Vereinigte Fachverlage GmbH

Lise-Meitner-Straße 2, 55129 Mainz, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Mainz HRB 2270
Eingetragen
13.4.1981
Branche
Verlegen von BüchernVerlegen von ZeitschriftenVerlegen von Zeitungen
Gegenstand
Betreiben eines Verlages und aller damit zusammenhängenden Geschäfte. Die Gesellschaft kann weitere Unternehmen in Deutschland gründen, bestehende erwerben, sich an solchen beteiligen und/oder Zweigniederlassungen in Deutschland oder im Ausland errichten. Darüber hinaus kann die Gesellschaft alle Geschäfte betreiben, die für den Gegenstand des Unternehmens förderlich sind oder sein können und nicht gesetzlich verboten sind.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Christian Rüdell
seit 22.7.2020
Prokura
Matthias Niewiem
seit 22.7.2020
Geschäftsführer
Olaf Dr. Theisen
seit 13.11.2006
Geschäftsführer
Michael Dr. Werner
seit 14.11.2005
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (2)

NameAnteil
99.98%
0.02%

Gesellschafter

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

P.P. Cahensly GmbH & Co. KG
Germany
522.700 €
99.98%
VF Verlagsgesellschaft mbH
Germany
100 €
0.02%

Beteiligungen

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Vereinigte Fachverlage GmbH

Mainz

Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023

Bilanz der Vereinigte Fachverlage GmbH, Mainz, zum 31. Dezember 2023

A K T I V A

31.12.2023 
EUR
31.12.2022 
EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN 12.021.833,04 11.325.185,04
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 57.235,00 23.042,00
II. Sachanlagen 127.770,00 131.225,00
III. Finanzanlagen 11.836.828,04 11.170.918,04
B. UMLAUFVERMÖGEN 7.576.360,02 8.492.412,89
I. Vorräte 37.060,24 42.346,02
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 4.218.940,21 4.428.014,45
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 3.320.359,57 4.022.052,42
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 122.341,83 70.154,68
19.720.534,89 19.887.752,61

P A S S I V A

31.12.2023 
EUR
31.12.2022 
EUR
A. EIGENKAPITAL 18.090.868,89 17.958.958,53
I. Gezeichnetes Kapital 522.700,00 522.700,00
II. Kapitalrücklage 2.778.717,89 2.778.717,89
III. Gewinnrücklagen 1.028.370,76 1.028.370,76
IV. Bilanzgewinn 13.761.080,24 13.629.169,88
B. RÜCKSTELLUNGEN 1.019.723,00 1.079.337,00
C. VERBINDLICHKEITEN 562.961,45 805.968,78
D. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 46.981,55 43.488,30
19.720.534,89 19.887.752,61

Anhang der Vereinigte Fachverlage GmbH, Mainz,
für das Geschäftsjahr 2023

A. ALLGEMEINE ANGABEN

Der Jahresabschluss der Vereinigte Fachverlage GmbH, Mainz (Amtsgericht Mainz, HRB 2270), wurde gemäß §§ 242 ff. und 264 ff. HGB sowie den einschlägigen Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für kleine Kapitalgesellschaften.

Bei der Gesellschaft handelt es sich nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen um eine kleine Kapitalgesellschaft. Bei der Aufstellung wurden daher die größenabhängigen Erleichterungen für kleine Kapitalgesellschaften teilweise in Anspruch genommen.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände werden mit den Anschaffungskosten aktiviert und planmäßig linear auf die voraussichtliche Nutzungsdauer von drei bis fünf Jahren abgeschrieben. Entgeltlich erworbene Titelrechte werden über zehn Jahre abgeschrieben.

Die Bewertung des Sachanlagevermögens erfolgt zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen.

Die beweglichen Gegenstände des Anlagevermögens werden linear entsprechend den steuerlich relevanten AfA-Tabellen, die grundsätzlich die Höchstsätze vorgeben, abgeschrieben. Geringwertige Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten zwischen € 250,00 und € 1.000,00 werden entsprechend den steuerlichen Vorschriften in einem Sammelposten zusammengefasst und über einen Zeitraum von fünf Jahren linear abgeschrieben. Vermögensgegenstände unter € 250,00 werden in voller Höhe als Betriebsausgabe erfasst. Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden pro rata temporis abgeschrieben.

Bei voraussichtlich dauernden Wertminderungen werden außerplanmäßige Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert der immateriellen Vermögensgegenstände und des Sachanlagevermögens vorgenommen.

Die Finanzanlagen werden grundsätzlich mit ihren Anschaffungskosten angesetzt. Auf dauerhafter Wertminderung beruhende Abschreibungen werden in erforderlichem Umfang vorgenommen.

Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden mit den individuellen Anschaffungskosten bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Anschaffungsnebenkosten werden entsprechend berücksichtigt.

Die Bewertung der fertigen Erzeugnisse erfolgt mit den Material- und Fertigungseinzel- und -Gemeinkosten. Fremdkapitalzinsen finden keine Berücksichtigung. Auf Altbestände und auf Erzeugnisse und Materialien mit verminderter Verwertbarkeit werden ausreichende Abschläge vorgenommen.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden grundsätzlich mit dem Nennbetrag angesetzt. Auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden wegen des allgemeinen Zins- und Kreditrisikos Pauschalwertberichtigungen vorgenommen. Der Pauschalwertberichtigungssatz beträgt 1 %. Erkennbare Einzelrisiken werden durch Wertberichtigungen bzw. Abschreibungen berücksichtigt.

Liquide Mittel werden zum Nennwert angesetzt.

Die Pensionsrückstellungen werden nach versicherungsmathematischen Grundsätzen nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren Projected Unit Credit Method (PUC-Methode) bzw. auf Basis eines modifizierten Teilwertes ermittelt. Dabei erfolgt die Berechnung gemäß § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB auf Basis eines durchschnittlichen Marktzinses der vergangenen zehn Jahre von 1,82 % mit einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren, der von der Deutschen Bundesbank nach Maßgabe der entsprechenden Rechtsverordnung ermittelt und monatlich bekannt gegeben wird. Dabei kamen die "Richttafeln 2018 G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck zur Anwendung. Die Höhe der Rückstellungen orientiert sich am erwarteten Erfüllungsbetrag. Zum Ausweis kommt nur die Differenz zwischen Pensionsverpflichtung und ggf. vorhandenem Deckungsvermögen. Die Erfolgswirkung aus der Änderung des Abzinsungssatzes wird im Finanzergebnis ausgewiesen.

Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten auf der Grundlage einer vorsichtigen kaufmännischen Beurteilung. Sie werden mit dem notwendigen Erfüllungsbetrag bewertet, d. h. künftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt. Rückstellungsbeträge mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen und von der Deutschen Bundesbank ermittelten und veröffentlichten Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre abgezinst.

Die Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

B. ANGABEN UND ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ

1. Anlagevermögen

Die sonstigen Ausleihungen beinhalten Ausleihungen an Gesellschafter in Höhe von T€ 1.200.

2. Eigenkapital

Der Bilanzgewinn entwickelte sich im Geschäftsjahr 2023 wie folgt:

Stand 01.01.2023 13.629.169,88
Jahresüberschuss 2023 531.910,36
Ausschüttung für das laufende Jahr -400.000,00
Bilanzgewinn 31.12.2023 13.761.080,24

Der Bilanzgewinn enthält einen Gewinnvortrag in Höhe von T€ 13.629 (Vj. T€ 13.294).

Zum 31.12.2023 unterliegt nach § 253 Abs. 6 S. 2 HGB ein Gesamtbetrag in Höhe von T€ 8 (Vj. T€ 37) einer Ausschüttungssperre.

3. Rückstellungen

Der sich aus der Umstellung durch das BilMoG insgesamt ergebende Erhöhungsbetrag der Pensionsverpflichtungen beträgt T€ 106 und wurde im laufenden Geschäftsjahr mit 1/15 bzw. T€ 7 als Aufwand erfasst und unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen ausgewiesen. Die Unterdeckung gemäß Art. 67 Abs. 2 EGHGB beträgt zum Bilanzstichtag T€ 7.

Für eine Pensionsverpflichtung, die durch die Allianz rückgedeckt ist, wurde gemäß der vorliegenden Verpfändungsvereinbarung Anfang 2011 der Versorgungsanspruch aus der Rückdeckungsversicherung an den Versorgungsberechtigten abgetreten.

Der Ansatz des Deckungsvermögens aus der Rückdeckungsversicherung erfolgte zu fortgeführten Anschaffungskosten, die dem beizulegenden Zeitwert entsprechen. Die Pensionsrückstellung zum 31.12.2023 in Höhe von € 284.249,00 wurde daher gem. § 246 Abs. 2 HGB mit dem Aktivwert des Deckungsvermögens in Höhe von € 128.597,00 saldiert. Hiernach erfolgt im Jahresabschluss ein saldierter Ausweis in Höhe von € 155.652,00.

Folgende korrespondierenden Aufwendungen und Erträge wurden saldiert:

2023 2022
T€ T€
Erträge aus Rückdeckungsversicherung 1 1
Zinsaufwand aus der Barwertanpassung
von Pensionsrückstellungen -18 -18
Saldo Finanzergebnis (Ausweis unter
Zinsen und ähnliche Aufwendungen) -17 -17

4. Verbindlichkeiten

Sämtliche Verbindlichkeiten des laufenden Jahres und des Vorjahres sind kurzfristig fällig.

Die Verbindlichkeiten beinhalten Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von € 400.000,00 (Vj. € 500.000,00).

C. SONSTIGE ANGABEN

1. Arbeitnehmer

Im Jahresdurchschnitt (pro Kopf) waren bei der Gesellschaft 29 Mitarbeiter beschäftigt.

2. Name und Sitz des Mutterunternehmens

Mutterunternehmen der Gesellschaft ist die P.P. Cahensly GmbH & Co. KG in Limburg. Eine gesetzliche Verpflichtung zur Aufstellung eines Konzernabschlusses existiert nicht, da die Größenkriterien des § 293 HGB nicht überschritten werden.

 

Mainz, 24. Mai 2024

gez. Dr. Olaf Theisen, (Geschäftsführer)

gez. Matthias Niewiem, (Geschäftsführer)

Vereinigte Fachverlage GmbH

Die Feststellung des Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2023 erfolgte in der Gesellschafterversammlung am 3. Juni 2024.

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