Sebastian Weier Bedachungen GmbH
Selbe AdresseDachdeckerei und Bauspenglerei
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Wilfried Spies seit 14.6.2017 | Geschäftsführer |
Ulrich Westermann seit 9.1.2004 | Prokura |
Irmgard Spies seit 9.1.2004 | Prokura |
Karl-Heinz Spies seit 22.12.2003 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 2.17% |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Bauzentrum Spies GmbHGesekeJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023Bauzentrum Spies GmbH, GesekeI. Grundlagen des Unternehmens Die Bauzentrum Spies GmbH ist ein mittelständisches Familienunternehmen mit Sitz in Geseke. Der operative Geschäftsbetrieb teilt sich in die Leistungsbereiche Baustoffhandel und Spedition auf. Der regionale Baustoffhandel beliefert als Vollsortimenter gewerbliche und private Kunden mit Produkten für Neubau, Sanierung und Renovierung, zudem werden Montagen von Bauelementen durchgeführt. Die Spedition fungiert als Dienstleister zur Beförderung von Waren sowohl für externe Kunden als auch für die eigene Gesellschaft. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) ist im Jahr 2023 nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) in Höhe von 0,3 % niedriger gegenüber dem Jahr 2022. Die gesamte Bauwirtschaft verzeichnete im Jahr 2023 im Bauhauptgewerbe einen Umsatzrückgang von real 5 %. Das geht aus den Pressemitteilungen des Zentralverbandes des Deutschen Baugewerbes e.V. (ZDB) hervor. Der Wohnungsbau bleibt auch im Jahr 2023 eine maßgebliche Stütze der Baukonjunktur. Den Wohnungsbau dämpfen dürften Faktoren wie die gestiegenen Baukosten, das nachhaltig steigende Zinsniveau sowie eine Verschärfung der energetischen Standards. Abmildernd demgegenüber stehen die konjunkturellen Maßnahmen zur Förderung des Wohnungsbaus, hauptsächlich gespeist durch die moderate Aufstockung der Bundesmittel für den sozialen Wohnungsbau sowie der Einführung einer steuerlichen degressiven Abschreibung für Mietwohnungen des niedrigen bis mittleren Preissegments. Im ersten Halbjahr 2024 wurde die gesamtwirtschaftliche Entwicklung insbesondere durch den Ukrainekrieg und des infolge einsetzenden Preisinflation einhergehenden Kaufkraftverlusts stark abgebremst. 2. Geschäftsverlauf Das Geschäftsjahr verlief etwas zurückhaltender als im Vorjahr. Aufgrund weiter etwas sinkenden Nachfrage wurde der Gesamtumsatz um 8,39 % gemindert und der im Vorjahr prognostizierte leichte Umsatzrückgang bestätigt. 3. Ertragslage In 2023 wurde das Rohergebnis um rd. 3,25 % gemindert. Ursächlich hierfür war insbesondere der Rückgang der Umsatzerlöse. Die Abschreibungen des Anlagevermögens des Jahres 2023 in Höhe von rd. 349 T€ sind rd. 6,9 % höher als im Vorjahr und der wesentliche Anteil entfällt auf Abschreibungen von Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten insbesondere Aufwendungen für Fahrzeugkosten, Raumkosten, Kosten der Warenabgabe, und Werbe- und Reisekosten. Das Geschäftsjahr 2023 verzeichnet einen Jahresüberschuss in Höhe von rd. 422 T€. 4. Vermögenslage Das Anlagevermögen verzeichnet im Vergleich zum Vorjahr einen Anstieg um rd. 104 T€. Die Zusammensetzung des Anstieges resultiert aus Investitionen in Höhe von rd. 453 T€ und Abschreibungen in Höhe von rd. 349 T€. Das Vorratsvermögen ist sowohl durch Mengen- als auch durch Preiseffekte im Vergleich zum Vorjahr um 465 T€ auf 1.362 T€ gesunken. Der Barmittelbestand verzeichnet einen Anstieg von rd. 432 T€ auf 965 T€ per 31.12.2023. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind um rd. 120 T€ auf rd. 829 T€ gesunken. Die Einzel- und Pauschalwertberichtigungen konnten mit Hilfe eines aktiven Debitorenmanagements auch im Geschäftsjahr 2023 entsprechend niedrig gehalten werden. Die unternehmensinterne durchschnittliche Debitorenlaufzeit ist mit kleiner 30 Tagen kürzer als der Branchendurchschnitt. Das gesamte Eigenkapital beläuft sich zum Ende des Geschäftsjahres auf 3.498 T€, bei einer Eigenkapitalquote in Höhe von rd. 65,51 %. Vorhandene Kontokorrentlinien wurden nicht ausgeschöpft. Die Darlehensverbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind im Geschäftsjahr um rd. 172 T€ auf rd. 421 T€ gesunken. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen haben sich im Berichtsjahr um rd. 71 T€ auf rd. 384 T€ erhöht. 5. Finanzlage Der Cash Flow, ermittelt aus dem Jahresüberschuss und den Abschreibungen, hat sich im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um rd. 269 T€ auf 772 T€ gemindert. Das Anlagevermögen, welches rd. 26,43 % der Bilanzsumme beträgt, ist vollständig durch Eigenkapital gedeckt. 6. Finanzielle Leistungsindikatoren Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung die Kennzahlen Jahresüberschuss und Umsatzerlöse heran. Der Jahresüberschuss war im Geschäftsjahr 2023 mit rd. 422 T€ wiederholt positiv, verzeichnet aber im Vergleich zum Vorjahr eine Minderung von rd. 292 T€. Die Umsatzerlöse sind im Berichtsjahr leicht gefallen. Die weitere Analyse dieser Kennzahlen ist im Abschnitt "3. Ertragslage" erfolgt. Die wirtschaftliche Lage ist insgesamt als solide einzuschätzen. III. Prognose-, Chancen- und Risikobericht Im bisherigen Verlauf des Jahres 2024 macht sich die rückläufige Baukonjunktur in Umsätzen und Ergebnis bemerkbar. Ein Anstieg der Finanzierungskosten, gestiegene Energiekosten und die damit verbundene Steigerung der Baukosten dämpfen die Nachfrage. Obwohl der allgemeine Bedarf an Wohnungen groß ist, werden geplante Bauvorhaben zum Teil nicht begonnen oder storniert. Wir gehen von weiter deutlich sinkenden Umsätzen und einem wesentlich geringeren Jahresergebnis im Jahr 2024 aus. Allgemein der Wohnungsbau, insbesondere der Ein- und Zweifamilienhausbau, befindet sich in der Krise. Hohe Materialkosten, Fachkräftemangel, steigende Lohnkosten und auch die gestiegenen Finanzierungskosten haben zu einem Einbruch der Nachfrage geführt. Eine Stabilisierung wird im Jahr 2025 erwartet, ein leichter Anstieg der Baukonjunktur erst in 2026. Risiken hinsichtlich der künftigen wirtschaftlichen Entwicklung sehen wir kurzfristig insbesondere im weiteren derzeit nicht abschätzbaren Entwicklung der Inflation und den daraus mittelfristig resultierenden Folgen auf den Arbeitsmarkt, Entwicklung der Baukonjunktur und letztlich auf das Nachfrageverhalten nach Baustoffen. Zudem wird die Bautätigkeit von den gestiegenen Zinsen negativ beeinflusst. Den mit unserem Geschäftsmodell verbundenen Risiken sehen wir uns durch unternehmensintern kurze Entscheidungswege, die ausgezeichnet qualifizierte und motivierte Belegschaft, das bereite Leistungsangebot und die nach wie vor starke Marktstellung als gut gerüstet. Diese Stärken werden dem Unternehmen auch künftig die Chance auf eine positive Unternehmensentwicklung ermöglichen. Juristische und andere Risiken, die den Bestand des Unternehmens gefährden oder einen wesentlichen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben können, sind für uns zurzeit nicht erkennbar.
Geseke, den 10. Oktober 2024 Karl-Heinz Spies, Geschäftsführer Wilfried Spies, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang zum 31. Dezember 2023Bauzentrum Spies GmbH, GesekeA. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses Die Bauzentrum Spies GmbH weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen GmbH auf. Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. In die Herstellungskosten wurden neben den unmittelbar zurechenbaren Kosten auch notwendige Gemeinkosten und durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen einbezogen. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände und entsprechend den steuerlichen Vorschriften linear und degressiv vorgenommen. Der Übergang von der degressiven zur linearen Abschreibung erfolgt in den Fällen, in denen dies zu einer höheren Jahresabschreibung führt. Die Nutzungsdauer der immateriellen Vermögensgegenstände beträgt 3 bis 5 Jahre und die Nutzungsdauer der Sachanlagen 3 bis 20 Jahre. Geringwertige Wirtschaftsgüter wurden im Jahre des Zugangs voll abgeschrieben. Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet: - Beteiligungen zu Anschaffungskosten Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie die Waren wurden zu Anschaffungskosten angesetzt. Bestandsrisiken, die sich aus langer Lagerreichweite bzw. geminderter Verwertbarkeit ergeben, werden gemäß dem Grundsatz der verlustfreien Bewertung Rechnung getragen. Forderungen, sonstige Vermögensgegenstände, Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten wurden mit dem Nennwert angesetzt. Dem allgemeinen Kreditrisiko wurde durch eine Pauschalwertberichtigung auf Forderungen ausreichend Rechnung getragen. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet und mit dem voraussichtlichen Erfüllungsbetrag bewertet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. C. Erläuterungen zur Bilanz und zur Gewinn- und Verlustrechnung 1, Anlagevermögen Zur Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens verweisen wir auf den Anlagenspiegel in der Anlage zum Anhang. 2. Umlaufvermögen Die im Umlaufvermögen enthaltenen Forderungen gegenüber Gesellschaftern belaufen sich in Höhe von € 207.586,93 (Vorjahr: € 145.671,19). Die Forderungen gegenüber Unternehmen mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, betreffen sonstige Vermögensgegenstände. 3. Rückstellungen Im Posten sonstige Rückstellungen betreffen insbesondere Rückstellungen für noch nicht genommenen Urlaub. 4. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten haben in Höhe von € 0,00 (Vorjahr: € 0,00) eine Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren, in Höhe von € 276.859,28 (Vorjahr: € 276.517,45) eine Restlaufzeit von 5 Jahren bis zu einem Jahr, alle übrigen Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch Sicherungsübereignungen des Fuhrparks gesichert. Für die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen im üblichen Umfang branchenübliche bzw. kraft Gesetzes entstehende Sicherheiten. Die Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, betreffen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Von den sonstigen Verbindlichkeiten entfallen auf Steuern € 232.277,59 (Vorjahr: € 170.350,63) und auf Verbindlichkeiten im Rahmen der soziale Sicherheit € 5.241,55 (Vorjahr: 3.554,91). 5. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Aus Leasingverträgen resultiert eine finanzielle Belastung über die verbleibende Laufzeit von insgesamt rd. T€ 112. Finanzielle Verpflichtungen aus Mietverträgen betragen jährlich T€ 210. Die Angabe erfolgt als Jahresbetrag, da die Verträge auf unbestimmte Zeit laufen. D. Sonstige Angaben 1. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft Die Bauzentrum Spies GmbH hat ihren Sitz in Geseke. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Paderborn unter HRB 5966 eingetragen. 2. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Arbeitnehmergruppen
3. Angaben über die Mitglieder der Unternehmensorgane Mitglieder der Geschäftsführung: - Herr Karl-Heinz Spies, Bankkaufmann, kaufmännischer Geschäftsführer - Herr M. Sc. Wilfried Spies, kaufmännischer Geschäftsführer 4. Angaben zu Beteiligungsunternehmen
5. Ergebnisverwendung Das Jahresergebnis wurde in Höhe von T€ 422 auf neue Rechnung vorgetragen.
Geseke, den 10. Oktober 2024 gez. Karl-Heinz Spies, Geschäftsführer gez. Wilfried Spies, Geschäftsführer sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 10.10.2024 festgestellt. BestätigungsvermerkBei dem vorstehenden Jahresabschluss handelt es sich um die nach § 327 HGB für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 und dem Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023 wurde der folgende Bestätigungsvermerk erteilt: Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Bauzentrum Spies GmbH, Geseke Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Bauzentrum Spies GmbH, Geseke, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Bauzentrum Spies GmbH, Geseke, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Bad Wünnenberg, den 10. Oktober 2024 WPS Stratmann GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Steuerberatungsgesellschaft Ulrich Stratmann, Wirtschaftsprüfer |
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