Ambulante Pflegedienste
Uebler GmbH
Daimlerstraße 22, 91301 Forchheim, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Christoph Bülow seit 11.2.2014 | Geschäftsführer |
Klaus Dieter Jürgen Übler seit 8.2.2007 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 51.00% |
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 49.00% |
GesellschafterBeta
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Uebler GmbHForchheimJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bilanz zum 31. Dezember 2023der Uebler GmbH, ForchheimAktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2023Uebler GmbH, Forchheim
AnhangAllgemeine Hinweise Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, sind einzelne Posten der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung zusammengefasst und daher in diesem Anhang gesondert aufgegliedert und erläutert. Aus dem gleichen Grunde wurden die Angaben zur Mitzugehörigkeit zu anderen Posten und davon-Vermerke ebenfalls zum Teil an dieser Stelle gemacht. Registerinformationen Die Gesellschaft ist unter der Firma Uebler GmbH mit Sitz in Forchheim im Handelsregister des Amtsgerichts Bamberg unter der Nummer HRB 5694 eingetragen. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen über 3 Jahre mit der linearen Methode vermindert. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer linear oder degressiv abgeschrieben:
Innerhalb der Finanzanlagen werden diese zu Anschaffungskosten bzw. niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. Die Vorräte werden zu Anschaffungs- und Herstellungskosten bzw. zu den niedrigeren Tageswerten angesetzt. Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse sind auf der Basis von Einzelkalkulationen, die auf der aktuellen Betriebsabrechnung beruhen, zu Herstellungskosten bewertet, wobei neben den direkt zurechenbaren Materialeinzelkosten, Fertigungslöhnen und Sondereinzelkosten auch Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie Abschreibungen berücksichtigt werden. Kosten der allgemeinen Verwaltung sowie angemessene Aufwendungen für soziale Einrichtungen des Betriebs, für freiwillige soziale Leistungen und für die betriebliche Altersversorgung wurden nicht aktiviert. In allen Fällen wurde verlustfrei bewertet, d. h. es wurden von den voraussichtlichen Verkaufspreisen Abschläge für noch anfallende Kosten und angemessenen Gewinn vorgenommen. Handelswaren sind zu Anschaffungskosten oder niedrigeren Marktpreisen bilanziert. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Abgesehen von handelsüblichen Eigentumsvorbehalten sind die Vorräte frei von Rechten Dritter. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen; das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge berücksichtigt. Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden nach dem modifizierten Teilwertverfahren unter der Verwendung der "Heubeck-Richttafeln 2018 G" ermittelt. für die Abzinsung wurde pauschal der durchschnittliche Markzinssatz bei einer restlichen Laufzeit von 15 Jahren von 1,82% (Vj. 1,78%) gemäß der Rückstellungsabzinsungsverordnung vom 18. November 2009 verwendet. Erwartete Gehaltssteigerungen wurden mit 0,00% (Vj.0,00%) berücksichtigt. Die Fluktuation wurde mit einer Rate von 0,00% (Vj. 0,00%) berücksichtigt. Die ausschließlich der Erfüllung der Altersversorgungsverpflichtungen dienenden, dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogenen Vermögensgegenstände (Deckungsvermögen i.S.d. § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB) wurden mit ihrem beizulegenden Zeitwert bewertet und mit den korrespondierenden Rückstellungen verrechnet. Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge werden diese mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung nicht abgezinst. Aktive und passive Steuerlatenzen werden verrechnet ausgewiesen. Die Aktivierung eines Überhangs latenter Steuern unterbleibt in Ausübung des dafür bestehenden Ansatzwahlrechts. Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurde dabei das Realisationsprinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) beachtet. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten insgesamt Forderungen gegen verbundene Unternehmen und Gesellschafter i.H.v. EUR 526.873,27 (Vorjahr EUR 468.575,29). Von diesem Betrag sind T€ 290 unter der Position Sonstige Vermögensgegenstände ausgewiesen (Vorjahr T€ 289) und T€ 237 (Vorjahr T€ 179) unter der Position Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen. Bilanzgewinn Im Bilanzgewinn ist ein Gewinnvortrag von EUR 8.687.724,77 zum 1.1.2023 enthalten, der sich wie folgt im Berichtsjahr entwickelt hat:
Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für Sondervergütungen, Gewährleistungsansprüche, Urlaubsansprüche, Bonuszahlungen und ausstehende Lieferantenrechnungen gebildet. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten weisen - wie im Vorjahr - sämtlich eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr auf und sind unbesichert. Die Verbindlichkeiten umfassen solche gegenüber Gesellschaftern in Höhe von EUR 6.001.250,00 (Vj. EUR 6.001.643,84). Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Rohergebnis Im Rohergebnis sind außergewöhnliche Erträge in Höhe von TEUR 17 (Vj. TEUR 13) enthalten. Diese betreffen Versicherungsentschädigungen und Schadensersatzansprüche. Sonstige betriebliche Aufwendungen Bei den sonstigen betrieblichen Aufwendungen handelt sich im Wesentlichen um Miet-, Leasing- und Pachtkosten, Messe- und Werbekosten, Ausgangsfrachten, Verkaufsprovisionen sowie Reparatur- und Instandhaltungskosten. Sonstige Angaben Haftungsverhältnisse Haftungsverhältnisse i.S.d. § 251 HGB bestehen nicht. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen in Höhe von EUR 4.661.435,00 sonstige finanzielle Verpflichtungen. Diese bestehen ausschließlich gegenüber Gesellschafter und verbundenen Unternehmen. Diese Verpflichtungen betreffen folgende Sachverhalte:
Die Miet- und Leasingverträge enden zwischen 2024 und 2025. Organe Geschäftsführung Während des Geschäftsjahres wurden die Geschäfte durch folgende Personen geführt:
Gesamtbezüge der Geschäftsführung Die Gesellschaft nimmt die Befreiungsvorschrift des § 286 Abs. 4 HGB in Bezug auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung in Anspruch. Mitarbeiter Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
Forchheim, den 08. August 2024 Uebler GmbH Die Geschäftsführung Dipl.-Ing. Klaus Uebler Dipl.-Ing. Christoph Bülow Entwicklung des Anlagevermögens- ANLAGENGITTER -
Lagebericht für das Jahr 20231 Allgemeine Situation und Grundlagen der Gesellschaft Gegenstand der Gesellschaft ist die Herstellung und der Vertrieb von hochwertigen und modernen Fahrradträger-Systemen. Zu den Kunden der Gesellschaft zählen der namhafte Fachhandel im Bereich Autozubehör- und Fahrradbereich, sowie Automobilhersteller in Deutschland, Europa und Asien. Seit 2017 bietet die Gesellschaft ergänzend unter der Marke Si.o auch innovative E-Fahrzeuge, wie E-Scooter und E-Roller an. Aufgrund der hohen Innovationskraft ist die Gesellschaft im Wettbewerb nach wie vor gut positioniert. Die Gesellschaft nutzt zur internen Steuerung im Wesentlichen die folgenden finanziellen Leistungsindikatoren:
Die Gesellschaft ist im Geschäftsjahr als "mittelgroße Kapitalgesellschaft" i.S.d. § 267 HGB prüfungspflichtig. 2 Geschäftsverlauf Im Berichtsjahr ist nochmal ein weiterer deutlicher Umsatzrückgang von ca. 46% im Vergleich zum Vorjahr zu verzeichnen. Hierfür sind folgende Gründe zu nennen:
3 Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Die im Vorjahr gesetzten Ziele für die Leistungsindikatoren Rohergebnis und Ergebnis nach Zinsen und Steuern konnten nicht erreicht werden. 3.1 Ertragslage Die deutlichen Umsatzverluste sind im Wesentlichen auf die rückläufigen Verkaufszahlen bei den Fahrradträgersystemen zurückzuführen. Auch bei den Produkten der Marke Si.o konnten kein Umsatzsteigerungen erreicht werden. Da die Elektromobilität immer noch nur einen sehr geringen Anteil zum Gesamtumsatz beiträgt, wird diese nicht weiter berücksichtigt. Bei den sonstigen betrieblichen Aufwendungen handelt es sich im Wesentlichen um Miet-, Leasing-, Pacht- und Werbekosten sowie Ausgangsfrachten, Verkaufsprovisionen und Reparatur- und Instandhaltungskosten. Aufgrund des erneuten Umsatzrückgangs gab es bei den Aufwendungen in Relation zum erzielten Umsatz weiterhin leichte Verschiebungen bzw. eine leichte Verschlechterung der Quoten, die aber trotz der vorliegenden Umstände absolut im Rahmen geblieben sind. Es waren keine deutlichen Ausreiser zu verzeichnen. 3.2 Finanzlage Die Finanzlage ist als stabil und geordnet zu bezeichnen. Sie bietet genügend Sicherheit, um die erforderlichen Aufgaben zu erfüllen. Verbindlichkeiten werden innerhalb der Zahlungsfristen beglichen. Das Unternehmen ist stets in der Lage, Zahlungsverpflichtungen nach Art, Höhe und Fristigkeit zu erfüllen. Im Rahmen des Forderungsmanagements wird auf die Einhaltung vorgegebener Zahlungsziele geachtet. Die Finanzierung der laufenden Geschäftstätigkeit erfolgt aus dem vereinfachten Cashflow. 3.3 Gesamtaussage der Geschäftsführung Wie zu erwarten war das Geschäftsjahr 2023 aus Sicht der Geschäftsführung ein ehr mäßiges Jahr. Dies hatte sich bereits Ende 2022 abgezeichnet, wodurch entsprechend Maßnahmen zur Kostenreduzierung eingeleitet wurden. In allen Quartalen 2023 mussten Umsatzrückgänge im Vergleich zum Vorjahr verzeichnet werden. Durch die schnelle und effektive Einleitung der Maßnahmen, geriet das Unternehmen zu keinem Zeitpunkt in finanzielle Schieflage, trotz des enormen Umsatzrückgang. Es wurde vielmehr noch ein positiver Jahresüberschuss für 2023 erwirtschaftet, was letztlich als Erfolg eines schwierigen Jahres zur bewertet ist. 4 Unternehmensentwicklung Im Rahmen der Unternehmensentwicklung und Absicherung der Produktqualität wurden im Berichtsjahr die Requalifikationsaudits für die Normen DIN ISO 9001:2015 bzw. IATF 16949 erfolgreich durchgeführt. Die IATF 16949 stellt höchste Ansprüche an die Gesellschaft hinsichtlich Qualitätssicherung und Prozessabläufe, sie trägt zur besseren Strukturierung des Unternehmens bei und sichert damit langfristig die Zusammenarbeit mit den Automobilkunden. Durch die Ermittlung von Kenngrößen in allen Abteilungen können sofort Tendenzen erkannt, bewertet und ggf. Maßnahmen eingeleitet werden. Des Weiteren konnte das Überwachungsaudit nach ISO 14001:2015 erfolgreich bestanden werden. Die Prozesse im Unternehmen laufen stabil trotz der gegebenen Umstände, wodurch auch Einsparmaßnahme und Kostenoptimierungen gezielt und ohne Qualitätsverluste bei den Produkten umgesetzt werden konnten. Durch das weitere Vorantreiben der Digitalisierung /Softwareunterstützung ist/war jeder Prozess leicht skalierbar und konnte an die geben Rahmenbedingungen anpasst werden. 5 Chancen- und Risikoberichterstattung 5.1 Chancen der künftigen Entwicklung Der Trend zum Fahrradfahren und die damit verbundene Nachfrage nach Fahrradträgersystemen wird auch weiterhin vorhanden sein. Der Absatz von Fahrrädern gerade auch im Leasingbereich setzte sich weiter fort, wenn auch auf einem niedrigen Niveau als in den vergangen zwei Jahren. Dennoch werden gerade teure Fahrräder immer noch gut verkauft, wodurch auch ein Absatz von hochwertigen Fahrradträger vorhanden ist. Im Jahr 2023 konnte aufgrund des hohen Materialbestandes aus 2022 die Materialeinsatzquote im Einkauf deutlich reduziert werden. In Kombination mit der angepassten Produktionskapazität, der Kurzarbeit ab der zweiten Jahreshälfte und einer hohen Lagerbestandsquote an Fertigware bis zum Jahresende konnte eine gleichbleibende Produktion ohne weitern Personalabbau gewährleistet werden. Ein weiterer Personalabbau wäre unter Berücksichtigung der Personalstruktur und den Umsatzerwartungen für das Jahr 2024 nicht sinnvoll gewesen. Ende 2023 waren bei einigen Großkunden die Lagebestände für Fahrradträger bereits wieder auf einem normalen Niveau, wodurch es für 2024 wohl wieder zu erhöhten Bedarfen kommen sollte. Um alle zu erwartende Kundenwünsche gleichzeitig und Just in Time im Jahr 2024 beliefern zu können, wird die hohe Lagerquote an Fertigware aus 2023 sehr hilfreich sein. Aufgrund der vorhandenen Indikatoren aus den Märken, geht die Geschäftsleitung von einer Normalisierung der Lagerbestände und der Bedarfe im Jahr 2024 aus. 5.2 Risiken der künftigen Entwicklung Die Gesellschaft betreibt ein ihrer Größe und Komplexität ihrer Geschäftstätigkeit angemessenes Risikomanagement, welches in die tägliche operative Arbeit der Abteilungen integriert wurde. Dem Absatzrisiko begegnet die Gesellschaft durch stetige Verbesserung und Weiterentwicklung der bestehenden Produkte, durch die Innovationsführerschaft im Bereich Kupplungsträgerentwicklung, durch maximale Flexibilität in der Produktion sowie schnelle Reaktion auf Kundenwünsche und Anpassungen. Das Beschaffungsmarktrisiko ist durch die Rohstoffpreise für Aluminium sowie durch die Abhängigkeit von Lieferanten geprägt. Diesem begegnet die Gesellschaft durch langfristige Rahmenverträge. Das Risiko wird - entsprechend der Risikokategorisierung - als niedrig eingeschätzt. Aktuell bestehen im Markt eher Überangebote aufgrund der deutlich gesunkenen Nachfragen in allen Marktbereichen. Wiederbeschaffungszeiten haben sich entsprechend normalisiert und sind wieder planbarer. Das Finanzierungsrisiko wird als gering eingeschätzt, da ausreichende liquide Mittel vorhanden sind, trotz der erhöhten Kapitalbindung in Fertig- und Rohware. Mögliche Qualitäts- bzw. Produktrisiken können durch Qualitätsprobleme in der Produktion entstehen, z.B. durch Produktausfälle, die dann zu Gewährleistungsansprüchen führen. Die Gesellschaft begegnet diesem Risiko durch ein ständig weiterentwickeltes Produktionsüberwachungssystem. Daher wird das Qualitäts- und Produktionsrisiko als gering eingestuft. 5.3 Gesamtbild zur Risikolage Die Gesellschaft hat ihre Aktivitäten und Systeme zur Erkennung und Überwachung von geschäftsspezifischen Risiken überprüft und festgestellt, dass diese geeignet sind zur Erkennung und Gegensteuerung von Risiken, die die Entwicklung und den Fortbestand des Unternehmens gefährden könnten. Im Vergleich zum Vorjahr hat sich trotz der sich veränderten gesamtwirtschaftlichen Lage, keine wesentliche Veränderung in der Einschätzung der Risiken ergeben, weil die Gesellschaft weder hinsichtlich des Absatzes noch der Beschaffung Geschäftsbeziehungen mit Unternehmen aus den Ländern Ukraine, Weißrussland und Russland pflegt. Die Wertschöpfungskette der Gesellschaft ist unabhängig von fossilen Brennstoffen (Gas). Bestandsgefährdende Risiken sind zum jetzigen Zeitpunkt nicht bekannt bzw. realistisch. 5.4 Prognosebericht Für das Folgejahr geht die Gesellschaft von einem niedrigen einstelligen Wachstum aus. Die Gesellschaft geht aufgrund der vorliegenden Finanzlage davon aus, dass in jedem Fall eine Finanzierung des laufenden Geschäftsbetriebs ohne den Einsatz von Fremdkapital möglich sein wird.
Forchheim, den 08. August 2024 Uebler GmbH Die Geschäftsführung Klaus Uebler Christoph Bülow Wir weisen nach § 328 Abs. 1a HGB darauf hin, dass der beigefügte Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers sich auf den vollständigen Jahresabschluss bezieht. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Uebler GmbH, Forchheim Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Uebler GmbH, Forchheim - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Uebler GmbH, Forchheim, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung sowie unter ergänzender Beachtung der International Standards on Auditing (ISA) durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung sowie unter ergänzender Beachtung der ISA durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Fürth, den 09. August 2024 DÜNKEL
& KOLLEGEN GMBH
Dr. Karl-Heinz Schrenker, Wirtschaftsprüfer |
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