avateramedical N.V.
Selbe AdresseGroßhandel mit medizinischen und orthopädischen Artikeln, Dental- und Laborbedarf
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Tino Becker seit 22.6.2015 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 70.00% | |
| 25.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
3 Gesellschafter
GmbH-Struktur
2 von 3 angezeigt
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
LaCoSys GmbHJenaJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023BILANZAKTIVA
ANHANGLaCoSys GmbH Jena Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023 A. ALLGEMEINE ANGABEN ZUM UNTERNEHMEN Die Gesellschaft firmiert unter dem Namen LaCoSys GmbH, Jena und ist beim Amtsgericht Jena unter der Registernummer HRB 511318 eingetragen. B. ALLGEMEINE ANGABEN ZUM JAHRESABSCHLUSS Grundsätzliche Angaben Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuchs über die Rechnungslegung von Kapitalgesellschaften und den ergänzenden Vorschriften des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung aufgestellt. Auf die Rechnungslegung der Gesellschaft finden die Vorschriften für kleine Kapitalgesellschaften im Sinne des § 267 Abs. 1 HGB Anwendung. Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer kleinen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 1 HGB auf. Sie nimmt die größenabhängigen Erleichterungen der §§ 274a und 288 Abs. 1 HGB im Wesentlichen in Anspruch. Im Interesse einer besseren Klarheit und Übersichtlichkeit werden die nach den gesetzlichen Vorschriften bei den Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung anzubringenden Vermerke ebenso wie die Vermerke, die wahlweise in der Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung anzubringen sind, weitestgehend im Anhang aufgeführt. Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. Im Geschäftsjahr 2023 hat sich die Gesellschaft aufgrund der gesamtwirtschaftlichen Entwicklungen im Maschinenbau und damit nicht erwartungsgemäßer Auftragseingänge nicht wie geplant entwickelt. Die gesamte Branche hatte mit verzögerten Auswirkungen der Coronakrise zu kämpfen. Die Lagerbestände wurden in der Krise nach oben gefahren, so dass keine neuen Bedarfe realisiert werden konnten und das Investitionsgütergeschäft wurde durch Sparmaßnahmen in fast allen Bereichen der Kunden der LaCoSys GmbH eingeschränkt. Das im Jahr 2022 aufgebaute Personal für eine auf Wachstum ausgelegte Strategie konnte damit nicht effizient genug eingesetzt werden. Zum Zeitpunkt der Erstellung des Vorjahresabschlusses wurde von einem im Geschäftsjahr 2023 zu erreichenden Umsatz i. v. H. TEUR 2.225 und einem Ergebnis i. H. v. TEUR 267 ausgegangen. Diese Ziele konnten bei einem Umsatz i. H. v. TEUR 918 und einem Jahresfehlbetrag i. H. v. TEUR -335 nicht erreicht werden. Dies ist auf die fehlenden neuen Aufträge und die damit verbundenen zu hohen Personal- und Nebenkosten zurückzuführen. Zum Zeitpunkt der Erstellung des Jahresabschlusses weist die ungeprüfte Buchhaltung (Ende August 2024) einen Umsatz i. H. v. TEUR 1.153 (VJ.: TEUR 757 zum 31. August 2023) und ein Ergebnis i. H. v. TEUR 41 (VJ.: TEUR -65 vom 1. Januar 2023 bis 31. August 2023) aus. Bei planmäßiger Entwicklung ist davon auszugehen, dass die Zahlungsfähigkeit des Unternehmens im Prognosezeitraum gesichert ist. Folgende Maßnahmen werden ergriffen um zukünftig positive Ergebnisse zu erwirtschaften: Personalkosten reduzieren (Kündigung von vier Mitarbeitern und einer Praktikantenstelle) Räumlichkeiten verkleinern um die Mietkosten um mindestens 50% zu senken Kurzarbeit bis August 2025 für alle Mitarbeiter im Rahmen der Möglichkeiten und in Abhängigkeit vom Auftragseingang Verringerung des Fuhrpark durch Leasingübernahme, Verkauf Einsparungen bei den sonstigen Kosten durch Wegfall oder Kürzung folgender Dienstleistungen: • IT-Service nur auf Anfrage ohne Pauschalverträge • Entfall der Unterhaltsreinigung • Reduzierung von Softwarelizenzen • Aussetzen bis auf weiteres von Weiterbildungen und Teammaßnahmen • Messeakquise und Besuche mit reduzierten Kosten (kein Messestand) Akquise neuer Kunden mittels Internetkampagne und Fokussierung auf das Anlagengeschäft mit Burn In und Testsystem keine neuen Kreditlinien ohne Prüfung durch die Gesellschafter auf Wirtschaftlichkeit Reduzierung der Zinsbelastung aus den kurzfristigen Verbindlichkeiten der KK-Linie der Sparkasse (KK-Linie um TEUR 200 bis zum Jahresende reduzieren) Die LaCoSys GmbH wird sich stärker auf das Anlagengeschäft fokussieren und Dienstleistungen im Bereich der Elektronikentwicklung und Software für die Photonische Industrie im DACH-Raum anbieten. Die Produktion von einzelnen Schlüsselkomponenten, welche für die Anlagen Alleinstellungsmerkmale sichern, werden bei der LaCoSys GmbH verbleiben. Andere Produkte werden abgegeben oder an die Kunden im Rahmen von Übernahme von IP übertragen. Es wird mit externen Vertriebsstrukturen stärker zusammengearbeitet, um den Absatzmarkt und die Reichweite zu erhöhen. Für die mittelfristige Planung werden durch Rahmenverträge mit der JENOPTIK AG, der Leister Gruppe und der Active Fiber Systems GmbH für 2025 ein ausgeglichenes Geschäftsjahr mit reduzierter Kostenstruktur erwartet. Die Rahmenverträge werden für bereits entwickelte kundenspezifische Anlagen und Systeme zugeliefert. Durch die lange und erfolgreiche Zusammenarbeit im Bereich der Entwicklung für Active Fiber Systems GmbH kann mit diesem stabilen Umsatz gerechnet werden. Für die Zukunft rechnet die LaCoSys GmbH mit einer Wiederbelebung des Maschinenbaumarktes und günstigeren Investitionsrahmenbedingungen, welche das Investitionsgütergeschäft positiv beeinflussen. Aktuell ist die LaCoSys GmbH in Verhandlungen im Bereich Burn-In-Anlagen mit einem Auftragsvolumen von TEUR 600 für 2025 und TEUR 300 im Bereich Mess- und Prüfanlagen. Langfristig kann die LaCoSys GmbH von Ersatzinvestitionen im Bereich Burn-In von bis zu TEUR 500 für die Jahre 2026 und 2027 rechnen. Der Geschäftsführer der Gesellschaft geht weiterhin von der Going-Concern-Prämisse aus. Sollten die dargestellten Maßnahmen nicht wie geplant umgesetzt werden können, wäre die Gesellschaft in ihrem Bestand gefährdet. C. ANGABEN ZU BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSGRUNDSÄTZEN Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden 1. Bilanzierungsmethoden Der Jahresabschluss wurde unter Beachtung der generellen Ansatzvorschriften der §§ 246-251 HGB sowie unter Berücksichtigung der besonderen Ansatzvorschriften für Kapitalgesellschaften, §§ 264, 265-266, 268-274, 276-277 HGB, und unter Beachtung der generellen Bewertungsvorschriften der §§ 252-256a HGB aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. 2. Bewertungsmethoden Im Einzelnen erfolgte die Bewertung wie folgt: ANLAGEVERMÖGEN Immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer (3 bis 10 Jahre), bewertet. Sachanlagen Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung sind mit den Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger linearer Abschreibung entsprechend ihrer voraussichtlichen betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer (3 bis 10 Jahre) bewertet. Die Abschreibung auf Zugänge des Sachanlagevermögens erfolgen grundsätzlich zeitanteilig. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Wert in Höhe von EUR 250,00 wurden vereinfachend in Übereinstimmung mit den steuerlichen Vorschriften gemäß § 6 Abs. 2 EStG in voller Höhe als Betriebsausgaben angesetzt. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Wert in Höhe von EUR 800,00 wurden im Zugangsjahr planmäßig abgeschrieben und als Abgang im Anlagenspiegel gezeigt. UMLAUFVERMÖGEN Vorräte Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sind unter Beachtung des Niederstwertprinzips mit den Anschaffungskosten angesetzt. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen sind durch angemessene Wertabschläge berücksichtigt. Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen wurden entsprechend ihres Fertigungsgrades mit anteiligen Herstellungskosten bewertet. In die Herstellungskosten werden neben direkt zurechenbaren Kosten auch die Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie Abschreibungen einbezogen. Geleistete Anzahlungen sind zu ihrem Rückzahlungsbetrag angesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit ihrem Nennwert bzw. dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt. Dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko wurde durch eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von ca. 0,5% auf die Netto-Forderungen Rechnung getragen. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks sind zum Nennwert bewertet. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN sind Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen. EIGENKAPITAL Gezeichnetes Kapital ist zum Nennwert bewertet. Gewinnvortrag ist zum Nennbetrag bewertet. Jahresfehlbetrag ist nach handelsrechtlichen Grundsätzen sowie Grundsätzen ordnungsgemäßer Buchführung angesetzt. RÜCKSTELLUNGEN Sonstige Rückstellungen wurden in Höhe der voraussichtlichen Erfüllungsbeträge nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung dotiert und berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. VERBINDLICHKEITEN sind zu Erfüllungsbeträgen angesetzt. Die erhaltenen Anzahlungen sind um die darin enthaltene Umsatzsteuer vermindert (Nettomethode). D. ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ 1. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände i. H. v. EUR 143.371,47 (VJ.: EUR 413.789,60) haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr und i. H. v. EUR 16.769,48 (VJ.: EUR 16.769,48) zwischen einem und fünf Jahren. Am Abschlussstichtag bestehen keine Forderungen gegen Gesellschafter. 2. Kapitalrücklage Einstellungen während des Geschäftsjahres Im Geschäftsjahr wurden EUR 60.715,00 in die Kapitalrücklage eingestellt. 3. Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten i. H. v. EUR 1.087.677,82 (VJ.: EUR 939.883,51) haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr, i. H. v. EUR 152.626,93 (VJ.: EUR 87.500,00) zwischen einem und fünf Jahren und i. H. v. EUR 142.188,00 (VJ.: EUR 82.031,25) von mehr als fünf Jahren. Am Abschlussstichtag bestehen Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern i. H. v. EUR 143.180,66 (VJ.: EUR 28.485,00). Diese sind unter dem Posten "Sonstigen Verbindlichkeiten" ausgewiesen. E. SONSTIGE ANGABEN 1. Haftungsverhältnisse und Sicherheiten Am Abschlussstichtag bestehen keine Haftungsverhältnisse sowie Gewährung von Sicherheiten. 2. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigten Arbeitnehmer betrug 13. 3. Gesellschaftsorgane Geschäftsführung Geschäftsführer der Gesellschaft war im Berichtsjahr: Herr Tino Becker, Jena.
Jena, den 29. Oktober 2024 gez. Herr Tino Becker Die Feststellung bzw. Billigung des Jahresabschlusses erfolgte am: 29. Oktober 2024 |
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