Salloum Investments GmbH
Selbe AdresseVermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Wohngrundstücken, Wohngebäuden und Wohnungen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Gina Weßels seit 10.2.2026 | Geschäftsführer |
Walid Salloum seit 7.5.2020 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Walid SalloumPolaris Europe Holdings GmbH | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Salloum Logistics GmbHDuisburgJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht 20231. Geschäftsmodell - Automobillogistik Salloum Logistics GmbH mit Sitz in Duisburg ist ein stark wachsendes Unternehmen und ist als Logistikdienstleister für die internationale Automobilindustrie tätig. Unser Hauptgeschäft ist der weltweite Transport von Automobilen über Land und See sowie deren Lagerung. Im Geschäftsjahr 2023 wurden in unserem Netzwerk 268.000 Fahrzeuge umgeschlagen, transportiert oder technisch bearbeitet. Durch langjährig abgeschlossene Verträge mit Automobilherstellern sind die Umsatzerlöse mittelfristig abgesichert. Des Weiteren sind wir immer darauf bedacht, neue Verträge mit größeren Auftragsvolumen zu gewinnen und Bestandsverträge zu behalten. Das Auftragsvolumen im Regelverkehr wurde im Jahr 2023 erfolgreich ausgebaut. Ein weiterer Bestandteil unseres Geschäftes liegt im Fahrzeugumschlag und in den dazugehörigen Dienstleistungen. Auch dieses Geschäft ist aufgrund der hohen Nachfrage und der optimalen geographischen Lage unseres Standortes gesichert. Zusätzlich zu unserem Hauptsitz in Duisburg verfügen wir über weitere Standorte, die wir kurzfristig für unsere Kunden auslasten können. Somit schaffen wir eine hohe Flexibilität, um die Marktvolatilität zu bedienen. Aufgrund der hohen Nachfragen Konten für im Jahr 2023 insgesamt 5 weitere Standorte zur Verfügung stellen. Salloum Logistics GmbH setzt immer mehr auf einen Mehrwert für die Logistik durch multimodale Verkehrsträger. Im Jahr 2023 haben wir unsere Tätigkeiten im Bereich Seeverkehre weiter ausgebaut. Durch unsere Partnerschaften mit Reedereien, Speditionen und Standortbetreibern sind wir immer auf der Suche nach Synergien auf verschiedenen Transportwegen. Um alltägliche Prozesse zu automatisieren und zu vereinfachen, investieren wir verstärkt in digitale und innovative Lösungen, um dadurch unser Wachstum voranzutreiben. 2. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen, Geschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft 2.1 Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Die deutsche Wirtschaft war im gesamten Jahresverlauf 2023 von einer wirtschaftlichen Stagnation bei gleichzeitig hohen, wenn auch rückläufigen Inflationsraten geprägt. Ursächlich für diese schwächer als zu Jahresbeginn allgemein erwartete Entwicklung waren vor allem die Nachwirkungen der massiven Kaufkraftverluste im Zuge der Energiepreiskrise, die den privaten Konsum geschwächt haben. Hinzu kommen die deutlich geringere Wachstumsdynamik der Weltwirtschaft sowie die dämpfenden Effekte der geopolitischen Spannungen und Krisen. Jüngste Stimmungsindikatoren wie das ifo Geschäftsklima, die ZEW-Konjunkturerwartungen oder der Einkaufsmanagerindex (EMI) der Industrie in Deutschland deuten darauf hin, dass Unternehmerinnen und Unternehmer zum Jahresende etwas optimistischer in die Zukunft blicken. Dennoch bleiben die Risiken bezüglich der erwarteten wirtschaftlichen Erholung angesichts der weltwirtschaftlichen Schwächephase, der anhaltenden geopolitischen Krisen und damit möglicherweise einhergehenden Rohstoffpreisausschlägen hoch. (https://www.bmwk.de/Redaktion/DE/Dossier/konjunktur-und-wachstum.html) Im Jahr 2023 betrug das Bruttoinlandsprodukt Deutschlands rund 4,12 Billionen Euro, nominal ist das BIP also kräftig gestiegen. Dies liegt allerdings in der Inflation begründet, preisbereinigt ist die deutsche Wirtschaft im letzten Jahr in eine Rezession gerutscht, das reale Bruttoinlandsprodukt sank gegenüber dem Vorjahr um 0,3 Prozent. Nach der Corona-Krise und dem wirtschaftlichen Einbruch im Jahr 2020 erhoffte sich die deutsche Wirtschaft eine Regeneration in den Folgejahren. Durch den Krieg in der Ukraine, den steigenden Energiepreisen und der Rekordinflation fiel die ökonomische Regeneration im Jahr 2022 jedoch geringer aus, im Jahr 2023 kam es nun sogar zu einer Rezession. (so entnommen aus: https://de.statista.com/statistik/daten/studie/1251/umfrage/entwicklung-des-bruttoinlandsprodukts-seitdem-jahr-1991/) Der deutsche Logistikmarkt hatte im Jahr 2023 ein Gesamtvolumen von 327 Milliarden Euro. Damit ist die Logistik in Deutschland nach Automobilindustrie und Handel der drittgrößte Wirtschaftsbereich. Reine Anbieter von Logistikdienstleistungen erwirtschafteten einen geschätzten Anteil von knapp 50 Prozent (einschließlich Transport und Umschlag) vom Gesamtumsatz der Branche. (so entnommen aus: https://www.dslv.org/de/die-branche/logistikmarkt) 2.2 Geschäftsverlauf und bedeutsamste finanzielle Leistungsindikatoren Die COVID-Pandemie führte im Jahr 2020 durch die weltweiten Beschränkungen zu einem deutlichen Produktionsrückgang insbesondere auch in der Automobilindustrie und zu Lieferengpässen. Dies führte in den darauffolgenden zwei Jahren zu entsprechenden Nachholeffekten mit entsprechenden Kapazitätsverknappungen und außerordentlich hohen Gewinnmargen. Diese Sondersituation hat sich im Jahr 2023 weiter fortgesetzt. Auch durch den Rückgang der allgemeinen Lieferkettenprobleme im ersten Quartal 2023 wuchs die Nachfrage nach Kapazitäten der Automobilhersteller enorm. Der allgemeine Nachfrageanstieg sowie die Angebotsreduzierung führten im Jahr 2023 zu einem echten Preisanstieg in der Speditionsbranche. Durch die besondere Marktsituation konnten wir unseren Kunden ein neues Transportmodell auf dem Landweg, insbesondere den Bereich Charter Landtransporte, bieten. Unterstützt wurde diese positive Entwicklung auch in Verbindung mit für uns vorteilhaften Abrechnungsmodalitäten. Durch den Ausbau von guten Geschäftsbeziehungen mit Subunternehmern haben wir den Nachfrageanstieg flexibel bewältigen können. Im Jahr 2022 haben wir insbesondere den Seeverkehr stark erweitert, während wir im Jahr 2023 den Landverkehr erweitert haben. Die bedeutsamsten finanziellen Leistungsindikatoren sind die Umsatzerlöse und das EBT. Die Umsatzerlöse haben sich unter anderem aufgrund der neu gewonnenen Verträge in den Geschäftsbereichen Verschiffung und Landtransporte sowie eines allgemeinen Anfrageanstiegs enorm erhöht. Unseren Umsatz konnten wir im Jahr 2023 mehr als verdoppeln. Das EBT ist infolgedessen ebenfalls deutlich von 3,8 Mio. Euro im Jahr 2022 auf 32,8 Mio. Euro im Jahr 2023 gestiegen. Damit ist die im Lagebericht des Vorjahres erwartete hohe Umsatzsteigerung eingetreten. Das geplante EBT im niedrigen zweistelligen Millionenbereich wurde deutlich übertroffen. Wir sind daher mit der geschäftlichen Entwicklung insgesamt sehr zufrieden. 2.3 Vermögens-, Finanz- und Ertragslage 2.3.1. Ertragslage Die Gesellschaft erzielte im Geschäftsjahr 2023 einen Jahresüberschuss in Höhe von 22,1 Mio. Euro (im Vorjahr 2,4 Mio. Euro). Das Rohergebnis ist um 32,1 Mio. EUR auf 42,9 Mio. EUR gestiegen. Dies ist vor allem auf die neu gewonnen Verträge im Verschiffungs- und Landtransportsektor sowie die allgemeinen Nachfragesteigerungen bei unterproportional gestiegenen Materialaufwendungen zurückzuführen. Der Personalaufwand ist trotz nur leicht erhöhter Beschäftigungszahl (Erhöhung um durchschnittlich 2 auf 40 Mitarbeiter) deutlich von 1.901 TEUR (2022) um 355 TEUR auf 2.256 TEUR (2023) gestiegen. Dies ergibt sich zum einen aus allgemeinen Gehaltssteigerungen und zum anderen aus der Erhöhung der variablen Gehaltsbestandteile. Die Abschreibungen in Höhe von 445 TEUR sind um 10 TEUR gesunken, da keine nennenswerten Investitionen in Zusammenhang mit dem Anlagevermögen im Jahr 2023 getätigt worden sind und der Fuhrpark mit eigenen LKWs zunehmend durch geleaste LKWs ersetzt wird. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind um 2.999 TEUR auf 7.470 TEUR gestiegen. Die Erhöhung der Kosten betraf im Wesentlichen die Fremdwährungsverluste (+ 2.254 TEUR). Die Erhöhung der Zinsaufwendungen um 90 TEUR auf 173 TEUR ist im Wesentlichen auf die unterjährig erhöhte Inanspruchnahme der Kontokorrentkonten zurückzuführen. Die Erhöhung des Zinsertrages um 289 TEUR auf 294 TEUR ergibt sich nahezu ausschließlich aus den unter den sonstigen Vermögensgegenständen ausgewiesenen kurzfristigen Darlehen an ein nahestehendes Unternehmen. 2.3.2. Vermögenslage Die wesentlichen Änderungen ergeben sich im Wesentlichen aus der oben beschriebenen deutlich gestiegenen Geschäftstätigkeit und betreffen auf der Aktivseite die Erhöhung der liquiden Mittel um 13.103 TEUR auf 14.830 TEUR. Die Erhöhung der sonstigen Vermögensgegenstände um 7.910 TEUR auf 8.050 TEUR ist im Wesentlichen auf die kurzfristige Vergabe von Darlehen an ein nahestehendes Unternehmen zurückzuführen. Die Vorräte beinhalten den Ankauf von 20 Zugmaschinen in Höhe von 2.578 TEUR, die nach dem Bilanzstichtag im Rahmen eines Sale-and-lease-back-Geschäfts an eine Leasinggesellschaft veräußert werden sollen. Das Gesamtvolumen wird ca. 5 Mio. EUR betragen. Durch die Investition wird der eigene Fuhrpark zum Teil erneuert und zum Teil erweitert. Auf der Passivseite sind als wesentliche Änderungen zu nennen: Erhöhung des Eigenkapitals um 20.568 TEUR auf 24.543 TEUR aufgrund des im Geschäftsjahr erzielten Jahresüberschusses von 22.068 TEUR und der Gewinnausschüttung von 1.500 TEUR sowie Anstieg der Steuerrückstellungen um 8.445 TEUR auf 11.922 TEUR. Die für das Jahr 2023 vorgesehenen Investitionen für die Ausweitung unserer trimodalen Verkehrsträger sowie den Aufbau eines neuen Standortes in Höhe von ca. 2.000 TEUR sind im November 2023 gestartet. Die im Jahr 2023 bestellten LKW-Einheiten werden voraussichtlich Ende 2024 geliefert. Die Gesellschaft hat im Jahr 2023 Liquiditätsvorsorgen getroffen, um flexibel auf die unterschiedlichsten Zahlungsziele der Forderungen und Verbindlichkeiten zu reagieren und um bestehende Geschäftszweige auszuweiten und um neue Geschäftszweige zu erweitern. 2.3.3. Finanzlage Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit betrug 15.572 TEUR nach 2.514 TEUR im Vorjahr. Der Cashflow aus Investitionstätigkeit betrug -216 TEUR (im Vorjahr -44 TEUR). Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit von -2.252 TEUR (im Vorjahr -1.234 TEUR) besteht im Wesentlichen aus der Auszahlung von Dividenden von 1.500 TEUR und den Darlehenstilgungen von 579 TEUR. Es sind insgesamt 13.104 TEUR an Finanzmitteln zugeflossen (im Vorjahr Zufluss von 1.236 TEUR), so dass sich ein Finanzmittelfonds am Jahresende von 14.831 TEUR (im Vorjahr 1.727 TEUR) ergibt. Zum Bilanzstichtag bestanden zugesagte, aber nicht ausgenutzte Kreditlinien in Höhe von 13,5 Mio. EUR. Wir waren jederzeit in der Lage, unseren Zahlungsverpflichtungen fristgerecht nachzukommen. 2.3.4. Gesamtaussage zur Lage der Gesellschaft Die Gesellschaft hat die großen Herausforderungen im Jahr 2023 hervorragend gemeistert und blickt auf einen außergewöhnlichen Geschäftsverlauf im Berichtsjahr 2023 zurück. Dieser war insbesondere von dem Abschluss mehrjähriger Verträge mit namhaften Automobilherstellern geprägt. Die Entwicklung der Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage im Geschäftsjahr verlief insgesamt außerordentlich positiv. 3. Prognose-, Chancen- und Risikobericht 3.1. Vorbemerkung Im Folgenden werden bestimmte Annahmen dargestellt. Tatsächliche Ergebnisse können jedoch von den prognostizierten erheblich abweichen, wenn sich wesentliche Parameter für die Annahmen verändern oder neue Unsicherheiten auftreten. Insbesondere aufgrund des russischen Angriffskrieges auf die Ukraine und den damit verbundenen Energiepreissteigerungen kann es zu unvorhersehbaren Schwierigkeiten kommen. Dennoch blicken wir aufgrund unserer langfristigen Verträge positiv in den weiteren Geschäftsverlauf im neuen Jahr. 3.2. Gesamtwirtschaftliche und Branchenentwicklung Der Sachverständigenrat erwartet in seinem Jahresgutachten 2023/24, dass das reale Bruttoinlandsprodukt in Deutschland im Jahr 2024 um 0,7 % steigt. Die Prognose ist mit erheblichen Abwärtsrisiken behaftet. So könnten eine ausbleibende Erholung in China, eine Verschärfung der weltpolitischen Lage, ein erneuter Anstieg der Energiepreise, eine stärkere Dämpfung der Nachfrage durch die Geldpolitik als erwartet oder ein zurückhaltendes Ausgabeverhalten der Verbraucher das Wachstum bremsen. Für die Verbraucherpreisinflation prognostiziert er jahresdurchschnittliche Raten von 2,6 %. Das BIP-Wachstum im Euro-Raum dürfte im Jahr 2024 1,1 % betragen. Die Industrie und die Bauwirtschaft zehren zwar noch von einem erhöhten Bestand an Aufträgen, allerdings gehen diese und auch die Neuaufträge deutlich zurück. Hinzu kommen Engpässe aufgrund fehlender Arbeitskräfte. Der Sachverständigenrat erwartet, dass die deutsche Volkswirtschaft sich erst im Verlauf des Jahres 2024 allmählich wieder erholt. Im Euro-Raum rechnet der Sachverständigenrat mit einer Inflationsrate 2,9 % im Jahr 2024. In Deutschland ist im Jahr mit einer Inflation von 2,6 % zu rechnen. Bei der Kerninflation in Deutschland ist mit Raten von 3,2 % im Jahr 2024 zu rechnen. Das Risiko eines erneuten Inflationsanstiegs ist nicht zu vernachlässigen, sollte die restriktive geldpolitische Ausrichtung nicht ausreichend lange aufrechterhalten werden. (https://www.sachverstaendigenrat-wirtschaft.de/publikationen/konjunkturprognosen.html) Die Logistikexperten erwarten für 2024 eine Erholung Globale, vor allem im Verarbeitenden Gewerbe. Eine geldpolitische Wende im Frühsommer dürfte die gesamtwirtschaftliche Nachfrage ankurbeln. Die Experten erwarten im Wirtschaftsbereich Logistik für 2024 einen Umsatzanstieg von 3 Mrd. EUR auf 330 Mrd. EUR (327 Mrd. EUR in 2023). (https://www.bvl.de/service/zahlen-daten-fakten/umsatz-und-beschaeftigung) 3.3. Risikomanagement Unternehmerisches Handeln ist stets mit Risiken (und Chancen) verbunden. Unsere Unternehmenssteuerung ist so ausgerichtet, dass der Unternehmenswert gesteigert werden soll, ohne dabei jedoch unverhältnismäßig hohe Risiken einzugehen. Die Geschäftsführung ist für das Risikomanagementsystem verantwortlich. Das Ziel unseres Risikomanagementsystems besteht darin, potenzielle Risiken frühzeitig zu erkennen, um mit möglichst effektiven Maßnahmen eventuelle Schäden abzuwehren. Dafür sind die Verantwortlichkeiten und Prozesse so eingerichtet, dass eine zeitnahe und korrekte Berücksichtigung aller geschäftlichen Aktivitäten und Transaktionen gewährleistet ist. So ist eine verlässliche Information insbesondere über die finanzielle Situation jederzeit möglich. Wir haben uns den Anforderungen an ein Qualitätsmanagementsystem (QM-System) nach ISO 9001 gestellt und sind nach dieser Norm jeweils in der neuesten Fassung zertifiziert. 3.4. Chancen- und Risikobericht 3.4.1. Chancen Personal Durch den Einsatz von erfahrenem Personal, das durch modernste Software und Kommunikationslösungen unterstützt wird, möchten wir unsere Kunden auf höchstem Niveau betreuen. Hier besteht die Chance, dass zufriedene Kunden unsere Leistungen wieder in Anspruch nehmen und andere potenzielle Kunden durch Mund-zu-Mund-Propaganda als Neukunden gewonnen werden können und so unsere Ertragspotenziale gesichert und ausgebaut werden können. Dienstleistungsangebot Wir haben uns auf den Automobiltransport weltweit spezialisiert. Die Umsetzung erfolgt über Land-, See- und Bahnverkehr. Durch eigene und fremde LKWs verfügen wir über ausreichende Kapazitäten, um die Fahrzeuge unserer Kunden aus den Werken zu den Häfen und Autohäusern zu liefern. Gegebenenfalls werden Subunternehmer, zu denen wir i.d.R. in langjährigen Geschäftsbeziehungen stehen, eingesetzt. Auch im Bereich der Fahrzeugverschiffung sind die auf die einzelnen Kundenbedürfnisse zugeschnittenen Lösungen ein wichtiges Kriterium für unseren Erfolg. Wir verfügen über unsere Zusammenarbeit mit weltweit agierenden Reedereien über weltweite Verbindungen in diesem Bereich. Für 2024 ist die Erneuerung und Erweiterung unseres eigenen Fuhrparks geplant, um unser Wachstum, und damit unsere Ertragspotenziale, unter Ausklammerung der Sondersituation 2023, weiterhin zu sichern. Hierfür haben wir in 2023 bereits 20 LKWs angeschafft. Diese werden zusammen mit den entsprechenden Aufliegern ab dem Jahr 2024 eingesetzt. Dies erfolgt im Rahmen eines Sale-and-leaseback-Geschäfts mit einem Finanzierungsvolumen von ca. 5 Mio. EUR. Wir haben uns als Ziel gesetzt, kundenorientierte Lösungen für Flottenbetreiber und Leasinggesellschaften anzubieten. Dieses Vorhaben ermöglicht uns eine gewisse Unabhängigkeit von der Neuwagenproduktion. Durch unsere Partnerschaften mit Reedereien, Speditionen und Standortbetreibern sind wir immer auf der Suche nach Synergien auf verschiedenen Transportwegen. Um alltägliche Prozesse zu automatisieren und zu vereinfachen, investieren wir verstärkt in digitale und innovative Lösungen für die Logistikprozesse. Durch diese Lösungen soll unser Wachstum vorangetrieben werden. Standort Unser Sitz im Duisburger Hafen, der eine trimodale Logistikdrehscheibe bietet und der größte Hinterland- Hub Europas ist, bietet für unser Dienstleistungsangebot die besten Voraussetzungen, um die Kundenbedürfnisse zu befriedigen. Darüber hinaus sind wir in drei weiteren europäischen Ländern mit Standorten vertreten. Fuhrpark Da unser Fuhrpark die "Visitenkarte nach außen" darstellt, haben wir einen hohen Anspruch an unseren Fuhrpark. Wir achten daher darauf, unseren Fuhrpark regelmäßig zu ersetzen und die Fahrzeuge professionell zu warten und zu pflegen. 3.4.2. Risiken Risiken aus Pandemien Wesentliche Risiken können sich aus den wirtschaftlichen Folgen von Pandemien ergeben. Die Erfahrungen mit dem Coronavirus haben gezeigt, wie gravierend solche Folgen sein können. Hierzu zählen insbesondere Maßnahmen wie Lockdowns, die zu Kurzarbeit oder Kürzung der Aufträge an die Subunternehmer und damit einen erhöhten Einsatz des eigenen Fuhrparks führen können. Risiken aus kriegerischen Auseinandersetzungen Diese Risiken, wie z.B. aus dem von Russland geführten Krieg in der Ukraine und aus dem Nah-Ost- Konflikt sind nicht abschließend abschätzbar. Risiken ergeben sich hier insbesondere aus Kostensteigerungen für die Treibstoffe der LKWs und den Betrieb unserer drei Standorte. Gesamtwirtschaftliche Risiken Als Logistikdienstleister, der insbesondere auch für international ausgerichtete Auftraggeber tätig ist, sind wir auch von der Entwicklung der Weltwirtschaft abhängig. Neben den wirtschaftlichen Risiken des Kriegs in der Ukraine (siehe vorstehend) ergeben sich für uns insbesondere Risiken aus hohen Energie- und Rohstoffpreisen (falls diese nicht an die Kunden weitergegeben werden können). Des Weiteren bestehen hier Risiken aus internationalen Handelsbeschränkungen und aus politischen Konflikten. Diese Risiken sind für uns von wesentlicher Bedeutung, halten aber ihr Eintreten als relativ unwahrscheinlich. Branchenrisiken Branchenrisiken können sich aus der Verlagerung von Transportmitteln (z.B. von der Straße auf die Schiene, auf die Schifffahrt, auf den Luftweg) ergeben, so dass hier eventuelle Einbußen für unser Kerngeschäft drohen. Weitere Risiken können sich aus der Automobilbranche ergeben, in der wir hauptsächlich tätig sind. Diese steht derzeit wegen der Umstellung insbesondere auf den Elektromotor vor besonderen Herausforderungen, die sich auch auf die Automobilhersteller und damit auch auf unser Geschäft negativ auswirken können. Es handelt sich hier auch um wesentliche Risiken, die jedoch nach unserem Ermessen derzeit nicht zu einer Bestandsgefährdung führen. Marktrisiken Hier ordnen wir die Risiken ein, die sich aus dem Wettbewerb und den Lieferketten ergeben. Aus einem verstärkten Wettbewerbsverhalten kann sich ein Preisdruck ergeben. Wenn diese reduzierten Preise nicht über entsprechende Kosteneinsparungen aufgefangen werden können, drohen Ertragseinbußen. Unterbrechungen in den Lieferketten können zu einem geringeren Angebot mit der Folge von möglichen Umsatzeinbußen führen. Diese Risiken ordnen wir als wesentlich und ihr Eintreten als derzeit nicht sehr wahrscheinlich ein. Risiken aus Geschäftsbeziehungen Hierunter fallen Risiken, die sich aus den angemieteten Flächen, die zur Abstellung für die Autotransporte vorgesehen sind, ergeben können. Diese Risken bestehen zum einen in nicht voll ausgelasteten Flächen, die zu einer Fixkostenbelastung und somit zu einem negativen Ergebnisbeitrag führen. Dagegen können Kapazitätsengpässe, wenn diese nicht durch anderweitige Anmietung von Flächen beseitigt werden können, zu entgangenen Umsatzerlösen führen. Des Weiteren ordnen wir hier Forderungsausfallrisiken ein. Diese betreffen im Wesentlichen die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Diesem Risiko wird durch die laufende Überwachung durch das Rechnungswesen und die Geschäftsleitung begegnet. Diese Risiken sind von nicht wesentlicher Bedeutung bei einer geringen Eintrittswahrscheinlichkeit. Finanzrisiken Die Finanzrisiken unterteilen wir in Kredit- und Zinsrisiken. Kreditrisiken könnten sich aus der (kurzfristigen) Nichtverfügbarkeit von finanziellen Mitteln ergeben. Dieses Risiko wurde durch passende Kontokorrentlinien abgesichert. Zinsrisiken werden durch den Abschluss von mittel- bis langfristigen Kreditverträgen mit i.d.R. festen Zinssätzen begrenzt. Risiken aus diesem Bereich sind daher von nicht wesentlicher Bedeutung und ihr Eintreten bewerten wir als nicht wahrscheinlich. Personalrisiken Hierunter fallen Risiken, die aus einer Fixkostenbelastung für den Fall einer Unterbeschäftigung resultieren können. Für den Fall, dass kurzfristig nicht genügend Personal für das operative Geschäft zur Verfügung steht, kommen i.d.R. Subunternehmer, mit denen wir in einer langjährigen Geschäftsbeziehung stehen, zum Einsatz. Daher sind diese Risiken für uns von untergeordneter Bedeutung bei einer nur geringen Eintrittswahrscheinlichkeit. Gesamtrisikobetrachtung Risiken, die zu einer Beeinträchtigung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage führen könnten, bestehen im Wesentlichen in den gesamtwirtschaftlichen, den Branchen- und den Marktrisiken. Gleichwohl sind derzeit keine Risiken erkennbar, die zum Bilanzstichtag und zum Zeitpunkt der Erstellung des Lageberichts den Fortbestand der Salloum Logistics GmbH gefährden könnten. 3.5. Prognose der Salloum Logistics GmbH Die wirtschaftliche Entwicklung der Gesellschaft im Jahr 2024 wird wesentlich von der Entwicklung der Weltwirtschaft und damit einhergehend von der branchenbezogenen Entwicklung des Fahrzeuglogistikmarktes abhängen. Dabei ist zu beachten, dass 2023 ein außerordentliches Jahr mit sehr hohen Umsätzen und einem sehr hohen EBT war. Wir erwarten für 2024 ein Umsatzrückgang von ca. 30%. Das hohe Umsatzniveau im Jahr 2023 ist vor allem auch durch kurzfristige Geschäfte begründet. Dieses Niveau können wir im Jahr 2024 voraussichtlich nicht erwarten. Dies wird durch die bisherige Entwicklung bestätigt. Vor diesem Hintergrund rechnen wir mit einem EBT im niedrigen zweistelligen Millionenbereich. Dieser Planung liegt die Prämisse zugrunde, dass der Krieg in der Ukraine bald mit einer friedlichen Lösung beendet werden kann, der Nah-Ost-Konflikt nicht die gesamte Region erfasst und die Logistikbranche ein Wachstum erzielt. Die Wirtschaftsentwicklung im Jahr 2024 wird eine große Herausforderung sein. Lieferengpässe und Preissteigerungen können die Angebots- und Nachfrageverhältnisse stark beeinträchtigen. Obwohl wir mit keinen belastenden Ereignissen im Jahr 2024 rechnen, kann es dennoch zu kurzfristigen Auftragsrückgängen kommen. Für diesen Fall rechnen wir dann auch mit einem Preiskampf in der Automobillogistik. Dies könnte das Ergebnis negativ beeinflussen. Unterschrift der Geschäftsführung
Duisburg, 21.06.2024 Unterschrift Bilanz zum 31. Dezember 2023AKTIVSEITE
PASSIVSEITE
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023Salloum Logistics GmbH, Duisburg1. Allgemeine Angaben und Rechnungslegungsgrundsätze zum Jahresabschluss a) Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
b) Rechnungslegungsgrundsätze Gegenstand des Unternehmens ist der Betrieb einer international ausgerichteten Spedition. Die Erstellung des Jahresabschlusses erfolgte nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (§§ 238 ff. Vorschriften für alle Kaufleute und §§ 264 ff. Ergänzende Vorschriften für Kapitalgesellschaften). Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes sowie etwaige Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags zu beachten. Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt. Der Jahresabschluss wurde entsprechend den Gliederungsvorschriften des § 266 Abs. 2 und 3 HGB aufgestellt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren (§275 Abs. 2 HGB) gewählt. Die Gesellschaft ist nach den in § 267 Abs. 2 HGB bezeichneten Größenklassen unter Anwendung der neuen Schwellenwerte, die am 16. April 2024 in Kraft getreten sind, mittelgroß. Bei der Bewertung wurde von der Fortführung der Unternehmenstätigkeit ausgegangen. 2. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden linear und nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände vorgenommen. Bei einer voraussichtlich dauernden Wertminderung erfolgen außerplanmäßige Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie die Waren sind zu Anschaffungskosten angesetzt, ggfs. erfolgen Abwertungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten und unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Die Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Die Steuerrückstellungen beinhalten die noch nicht veranlagten Steuern. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden grundsätzlich mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden Marktzins, der sich aus den vergangenen sieben Jahren ergibt, abgezinst. Für das Geschäftsjahr 2023 wurde auf eine Abzinsung aufgrund der Geringfügigkeit des entsprechenden Rückstellungsbetrags (TEUR 6) verzichtet. Zudem wurde unterstellt, dass sich die gegenläufigen Effekte aus der Abzinsung und aus Kosten- und Preissteigerungen in etwa ausgleichen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr werden nicht abgezinst. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Zur Absicherung von zukünftigen Zinssteigerungen bei variabel verzinslichen Darlehen wurde eine Zinsswaption mit einem inländischen Kreditinstitut abgeschlossen. Eine Bewertungseinheit liegt nicht vor, da der Swap mit der Option ausgestattet ist, im Jahr 2024 einen festen Zinssatz für einen dann voraussichtlich in Kraft tretenden Leasingvertrag zu nutzen. 3. Angaben zur Bilanz Die Zusammensetzung des Anlagevermögens kann dem als Anlage beigefügten Anlagenspiegel entnommen werden. Der Posten "andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung" ist durch außerplanmäßige Abschreibungen von EUR 8.109,15 gemindert. Die Nutzungsdauern betragen in der Regel für
Zu dem Posten "Fertige Erzeugnisse und Waren" wird auf die Erläuterungen unter den sonstigen Angaben verwiesen. Sämtliche Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände, bis auf eine Forderungen ein verbundenes Unternehmen in Höhe von EUR 22.500,00 mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr, haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. In den Forderungen an verbundene Unternehmen sind Forderungen aus Lieferungen und Leistungen von EUR 1.905,40 (Vorjahr: EUR 4.540.017,88) und Darlehensforderungen von EUR 64.500 (Vorjahr: EUR 374.326,20) enthalten. Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten enthält im Wesentlichen vorausbezahlte Zinssicherungsprämien (TEUR 41, im Vorjahr TEUR 0), die über die Laufzeit abgeschrieben werden. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen ausschließlich aus Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Aufgliederungen der Restlaufzeiten zum 31. Dezember 2023 und des Vorjahres
4. Sonstige Angaben Geschäftsführer war im Geschäftsjahr 2023 Herr Walid Salloum, Managing Director. Auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge wurde nach § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigten Mitarbeiter betrug 40 (Vorjahr: 38). Im 2. Quartal des Jahres 2023 wurde ein Leasingvertrag (Sale-and-lease-back-Vertrag) geschlossen, der jedoch erst frühestens im Laufe des Jahres 2024 mit der Zulassung von 20 Autotransportern (Zugmaschine und Auflieger) in Kraft treten wird. Der Kaufpreis beträgt laut Vertrag EUR 5.123.200,00 netto. Die Anschaffung der 20 Zugmaschinen erfolgte bereits im Jahr 2023. Durch die beabsichtigte Veräußerung dieser 20 Zugmaschinen an die Leasinggesellschaft, erfolgt der Ausweis im Vorratsvermögen unter den Waren (EUR 2.578.000,00). Das Geschäft wurde abgeschlossen, um die zukünftige Liquidität zu verbessern. Belastungen durch das Leasinggeschäft Die Leasingraten für die 1. bis zur 54. Rate (Grundlaufzeit) betragen EUR 5.171.482,80 (mtl. EUR 95.768,20). Bei einer Verlängerung der Vertragslaufzeit um 6 Monate betragen die Leasingraten weitere EUR 574.609,20 (mtl. EUR 95.768,20) und danach EUR 153.696,00 für jeweils weitere 6 Monate (mtl. EUR 25.616,00). Alternativ beträgt die Schlusszahlung nach der 54. Rate EUR 574.464,42. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die finanziellen Verpflichtungen aus Mieten und Leasinggebühren für Büroräume, Grundstücke sowie Fahrzeuge und Einrichtungen betragen insgesamt 12.503 TEUR.
Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen beinhalten die zukünftige Verpflichtung aus dem Leasingvertrag von EUR 5.123.200,00 netto. Es ist aus heutiger Sicht nicht abschließend zu beurteilen, wann und zu welchem Wert der Leasingvertrag zustande kommt. In der obigen Tabelle ist der Kaufpreis It. Leasingvertrag enthalten. Derivative Finanzinstrumente Der Nominalwert der zur Zinssicherung von Darlehen abgeschlossenen Zinsswaption betrug im Zeitpunkt des Vertragsabschlusses TEUR 2.830 T€ (Vorjahr: TEUR 0); zum Bilanzstichtag betrug der Marktwert TEUR 2 (Vorjahr TEUR 0). Das zugrundeliegende Grundgeschäft ist der oben erwähnte Leasingvertrag über die 20 Autotransporter. Konzernzugehörigkeit Die Salloum Logistics GmbH wird in den Konzernabschluss der Salloum Holdings GmbH, Duisburg einbezogen. Die Salloum Holdings GmbH stellt den Konzernabschluss für den kleinsten und zugleich größten Konzernkreis auf. ErgebnisverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Jahresüberschuss und den Gewinnvortrag auf neue Rechnung vorzutragen. Unterschrift der Geschäftsführung
Duisburg, 21.06.2024 Unterschrift Entwicklung des Anlagevermögens (erweiterte Bruttodarstellung) zum 31. Dezember 2023
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Salloum Logistics GmbH, Duisburg Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Salloum Logistics GmbH, Duisburg, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Salloum Logistics GmbH, Duisburg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Düsseldorf, 21. Juni 2024 GREIS
& BROSENT GMBH
Walter, Wirtschaftsprüfer Brosent, Wirtschaftsprüfer In der Gesellschafterversammlung der Salloum Logistics GmbH vom 22. Juni 2024 wurde der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 festgestellt. In dieser Gesellschafterversammlung wurde weiterhin beschlossen, den Jahresüberschuss von EUR 22.068.086,67 in die Gewinnrücklage einzustellen. |
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