Sophie Gips eGbR
Selbe AdresseHerstellung von Gipserzeugnissen für den Bau
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Daniel Gorr seit 5.2.2024 | Geschäftsführer |
Marius Dr. Lissautzki seit 7.4.2016 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 11.61% | |
M********* H***** | 0.03% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
12 Gesellschafter
GmbH-Struktur
5 von 12 angezeigt
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
tink GmbHBerlinJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bilanz zum 31.12.2023AKTIVA scroll
PASSIVA scroll
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2023scroll
ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023ALLGEMEINE ANGABEN Die Gesellschaft ist beim Amtsgericht Berlin Charlottenburg wie folgt registriert: scroll
Der Jahresabschluss wurde gemäß den für große Kapitalgesellschaften im Sinne des § 267 Abs. 3 HGB geltenden gesetzlichen Vorschriften aufgestellt. Dabei wurden die Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches für Kaufleute (§§ 242 ff. HGB) und den ergänzenden Vorschriften für Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) zu Grunde gelegt. Ergänzend zu diesen Vorschriften wurden die Regelungen des GmbH-Gesetzes beachtet. Bei der Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren nach § 275 Abs. 2 HGB angewendet. Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN Die angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden entsprechen den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (§§ 238 bis 263 HGB) und den Bestimmungen des Gesellschaftsvertrages. Darüber hinaus hat die Gesellschaft die ergänzenden Vorschriften zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden für Kapitalgesellschaften beachtet. Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde unter der Annahme der Fortführung der Unternehmenstätigkeit gem. § 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB aufgestellt. Entgeltlich von Dritten erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßige Abschreibung erfolgt zeitanteilig linear über die voraussichtliche Nutzungsdauer. Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens wurden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Grundlage der planmäßigen Abschreibung war die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes. Die planmäßigen Abschreibungen werden nach der linearen Methode vorgenommen. Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von EUR 800 wurden im Jahre des Zugangs voll abgeschrieben. Die zugrundeliegenden Nutzungsdauern lt. wie folgt: scroll
Finanzanlagen wurden zu Anschaffungskosten oder dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Abschreibungen werden nur bei einer dauerhaften Wertminderung vorgenommen. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und sofern ein entsprechender Sachverhalt vorliegt, auf den niedrigeren Börsen- und Marktpreis am Abschlussstichtag abgeschrieben. Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden mit dem Nennbetrag angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken wurden durch Einzelwertberichtigungen sowie Pauschalwertberichtigungen angemessen berücksichtigt. Die liquiden Mittel wurden zum Nennwert angesetzt. Als Rechnungsabgrenzungsposten wurden auf der Aktivseite Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen, und auf der Passivseite Einnahmen, soweit sie Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Das gezeichnete Kapital wurde zum Nennwert angesetzt. Die Rückstellungen wurden in Höhe des nach kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages passiviert. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre fristadäquat abgezinst. Die Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Latente Steuern werden aufgrund von temporären oder quasi permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge gebildet. Die Beträge der sich ergebenden Steuerbelastung und -entlastung werden mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und nicht abgezinst. Ein sich ergebener aktiver Saldo wird gemäß des § 274 Abs. 1 HGB bestehenden Aktivierungswahlrechts nicht bilanziert. ERLÄUTERUNGEN ZU EINZELNEN POSTEN DER BILANZ Die Entwicklung und Gliederung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist aus dem Anlagenspiegel (Anlage zum Anhang) ersichtlich, ebenso die Abschreibungen des Geschäftsjahres. Im Geschäftsjahr 2023 ergaben sich im Anlagevermögen außer den planmäßigen Abschreibungen und geringfügigen Anschaffungen keine wesentlichen Änderungen. Die in der Bilanz ausgewiesenen Forderungen MEUR 20,29 (VJ: MEUR 21,96) und sonstigen Vermögensgegenständen MEUR 3,43 (VJ: MEUR 4,76) haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Davon weisen Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 162 eine Restlaufzeit von größer 1 Jahr, davon mehr als fünf Jahr TEUR 0 (Vorjahr TEUR 50), aus. Von den in der Bilanz ausgewiesenen Forderungen bestehen TEUR 162 (VJ: TEUR 50) gegen verbundene Unternehmen. Forderungen gegen Gesellschafter belaufen sich auf MEUR 1,27 (VJ: MEUR 5,95) und betreffen im Wesentlichen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. In den sonstigen Vermögensgegenständen sind im Wesentlichen Kautionszahlungen, kreditorische Debitoren und Geldtransitkonten enthalten. Forderungen gegen Mitglieder des Geschäftsorgans bestehen zum 31. Dezember 2023 nicht. Die Pauschalwertberichtigung für Forderungen wird gemäß den Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung vorgenommen. Sie dient dazu, mögliche Ausfälle und Wertminderungen von Forderungen im Zeitpunkt der Bilanzerstellung zu berücksichtigen. Zum Bilanzstichtag beträgt die Pauschalwertberichtigung für Forderungen TEUR 169,1 (VJ TEUR 173,9). Im Geschäftsjahr 2023 musste aufgrund der Insolvenz eines Kunden eine Einzelwertberichtigung auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 110,3 (VJ TEUR 0) gebildet werden. Die Forderung wurde vollständig wertberichtigt, da die Wahrscheinlichkeit einer Realisierung der offenen Forderung als sehr gering eingeschätzt wird. Zum Bilanzstichtag 31.12. hält die tink GmbH direkte Beteiligungen an den folgenden Tochtergesellschaften: scroll
Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen gebildet für ausstehende Rechnungen in Höhe von MEUR 1,29 (VJ: MEUR 1,33), Personalverpflichtungen TEUR 422 (VJ: TEUR 418), Abschluss- und Prüfungskosten TEUR 29 (VJ: TEUR 26) und Aufbewahrungsverpflichtungen TEUR 3 (VJ TEUR 3). Die Verbindlichkeiten sind mit Ausnahme von verkauften Wertgutscheinen an Kunden in Höhe von TEUR 24 (VJ TEUR 13) innerhalb eines Jahres fällig. Die Verbindlichkeiten haben sich wie folgt entwickelt (Angaben in TEUR): scroll
Sämtliche Forderungen und Verbindlichkeiten sind nicht gesichert. Im Geschäftsjahr 2023 wurden keine Zuführungen zur Kapitalrücklage vorgenommen. Der Stand der Kapitalrücklage bleibt somit unverändert zum Vorjahr und beträgt MEUR 52,53. ERLÄUTERUNGEN ZU DEN EINZELNEN POSTEN DER GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG Die Umsatzerlöse setzen sich aus dem Verkauf von Waren an Kunden MEUR 64,41 (VJ MEUR 60,73), Umsätze für erbrachte Leistungen MEUR 22,20 (VJ MEUR 24,38) und Umsätzen mit Industriepartnern MEUR 4,87 (VJ MEUR 14,99) zusammen. Diese verteilen sich über die folgenden Absatzmärkte: Deutschland MEUR 76,84 (VJ MEUR 84,33); Niederlande MEUR 7,89 (VJ MEUR 9,24); Österreich MEUR 4,58 (VJ MEUR 3,79); Belgien MEUR 1,47 (VJ MEUR 1,63); Schweden MEUR 0,69 (VJ MEUR 1,11). Die sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von TEUR 325,34 (VJ TEUR 79,94) setzen sich aus den verrechneten Sachbezügen, Versicherungsentschädigungen, den Erträgen aus der Währungsumrechnung. Die Erträge aus Währungsumrechnung belaufen sich auf TEUR 35 (VJ TEUR 11). Eine zentrale Komponente des Materialaufwands bildet der Erwerb von Handelswaren, die unmittelbar für den Verkauf vorgesehen sind. Im vorliegenden Berichtszeitraum belief sich der Materialaufwand auf MEUR 75,13 (VJ: MEUR 81,89). Die Aufwendungen für bezogene Leistungen beliefen sich auf TEUR 135 (VJ: TEUR 45). Der Personalaufwand umfasst sämtliche Kosten, die im Zusammenhang mit der Beschäftigung von Mitarbeitern anfallen. Dazu gehören Gehälter, Löhne, Sozialabgaben, betriebliche Altersvorsorge, Boni, sowie sonstige Vergütungen. Im Berichtszeitraum beläuft sich der Personalaufwand auf MEUR 6,4 (VJ: MEUR 6,2). Außerplanmäßige Abschreibungen für immaterielle Vermögensgegenstände wurden nicht vorgenommen TEUR 0 (VJ: TEUR 375). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von MEUR 12,94 (VJ MEUR 16,16) setzen sich aus verschiedenen Kosten zusammen, die nicht unmittelbar mit dem Verkauf von Waren oder Dienstleistungen in Verbindung stehen. Dazu gehören beispielsweise Marketingkosten in Höhe von MEUR 8,25 (VJ: MEUR 10,83), Fremdleistungen in Höhe von MEUR 1,40 (VJ: MEUR 2,02), Gebühren Zahlungsprovider in Höhe von MEUR 0,97 (VJ: MEUR 1,09) sowie Lizenzaufwendungen in Höhe von MEUR 0,70 (VJ: MEUR 0,85). Davon belaufen sich die Aufwendungen aus Währungsumrechnung auf TEUR 8,3 (VJ: TEUR 33,8). Die periodenfremden Aufwendungen betragen TEUR 7 (VJ: 0). SONSTIGE FINANZIELLE VERPFLICHTUNGEN Haftungsverhältnisse im Sinne des § 251 HGB bestehen zum Abschlussstichtag nicht. Sonstige finanzielle Verpflichtungen nach § 285 Nr. 3a HGB bestehen aus abgeschlossenen Miet- und Leasingverträgen mit einem nominellen Volumen von TEUR 1.779 (Vorjahr: TEUR 2.123). Davon werden TEUR 630 (Vorjahr: TEUR 630) innerhalb eines Jahres sowie ein weiterer Teilbetrag in Höhe von TEUR 1.148 (Vorjahr: TEUR 1.493) in den darauffolgenden Jahren fällig. Sonstige finanzielle Verpflichtungen gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen nicht. SONSTIGE ANGABEN Arbeitnehmer Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigten Arbeitnehmer betrug 109 Personen (Vorjahr 140). Im Jahresdurschnitt waren folgende Mitarbeiter beschäftigt: scroll
Geschäftsführer scroll
Die Angabe der Gesamtbezüge der im Jahr 2023 tätigen Geschäftsführer unterbleibt gem. § 286 Abs.4 HGB. Für Abschlussprüfungsleistungen, die der Abschlussprüfer für die Gesellschaft erbracht hat, wurde im Berichtsjahr ein Honorar in Höhe von TEUR 29,5 erfasst. Beteiligung Die Gesellschaft besitzt 100% der Anteile (Gezeichnetes Kapital TEUR 25) an der tink Services GmbH. Sitz der Gesellschaft ist Berlin. Das Eigenkapital der Gesellschaft beträgt zum 31.12.2023 TEUR -126. Das Ergebnis für das Geschäftsjahr 2023 beträgt TEUR -50 (Vorjahr TEUR -101). NACHTRAGSBERICHT Der Geschäftsführer Dr. Julian Hueck hat das Unternehmen zum 31.03.2023 verlassen. Mit Wirkung zum 01.01.2024 wurden Herr Daniel Gorr und Herr Lukas Zyla als zusätzliche Geschäftsführer der tink GmbH ernannt. Diese Erweiterung der Geschäftsführung stärkt die Leitung des Unternehmens und wird maßgeblich zur strategischen Weiterentwicklung und zum Wachstum beitragen. Alle nach dem Bilanzstichtag aufgetretenen Ereignisse wurden sorgfältig geprüft. Es gibt keine weiteren Ereignisse von wesentlicher Bedeutung, die einer gesonderten Darstellung bedürfen. ERGEBNISVERWENDUNG Die Geschäftsleitung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern vor, das Ergebnis scroll
wie folgt zu verwenden: scroll
UNTERZEICHNUNG DES JAHRESABSCHLUSSES 2023
Berlin, 10.09.2024 Dr. Marius Lissautzki, CEO / Geschäftsführer Daniel Gorr, CMO /Geschäftsführer Lukas Zyla, CFO / Geschäftsführer Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023scroll
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Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023Inhaltsverzeichnis I. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell 2. Organisationsstruktur und Unternehmensziel 3. Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren 3.1 Finanzielle Leistungsindikatoren 3.2 Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren II. Wirtschaftsbericht 1. Wirtschaftliche Rahmenbedingungen 2. Geschäftsverlauf 3. Ertrags-, Finanz-, und Vermögenslage 3.1 Ertragslage 3.2 Finanzlage 3.3 Vermögenslage III. Risiko- und Chancenbericht 1. Risikobericht 1.1 Marktrisiken 1.2 Rechtliche Risiken 1.3 Personalrisiken 2. Chancenbericht 2.1 Strategische Chancen 2.2 Marktchancen IV. Prognosebericht 1. Gesamtwirtschaftliches Umfeld 2. Branchenumfeld 3. Erwartete Geschäfts- und Ertragsentwicklung I. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell tink: Der führende Experte für das smarte und klima-freundliche Zuhause in Europa. Die tink GmbH (im Folgenden „tink“) wurde im Jahr 2016 gegründet. Seitdem vertreibt das Unternehmen erfolgreich use-case-basierte Lösungen für das smarte Zuhause - bestehend aus der Kombination von Hardware, Software und Services. Mit den angebotenen Lösungen hilft tink seinen Kunden ihr Leben komfortabler, sicherer und klimafreundlicher zu gestalten. Als Smart Home Experte unterstützt tink seine Kunden in jedem Schritt bis zur Kaufentscheidung und darüber hinaus. Die Smart Home Hardware wird mit nützlichen Services kombiniert. Hierzu zählen unter anderem Versicherungen, Installationen oder Security Services. Mit den angebotenen Lösungen deckt tink alle Kategorien des Zuhauses ab und bietet Kunden damit die Möglichkeit ihr Smart Home vollumfänglich zu erweitern. Zu den Kategorien zählen: Energy Solutions, Heating, Security, Entertainment, Garden, Smart Appliances und viele weitere. tink möchte für Smart Home begeistern, informieren und bei Kaufentscheidungen unterstützen, die nachhaltig zufriedene Kunden schaffen. Entsprechend bietet tink umfangreichen Content über eigene Smart Home Blogs („NEXT Magazin“), YouTube- Kanäle, Expertenbewertung und -beschreibungen, sowie den Web-Shop. Zudem steht allen Kunden eine Omni-Channel Beratung vor und nach dem Kauf zu Verfügung. Mit diesem Modell ist tink aktuell in fünf europäischen Märkten vertreten: Deutschland, Österreich, den Niederlanden, Belgien und Schweden. Der Betrieb und die Expansion werden mit über 109 Mitarbeitern aus dem zentralen Standort in Berlin gesteuert. 2. Organisationsstruktur und Unternehmensziel tink wird von einem Management Board mit aktuell vier Mitgliedern geführt:
Dr. Julian Hueck trat im Laufe des Jahres 2023 von seiner operativen Rolle als COO und Geschäftsführer zurück. Ab dem 01.01.2024 wurden Daniel Gorr und Lukas Zyla zusätzlich zu Dr. Marius Lissautzki zu Geschäftsführern ernannt. Dem Management Board sind verschiedene Teams untergeordnet, die jeweils von Abteilungsleitern geführt werden. Die tink GmbH betreibt Zweigniederlassungen an verschiedenen strategischen Standorten, die maßgeblich zum Erfolg des Unternehmens beitragen. Diese Niederlassungen spielen eine entscheidende Rolle in der Umsetzung unserer Geschäftstätigkeiten und ermöglichen uns, unsere Dienstleistungen effizient in mehreren Regionen anzubieten. Im Berichtsjahr waren wir in folgenden Ländern steuerlich registriert: Deutschland, Österreich, Niederlande, Belgien, Norwegen und Schweden. Eine ins Handelsregister eingetragene Zweigniederlassung besteht wie folgt: TINK NO Oslo/Norwegen (Register of Business Enterprises, 929847911) EUID: NOFOR.929847911, Hasleveien 28A, 0571 Oslo Norwegen 3. Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren 3.1 Finanzielle Leistungsindikatoren Die wichtigsten finanziellen Leistungsindikatoren von tink sind die erzielten Umsatzerlöse MEUR 91,50 (VJ: MEUR 100,11), der erwirtschaftete Rohertrag MEUR 16 (VJ: MEUR 18), das EBIT MEUR -2.89 (VJ: MEUR -4,54) sowie der Cashflow. Im aktuellen Jahr betragen die Umsatzerlöse MEUR 91,50 im Vergleich zu MEUR 100,11 im Vorjahr. Dies entspricht einer Minderung um MEUR 8,61. Der erwirtschaftete Rohertrag beträgt im aktuellen Jahr MEUR 16 im Vergleich zu MEUR 18 im Vorjahr. Dies entspricht einer Minderung um MEUR 1,95. Der Rohertrag berechnet sich aus MEUR 91,50 (VJ: MEUR 100,11) Umsatzerlösen und sonstigen betrieblichen Erträgen, abzüglich des Materialaufwands in Höhe von (MEUR 75 (VJ: MEUR 82). Zum Jahresende belief sich der EBIT auf MEUR -2,89. Im Jahr 2023 verzeichnete das Unternehmen einen operativen Cashflow von TEUR 423. Dieser setzt sich aus dem EBITDA über MEUR -1.66, der Veränderung des Betriebskapitals in Höhe von MEUR 1,61 und der Veränderung des sonstigen Betriebskapitals in Höhe von TEUR 368 zusammen. Der Investitions-Cashflow betrug TEUR -41. Der Finanzierungs-Cashflow betrug TEUR 302, was auf Kapitalzuflüsse durch Finanzierungstätigkeiten zurückzuführen ist. Zu Beginn des Jahres 2023 verfügte das Unternehmen über liquide Mittel in Höhe von MEUR 10,5. Am Ende des Jahres beliefen sich die liquiden Mittel auf MEUR 10,37. 3.2 Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Die bedeutendsten nichtfinanziellen Leistungsindikatoren sind der Kundenstamm und die Mitarbeiterzufriedenheit. Die Mitarbeiterzufriedenheit wird durch regelmäßige Mitarbeitergespräche, strukturierte Leistungsbeurteilungen und anonyme Umfragen erfasst. Diese Methoden ermöglichen eine umfassende und differenzierte Bewertung der Arbeitsbedingungen und Mitarbeitererfahrungen. Im Vergleich zum Vorjahr konnten keine signifikanten Veränderungen der nichtfinanziellen Leistungsindikatoren festgestellt werden. Weitere nichtfinanzielle Leistungsindikatoren sind die Reputation des Unternehmens und Kundenzufriedenheit. Zur Reputation des Unternehmens werden in regelmäßigen Abständen strukturierte Umfragen durchgeführt. Die Kundenzufriedenheit wird kontinuierlich mithilfe von Online-Plattformen gemessen, bewertet und analysiert. Im Berichtsjahr haben wir den Bestell- und Lieferstatus weiter optimiert, sodass unseren Kunden nun umfangreichere Informationen zur Verfügung stehen. Diese Verbesserung trägt dazu bei, die Transparenz und Zufriedenheit unserer Kunden weiter zu steigern. Die Kundenzufriedenheitsbewertung (CSAT) stieg von 57% im Jahr 2022 auf 62% im Jahr 2023 an, was eine positive Steigerung der Kundenzufriedenheit signalisiert. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Nach Angaben des Statistischen Bundesamts ist das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) der Bundesrepublik Deutschland im Jahr 2023 um 0,3 % gegenüber dem Vorjahr gesunken. Die deutsche Wirtschaft verzeichnete somit erstmals seit 3 Jahren kein Wachstum. Die herausfordernde gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland wirkt sich auf das Einkaufsverhalten der Verbraucher aus und beeinflusst somit auch die Umsätze der Unternehmen. Während makroökonomische Faktoren wie Inflation und globale Wirtschaftsturbulenzen zum Anfang des Jahres 2023 eine übergeordnete Rolle spielten, entspannte sich die Situation zum Ende des Jahres 2023 leicht. Diese Erholung setzte sich zum Anfang des Jahres 2024 fort und Verbraucherausgaben haben sich nach anfänglicher Zurückhaltung wieder leicht erhöht. Laut Statista beläuft sich der B2C-E-Commerce Umsatz in Deutschland im Jahr 2023 auf 85,4 Milliarden Euro. Im Vergleich zum Vorjahr ist der Umsatz um rund 1% gestiegen. Somit weist der Sektor im betrachteten Zeitraum ein geringes Wachstum auf. Der deutsche Smart Home Markt hatte im Jahr 2023 einen Gesamtumsatz von 7,2 Milliarden Euro. Laut Prognosen von Statista (Stand: März 2024) steigt das Marktvolumen im Jahr 2024 auf etwa 8,1 Milliarden Euro an und wird im Jahr 2028 ein Volumen von 11,5 Milliarden Euro erreichen. Dies entspricht einem jährlichen Wachstum von 9,3%. tink ist neben dem deutschen Markt auch in Österreich, den Niederlanden, Belgien und Schweden aktiv. Für sämtliche Märkte wird laut Statista ein durchschnittliches jährliches Umsatzwachstum im Smart Home Markt von über 9,37% für die nächsten fünf Jahre prognostiziert. Zusammengefasst ist das verlangsamte makroökonomische Wachstum des B2C-E- Commerce Sektors und des Smart Home Marktes im Jahr 2023 als negativ zu bewerten. Es zeigt sich jedoch eine Verbesserung der betrachteten Marktindikatoren im Jahr 2024. 2. Geschäftsverlauf tink erzielte im Geschäftsjahr 2023 einen Umsatz von knapp über 91,5 Millionen Euro (MEUR). Dies entspricht einem Rückgang von 9% im Vergleich zum Vorjahr, in dem ein Umsatz von ca. 100 Millionen Euro erzielt wurde. Der Rohertrag ist im Vergleich zum Vorjahr um 11% gesunken. Durch Kosteneinsparungen, insbesondere in den Werbeausgaben und sonstigen betrieblichen Aufwendungen, konnte der EBIT jedoch um MEUR 1,20 verbessert werden und liegt nun bei MEUR -2,89. Gleichzeitig verzeichneten wir einen Rückgang der liquiden Mittel um MEUR 0,22 im Vergleich zum Vorjahr. Das Jahr 2023 schließt mit einem Jahresfehlbetrag in Höhe von MEUR 2,67. Die Geschäftsleitung der tink GmbH bewertet die Geschäftsentwicklung des Geschäftsjahres 2023 als positiv, mit einem Umsatzwachstum von 6% im Vergleich zum Vorjahr. Die Geschäftsführung hatte für das Jahr 2023 Umsatzerlöse von MEUR 125 und einen Rohertrag von rund MEUR 24 prognostiziert. Tatsächlich wurden jedoch Umsatzerlöse von MEUR 91,5 erzielt, was einer Verringerung von MEUR 8,61 im Vergleich zum Vorjahr (MEUR 100,11) entspricht. tink führt das Delta zur Umsatzplanung auf eine gesunkene Kaufbereitschaft der Kunden zurück. Zudem konnte der Vertriebskanal des strategischen Partners Vattenfall aufgrund von gesetzlichen Regulierungen im Kontext der Energiekrise nur sehr limitiert genutzt werden. Der Rohertrag lag bei MEUR 16 MEUR, ebenfalls unter den prognostizierten MEUR 24, und stellt eine Minderung von MEUR 1,95 gegenüber dem Vorjahr (MEUR 18) dar. Das EBIT entwickelte sich zwar besser als im Vorjahr, erreichte jedoch mit MEUR -2,89 nicht das prognostizierte Ziel von etwa TEUR 500. Im Vergleich zum Vorjahr konnte das EBIT jedoch um MEUR 1,86 von MEUR -4,54 verbessert werden. Im Bereich des Cashflows erzielte das Unternehmen einen operativen Cashflow von TEUR -423. Der Investitions-Cashflow belief sich auf TEUR -41, während der Finanzierungs-Cashflow durch Kapitalzuflüsse in Höhe von TEUR 302 positiv beeinflusst wurde. Die liquiden Mittel fielen von MEUR 10,5 zu Jahresbeginn auf MEUR 10,3 zum Jahresende, was jedoch unter der ursprünglichen Prognose von MEUR 14 liegt. Im Geschäftsjahr 2023 führte die Änderung des Energiewirtschaftsgesetzes (EnWG) zu einer signifikanten Anpassung der Vertragsmodelle und der angebotenen Produkte durch Energieanbieter. Aufgrund dieser regulatorischen Veränderungen kam es zu einer Umsatzreduzierung in Höhe von 67% der Industriepartnerumsätze im Vergleich zum Vorjahr. Hervorzuheben ist außerdem das tink seine Marktstellung in allen vertretenen Märkten trotz jeweils umkämpfter Wettbewerbssituation festigen konnte. Die Geschäftsleitung von tink erwartet für das Geschäftsjahr 2024 ein, durch eine mögliche Rezession bedingtes, zunehmend herausforderndes Marktumfeld. 3. Ertrags-, Finanz-, und Vermögenslage 3.1 Ertragslage Die Umsatzerlöse sind im Berichtsjahr um MEUR 8,61 auf MEUR 91,50 gesunken (- 9%). Diese Erlöse setzen sich aus den Segmenten Frontend, Backend sowie den Einnahmen aus Industriepartnerschaften zusammen. MEUR 64,44 entfallen auf das Frontend, MEUR 22,19 auf das Backend und MEUR 4,87 auf die Industriepartner. Sie verteilen sich auf verschiedene Absatzmärkte, darunter Österreich mit MEUR 4,58 (VJ: MEUR 3,79), Belgien mit MEUR 1,48 (VJ: MEUR 1,63), Deutschland mit MEUR 76,84 (VJ: MEUR 84,33), die Niederlande mit MEUR 7,89 (VJ: MEUR 9,24) und Schweden mit TEUR 0,69 (VJ: MEUR 1,11). Die Frontendumsätze stiegen im Jahr 2023 um 6%, während die Industriepartnerumsätze aufgrund der Änderung des Energiewirtschaftsgesetzes um 67% zurückgingen. Der Materialaufwand verzeichnete einen nahezu identischen Rückgang von MEUR 6,66. Der Rohertrag betrug MEUR 16,23. Dies entspricht einer Rohmarge von ca. 18%. Die gestiegenen Umsatzerlöse im Geschäftsjahr 2023 sind vor allem auf Zuwächse im Kerngeschäft sowie auf den internationalen Märkten zurückzuführen, ausgenommen der Industriepartnerumsätze. In Deutschland stiegen die Umsätze auf MEUR 52, was eine Zunahme im Vergleich zum Vorjahr (MEUR 47) darstellt. Auch in Österreich verzeichneten wir ein Wachstum, mit Umsätzen von MEUR 4,58 gegenüber MEUR 3,79 im Vorjahr. In den Niederlanden und Belgien gingen die Umsätze hingegen leicht zurück, von MEUR 8,92 im Vorjahr auf MEUR 7,18 im aktuellen Jahr. Ähnlich verhielt es sich in Schweden, wo die Umsätze von TEUR 739 im Vorjahr auf TEUR 623 sanken. Diese Entwicklungen spiegeln die unterschiedlichen Marktbedingungen in den jeweiligen Ländern wider und werden in der weiteren strategischen Ausrichtung berücksichtigt. Der Personalaufwand hat sich im Jahr 2023 von MEUR 6,20 auf MEUR 6,40 erhöht (+4%), um die Grundlage für weiteres Wachstum zu schaffen. Die Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen betragen TEUR 70. Abgesehen von den üblichen Abschreibungen auf Sachanlagen und immaterielle Vermögensgegenstände gab es im Geschäftsjahr keine außerplanmäßigen Abschreibungen. Die Abschreibungen beschränkten sich auf die planmäßige lineare Abschreibung. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind im Jahr 2023 von MEUR 16,16 auf MEUR 12,93 (-19,99%) gesunken. Den größten Beitrag zur Minderung leisteten die Werbekosten mit 2,4 Millionen Euro, gefolgt von den Fremdleistungen, die um 0,61 Millionen Euro reduziert wurden. Das Berichtsjahr schließt mit einem Jahresfehlbetrag von MEUR 2,67 (Vorjahr MEUR 4,54). In 2023 lag die Umsatzrentabilität bei -2,93% (Vorjahr: -4,54%). Die Eigenkapitalrentabilität ist von -16,41% im Vorjahr auf -10,71% im Berichtsjahr gestiegen und die Gesamtkapitalrentabilität von -11,43% auf -7,05% gestiegen. Zusammenfassend beurteilt die Geschäftsführung die Ertragslage trotz des ausgewiesenen Jahresfehlbetrags als positiv. Dies begründet sich insbesondere durch das verbesserte EBIT. 3.2 Finanzlage Die liquiden Mittel sind von MEUR 10,60 zum 31.12.2022 auf MEUR 10,37 zum 31.12.2023 gesunken (MEUR -0,22). Damit bewegen sich die liquiden Mittel nahezu auf dem Niveau des Vorjahres. Im Jahr 2023 verzeichnete das Unternehmen einen operativen Cashflow von TEUR 423, was bedeutet, dass mehr Mittel für laufende Geschäftsaktivitäten ausgegeben wurden als eingenommen wurden. Trotz des negativen Gesamtcashflows zum Jahresende 2023 konnte das Unternehmen dank eines soliden Liquiditätsmanagements und einem starken vierten Quartal ausreichend Cash halten. Im Berichtszeitraum bestehen darüber hinaus keine wesentlichen Investitionsverpflichtungen. Die Eigenkapitalquote ist im Berichtsjahr auf 66% gefallen (Vorjahr: 70%). Die Fremdkapitalquote liegt dementsprechend bei 34% im Berichtsjahr und 30% im Vorjahr. Die Liquidität 1. Grades liegt bei 92% (Vorjahr: 103%). Dieser Wert ergibt sich durch die Gegenüberstellung der liquiden Mittel in Höhe von MEUR 10,37 zu den kurzfristigen Verbindlichkeiten von MEUR 11,23. Die Liquidität 2. Grades beträgt 260% im Berichtsjahr und 292% im Vorjahr. Hierbei werden zusätzlich zu den liquiden Mitteln die Forderungen aus L+L in Höhe von MEUR 18,85 berücksichtigt. Die Liquidität 3. Grades lag im Geschäftsjahr bei 288% (Vorjahr 312%). Bei dieser Kennzahl werden neben den liquiden Mitteln und den Forderungen zusätzlich die Vorräte in Höhe von MEUR 3,55 einbezogen. Die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft war im Berichtszeitraum jederzeit sichergestellt. Zusammenfassend beurteilt die Geschäftsführung die Finanzlage, trotz des negativen Gesamt-Cashflows, als positiv. 3.3 Vermögenslage Die Bilanzsumme zum 31.12.2023 betrug MEUR 38,0 (Vorjahr: MEUR 39,7). Die immateriellen Vermögensgegenstände blieben im Jahr 2023 unverändert, abgesehen von den planmäßigen Abschreibungen. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sanken im Berichtsjahr leicht um 3% auf MEUR 18,8, was nahezu dem Vorjahresniveau von MEUR 19,4 entspricht. Außerdem bestehen Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 162 (Vorjahr: TEUR 50). Zum Ende des Geschäftsjahres 2023 betrug das Eigenkapital MEUR 24,99 (Vorjahr: MEUR 27,67). Die Eigenkapitalquote lag im Jahr 2023 66% (Vorjahr: 70%). Im Vergleich zum Vorjahr blieben die Rückstellungen mit MEUR 1.75 auf konstantem Niveau. Im Berichtsjahr bestanden keine Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind in 2023 um 25% gestiegen. Sie betrugen im Berichtsjahr MEUR 8,1 und im Vorjahr MEUR 6,5. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen aus dem Berichtsjahr haben, wie im Vorjahr, eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Anlagenintensität betrug im Geschäftsjahr 0,79% (Vorjahr: 0,83%). Für das Geschäftsmodell benötigt die tink GmbH keine eigenen Anlagegüter. Zusammenfassend beurteilt die Geschäftsführung die Vermögenslage als geordnet. III. Risiko- und Chancenbericht 1. Risikobericht 1.1 Marktrisiken Das marktwirtschaftliche Umfeld im Jahr 2023 ist weiterhin durch geopolitische Konflikte geprägt. Sowohl der anhaltende Krieg zwischen Russland und der Ukraine wie auch Konflikte im Nahen Osten belasten die Konsumentenstimmung und präsentieren zahlreiche Risiken für Lieferketten und das allgemeine Preisumfeld. Besonders eine Ausweitung des Nahost Konfliktes mit potenziellen Auswirkungen auf den internationalen Schiffsverkehr (Lieferketten) stellt ein schwer kalkulierbares Risiko für die Weltwirtschaft und das Geschäft von tink dar. Zusätzliche Risiken ergeben sich aus einer möglichen Eskalation des Konfliktes zwischen China und Taiwan, welche direkte Auswirkungen auf die weltweite Chipproduktion hätte. In den letzten Jahren aufkommende politische, protektionistische Tendenzen haben zusätzlich das Potenzial, den internationalen Handel sowie mittelfristig auch den innereuropäischen Handel zu erschweren und zu verteuern. 1.2 Rechtliche Risiken tink speichert im Zuge seiner Geschäftsaktivitäten personenbezogene Daten, folglich ist der Datenschutz weiterhin von zentraler Bedeutung für das Unternehmen. Der Datenschutz gewinnt im Zeitalter der Digitalisierung zunehmend an Bedeutung für Unternehmen. Dieser umfasst nicht nur personenbezogene Daten, sondern auch viele weitere Bereiche wie Cookies, Nutzertracking und E-Mail-Kampagnen. Seit dem 25. Mai 2019 gilt die neue EU-Datenschutzgrundverordnung (EU-DSGVO) auch in Deutschland verbindlich. tink stellt durch Anpassung der Prozesse, die interne Datenschutzstelle und Mitarbeiterschulungen sicher, dass jegliche Neuerungen im DSGVO Kontext rechtzeitig und im vollen Umfang Anwendung finden. Das Unternehmen arbeitet zur Sicherstellung aller Regularien zusätzlich mit externen Datenschutzbeauftragten zusammen. 1.3 Personalrisiken Wie auch in den vergangenen Jahren ist das Recruiting und der Erhalt, sowie die Weiterentwicklung hochqualifizierter Arbeitskräfte für tink von zentraler Bedeutung für den Geschäftserfolg. tink betreibt sämtliche internationalen Geschäftsaktivitäten aus Berlin, Deutschland. Die Stadt bietet einen strategischen Standortvorteil für die Rekrutierung von Fachpersonal aus den jeweiligen internationalen Märkten. Zudem bietet die hier ansässige Start-up- und Tech-Branche Chancen für das Anwerben von Talenten von anderen Unternehmen. Gleichzeitig hält der Trend des „War for Talent“ auch in diesem Jahr an. Besonders Personal mit spezifischem Fachwissen wird von zahlreichen Unternehmen gesucht und die Nachfrage übersteigt häufig das Angebot. Um sich in diesem Wettbewerb zu differenzieren, verfolgt tink ein zunehmend starkes Employer Branding und hält an der deutlich wettbewerbsfähigen Vergütungs- und Benefit- Strategie fest. Die Abwanderung von Wissen stellt vor dem Hintergrund allgemein sinkender Verweildauern von Mitarbeitern in deutschen Unternehmen ein Risiko für tink dar. Um die Fluktuation zu minimieren und Mitarbeiter zu entwickeln, ergreift tink aktive Maßnahmen. Hier zählt die individuelle Erarbeitung von Entwicklungspläne je Mitarbeiter und regelmäßige Mitarbeiterbefragungen in der gesamten Belegschaft. Zudem haben alle Mitarbeiter die Möglichkeit Verbesserungsvorschläge anonym zu äußern, welche bei der Definition der Unternehmensstrategie und operativen Maßnahmen berücksichtigt werden. Um eine gesunde Work-Life-Balance zu schaffen, bietet tink den Mitarbeitern die Möglichkeit, im Homeoffice und Remote zu arbeiten. Weiterhin bezuschusst tink das Fitnessangebot von “Urban Sports Club”, um den Mitarbeitern einen sportlichen Ausgleich zu ermöglichen, und bietet zahlreiche Schulungen zu Fachthemen sowie mentaler Gesundheit und Soft Skills an. Im Jahr 2023 wurden alle Mitarbeiter, von ursprünglich vier Berliner Büros, an einem zentralen Standort zusammengelegt. Diese Umstellung ermöglicht es, die Zusammenarbeit und den Teamgeist zu stärken, während gleichzeitig eine effizientere Arbeitsumgebung geschaffen wurde. 1.4 Strategische Risiken Seit der Gründung von tink konnte sich das Unternehmen als einer der relevanteste Experten für Smart Home Lösungen in allen aktiven Märkten etablieren. Die Alleinstellungsmerkmale bezüglich der Produkte, Marken, Content, Marketing, Beratung, Services, etc. konnten auch in diesem Jahr erfolgreich ausgebaut und gegenüber Konkurrenten verteidigt werden. Gleichzeitig agiert tink im E-Commerce Markt mit aggressivem Wettbewerb bezüglich Qualität und Preis. tink hat den Anspruch stets eine führende Rolle bei internen und kundenbezogenen Innovationen einzunehmen. Hierfür passt sich das Unternehmen agil an veränderte Kundenbedürfnisse und ein dynamisches Wettbewerbsumfeld an. Zu Marktentwicklungen, welche tink antizipiert und entsprechende Strategien definiert gehören: kurz- bis mittelfristige aggressive Preisstrategien von Konkurrenten, sinkende Kaufkraft der Kunden, Lieferengpässe und die Abhängigkeit von einzelnen Partnern, technische Innovationen im Marketing und Sales Prozess. 1.5 Finanzwirtschaftliche Risiken Aufgrund der anhaltend hohen Inflation verbleibt auch der Leitzins der EZB auf einem hohen Niveau (Juni 2024 auf 4,25%). Folglich steigen die Kosten von Eigen- und Fremdkapitalfinanzierungen. Gleichzeitig besteht weder unterjährig noch gemäß der aktuellen Mehrjahresplanung ein Kapitalbedarf für tink. Vielmehr ermöglicht das aktuelle Zinsumfeld tink die Anlage liquider Mittel. Aufgrund des anhaltenden starken Wachstums tinks ist ein aktives Working Capital Management weiterhin im Fokus. Hierzu zählt das Management von Zahlungszielen, Kreditlinien, Boni, Anzahlungen und des Warenumschlags. Aufgrund dieser Bemühungen ist sichergestellt das die Liquidität trotz steigender Umsätze erhöht wird. Zum Bilanzstichtag bestehen keine bestandsgefährdenden Risiken, die die Fortführung des Unternehmens in Frage stellen könnten. 2. Chancenbericht 2.1 Strategische Chancen Im Rahmen der Energiekrise wurde die Bedeutung von einem reduzierten Energieverbrauch und einem nachhaltigeren Leben anhaltend gesteigert. Eine Vielzahl von Smart Home Lösungen kann zur Reduzierung des Energieverbrauchs beitragen und somit einen wichtigen Beitrag zu einem nachhaltigeren Leben leisten. Dieser langfristige Trend nach nachhaltigen und autarken Wohnungen und Häusern bietet für tink die Chance, das Angebot smarter Energielösungen stark zu erweitern und nachhaltig neue Kundengruppen zu erschließen. Zusätzlich ergibt sich hierdurch die Möglichkeit tinks bestehende strategische Partnerschaften, um Nachhaltigkeitsangebote zu erweitern und neue langfristig angelegte Partnerschaften zu entwickeln. Wie auch in den vergangenen Jahren wächst der Smart Home Markt in allen europäischen Ländern. Gleiches gilt für den Vertriebsweg E-Commerce. Dies ist auch darauf zurückzuführen, dass eine Mehrzahl der Hersteller ihre Produkte auf smarte Technologien umstellen und hierdurch die Anwendungsfälle smarter Technologien ständig erweitern. tink als Smart Home Experte hat somit die Chance überproportional am natürlichen Marktwachstum zu partizipieren. Zusätzliche Chancen ergeben sich durch die zunehmende Relevanz des herstellerübergreifenden Smart Home Verbindungsstandards „Matter“. Dieser priorisiert erstmalig die herstellerübergreifende Konnektivität von Geräten sowie das Einbinden von Hardware in die Steuerungssoftware anderer Hersteller. Hierdurch werden Eintrittsbarrieren für Konsumenten abgebaut und die Anzahl realer Use Cases von Smart Home erhöht. Dies macht Smart Home attraktiver für den Verbraucher. Wie bereits im vergangenen Jahr antizipiert, besteht eine weitere strategische Chance in der Entwicklung von künstlicher Intelligenz nutzenden Anwendungen wie „ChatGPT“. Diese kommen immer häufiger in Smart Home Produkten zur Anwendung, erhöhen den Funktionsumfang deutlich und erleichtern die Anwendung der Produkte. Zusätzlich konnte ein großes Kosteneinsparungspotenzial auf Seiten von tink durch den Einsatz smarter Chatbots und Textgenerierungsmodelle z.B. im Kundenservice und den Content-Teams realisiert werden. 2.2 Marktchancen Statista prognostiziert für den Smart-Home-Markt in Europa einen Anstieg des Umsatzes auf 54,9 Milliarden Euro im Jahr 2028, was einem erwarteten jährlichen Umsatzwachstum von 10,26% entspricht. Die Penetrationsrate wird 2024 bei 24,09 % liegen und im Jahr 2028 voraussichtlich 48,33 % erreichen. Smarte Technologien gewinnen an Bedeutung bei der Erreichung der Klimaziele und es werden zusätzliche staatliche Förderungen erwartet. IV. Prognosebericht 1. Gesamtwirtschaftliches Umfeld Die voraussichtliche Entwicklung der tink GmbH im gesamtwirtschaftlichen Umfeld ist nach Abwägung aller Chancen und Risiken weiterhin als positiv zu beurteilen. Die Konsumentenstimmung im Allgemeinen ist kurzfristig durch die unsichere geopolitische und wirtschaftliche Lage betroffen. Insbesondere die Smart-Home- Produktkategorie bietet durch ihre energiesparenden Funktionen und den technologisch bedingten Nutzen Möglichkeiten, im schwierigen gesamtwirtschaftlichen Umfeld überproportional zu wachsen. tink nutzt die sich hierdurch ergebene Chance und verfolgt weiterhin das Ziel den Ausbau von smarten und klimafreundlichen Wohnungen und Häusern für Jedermann zu ermöglichen. 2. Branchenumfeld Die voraussichtliche Entwicklung der tink GmbH innerhalb der Branche ist nach Abwägung aller Chancen und Risiken als positiv zu beurteilen. Für den Smart Home Markt im Besonderen werden starke Wachstumsraten prognostiziert. tink konnte zeigen, dass die starke Positionierung als Smart Home Experte eine starke Kundennachfrage bedient und entsprechenden Erfolg für das Unternehmen generiert. 3. Erwartete Geschäfts- und Ertragsentwicklung Das Eigenkapital aus der letzten Finanzierungsrunde (Series D) stellt die ausreichende Finanzierung der Gesellschaft für die kommenden Jahre sicher. Angesichts der kontinuierlichen Steigerung der CSAT-Kundenzufriedenheit im Jahr 2023, sehen wir optimistisch einer weiteren positiven Entwicklung im Jahr 2024 entgegen und erwarten eine moderate Steigerung der Kundenzufriedenheit. Basierend auf aktuellen Markttrends und geplanten Innovationsaktivitäten prognostizieren wir eine anhaltende positive Entwicklung des Kundenstamms, unterstützt durch verbesserte Produktangebote, während wir gleichzeitig auf eine stärkere digitale Präsenz setzen, um die Reputation des Unternehmens weiter zu stärken. Mit weiterhin engagierter Unterstützung und gezielten Maßnahmen erwarten wir einen anhaltend positiven Trend in der Mitarbeiterzufriedenheit. Weiterhin prognostiziert die Geschäftsführung für 2024 Umsatzerlöse in Höhe von MEUR 115, begleitet von einem Rohertrag von rd. MEUR 22. Im Ausblick auf das kommende Geschäftsjahr erwarten wir einen EBIT von rund TEUR 456. Die Finanzprognose deutet darauf hin, dass unser Cashbestand zum Jahresende voraussichtlich MEUR 13,65 erreichen wird. Diese Prognosen basieren auf sorgfältiger Analyse der aktuellen Geschäftssituation, Marktbedingungen und geplanter strategischer Maßnahmen. Durch den umfangreichen Ausbau smarter Energielösungen, die Erweiterung des Marken- und Produktportfolios, neuer Services und dem weiteren Ausbau strategischer Partnerschaften ist zu erwarten, dass im Jahr 2024 zusätzliche Umsätze erwirtschaftet werden. Angesichts des Makroumfelds werden immer noch Investitionen priorisiert, die ein moderates Risikoprofil aufweisen. Somit setzt tink aktuell exemplarisch auf den Ausbau seiner „Energy Solutions“ Kategorie in Partnerschaft mit strategischen Partnern. Zusätzlich liegt der Fokus weiterhin auf der Optimierung des Kerngeschäfts durch kundenorientierte, skalierbare und kosteneffizientere Prozesse.
Berlin, den 10. September 2024 Dr. Marius Lissautzki, CEO / Geschäftsführer Daniel Gorr, CMO /Geschäftsführer Lukas Zyla, CFO / Geschäftsführer BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die tink GmbH, Berlin Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der tink GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der tink GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Berlin, den 10. September 2024 Baker Tilly GmbH & Co. KG Dr. Dominic Sommerhoff, Wirtschaftsprüfer Patrick Franke, Wirtschaftsprüfer |
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