qualität, sowohl in den operativen Bereichen als auch in der Administration, sind Voraussetzungen für Kundenzufriedenheit und die erfolgreiche Behauptung der Wettbewerbsposition. Durch die Qualitätsführerschaft ist eine starke Position in Preisverhandlungen und gegenüber den Wettbewerbern sichergestellt. Personal- und Sozialbereich Der Konzern beschäftigte zum 31. Juli 2017 in Summe insgesamt 1.469 Mitarbeiter an den Standorten Essen, Dortmund, Oberhausen, Bochum und Gelsenkirchen. Weitere 430 Mitarbeiter der DREICOM GmbH an den Standorten Bochum und Düsseldorf sind ebenfalls im Rahmen des bestehenden Subcontracting-Vertrages exklusiv für die AMEVIDA SE im Einsatz. Insgesamt beschäftigt die Gruppe unterhalb der Dachmarke AMEVIDA mit den Einzelgesellschaften AMEVIDA SE und DREICOM GmbH somit zum 31. Juli 2017 in Summe 1.899 Mitarbeiter. Der Aufbau der für das geplante Wachstum benötigten Kapazitäten gestaltete sich im vergangenen Geschäftsjahr ob der gesamtwirtschaftlich guten Arbeitsmarktsituation und dem starken Wettbewerb nach qualifizierten Agenten nach wie vor als sehr schwierig und war trotz unserer starken Fokussierung auf die Bereiche Personalrekrutierung, -entwicklung und -bindung nur durch die Übernahme eines ehemaligen Call-Centers der Capita West GmbH am Standort Düsseldorf durch die DREICOM GmbH möglich. Seit dem zum 1. März 2017 zwischen der DREICOM GmbH und der Capita West GmbH abgeschlossenen Asset Deal, kann der Konzern somit rund 430 weitere Arbeitskräfte auf ihren Projekten einsetzen. Darüber hinaus ist in Teilen nach wie vor auch der Einsatz von externen Leih- und Zeitarbeitskräften notwendig. Die Mitarbeiter stellen für den Konzern ein hohes Gut dar. Damit verbunden sind die Zufriedenheit und Einsatzfreude der Mitarbeiter elementare Faktoren, die zum Erfolg des Konzerns beisteuern. Aus diesem Grund werden unterschiedliche Themenfelder anhand regelmäßig wiederkehrender Mitarbeiterbefragungen beleuchtet (z. B. Arbeitsumfeld, Zusammenarbeit, Führung). Die in regelmäßigen Abständen durchgeführte Mitarbeiterbefragung wurde auch aktuell erneut wiederholt, so dass die Mitarbeiter bis zum 31. Dezember 2017 Gelegenheit hatten, uns ihre Wünsche, Kritikpunkte und Anregungen auf elektronischem Wege anonymisiert systematisch mitzuteilen. Aufgrund eines von uns genutzten anonymisierten Messverfahrens ist es möglich, neben aktuellen Messungen zu den Bereichen Mitarbeiterbindung und -zufriedenheit insbesondere auch die Entwicklung der Messgrößen im Zeitverlauf zu ermitteln, um so valide Rückschlüsse auf die Wirkung bereits eingeleiteter Maßnahmen und Projekte ziehen zu können. Der Konzern erprobt fortlaufend innovative Konzepte und Maßnahmen zur Steigerung der Mitarbeiterzufriedenheit und zur Förderung der Identifikation mit dem Unternehmen. In 2017 wurde das bereits bisher für die Belegschaft an den Standorten Gelsenkirchen und Essen kostenfrei nutzbare Angebot an Sportkursen und Gesundheitsmaßnahmen nunmehr mit Dortmund, Oberhausen und Bochum auf alle bestehenden Standorte ausgerollt. der Konzern erwartet neben einer weiteren Steigerung der Mitarbeitermotivation auch eine Reduktion von Krankenquoten bei gleichzeitiger Erhöhung der Mitarbeiterbindung. Die Berufsausbildung hat traditionell einen hohen Stellenwert bei der AMEVIDA-Gruppe, was sich nicht zuletzt auch in den zu großen Teilen sehr guten Leistungen der Auszubildenden bei den Abschlussprüfungen gezeigt hat. Durch die Weiterentwicklung und Investitionen in die hochwertige Ausbildung der unterschiedlichen Kaufleute, können motivierte, engagierte und qualifizierte Mitarbeiter für den Konzern gewonnen werden. So konnten in der Vergangenheit einige Führungs- und Fachkräfte aus den Ausbildungsabsolventen entwickelt werden und in Schlüsselpositionen von ihren Ausbildungsinhalten profitieren. Auch in Zukunft wird der Konzern so viele Ausbildungsplätze wie möglich zur Verfügung stellen. AMEVIDA ist überzeugt, dass durch die aktive Förderung der Auszubildenden eine nachhaltige Unternehmensbindung und -loyalität aufgebaut werden kann und sieht dies durch das Engagement und den Verbleib vieler ehemaliger Auszubildenden im Unternehmen bestätigt. AMEVIDA hält nach wie vor an dem Ziel fest, nicht nur den gesetzlichen Vorgaben zur Beschäftigungspflicht schwerbehinderter Menschen gerecht zu werden, sondern darüber hinaus auch die Integration leistungseingeschränkter Mitarbeiter weiter zu fördern. Der Konzern wird sich auch weiterhin, in Kooperation mit dem Sozialpartner und den zuständigen Behörden, gerne seiner sozialen Verantwortung stellen. Geschäftslage Der Konzern hat im Geschäftsjahr 2016/2017 einen Jahresfehlbetrag in Höhe von TEUR 985 (Vorjahr: TEUR 926) erzielt. Die Gewinn- und Verlustrechnung spiegelt vor allem die Anlaufkosten für die neuen Kundenprojekte wider, welche der Konzern seit dem 1. März 2017 auf eigene Rechnung am Produktionsstandort Düsseldorf von der DREICOM GmbH gegen Zahlung einer entsprechenden Marge bearbeiten lässt. Insbesondere die neuen Vertragsmodalitäten für ein im Aufbau befindliches Großprojekt mit einem Key-Kunden brachten hier einen deutlichen Margenrückgang ein. Derzeit laufen die Nachverhandlungen mit dem Kunden, um den negativen Ergebnis- und Umsatzeffekt zu verringern. Trotz der anhaltenden Ressourcenknappheit am Arbeitsmarkt konnte der Konzern insgesamt im Geschäftsjahr 2016/2017 den geplanten Umsatzanstieg auf EUR 58,6 Mio. durch die Akquisition eines neuen Produktionsstandortes in Düsseldorf mit EUR 59,6 Mio. übertreffen. Das Plan-EBITDA in Höhe von EUR 2,5 Mio. wurde in Folge von hohen Anlaufkosten für neue Kundenprojekte sowie neuen Vertragsmodalitäten für ein im Aufbau befindliches Großprojekt mit einem unserer Key-Kunden, die zu einem deutlichen Margenrückgang führten, mit TEUR 1,4 Mio. nicht erreicht. Vermögens-. Finanz- und Ertragslage Ertragslage Der Konzern weist per 31. Juli 2017 Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 59.585 (Vorjahr: TEUR 56.054) aus. Der Anstieg der Umsatzerlöse gegenüber dem Vorjahr resultiert aus neuen Projekten für zwei unserer großen Bestandskunden sowie einen Neukunden aus dem Bereich Telekom unikation. In den bezogenen Leistungen in Höhe von TEUR 9.822 (Vorjahr: TEUR 5.042) sind insbesondere zugekaufte Dienstleistungen im Call-Center-Bereich sowie Aufwendungen für Zeitarbeitskräfte enthalten. Aufgrund des personalintensiven Geschäfts der Call-Center sind die Personalaufwendungen der wesentliche Aufwandsposten in der GuV und betragen insgesamt TEUR 37.251 (Vorjahr: TEUR 38.157). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betrugen im Berichtsjahr TEUR 11.864 (Vorjahr: TEUR 11.470) und umfassen neben betriebsbedingten Aufwendungen aus Raum- und IT- Kosten insbesondere Beratungskosten. Nach Abschreibungen auf den Geschäfts- oder Firmenwert (TEUR 165) sowie auf weiteres Anlagevermögen (TEUR 386) und einem Finanzergebnis in Höhe von TEUR -1.960, erzielt der Konzern im Geschäftsjahr ein Ergebnis nach Steuern in Höhe von TEUR -985 (Vorjahr: TEUR -924). Der Posten Steuern vom Einkommen und vom Ertrag beinhaltet im Geschäftsjahr 2016/2017 erstattete Steuern in Höhe von TEUR 165 im Konzern (Vorjahr: Steueraufwand in Höhe von TEUR 91). Der Jahresfehlbetrag im Konzern beträgt in 2016/2017 TEUR 985 (Vorjahr: TEUR 926). Unter Berücksichtigung des Ergebnisanteils anderer Gesellschafter in Höhe von TEUR -46 (Vorjahr: TEUR -45) resultiert ein Konzernjahresfehlbetrag für das Geschäftsjahr 2016/2017 in Höhe von TEUR 939 (Vorjahr Konzernjahresfehlbetrag: TEUR 881). Vermögenslage Die bereinigte Bilanzsumme (ohne nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag) des Konzerns beträgt zum 31. Juli 2017 TEUR 15.597 (Vorjahr: TEUR 13.654). Die Vermögensgegenstände des Konzerns setzen sich zum Bilanzstichtag im Wesentlichen aus dem Geschäfts- oder Firmenwert (TEUR 1.928), Sachanlagevermögen (TEUR 1.665), Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (TEUR 7.443) sowie sonstigen Vermögensgegenständen (TEUR 2.232) zusammen. Die Veränderung des Anlagevermögens resultiert im Wesentlichen aus Zugängen in Höhe von TEUR 1.181 sowie Abschreibungen von insgesamt TEUR 551. Die sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten im Wesentlichen Forderungen aus hinterlegten Kautionen und sind insbesondere durch neu herausgegebene, barunterlegte Mietavale gegenüber dem Vorjahr angestiegen. Das gezeichnete Kapital der MBEI Consult GmbH beträgt zum 31. Juli 2017 TEUR 25. Durch den Konzernjahresfehlbetrag in Höhe von TEUR 939 im Geschäftsjahr sowie dem Verlustvortrag in Höhe von TEUR 3.200 resultiert unter Berücksichtigung des Minderheitenanteils von TEUR 148 ein nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag in Höhe von TEUR 3.966. Die Passiva setzen sich im Wesentlichen aus sonstigen Rückstellungen (TEUR 4.028), sonstigen Verbindlichkeiten bezüglich der ausgegeben Schuldverschreibung (TEUR 4.400) und weiterer Darlehensverbindlichkeiten (TEUR 220) sowie aus Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (TEUR 5.768) zusammen. Der Anstieg der Passiva resultiert im Wesentlichen aus einem Anstieg der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen gegenüber der DREICOM GmbH im Zusammenhang mit dem seit dem 1. März 2017 deutlich zugenommenen Subcontracting-Volumens. Die sonstigen Verbindlichkeiten sind im Wesentlichen aufgrund der planmäßigen Tilgung der Schuldverschreibung gesunken. Finanzlage Die flüssigen Mittel betragen zum Bilanzstichtag TEUR 628. Im Rahmen der Refinanzierung durch einen externen Fremdkapitalgeber im Januar 2015, sind dem Konzern nach der Ablösung innerhalb der Unternehmensgruppe bestehender Bankverbindlichkeiten, zusätzlich liquide Mittel zur weiteren Expansion zugeflossen. Aus der Refinanzierung resultiert eine Verbindlichkeit in Höhe von EUR 4,4 Mio. zum Bilanzstichtag, die unter den sonstigen Verbindlichkeiten ausgewiesen wird. Im Rahmen einer Nachverhandlung mit unserem Fremdkapitalgeber im September 2017 wurde die Laufzeit der bestehenden Finanzierung bis zum 31. Dezember 2020 verlängert und ein zusätzlicher Finanzierungsbaustein über weitere EUR 2,6 Mio. Euro realisiert. Bedeutsame finanzielle und nicht finanzielle Leistungsindikatoren Als bedeutsame finanzielle Leistungsindikatoren werden insbesondere die Kennzahlen Umsatzerlöse, EBITDA und Personalaufwandsquote verwendet. Der Personalaufwand des Konzerns für das Berichtsjahr beträgt TEUR 37.251 (Vorjahr: TEUR 38.157) und entspricht 62,5% der Umsatzerlöse (Vorjahr: 68,1 %). Der Personalaufwand des Konzerns wird außer durch den Leistungsbereich auch durch Krankenquote und Fluktuation maßgeblich beeinflusst. Voraussichtliche Entwicklung mit ihren wesentlichen Chancen und Risiken Risikobericht Das Management geht von folgenden wesentlichen Risikobereichen aus: • Personalbeschaffung Sollte sich die Arbeitsmarktlage hinsichtlich potentieller Mitarbeiter weiter verschärfen, ist hier ein Risiko vorhanden, das zu einer Kostensteigerung bei der Rekrutierung bzw. der Entlohnung führen könnte. Allerdings geht das Management davon aus, dass durch die Umsetzung der geplanten Maßnahmen im Bereich Ausbildung, Einstellung von Müttern und verstärktem Einsatz von Studenten in Verbindung mit kreativen Rekrutierungsmaß- nahmen der Personalbedarf gesichert werden kann. • Informationstechnologie Auch im Geschäftsjahr 2016/2017 arbeitet der Konzern weiterhin kontinuierlich an der Optimierung des Steuerungssystems weiter, mit dem Ziel, immer umfangreichere Unternehmenskennzahlen für die tagesaktuelle Bewertung des operativen Betriebs für verschiedene Anwendergruppen mit unterschiedlichen Informationsbedürfnissen zur Verfügung zu stellen. • Kundenstruktur Die derzeitige Abhängigkeit von einigen Großkunden birgt das Risiko, dass es bei Budgetkürzungen beim Auftraggeber oder gar dem Wegfall dieser Kunden zu erheblichen Umsatzeinbußen mit deutlich negativen Konsequenzen für die Finanz-, Vermögens- und Ertragslage des Konzerns kommen kann. Der Konzern ist jedoch der Überzeugung, mit der Positionierung und Qualität des Produkt- und Dienstleistungsangebots eine gute Marktstellung aufgebaut zu haben. Gleichzeitig betreibt der Konzern eine intensive Marktbearbeitung zur Akquisition neuer Kunden und der Erschließung neuer Zielbranchen. • Liquiditätsrisiko Im Rahmen einer erweiterten Finanzierung durch einen externen Fremdkapitalgeber im September 2017 sind dem Konzern zusätzliche liquide Mittel zur Finanzierung und Erweiterung des operativen Geschäftes zugeflossen. Insofern hat die Gesellschaft nunmehr derzeit zusätzliche Mittel zur Verfügung für den Fall, dass der Ausfall von oder verspäteten Zahlungen von Kunden im Rahmen von Planunterschreitungen zu unvorhersehbaren Liquiditätslücken führen. • Ausfall-/Kreditrisiko Aufgrund der Bonität der großen Kunden schätzt der Konzern das Risiko von Forderungsausfällen als eher gering ein. • Operative Exzellenz Durch die detaillierte Analyse der operativen Bereiche erhofft sich das Management erhebliches Optimierungspotential, wodurch Kosteneinsparungen und organisatorische Verbesserung (z. B. Effizienz in den Overhead-Strukturen, Zentralisierung ausgewählter Positionen wie Training und Qualitätsmanagement) erzielt werden können. • Fluktuation und Krankenstand Die Analysedaten des Konzerns belegen eine starke direkte Korrelation zwischen Krankenquote und Fluktuation und der Ertragslage des Unternehmens. Daher ist es von elementarer Wichtigkeit, Mitarbeiterzufriedenheit und Mitarbeiterbindung durch gezielte Förderungsmaßnahmen zu verbessern. Dazu gehören u. a. Schulungen, Führungskräfteentwicklung und Motivationsmaßnahmen. Der Konzern hat in dem vergangenen Jahr stetig neue Konzepte implementiert, um signifikant Einfluss auf Krankenquoten und die Mitarbeiterzufriedenheit und somit auf die Profitabilität zu nehmen. Dieser Weg wird auch künftig weitergeführt und der Erfolg der eingeschlagenen Maßnahmen durch Mitarbeiterbefragungen in regelmäßigen Abständen analysiert. Somit wird der Konzern perspektivisch die Fluktuation und den Krankenstand weiter reduzieren und somit einen positiven Einfluss auf die Profitabilität der Projekte nehmen. Prognosebericht Für das Geschäftsjahr 2017/2018 planen wir Umsatzerlöse in Höhe von EUR 72,1 Mio. und ein leicht höheres EBITDA im Vergleich zum Vorjahr. Der im Vorjahr geplante Umsatzanstieg auf EUR 58,6 Mio. konnte trotz der Ressourcenknappheit am Arbeitsmarkt aufgrund der durch die DREICOM GmbH in Düsseldorf produzierten Neuprojekte dennoch mit EUR 59,6 Mio. übertroffen werden. Das für 2016/2017 geplante EBITDA in Höhe von EUR 2,5 Mio. konnte in Folge von hohen Anlaufkosten für neue Kundenprojekte und neuen Vertragsmodalitäten für ein im Aufbau befindliches Großprojekt mit einem unserer Key-Kunden, die zu einem deutlichen Margenrückgang führten, mit EUR 1,4 Mio. nicht erreicht worden. Der Konzern plant die Fluktuationsrate und die Krankenquote im laufenden Geschäftsjahr weiter konsequent zu senken. Das Management wird den eingeschlagenen Weg auch im kommenden Geschäftsjahr weiter forcieren, den Konzern nicht als reinen Call-Center-Betreiber sondern als CRM-Lösungsanbieter zu positionieren. Die Geschäftsführung der AMEVIDA-Gruppe ist zuversichtlich, dass die Anlaufschwierigkeiten in den großvolumigen Neuprojekten kontinuierlich zugunsten einer Margensteigerung behoben werden können und erwartet in den kommenden Jahren eine deutlich verbesserte Umsatz- und Ertragslage bei einem deutlichen Mehrwert für die Marke AMEVIDA.
Gelsenkirchen, 17. Juli 2018 MBEI Consult GmbH Geschäftsführung gez. Dr. Matthias Eickhoff E. Wiedergabe des BestätigungsvermerksZu dem als Anlagen 1 bis 6 beigefügten Konzernabschluss zum 31. Juli 2017 sowie zum Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. August 2016 bis zum 31. Juli 2017 (Anlage 7) haben wir folgenden Bestätigungsvermerk erteilt, der hier wiedergegeben wird: "Wir haben den von der MBEI Consult GmbH, Gelsenkirchen, aufgestellten Konzernabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung, Anhang, Kapitalflussrechnung und Eigenkapitalspiegel - und den Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. August 2016 bis zum 31. Juli 2017 geprüft. Die Aufstellung von Konzernabschluss und Konzernlagebericht nach den deutschen handels- und gesellschaftsrechtlichen Vorschriften liegt in der Verantwortung des gesetzlichen Vertreters der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht abzugeben. Wir haben unsere Konzernabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Konzernabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Konzernlagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld des Konzerns sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben im Konzernabschluss und Konzernlagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der Jahresabschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen, der Abgrenzung des Konsolidierungskreises, der angewandten Bilanzierungs- und Konsolidierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen des gesetzlichen Vertreters sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Konzernabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns. Der Konzernlagebericht steht in Einklang mit dem Konzernabschluss, entspricht den gesetzlichen Vorschriften, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar."
Bonn, 17. Juli 2018 Ebner
Stolz GmbH & Co. KG
gez. Torsten Janßen, Wirtschaftsprüfer gez. Alexander Schönberger, Wirtschaftsprüfer Bei Veröffentlichungen oder Weitergabe des Konzernabschlusses und/oder des Konzernlageberichts in einer von der bestätigten Fassung abweichenden Form (einschließlich der Übersetzung in andere Sprachen) bedarf es zuvor unserer erneuten Stellungnahme, sofern hierbei unser Bestätigungsvermerk zitiert oder auf unsere Prüfung hingewiesen wird; auf § 328 HGB wird verwiesen. |
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