DPG GmbH
Selbe AdresseVerwaltung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für Dritte
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Ingrid Kaufmann seit 16.12.2024 | Prokura |
Thomas Heibler seit 16.12.2024 | Prokura |
Brigitte Egglhuber seit 16.12.2024 | Prokura |
Peter Glas seit 5.11.2003 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 50.00% | |
| 25.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
3 Gesellschafter
GmbH-Struktur
2 von 3 angezeigt
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Otto Glas Handels-GmbHEggenfeldenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023der Firma Otto Glas Handels-GmbHA. Grundlagen des Unternehmens I. Geschäftsmodell des Unternehmens Gegenstand unseres Unternehmens ist der technische Großhandel aller Art im Besonderen der Handel mit Fahrzeugteilen, Werkzeugen und Maschinen, ferner der Vertrieb von Walzlagern und Hydraulikteilen sowie Komponenten für die Bewegungs- und Antriebstechnik und alle damit zusammenhängenden Aktivitäten und Dienstleistungen. II. Zweigniederlassungsbericht Die Gesellschaft unterhält Niederlassungen in Eggenfelden, Winhöring, Stephanskirchen, Ergolding und Hengersberg. Das Geschäft in Österreich wird über eine eigenständige Tochtergesellschaft abgewickelt. B. Wirtschaftsbericht I. Darstellung und Analyse des Geschäftsverlaufs und des Geschäftsergebnisses 2023 (Lage des Unternehmens) Die weltwirtschaftliche Expansion im Jahr 2023 war moderat - nach Angaben des Kieler Instituts für Weltwirtschaft (IfW Kiel) hielt sich angesichts des Inflationsschocks und der massiven Straffung der Geldpolitik jedoch besser als erwartet. Im Jahresergebnis erhöhte sich die Weltproduktion 2023 um 3,1 % gegenüber dem Vorjahr (+ 3,2%). Negative Auswirkungen auf das weltweite Wachstum ergaben sich vor allem aus steigenden Energiepreisen, anhaltenden strukturellen Problemen in China sowie der in Reaktion auf die hohe Inflation deutlich restriktiveren Geldpolitik. Auch in Deutschland haben die wirtschaftlichen Folgen des Krieges in der Ukraine die Erholung von der Pandemie deutlich gehemmt und das Bruttoinlandsprodukt geschwächt. Insbesondere zum Jahresende schwächte sich die deutsche Wirtschaftsleistung noch einmal deutlich ab. Für das Gesamtjahr 2023 sank die Wirtschaftsleistung in Deutschland um 0,3 %. Laut BGA Unternehmensumfrage wurde im Jahr 2023 ein nominaler Umsatzrückgang von 3,75 % (nominal) gegenüber dem Vorjahr realisiert. Der Großhandelsumsatz insgesamt (ohne Kraftfahrzeuge) reduzierte sich nach Auswertung des statistischen Bundesamts im Jahr 2023 nominal um 4,1 % und real um 4,4 % gegenüber dem Vorjahr. Für die Kfz-Sparte erwarten wir, dass das durchschnittliche Fahrzeugalter in den für uns relevanten Märkten weiterhin leicht ansteigt und der Bedarf an Reparaturen sowie Ersatzteilen zu einer stabilen Nachfrage im Automotive Aftermarket führen wird. Das durchschnittliche Fahrzeugalter im Pkw-Bereich steigt weiter an. Das Durchschnittsalter von PKW steigt kontinuierlich über die letzten Jahre von 10 Jahren (2023) auf 10,3 Jahre (2024). Diese Zunahme wirkt sich grundsätzlich positiv auf den Automotive Aftermarket aus, da der Wechsel von der Vertragswerkstatt zur freien Werkstatt, welche das Kern-Kundensegment unserer Firma darstellt, mit steigendem Fahrzeugalter kontinuierlich zunimmt. Der Bestand an Kraftfahrzeugen (Kfz) erhöhte sich laut Kraftfahrt-Bundesamt im Jahr 2023 um 1,0 % auf 60,7 Mio. Fahrzeuge. Die Gesamtzahl der Werkstätten betrug im Jahr 2023 laut dem Gesamtverband Autoteile-Handel nahezu unverändert 36.170 (Vorjahr: 36.420). Dabei ist der Anteil der für den Kfz-Teilehandel in erster Linie relevanten Freien Werkstätten mit 22.050 Werkstätten bzw. 60,9 % nahezu unverändert gegenüber den letzten Jahren. Die Gesellschaft verzeichnete im Geschäftsjahr 2023 die von der Geschäftsführung erwartete positive Entwicklung. Die Umsatzerlöse konnten weiter deutlich um 10,2 % gesteigert werden und auch das Jahresergebnis lag mit TEuro 4.053 nochmals signifikant über dem guten Vorjahresergebnis. Der Cash-Flow aus laufender Geschäftstätigkeit lag mit TEuro 5.900 deutlich über dem Vorjahresniveau. II. Entwicklung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Das Gesamtvermögen unserer Gesellschaft hat sich gegenüber dem Vorjahr um TEuro 2.362 auf TEuro 21.855 erhöht. Der Anstieg ist insbesondere auf einen investitionsbedingten Anstieg des Anlagevermögens (um TEuro 362 auf TEuro 3.622) und eine Erhöhung der Liquiden Mittel (um TEuro 2.716 auf TEuro 4.825) zum Stichtag zurückzuführen. Die Struktur unseres kurz- und langfristig gebundenen Vermögens konnte dabei weitestgehend konstant gehalten werden. Unsere Finanzlage ist weiterhin als sehr stabil zu bezeichnen. Die liquiden Mittel haben sich mit TEuro 4.825 (Vj. TEuro 2.109) nahezu verdoppelt gegenüber dem Vorjahr und haben einen Anteil von rd. 22,1 % am Gesamtvermögen. Ein Haupt-Augenmerk unserer Finanzpolitik liegt in der fristgerechten Begleichung unserer Verbindlichkeiten und in der Vereinnahmung der Forderungen innerhalb der Zahlungsziele. Unsere Kapitalstruktur ist ebenfalls als konstant zu bezeichnen. Der Anteil des kurzfristigen Fremdkapitals am Gesamtkapital verringerte sich leicht von 29,7 % im Vorjahr auf nunmehr 28,8 %. Ursächlich hierfür waren niedrigere Lieferantenverbindlichkeiten zum Stichtag. Mit Ausnahme des Passivüberhangs der Pensionsverpflichtungen, beansprucht die Gesellschaft weiterhin kein langfristiges Fremdkapital. Sämtliche Verbindlichkeiten konnten stets innerhalb der Zahlungsziele beglichen werden. Die unverändert hohe Eigenkapitalquote beträgt zum 31. Dezember 2023 63,0 %. Die Eigenkapitalrendite in Höhe von ca. 29,4 % ist im Vorjahresvergleich weiter gestiegen und liegt erheblich über dem Kapitalmarktzins für langfristige Anlagen. Insgesamt ist das langfristig gebundene Vermögen durch unser Eigenkapital um ein Vielfaches gedeckt. Die kurzfristigen Forderungen und die Bankbestände übersteigen weiterhin deutlich die kurzfristigen Verbindlichkeiten. Entsprechend der Erwartungen der Geschäftsführung konnten die Umsatzerlöse im Geschäftsjahr 2023 erneut deutlich gesteigert werden. Bei einer leicht verbesserten Materialaufwandsquote erhöhte sich das Rohergebnis der Gesellschaft folgerichtig um TEuro 2.082 auf TEuro 18.037. Trotz absolut deutlich gestiegener Personalaufwendungen (um TEuro 1.244 bzw. 14,1 % auf TEuro 10.055) erhöhte sich die Personalaufwandsquote nur geringfügig von 19,2 % im Vorjahr auf 19,9 % in 2023. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen erhöhten sich leicht um TEuro 359 auf TEuro 3.342, was insbesondere auf gestiegene Pachtaufwendungen zurückzuführen ist. Bei investitionsbedingt deutlich erhöhten Abschreibungen von TEuro 684 hat sich das Betriebsergebnis gegenüber dem Vorjahr dennoch signifikant um TEuro 526 auf TEuro 4.220 erhöht. Unter Berücksichtigung des Zins- und Beteiligungsergebnisses sowie einer ergebnisbedingt deutlich gestiegenen Steuerbelastung ergibt sich für das Geschäftsjahr 2023 ein Jahresüberschuss in Höhe von TEuro 4.053. Unsere wirtschaftliche Lage kann damit unverändert als sehr gut bezeichnet werden. III. Finanzielle Leistungsindikatoren Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt unser Fokus auf: • Umsatzentwicklung, • Rohertrag und • Betriebsergebnis. Für unsere interne Unternehmenssteuerung signifikante Kennzahlen sind der Umsatz pro Geschäftsfeld, der Rohertrag pro Geschäftsfeld und das Betriebsergebnis. Der Gesamtumsatz konnte im Vorjahresvergleich nochmals merklich gesteigert werden und lag damit im Rahmen der Erwartungen der Geschäftsführung. Die Roherträge werden pro Geschäftsfeld und Niederlassung ermittelt. Dabei weisen die einzelnen Niederlassungen im Wesentlichen gleichmäßige Roherträge aus, die im Geschäftsjahr um insgesamt rd. 13 % gesteigert werden konnten. Das Betriebsergebnis ermittelt sich aus dem Jahresüberschuss vor Steuern, Zinsen und Beteiligungsergebnis und konnte im Vorjahresvergleich ebenfalls merklich gesteigert werden. Zur Entwicklung des Roh- und Betriebsergebnisses im Geschäftsjahr verweisen wir auch auf unsere Ausführungen zur Vermögens-, Finanz- und Ertragslage. IV. Gesamtaussage Unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage schätzen wir als gut ein. Unsere Umsatz- und Ergebnisentwicklung im abgelaufenen Geschäftsjahr war zufriedenstellend. Die positive Entwicklung sehen wir als Ergebnis einer ständigen Prozessoptimierung vor dem Hintergrund eines sich weiter verschärfenden Wettbewerbs und eines steigenden Konzentrationsprozesses in unserer Branche. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Wir konnten im Berichtsjahr bei allen Lieferverbindlichkeiten durch kurzfristige Zahlungen Skontoabzüge realisieren. Die kurzfristigen Verbindlichkeiten und Rückstellungen sind durch liquide Mittel und kurzfristige Forderungen gedeckt. C. Prognosebericht In den vergangenen Monaten hat sich die Stimmung der deutschen Wirtschaft etwas erholt. Laut Ifo Konjunktur-Prognose vom Juni 2024 wird das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt in Deutschland in diesem Jahr um 0,4 % zunehmen. Für das Jahr 2024 rechnet das Ifo-Institut wieder mit einem leichten Wachstum von 0,4 %. Die Inflationsrate wird in diesem Jahr bei durchschnittlich 5,9 % liegen und in 2024 erheblich auf 2,2 % sinken. Nach einem deutlichen Umsatzplus von rd. 10 % im Geschäftsjahr 2023 ist die Branche Technischer Handel im ersten Halbjahr 2024 mit leichten Umsatzverlusten durch die Krise gekommen. Laut dem Geschäftsbericht Verband Technischer Handel (VTH) vom Mai 2024 rechnet die Branche trotz der konjunkturellen Unsicherheiten mit der Stabilisierung der deutschen Industrie vorsichtig optimistisch. Insgesamt betrachtet geht sie für das Jahr 2024 von einer konjunkturellen Seitwärtsbewegung mit einem stabilen Umsatz und zufriedenstellenden Erträgen aus. Auch werden laut VTH von der Mehrheit der Großhändler weitere Investitionen in 2024 geplant. Im Fokus stehen dabei insbesondere EDV und Digitalisierungstools sowie die Maschinen- und Fuhrparks. Laut Statistik des Kraftfahrt-Bundesamts vom Juli wurden in den ersten 6 Monaten 6,1 % mehr neue Kraftfahrzeuge zugelassen als im Vergleichszeitraum 2023. Der Gebrauchtwagenmarkt zeigt sich zum Halbjahr 2024 einigermaßen robust. Seit Jahresbeginn wurden bis einschließlich Juni 2024 1,5 % weniger Besitzumschreibungen registriert als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Die internationalen Automobilmärkte haben im ersten Halbjahr 2024 mehrheitlich Steigerungen der Neuzulassungen verzeichnet, es wird allerdings mit einem Nachfragerückgang gerechnet. Aufgrund des erwarteten Nachfragerückgangs im zweiten Halbjahr 2024 müssen die Wachstumsraten teilweise aber als überzeichnet betrachtet werden. Die globale Autoproduktion bis 2025 wird schwächer ausfallen als erwartet. Der Verband der Automobilindustrie (VDA) schraubte seine Wachstumsprognose Mitte des Jahres merklich nach unten. Die Prognose für den europäischen Pkw-Markt wurde dabei auf +2,2 % gesenkt. Im September 2024 lag der ifo-Geschäftsklimaindex in der Automobilindustrie bei 23 Punkten und verbesserte sich damit leicht gegenüber den Vormonaten; seit Juni 2023 bewegte sich der Index stets im negativen Bereich. Aufgrund dieser herausfordernden gesamtwirtschaftlichen Lage gehen wir auf Basis unserer bisherigen Entwicklung nach dem Bilanzstichtag für das Geschäftsjahr 2024 von einem rückläufigen Umsatz von ca. 6 % gegenüber dem Vorjahr und von einem reduzierten Rohertrag sowie einem rückläufigen Betriebsergebnis aus. Unsere Aktivitäten in Österreich werden nach wie vor in unserer eigenständigen österreichischen Tochtergesellschaft gebündelt, die sich weiterhin im Plan befindet. Unsere Position am Markt betrachten wir insgesamt als gefestigt, eine wesentliche Änderung der Geschäftspolitik ist nicht geplant. Wir planen auch weiterhin eine hohe Investitionsleistung beizubehalten, um damit zukunftsorientiert die Marktstellung der Otto Glas Handels-GmbH auszubauen. Vor diesem Hintergrund beurteilen wir die voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens als positiv. Bezüglich möglicher Risiken verweisen wir auf unseren Risikobericht. D. Chancen- und Risikobericht I. Risikobericht Der Wettbewerb in den Märkten beider Sparten hat auch in 2023 weiter zugenommen. Gründe für diese Entwicklung liegen unter anderem in einer fortschreitenden Konsolidierung unter den bestehenden Wettbewerbern auf nationaler und internationaler Ebene, sowie einem weiter steigenden Wettbewerb über Internetfirmen. Kostendegressionseffekte und eine steigende Einkaufsmacht nach der Konsolidierung stärken den Wettbewerb zusätzlich. Wir rechnen auch für 2024 mit einer Fortsetzung dieser Entwicklung. Um dem entgegenzutreten, liegt unser Fokus weiterhin auf der Struktur unseres Produktportfolios, unserem strategischen Beschaffungsmanagement und der Optimierung unserer Lagerlogistik. Mit unserem neuen Masterstandort für Industrietechnik in Winhöring haben wir diesbezüglich eine wichtige Grundlage für eine weiterhin erfolgreiche Geschäftsentwicklung gelegt. Um dem Preisdiktat zu entgehen, müssen wir Mehrwerte für unsere Kunden schaffen. Dies gelingt nur mit gut qualifizierten Mitarbeitern, für deren fortwährende Aus- und Weiterbildung wir weiterhin sorgen wollen. Eine Herausforderung für die Zukunft bleibt auch die stetig zunehmende Digitalisierung und Vernetzung im Unternehmen sowie mit unseren Kunden und Lieferanten. Unser Ansatz für 2024 heißt unverändert: Ertrag geht vor Umsatz. Auch die Auswirkungen von makroökonomischen, politischen und geopolitischen Entwicklungen können zu einer Einschränkung der Geschäftsentwicklung bzw. des vorgesehenen Wachstums unserer Gesellschaft führen. Diese kommen wirtschaftlich gesehen unter anderem in anhaltend angespannten Wertschöpfungs- und Logistikketten zum Ausdruck. Der Krieg in der Ukraine und die damit einhergehenden Wirtschaftssanktionen und Exportkontrollen beeinträchtigen weiterhin die globale Wirtschaftstätigkeit und haben gleichzeitig zu einer erhöhten Volatilität auf den Finanzmärkten geführt. Eine weitere Verschärfung dieser Entwicklungen kann zu Markt-, Produktions- und Beschaffungsrisiken führen. Gleichzeitig könnte eine weitere Straffung der Geldpolitik zur Bekämpfung der hohen Inflation die Nachfrage zusätzlich schwächen. Die genannten Entwicklungen haben auch direkte Auswirkungen auf unsere Gesellschaft. In Abhängigkeit des weiteren Verlaufs könnte es zu negativen Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage unserer Gesellschaft kommen. Unerwartete Entwicklungen in den wirtschaftlichen, politischen und rechtlichen Rahmenbedingungen könnten dazu führen, dass der tatsächliche Geschäftsverlauf von unseren momentanen Erwartungen abweicht. Wie stark unsere Gesellschaft betroffen sein wird, lässt sich aufgrund der aktuellen Unsicherheit nicht vollständig abschätzen. Die Liquiditätslage unserer Gesellschaft ist weiterhin als sehr gut zu bezeichnen. Engpässe sind nicht zu erwarten. Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Die Gesellschaft verfügt über ein effizientes Mahnwesen. Forderungsausfälle sind folgerichtig die absolute Ausnahme. Zudem besteht mit einem Großteil der Kunden eine langjährige und vertrauensvolle Zusammenarbeit. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen beglichen. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Absicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen grundsätzlich eine konservative Risikopolitik. Zur Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko und zur Aufrechterhaltung der jederzeitigen Zahlungsfähigkeit wird ein fortlaufender Liquiditätsplan erstellt, der permanent an aktuelle Änderungen angepasst wird und damit als Basis für die Geldmitteldisposition dient. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten trotz der oben genannten Vorkehrungen Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Debitorenmanagement. II. Chancenbericht Dem Wettbewerb am Markt, vor allem durch die zunehmende Konkurrenz der Anbieter in unserem Segment, werden wir weiterhin mit Erfahrung, Innovation, Zuverlässigkeit und einem hohen Maß an Qualität begegnen. Chancen für die Zukunft sehen wir unverändert in einer kontinuierlichen Optimierung und Modernisierung unserer Logistikprozesse und des Einkaufs. Getreu unseres Mottos "Experten für die Zukunft" bieten wir unseren Kunden mit unserem neuen Masterstandort für Industrietechnik modernste Logistikkonzepte für einen höheren Lagerbestand und eine noch schnellere und umweltgerechtere Belieferung mit unseren Artikeln. Chancen sehen wir darüber hinaus im Ausbau unseres Angebots kundenindividueller Sonder- und Sicherheitslösungen, ganz nach den Bedürfnissen unserer Kunden. Unser Vertrieb ist in unserem Marktgebiet bereits sehr gut vernetzt. Trotzdem arbeiten wir fortlaufend an einer Optimierung unserer Vertriebstätigkeiten. Vor diesem Hintergrund gehen wir nicht nur davon aus, dass wir unsere Stammkunden halten können, sondern erwarten auch stetig neue Kunden hinzuzugewinnen. Die Basis für einen anhaltenden Unternehmenserfolg sehen wir daneben vor allem in einer stabilen Struktur gut qualifizierter und zuverlässiger Mitarbeiter. Unsere Mitarbeiter nutzen kontinuierlich die angebotenen Schulungs- und Fortbildungsmaßnahmen. Darin sehen wir eine wichtige Grundlage für Innovation und Qualität in unserem Unternehmen. III. Gesamtaussage Die genannten Risiken betrachten wir insgesamt als beherrschbar. Wir sehen derzeit und auch für die nähere Zukunft keine Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten. Ferner sehen wir ein ausreichendes Chancenpotential für eine anhaltend positive Entwicklung unserer Gesellschaft.
Eggenfelden, Oktober 2024 Otto Glas Handels-GmbH DIE GESCHÄFTSLEITUNG BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Ergebnisverwendung
Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023der Firma Otto Glas Handels-GmbHA. Allgemeine Angaben zum Unternehmen Die Otto Glas Handels-GmbH hat ihren Sitz in Eggenfelden. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Landshut unter HR B 2654 eingetragen. B. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses Auf die Gesellschaft finden die für mittelgroße Kapitalgesellschaften i.S.d. § 267 Abs. 2 HGB geltenden Regelungen und die ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes Anwendung. Der vorliegende Jahresabschluss ist grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungs- und Bewertungsgrundsätzen nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt (§§ 265 Abs. 1 Satz 2, 266 ff. HGB). Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetzes (BilRUG) aufgestellt. Die Otto Glas Handels-GmbH ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft i.S.d. § 267 Abs. 2 HGB. Von den Erleichterungen der §§ 276 S. 1, 288 Abs. 2 und 327 HGB macht die Gesellschaft Gebrauch. C. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Die Bilanzierung der entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände und der Sachanlagen erfolgt zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Berücksichtigung nutzungsbedingter planmäßiger Abschreibungen. Grundlage der planmäßigen Abschreibung ist die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes. Die Abschreibungen erfolgen linear und im Zugangsjahr pro rata temporis. Bewegliche abnutzbare Wirtschaftsgüter bis Euro 800, die einer selbständigen Nutzung fähig sind, werden entsprechend § 6 Abs. 2 S.1 EStG aufwandswirksam erfasst. Zu außerplanmäßigen Abschreibungen bzw. Zuschreibungen wegen voraussichtlich dauernder Wertminderungen bzw. deren Wegfall besteht keine Veranlassung. Das Finanzanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten angesetzt. Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgt zu durchschnittlichen Anschaffungskosten oder dem niedrigeren am Abschlussstichtag beizulegenden Wert bzw. zu Wiederbeschaffungskosten. Der Ansatz erfolgte im Rahmen einer Festbewertung. Die Bewertung der Handelswaren erfolgt zu durchschnittlichen Anschaffungskosten oder dem niedrigeren am Abschlussstichtag beizulegenden Wert. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden zum Nominalwert abzüglich erforderlicher Einzelwertberichtigungen bewertet. Zur Abdeckung des allgemeinen Zins- und Kreditrisikos bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wird eine angemessene Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1,0 % (Vj.: 1,0 %) auf den nicht gesicherten und nicht einzelwertberichtigten Netto-Forderungsbestand gebildet. Der Kassenbestand sowie Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nominalwert angesetzt. Als Rechnungsabgrenzungsposten werden auf der Aktivseite Ausgaben vor dem Bilanzstichtag ausgewiesen, sofern sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Für die Bewertung der Pensionsrückstellungen wurden im Berichtsjahr die Vorschriften des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes angewandt. Da die Rückdeckungsversicherungen wegen Verpfändung teilweise die Voraussetzungen für saldierbares Planvermögen erfüllen, wurden die Rückstellung und die Rückdeckungsversicherung teilweise saldiert und der Passivüberhang auf der Passivseite unter den Pensionsrückstellungen ausgewiesen. Dabei wurde die Rückdeckungsversicherung mit dem beizulegenden Zeitwert, die Pensionsrückstellungen für handelsrechtliche Zwecke i.S.d. § 253 Abs. 1 Satz 2, Abs. 2 HGB zum abgezinsten notwendigen Erfüllungsbetrag bewertet. Die Steuerrückstellungen erfassen alle noch nicht veranlagten Steuern. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten, soweit sie passivierungspflichtig sind. Sie werden mit dem notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt. Die Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden gegenüber dem Vorjahr unverändert beibehalten. D. Erläuterungen zur Bilanz D.1 Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Positionen des Anlagevermögens im Geschäftsjahr ist aus dem Anlage- spiegel auf der nächsten Seite zu ersehen (§ 284 Abs. 3 HGB).
Beteiligungsliste (§ 285 Nr. 11 HGB): Auf die Angabe nach § 285 Nr. 11 HGB wird gemäß § 286 Abs. 3 Nr. 2 HGB verzichtet D.2 Umlaufvermögen Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben in Höhe von TEuro 53 (Vj. TEuro 531) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Die übrigen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben jeweils eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen im Wesentlichen ein kurzfristiges Darlehen und Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegenüber der Otto Glas Handels-GmbH, Braunau. Außerdem ist ein kurzfristiges Darlehen an die DPG Invest GmbH & Co. KG, Eggenfelden, enthalten. D.3 Eigenkapital Im Bilanzgewinn ist ein Gewinnvortrag in Höhe von TEuro 11.771 enthalten. D.4 Rückstellungen Für die Bewertung der Pensionsrückstellungen wurden im Berichtsjahr die Vorschriften des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes angewandt. Da die Rückdeckungsversicherungen wegen Verpfändung die Voraussetzungen für saldierbares Planvermögen erfüllen, sind die Rückstellung und die Rückdeckungsversicherung zu saldieren. Zum Bilanzstichtag ergibt sich ein Passivüberhang, der auf der Passivseite der Bilanz unter den Pensionsrückstellungen auszuweisen ist. Dabei wurde der Erfüllungsbetrag der Pensionsrückstellung in Höhe von Euro 2.618.722 mit der Rückdeckungsversicherung mit dem beizulegenden Zeitwert in Höhe von Euro 826.606 verrechnet. Die Rückstellung für Pensionen wurde auf Basis der Projected Unit Credit Method (PUC-Methode) ermittelt. Es wurden folgenden Annahmen für die Berechnung berücksichtigt (§ 285 Nr. 24 HGB): - pauschale durchschnittliche Restlaufzeit von 15 Jahren - Rechnungszinsfuß von 1,82 % (Ermittlung gemäß § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB nach der Vereinfachungsmethode) - Rententrend von 2,0 % - Richttafeln von Dr. Klaus Heubeck von 2018 Aus der Abzinsung der Pensionsrückstellung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre ergibt sich im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre ein Unterschiedsbetrag in Höhe von TEuro 30. Dieser Unterschiedsbetrag ist für die Ausschüttung gesperrt. Der Sieben-Jahres-Durchschnittszinssatz beträgt 1,74 %. Die Erträge und Aufwendungen aus der Erhöhung des Aktivwertes in Höhe von TEuro 28 und der Abzinsung des Erfüllungsbetrages in Höhe von TEuro 45 wurden unter dem Posten "Zinsen und ähnliche Aufwendungen" saldiert. D.5 Verbindlichkeiten Verbindlichkeitenspiegel Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen haben in Höhe von TEuro 1.017 (Vorjahr: TEuro 204) eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr und in Höhe von TEuro 0 (Vorjahr: TEuro 0) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Die übrigen Verbindlichkeiten haben in Höhe von TEuro 3.433 (Vorjahr: TEuro 3.764) eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr und in Höhe von TEuro 0 (Vorjahr: TEuro 0) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen gegenüber der Otto Glas Handels-GmbH, Braunau. D.6 Haftungsverhältnisse Zum Bilanzstichtag bestehen keine Haftungsverhältnisse gemäß § 251 HGB. D.7 Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die nicht in der Bilanz erscheinenden oder unter den Haftungsverhältnissen anzugebenden sonstigen finanziellen Verpflichtungen mit anderen Unternehmen (§ 285 Nr. 3 und Nr. 3a HGB) betreffen Pacht-, Miet- und Leasingverträge sowie Dienstleistungs- und Beratungsverträge und verteilen sich wie folgt:
Der Vorteil dieser Geschäfte besteht im Wesentlichen darin, durch eine kürzere Bilanzsumme positive Effekte auf die Eigenkapitalquote zu nutzen und weniger Liquidität zu binden. Aus den geschlossenen Verträgen bestehen aus heutiger Sicht zum Bilanzstichtag keine Risiken. E. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. F. Sonstige Pflichtangaben F.1 Geschäftsführung Geschäftsführer der Otto Glas Handels-GmbH im Berichtsjahr waren: - Herr Dieter Glas, Diplom-Betriebswirt (FH), Stephanskirchen - Herr Peter Glas, Großhandelskaufmann, Eggenfelden Auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung nach § 285 Nr. 9 HGB wird entsprechend der Ausnahmeregelung des § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. F.2 Mitarbeiter im Jahresdurchschnitt Die Gesellschaft beschäftigte im Geschäftsjahr durchschnittlich 210 (Vj.: 200) Arbeitnehmer i.S.d. § 285 Nr. 7 HGB. F.3 ErgebnisverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzgewinn des Geschäftsjahres in Höhe von Euro 13.623.680,88 in voller Höhe auf neue Rechnung vorzutragen. Unterschrift der Geschäftsführung
15.10.2024 sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 20.12.2024 festgestellt. BestätigungsvermerkDer vorstehende, zur Offenlegung bestimmte und nach § 327 HGB verkürzte Jahresabschluss entspricht den gesetzlichen Vorschriften. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht haben wir folgenden Bestätigungsvermerk erteilt: Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Otto Glas Handels-GmbH, Eggenfelden: Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Otto Glas Handels-GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden -? geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Otto Glas Handels-GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "?Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Eggenfelden, den 18. Oktober 2024 consaris AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft Dipl.-Kaufmann Karl Unterforsthuber, Wirtschaftsprüfer Dipl.-Betriebswirt (FH) Albert Schick, Wirtschaftsprüfer |
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