TBI SHK GmbH
Selbe AdresseWärme- und Kältehandel
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Hans Andrea Schuler seit 29.11.2023 | Geschäftsführer |
Christopher Thielen seit 23.1.2023 | Geschäftsführer |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
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Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
KNAPP Smart Solutions GmbHGelsenkirchen (vormals: Münster)Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.04.2023 bis zum 31.03.2024LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023/24KNAPP SMART SOLUTIONS GMBH, GELSENKIRCHENGrundlagen der Gesellschaft Die KNAPP Smart Solutions GmbH (kurz: KSO GmbH) mit Sitz in Gelsenkirchen entwickelt, produziert und vertreibt automatisierte Warenläger, Systemlösungen zur Automatisierung im Handels- und Industrieumfeld, Softwarelösungen und Anlagen im Bereich des Point of Sale, sowie Messgeräte zur Stammdatenerfassung in der Lagerlogistik. Zudem bietet die KSO GmbH für alle Bereiche umfangreiche Servicedienstleistungen an. Alleiniger Gesellschafter ist die Knapp AG mit Sitz in Hart bei Graz, Österreich, einem internationalen Spezialisten für Lagerautomatisierung und Intralogistik. Um die angestrebten Ziele eines weiter stetigen Wachstums durch effiziente interne Strukturen zu unterstützen, wurden im Geschäftsjahr 22/23 die drei ehemaligen Schwestergesellschaften KHT Kommissionier- und Handhabungstechnik GmbH (kurz: KHT) mit Sitz in Gelsenkirchen (HRB 1281), die KNAPP Smart Solutions GmbH (alt) mit Sitz in Gelsenkirchen (HRB 2709) und die adcommander GmbH (kurz: adc) mit Sitz in Münster (HRB 15559) rückwirkend zum 01.04.2022 zu einer Gesellschaft zusammengeführt. Im Detail wurde zunächst die KSO (alt) auf die KHT und diese dann auf die adc verschmolzen. Im Folgenden wurde dann die adc umbenannt in KNAPP Smart Solutions GmbH und der Sitz der Gesellschaft nach Gelsenkirchen verlegt. So entstand die heutige neue KNAPP Smart Solutions GmbH (kurz: KSO) mit Sitz in Gelsenkirchen (HRB 17444). Die Verschmelzung der KSO (alt) auf die KHT erfolgte dabei ergebniswirksam zu Zeitwerten. Die anschließende Verschmelzung der KHT auf die adc wiederum erfolgte erfolgsneutral zu Buchwerten. Durch die Verschmelzung sind sämtliche Rechtsverhältnisse im Wege der Gesamtrechtsnachfolge auf die KSO GmbH übergegangen. Unsere vertraglichen Vereinbarungen werden unverändert zu den bisherigen Konditionen von der KSO GmbH fortgeführt. Auch die Ansprechpartner sowie die bekannten Bankkontoverbindungen bleiben unverändert bestehen. Die KSO GmbH tritt mit den Marken Apostore für den Apothekenmarkt, Knappstore für alle Pharmagroßhandelsunternehmen, Industore für Industrie-Lösungen und Retailstore für Produkte im Bereich Point of Sale. Wesentliche Leistungskennzahlen für die Steuerung sind die Gesamtleistung und das Jahresergebnis. Wirtschaftliche Entwicklung Durch die Integration in die Knapp Gruppe haben sich die Zielmärkte der KSO GmbH globalisiert und diversifiziert. Dennoch überwiegt der Deutsche Apothekenmarkt als Kerngeschäft. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) ist im 1. Quartal 2024 gegenüber dem 4. Quartal 2023 - preis-, saison- und kalenderbereinigt - um 0,2 % gestiegen (Quelle: destatis.de). Nach einem Rückgang des BIP am Ende des Jahres 2023 (Q4 2023: -0,5 %) begann die deutsche Wirtschaft das Jahr 2024 mit positiven Aussichten. Für das gesamte Jahr 2023 haben die neuesten Berechnungen den Rückgang der Wirtschaftsleistung um 0,3 % zum Vorjahr (kalenderbereinigt -0,1 %) bestätigt. Obwohl die Inflation nachließ, erholten sich die privaten Konsumausgaben im ersten Quartal 2024 nicht. Preis-, saison- und kalenderbereinigt fielen sie um 0,4 % im Vergleich zum Vorquartal, was teilweise auf geringere Ausgaben für Nahrungsmittel und Bekleidung zurückzuführen ist. Ebenso verringerten sich die staatlichen Konsumausgaben um 0,4 % gegenüber dem Vorquartal. Im Vergleich zum 4. Quartal 2023 wurde im 1. Quartal 2024 mehr investiert: Trotz einer schwachen zweiten Jahreshälfte im Vorjahr erhöhten sich die Bauinvestitionen um 2,7 %. Bei Ausrüstungen, hauptsächlich Maschinen, Geräte und Fahrzeuge, gab es hingegen einen leichten Rückgang der Investitionen um 0,2 %. Insgesamt stiegen die Bruttoanlageninvestitionen zu Beginn des Jahres um 1,2 % im Vergleich zum vorherigen Quartal. Der Außenhandel lieferte ebenfalls positive Signale: Im 1. Quartal 2024 stiegen die Exporte von Waren und Dienstleistungen um 1,1 % im Vergleich zum 4. Quartal 2023. Dieser Anstieg wurde hauptsächlich durch eine Zunahme der Warenexporte um 2,1 % getrieben, während die exportierten Dienstleistungen gegenüber dem Vorquartal um 2,9 % sanken. Die Importe verzeichneten mit einem Plus von 0,6 % einen geringeren Anstieg als die Exporte. Ähnlich den Exporten stiegen die Warenimporte um 2,1 %, während die Dienstleistungsimporte um 3,7 % zurückgingen. Die Bruttowertschöpfung nahm im 1. Quartal 2024 insgesamt um 0,3 % gegenüber dem Vorquartal zu. Den deutlichsten Zuwachs verzeichnete das Baugewerbe mit 2,5 %, was hauptsächlich auf günstigere Witterungsbedingungen als im Schlussquartal 2023 zurückzuführen war. Innerhalb des Verarbeitenden Gewerbes steigerte sich vor allem die Produktion von Vorleistungsgütern, insbesondere in den energieintensiven Branchen. Demgegenüber wurden weniger Investitionsgüter produziert, etwa im Maschinenbau und bei der Herstellung von Kraftwagen und Kraftwagenteilen. Im Verarbeitenden Gewerbe insgesamt zeigte sich preis-, saison- und kalenderbereinigt im 1. Quartal 2024 ein leichter Zuwachs von 0,2 % zum Vorquartal. Im Bereich Handel, Verkehr, Gastgewerbe stieg die Bruttowertschöpfung im 1. Quartal 2024 preis-, saison- und kalenderbereinigt um 0,4 %, nachdem sie zum Jahresende 2023 noch deutlich gesunken war. Im Vergleich zum Vorjahr war das Bruttoinlandsprodukt (BIP) im ersten Quartal 2024 preisbereinigt um 0,9 % niedriger als im ersten Quartal 2023. Unter Berücksichtigung von Preis- und Kalenderanpassungen war der Rückgang mit -0,2 % weniger stark, was hauptsächlich auf 1,6 weniger Arbeitstage zurückzuführen ist, die durch das Schaltjahr und die frühen Osterfeiertage, die teilweise ins erste Quartal fielen, bedingt waren. Im Vergleich zum Vorjahr wurde im ersten Quartal 2024 deutlich weniger investiert. Die Investitionen in Ausrüstungen sanken preisbereinigt um 4,4 % gegenüber dem ersten Quartal 2023, und die Bauinvestitionen verringerten sich um 2,1 %. Im Gegensatz dazu stiegen die gesamten Konsumausgaben, die preisbereinigt um 0,5 % zunahmen. Während die privaten Konsumausgaben auf dem Niveau des Vorjahres verharrten (0,0 %), erhöhte sich der Staatskonsum um 1,5 %. Im Vergleich zum Vorjahresquartal verzeichnete der Außenhandel einen deutlichen Rückgang: Im ersten Quartal 2024 sanken die preisbereinigten Exporte von Waren und Dienstleistungen um 2,8 % gegenüber dem Vorjahr. Die Warenexporte gingen um 2,2 % zurück, beeinflusst von Einbußen bei chemischen Produkten, elektrischen Geräten und Metallen. Ebenso verzeichneten die Dienstleistungsexporte mit einem Minus von 5,4 % eine spürbare Abnahme, teilweise bedingt durch geringere Einnahmen im Transportsektor. Im gleichen Zeitraum gingen die gesamten Importe preisbereinigt um 3,8 % stärker zurück als die Exporte. Insbesondere fielen die Warenimporte mit einem Rückgang von 4,5 % deutlich, was hauptsächlich auf geringere Einfuhren von chemischen Produkten, elektrischen Geräten und Metallen zurückzuführen ist. Die Dienstleistungsimporte sanken im Vergleich zum Vorjahresquartal um 1,2 %, was ebenfalls durch reduzierte Transportdienstleistungen erklärt werden kann. Im ersten Quartal 2024 verzeichnete die preisbereinigte Bruttowertschöpfung insgesamt einen Rückgang von 0,9 % im Vergleich zum Vorjahresquartal. Die Entwicklung unterschied sich dabei zwischen dem Produzierenden Gewerbe und den Dienstleistungsbereichen: Im Verarbeitenden Gewerbe fiel die Wirtschaftsleistung mit -4,7 % besonders stark im Vergleich zum ersten Quartal 2023. Vor allem in der Herstellung von Kraftwagen, Kraftwagenteilen, Metallerzeugnissen und im Maschinenbau ging die Wertschöpfung zurück. Im Baugewerbe sank die Bruttowertschöpfung preisbereinigt um 0,9 %, hauptsächlich aufgrund der schwachen Entwicklung im Hochbau. Zu Beginn des Jahres konnten jedoch fast alle Dienstleistungsbereiche ihre Bruttowertschöpfung gegenüber dem Vorjahr steigern: Besonders deutliche Zuwächse gab es in den Bereichen Information und Kommunikation (+1,9 %) und bei den Sonstigen Dienstleistern (+1,7 %), während die Wirtschaftsleistung in den Bereichen Handel, Verkehr, Gastgewerbe (-0,5 %) sowie bei den Finanz- und Versicherungsdienstleistungen (-1,2 %) zurückging. Im ersten Quartal 2024 stieg das Bruttoinlandsprodukt (BIP) in jeweiligen Preisen um 3,6 % und das Bruttonationaleinkommen um 3,1 % gegenüber dem Vorjahr. Das Volkseinkommen erhöhte sich um 2,2 % im Vergleich zum ersten Quartal 2023. Laut vorläufigen Berechnungen wuchs das Arbeitnehmerentgelt um 6,2 %, während die Einkommen aus Unternehmertätigkeit und Vermögen um 5,7 % sanken. Die durchschnittlichen Bruttolöhne und -gehälter pro Arbeitnehmer stiegen im ersten Quartal 2024 um 6,1 % im Vergleich zum Vorjahresquartal. Die Nettozunahme war mit 7,1 % noch ausgeprägter, was hauptsächlich auf die Zahlungen von steuerfreien Inflationsausgleichsprämien zurückzuführen ist. Insgesamt lagen die Bruttolöhne und -gehälter um 6,5 % höher als im Vorjahr, was auch auf die erneute Zunahme der Anzahl der Arbeitnehmer zurückgeht. Im ersten Quartal 2024 verlangsamte sich das Wachstum der privaten Konsumausgaben im Jahresvergleich weiter, mit einer Zuwachsrate von +2,9 % (im vierten Quartal 2023: +4,0 %). Da das verfügbare Einkommen um +4,8 % stärker wuchs als im Vorjahr, erhöhte sich die Sparquote auf 14,9 %, verglichen mit 13,4 % im Vorjahr. Eine höhere Sparquote wurde zuletzt im zweiten Quartal 2021 verzeichnet. Zu Beginn des Jahres befand sich die wirtschaftliche Entwicklung Deutschlands leicht unter dem europäischen Durchschnitt: Im ersten Quartal 2024 verzeichnete die Europäische Union (EU) insgesamt einen Anstieg der Wirtschaftsleistung um 0,3 % gegenüber dem Vorquartal. In anderen großen EU-Mitgliedstaaten erhöhte sich das preis-, saison- und kalenderbereinigte BIP in Spanien um +0,7 % am stärksten, während es in Frankreich um +0,2 % und in Italien um +0,3 % anstieg, ähnlich wie in Deutschland mit +0,2 %. Die Wirtschaftsleistung der Vereinigten Staaten (USA) verbesserte sich im Vergleich zum Vorquartal um +0,4 %, was etwas besser als der EU-Durchschnitt war. Im Jahresvergleich lag das deutsche BIP mit -0,2 % deutlich unter dem europäischen BIP, das um +0,4 % zulegte. Nach der Corona Krise folgte eine Phase der Materialversorgungsengpässe. Weiter ist ein bedeutender Fachkräftemangel auszumachen. Regulierungen und Vorschriften nehmen zu. Alle Krisen sind auch Chancen; die Investitionen in Automation und das Bewusstsein für IT-Sicherheit, Datenschutz und ökologischen Fußabdruck von Lösungen und Leistungen nehmen rapide zu. Branchenentwicklung Der deutsche Apothekenmarkt befindet sich seit einigen Jahren in einer rapiden Umbruchphase. Kennzeichnend ist ein zunehmender Konzentrationsprozess: während auf der einen Seite die Zahl der Filialapotheken stark zunimmt - seit dem Inkrafttreten des GKV-Modernisierungsgesetzes 2004 darf eine Hauptapotheke bis zu drei Filialen haben -, sinkt die Gesamtzahl der öffentlichen Apotheken in Deutschland kontinuierlich, zuletzt auf ein historisches Tief von 17.571 Apotheken. Die Konsolidierung auf dem Apothekenmarkt spiegelt sich auch in einem stetigen Umsatzwachstum wider: im Jahr 2023 setzten Apotheken bundesweit rund 66,4 Milliarden Euro um; der Umsatz je Apotheke stieg im selben Jahr auf durchschnittlich 3,44 Millionen Euro. Zu einem wichtigen Treiber entwickelt sich dabei der Apothekenversandhandel, der auch zukünftig ein starkes Wachstumssegment bleiben dürfte. Die rechtliche Grundlage für den Versandhandel mit Arzneimitteln wurde im Jahr 2004 gelegt: Durch die Überarbeitung des Arzneimittelgesetzes (AMG) und des Apothekengesetzes (ApoG) wurde der Versand von apothekenpflichtigen Medikamenten durch die Apotheken ermöglicht. Mit einem Absatz von über 165 Millionen Packungen werden OTC-Arzneimittel dabei mit Abstand am häufigsten verkauft. Die Abkürzung "OTC" steht für "over the counter" und entsprechende Arzneimittel sind apothekenpflichtig und ohne ärztliches Rezept an der virtuellen Ladentheke käuflich erwerbbar. Nicht nur beim Absatz, sondern auch beim Umsatz stehen die OTC-Medikamente an erster Stelle: Mit über 1,5 Milliarden Euro machen sie jährlich knapp die Hälfte des generierten Umsatzes im Apothekenversandhandel aus. Über 933 Millionen Euro werden hingegen jährlich mit Gesundheitsmitteln umgesetzt und damit stellen diese die zweitstärkste Produktsparte dar. Zu Gesundheitsmitteln zählen dabei Produkte, die gesundheitsfördernd sind, aber nicht zu den Arzneimitteln zählen wie beispielsweise pflanzenbasierte Kapseln, die als zuträglich für die Darmgesundheit gelten. Auch die Industrie fragt zunehmend die Digitalisierung und Automatisierung der Prozesse in der Lagerlogistik nach. Aber vor allem der stationäre Handel sucht nach digitalen und automatisierten Lösungen, die einen kontaktlosen Einkauf am Point of Sale rund um die Uhr in Verbindung mit "Click and Collect"-Applikationen ermöglichen. Für all diese Bereich kann die KSO GmbH bereits passende Systeme anbieten. Zusätzlich wird das bestehende Produktportfolio der automatisierten digitalen Lösungen stetig weiterentwickelt. Geschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft Das Unternehmen ist mit einem großen Auftragsbestand ins vergangene Geschäftsjahr gestartet, hat weiter neue Lösungen ausgebracht und neue Märkte bedient. Dies führte zu personellen und organisatorischen Herausforderungen, die im Verlauf des Geschäftsjahres nur teilweise bewältigt werden konnten. Daraus resultierte, dass Projekte nicht immer fristgerecht fertiggestellt und die zugesagte Qualität nicht durchgehend gewährleistet werden konnte. In solchen Fällen war der Einsatz zusätzlicher Ressourcen oder eine längere Bindung des Personals als ursprünglich vorgesehen notwendig. Eine weitere Folge war, dass der Service der Apotheken im DACH-Raum einen Wartungsrückstand entwickelt hat, der zur Unzufriedenheit vieler Kunden nur langsam aufgearbeitet werden kann. Auch die SAP-Migration zum Geschäftsjahreswechsel am 31.03.2024 hat dazu beigetragen, indem sie wesentliche Ressourcen in Anspruch genommen hat. Die Gesellschaft musste sich entschließen, die Ausbringung von Lösungen wie Pick-and-Place oder Kühlschränke zu stoppen und die Lösungen für 24/7 Terminals zurückzurufen. Die Retail Lösungen können die Kundenerwartungen an Stabilität und Service nicht erfüllen. Ende Januar einigten sich die Gesellschafter und der langjährige Geschäftsführer Christian Bauer auf eine Trennung. Der im September 2023 eingetretene Hans Schuler sowie der bisherige zweite Geschäftsführer Christopher Thielen übernahmen gleichberechtigt die Geschicke der Gesellschaft. Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage Die KSO GmbH konnte im Geschäftsjahr 2023/24 eine Gesamtleistung (Umsatzerlöse und Bestandsveränderung) von rund 34,6 Mio. Euro (VJ: 28,3 Mio. Euro) erzielen. Die positive Entwicklung im Vergleich zum Vorjahr ist überwiegend auf das umfangreiche DHL/Verizon Projekt in den USA zurückzuführen, welches in dem abgelaufenen Geschäftsjahr erfolgreich abgeschlossen wurde. Ursprünglich geplant war eine höhere Gesamtleistung. Allerdings konnten bedingt durch die teilweise weiterhin vorhandenen Engpässe in der Materialversorgung und die strukturellen Herausforderungen, vor allem im Bereich Service, aber auch im Portfolio (24/7 Terminal, etc.) zahlreiche Aufträge nicht wie geplant durchgeführt werden und mussten teilweise in das kommende Geschäftsjahr verschoben werden. Gleichzeitig mit den Materialversorgungsschwierigkeiten stiegen jedoch auch die Materialeinkaufspreise weiter an. Insgesamt wurde ein betrieblicher Rohertrag (Betriebsleistung abzüglich Materialaufwand) in Höhe von rd. 15,4 Mio. Euro (VJ: 11,9 Mio. Euro) erzielt. Wie im Vorjahr, kam es wieder zu ungeplanten zusätzlichen Personal- und Fremdleistungskosten in der Auftragsabwicklung, da viele Aufträge aufgrund zwischenzeitlich fehlender Bauteile oder unerwarteten Verzögerungen nur in mehreren Etappen aufgebaut werden konnten. Dies hat auch dazu geführt, dass per Ende des Geschäftsjahres 23/24 weiterhin viele offene Punkte bei bereits schlussverrechneten Projekten in den Rückstellungen (rd. 1,0 Mio. Euro) berücksichtigt werden mussten. Zusätzlich konnten Anlagen in Bau nicht erfolgreich aktiviert werden und mussten größtenteils abgeschrieben werden (rd. 0,6 Mio. Euro). Forderungsverluste (rd. 0,1 Mio. Euro) sowie Abgrenzungen aus den Vorjahren, welche nun zur Gänze in den Aufwand gekommen sind (rd. 0,7 Mio. Euro), haben zu dem starken Anstieg ebenfalls beigetragen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen erreichten deshalb ein Niveau von rd. 10,5 Mio. Euro (VJ: 6,1 Mio. Euro). Zur Realisierung der angestrebten Wachstumsziele und der Entwicklung der neuen Geschäftsfelder hat die KSO GmbH bereits in der Vergangenheit strukturelle Investitionen - auch in die personellen Ressourcen - eingeleitet. Zusätzlich kam es zu nicht unwesentlichen inflationsbedingten Gehaltsanpassungen. Entsprechend lag der Personalaufwand im Berichtszeitraum bei rd. 11,7 Mio. Euro (VJ: 10,3 Mio. Euro). Die Kosten für Abschreibungen lagen im Geschäftsjahr 2023/24 bei rd. 0,5 Mio. Euro (VJ: 0,5 Mio. Euro). Der betriebliche Aufwand stieg in Summe (Personalaufwand, Abschreibungen und sonstiger Betriebsaufwand) auf rd. 22,7 Mio. Euro (VJ: 16,8 Mio. Euro). In den sonstigen betrieblichen Erträgen von 0,5 Mio. Euro (VJ: 3,1 Mio. Euro) betreffen überwiegend Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen. Im Vorjahr war der Gewinn aus der Verschmelzung der KSO (alt) auf die KHT enthalten. Insgesamt führten die stark gestiegenen Material- und Fremdleistungskosten, den gestiegenen Personalkosten, die projektbezogenen Rückstellungen sowie die außerordentlichen Aufwendungen im Zusammenhang mit Anlagen in Bau und den Abgrenzungsposten im abgelaufenen Geschäftsjahr zu einem Jahresfehlbetrag in Höhe von rd. -6,9 Mio. Euro (VJ: -1,9 Mio. Euro). Die Bilanzsumme beläuft sich zum Stichtag auf rd. 16,1 Mio. Euro (VJ: 15,1 Mio. Euro) und besteht zu rund 73% aus kurzfristig gebundenem Vermögen. Der Wert des Anlagevermögens lag zum 31.03.2024 bei rd. 4,3 Mio. Euro (VJ: 5,0 Mio. Euro). Der im Rahmen der Verschmelzung der KSO (alt) auf die KHT aufgedeckte Geschäfts- oder Firmenwert beläuft sich auf rd. 2,6 Mio. Euro (VJ: 2,9 Mio. Euro). Durch Unsicherheiten in der Abwicklung, die Sicherstellung der Materialversorgung und Ausweitung der Vorproduktion lag der Wert der Vorräte im Geschäftsjahr 2023/24 bei rd. 5,7 Mio. Euro (VJ: 5,2 Mio. Euro). Darin enthalten sind die offen abgesetzten erhaltenen Anzahlungen in Höhe von 5,1 Mio. Euro (VJ: 8,3 Mio. Euro). Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen belaufen sich zum Stichtag auf 3,6 Mio. Euro (VJ: 2,8 Mio. Euro). Finanziert wird das Vermögen durch Eigenkapital in Höhe von 4,6 Mio. Euro (VJ: 1,5 Mio. Euro) und Gesellschafterdarlehen in Höhe von 5,0 Mio. Euro (VJ: 7,8 Mio. Euro), wobei die Gesellschafter ein Darlehen über 10 Mio. Euro in Eigenkapital gewandelt haben. Darüber hinaus bestehen Rückstellungen von 3,4 Mio. Euro (VJ: 1,3 Mio. Euro), die insbesondere Projekt- und Personalrückstellungen betreffen. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen belaufen sich zum Stichtag auf rd. 0,7 Mio. Euro (VJ: 1,8 Mio. Euro). Risiken und zukünftige Entwicklung des Unternehmens Es ist weiterhin mit einem volatilen Umfeld zu rechnen und die KSO GmbH wird sich auch nicht den aktuellen Themen - Inflation und Fachkräftemangel - entziehen können. Viel wesentlicher ist aber die Stabilisierung der Leistungserbringung und das Erfüllen der Kundenversprechen. Viele der in den letzten Jahren verfolgten Diversifikationsstrategien waren und bleiben richtig. Die Organisationsentwicklung muss vorangetrieben werden, um die Zufriedenheit der Kunden zu steigern. Es gilt nun eine Basis wiederherzustellen, um darauf aufbauend den Wachstums- und Innovationspfad in Angriff nehmen zu können. Insbesondere der demografische Wandel und die fortschreitende Digitalisierung aber auch die Konsolidierung der Wertschöpfungsketten bieten viel Potential, wofür die KSO GmbH als Teil der Knapp Gruppe sehr gut positioniert ist. Als Teil der Unternehmensgruppe der Knapp AG, Graz, wird die KSO GmbH, nicht nur durch Kapital für die erforderlichen Investitionen, sondern auch durch den Zugang zu neuen Märkten und durch die gemeinsame Entwicklung neuer Produkte und Technologien nachhaltig unterstützt. Die Knapp AG ist aber ein zuverlässiger Partner, der sich auch durch kurzzeitig schwächere Ergebnisse nicht von der eingeschlagenen Wachstums- und Innovationsstrategie abbringen lässt. Der Standort Gelsenkirchen wird dabei weiter ausgebaut und ist ein zunehmend wichtiger Partner innerhalb der Knapp-Unternehmensgruppe. Wir beginnen das Geschäftsjahr 2024/2025 mit einem soliden Auftragsbestand, der erneut auch internationale Großprojekte umfasst. Dabei konnten wir erfolgreich weitere Aufträge vom US-Markt gewinnen. Wir erwarten daher eine Umsatzrealisierung ähnlich wie im Vorjahr. Ein Schwerpunkt liegt auch auf der Prozessoptimierung, die durch die Umstellung auf SAP respektive unsere Integration in die Knapp System- und Prozesslandschaft ermöglicht wird, um Projekte kosteneffizienter durchzuführen und Maßnahmen zur Optimierung auf Basis der umfangreicheren Informationen zu ergreifen. Eine weitere Optimierung in der Zusammenarbeit erwarten wir uns vom Umzug von der Uferstrasse in die neuen Räumlichkeiten am Bugapark, wobei die interne Montage und die Büros wieder an einem Standort vereint sein werden. Ein weiterer Schwerpunkt liegt in der Abarbeitung der offenen Punkte bei den schlussverrechneten Projekten, damit die Ressourcen für neue Projekte genutzt werden können. Wir erwarten insgesamt einen leichten Rückgang der Auftragseingänge, der auf einen intensiven umkämpften Markt und die momentan herausfordernden wirtschaftlichen Bedingungen zurückzuführen ist. Dabei besteht auch das Risiko, dass einige Aufträge mit geringeren Margen als geplant abgeschlossen werden. Auch die entsprechend erforderlichen Personalressourcen könnten angesichts des Fachkräftemangels einen Engpass darstellen. Für das Geschäftsjahr 24/25 erwarten wir erneut ein negatives Ergebnis, allerdings mit einer deutlichen Verbesserung gegenüber dem Ergebnis des Geschäftsjahres 23/24.
Gelsenkirchen, 25. September 2024 Knapp Smart Solutions GmbH vertreten durch Geschäftsführer Gez. Hans Schuler Gez. Christopher Thielen BILANZ ZUM 31. MÄRZ 2024KNAPP SMART SOLUTIONS GMBH, GELSENKIRCHENAKTIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023/24
ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023/24KNAPP SMART SOLUTIONS GMBH, GELSENKIRCHENAllgemeine Angaben zum Unternehmen Die Knapp Smart Solutions GmbH hat ihren Sitz in Gelsenkirchen. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Gelsenkirchen unter HRB 17444 eingetragen. Im Geschäftsjahr 22/23 wurden die drei ehemaligen Schwestergesellschaften KHT Kommissionier- und Handhabungstechnik GmbH (kurz: KHT) mit Sitz in Gelsenkirchen (HRB 1281), die KNAPP Smart Solutions GmbH (kurz: KSO (alt)) mit Sitz in Gelsenkirchen (HRB 2709) und die adcommander GmbH (kurz: adc) mit Sitz in Münster (HRB 15559) rückwirkend zum 01.04.2022 zu einer Gesellschaft zusammengeführt. Im Detail wurde zunächst die KSO (alt) auf die KHT und diese dann auf die adc verschmolzen. Im Folgenden wurde dann die adc umbenannt in KNAPP Smart Solutions GmbH und der Sitz der Gesellschaft nach Gelsenkirchen verlegt. So entstand die heutige KNAPP Smart Solutions GmbH (kurz: KSO) mit Sitz in Gelsenkirchen (HRB 17444). Die Verschmelzung der KSO (alt) auf die KHT erfolgte dabei ergebniswirksam zu Zeitwerten. Die anschließende Verschmelzung der KHT auf die adc wiederum erfolgte erfolgsneutral zu Buchwerten. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses Die Gesellschaft erfüllt die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 HGB i.V.m. Abs. 4 Satz 2 HGB. Die Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung entspricht den Vorschriften der §§ 266 sowie 275 Abs. 2 HGB. Von größenabhängigen Erleichterungen wurde teilweise Gebrauch gemacht. Der Jahresabschluss zum 31. März 2024 wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB und den ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) sowie des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Bewertung der immateriellen Vermögensgegenstände und des Sachanlagevermögens erfolgte unverändert zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen. Die Abschreibungen der Vermögensgegenstände erfolgten linear unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer. Geringwertige Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten zwischen 250,00 € und 1.000,00 € werden in Anlehnung an § 6 Abs. 2a EStG in einem Sammelposten zusammengefasst, der mit 20 % p.a. aufgelöst wird. Der im Rahmen der Verschmelzung aufgedeckte Geschäfts- oder Firmenwert wird vor dem Hintergrund der Stabilität der Branche über eine Laufzeit von 15 Jahren linear abgeschrieben. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden zu Anschaffungskosten einschl. Anschaffungsnebenkosten, die fertigen und unfertigen Erzeugnisse zu Material- und Lohneinzelkosten sowie angemessene Material- und Fertigungsgemeinkosten nach dem Grad der Fertigstellung bewertet. Abwertungen für Bestandsrisiken, die sich aus der Lagerdauer und verminderter Verwertbarkeit ergeben, werden in angemessenem und ausreichendem Umfang vorgenommen. Die Forderungen, sonstigen Vermögensgegenstände und liquiden Mittel sind mit dem Nominalwert bilanziert. Bei Forderungen, deren Einbringlichkeit mit erkennbaren Risiken behaftet ist, werden angemessene Wertberichtigungen vorgenommen; uneinbringliche Forderungen werden abgeschrieben. Zur Abdeckung des allgemeinen Kreditrisikos wird eine Pauschalwertberichtigung auf Forderungen gebildet. Die aktiven / passiven Rechnungsabgrenzungsposten beinhalten Ausgaben / Einnahmen vor dem Bilanzstichtag, die Aufwand / Ertrag für das folgende Geschäftsjahr darstellen. Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Sie werden in Höhe desjenigen Betrages gebildet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung und Vorsicht zur Abgeltung ungewisser Verbindlichkeiten erforderlich sein wird. Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag passiviert. Erläuterungen zur Bilanz Die Entwicklung des Anlagevermögens in 2023/24 ist aus dem als Anlage beigefügten Anlagenachweis ersichtlich. Außerplanmäßige Abschreibungen mussten im abgelaufenen Geschäftsjahr bei Anlagen in Bau in Höhe von 571 T€ durchgeführt werden. Sämtliche Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Laufzeit von unter einem Jahr. Bei den Forderungen gegen verbundene Unternehmen handelt es sich um Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 1.446 T€ (VJ.: 702 T€). Die sonstigen Vermögensgegenstände setzen sich im Wesentlichen aus Reisekostendauervorschüssen, Mietkautionen und geleisteten Anzahlungen zusammen. Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen vorausgezahlte Werbekosten, Versicherungsprämien und Wartungskosten für EDV. Die Kapitalrücklagen in Höhe von 14.235 T€ stellen andere Zuzahlungen dar und stehen in Höhe von 3.798 T€ im Zusammenhang mit der Verschmelzung der KHT auf die adc im Vorjahr. Im abgelaufenen GJ 23/24 erfolgte ebenfalls eine anteilige Überführung des Gesellschafterdarlehens der Knapp AG in die freie nicht gebundene Kapitalrücklage der KSO in Höhe von 10.000 T€. Bei den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen handelt es sich um Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 349 T€ (VJ.: 122 T€). Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern enthalten in Höhe von 5.000 T€ (VJ.: 7.750 T€) langfristige Darlehensverbindlichkeiten gegenüber der Knapp AG. Sämtliche Verbindlichkeiten (abgesehen gegenüber Gesellschaftern) haben zum Bilanzstichtag eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. Die passiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen bereits vereinnahmte Zahlungen aus Service- und Wartungsverträgen für das Kalenderjahr 2024/25. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Die Gesellschaft entwickelt, produziert und vertreibt automatisierte Warenläger, Systemlösungen zur Automatisierung im Handels- und Industrieumfeld, Softwarelösungen und Anlagen im Bereich des Point of Sale einschließlich der Gastronomie, sowie Messgeräte zur Stammdatenerfassung in der Lagerlogistik. Zudem bietet die KSO GmbH für alle Bereiche umfangreiche Wartungs- und Servicedienstleistungen an. Die Produktion erfolgt auftragsbezogen, der Vertrieb europaweit und in einzelnen außereuropäischen Staaten. Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten Erträge aus der privaten PKW-Nutzung, periodenfremde Erträge sowie die Auflösung von Rückstellungen und Wertberichtigungen. Zudem sind Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von 36 T€ (VJ.: 8 T€) enthalten. Der Personalaufwand enthält unter den Aufwendungen für soziale Abgaben und Altersversorgung und für Unterstützung Aufwendungen für Altersversorge in Höhe von rd. 3 T€ (VJ.: 3 T€). In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus Währungsumrechnung in Höhe von rd. 8 T€ (VJ.: 7 T€) enthalten. Die Zinsen und ähnliche Aufwendungen enthalten an verbundene Unternehmen geleistete Zinsen in Höhe von rd. 220 T€ (VJ.: 104 T€). Der steuerrechtliche Verlustvortrag beträgt 12.327 T€ (VJ: 5.815 T€) per 31.03.2024. Es wurden in diesem Zusammenhang keine latenten Steuer aktiviert. Sonstige Angaben Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Mietverträgen rd. 182 T€ p.a. (VJ: 208 T€ p.a.). Arbeitnehmer Die durchschnittliche Zahl der beschäftigten Arbeitnehmer beträgt im Geschäftsjahr 2023/24 144 Personen. Davon sind 116 Angestellte und 28 gewerbliche Mitarbeiter. Geschäftsführer Herr Christian Bauer, Pilsbach/Österreich (bis Ende Januar 2024) Herr Hans Schuler, Feuerthalen/Schweiz (seit Anfang September 2023) Herr Christopher Thielen, Adenau/Deutschland Auf die Angabe der Geschäftsführungsbezüge wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Konzernzugehörigkeit Der Jahresabschluss wird in den Konzernabschluss der Knapp AG, Graz/Österreich, einbezogen. Der Konzernabschluss wird im elektronischen Firmenbuch veröffentlicht. Vorgänge von besonderer Bedeutung Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres (§285 Nr. 33 HBG) haben sich nicht ereignet.
Gelsenkirchen, 25. September 2024 Knapp Smart Solutions GmbH Gez. Hans Schuler, Geschäftsführer Gez. Christopher Thielen, Geschäftsführer
Der Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers bezieht sich auf den Jahresabschluss in der aufgestellten Form. Die Offenlegung erfolgt in verkürzter Form gemäß §§ 325 ff. HGB. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die KNAPP Smart Solutions GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der KNAPP Smart Solutions GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. März 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der KNAPP Smart Solutions GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Wuppertal, den 25. September 2024 Breidenbach
und Partner PartG mbB
Paglia, Wirtschaftsprüfer Wendlandt, Wirtschaftsprüfer Angaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 07.11.2024 festgestellt. |
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