Stammdaten

Register
Amtsgericht Braunschweig HRB 8276
Eingetragen
22.9.2005
Branche
Rohrleitungstiefbau, Brunnenbau und KläranlagenbauGas-, Wasser-, Heizungs- sowie Lüftungs- und KlimainstallationWassergewinnung mit Fremdbezug zur Verteilung
Gegenstand
a) die Projektierung, Planung, Herstellung, Instandsetzung, Wartung und der Vertrieb von Wasserversorgungs- und Rückgewinnungs- sowie Abwasserentsorgungsanlagen, b) Schwimmbadtechnik, c) die Herstellung, Instandsetzung, Wartung und der Vertrieb von Gasversorgungsanlagen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Florian Germer
seit 4.3.2024
Geschäftsführer
Torsten Kurtz
seit 8.5.2020
Prokura
Kevin Schiffer
seit 15.2.2018
Prokura
Andreas Walenczyk
seit 30.7.2010
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.

Gesellschafter

4 Gesellschafter

GmbH-Struktur

1 von 4 angezeigt

Überland-Zentrale Helmstedt Aktiengesellschaft
Germany
1000000
50.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

LANDWEHR Wassertechnik GmbH

Schöppenstedt

Jahres- und Tätigkeitsabschluss nach EnWG, TKG zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

1. Wirtschaftliche Rahmenbedingungen

Die LANDWEHR Wassertechnik GmbH (LWT oder Gesellschaft) zählt zu den größten Fachfirmen im Bau von Schwimmbadwasseraufbereitungsanlagen im deutschen Markt. LWT bestätigt nachhaltig ihre Position im Anlagenbau für Medienversorgung und Wasseraufbereitungstechnik insbesondere im industriellen und kommunalen Segment sowie im Segment Tief- und Rohrleitungsbau.

Unsere Kernkompetenzen umfassen insbesondere Wasseraufbereitung und Medienversorgung im Allgemeinen, Rohrleitungsbau, Wasserwerkstechnik und Brunnenwasser sowie als zertifizierter Schweißfachbetrieb den Stahlbau und Stahlkonstruktionen. LWT verfügt dabei über umfassende Ingenieurkompetenz zur Planung und Beratung und über Expertise in diversen Techniken der Filtrationsanlagen, in Dosier- und Steuerungssystemen, in zertifizierten Schweißverfahren für Stahl und Edelstahl sowie in umfangreichen Verfahren in der Kunststoffverarbeitung. Die Gesellschaft ist zertifizierter Fachbetrieb des DVGW auf den Gebieten Gas und Wasser und seit 2023 als Handwerksbetrieb Elektrotechnik eingetragen.

Sowohl die Entwicklung der Weltwirtschaft als auch unser LWT-Umfeld und das Geschäftsjahr 2023 sind neben hoher Inflation und schleppender Konjunktur geprägt von den geopolitischen Risiken insbesondere durch andauernde Kriege in der Ukraine und im Nahen Osten. Weiterhin sind trotz vermeintlich überstandener Corona-Pandemie vielerorts die Krankenstände der Belegschaft auf hohem Niveau. Getrieben von Lieferengpässen und Knappheit an Energieträgern zeigte sich die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland in der Rezession. Die Inflation bewegt sich in Deutschland und Europa unverändert auf einem überhöhten Niveau. Nicht zuletzt können knappe Haushaltsmittel der Öffentlichen Hand und das in diesem Zusammenhang erfolgte Urteil des BVerfG zur fehlenden Verfassungsmäßigkeit zuvor eingeplanter Haushaltsmittel spürbare Auswirkungen auf die Investitionen auch unserer öffentlichen Auftraggeber und damit mittelbar auf unsere Beschäftigung haben.

Die Gesellschaft richtet ihre Prozesse und Maßnahmen in ihren Geschäftsfeldern auf dieses Umfeld ein. Der weitere Ausbau des Geschäftsfeldes Tief- und Rohrleitungsbau wird zielgerichtet fortgesetzt. Gleiches gilt im Kerngeschäft Badewassertechnik mit der Einschränkung, dass eine Vielzahl von Bauverzögerungen oder -verschiebungen eine rationale Planung deutlich erschwerte. Im Jahr 2023 hat sich die Anzahl als auch das Volumen abgeschlossener Großprojekte im Vorjahresvergleich deutlich verringert.

Die Gesamtleistung des Segments blieb weitgehend konstant. Auf dem Gebiet der Badewassertechnik erkennen wir auch im abgelaufenen Geschäftsjahr eine hohe Nachfrage nach Bäderneubauten. Allerdings hat sich die Anzahl von öffentlichen Ausschreibungen, die wegen fehlender Mittel und der gestiegenen Beschaffungspreise aufgehoben werden, deutlich erhöht. Unverändert wird in den öffentlichen Medien im Zusammenhang mit dem vielerorts fehlenden Schwimmunterricht in den Schulen auf marode Schwimmbäder aufmerksam gemacht.

LWT hat ihre Prozesse und Maßnahmen in ihren Geschäftsfeldern auf dieses Umfeld eingerichtet. Der weitere Ausbau des Geschäftsfeldes Tief- und Rohrleitungsbau (nachfolgend T-/RLB) an den Standorten Lüneburg, Springe und Schöningen wird zielgerichtet fortgesetzt. Gleiches gilt im Kerngeschäft Badewassertechnik mit der Einschränkung, dass eine Vielzahl von Bauverzögerungen oder -verschiebungen zu verzeichnen sind, die eine rationale Planung deutlich erschweren und auch bis ins Jahr 2024 hineinwirken.

2. Das Geschäftsjahr 2023 im Überblick

LWT hat im Geschäftsjahr 2023 die positive wirtschaftliche Entwicklung fortsetzen können. Die Gesamtleistung erhöhte sich um € 0,9 Mio. auf € 18,9 Mio., obwohl sich die Umsatzerlöse abrechnungsbedingt um € 9,6 Mio. auf € 15,5 Mio. verringerten. Der Bestand an unfertigen Projekten erhöhte sich hingegen um € 3,4 Mio. auf € 10,4 Mio. (Vj. € 7,0 Mio.). Das Jahresergebnis vor Ertragsteuern liegt mit € 0,6 Mio. auf dem Vorjahresniveau. LWT entwickelt ihre Organisation und zugehörige betriebliche Prozesse wie auch die zielgerichtete Kommunikation mit den Geschäftspartnern ständig fort. Im Berichtsjahr waren neben den Rezertifizierungen Kabelleitungstiefbau Gütezeichen RAL-GZ 962/2 und der DIN EN 1090 (Stahlbau) auch die Voraussetzungen für die Eintragung als Handwerksbetrieb Elektrotechnik geschaffen worden. Unsere Kernkompetenzen auf dem Gebiet der Wasseraufbereitungs- bzw. Medienversorgungsanlagen von der technischen Konzeption bis zur Endmontage konnten so weiter ausgebaut werden.

Durch das finanzielle Engagement der Gesellschafterin Avacon Wasser GmbH wird LWT nachhaltig unterstützt. Die Liquidität der Gesellschaft ist durch Eigenmittel und eine bereitgestellte Kontokorrent-Kreditlinie umfassend sichergestellt und eröffnet LWT umfassende Optionen, auch Großprojekte im Anlagenbau zu begleiten. Im abgelaufenen Geschäftsjahr hat LWT wiederholt umfassende Investitionen u.a. in den Maschinen- und Fuhrpark mit Eigenmitteln finanziert.

3. Marktsituation und Geschäftsverlauf

LWT weist neben der Kernkompetenz der Ingenieure, qualifizierten Fachkräfte und Montageteams auf eine langjährige Erfahrung als Fachbetrieb hin. Im Geschäftsjahr 2023 wurden die regionalen Geschäftsbeziehungen im Rohrleitungsbau innerhalb des Avacon-Konzerns gezielt weiterentwickelt. Im Bereich der Schwimmbadtechnik verzeichnen wir eine nachhaltige Nachfrage sowohl für Neubauten als auch für Bädersanierungen und -attraktivierungen. Unverändert stellt sich LWT dem Wettbewerb auch mit ihren Eigenprodukten, insbesondere der bewährten Filtrationstechnik (Saugfilter) mit dem Kunststoff-Unterdruckfiltersystem "Formula".

Die Gesellschaft ist Ausbildungsbetrieb sowohl im gewerblichen als auch im kaufmännischen Bereich. Dies wird bei Bedarf ergänzt um die Integration von Jungingenieuren durch die Betreuung von Bachelorarbeiten und mögliche anschließende Eingliederung der Hochschulabsolventen. Weitere Maßnahmen sind die frühzeitige Rekrutierung geeigneter Fachkräfte unter Engpassbetrachtung, deren Eingliederung und Fortbildung/Spezialisierung auf den Geschäftsfeldern der LWT sowie die Bindung und Weiterentwicklung der eigenen Ressourcen.

Die Geschäftsführung der LWT setzt damit Ihren Kurs fort, die gefestigte gute Marktposition weiter auszubauen. Im Mittelpunkt stehen dabei weiterhin Kundenzufriedenheit, Kompetenz und Termintreue.

4. Umsatz- und Ertragslage

Sowohl die Geschäftsentwicklung insgesamt als auch das wiederholt gute Betriebsergebnis ist Ausdruck der nachhaltigen Prozessoptimierung und qualitäts- und kundenorientierter Arbeit, die die Planansätze und Einschätzungen der Gesellschaft bestätigen und übertreffen. Der Auftragsbestand und die erfolgreiche Akquisitionstätigkeit stellen wiederholt und trotz der oben genannten schwierigen Rahmenbedingungen eine belastbare Ausgangsgröße für eine Fortsetzung der positiven Geschäftsentwicklung dar.

Das Geschäft der Gesellschaft wird im Wesentlichen mit Hilfe finanzieller Leistungsindikatoren gesteuert. Diese umfassen vor allem die Größen Gesamtleistung und Jahresergebnis vor Ertragsteuern. Das Geschäftsjahr 2023 schließt mit einer Gesamtleistung von € 18,9 Mio. und einem Jahresergebnis vor Ertragsteuern von T€ 550 ab.

Die Prognosen des Vorjahres, die eine Gesamtleistung und ein Jahresergebnis vor Ertragsteuern auf dem Niveau des Geschäftsjahres 2022 vorsahen, wurden im Hinblick auf die Gesamtleistung um rund 5 % übertroffen und im Hinblick auf das Jahresergebnis vor Ertragsteuern erreicht.

5. Investitionen und Finanzierung

Im Geschäftsjahr 2023 hat die Gesellschaft Investitionen in Höhe von € 0,8 Mio. getätigt (Vorjahr € 1,1 Mio.). Investitionen erfolgten vornehmlich in die Erneuerung und Beschaffung von Fahrzeugen, Werkzeugen und Maschinen bzw. in die IT-Ausstattung. Die Finanzierung erfolgte im Rahmen der Innenfinanzierung.

6. Chancen- und Risikoberichterstattung

Risiken wurden insbesondere aufgrund folgender Sachverhalte identifiziert:

(Nicht-)Verfügbarkeit von Fachkräften

anhaltender Preisdruck infolge des starken Wettbewerbs

Kostendruck durch einen - bereits seit 2022 signifikanten - Anstieg der Beschaffungspreise

schlechte Zahlungsmoral der Auftraggeber

zögerliche Ausschreibung bzw. Vergabe der Projekte durch die Institutionen der Öffentlichen Hand und rückläufige Investitionsbereitschaft für Schwimmbäder

zunehmende Verlagerung von Projektrisiken auf den Auftragnehmer, u.a. im Zusammenhang mit der Tendenz zu Vergaben durch Generalunternehmer

allgemeine konjunkturelle Situation in der Baubranche

Risiken im Zusammenhang mit der geopolitischen Lage und des insgesamt weiterhin hohen Krankenstands nach Überwinden der Corona-Pandemie

Risiken aus Rechtsstreitigkeiten und Gewährleistungen wurden zum Bilanzstichtag unter Berücksichtigung der Abwicklung bzw. Beendigung teilweise gerichtlich anhängiger Verfahren angemessen bewertet.

Die Gesellschaft verfügt über geeignete Aufzeichnungen und Instrumente der Personaleinsatz- und Kapazitätsplanung sowie des Projektmanagements, um die Überwachung und Steuerung einzelner Projekte hinsichtlich der inhaltlichen Leistungserbringung und des Erreichens wirtschaftlicher Zielsetzungen sicherzustellen und frühzeitig auf Risiken reagieren zu können.

Das Unternehmen berichtet der Gesellschafterin unter anderem in Form von Quartalsberichten und monatlichen Controlling-Reports sowie im Rahmen einer allgemeinen Richtlinie für Risikomanagement in regelmäßigen Zeiträumen. Es sind keine wesentlichen Risiken erkennbar, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden könnten.

Die Gesellschaft sieht weiterhin Chancen in Ihren Geschäftsfeldern, sofern die positive Preisentwicklung im Verhältnis zu moderaten Projektrisiken weiter anhält. Gegenläufig steigen die Risiken auf unseren Beschaffungsmärkten, darunter neben signifikanten Preisrisiken auch grundsätzlich die Verfügbarkeit von Ressourcen, die zur Realisierung unserer Projekte erforderlich sind.

7. Forschung und Entwicklung

Aktivitäten der Forschung und Entwicklung werden im Rahmen der täglichen Arbeitsorganisation in unseren Werkstätten und in der Montage umgesetzt.

LWT ist gemäß TÜV als Fachbetrieb nach dem Gesetz zur Ordnung des Wasserhaushalts (WHG) qualifiziert und somit in der Lage, den Behälterbau sowie die durchzuführenden Industriereparaturen mit der entsprechenden Fachkompetenz auszubauen. Die vorhandenen Qualifizierungen, darunter die Herstellerqualifikation nach DIN für Stahlbau und die Abnahme von Schweißerfachprüfungen im Metall- und Kunststoffbau, wurden im Jahr 2023 weiter ausgebaut und bei Bedarf in entsprechenden Prüfungen unterlegt. Im Berichtsjahr hat LWT die Kompetenzen eines Elektrofachbetriebs (IHK) erworben und eine entsprechende Zulassung erwirkt.

8. Ausblick 2024

Auf Grundlage der Entwicklung des operativen Geschäfts der LWT im Geschäftsjahr 2023, den belastbaren Prognosen für den vorhandenen Auftragsbestand und der zufriedenstellenden Beschäftigungslage verbunden mit zu verzeichnenden Auftragseingängen auf unseren Kompetenzfeldern Schwimmbadtechnik und Rohrleitungsbau erwarten wir für das Geschäftsjahr 2024 ein erneut positives Ergebnis. Trotz zeitlichen Unsicherheiten bei einzelnen Projektverläufen rechnen wir mit einer Gesamtleistung und einem Jahresergebnis vor Ertragsteuern auf dem Niveau des Geschäftsjahres 2023.

Im Rahmen der Kapazitätsplanung wird die Fragestellung "make or buy" nachhaltig unter der kritischen Analyse wirtschaftlicher Aspekte weiter optimiert.

LWT wird gezielt im Jahr 2024 die Erschließung weiterer Märkte im näheren Umfeld des Avacon-Konzerns und darüber hinaus weiterverfolgen. Dazu zählen u.a. Aktivitäten für Kombihausanschlüsse und anderer Elektrodienstleistungen. Zur Erschließung weiterer Märkte im Drittkundengeschäft wird LWT weitere Mittel für Investitionen und die Rekrutierung geeigneter Fachkräfte bzw. die Fortbildung bereitstellen.

Die Erreichung unternehmerischer Zielsetzungen setzt neben der Fachkompetenz eine hohe Motivation und Einsatzbereitschaft der Belegschaft voraus. Um dies nachhaltig zu gewährleisten, wird neben einer angemessenen Leistungsvergütung insbesondere die Optimierung interner Informations- und Kommunikationswege sowie die Fortbildung unserer Mitarbeiter intensiv gefördert.

 

Schöppenstedt, 15. Februar 2024

LANDWEHR Wassertechnik GmbH

Andreas Walenczyk

Florian Germer

Geschäftsführer

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Aktiva

  31.12.2023 31.12.2022
 
A. Anlagevermögen    
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 37.751,00 54.636,00
II. Sachanlagen 3.080.268,01 3.229.192,59
  3.118.019,01 3.283.828,59
B. Umlaufvermögen    
I. Vorräte    
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 1.308.886,62 1.299.531,96
2. Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 10.399.392,00 7.042.152,00
  11.708.278,62 8.341.683,96
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände    
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 336.682,03 535.292,55
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 209.435,31 592.764,89
3. Sonstige Vermögensgegenstände 153.769,55 156.663,34
  699.886,89 1.284.720,78
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 2.269.292,02 1.338.043,83
  14.677.457,53 10.964.448,57
C. Rechnungsabgrenzungsposten 39.131,39 37.390,43
  17.834.607,93 14.285.667,59

Passiva

  31.12.2023 31.12.2022
 
A. Eigenkapital    
I. Gezeichnetes Kapital 1.022.583,76 1.022.583,76
II. Kapitalrücklage 2.000.000,00 2.000.000,00
III. Gewinnvortrag 422.829,45 398.138,94
IV. Jahresüberschuss 393.337,48 274.690,51
  3.838.750,69 3.695.413,21
B. Rückstellungen    
1. Rückstellungen für Pensionen und
ähnliche Verpflichtungen
250.679,00 247.143,00
2. Steuerrückstellungen 319.842,68 277.425,45
3. Sonstige Rückstellungen 1.290.723,33 1.357.109,47
  1.861.245,01 1.881.677,92
C. Verbindlichkeiten    
1. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 10.738.059,68 6.476.049,43
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 950.609,19 392.996,31
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen
Unternehmen
14,15 1.005.293,79
4. Sonstige Verbindlichkeiten 445.929,21 807.204,29
  12.134.612,23 8.681.543,82
D. Rechnungsabgrenzungsposten 0,00 27.032,64
  17.834.607,93 14.285.667,59

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

  2023 2022
 
1. Umsatzerlöse 15.514.283,14 25.112.937,18
2. Erhöhung oder Verminderung des Bestands an fertigen
und unfertigen Erzeugnissen
3.357.240,00 -7.124.375,00
3. Gesamtleistung 18.871.523,14 17.988.562,18
4. Sonstige betriebliche Erträge 33.608,42 50.410,42
5. Materialaufwand    
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe
und für bezogene Waren
5.399.064,13 4.529.084,24
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 2.447.358,63 2.515.807,90
  7.846.422,76 7.044.892,14
6. Personalaufwand    
a) Löhne und Gehälter 5.355.006,23 5.457.705,97
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für
Altersversorgung und für Unterstützung
1.373.218,06 1.766.011,73
  6.728.224,29 7.223.717,70
7. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegen-
stände des Anlagevermögens und Sachanlagen
926.521,52 820.716,88
8. Sonstige betriebliche Aufwendungen 2.782.875,05 2.356.881,04
9. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 476,26 610,32
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 45.500,01 19.081,99
11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 156.764,88 275.666,35
12. Ergebnis nach Steuern 419.299,31 298.626,82
13. Sonstige Steuern 25.961,83 23.936,31
14. Jahresüberschuss 393.337,48 274.690,51

ANHANG für das Geschäftsjahr 2023

A. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft

Firma: LANDWEHR Wassertechnik GmbH
Sitz: Schöppenstedt
Handelsregister: Amtsgericht Braunschweig HRB 8276

B. Allgemeine Angaben

Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß den §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt.

Die LANDWEHR Wassertechnik GmbH ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne von § 267 Abs. 2 und 4 HGB. Die größenabhängigen Erleichterungen bei der Aufstellung des Anhangs wurden in Anspruch genommen.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, haben wir "davon-Vermerke" zu Posten der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung in den Anhang aufgenommen. Aus dem gleichen Grund wurden die Angaben zu Haftungsverhältnissen (§ 251 HGB i. V. m. § 268 Abs. 7 HGB) sowie die Angaben zur Mitzugehörigkeit (§ 265 Abs. 3 HGB) zu anderen Posten der Bilanz ebenfalls im Anhang gemacht.

Der Jahresabschluss ist vor Ergebnisverwendung aufgestellt worden.

C. Angaben zu Bilanzierung und Bewertung

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewandt worden:

Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen bewertet.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Vornahme der planmäßigen Abschreibungen erfolgt unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern linear pro rata temporis.

Die Nutzungsdauern für wesentliche Anlagen werden nachfolgend dargestellt:

Immaterielle Vermögensgegenstände 3 Jahre

Sachanlagen

Gebäude 10-50 Jahre
Fuhrpark 3-11 Jahre
Betriebs- und Geschäftsausstattung 3-19 Jahre
Werkzeuge und Maschinen 3-16 Jahre

Geringwertige Anlagegüter mit einem Einzelanschaffungswert von bis zu € 800,00 werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben.

Der Ansatz des Vorratsvermögens erfolgt zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten. In die Herstellungskosten werden die Einzelkosten sowie angemessene Teile der Gemeinkosten einbezogen. Fremdkapitalzinsen werden nicht einbezogen. Das strenge Niederstwertprinzip wird bei der Bewertung beachtet.

Im Bereich der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe wurde ein Festwert gebildet. Dies betrifft Büromaterial und Schrauben.

Alle Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nominalwert ausgewiesen. Erkennbare Einzelrisiken sind durch Einzelwertberichtigungen und das allgemeine Kreditrisiko durch eine Pauschalwertberichtigung berücksichtigt worden.

Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert angesetzt.

Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten werden mit den anteiligen Ausgaben aus der Zeit vor dem Abschlussstichtag, die Aufwendungen für Folgejahre darstellen, bewertet.

Das gezeichnete Kapital ist zum Nennbetrag angesetzt.

Die Kapitalrücklage wurde nach § 272 Abs. 2 Nr. 4 HGB dotiert.

Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden nach versicherungsmathematischen Grundsätzen zum Erfüllungsbetrag unter Verwendung des Anwartschaftsbarwertverfahrens (Projected Unit Credit Method) ermittelt. Die Abzinsung erfolgt pauschal (auf Basis der von der Deutschen Bundesbank zum 31.12.2023 veröffentlichten Zinssätze) für den durchschnittlichen Marktzinssatz, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt (§ 253 Abs. 2 S. 2 HGB).

Der Unterschiedsbetrag zwischen der Rückstellung mit dem durchschnittlichen Marktzins aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren (1,83 %) und der Rückstellung mit dem durchschnittlichen Marktzins aus den vergangenen sieben Jahren (1,6 %) beträgt T€ 2 (Vorjahr T€ 13). Bei der Ermittlung wird eine Anwartschaftsdynamik von 2,95 % unterstellt. Die Rentendynamik wird mit 2,20 % angesetzt. Zugrunde gelegt werden die Richttafeln 2018G von Klaus Heubeck. Eine Ausschüttungssperre besteht nicht.

Die übrige n Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen; sie sind ausreichend bemessen und werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Die Rückstellung für Garantieverpflichtungen wird unverändert in Höhe von 0,3 % des gewährleistungsbehafteten Umsatzes dotiert.

Die Verbindlichkeiten werden mit den Erfüllungsbeträgen angesetzt.

Die passiven Rechnungsabgrenzungsposten werden mit den anteiligen Einnahmen aus der Zeit nach dem Abschlussstichtag, die Erträge für Folgejahre darstellen, bewertet.

Geschäftsvorfälle in fremden Währungen werden im Laufe des Geschäftsjahres mit aktuellen Kursen umgerechnet. Am Geschäftsjahresende werden auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten zum Devisenkassamittelkurs umgerechnet.

D. Erläuterungen zur Bilanz

1. Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens sowie die Abschreibungen des Geschäftsjahres für die Einzelposten des Anlagevermögens ergeben sich aus dem Anlagenspiegel (Anlage zum Anhang).

2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die sonstigen Vermögensgegenstände haben in Höhe von T€ 4 (Vorjahr: T€ 6) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Die übrigen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegen die Gesellschafterin in Höhe von T€ 74 (Vorjahr: T€ 113) enthalten.

3. Rückstellungen

Die Steuerrückstellungen von T€ 320 entfallen fast ausschließlich auf die Körperschaftsteuer (einschließlich Solidaritätszuschlag) und Gewerbesteuer für das Berichtsjahr sowie für das Vorjahr.

Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von insgesamt T€ 1.291 (Vorjahr: T€ 1.357) beinhalten insbesondere Aufwendungen für Personalkosten von T€ 656 (Vorjahr: T€ 910), ausstehende Rechnungen von T€ 521 (Vorjahr: T€ 313) sowie Prozesskosten und Gewährleistungsrisiken von T€ 80 (Vorjahr: T€ 108).

4. Verbindlichkeiten

Die erhaltenen Anzahlungen beinhalten die Geldeingänge auf die nach dem Baufortschritt eingeforderten Abschlagszahlungen für unfertige Leistungen.

In den sonstigen Verbindlichkeiten sind enthalten Verbindlichkeiten

aus Steuern: T€ 245 (Vorjahr: T€ 163)

im Rahmen der sozialen Sicherheit: T€ 6 (Vorjahr: T€ 3).

Die Aufgliederung der Verbindlichkeiten und deren Restlaufzeiten ergeben sich aus dem nachfolgenden Verbindlichkeitenspiegel:

d a v o n    R e s t l a u f z e i t
Bilanzansatz
zum
31.12.20 23
bis zu
einem Jahr
größer
einem Jahr
davon größer
fünf Jahre
Bilanzposten
1. Erhaltene Anzah-
lungen auf Bestellungen
10.738.059,68 10.738.09,68 0,00 0,00
Vorjahr: (6.476.049,43) (6.476.049,43) (0,00) (0,00)
2. Verbindlichkeiten aus
Lieferungen und Leistungen
950.609,19 950.609,19 0,00 0,00
Vorjahr: (392.996,31) (392.996,31) (0,00) (0,00)
3. Verbindlichkeiten
gegenüber verbun-
denen Unternehmen
14,15 14,15 0,00 0,00
Vorjahr: (1.005.293,79) (1.005.293,79) (0,00) (0,00)
4. Sonstige Verbindlich-
keiten
445.929,21 445.929,21 0,00 0,00
Vorjahr: (807.204,29) (807.204,29) (0,00) (0,00)
Verbindlichkeiten gesamt 12.134.612,23 12.134.612,23 0,00 0,00
Vorjahr: (8.681.543,82) (8.681.543,82) (0,00) (0,00)

E. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

1. Umsatzerlöse

Umsatzerlöse wurden in Höhe von T€ 15.323 (im Vorjahr T€ 24.655) im Inland und in Höhe von

T€ 191 (im Vorjahr T€ 458) im europäischen Ausland getätigt.

2. Sonstige betriebliche Erträge

In diesem Posten sind periodenfremde Erträge aus Versicherungsentschädigungen (T€ 10; im Vorjahr T€ 28) und Erlöse aus dem Verkauf von Sachanlagen (T€ 1; im Vorjahr T€ 1) enthalten. Erträge aus der Währungsumrechnung fielen wie im Vorjahr nicht an.

3. Person alaufwand

Der Personalaufwand beinhaltet Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von T€ 6 (im Vorjahr T€ 6).

4. Sonstige betriebliche Aufwendungen

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus der Forderungsbewertung in Höhe von T€ 40 (im Vorjahr T€ 40) enthalten. Des Weiteren fallen unter diesen Posten insbesondere Reisekosten von T€ 528 (im Vorjahr T€ 566), Fuhrparkkosten von T€ 460 (im Vorjahr T€ 423), Aufwendungen für Kraft- und Betriebsstoffe von T€ 176 (im Vorjahr T€ 184), Mieten von T€ 175 (im Vorjahr T€ 103), Reparatur- und Instandhaltungskosten von T€ 133 (im Vorjahr T€ 115), Aufwendungen für Werkzeuge und Kleingeräte von T€ 112 (im Vorjahr T€ 123) sowie die Aufwendungen für das Honorar des Abschlussprüfers (Abschlussprüfungsleistungen) von T€ 12.

5. Zinsen und ähnliche Aufwendungen

Der Ausweis beinhaltet Zinsaufwendungen an die Gesellschafterin in Höhe von T€ 43 (im Vorjahr T€ 11) und Aufwendungen aus Aufzinsungen von Pensionsrückstellungen in Höhe von T€ 3 (im Vorjahr T€ 8).

F. Sonstige Angaben

Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen

Über die in der Bilanz ausgewiesenen Schuldposten hinaus bestehen langfristige sonstige finanzielle Verpflichtungen mit folgenden geschätzten Belastungen:

Art der finanziellen
Verpflichtung
1. Jahr 2. - 4. Jahr jährlich ab
dem 5. Jahr
T€ T€ T€
Verpflichtungen aus Miet- und
Leasingverträgen von Gegen-
ständen des beweglichen
Sachanlagevermögens:

7

20

0

Wesentliche Verpflichtungen aus dem Bestellobligo liegen zum Bilanzstichtag nicht vor.

Mitarbeiter im Jahresdurchschnitt

2023 2022
gewerbliche Arbeitnehmer 86 86
Angestellte 32 30
Mitarbeiter im Jahresdurchschnitt 118 116
Auszubildende 16 18

Geschäftsführung

Als Geschäftsführer sind bestellt:

Andreas Walenczyk, Dipl.-Ökonom, Vechelde

Florian Germer, Dipl.-Ing, Schöningen (seit 1. Januar 2024)

Gesamtbezüge der Geschäftsführung

Gemäß § 286 Abs. 4 HGB erfolgt keine Angabe. Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen entfallen vollständig auf die Pensionsanwartschaft eines früheren Geschäftsführers.

Mutterunternehmen/ Konzernabschluss

Das Mutterunternehmen, das den Konzernabschluss für den kleinsten und den größten Kreis einbezogener Unternehmen aufstellt, ist die E.ON SE, Essen. Der Konzernabschluss der E.ON SE wird beim Unternehmensregister eingereicht.

Die LANDWEHR Wassertechnik GmbH wird nicht in den Konzernabschluss der E.ON SE einbezogen.

Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt vor, das Jahresergebnis vollständig auszuschütten.

Nachtragsbericht

Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten und weder in der Gewinn- und Verlustrechnung noch in der Bilanz berücksichtigt sind, haben sich nicht ereignet.

 

Schöppenstedt, 15. Februar 2024

LANDWEHR Wassertechnik GmbH

Andreas Walenczyk

Florian Germer

Geschäftsführer

Entwicklung des Anlagevermögens 2023

  Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten
  01.01.2023 Zugänge Abgänge Umbu -
chungen
31.12.2023
 
Anlagevermögen          
I. Immaterielle Vermögensgegenstände          
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen,
gewerbliche Schutzrechte und ähnliche
Rechte und Werte sowie Lizenzen an
solchen Rechten und Werten
165.876,04 8.458,59   0,00 174.334,63
2. Geschäfts- oder Firmenwert 78.797,24 0,00 0,00 0,00 78.797,24
  244.673,28 8.458,59 0,00 0,00 253.131,87
II. Sachanlagen          
1. Grundstücke, grundstücksgleiche
Rechte und Bauten einschließlich
der Bauten auf fremden Grundstücken
881.219,92 0,00 0,00 0,00 881.219,92
2. Technische Anlagen und Maschinen 29.586,83 0,00 0,00 0,00 29.586,83
3. Andere Anlagen, Betriebs- und
Geschäftsausstattung
5.309.105,77 730.830,93 212.175,03 0,00 5.827.761,67
4. Geleistete Anzahlungen und
Anlagen im Bau
0,00 21.513,42 0,00 0,00 21.513,42
  6.219.912,52 752.344,35 212.175,03 0,00 6.760.081,84
  6.464.585,80 760.802,94 212.175,03 0,00 7.013.213,71
  Kumulierte Abschreibungen
  01.01.2023 Abschreibungen
des
Geschäftsjahres
Abgänge 31.12.2023
 
Anlagevermögen        
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen,
gewerbliche Schutzrechte und ähnliche
Rechte und Werte sowie Lizenzen an
solchen Rechten und Werten
111.241,04 25.343,59 0,00 136.584,63
2. Geschäfts- oder Firmenwert 78.796,24 0,00 0,00 78.796,24
  190.037,28 25.343,59 0,00 215.380,87
II. Sachanlagen        
1. Grundstücke, grundstücksgleiche
Rechte und Bauten einschließlich
der Bauten auf fremden Grundstücken
309.230,33 27.680,00 0,00 336.910,33
2. Technische Anlagen und Maschinen 21.713,83 891,00 0,00 22.604,83
3. Andere Anlagen, Betriebs- und
Geschäftsausstattung
2.659.775,77 872.606,93 212.084,03 3.320.298,67
4. Geleistete Anzahlungen und
Anlagen im Bau
0,00 0,00 0,00 0,00
  2.990.719,93 901.177,93 212.084,03 3.679.813,83
  3.180.757,21 926.521,52 212.084,03 3.895.194,70
  Restbuchwerte
  31.12.2023 31.12.2022
 
Anlagevermögen    
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen,
gewerbliche Schutzrechte und ähnliche
Rechte und Werte sowie Lizenzen an
solchen Rechten und Werten
37.750,00 54.635,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 1,00 1,00
  37.751,00 54.636,00
II. Sachanlagen    
1. Grundstücke, grundstücksgleiche
Rechte und Bauten einschließlich
der Bauten auf fremden Grundstücken
544.309,59 571.989,59
2. Technische Anlagen und Maschinen 6.982,00 7.873,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und
Geschäftsausstattung
2.507.463,00 2.649.330,00
4. Geleistete Anzahlungen und
Anlagen im Bau
21.513,42 0,00
  3.080.268,01 3.229.192,59
  3.118.019,01 3.283.828,59

Tätigkeitsabschlüsse gemäß § 6b Abs. 3 EnWG der LANDWEHR Wassertechnik GmbH für das Geschäftsjahr 2023

Erläuterungen zu den Tätigkeitsabschlüssen gemäß § 6b Abs. 3 EnWG für das Geschäftsjahr 2023

Bilanzen und Gewinn- und Verlustrechnungen der Tätigkeitsbereiche nach § 6b Abs. 3 EnWG für das Geschäftsjahr 2023

Erläuterungen zu den Tätigkeitsabschlüssen gemäß § 6b Abs. 3 EnWG für das Geschäftsjahr 2023

Grundlagen

Mit den Festlegungsbeschlüssen der Beschlusskammer 8 (Az. BK8-19/00002-A) und der Beschlusskammer 9 (BK9-19/613-1) zu Vorgaben von zusätzlichen Bestimmungen für die Erstellung und Prüfung von Jahresabschlüssen und Tätigkeitsabschlüssen gegenüber vertikal integrierten Energieversorgungsunternehmen und rechtlich selbstständigen Netzbetreibern" vom 25. November 2019 hat sich die Prüfungspflicht für Unternehmen, die eine energiespezifische Dienstleistung gegenüber einem verbundenen, vertikal integrierten Netzbetreiber direkt oder indirekt erbringen, erweitert.

Sofern ein verpflichtetes Unternehmen (mit Ausnahme von rechtlich selbstständigen Netzbetreibern) energiespezifische Dienstleistungen auch an einen mit diesem Unternehmen verbundenen, vertikal integrierten Netzbetreiber direkt oder indirekt erbringt, welcher nicht durch diese Festlegung verpflichtet ist, oder gegenüber diesem auch eine Verpachtungstätigkeit nach § 6b Abs. 3 S. 2 EnWG ausübt, gilt die Prüfungspflicht nach Tenorziffer 2, die Zuordnung von energiespezifischen Dienstleistungen nach Tenorziffer 3 sowie die Erweiterung des Prüfungsauftrages nach Tenorziffer 4 nur für energiespezifische Dienstleistungen bzw. Verpachtung gegenüber verbundenen, vertikal integrierten Netzbetreibern, welche durch diese Festlegung verpflichtet werden.

Nach den Festlegungen der BNetzA sind energiespezifische Dienstleistungen, die ein nach § 6b Abs. 1 Satz 1 EnWG verpflichtetes Unternehmen gegenüber dem Tätigkeitsbereich Elektrizitätsverteilung bzw. Gasverteilung nach § 6b Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 bis 4 EnWG eines verbundenen, vertikal integrierten Unternehmens erbringt, demzufolge auch beim Erbringer diesem Tätigkeitsbereich zuzuordnen.

Die Kernkompetenzen der LANDWEHR Wassertechnik GmbH (LWT) umfassen insbesondere den Bau von Schwimmbadwasseraufbereitungsanlagen. Neben den Tätigkeiten im Anlagenbau für Medienversorgung und Wasseraufbereitungstechnik insbesondere im industriellen und kommunalen Segment hat die Gesellschaft seit dem Geschäftsjahr 2021 ihr Geschäftsfeld Tief- und Rohrleitungsbau weiter ausgebaut.

In dem Zusammenhang hat die LWT im Geschäftsjahr 2021 erstmalig energiespezifische Dienstleistungen gegenüber dem Netzbetreiber Avacon Netz GmbH, Helmstedt, erbracht und vor diesem Hintergrund erstmalig Tätigkeitsabschlüsse für die Tätigkeitsbereiche Elektrizitätsverteilung und Gasverteilung aufgestellt.

Die Tätigkeitsabschlüsse wurden unter Berücksichtigung der im Anhang der Gesellschaft dargestellten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden aufgestellt.

Ausgangspunkt für die Kontentrennung aller Tätigkeiten nach § 6b Abs. 3 EnWG sowie für die Erstellung der Tätigkeitsabschlüsse bildet der Jahresabschluss der LWT zum 31. Dezember 2023.

Die Gesellschaft hat geeignete Zuordnungsregeln bzw. Schlüsselungen für die Tätigkeitsabschlüsse festgeschrieben.

Erläuterungen zur Bilanz

Ausgehend von der handelsrechtlichen Bilanz wurde die Kontentrennung der Tätigkeiten durchgeführt. Wenn die direkte Zuordnung der Konten nicht möglich ist, wird anhand eines sachgerechten Schlüssels eine Verteilung des entsprechenden Kontos auf die verschiedenen Tätigkeiten vorgenommen.

Die Vorräte umfassen am Bilanzstichtag direkt zugeordnete unfertige Leistungen, die sich in entsprechender Höhe in der Bestandsveränderung widerspiegeln.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind entsprechend dem Umsatzanteil den Tätigkeiten zugeordnet.

In den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen sind folgende Posten mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr enthalten:

Elektrizitätsverteilung Gasverteilung
T€ T€
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 0 0
Forderungen gegen verbundene Unternehmen 30 87
Sonstige Vermögensgegenstände 0 0

Die Guthaben bei Kreditinstituten werden den Tätigkeiten außerhalb der Elektrizitäts- und Gasverteilung zugeordnet, da sich aus der Erbringung der energiespezifischen Dienstleistungen für die Tätigkeiten Elektrizitäts- und Gasverteilung am Bilanzstichtag Finanzierungsunterdeckungen ergeben.

Das gezeichnete Kapitalunddie Kapitalrücklage können keiner Tätigkeit direkt zugeordnet werden. Diese Bilanzposten wurden im Vorjahr durch den verursachungsgerechten Schlüssel Gesamtleistung den einzelnen Tätigkeiten zugeordnet. In der Größenordnung des Vorjahres ist den Tätigkeiten mangels Sachbezugs im Berichtsjahr ein anteiliges gezeichnetes Kapital zugeordnet worden (Elektrizitätsverteilung T€ 10, Gasverteilung T€ 30).

Die Rückstellungenwerden weitestgehend direkt zugeordnet. Eine Schlüsselung auf die Tätigkeiten Elektrizitätsverteilung und Gasverteilung ist unter Wesentlichkeitsgesichtspunkten unterblieben.

Die Verbindlichkeiten am Bilanzstichtag haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. In den sonstigen Verbindlichkeiten spiegelt sich die Finanzierungsunterdeckung am Bilanzstichtag in den Tätigkeiten Elektrizitäts- und Gasverteilung wider.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es bestehen keine sonstigen finanziellen Verpflichtungen für die Tätigkeiten Elektrizitäts- und Gasverteilung.

Erläuterungen der Gewinn- und Verlustrechnung

Die Umsatzerlöse werden den Unternehmenstätigkeiten direkt zugeordnet.

In den Fällen, in denen eine direkte Zuordnung nicht möglich oder mit unverhältnismäßig hohem Aufwand verbunden ist, erfolgt grundsätzlich eine Verteilung nach sachgerechten Schlüsselungen, die eine möglichst verursachungsgerechte Zuordnung gewährleistet.

Der Materialaufwand, der Personalaufwand, der sonstige betriebliche Aufwand sowie die Ertragsteuern sind durch den verursachungsgerechten Schlüssel Gesamtleistung den einzelnen Tätigkeiten zugeordnet.

 

Schöppenstedt, 15. Februar 2024

LANDWEHR Wassertechnik GmbH

Andreas Walenczyk

Florian Germer

Geschäftsführer

Bilanz zum 31. Dezember 2023 Tätigkeiten Elektrizitätsverteilung

Aktiva

  31.12.2023 31.12.2022
 
A. Anlagevermögen    
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 0,00
II. Sachanlagen 0,00 0,00
  0,00 0,00
B. Umlaufvermögen    
I. Vorräte    
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 0,00 0,00
2. Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 35.037,78 3.583,76
  35.037,78 3.583,76
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände    
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 0,00 0,00
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 30.340,24 79.856,86
3. Sonstige Vermögensgegenstände 0,00 0,00
  30.340,24 79.856,86
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 0,00 0,00
  65.378,02 83.440,62
C. Rechnungsabgrenzungsposten 0,00 0,00
  65.378,02 83.440,62

Passiva

  31.12.2023 31.12.2022
 
A. Eigenkapital    
I. Gezeichnetes Kapital 10.000,00 10.123,58
II. Kapitalrücklage 0,00 19.800,00
III. Gewinnvortrag 0,00 3.844,12
IV. Jahresüberschuss 25.314,48 11.404,64
  35.314,48 45.172,34
C. Rückstellungen    
1. Rückstellungen für Pensionen und
ähnliche Verpflichtungen
0,00 0,00
2. Steuerrückstellungen 0,00 0,00
3. Sonstige Rückstellungen 0,00 0,00
  0,00 0,00
D. Verbindlichkeiten    
1. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 0,00 0,00
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 17.586,53 3.890,66
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen
Unternehmen
0,00 0,00
4. Sonstige Verbindlichkeiten 12.477,01 34.377,62
  30.063,54 38.268,28
E. Rechnungsabgrenzungsposten 0,00 0,00
  65.378,02 83.440,62

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2022 Tätigkeit Elektrizitätsverteilung

  2023 2022
 
1. Umsatzerlöse 319.184,39 175.142,34
2. Erhöhung oder Verminderung des Bestands an fertigen
und unfertigen Erzeugnissen
30.144,40 3.583,76
3. Gesamtleistung 349.328,79 178.726,10
4. Sonstige betriebliche Erträge 0,00 0,00
5. Materialaufwand    
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe
und für bezogene Waren
99.882,69 44.837,93
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 45.276,13 24.906,50
  145.158,82 69.744,43
6. Personalaufwand    
a) Löhne und Gehälter 99.067,62 54.031,29
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung
und für Unterstützung
25.404,53 17.483,52
  124.472,15 71.514,81
7. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegen-
stände des Anlagevermögens und Sachanlagen
0,00 0,00
8. Sonstige betriebliche Aufwendungen 51.483,19 23.333,12
9. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0,00 0,00
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0,00 0,00
11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 2.900,15 2.729,10
12. Ergebnis nach Steuern 25.314,48 11.404,64
13. Sonstige Steuern 0,00 0,00
14. Jahresüberschuss 25.314,48 11.404,64

Bilanz zum 31. Dezember 2023 Tätigkeiten Gasverteilung

Aktiva

  31.12.2023 31.12.2022
 
A. Anlagevermögen    
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 0,00
II. Sachanlagen 0,00 0,00
  0,00 0,00
B. Umlaufvermögen    
I. Vorräte    
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 0,00 0,00
2. Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 96.359,69 7.111,52
  96.359,69 7.111,52
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände    
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 0,00 0,00
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 87.250,23 290.872,87
3. Sonstige Vermögensgegenstände 0,00 0,00
  87.250,23 290.872,87
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 0,00 0,00
  183.609,92 297.984,39
C. Rechnungsabgrenzungsposten 0,00 0,00
  183.609,92 297.984,39

Passiva

  31.12.2023 31.12.2022
 
A. Eigenkapital    
I. Gezeichnetes Kapital 30.000,00 36.710,76
II. Kapitalrücklage 0,00 11.800,00
III. Gewinnvortrag 0,00 6.585,99
IV. Jahresüberschuss 72.636,44 38.350,33
  102.636,44 93.447,08
C. Rückstellungen    
1. Rückstellungen für Pensionen und
ähnliche Verpflichtungen
0,00 0,00
2. Steuerrückstellungen 0,00 0,00
3. Sonstige Rückstellungen 0,00 0,00
  0,00 0,00
D. Verbindlichkeiten    
1. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 0,00 0,00
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 50.573,16 14.108,57
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen
Unternehmen
0,00 0,00
4. Sonstige Verbindlichkeiten 30.400,32 190.428,74
  80.973,48 204.537,31
E. Rechnungsabgrenzungsposten 0,00 0,00
  183.609,92 297.984,39

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2022 Tätigkeit Gasverteilung

  2023 2022
 
1. Umsatzerlöse 917.747,12 637.990,35
2. Erhöhung oder Verminderung des Bestands an fertigen
und unfertigen Erzeugnissen
86.649,39 7.111,52
3. Gesamtleistung 1.004.396,51 645.101,87
4. Sonstige betriebliche Erträge 0,00 0,00
5. Materialaufwand    
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe
und für bezogene Waren
287.230,21 162.594,12
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 130.199,48 90.317,50
  417.429,69 252.911,62
6. Personalaufwand    
a) Löhne und Gehälter 284.886,33 195.931,64
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für
Altersversorgung und für Unterstützung
73.055,20 63.399,82
  357.941,53 259.331,46
7. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegen-
stände des Anlagevermögens und Sachanlagen
0,00 0,00
8. Sonstige betriebliche Aufwendungen 148.048,95 84.612,03
9. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0,00 0,00
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0,00 0,00
11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 8.339,90 9.896,43
12. Ergebnis nach Steuern 72.636,44 38.350,33
13. Sonstige Steuern 0,00 0,00
14. Jahresüberschuss 72.636,44 38.350,33

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die LANDWEHR Wassertechnik GmbH, Schöppenstedt

VERMERK ÜBER DIE PRÜFUNG DES JAHRES ABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS

Prüfungsurtei le

Wir haben den Jahresabschluss der LANDWEHR Wassertechnik GmbH, Schöppenstedt, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der LANDWEHR Wassertechnik GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

G rundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter f ür den Jahres abschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahres abschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

SONSTIGE GESETZLICHE UND ANDERE RECHTLICHE ANFORDERUNGEN

Vermerk über die Prüfung der Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach §  6b Abs.   3   EnWG

Prüfungsurteile

Wir haben geprüft, ob die Gesellschaft ihre Pflichten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 5 EnWG zur Führung getrennter Konten für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 eingehalten hat. Darüber hinaus haben wir die Tätigkeitsabschlüsse für die Tätigkeiten "Elektrizitätsverteilung" und "Gasverteilung" nach § 6b Abs. 3 Satz 1 EnWG - bestehend jeweils aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie die als Anlage beigefügten Angaben zu den Rechnungslegungsmethoden für die Aufstellung der Tätigkeitsabschlüsse - geprüft.

Nach unserer Beurteilung wurden die Pflichten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 5 EnWG zur Führung getrennter Konten in allen wesentlichen Belangen eingehalten.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entsprechen die beigefügten Tätigkeitsabschlüsse in allen wesentlichen Belangen den deutschen Vorschriften des § 6b Abs. 3 Sätze 5 bis 7 EnWG.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung der Einhaltung der Pflichten zur Führung getrennter Konten und der Tätigkeitsabschlüsse in Übereinstimmung mit § 6b Abs. 5 EnWG unter Beachtung des IDW Prüfungsstandards: Prüfung nach § 6b Energiewirtschaftsgesetz (IDW PS 610 n.F. (07.2021)) durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung der Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG" weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir wenden als Wirtschaftsprüfungsgesellschaft die Anforderungen des IDW Qualitätsmanagementstandards: Anforderungen an das Qualitätsmanagement in der Wirtschaftsprüferpraxis (IDW QMS 1 (09.2022)) an. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zur Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für die Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Einhaltung der Pflichten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 5 EnWG zur Führung getrennter Konten. Die gesetzlichen Vertreter sind auch verantwortlich für die Aufstellung der Tätigkeitsabschlüsse nach den deutschen Vorschriften des § 6b Abs. 3 Sätze 5 bis 7 EnWG.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie als notwendig erachtet haben, um die Pflichten zur Führung getrennter Konten einzuhalten.

Die Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für die Tätigkeitsabschlüsse entspricht der im Abschnitt "Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht" hinsichtlich des Jahresabschlusses beschriebenen Verantwortung mit der Ausnahme, dass der jeweilige Tätigkeitsabschluss kein unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Tätigkeit zu vermitteln braucht.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung der Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen,

ob die gesetzlichen Vertreter ihre Pflichten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 5 EnWG zur Führung getrennter Konten in allen wesentlichen Belangen eingehalten haben und

ob die Tätigkeitsabschlüsse in allen wesentlichen Belangen den deutschen Vorschriften des § 6b Abs. 3 Sätze 5 bis 7 EnWG entsprechen.

Ferner umfasst unsere Zielsetzung, einen Vermerk in den Bestätigungsvermerk aufzunehmen, der unsere Prüfungsurteile zur Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG beinhaltet.

Die Prüfung der Einhaltung der Pflichten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 5 EnWG zur Führung getrennter Konten umfasst die Beurteilung, ob die Zuordnung der Konten zu den Tätigkeiten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 4 EnWG sachgerecht und nachvollziehbar erfolgt ist und der Grundsatz der Stetigkeit beachtet wurde.

Unsere Verantwortung für die Prüfung der Tätigkeitsabschlüsse entspricht der im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" hinsichtlich des Jahresabschlusses beschriebenen Verantwortung mit der Ausnahme, dass wir für den jeweiligen Tätigkeitsabschluss keine Beurteilung der sachgerechten Gesamtdarstellung vornehmen können.

 

Hannover, den 2. April 2024

PricewaterhouseCoopers GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Moritz Meyer, Wirtschaftsprüfer

ppa. Jörg Gropengießer, Wirtschaftsprüfer

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde am 22. Mai 2024 festgestellt.

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