Stammdaten

Register
Amtsgericht Jena HRB 304052
Vorher
EasternGraphics GmbH Softwareentwicklung und Systembetreuung
Eingetragen
26.1.2006
Branche
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der InformationstechnologieErbringung von sonstigen Dienstleistungen der InformationstechnologieBeteiligungsgesellschaften
Gegenstand
die Entwicklung, Systembetreuung, Beratung, Schulung und der Vertrieb von Hard- und Software sowie von Informationstechnologie. Ferner die Beteiligung an anderen Unternehmen mit einem verwandten Unternehmenszweck sowie deren Geschäftsführung unter Übernahme der beschränkten Haftung.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Gabriel Bieber
seit 16.1.2024
Geschäftsführer
Torsten Siegel
seit 16.1.2024
Prokura
Andreas Winkler
seit 24.1.2011
Geschäftsführer
Frank Wicht
seit 26.1.2006
Geschäftsführer

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

EasternGraphics GmbH

Ilmenau

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die EasternGraphics GmbH, Ilmenau

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresschluss der EasternGraphics GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der EasternGraphics GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Dresden, 6. Januar 2025

ECOVIS Wirtschaftstreuhand GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Sven Blechschmidt, Wirtschaftsprüfer

Christoph Daut, Wirtschaftsprüfer

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

Geschäftsverlauf und Rahmenbedingungen

EasternGraphics ist maßgeblich in Europa aktiv und vertreibt seine Produkte und Dienstleistungen über regional organisierte Tochtergesellschaften oder unabhängige Partnerunternehmen.

Die EasternGraphics GmbH (nachfolgend kurz: EasternGraphics) ist ein eigentümergeführtes Softwarehaus. Das Unternehmen hat seinen Schwerpunkt in der Entwicklung grafischer Konfigurationssysteme.

Ein Kernmarkt des Unternehmens ist die Möbelbranche. Zudem kommen die Softwaresysteme in weiteren Märkten wie zum Beispiel in der Medizintechnik, im Umfeld Betrieb und Lager sowie in der Einrichtungsplanung zum Einsatz. EasternGraphics ist gemeinsam mit den Tochterunternehmen unter anderem in folgenden Bereichen tätig:

Softwareentwicklung,

Softwareservices,

Consulting.

Die von EasternGraphics entwickelten Softwaresysteme richten sich konsequent an den Bedürfnissen der Märkte und Kunden aus. In den letzten Jahren konnten technisch und inhaltlich innovative Lösungen entwickelt und erfolgreich vermarktet werden. Permanent arbeitet das Unternehmen an neuen und innovativen Softwarelösungen für seine Kunden.

Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen:

Die Inflationsrate 2023 betrug gemäß dem statistischen Bundesamt 5,9 %. Die hohe Inflation wirkte sich spürbar auf die Entwicklung der Löhne und Gehälter der Gesellschaft aus.

Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt 2023 ist gegenüber dem Vorjahr gemäß dem statistischen Bundesamt um 0,3 % gesunken.

Lage des Unternehmens und Geschäftsverlauf

Wesentliche Kennzahlen und finanzielle Leistungsindikatoren zur internen Unternehmenssteuerung sind das Rohergebnis und das Jahresergebnis.

Das Rohergebnis konnte unter Fortsetzung des Wachstumskurses der letzten Jahre weiter moderat gesteigert werden. Gleiches gilt für das Jahresergebnis. Die Personalaufwendungen sind analog zur Entwicklung des Rohergebnisses gestiegen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen liegen auf dem Niveau des Vorjahres. Die gestiegenen Erträge aus Beteiligungen wirken sich positiv auf das Jahresergebnis aus.

Der im Vorjahr prognostizierte leichte Anstieg des Rohergebnisses und des Jahresergebnisses konnte aufgrund dieser Faktoren übertroffen werden.

Die Bilanzsumme der EasternGraphics GmbH erhöhte sich deutlich im Vergleich zum Vorjahresstichtag. Im Bereich des Anlagevermögens ist ein Anstieg der Finanzanlagen zu verzeichnen. Der Rückgang im Umlaufvermögen ist vor dem Hintergrund gestiegener Forderungen insbesondere auf rückläufige flüssige Mittel und Wertpapiere zurückzuführen. Rückläufigen Steuerrückstellungen stehen gestiegene sonstige Rückstellungen gegenüber. Das Eigenkapital stieg deutlich an.

Die Vermögens- und Kapitalstruktur ist solide. Die Gesellschaft finanziert sich im Wesentlichen aus eigenen Mitteln und kommt ihren Zahlungsverpflichtungen immer fristgerecht nach.

Chancen und Risiken

Wirtschaftskrisen ebenso wie politische Krisen, wie insbesondere die aktuelle Ukraine-Krise sowie die Wirtschaftskrise insbesondere in Deutschland, wirken sich auch indirekt negativ auf die Geschäftsentwicklung der EasternGraphics aus. Zusammen mit den spürbaren Auswirkungen der Inflation und die damit verbundenen negativen Auswirkungen auf die gesamte Wirtschaft, sind die wirtschaftlichen Spielräume und damit auch die Investitionsbereitschaft der Kunden betroffen. Die Langzeiteffekte dieser Entwicklungen sind noch nicht final abschätzbar und führen zu einer deutlich erhöhten Planungsunsicherheit.

EasternGraphics sieht sich als innovatives Unternehmen jedoch gut aufgestellt und entwickelt gemeinsam mit seinen Kunden und Partnern digitale Strategien und Lösungen. Die Fokussierung von EasternGraphics auf das Kerngeschäft "Grafische Produktkonfiguration" führt zu einer starken Wettbewerbsfähigkeit. Dies ist und bleibt ein erheblicher Erfolgsfaktor.

Insbesondere die positive Entwicklung des Auslandsgeschäftes bestätigt den eingeschlagenen Weg der Internationalisierung und war wesentlicher Wachstumstreiber der letzten Jahre Die Zusammenarbeit mit neuen Partnern bietet weiteres Potential in ganz Europa. Die Weiterentwicklung der Marketing-Strategien wird den Bekanntheitsgrad von EasternGraphics und der Marke pCon steigern. Sowohl die Einführung neuer wie auch die Rationalisierung bestehender Unternehmensprozesse wird die Effizienz des Unternehmens stetig erhöhen.

Ein entscheidender Erfolgsfaktor für EasternGraphics sind hochqualifizierte Mitarbeiter. Dies stellt die Gesellschaft in einem durch Fachkräftemangel gekennzeichneten Umfeld permanent vor große Herausforderungen. In den letzten Jahren wurden die Büroflächen am Standort Ilmenau erweitert und modernisiert, um ein attraktives Arbeitsumfeld im Wettbewerb um hoch qualifizierte Mitarbeiter bieten zu können. Die Optionen zum mobilen Arbeiten wurden deutlich erweitert und moderne Telearbeitsplätze und Arbeitsstrukturen geschaffen. Der zunehmende Bedarf an Flexibilität und Aktualität führt zu völlig neuen Softwaresystemen. Dieser Trend stellt EasternGraphics vor immense Herausforderungen und ändert die Wettbewerbssituation erheblich. In Bezug auf die Entwicklung von Produkten würde das Ausbleiben spürbarer Innovationen zu einer Schwächung des Unternehmens führen. Im Gegenzug ergeben sich auch Chancen aus neuen und innovativen Softwareprodukten. Das Unternehmen arbeitet permanent an innovativen Neuentwicklungen unter Nutzung der bestehenden Kernkompetenzen. Hierbei stehen neben einem breiten Kundennutzen auch eine Skalierbarkeit des Geschäftsmodells im Fokus der unternehmerischen Entscheidungen.

Betriebswirtschaftlicher Ausblick

Aufgrund der aktuell herausfordernden und unsicheren Situation mit enormen Unsicherheiten und negativen Entwicklungen der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in den bearbeiteten Märkten bestehen grundsätzlich auch weiterhin erhöhte Planungsunsicherheiten. Vorbehaltlich dieser Unsicherheiten geht die Gesellschaft vor dem Hintergrund der bisherigen positiven und stabilen Geschäftsentwicklung 2024 von einer Fortsetzung des Wachstumspfades der letzten Jahre aus. Es wird mit einem Rohergebnis und Jahresergebnis auf dem Niveau des Jahres 2023 gerechnet.

Unterschrift der Geschäftsführung

 

Ilmenau, 6. Januar 2025

gez. Geschäftsführung

Bilanz zum 31. Dezember 2023

der EasternGraphics GmbH, Ilmenau

AKTIVA

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 15.353,00 3.116,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 1,00 1,00
15.354,00 3.117,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 4.666,00 6.104,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 119.378,00 118.688,00
124.044,00 124.792,00
III. Finanzanlagen 8.399.870,91 1.674.512,20
8.539.268,91 1.802.421,20
B. UMLAUFVERMÖGEN 4.870.920,90 9.771.716,30
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 42.873,63 45.108,12
13.453.063,44 11.619.245,62

PASSIVA

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
A. EIGENKAPITAL
I. Gezeichnetes Kapital 26.000,00 26.000,00
Nicht eingeforderte ausstehende Einlagen -12.740,00 -12.740,00
13.260,00 13.260,00
II. Gewinnrücklagen
Andere Gewinnrücklagen 70.147,00 70.147,00
III. Bilanzgewinn 10.280.803,52 8.317.109,19
10.364.210,52 8.400.516,19
B. RÜCKSTELLUNGEN
1. Pensionsrückstellungen 149.038,00 136.417,00
2. Steuerrückstellungen 332.198,81 651.976,09
3. Sonstige Rückstellungen 1.219.852,12 991.357,74
1.701.088,93 1.779.750,83
C. VERBINDLICHKEITEN
1. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 105.154,10 138.440,05
- davon mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr: EUR 105.154,10 (Vorjahr: EUR 138.440,05)
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 102.040,18 108.763,65
- davon mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr: EUR 102.040,18 (Vorjahr: EUR 108.763,65)
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 62.124,60 21.940,39
- davon mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr: EUR 62.124,60 (Vorjahr: EUR 21.940,39)
4. Sonstige Verbindlichkeiten 440.025,99 479.184,02
- davon aus Steuern: EUR 152.131,24 (Vorjahr: EUR 200.409,09) 709.344,87 748.328,11
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: EUR 786,68 (Vorjahr: EUR 2.125,01)
- davon mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr: EUR 440.025,99 (Vorjahr: EUR 479.184,02)
D. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 678.419,12 562.741,29
13.453.063,44 11.491.336,42

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss der EasternGraphics GmbH wurde unter Beachtung der handelsrechtlichen Vorschriften für Kapitalgesellschaften (§§ 242 ff und §§ 264 ff HGB) und der Grundsätze ordnungsgemäßer Buchführung erstellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten.

Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: EasternGraphics GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Ilmenau
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Jena
Register-Nr.: 304052

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Für die Abschreibungen der immateriellen Anlagewerte wurde eine Nutzungsdauer von bis zu 3 Jahren angenommen. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Im Rahmen der Abschreibungen der materiellen Anlagewerte wurde grundsätzlich von folgenden Nutzungsdauern ausgegangen:

Außenanlagen zwischen 9 und 10 Jahren,

Fuhrpark zwischen 5 und 6 Jahren,

Betriebsausstattung zwischen 3 und 15 Jahren,

Büroeinrichtungen zwischen 5 und 13 Jahren.

Bei geringwertigen Wirtschaftsgütern (GWG) erfolgte wie im Vorjahr eine sofortige aufwandswirksame Verrechnung.

Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet:

Beteiligungen zu Anschaffungskosten,

Anteile an verbundenen Unternehmen zu Anschaffungskosten,

Wertpapiere und Fondsanteile zu Anschaffungskosten,

Ausleihungen zum Nennwert.

Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. In die Herstellungskosten der Vorräte wurden keine Zinsen für Fremdkapital einbezogen.

Die unfertigen Leistungen sind zu Herstellungskosten bewertet, wobei neben den direkt zurechenbaren Materialeinzelkosten, Fertigungslöhnen und Sondereinzelkosten auch Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie Abschreibungen berücksichtigt werden. In allen Fällen wurde verlustfrei bewertet, d. h., es wurden von den voraussichtlichen Verkaufspreisen Abschläge für noch anfallende Kosten vorgenommen.

Forderungen und Wertpapiere wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Wertpapiere des Umlaufvermögens wurden mit den Anschaffungskosten bewertet. Soweit der Kurswert am Bilanzstichtag hinter den Anschaffungskosten zurückbleibt, wurde dieser angesetzt.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden mit dem Nominalwert oder dem am Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Das allgemeine Ausfallrisiko wurde durch eine Pauschalwertberichtigung berücksichtigt.

Die liquiden Mittel wurden mit dem Nennbetrag angesetzt.

Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten wurden geleistete Anzahlungen vor dem Bilanzstichtag ausgewiesen, die erst nach dem Bilanzstichtag aufwandswirksam werden.

Das Eigenkapital ist zum Nennbetrag angesetzt.

Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungsbildung wurde gem. § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Zur Absicherung der Zusagen wurden Rückdeckungsversicherungen abgeschlossen. Soweit die Voraussetzungen des § 246 Abs. 2 HGB vorliegen, erfolgt eine saldierte Darstellung der Rückstellung mit den entsprechenden Aktivwerten der Rückdeckungsversicherung.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Für die Ermittlung latenter Steuern gemäß § 274 HGB aufgrund von temporären oder quasipermanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge werden die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und nicht abgezinst. Aktive und passive Bewertungsunterschiede werden saldiert. Die Gesellschaft hat vom Wahlrecht gemäß § 274 HGB Gebrauch gemacht und auf die Aktivierung verzichtet.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. In den bilanzierten Verbindlichkeiten sind Anzahlungen auf begonnene, noch nicht abgeschlossene Kundenprojekte enthalten. Die Anzahlungen sind mit dem bis zum Bilanzstichtag fakturierten Anzahlungsbetrag angesetzt.

Als passive Rechnungsabgrenzungen wurden Einnahmen berücksichtigt, soweit diese Ertrag nach dem Bilanzstichtag sind.

Der Jahresabschluss enthält auf fremde Währung lautende Sachverhalte, die in Euro zum Devisenkassamittelkurs umgerechnet wurden.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Ein Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

Angaben zur Bilanz

Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Die Entwicklung der Vermögensgegenstände des Anlagevermögens ist aus dem Anlagenspiegel als Anlage zum Anhang zu entnehmen.

Angaben zu Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr

Sämtliche Forderungen sind innerhalb eines Jahres fällig.

Angaben zu Forderungen/Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen

Die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen mit EUR 445.178,69 (Vorjahr: EUR 196.788,91) sonstige Forderungen. Die restlichen Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen Forderungen bzw. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen.

Pensionsrückstellungen

Zur Ermittlung der Pensionsrückstellung wurde das Anwartschaftsbarwertverfahren angewendet. Die Bewertung beruht auf der "projected unit credit method" (Methode der laufenden Einmalprämien).

Für die Berechnungen wurden folgende Annahmen getroffen: Bei einem Zinssatz von 1,82 % und aufgrund der vertraglichen Vereinbarungen ohne Berücksichtigung von Lohn- und Gehaltssteigerung wurden die Sterbetafeln "Richttafeln 2018 G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck der Berechnung zugrunde gelegt. Bei den Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen ergibt sich zwischen dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz von 1,74 % aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren ein Unterschiedsbetrag im laufenden Geschäftsjahr in Höhe von EUR 10.559. Der Betrag ist ausschüttungsgesperrt nach § 253 Abs. 6 HGB. Für die Pensionsverpflichtungen wurde kein Rententrend berücksichtigt.

Verrechnung von Vermögensgegenständen und Schulden

Für die Saldierung von Schulden aus Altersvorsorgeverpflichtungen mit verrechnungsfähigen Vermögenswerten wurden folgende Werte ermittelt. Die Verrechnung von Aufwendungen und Erträgen wird nachfolgend nach der sogenannten "Bruttomethode" dargestellt, wobei der gesamte Rückdeckungsversicherungsbeitrag als Aufwand und die jährliche Zuführung zum Deckungsvermögen insgesamt als Ertrag ausgewiesen wird. Ausweislich des versicherungsmathematischen Gutachtens wurde der Zeitwert der Rückdeckungsansprüche entsprechend den Vorschriften des Ländererlasses gemäß Bundesteuerblatt 1963, Teil II, § 253 I Satz 1 HGB und Rz. 68 IDW RS HFA 30 bewertet. Zudem werden die ab Bilanzstichtag 31. Dezember 2022 zwingend anzuwendenden Regelungen des Rechnungslegungshinweises IDW RH FAB 1.021 vom 30. April 2021 und die Ausführungen der Deutschen Aktuarvereinigung (DAV) vom 26. April 2022 im Ergebnisbericht des Fachausschusses Altersversorgung zur aktuariellen Umsetzung des vorstehenden RH berücksichtigt. Den Ergebnissen dieses Gutachtens liegt das vom Bilanzierenden gewählte Passivprimat zugrunde.

2023 2022
Verrechnung von Vermögensgegenständen und Schulden EUR EUR
Erfüllungsbetrag der Schulden 633.381 598.582
Anschaffungskosten der verrechneten Vermögenswerte 484.343 462.165
Zeitwert der verrechneten Vermögenswerte 484.343 462.165
verrechnete Aufwendungen 5.712 23.224
davon Zinsen und ähnliche Aufwendungen Verzinsung 10.965 11.706
davon Erfolgswirkung aus der Änderung des Diskontierungszinssatzes -5.253 11.518
verrechnete Erträge 9.920 9.351
davon Erträge aus Zuführung zum Deckungsvermögen 9.920 9.351
davon Erfolgswirkung aus der Änderung des Diskontierungszinssatzes 0 0

Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen

In den Sonstigen Rückstellungen sind im Wesentlichen Personalrückstellung u. a. für Urlaub, Überstunden sowie Tantiemen und Rückstellungen für Gewährleistungen, Abschluss und Prüfung enthalten.

Angaben zu Restlaufzeitvermerken und Sicherungsrechten

Sämtliche Verbindlichkeiten haben, sofern nicht anders angegeben, eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Sicherungsrechte bestehen nicht.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Art der Verpflichtung Restlaufzeit größer 5 Jahre Betrag Restlaufzeit 1 - 5 Jahre Betrag Restlaufzeit < 1 Jahr Betrag
EUR EUR EUR
Software Lizenzvertrag 28.875 144.375 28.875
Leasingverträge (Fahrzeuge) 0 7.548 30.149

Daneben besteht ein mit einer Kündigungsfrist von sechs Monaten zum Quartalsende kündbarer marktüblicher Gewerberaummietvertrag.

Insgesamt belaufen sich die sonstigen finanziellen Verpflichtungen auf TEUR 240.

Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Zinserträge, inklusive der saldierungsfähigen Erträge aus der Verrechnung von Vermögensgegenständen und Schulden in Höhe von EUR 9.920 (Vorjahr: EUR 9.351,00) enthalten Aufwendungen aus der Aufzinsung in Höhe von EUR 5.712 (Vorjahr: EUR -23.224).

Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer

Während des Geschäftsjahres betrug die Anzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer 108 Angestellte (Vorjahr: 105 Angestellte).

Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Geschäftsführer: Frank Wicht ausgeübter Beruf: Dipl.-Informatiker
Geschäftsführer: Volker Blankenberg (bis 07.23) ausgeübter Beruf: Dipl.-Ingenieur (FH)
Geschäftsführer: Andreas Winkler ausgeübter Beruf: Dipl.-Wirtsch.-Inf.

Vergütungen der Geschäftsführer

Die Angaben zu den Vergütungen für die geleisteten Tätigkeiten der Geschäftsführer unterbleiben entsprechend § 286 IV HGB.

Angaben über den Anteilsbesitz an anderen Unternehmen

Gemäß § 285 Nr. 11 HGB wird über nachstehende Unternehmen berichtet:

Firmenname/Sitz/letztes vorliegende GJ Anteilshöhe Jahresergebnis Eigenkapital
% TEUR TEUR
EasternGraphics s.r.l. (Italien, Calderara di Reno), 2023 66,00 616 1.950
EasternGraphics Benelux B.V. (Niederlande, Geldrop), 2023 60,00 461 484
EasternGraphics RO Ltd. (Rumänien, Bukarest), 2023 65,00 9 121
EasternGraphics France S.A.S. (Frankreich, Villeurbanne), 2023 65,00 14 161
EasternGraphics Polska sp.z.o.o (Polen, Krakau), 2023 65,00 217 824
EasternGraphics 1. Beteiligungs-UG (haftungsbeschränkt), 2022 100,00 -1 -9
EasternGraphics Swiss AG (Schweiz, Frauenfeld), 2023 100,00 180 398

Die Angaben ergeben sich aus den jeweils genannten letzten für die Unternehmen vorliegenden Jahresabschlüssen. Beträge in anderer als auf Euro lautender Währung wurden zum Devisenkassamittelkurs zum Stichtag umgerechnet.

Beziehungen mit verbundenen Unternehmen und nahestehenden Personen

Mit nahestehenden Unternehmen bestanden im Geschäftsjahr folgende Geschäftsbeziehungen:

Leistungen durch die EasternGraphics GmbH:

Verkäufe an verbundene Unternehmen TEUR 4.417

Leistungen an die EasternGraphics GmbH:

Käufe von verbundenen Unternehmen TEUR 89
Sonstige Dienstleistungen von nahestehenden Unternehmen TEUR 213

Vorgänge von besonderer Bedeutung

Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Bilanzstichtag eingetreten sind und Auswirkungen auf den Jahresabschluss haben oder sich bestandsgefährdend auf die Lage des Unternehmens auswirken könnten, haben sich nicht ereignet.

Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern vor, den Jahresüberschuss mit dem Ergebnisvortrag zu verrechnen und auf neue Rechnung vorzutragen.

Unterschrift der Geschäftsführung

 

Ilmenau, 6. Januar 2024

gez. Geschäftsführung

Anlagenspiegel zum 31. Dezember 2023

der EasternGraphics GmbH, Ilmenau

Anschaffungs- und Herstellungskosten
Anfangsstand 01.01.2023 Zugänge Umbuchungen aus dem Umlaufvermögen Abgänge Endstand 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzreche und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 117.870,14 13.234,65 0,00 72.838,29 58.266,50
2. Geschäfts- oder Firmenwert 143.678,16 0,00 0,00 0,00 143.678,16
261.548,30 13.234,65 0,00 72.838,29 201.944,66
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 25.185,53 0,00 0,00 0,00 25.185,53
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 820.864,36 100.528,15 0,00 167.911,75 753.480,76
846.049,89 100.528,15 0,00 167.911,75 778.666,29
III. Finanzanlagen 1.692.099,78 201.056,30 0,00 335.823,50 1.557.332,58
2.669.200,39 5.483.221,05 1.562.993,43 298.733,14 9.416.681,73
Abschreibungen
Anfangsstand 01.01.2023 Abschreibungen im Wirtschaftsjahr Umbuchungen aus dem Umlaufvermögen aufgelaufene Abschreibungen auf Abgänge Endstand 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzreche und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 114.754,14 946,65 0,00 72.787,29 42.913,50
2. Geschäfts- oder Firmenwert 143.677,16 0,00 0,00 0,00 143.677,16
258.431,30 946,65 0,00 72.787,29 186.590,66
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 19.081,53 1.438,00 0,00 0,00 20.519,53
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 702.176,36 98.204,15 0,00 166.277,75 634.102,76
721.257,89 99.642,15 0,00 166.277,75 654.622,29
III. Finanzanlagen 1.442.515,78 199.284,30 0,00 332.555,50 1.309.244,58
994.688,19 100.588,80 21.200,87 239.065,04 877.412,82
Buchwert Buchwert
31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzreche und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 15.353,00 3.116,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 1,00 1,00
15.354,00 3.117,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 4.666,00 6.104,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 119.378,00 118.688,00
124.044,00 124.792,00
III. Finanzanlagen 248.088,00 249.584,00
8.539.268,91 1.924.096,20

Der Jahresabschluss 2023 wurde am 22.01.2024 festgestellt.

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