biomo pharma GmbH
Josef-Dietzgen-Straße 3, 53773 Hennef (Sieg), DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Marco Schlamm seit 17.2.2026 | Prokura |
Denise Höntsch seit 17.2.2026 | Prokura |
Markus Schumacher seit 17.2.2026 | Prokura |
Diane Anneliese Lina Mothes-Großmann seit 6.10.2009 | Geschäftsführer |
Patrick Robert Karl-Georg Mothes seit 6.10.2009 | Geschäftsführer |
Karl-Georg Dr. Mothes seit 19.9.2002 | Geschäftsführer |
Uwe Köhler seit 19.9.2002 | Prokura |
Beteiligungen
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
dr. mothes foods GmbHAufgelöst | 100.00% |
biomo-vital GmbHAufgelöst | 100.00% |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
biomo pharma GmbHHennefJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023I. Allgemeines Geschäftsmodell des Unternehmens Das Pharmaunternehmen biomo pharma GmbH wurde 1986 in Siegburg von Dr. rer. nat. Karl-Georg Mothes gegründet und ist seitdem familiengeführt. Als traditionelles deutsches Familien-Pharmaunternehmen bietet die biomo pharma GmbH ein umfassendes Produktsortiment in den Bereichen Frauengesundheit, Männergesundheit, Hautgesundheit und Neurogesundheit an. Anfangs erstreckte sich das Produkt-Angebot auf rezeptfreie Phytopharmaka und Mineralstoffe. Mitte der 90er Jahre verlagerte sich der Produktschwerpunkt auf rezeptpflichtige Neuro-Präparate und Antidiabetika. Darüber hinaus enthält das biomo-Produktportfolio ausgewählte Generika und Nahrungsergänzungen zur Unterstützung der körperlichen und geistigen Leistungsfähigkeit. Die biomo pharma GmbH zählt heute in den Bereichen Männergesundheit, Hautgesundheit und Neurogesundheit zu den führenden Anbietern. Durch das Angebot von qualitativ hochwertigen Hormonpräparaten zur Empfängnisverhütung wird die biomo pharma GmbH ihren Erfolgsweg auf den Bereich der Frauengesundheit (Kontrazeptiva) weiter ausdehnen. Die Unternehmensstrategie sieht vor, sich nur auf wissenschaftlich bestens belegte Wirkstoffe in wachstumsträchtigen Indikationsgebieten zu konzentrieren. Als Familien-Unternehmen nimmt die biomo pharma GmbH einen Wirkstoff erst dann in die Produkt-Palette auf, wenn sowohl der wissenschaftliche Nachweis als auch besonders die Bewährung in der Praxis zweifelsfrei belegt sind. Der pharmazeutische Außendienst sorgt dafür, dass die angebotenen Arzneimittel und apotheken-exklusiven Gesundheits-Produkte in der Arzt-Praxis und in der Apotheke mit dem entsprechenden Produkt-Fachwissen den Patienten bzw. Kunden in der Apotheke verschrieben bzw. empfohlen werden. Jeder Patient bzw. Kunde kann so das für ihn am besten geeignete Produkt mit den wichtigen begleitenden wissenschaftlichen Informationen zur sachgemäßen Anwendung erhalten. Dank der Apothekenexklusivität und der Mission, die beste Qualität zum besten Preis zu bieten, stellt die biomo pharma GmbH sicher, dass jeder Patient das für ihn am besten geeignete biomo-Gesundheitsprodukt zusammen mit einer qualifizierten Beratung erhält. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2023 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,3 % niedriger als im Vorjahr. Kalenderbereinigt betrug das Wirtschaftswachstum -0,1 %. Die gesamtwirtschaftliche Lage in Deutschland war im Jahr 2023 geprägt von den Folgen des Angriffkriegs in der Ukraine wie den extremen Energiepreiserhöhungen. Im Vergleich zum Jahr 2019, dem Jahr vor Beginn der Corona-Pandemie, war das BIP 2023 um 1,4 % geringer. Dienstleistungsbereiche profitierten von Nachholeffekten, hohe Preise und Materialmangel bremsten Industrieproduktion und Bau Die preisbereinigte Bruttowertschöpfung stieg im Jahr 2023 insgesamt um 1,5 % gegenüber dem Jahr 2022. Dabei verlief die Entwicklung in den einzelnen Wirtschaftsbereichen weiterhin sehr unterschiedlich: Einige Dienstleistungsbereiche profitierten weiterhin von den Nachholeffekten, die nach dem Wegfall nahezu aller CoronaSchutzmaßnahmen auftraten. Besonders stark zulegen konnten die Sonstigen Dienstleister, zu denen auch die Kreativ- und Unterhaltungsbranche zählt, und es wird erwartet, dass sie auch 2023 ein Wachstum von etwa 5 % im Vergleich zu 2022 verzeichnen. Die Wirtschaftsbereiche Verkehr und Gastgewerbe dürften ebenfalls von der anhaltenden Erholung profitieren, was zu einem Plus im zusammengefassten Wirtschaftsbereich Handel, Verkehr und Gastgewerbe von etwa 3 % im Vergleich zu 2022 führen könnte. Im Handel hingegen wird ein weiterer Rückgang der Bruttowertschöpfung erwartet, da sich die Marktbedingungen weiterhin herausfordernd gestalten. Der Bereich Information und Kommunikation wird voraussichtlich an seine positive Entwicklung anknüpfen und ein Wachstum von etwa 3 % im Vergleich zu 2022 verzeichnen. Im Baugewerbe, das in den letzten Jahren mit Material- und Fachkräftemangel sowie hohen Baukosten zu kämpfen hatte, wird ein stabiler Trend erwartet, jedoch bleibt die Unsicherheit aufgrund der Finanzierungsbedingungen bestehen. Die hohen Energiepreise und die eingeschränkte Verfügbarkeit von Vorprodukten werden auch 2023 die Wirtschaftsleistung im verarbeitenden Gewerbe belasten. Es wird ein moderates Wachstum von etwa 1 % im Vergleich zu 2022 prognostiziert, wobei die Branche weiterhin unter den Folgen gestörter internationaler Lieferketten leidet. Die geopolitischen Spannungen und die damit verbundenen wirtschaftlichen Unsicherheiten, insbesondere infolge des Kriegs in der Ukraine, könnten die Entwicklung zusätzlich beeinflussen. Private Konsumausgaben und Ausrüstungsinvestitionen stützten das Wachstum Auf der Nachfrageseite waren die privaten Konsumausgaben im Jahr 2023 die wichtigste Wachstumsstütze der deutschen Wirtschaft. Sie stiegen preisbereinigt um 6,3 % im Vergleich zum Vorjahr und erreichten damit fast das Vorkrisenniveau von 2019. Grund hierfür waren Nachholeffekte im Zuge der Aufhebung fast aller Corona-Schutzmaßnahmen im Frühjahr 2022. Dies wird besonders deutlich bei den Ausgaben für Beherbergungs- und Gaststättendienstleistungen. Auch im Bereich Freizeit, Unterhaltung und Kultur gaben die privaten Haushalte wieder mehr aus als noch vor einem Jahr. Die Konsumausgaben des Staates sanken 2023 nach der Erholung von zwei stark von Corona geprägten Jahren vergleichsweise moderat um 1,5 %. Der Staat gab deutlich mehr Geld aus, um die zahlreichen Schutzsuchenden aus der Ukraine und anderen Staaten zu verpflegen und unterzubringen. Dagegen sanken die staatlichen Ausgaben zur Bekämpfung der Corona-Pandemie, auch wenn weiterhin umfangreich Impfstoffe beschafft und finanziert wurden. Die Bauinvestitionen nahmen im Jahr 2023 preisbereinigt um 3,4 % ab. Dabei wirkten sich die fehlenden Baumaterialien und der Fachkräftemangel vor allem im Hochbau und bei Wohnbauten aus. Zunehmende Auftragsstornierungen gewerblicher und privater Bauvorhaben im Zuge andauernd hoher Baupreise sowie steigender Bauzinsen verstärkten den negativen Trend der Bauinvestitionen im Jahresverlauf 2023. In Ausrüstungen - das sind vor allem Investitionen in Maschinen und Geräte sowie Fahrzeuge - wurde 2023 dagegen preisbereinigt 0,6 % weniger investiert als im Vorjahr. Der Außenhandel sank in Folge der Preiserhöhungen 2023: Deutschland exportierte preisbereinigt 1,8 % weniger Waren und Dienstleistungen als im Vorjahr. Die Importe legten gleichzeitig um preisbereinigt 3,0 % ab. Der Außenbeitrag dämpfte dadurch insgesamt das BIP-Wachstum. Arbeitsmarkt in weiterhin schwierigem Umfeld robust Die Wirtschaftsleistung wurde im Jahr 2023 von durchschnittlich 45,9 Millionen Erwerbstätigen mit Arbeitsort in Deutschland erbracht. Das waren 0,7 % oder 319 200 Personen mehr als im Jahr zuvor und so viele wie noch nie in Deutschland. Der Beschäftigungsaufbau fand 2022 insbesondere bei den sozialversicherungspflichtig Beschäftigten und in den Dienstleistungsbereichen statt. Im Verarbeitenden Gewerbe stieg die Zahl der Erwerbstätigen 2023 nur leicht und konnte die Beschäftigungsverluste der beiden Vorjahre nicht ausgleichen. Im Baugewerbe gab es trotz Fachkräftemangel erneut einen kleinen Beschäftigungszuwachs. Neue Belastungen infolge der Energiekrise überlagern Entlastung des Staatshaushalts durch auslaufende Corona-Maßnahmen Die staatlichen Haushalte beendeten das Jahr 2023 nach vorläufigen Berechnungen mit einem Finanzierungsdefizit von 95,4 Milliarden Euro. Das waren etwa 6,2 Milliarden Euro weniger als im Jahr 2022 (101,6 Milliarden Euro). Die Entlastungen des Staatshaushalts durch die auslaufenden Corona-Maßnahmen wurden weiterhin von Belastungen durch die Energiekrise und den anhaltenden wirtschaftlichen Folgen des russischen Angriffskriegs in der Ukraine überlagert. Die Bundesregierung setzte ihre Unterstützung fort und brachte weitere Entlastungspakete auf den Weg, um den weiterhin hohen Energiekosten entgegenzuwirken und Verbraucherinnen und Verbraucher sowie die Wirtschaft zu entlasten. Diese Maßnahmen führten zu höheren Staatsausgaben, die überwiegend vom Bund finanziert wurden: Das Defizit des Bundes (-110,2 Milliarden Euro) war im Jahr 2023 etwas niedriger als im Jahr 2022, blieb jedoch höher als das Defizit des Staates insgesamt. Die Länder, Gemeinden und Sozialversicherungen realisierten weiterhin leichte Finanzierungsüberschüsse. Gemessen am nominalen BIP errechnet sich für den Staat im Jahr 2023 eine Defizitquote von 2,4 %, die damit leicht niedriger war als im Vorjahr. 2. Analyse des Geschäftsverlaufs und Lage der Gesellschaft Vor diesem Hintergrund sind wir mit unserem Umsatzanstieg von 36,48% zufrieden. Der mit dem Anstieg der Umsatzerlöse verbundene Anstieg des Materialaufwands fiel unterproportional aus, auch weil im Vorjahr Sondereffekte aus einmaligen hohen Wertberichtigungen auf Vorratsbestände in Höhe von rd. 2 Mio € erforderlich waren. Dies hatte zur Folge, dass sich der Rohertrag im Vergleich zum Vorjahr um 6.864 TEUR erhöht hat. Aufgrund gestiegener Kosten für das Jahr 2023, hat die Gesellschaft ein Jahresergebnis von TEuro 4.492 erzielt. Im Vorjahr betrug der Jahresüberschuss noch TEUR 466. Zu den wichtigsten Leistungsindikatoren der Gesellschaft zählen neben den Umsatzerlösen und dem Return on Investment (ROI) insbesondere die Marktvolumina für unsere Produkte, die potenziell erzielbaren Marktanteile sowie die Nachhaltigkeit der einzelnen Märkte. Investition und Belegschaft Investitionen wurden im Geschäftsjahr 2023 in neue Lizenzverträge in Höhe von TEuro 296 vorgenommen. Im Geschäftsjahr beschäftigte die Firma biomo pharma GmbH im Jahresdurchschnitt 75 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit einem Personalaufwand von TEuro 5.492 Finanzierung und Eigenkapital Die Investitionen in das Sachanlagevermögen wurden aus dem Cash Flow der Geschäftstätigkeit finanziert. Die kurzfristigen Verbindlichkeiten finanzieren die kurzfristigen Aktiva. Dabei ist die kurzfristige Finanzierung im Wesentlichen durch Lieferantenverbindlichkeiten gekennzeichnet. Risikobericht Für bedeutsam halten wir insbesondere Markt- und Umfeldrisiken: Das deutsche Gesundheitswesen ist in den vergangenen 35 Jahren durch eine Reihe von Reformen nachhaltig verändert worden. Zum Teil rigide Eingriffe, auch im Arzneimittelmarkt, haben die politischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen aller Beteiligten, vor allem der Krankenversicherten, erheblich beeinflusst. Gerade für die in Deutschland tätigen Arzneimittelhersteller ist die Luft besonders rau geworden. Denn im Arzneimittelwesen werden die Steuerungselemente von Jahr zu Jahr verfeinert und erfahren immer wieder variantenreiche Veränderungen. Erinnert sei nur an Strukturverträge, Richtgrößen, Arzneimittelbudgets, Bonus-Verträge - letzten Endes alles Instrumente, um dem Arzt die Verordnung von Medikamenten zu erschweren. Ein Ende der Debatte ist trotz 35 Jahren andauernder Bemühungen nicht in Sicht. Das Gesundheitswesen und die Finanzierung bleiben politische Dauerbrenner, unabhängig davon, wer gerade regiert. Marktrisiken bestehen insbesondere aus der verstärkten Wettbewerbsintensität und dem damit verbundenem Preisdruck, welche hohe Anforderungen an die Weiterentwicklungen der Kundenbeziehungen und erhöhte Qualitätsanforderungen an unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in allen Bereichen stellt. Die Zukunft eröffnet dem Generika-Markt Chancen, enthält aber auch Risiken. Durch den Konkurrenz- druck (zunehmend auch ausländischer, insbesondere asiatischer Anbieter) sowie den zunehmenden Preisdruck der Krankenkassen wird sich der Preisverfall der vergangenen Jahre fortsetzen und eine Konsolidierung der Anbieter am Markt ergeben. Ein zunehmend stärker werdender Risikofaktor ist das Problem der Lieferketten-Problematiken, auch und insbesondere im Bereich der Pharmaindustrie, hier insbesondere der vertreibenden Arzneimittel-Hersteller-Firmen. Die Ursachen für Lieferengpässe sind in jedem Einzelfall anders gelagert. Manchmal ... • wird ein Medikament von Parallelexporteuren aus dem deutschen Handel aufgekauft und in den Vertrieb eines anderen EU-Landes überführt, weil der deutsche Preis unter den dortigen abgesenkt wurde und zudem öffentlich für jeden Händler einsehbar ist, • hat ein Zulieferer den Wirkstoff oder einen anderen einen Grundstoff zu spät geliefert; • stockt die Produktion wegen Knappheit eines Hilfsstoffs oder Packmitteln, obwohl genug Wirkstoff vorrätig ist; • gibt es Produktionsprobleme durch eine größere Maschinenstörung; • muss ein Werk für Ausbau-, Umbau- oder Reparaturmaßnahmen zeitweilig stillgelegt werden - oder die Produktion wird verlagert, und der zur Überbrückung angelegte Vorrat reicht wegen nicht absehbarer Verzögerungen nicht aus; • kann eine Produktionscharge wegen Mängeln nicht für den Vertrieb freigegeben oder muss deswegen zurückgerufen werden. Die Nachproduktion braucht Zeit; • steigt der Bedarf unerwartet an (z. B. wegen einer Krankheitswelle oder weil ein anderer Hersteller ausgefallen ist), und die Produktion kann nicht so schnell hochgefahren werden; • führen auch neue gesetzliche Bestimmungen zu Einschränkungen, z.B. wenn diese Änderungen der Produktion erfordern oder es zu Verzögerungen bei der Genehmigung von solchen Änderungen kommt • Die sich seit Ende 2022 häufenden Angriffe auf zivile Frachtschiffe im Roten Meer haben massive Auswirkungen auf den Schiffsverkehr. Die weltgrößte Container-Reederei MSC kündigte an, künftig deutlich weniger Schiffe durch den Suezkanal zu schicken. Weil die Ursachen eines Lieferengpass jeweils andere sind, gibt es auch keine Standardmaßnahme, mit der sie sich alle pauschal überwinden ließen. Es sind jeweils Einzellösungen erforderlich, die mit der Zulassungsbehörde abgestimmt werden müssen. So wird beispielsweise ein Hersteller, der mehrfach von einem Zulieferer nicht versorgt werden konnte, andere Bezugsquellen ausfindig machen. Bevor Ware dieses neuen Lieferanten eingesetzt werden darf, ist aber erst eine umfangreiche Qualitätssicherung notwendig. Die Gesellschaft ist dennoch zuversichtlich, diesem Druck standzuhalten und in dem schwierigeren Markt zu bestehen. Die entsprechenden Voraussetzungen sind sowohl strategisch als auch operativ in den vergangenen Jahren geschaffen worden. Umfeldrisiken der Gesellschaft sind eng verbunden mit der Entwicklung des schwer einschätzbaren Konsumklimas einerseits und dem Mangel an qualifiziertem Personal andererseits. Dieses betrifft insbesondere auch die Schwierigkeiten bei den Lieferketten, ausgelöst durch die Covid-19-Pandemie und durch den weiterhin anhaltenden russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine. Insgesamt hat die Beurteilung der gegenwärtigen Risiken ergeben, dass keine den Fortbestand der Gesellschaft gefährdende Risiken bestehen und künftige bestandsgefährdende Risiken gegenwärtig nicht erkennbar sind. Prognosebericht Die Prognose im Lagebericht des Vorjahres für 2023, also Erreichung eines Umsatzes und Jahresergebnis knapp auf Vorjahresniveau, wurde deutlich übertroffen. Eine Prognose der zukünftigen Geschäftsentwicklung ist aufgrund der grundsätzlichen Problematik des Generika-Marktes, der nach wie vor anhaltenden Auswirkungen der Probleme der Lieferketten und insbesondere der nicht abzuschätzenden Kriegsdauer in der Ukraine mit all ihren Auswirkungen einschließlich der über mehrere Jahre weiterhin drohenden hohen Inflation sehr schwierig. Die Krankenkassen spielen ihre Marktmacht zunehmend aus. Auch in den folgenden Kalenderjahren wird die Einräumung von Rabatten an die Krankenkassen notwendig sein, um Marktanteile zu erhalten und auszubauen. Aufgrund optimierter Einkaufsbedingungen und einem in den nächsten Jahren weiter verbesserten. Hinzu kommen die nicht abzuschätzenden Folgen der sogenannten Energiewende in Deutschland, so wie sie von der Ampel-Koalition beschlossen wurde: Deutschland soll bis 2045 klimaneutral werden. Bis 2030 soll sich der Anteil der Erneuerbaren Energien fast verdoppeln - ausgehend vom Jahr 2021. Dafür muss sich die Ausbaugeschwindigkeit sogar verdreifachen. Die Bundesregierung macht deshalb mehr Tempo bei der Energiewende. Wir erwarten somit im Jahr 2024 in unserer Branche einen Umsatz auf Vorjahresniveau. Aufgrund des weiterhin vorhandenen starken Wettbewerbsdrucks im Markt gehen wir davon aus, dass die Erträge in der Branche ebenfalls stagnieren bzw. tendenziell geringer ausfallen werden. Für unsere Gesellschaft erwarten wir in 2024 einen Umsatz in ähnlicher Größenordnung wie in 2023 und gehen davon aus, dass wir das Jahresergebnis von 2023 auch in 2024 bestätigen können. Wir gehen davon aus, das die immer wieder aufkeimenden Covid-19 Fallzahlen und Folgen keine so große Rolle in der Wirtschaft spielen werden. Die Gesellschaft hat durch organisatorische Maßnahmen und durch die Investitionen in weitere Produkte (die nicht der Rabattierung der Krankenkassen unterliegen) dafür Sorge getragen, der zukünftigen risikoreichen Entwicklung auf dem Generikamarkt gewachsen zu sein und ebenfalls positive Ergebnisse zu erwirtschaften. Die biomo pharma GmbH wird kurz- bis mittelfristig weitere umsatzstarke, patentfrei werdende, bewährte Wirkstoffe aus den Bereichen Neurologie, Diabetologie, Gastroenterologie, Urologie und Orthopädie den Ärzten zum garantierten Niedrig-Preis anbieten. Durch die Niedrig-Preis-Garantie sollen diese wissenschaftlich bestens belegten, praxisbewährten Wirkstoffe einem größeren Kreis von Patienten zugänglich gemacht werden, ohne dass die verordnenden Ärzte Überschreitungen ihres Arzneimittel-Budgets befürchten müssen. Die biomo pharma GmbH sieht auch zukünftig ihre gesundheitspolitische Aufgabe darin, moderne Wirkstoffe durch effiziente strategische Kostenkontrolle den Patienten, Ärzten und Krankenkassen in Deutschland zum denkbar günstigsten Preis anzubieten. So will die biomo pharma GmbH mithelfen, dass jeder Patient in Deutschland mit dem aktuell für ihn günstigsten Wirkstoff behandelt werden kann und dass das deutsche Gesundheitswesen weiter finanzierbar bleibt. Ferner wird der Anteil an bioaktiven Gesundheitsprodukten, als Alternative zu Medikamenten-Medizin, sukzessive gesteigert. Schließlich gilt unser Augenmerk der permanenten Steigerung der Qualität unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter durch Weiterbildung in allen Bereichen sowie ein weiterer Ausbau des Nachhaltigkeitsgedankens.
Hennef, den 15.11.2024 BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023BIOMO PHARMA GMBH, HENNEFI. ALLGEMEINE ANGABEN ZUM JAHRESABSCHLUSS UND ZU DEN BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODENDer Jahresabschluss der biomo pharma GmbH, Hennef, wurde auf der Grundlage der Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Im Einzelnen waren dies folgende Grundsätze und Methoden: Die Firma lautet "biomo pharma GmbH". Der Sitz der Gesellschaft ist in Hennef. Die Firma ist eingetragen im Handelsregister beim Amtsgericht Siegburg unter der Nummer HRB 2301. Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Soweit erforderlich, wurden Teilwertabschreibungen vorgenommen. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet: - Beteiligungen zu Anschaffungskosten - Anteile an verbundenen Unternehmen zu Anschaffungskosten Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis zu 800 Euro werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Dabei wurden die Vorräte nach § 240 Abs. 4 HGB mit dem gewogenen Durchschnitt bewertet. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. In den Herstellungskosten wurden neben den Material- und Fertigungskosten und den Sonderkosten der Fertigung auch die notwendigen Material- und Fertigungsgemeinkosten einbezogen. Kosten der allgemeinen Verwaltung wurden nicht berücksichtigt. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen auf Grund überdurchschnittlicher Lagerdauer oder geminderter Verwendbarkeit werden durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Die Vorräte wurden in Höhe von 5 % (Vj 5 %) auf den niedrigeren beizulegenden Wert nach § 253 Abs. 3 S. 2 HGB abgewertet. Forderungen wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Für das allgemeine Kredit- und Forderungsausfallrisiko wurde eine pauschale Wertberichtigung vorgenommen. Die sonstigen Vermögensgegenstände wurden mit dem Nennwert angesetzt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Sofern die Tageswerte über den Rückzahlungsbeträgen lagen, wurden die Verbindlichkeiten zum höheren Tageswert angesetzt. Die Verbindlichkeiten sind im Wesentlichen durch Eigentumsvorbehalte oder verlängerte Eigentumsvorbehalte gesichert. Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Im Posten sonstige Rückstellungen sind im Wesentlichen Rückstellungen für Urlaubsverpflichtungen und sonstige Personalkosten, Gewährleistungen, Rabattverpflichtungen sowie Kosten der Jahresabschlusserstellung und -prüfung enthalten. Änderungen in Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr sind nicht eingetreten. II. ENTWICKLUNG DER EINZELNEN BILANZPOSTENa) AnlagevermögenDer Anlagenspiegel entwickelt sich im Geschäftsjahr wie folgt (in TEUR):
b) Sonstige RückstellungenDie sonstigen Rückstellungen sind für folgende Sachverhalte gebildet worden (in TEUR):
Die Rückstellungen für Gewährleistungen und Warenrücknahmen wurde mit 1,5% vom Umsatz gebildet. Die Rückstellung für Aufbewahrungsverpflichtungen wurde mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt und nach § 253 Abs.2 S.1 HGB mit den sich nach der Rückstellungsabzinsungsverordnung ergebenden Prozentsätzen für Restlaufzeiten zwischen einem und sechs Jahren abgezinst. Die Rückstellungen für Gewährleistungen und Warenrücknahmen wurde mit 1,5% vom Umsatz gebildet. Die Rückstellung für Aufbewahrungsverpflichtungen wurde mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt und nach § 253 Abs.2 S.1 HGB mit den sich nach der Rückstellungsabzinsungsverordnung ergebenden Prozentsätzen für Restlaufzeiten zwischen einem und sechs Jahren abgezinst. c) Aufteilung der Verbindlichkeiten nach RestlaufzeitenDer Verbindlichkeitenspiegel entwickelt sich im aktuellen Geschäftsjahr wie folgt (in TEUR):
Der Verbindlichkeitenspiegel des vorigen Geschäftsjahres entwickelte sich wie folgt (in TEUR):
Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind im Wesentlichen gesichert durch Eigentumsvorbehalte. Von den Sonstigen Verbindlichkeiten entfallen TEUR 454 (Vj.: TEUR 706) auf Steuern. Die Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit betragen TEUR 15 (Vj.: TEUR 15). d) Sonstige finanzielle Verpflichtungen Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen. Im Einzelnen beinhalten diese Verpflichtungen folgende Sachverhalte:
III. ANGABEN ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNGDie Gewinn- und Verlustrechnung wurde wie in den Vorjahren nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. IV. SONSTIGE ANGABENa) Geschäftsführer im Berichtsjahr Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt: • Dr. Karl-Georg Mothes (Physiker) • Diane Mothes-Großmann (Apothekerin) • Patrick Mothes (Dipl.-Volkswirt) b) Anzahl der Mitarbeiter Die Anzahl der Mitarbeiter betrug im Jahresdurchschnitt 75 (Vorjahr: 78). c) Beteiligungsbericht Die Gesellschaft ist beteiligt an der biomo-vital GmbH. Der Anteil am Stammkapital von 25.000 EUR beträgt 100%. Das Jahresergebnis 2023 beläuft sich auf 48.192 €, und das Eigenkapital beträgt zum 31.12.2023 rd. +29.897 EUR. d) Nachtragsbericht Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahrs eingetreten sind und weder in der Gewinn- und Verlustrechnung noch in der Bilanz berücksichtigt sind, lagen nicht vor. IV. ERGEBNISVERWENDUNGDie Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzgewinn (Gewinnvortrag zuzüglich Jahresüberschuss) auf neue Rechnung vorzutragen.
Hennef, den 15. November 2024 sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 28.11.2024 festgestellt. Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers(Der nachstehend wiedergegebene Bestätigungsvermerk bezieht sich auf den vollständigen Jahresabschluss vor Inanspruchnahme von Erleichterungen.) An die biomo pharma GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der biomo pharma GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der biomo pharma GmbH für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Die Website des Instituts der Wirtschaftsprüfer (IDW) enthält unter https://www.idw.de/idw/verlautbarungen/bestaetigungsvermerk/1-v2-hgb-ja-non-pie/ eine weitergehende Beschreibung der Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Diese Beschreibung ist Bestandteil unseres Bestätigungsvermerks.
Wiehl, den 28. November 2024 Jens Haas, Wirtschaftsprüfer |
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