Beteiligungsgesellschaften
AgroMais GmbH
Grothues 6, 48351 Everswinkel, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Lidija Pretnar seit 31.10.2024 | Geschäftsführer |
Guido Nacke seit 17.8.2021 | Geschäftsführer |
Sabine Drewes seit 15.4.2021 | Prokura |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
KWS SAAT SE & Co. KGaAEigenbeteiligung | 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Beteiligungen
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Agromais GmbHEverswinkelJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.07.2014 bis zum 30.06.2015Bilanz zum 30. Juni 2015AKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2014/15
Anhang der Agromais GmbH für das Geschäftsjahr 2014/15Werte in Tausend Euro (T€), wenn nicht anders angegebenAllgemeine AngabenGliederung der Bilanz und der Gewinn- und VerlustrechnungZur Verbesserung der Übersichtlichkeit sind vermerkpflichtige Angaben ausschließlich im Anhang enthalten. Für die Gewinn- und Verlustrechnung findet im Hinblick auf die Einbeziehung in den Konzernabschluss der KWS SAAT SE, Einbeck, das Umsatzkostenverfahren Anwendung. Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage des Handelsgesetzbuches und des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung erstellt. Bilanzierungs- und BewertungsmethodenDie Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden gegenüber dem Vorjahr im Wesentlichen unverändert fortgeführt. Vergleichbarkeit mit dem VorjahrIm Berichtsjahr werden in Anlehnung an die im KWS-Konzern übliche Praxis erstmalig die an die Handelspartner gezahlten Provisionen für die Übernahme der Logistik und Inkassofunktionen in Höhe von T€ 1.313 unter den Vertriebskosten ausgewiesen. Im Vorjahr wurden diese Beträge von den Umsatzerlösen gekürzt. Immaterielle VermögensgegenständeDie Bewertung der Immateriellen Vermögensgegenstände erfolgt zu Anschaffungskosten unter Berücksichtigung planmäßiger Abschreibungen. Bei voraussichtlich dauernden Wertminderungen wird außerplanmäßig abgeschrieben. Die Nutzungsdauer beträgt drei bis fünf Jahre. Es wurde die lineare Abschreibungsmethode gewählt. SachanlagenDie Bewertung des Sachanlagevermögens erfolgt zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten und unter Berücksichtigung planmäßiger Abschreibungen. Bei voraussichtlich dauernden Wertminderungen wird außerplanmäßig abgeschrieben. Die Nutzungsdauer beträgt bei Einbauten, Technischen Anlagen und Maschinen fünf bis zehn Jahre und bei Anderen Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung drei bis zehn Jahre. Für in 2009 und 2010 angeschaffte bewegliche Anlagegüter kommt die lineare Abschreibungsmethode bzw. unter Ausnutzung der steuerlichen Regelungen die degressive Abschreibungsmethode mit Übergang auf die lineare Methode zur Anwendung. Die ab dem Geschäftsjahr 2010/2011 angeschafften beweglichen Anlagegüter werden nur nach der linearen Abschreibungsmethode bewertet. Für abnutzbare bewegliche Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens, die zu einer selbständigen Nutzung fähig sind, deren Anschaffungskosten oder Herstellungskosten netto € 150,01 bis € 1.000,00 betragen, wird im Wirtschaftsjahr der Anschaffung, Herstellung oder Einlage ein Sammelposten im Sinne von § 6 Abs. 2a EStG gebildet. Dieser wird im Wirtschaftsjahr der Bildung und in den folgenden vier Wirtschaftsjahren mit jeweils 20 % aufgelöst. VorräteDie Vorräte werden zu Anschaffungskosten bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Dabei wird qualitäts- und mengenbedingten Verwertungsbeeinträchtigungen Rechnung getragen. Forderungen und sonstige VermögensgegenständeForderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden entsprechend ihrer Fristigkeit zum Nenn- oder Barwert angesetzt. Einzelrisiken sind durch Wertberichtigungen, das allgemeine Kreditrisiko durch eine Pauschalwertberichtigung berücksichtigt. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche VerpflichtungenIm Dezember 2010 wurde das Versicherungskapital der Rückdeckungsversicherung eines ehemaligen Geschäftsführers ausgezahlt. Gemäß Pensionsvertrag wird für diese Person seit dem 1. Januar 2011 eine monatliche Rente ausgezahlt. Für Pensionsverpflichtungen aus Deferred Compensation existieren Rückdeckungsversicherungsverträge, welche an die Pensionäre verpfändet sind. Entsprechend werden die Verpflichtungen und der Aktivwert der Rückdeckungsversicherung nach § 246 Abs. 2 HGB saldiert ausgewiesen. Die Pensionsrückstellung in Höhe von T€ 403 wurde nach versicherungsmathematischen Grundsätzen gemäß der Projected Unit Credit Method (PuC-Methode) berechnet. Dabei sind jährliche Rentenanpassungen mit 1,0 % (Vorjahr: 1,0 %) entsprechend berücksichtigt. Als Rechnungszins wurde der durchschnittliche Marktzinssatz der letzten 7 Jahre verwendet (Bundesbankzins), der sich bei einer angenommen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt. Er beträgt 4,21 % (Vorjahr: 4,79 %). Es wurden die Richttafeln 2005 G von Prof. Dr. Heubeck zugrunde gelegt. Übrige RückstellungenDie sonstigen Rückstellungen werden in Höhe des Erfüllungsbetrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Sie berücksichtigen alle erkennbaren Risiken aus schwebenden Geschäften und ungewissen Verpflichtungen. Kurzfristige Rückstellungen werden nicht abgezinst. Auswirkungen aus den Änderungen des Abzinsungssatzes werden im Betriebsergebnis ausgewiesen. VerbindlichkeitenVerbindlichkeiten sind zu ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Gewinn- und VerlustrechnungFür die Darstellung der Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Umsatzkostenverfahren gewählt. In den Aufwendungen für die Funktionsbereiche werden sämtliche zurechenbaren Kosten einschließlich der sonstigen Steuern erfasst. Die Zurechnung der Aufwendungen zu Herstellungs-, Vertriebs- und Allgemeinen Verwaltungskosten erfolgt auf Grundlage des Verursachungsprinzips. Erläuterungen zur Bilanz1. AnlagevermögenDie Aufgliederung der in der Bilanz zusammengefassten Anlageposten und ihre Entwicklung im Geschäftsjahr 2014/15 sind im Anlagenspiegel dargestellt. 2. Immaterielle VermögensgegenständeDer Posten beinhaltet im Wesentlichen entgeltlich erworbene Software und Lizenzen für die elektronische Datenverarbeitung sowie einen Werbefilm und eine Bestell App. 3. SachanlagenIn den Sachanlagen (T€ 98) sind hauptsächlich Gegenstände oder Betriebs- und Geschäftsausstattung enthalten. 4. Vorräte
Es sind Abwertungen auf Saatgutbestände in Höhe von T€ 814 (Vorjahr T€ 1.220) aus qualitativer Betrachtung und T€ 175 (Vorjahr T€ 28) aus quantitativer Betrachtung vorgenommen worden. 5. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben Laufzeiten von weniger als einem Jahr. Es wurden Einzelwertberichtungen in Höhe von T€ 71 (Vorjahr T€ 72) und Pauschalwertberichtigungen in Höhe von T€ 4 (Vorjahr T€ 3) vorgenommen. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen bestehen zum einen gegen die KWS SAAT SE in Höhe von T€ 13.141 (Vorjahr: T€ 15.350). Sie betreffen im Geschäftsjahr Forderungen aus der Anlage von Tagesgeldern (Cash-Pooling). Des Weiteren bestehen Forderungen in Höhe von T€ 31 gegen die Betaseed GmbH für den Vertrieb von Zuckerrüben. 6. Eigenkapital
Der Bilanzgewinn insgesamt hat sich wie folgt entwickelt:
7. Rückstellungen
PensionsrückstellungenDie Pensionsrückstellungen bestehen aus Deferred Compensation in Höhe von T€ 146 (Vorjahr: T€ 141), die nach § 246 Abs. 2 HGB saldiert mit den in gleicher Höhe bestehenden Rückdeckungsansprüchen, deren Zeitwert ihren Anschaffungskosten entspricht, ausgewiesen werden. Sonstige RückstellungenDieser Posten enthält Rückstellungen für sonstige Personalaufwendungen (T€ 405), Provisionen (T€ 170), Sozialversicherung freie Mitarbeiter (T€ 105), sonstige ausstehende Rechnungen (T€ 69), Prüfungs- und Beratungskosten (T€ 46), Wertgutschriften (T€ 40), Gewährleistungen und Reklamationen (T€ 30) und Abfallentsorgung (T€ 27). 8. Verbindlichkeiten
Sonstige finanzielle VerpflichtungenDie Sonstigen finanziellen Verpflichtungen in Höhe von T€ 888 bestehen für 49 geleaste PKWs mit T€ 432, für Mietverträge mit T€ 248 und einen Werbeflächenvertrag mit T€ 27. Für Dienstleistungsverträge fallen T€ 181 an, davon betreffen T€ 167 verbundene Unternehmen. Die Sonstigen finanziellen Verpflichtungen basieren mit T€ 563 auf Verpflichtungen mit einer Laufzeit bis zu einem Jahr, mit T€ 325 auf Verträgen mit Restlaufzeiten bis zu fünf Jahren. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung9. UmsatzerlöseDie Umsatzerlöse betreffen den Verkauf von Maissaatgut. 10. Sonstige betriebliche Erträge
11. Sonstige betriebliche Aufwendungen
12. Finanzergebnis
13. Steuern vom Einkommen und vom ErtragDie Steuern vom Einkommen und vom Ertrag im Geschäftsjahr 2014/15 betragen T€ 1.439 (Vorjahr T€ 1.782). Der Steueraufwand setzt sich aus Körperschaftsteuer und Solidaritätszuschlag in Höhe von T€ 753 (Vorjahr T€ 933) sowie aus Gewerbesteuer in Höhe von T€ 686 (Vorjahr T€ 849) zusammen. Die periodenfremden Steueraufwendungen betragen T€ 12 (Vorjahr: T€ 366). Sie entfallen in Höhe von T€ 6 (Vorjahr: T€ 192) auf Körperschaftsteuer und Solidaritätszuschlag sowie in Höhe von T€ 6 (Vorjahr: T€ 174) auf Gewerbesteuer. 14. Materialaufwand
15. Personalaufwand/Mitarbeiter
Sonstige AngabenErgebnisverwendungEs wird vorgeschlagen, eine Ausschüttung in Höhe von T€ 3.500 vorzunehmen und den Rest des Bilanzgewinns in Höhe von T€ 10.283 auf neue Rechnung vorzutragen. UnternehmensverbindungDie Gesellschaft ist über die KWS MAIS GmbH, Einbeck, mittelbares Tochterunternehmen der KWS SAAT SE, Einbeck, und wird in deren Konzernabschluss einbezogen. Der Konzernabschluss wird im Bundesanzeiger veröffentlicht. Bezüge der OrganmitgliederDa nur einer der Geschäftsführer von der Gesellschaft bezahlt wird, wird auf die Veröffentlichung der Gesamtbezüge der Geschäftsführung verzichtet. Pensionsrückstellungen früherer OrganmitgliederFür einen früheren Geschäftsführer ist zum Bilanzstichtag eine Pensionsrückstellung in Höhe von T€ 403 gebildet. Für einen weiteren ehemaligen Geschäftsführer sind Pensionsrückstellungen aus Deferred Compensation in Höhe von T€ 59 erfasst, die mit verpfändetem Deckungsvermögen in gleicher Höhe vollständig verrechnet wurden. Nur einer der ehemaligen Geschäftsführer erhält laufende Bezüge, daher wird auf die Angabe der Gesamtbezüge verzichtet. BeiratMitglieder des Beirats im Berichtszeitraum waren: Thomas Mallmann Geschäftsführer KWS MAIS GmbH Dr. Dirk Augustin Geschäftsführer KWS MAIS GmbH GeschäftsleitungMitglieder der Geschäftsführung im Berichtszeitraum waren: Wilhelm Lübking (Vorsitzender) Geschäftsführer Stefan Bettenhausen Geschäftsführer
Everswinkel, den 31. August 2015 Agromais GmbH DIE GESCHÄFTSFÜHRUNG Wilhelm Lübking Stefan Bettenhausen Lagebericht für das Geschäftsjahr 2014/2015Agromais GmbHDie Agromais GmbH ist ein auf Maissaatgut spezialisiertes Vertriebsunternehmen, vorwiegend konzentriert auf Deutschland. Der Vertrieb des Maissaatguts erfolgt über Wiederverkäufer an Landwirte. Die Agromais GmbH hat ein intensives Beratungswesen aufgebaut, um die Landwirte bei ihrer Sortenentscheidung fachgerecht zu unterstützen. A. Darstellung des Geschäftsverlaufs1. Entwicklung der BrancheUnserer Einschätzung zufolge ist die Maisanbaufläche zur Aussaat 2015 stabil geblieben. Daher gehen wir des Weiteren davon aus, dass die Anbaufläche auch in den jeweiligen Bundesländern in diesem Jahr nur in geringem Maße vom Vorjahr abweicht. Offizielle Zahlen zur Flächenentwicklung liegen zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht vor. Basierend auf der oben genannten geschätzten Flächenentwicklung erreicht die Agromais GmbH nach eigenen Berechnungen einen Marktanteil von ca. 10 % und ist somit weiterhin voraussichtlich die Nummer drei im deutschen Maissaatgutmarkt. 2. Umsatz- und AuftragsentwicklungDer Gesamtumsatz der Gesellschaft beläuft sich im abgeschlossenen Geschäftsjahr auf T€ 40.224 (Vorjahr T€ 36.464 / +10,3 %). Dieses Umsatzwachstum ist auf einen Absatzmengen- und Preisanstieg zurückzuführen. Weiterhin wirkt sich eine Zuordnungsänderung von Provisionen in die Vertriebskosten positiv auf die Höhe der Umsatzerlöse aus. B. Darstellung der Lage1. VermögenslageDer Bestandswert an Saatgut liegt nach erforderlichen qualitativen und quantitativen Abwertungen bei T€ 1.258 und damit um T€ 522 (+70,9 %) höher als im Vorjahr. Dies ist hauptsächlich auf geringere qualitative Abwertungen und höhere Einstandskosten zurückzuführen. Da bei den Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen ein leichter Bestandsrückgang zu verzeichnen ist, ergibt sich ein Vorratsvermögen für die Gesellschaft von T€ 1.362 (Vorjahr T€ 908). Mit 8,3 % bildet das Vorratsvermögen nur einen geringen Anteil an der Bilanzsumme. Mit T€ 14.866 liegen die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände zum 30.06.2015 um T€ 1.080 unter dem Vorjahr. Dieses Volumen entspricht 90,5 % der Bilanzsumme. Der Forderungsbestand aus Lieferungen und Leistungen mit fremden Dritten liegt mit 473 T€ um T€ 182 über dem Vorjahr. Bezogen auf die Bilanzsumme sind dies 2,9 %. Den wesentlichen Posten bilden die Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von T€ 13.172 (Vorjahr T€ 15.350). Im Geschäftsjahr 2014/15 hat die Gesellschaft keine außergewöhnlichen Investitionen durchgeführt. Das Anlagevermögen und 100 % der Vorräte sind zum Bilanzstichtag durch das Eigenkapital gedeckt. Das Eigenkapital im Berichtsjahr hat sich bedingt durch die Ausschüttung und unter Berücksichtigung des Jahresüberschusses um T€ 698 auf T€ 13.887 erhöht. Zum Bilanzstichtag waren Rückstellungen in Höhe von T€ 1.296 zu bilden. Dies sind T€ 718 weniger als im Vorjahr (T€ 2.014). Hierin enthalten sind T€ 403 Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen (Vorjahr T€ 382) und T€ 893 sonstige Rückstellungen (Vorjahr T€ 1.513). Der Anteil der Rückstellungen an der Bilanzsumme liegt mit 7,9 % deutlich unter Vorjahresniveau (11,8 %). Die Verbindlichkeiten in Höhe von T€ 1.249 liegen um T€ 548 unter Vorjahr (T€ 1.797). In Relation zur Bilanzsumme betragen die Verbindlichkeiten 7,6 % nach 10,6 % im Vorjahr. Die Bilanzsumme verringerte sich im Berichtsjahr auf T€ 16.432. Die Eigenkapitalquote beträgt zum Bilanzstichtag 84,5 % (Vorjahr 77,6 %). 2. FinanzlageDer Cash-Flow aus laufender Geschäftstätigkeit beträgt T€ 1.399 nach einem Mittelzufluss im Vorjahr in Höhe von T€ 3.674. Dies resultiert insbesondere aus der Entwicklung des Jahresergebnisses T€ 4.199 (Vorjahr T€ 3.577) auf der einen Seite, und der Entwicklung der Rückstellungen T€ -718 (Vorjahr T€ -266) der Verbindlichkeiten T€ -548 (Vorjahr T€ -110) und der Vorräte/Forderungen T€ -1.591 (Vorjahr T€ 405) auf der anderen Seite. Der Cash-Flow aus der Investitionstätigkeit veränderte sich lediglich um T€ 60 auf T€ - 108 (Vorjahr T€ -48). Bei einem im Vergleich zum Vorjahr um T€ 2.275 verminderten Cash-Flow aus laufender Geschäftstätigkeit und einem Cash-Flow aus der Finanzierungstätigkeit in Höhe von T€ -3.500 (Vorjahr T€ -2.500) verringerte sich der Finanzmittelfonds um T€ 2.209 auf T€ 13.141 (Vorjahr T€ 15.350). Der Finanzmittelfonds umfasst bei der KWS SAAT SE angelegte Tagesgelder (Cash-Pooling). 3. ErtragslageDer Gesamtumsatz beläuft sich im abgeschlossenen Geschäftsjahr auf T€ 40.224 (Vorjahr T€ 36.464 / +10,3 %), mit einem um 20 % besseren Bruttoergebnis. In dieser Position sind auch die vorgenommenen Warenabwertungen und Gewährleistungsrisiken enthalten. Das Ergebnis der Betriebstätigkeit erhöht sich gegenüber dem Vorjahr um T€ 295 (+5,5 %) auf T€ 5.655, im Wesentlichen bedingt durch ein höheres Bruttoergebnis, das den Anstieg der Vertriebskosten überkompensiert hat. Bei Ertragsteuern von T€ 1.439 (Vorjahr: T€ 1.782) ergibt sich ein um T€ 622 höherer Jahresüberschuss von T€ 4.199. Gemessen am Umsatz liegen die Vertriebsaufwendungen bei 24,0 % (Vorjahr 20,8 %). Der Anstieg der Vertriebskosten ist insbesondere auf die Umgliederung von Vertriebsprovisionen aus dem Umsatz in die Vertriebsfunktion zurückzuführen. Die Verwaltungskosten liegen wie im Vorjahr bei 0,7 %. Das Finanzergebnis hat sich gegenüber dem Vorjahr um T€ 16 auf T€ -17 reduziert. Das im letzten Lagebericht prognostizierte leicht rückläufige Betriebsergebnis ist so nicht eingetreten. Insbesondere durch eine höhere Absatzmenge und durchschnittlich höhere Verkaufspreise konnte eine höhere Marge erreicht werden. Unter Erwartung liegende Vertriebskosten und die Auflösung von Rückstellungen, die in den sonstigen betrieblichen Erträgen ausgewiesen werden, sind ebenfalls für den Ergebniszuwachs verantwortlich. C. Chancen und Risiken der zukünftigen EntwicklungDas operative Geschäft unterliegt den üblichen Marktrisiken hinsichtlich Absatz und Verkaufspreise. Das bestehende Kreditmanagement hilft, eventuelle Liquiditätsrisiken bei unseren Kunden und Vertragspartnern schnell zu erkennen und somit das Risiko von Forderungsausfällen zu minimieren. Für das Geschäftsjahr 2015/16 rechnet die Gesellschaft mit einer unveränderten Marktposition. Das für das Geschäftsjahr 2015/16 geplante operative Betriebsergebnis wird aller Voraussicht nach, bedingt durch höhere Herstellkosten und Vertriebsaufwendungen deutlich unter dem Niveau des Vorjahres liegen. Im Rahmen unseres Chancenmanagements beobachten wir intensiv das Marktumfeld und versuchen diesbezüglich, unser Portfolio weiter um geeignete Produkte zu ergänzen. Darüber hinaus dient die Marktbeobachtung dazu, zukünftige Markttrends frühzeitig zu erkennen und sich daraus entwickelnde Chancen entsprechend zu nutzen. Nach einem Jahr Kooperation mit der Betaseed GmbH, Frankfurt, im Vertrieb von Zuckerrübensaatgut konnten erste positive Erfahrungen gesammelt werden, die zuversichtlich stimmen. Die erwarteten Synergieeffekte durch die Aufnahme einer weiteren Kultur ins Portfolio und die damit verbundene Ansprache neuer Kundenkreise, wurden als positiv gewertet und bieten auch zukünftig noch Potenziale für eine weitere Marktdurchdringung. Durch solide Steuerungsstrukturen stellen wir dabei sicher, dass potenzielle Chancen für das Unternehmen erkannt und unter Berücksichtigung der verfügbaren Ressourcen sowie unter Abwägung etwaiger Risiken bewertet werden. Ziel ist es dabei, ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Chancen und Risiken zu erreichen. D. Berichterstattung nach § 289 Abs. 2 HGB1. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres (§ 289 Abs. 2 Nr. 1 HGB) Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres sind nicht eingetreten. 2. Wesentliche Risiken und das Risikomanagement (§ 289 Abs. 2 Nr. 1 HGB) Die Agromais GmbH setzt ein integriertes System zur Früherkennung und Überwachung von unternehmensspezifischen Risiken ein. Der erfolgreiche Umgang mit Risiken wird von der Zielsetzung geleitet, eine ausgewogene Balance von Ertrag und Risiko zu erreichen. Die Risikokultur des Unternehmens ist gekennzeichnet durch risikobewusstes Verhalten, klare Verantwortlichkeiten, Unabhängigkeit im Risikocontrolling und adäquate Aufsicht durch die Geschäftsleitung sowie durch die Implementierung interner Kontrollen. Das Risikomanagement ist integraler Bestandteil der gesamten Planungs-, Steuerung- und Berichterstattungsprozesse. Es zielt auf die systematische Identifikation, Bewertung, Kontrolle und Dokumentation von Risiken ab. Das operative Controlling prüft laufend die operativen Risiken. Die Geschäftsführung wird durch ein umfangreiches Berichtswesen kontinuierlich sowie gegebenenfalls ad hoc informiert. In regelmäßigen externen Revisionen werden die Sicherheit, Wirtschaftlichkeit und Ordnungsmäßigkeit von Geschäftsabläufen sowie die Wirksamkeit interner Kontrollsysteme geprüft und bewertet. Ein Frühwarnsystem ist eingerichtet, sodass regelmäßig unverzüglich über gravierende Abweichungen zu den Planwerten berichtet wird. Das operative Geschäft ist den üblichen Marktrisiken bezüglich Absatz und Preis ausgesetzt. Haftungs- und Rechtsrisiken wird durch die Bildung von Rückstellungen Rechnung getragen. Liquiditätsrisiken sind im Blick auf die gewährten Kreditzusagen und das bestehende Liquiditätsmanagement nicht erkennbar. Forderungsrisiken werden durch das Debitorenmanagement unter Vorgabe von Kreditlimits und der begleitenden Beobachtung von Bonität und Zahlungsverhalten der Kunden minimiert.
Everswinkel, den 31. August 2015 Wilhelm Lübking Stefan Bettenhausen Niederschriftüber die am 30. Oktober 2015 stattgefundene ordentliche Gesellschafterversammlungder Agromais GmbH, Grothues 6, 48351 Everswinkel (Amtsgericht Münster HRB 9761)In den Geschäftsräumen der KWS MAIS GmbH, Grimsehlstraße 31, 37574 Einbeck, hielten heute eine ordentliche Gesellschafterversammlung ab:
Tagesordnung:1.) Feststellung des Jahresabschlusses zum 30.06.2015 2.) Beschlussfassung über die Verwendung des Geschäftsergebnisses 2014/2015 3.) Entlastung der GF für das GJ 2014/2015 4.) Wahl des Wirtschaftsprüfers für das GJ 2015/2016 5.) Verschiedenes zu 1.:Der Jahresabschluss zum 30.06.2015 wird vorgelegt, von der Geschäftsführung erläutert und von der Gesellschafterversammlung genehmigt. zu 2.:Die Gesellschafterversammlung beschließt einstimmig, dass aus dem Bilanzgewinn des Geschäftsjahres 2014/2015 in Höhe von 13.782.693,73 €uro, 3.500.000,00 €uro an die Gesellschafterin ausgeschüttet werden und der Restbetrag in Höhe von 10.282.693,73 €uro auf neue Rechnung vorgetragen wird. Die Auszahlung erfolgt per 30. November 2015. zu 3.:Die Gesellschafterversammlung beschließt einstimmig, den im Geschäftsjahr 2014/2015 amtierenden Geschäftsführern Wilhelm Lübking und Stefan Bettenhausen Entlastung zu erteilen. zu 4.:Die Gesellschafterversammlung beschließt einstimmig, als Wirtschaftsprüfer für das Geschäftsjahr 2015/2016 die Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaft Deloitte & Touche GmbH, Aegidienstorplatz 2 a, 30159 Hannover, zu bestellen. zu 5.:Da keine weiteren Wortmeldungen vorliegen, wird die Gesellschafterversammlung um 16:00 Uhr abgeschlossen.
Einbeck, den 30. Oktober 2015 KWS MAIS GmbH Dr. Dirk Augustin Thomas Mallmann Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Agromais GmbH, Everswinkel, für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2014 bis 30. Juni 2015 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der Geschäftsführung der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung gemäß § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführung sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss der Agromais GmbH, Everswinkel, den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Hannover, den 18. September 2015 1111464/ba
Bukowski, Wirtschaftsprüfer Berger, Wirtschaftsprüfer SNR 2015114652 |
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