Stammdaten

Register
Amtsgericht Frankfurt am Main HRB 103823
Vorher
Veeva (Mederi) GmbH
Eingetragen
3.12.2015
Branche
Erbringung von sonstigen InformationsdienstleistungenErbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der InformationstechnologieWagniskapital-Beteiligungsgesellschaften
Gegenstand
Bereitstellung von Informationen und analytischen Lösungen für Institutionen und Marktteilnehmer des Gesundheitssektors.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Samira Ebel
seit 5.2.2026
Prokura
Vipin Kondath
seit 26.1.2026
Geschäftsführer
Liang Dong
seit 26.6.2024
Geschäftsführer
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Veeva Systems, Inc.USA
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Veeva Systems, Inc.
United States
50.200 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Veeva Systems GmbH

Frankfurt am Main

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.02.2022 bis zum 31.01.2023

Bilanz

Aktiva

31.1.2023 31.1.2022
EUR EUR
A. Anlagevermögen 599.391,50 336.121,50
I. Sachanlagen 599.391,50 336.121,50
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 599.391,50 336.121,50
B. Umlaufvermögen 7.848.993,43 4.964.139,47
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.994.827,61 2.328.407,07
1. Forderungen gegen Gesellschafter 2.648.705,84 2.164.102,53
2. sonstige Vermögensgegenstände 346.121,77 164.304,54
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 49.155,07 49.155,07
II. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 4.854.165,82 2.635.732,40
C. Rechnungsabgrenzungsposten 466.003,24 226.559,11
Summe Aktiva 8.914.388,17 5.526.820,08

Passiva

31.1.2023 31.1.2022
EUR EUR
A. Eigenkapital 5.798.534,06 3.869.068,01
I. Gezeichnetes Kapital 50.200,00 50.200,00
II. Kapitalrücklage 4.075.310,29 4.075.310,29
III. Verlustvortrag 256.442,28 1.793.982,83
IV. Jahresüberschuss 1.929.466,05 1.537.540,55
B. Rückstellungen 1.035.569,25 920.146,01
C. Verbindlichkeiten 2.080.284,86 737.606,06
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 2.075.491,40 737.606,06
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 4.793,46
Summe Passiva 8.914.388,17 5.526.820,08

Gewinn- und Verlustrechnung

1.2.2022 - 31.1.2023 1.2.2021 - 31.1.2022
EUR EUR
1. Rohergebnis 27.371.080,19 17.166.334,32
2. Personalaufwand 21.436.913,14 13.499.923,33
a) Löhne und Gehälter 18.195.231,28 11.519.387,95
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 3.241.681,86 1.980.535,38
davon für Altersversorgung 651.374,79 397.727,43
3. Abschreibungen 276.725,84 122.329,35
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 276.725,84 122.329,35
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 3.076.303,84 1.897.059,91
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung 12.271,25 23.327,04
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 10.691,04
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 302,00
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 662.060,36 80.079,00
8. Ergebnis nach Steuern 1.929.466,05 1.566.942,73
9. sonstige Steuern 29.402,18
10. Jahresüberschuss 1.929.466,05 1.537.540,55

Anhang

Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss der unter der Registernummer HRB 103823 beim Amtsgericht Frankfurt am Main eingetragenen Gesellschaft Veeva Systems GmbH mit Sitz in Frankfurt am Main, wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs (HGB) aufgestellt.

Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten.

Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt.

Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt.

Größenabhängige Erleichterungen des § 288 HGB wurden in Anspruch genommen.

Die Gesellschaft Veeva System GmbH hat ein abweichendes Wirtschaftsjahr vom 01. Februar bis 31. Januar.

Besonderheiten der Form des Jahresabschlusses

Angaben zur Bilanzierung und Bewertung

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgte nach den §§ 265, 266 und 275 HGB.

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses sind die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Die Bewertung wurde nach den allgemeinen Bestimmungen der §§ 252 - 256a HGB sowie der ergänzenden Vorschriften für Kapitalgesellschaften vorgenommen.

Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände sowie das Sachanlagevermögen wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Die Aufgliederung und Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens sowie die Abschreibungen des Wirtschaftsjahres 2022/2023 sind aus dem beigefügten Anlagenspiegel ersichtlich.

Geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten von jeweils bis zu EUR 800 wurden im Zugangsjahr voll abgeschrieben.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden zu Nennwerten unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips bilanziert.

Die flüssigen Mittel wurden zu Nennwerten angesetzt.

Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten wurden Ausgaben behandelt, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen.

Die sonstigen Rückstellungen wurden in Höhe des Erfüllungsbetrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist, um alle zum Bilanzstichtag drohenden Verluste und ungewissen Verbindlichkeiten abzudecken.

Die Verbindlichkeiten wurden zu den jeweiligen Erfüllungsbeträgen ausgewiesen.

In fremder Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit unter einem Jahr wurden mit dem Devisenkassamittelkurs zum Bilanzstichtag umgerechnet.

Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung

Anlagevermögen

Die Aufgliederung und Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens sowie die Abschreibungen des Wirtschaftsjahres 2022/2023 sind dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Forderungen

Abgesehen von der ausgewiesenen Kaution in Höhe von TEUR 49 mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr, haben alle weiteren Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.

Forderungen gegen Gesellschafter

Bei dem ausgewiesenen Wert als Forderungen gegen Gesellschafter handelt es sich um eine Forderung gegenüber der Muttergesellschaft.

Gezeichnetes Kapital

Das Stammkapital beträgt Euro 50.200,00.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von TEUR 1.035 betreffen im Wesentlichen Rückstellungen für Mitarbeiterboni (TEUR 83), ausstehende Rechnungen (TEUR 193), Kommissionen (TEUR 298) sowie für noch nicht genommenen Urlaub (TEUR 330).

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 2.075 haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die restlichen Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 5 haben eine Restlaufzeit von 1 bis 5 Jahren.

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse

Mit der Muttergesellschaft wurde eine Cost-Plus-Vereinbarung getroffen, welche besagt, dass alle anfallenden Kosten mit einem Aufschlagsatz von 7% erstattet werden.

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von TEUR 3.076 umfassen im Wesentlichen Miet- und Raumkosten (TEUR 311) Versicherungen und Beiträge (TEUR 55), Werbe- und Reisekosten (TEUR 1.212), Kosten der Warenabgabe (TEUR 3) sowie verschiedene betriebliche Kosten (TEUR 1.474)

Aufwendungen aus der Währungsumrechnung werden in Höhe von TEUR 12 (Vorjahr: TEUR 23) ausgewiesen.

Steuern vom Einkommen und Ertrag

Der ausgewiesene Betrag in Höhe von TEUR 662 entfällt auf den Veranlagungszeitraum 2023.

Sonstige Angaben

Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten sonstigen finanziellen Verpflichtungen

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten besteht eine sonstige finanzielle Verpflichtung aus dem Mietvertrag mit der HFM Managementgesellschaft mbH für die Büroräume in Frankfurt am Main. Der Vertrag ist auf 5 Jahre bis zum 28.02.2025 geschlossen. Der monatliche Mietzins liegt bei Netto € 13.155,61.

Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Jonathan Faddis, geb. 12.11.1971, geschäftsansässig in 4280 Hacienda Dr, Pleasanton, California 94588, USA

ausgeübter Beruf: CEO

Michele Renee O'Connor, geb. 02.09.1976, geschäftsansässig in 4280 Hacienda Dr, Pleasanton, California 94588, USA (Handelsregisteraustragung mit Datum vom 24.08.2023)

ausgeübter Beruf: CEO

Mit Datum vom 24.08.2023 wurde folgender Geschäftsführer eingetragen:

Brent Robert Bowman, geb. 24.07.1966, geschäftsansässig in 4280 Hacienda Dr, Pleasanton, California 94588, USA (Handelsregisteraustragung 26.06.2024)

ausgeübter Beruf: CEO

Mit Datum vom 26.06.2024 wurden folgende Geschäftsführer eingetragen:

Kristine Diamond, geb. 10.09.1967, geschäftsansässig in 4280 Hacienda Dr, Pleasanton, California 94588, USA

ausgeübter Beruf: CEO

Liang Dong, geb. 24.07.1984, geschäftsansässig in 4280 Hacienda Dr, Pleasanton, California 94588, USA

ausgeübter Beruf: CEO

Die Geschäftsführer sind jeweils bzw. waren einzelvertretungsberechtigt und haben im Berichtszeitraum keine Vergütung bezogen.

Konzernzugehörigkeit

Die Zahlen der Veeva Systems GmbH wurden in den Konzernabschluss der Veeva Systems Inc. mit Sitz in 4280 Hacienda Drive, Pleasanton, California 94588, USA einbezogen.

Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

Arbeiter: 0
Angestellte: 185
Auszubildende: 0
Leitende Angestellte: 0
Vollzeitbeschäftigte Mitarbeiter: 185
Teilzeitbeschäftigte Mitarbeiter: 0
Werkstudenten 0
Praktikanten: 0
Angestellte in Elternzeit: 0

Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt 185.

Vorschlag zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor:

Der Jahresüberschuss wird auf neue Rechnung vorgetragen.

Vorgänge nach dem Abschlussstichtag

Es ergaben sich keine wesentlichen Vorgänge nach dem Abschlussstichtag.

 

Frankfurt, den 30. April 2025

gez. Kristine Bernice Diamond, Geschäftsführerin

gez. Jonathan Faddis, Geschäftsführer

gez. Liang Dong, Geschäftsführer

Ergebnisverwendungsbeschluss

In der Gesellschafterversammlung vom 4. Juni 2025 haben die Gesellschafter folgenden Beschluss gefasst:

Der Jahresüberschuss für das Geschäftsjahr 2023 in Höhe von EUR 1.929.466,05 abzüglich des Verlustvortrags in Höhe von EUR 256.466,28 wird auf neue Rechnung vorgetragen.

Anlagenspiegel zum 31.01.2023

Veeva Systems GmbH

Frankfurt am Main

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.02.2022 Zugänge Abgänge Umbuchungen Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.01.2023
EUR EUR EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Sachanlagen
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 709.003,68 541.369,84 25.001,96 0,00 1.225.371,56
Summe Sachanlagen 709.003,68 541.369,84 25.001,96 0,00 1.225.371,56
Summe Anlagevermögen 709.003,68 541.369,84 25.001,96 0,00 1.225.371,56
kumulierte Abschreibung 01.02.2022 Abschreibung Geschäftsjahr Abgänge Umbuchungen kumulierte Abschreibung 31.01.2023
EUR EUR EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Sachanlagen
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 372.882,18 276.725,84 23.627,96 0,00 625.980,06
Summe Sachanlagen 372.882,18 276.725,84 23.627,96 0,00 625.980,06
Summe Anlagevermögen 372.882,18 276.725,84 23.627,96 0,00 625.980,06
Zuschreibung Geschäftsjahr Buchwert 31.01.2023 Buchwert 31.01.2022
EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Sachanlagen
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 599.391,50 336.121,50
Summe Sachanlagen 0,00 599.391,50 336.121,50
Summe Anlagevermögen 0,00 599.391,50 336.121,50

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2022/23

1. Geschäftsmodell und rechtliche Struktur

Die Veeva Systems GmbH erbringt für ihre Muttergesellschaft Veeva Systems Inc. mit Sitz in Pleasanton, Kalifornien (USA), Marketing- und Supportdienstleistungen auf Cost-plus-Basis. Veeva Systems Inc. ist ein amerikanisches Cloud-Computing-Unternehmen, das sich auf Anwendungen für die Pharma- und Life-Science-Industrie spezialisiert hat. Als Teil einer internationalen Unternehmensgruppe unterstützt die Veeva Systems GmbH die Entwicklung und den Vertrieb verschiedener Produkte der Veeva Systems Inc.

Unsere Industry Cloud für Biowissenschaften besteht aus cloudbasierten Lösungen, die von Grund auf für die spezifischen geschäftlichen und regulatorischen Anforderungen dieser globalen Branche entwickelt wurden. Veeva CRM, unsere Customer-Relationship- Management-Lösung für Vertriebsmitarbeiter, ermöglicht eine breite Palette branchenspezifischer Funktionen wie die Nachverfolgung von Arzneimittelproben mit elektronischer Unterschriftenerfassung, die Verwaltung von Zugehörigkeiten zum Gesundheitswesen und die Möglichkeit, interaktive Rich-Media-Demonstrationen mit Ärzten auf einem mobilen Gerät mit oder ohne Internetverbindung durchzuführen. Veeva Vault, unsere Lösung für reguliertes Content Management und Zusammenarbeit, ermöglicht die Verwaltung komplexer, inhaltsbezogener Prozesse, wie z. B. die Erfassung, Verwaltung und Organisation von Dokumenten während klinischer Studien und die Verwaltung der komplexen Versionierung, Workflows und Genehmigungen für Werbematerialien unter Einhaltung strenger gesetzlicher Vorschriften. Veeva Network, unsere Kundenstammlösung, ermöglicht die Erstellung und Pflege der Stammdaten von Gesundheitsdienstleistern und Organisationen, die für die Vertriebs- und Marketingaktivitäten von Life-Science- Unternehmen entscheidend sind.

2. Wirtschaftsbericht

a. Makroökonomische und sektorspezifische Entwicklung

Obwohl es im letzten Geschäftsjahr viele Turbulenzen auf den globalen Märkten gab, ist Veeva als strategischer Partner gut positioniert und bietet einer großen und wachsenden Branche eine breite Palette an unternehmenskritischen Lösungen. Zusammen mit unserem äußerst langlebigen Betriebsmodell sorgt dies langfristig für starkes Wachstum und Rentabilität und mindert die Auswirkungen kurzfristiger Schwankungen im makroökonomischen Umfeld.

Zeiten wie diese sind langfristig positiv für qualitativ hochwertige und profitable Unternehmen wie Veeva, da wir weiterhin von einer Flucht in Qualität profitieren, sowohl im Wettbewerb als auch bei der Einstellung von Mitarbeitern.

Die Geschäftsleitung von Veeva wird auch weiterhin die Auswirkungen der makroökonomischen Faktoren auf das Geschäft beobachten und bewerten.

Unsichere makroökonomische und geopolitische Faktoren haben in letzter Zeit aufgrund des weltweiten Inflationsdrucks und steigender Zinssätze, der Besorgnis über eine mögliche nationale oder globale Rezession, der Wechselkursschwankungen und der anhaltenden Ungewissheit über die Auswirkungen von COVID-19 zu Volatilität am Aktienmarkt geführt.

Trotz dieser Risikofaktoren ist das Unternehmen weiter gewachsen und hat seinen Umsatz und die Zahl der Mitarbeiter fast verdoppelt, was vor allem auf die Einnahmen aus Abonnementdiensten zurückzuführen ist.

Die Ukraine-Krise hatte keine Auswirkungen auf den Jahresabschluss für das am 31. Januar 2023 endende Geschäftsjahr.

b. Geschäftsentwicklung

i. Ertragslage

Die Gesamtentwicklung des Unternehmens im Geschäftsjahr 2022/23 ist positiv, angetrieben durch eine Zunahme der Dienstleistungen für den einzigen Kunden Veeva Systems Inc. Der Umsatz beträgt 39,4 Mio. € und ist im Vergleich zum Vorjahr um ca. 57 % gestiegen (Vj. 25,1 Mio. €).

Die Veeva Systems GmbH ist ein Cost-Plus-Unternehmen. Die Umsatzerlöse werden auf der Grundlage einer Rückverrechnung der Kosten für die erbrachten Leistungen an die Veeva Systems Inc. zuzüglich eines Aufschlags erzielt. Der wichtigste Leistungsindikator zur Steuerung des Unternehmens sind daher die Umsatzerlöse.

Neben dem Anstieg der Personalkosten von 13,5 Mio. € im Jahr 2021/22 auf 21,4 Mio. € im Jahr 2023, der auf eine Erhöhung der Mitarbeiterzahl zurückzuführen ist, stiegen die Kosten für eingekaufte Dienstleistungen um 52,1 % im Vergleich zu 2022 und belaufen sich auf 12,1 Mio. € im Jahr 2023. Darin spiegelt sich der wachsende Umsatz im Bereich der kommerziellen Lösungen sowie derjenigen für Forschung und Entwicklung (F&E) wider.

So stieg der Jahresüberschuss des Geschäftsjahres 2022/23 um 392 T€ auf 1.929 T€.

ii. Finanzlage

Zum 31.01.2023 belief sich der Bestand an Barmitteln und Barmitteläquivalenten auf 4,9 Mio. € (Vj. 2,6 Mio. €).

Das Unternehmen wird von seiner Muttergesellschaft Veeva Systems Inc. nach der Costplus-Methode finanziert.

Wie im Vorjahr wurden die Investitionen im Geschäftsjahr 2022/23 aus dem laufenden Cashflow finanziert. In den Geschäftsjahren 2023/24 und 2024/25 wurden keine außerordentlichen Finanzierungsmaßnahmen durchgeführt.

iii. Vermögenslage

Zum 31.01.2023 beträgt die Investitionsintensität als Anteil des Anlagevermögens am Gesamtvermögen 6,7 % (Vj. 6,1 %).

Der wichtigste Aktivposten zum 31.01.2023 sind die Barmittel mit einem Anteil von 54 % (Vj. 48 %) an der Bilanzsumme.

Die Entwicklung der Forderungen steht in direktem Zusammenhang mit dem Cost-plus- Verfahren zwischen der Veeva Systems GmbH und Veeva Systems Inc. Da das Geschäft in der Region Europa wuchs, stiegen auch die Einnahmen und Ausgaben, so dass der Muttergesellschaft höhere Beträge in Rechnung gestellt wurden. Zum Bilanzstichtag belaufen sich die Forderungen gegenüber Gesellschaftern auf 29,7 % (2,65 Mio. €) der Bilanzsumme (VJ. 2,16 Mio. €).

Die Eigenkapitalquote zum 31.01.2023 ging leicht auf 65 % zurück (Vj. 70 %).

c. Gesamtaussage

Die Veeva Systems GmbH hat das Geschäftsjahr 2022/23 mit einem Umsatz von 39,4 Mio. € abgeschlossen. Es ist anzumerken, dass der Reingewinn um 25,5 % gestiegen ist, was angesichts des Umsatzanstiegs den Erwartungen der Geschäftsführung entsprach.

Die Geschäftsführung ist mit der Leistung des Unternehmens im Geschäftsjahr 2022/23 zufrieden.

3. Risiken und Chancen

Die Veeva Systems GmbH ist Teil einer internationalen Unternehmensgruppe, die Dienstleistungen für die Life-Science- und Pharmaindustrie anbietet. Neue Trends und Entwicklungen in der Branche werden schnell erkannt und die Reaktion darauf erfolgt zügig.

a. Wirtschaftliche und politische Risiken

In den letzten Jahren gab es verschiedene unsichere makroökonomische und geopolitische Faktoren, wie z. B. einen weltweiten Inflationsdruck und steigende Zinssätze, Befürchtungen über eine mögliche inländische oder weltweite Rezession, Wechselkursschwankungen und die anhaltende Ungewissheit über die Auswirkungen von COVID-19, die sich auf das Geschäft auswirken könnten, aber bisher hat das Unternehmen diese Faktoren im Griff behalten. Die Ukraine-Krise hatte keine Auswirkungen auf den Jahresabschluss für das am 31. Januar 2023 endende Geschäftsjahr.

Unsere langfristige Strategie impliziert, dass unsere Angebote Cloud-Software, Daten und Unternehmensberatung umfassen und darauf ausgerichtet sind, die Anforderungen unserer Kunden und ihrer strategisch wichtigsten Geschäftsfunktionen zu erfüllen - von Forschung und Entwicklung (F&E) bis hin zur Vermarktung. Unsere Lösungen helfen Life-Science- Unternehmen dabei, Produkte schneller und effizienter zu entwickeln und auf den Markt zu bringen, effektiver zu vermarkten und zu verkaufen und die Einhaltung gesetzlicher Vorschriften zu gewährleisten.

b. Personalrisiken

Obwohl wir in einem intensiven Wettbewerb um Talente stehen, glauben wir, dass unsere Beschäftigungspraktiken zum Teil dafür verantwortlich sind, dass es uns gelingt, talentierte Mitarbeiter zu gewinnen und zu halten.

c. Ausfallrisiko

Die Veeva Systems GmbH hat einen Kunden, Veeva System Inc. (ihre Muttergesellschaft). Veeva Systems Inc. ist ein profitables Unternehmen mit einer starken Liquiditätsposition. Es besteht nur ein minimales Risiko, dass Veeva Systems Inc. nicht oder nicht rechtzeitig in der Lage ist, seinen Verpflichtungen nachzukommen.

d. Liquiditätsrisiko

Ein aktives Cashflow-Management, das auch das Zahlungsmanagement für Forderungen und Verbindlichkeiten umfasst, gewährleistet derzeit stets die notwendige Liquidität.

Das Unternehmen ist eine hundertprozentige Tochtergesellschaft von Veeva Systems Inc. Es besteht eine Patronatserklärung, in der die Muttergesellschaft bestätigt, dass sie bereit ist, die Veeva Systems GmbH im Falle finanzieller Schwierigkeiten sofort finanziell zu unterstützen, sofern der Vorstand des Unternehmens einen begründeten Antrag zu diesem Zweck gestellt hat, und gegebenenfalls zusätzliche Mittel zu investieren, die für die Sicherstellung der Fortführung der Veeva Systems GmbH erforderlich sind. Die Patronatserklärung wird 12 Monate nach der Unterzeichnung des Jahresabschlusses 2022/23 auslaufen.

e. Gesamtbewertung der Risikosituation

Durch das Risikomanagement des Unternehmens sollen Risiken identifiziert, analysiert, bewertet und gesteuert werden. Die Möglichkeit einer negativen Entwicklung der wirtschaftlichen Lage des Unternehmens wird als Risiko betrachtet.

Das Risikomanagement des Unternehmens ist an die Komplexität seiner Geschäftstätigkeit angepasst und wird von der Geschäftsleitung und den Gesellschaftern fortlaufend durchgeführt.

Nach unseren Maßstäben liegt eine ungünstige zukünftige Entwicklung der Finanzlage vor, wenn die finanziellen Verpflichtungen nicht mehr fristgerecht erfüllt werden können. Nach unserer Einschätzung gibt es derzeit keine Anzeichen für ein solches Risiko. Diese Einschätzung wird derzeit regelmäßig validiert.

Es bestehen keine bestandsgefährdenden Risiken für das Unternehmen. Die Kennzahl für das Jahr 2022/23 zeigt eine stabile Ertragslage. Die Muttergesellschaft verfügt über eine breite Kunden- und Produktstruktur, so dass Rückgänge in einzelnen Bereichen das Unternehmen als Ganzes nicht gefährden. Dies zeigt sich unter anderem in der steigenden Nachfrage nach unseren Produktabonnements, dem Geschäftswachstum durch die Einführung neuer und die Aufwertung bestehender Produkte sowie dem Ausbau unseres Kundenportfolios.

4. Prognose

Zukunftsgerichtete Aussagen beruhen auf aktuellen Erwartungen und bestimmten Annahmen. Sie bergen daher - insbesondere in der gegenwärtigen Situation - eine Reihe von Risiken und Ungewissheiten. Eine Vielzahl von Faktoren, auf die die Veeva Systems GmbH keinen Einfluss hat, können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, Erfolge und Leistungen wesentlich - sowohl in positiver als auch in negativer Hinsicht - von den hier abgegebenen Einschätzungen abweichen. Solche Ungewissheiten ergeben sich insbesondere, unter anderem, aufgrund von Änderungen der allgemeinen wirtschaftlichen und geschäftlichen Lage, der Einführung von Konkurrenzprodukten durch andere Unternehmen oder der mangelnden Akzeptanz neuer Produkte.

Die voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens mit seinen wesentlichen Chancen wird jedoch in Ergänzung zum Risikobericht für das nächste Geschäftsjahr als positiv bewertet.

Zum Bilanzstichtag des Geschäftsjahres 2022/23 stiegen die Umsatzerlöse im Vergleich zum Geschäftsjahr 2021/22 um 14,3 Mio. € auf rund 39,4 Mio. €. Die Entwicklung entsprach den Erwartungen der Geschäftsleitung. Die Gründe für diese Entwicklung sind: Wachstum des Geschäftsbetriebs, zusätzlicher Personalbestand, Produkt-Upgrades und neu eingeführte Produkte.

Zum 31.01.2024 wurde eine weitere Umsatzsteigerung von rund 21,77 % erreicht. Zum Bilanzstichtag des Geschäftsjahres 2023/24 beliefen sich die Umsatzerlöse auf rund 48,0 Mio. € und entsprachen damit den Erwartungen der Geschäftsleitung. Dieser Anstieg ist auf das Wachstum des Geschäftsbetriebs, die Aufstockung des Personalbestands, Produkt-Upgrades, die Einführung neuer Produkte und die Unterzeichnung neuer Kundenverträge zurückzuführen.

In dem am 31. Januar 2025 endenden Geschäftsjahr wurden Umsatzerlöse in Höhe von ca. 48,8 Mio. € erzielt. Auch wenn dies nicht an das im Vorjahresabschluss prognostizierte erhebliche Umsatzwachstum herankommt, wurde doch ein moderates Wachstum von etwa 2 % erreicht. Die Vorjahresprognose wurde nicht erreicht, weil weniger Mitarbeiter als geplant eingestellt wurden.

Für das kommende Geschäftsjahr, das am 31. Januar 2026 endet, erwartet die Geschäftsleitung einen leichten Anstieg der Umsatzerlöse im Vergleich zum 31. Januar 2025. Diese Erwartung stützt sich auf unsere Einstellungsstrategie in Deutschland.

 

Frankfurt am Main, 30. April 2025

Veeva Systems GmbH

Kristine Bernice Diamond, Geschäftsführerin

Jonathan Faddis, Geschäftsführer

Liang Dong, Geschäftsführerin

Bestätigungsvermerk

Es wird darauf hingewiesen, dass sich der nachfolgende Bestätigungsvermerk auf den vollständigen Jahresabschluss vor Inanspruchnahme der Offenlegungserleichterungen bezieht.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Veeva Systems GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Veeva Systems GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Januar 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Februar 2022 bis zum 31. Januar 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Veeva Systems GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Februar 2022 bis zum 31. Januar 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Januar 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Februar 2022 bis zum 31. Januar 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Düsseldorf, den 30. April 2025

AktivAllianz Treuhand AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

Horst Meessen,Wirtschaftsprüfer

Jürgen Breuer, Wirtschaftsprüfer

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 04.06.2025 festgestellt.

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