Ausbau Herzig GmbHLiquidiert

Stammdaten

Register
Amtsgericht Jena HRB 403132
Eingetragen
3.12.1993
Branche
Sonstige spezialisierte Bautätigkeiten im Hochbau a. n. g.Architekturbüros für HochbauIngenieurbüros für Fachplanung von technischer Gebäudeausrüstung
Gegenstand
der Innenausbau von Gebäuden und baulichen Anlagen, Insbesondere der Trockenbau, der Schall- und Brandschutz sowie alle Tätigkeiten, die dem Gesellschaftszweck zu dienen geeignet sind.

Historie

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Konzern- und Jahresabschlüsse

Ausbau Herzig GmbH

Bad Langensalza

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2011 bis zum 31.12.2011

Bilanz

Aktiva

31.12.2011
EUR
31.12.2010
EUR
A. Anlagevermögen 15.172,50 18.728,50
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 0,50 0,50
II. Sachanlagen 15.172,00 18.728,00
B. Umlaufvermögen 42.890,63 56.740,42
I. Vorräte 1.051,03 3.814,16
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 14.095,91 13.037,15
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 27.743,69 39.889,11
C. Rechnungsabgrenzungsposten 178,36 178,36
D. nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 3.988,98 0,00
Bilanzsumme, Summe Aktiva 62.230,47 75.647,28

Passiva

31.12.2011
EUR
31.12.2010
EUR
A. Eigenkapital 0,00 31.527,75
I. gezeichnetes Kapital 51.150,00 51.150,00
II. Gewinnrücklagen 17.728,61 13.003,61
III. Verlustvortrag 32.625,86 -14.208,30
IV. Jahresfehlbetrag 40.241,73 46.834,16
V. nicht gedeckter Fehlbetrag 3.988,98 0,00
B. Rückstellungen 44.898,74 36.883,29
C. Verbindlichkeiten 8.977,31 7.236,24
davon mit Restlaufzeit bis 1 Jahr 8.977,31 7.236,24
D. Passive latente Steuern 8.354,42 0,00
Bilanzsumme, Summe Passiva 62.230,47 75.647,28

Anhang


I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss


Der Jahresabschluss der Ausbau Herzig GmbH wird auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften sind die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2011 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches i.d.F. des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes (BilMoG) aufgestellt. Eine Anpassung der Vorjahreswerte wurde nicht vorgenommen; die Vergleichbarkeit mit den Vorjahreszahlen ist eingeschränkt. Eine Anpassung an die Bilanzgliederung nach § 266 HGB ist jedoch erfolgt.

Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine kleine Kapitalgesellschaft.


II. Erläuterungen zu den Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen


Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar, um die planmäßige Abschreibung vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen werden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände und entsprechend den steuerlichen Vorschriften linear vorgenommen.

Es wurde von dem Fortführungswahlrecht gemäß Art. 67 Abs. 4 Satz 1 EGHGB Gebrauch gemacht.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt (strenges Niederstwertprinzip).

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Dem allgemeinen Kreditrisiko bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde zusätzlich durch eine ausreichend bemessene Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen.

Rückstellungen sind in Höhe des Erfüllungsbetrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung anzusetzen ist. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten berücksichtigt.

Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst.

Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

III. Erläuterungen zur Bilanz und zur Gewinn- und Verlustrechnung


a.) Bilanz

Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagewerte ist aus der Entwicklung des Anlagevermögens zu entnehmen (Anlage VII).

Forderungen gegenüber den Gesellschaftern bestanden zum Jahresende nicht.

Das Stammkapital in Höhe von EUR 51.150,00 ist voll eingezahlt.

Rückstellungen für latente Steuern wurden gemäß § 249 Abs. 1 S.1 HGB i.V.m. § 274 HGB für die Abweichungen zwischen den handels- und steuerrechtlichen Wertansätzen für die Archivierungs- und Gewährleistungsrückstellungen sowie für die Pensionsrückstellung gebildet.

Die Rückstellungen für Gewährleistungen in Höhe von EUR 177,39 und Rückstellungen für die Aufbewahrungspflicht in Höhe von EUR 690,00 wurden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst.

Rückstellungen für Pensionen werden mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Aufgrund der gemäß BilMoG geänderten Bewertung der Pensionsverpflichtungen (versicherungsmathematisches Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected Unit Credit-Methode); der Restlaufzeit der Rückstellungen entsprechender Marktzins, welcher von der Deutschen Bundesbank bekanntgemacht wurde; geschätzte Rentensteigerungen von 1,6 % und Sterbetafeln nach Prof. Dr. Klaus Heubeck "Richttafeln 2005 G") ergibt sich zum 1. Januar 2010 ein Steigerungsbetrag in Höhe von EUR 23.627,00. Zum 31. Dezember 2011 betragen die Rückstellungen für Pensionen insgesamt EUR 93.329,00. Die im Vorjahr unter den sonstigen Vermögensgegenständen ausgewiesenen und mit den Aktivwert bewerteten Rückdeckungsversicherungsansprüche (EUR 50.932,65) wurden gemäß BilMoG mit den Pensionsverpflichtungen verrechnet.

Der Betrag der Unterdeckung (zur Anpassung per 01.01.2010) zum 31.12.2011 für die Pensionsrückstellung beläuft sich auf EUR 14.176,20. Er ergibt sich aus der Differenz des erforderlichen Zuführungsbetrages (EUR 23.627,00) und der tatsächlich vorgenommenen Zuführung (jeweils 1/5 EUR 4.725,40 in 2010 und 2011).

Der aus dem Geschäftsjahr 2010 stammende Jahresfehlbetrag wird vorgetragen.

Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten ergeben sich aus der Bilanz und aus dem folgenden Verbindlichkeitenspiegel.

Steuern vom Einkommen und Ertrag wurden in Höhe von EUR 25,11 gezahlt.

Latente Steuern wurden in Höhe von 8.354,42 € gebildet.
davon für: RS Aufbewahrungspflicht    166,22 €
  RS Gewährleistung         6,49 €
  RS Pensionszusagen  8.181,71 €

Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern bestehen nicht.

Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen mit einer Restlaufzeit bis 1 Jahr bestehen per 31.12.2011 nicht.

Bei dem nichtgedeckten Fehlbetrag handelt es sich um eine bilanzielle Überschuldung, welche durch die vorhandenen stillen Reserven ausgeglichen wird. Eine Insolvenzantragpflicht besteht insoweit nicht.


b.) Gewinn- und Verlustrechnung

Der Jahresfehlbetrag beläuft sich auf EUR ./. 40.241,73.


IV. Sonstige Angaben


Zum Ende des Geschäftsjahres 2011 waren in der Gesellschaft 4 Arbeitnehmer beschäftigt.

Zum Geschäftsführer war im Geschäftsjahr Herr Dieter Herzig bestellt.

Der Geschäftsführer ist vom Verbot der Selbstkontrahierung gemäß § 181 BGB befreit

Angaben über die Gesamtbezüge des Geschäftsführers unterbleiben gemäß § 288 HGB.


V. Unterschrift




Erfurt, 05. Dezember 2012




Geschäftsführer
                                                                                                       Dieter Herzig

sonstige Berichtsbestandteile


Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 05.12.2012 festgestellt.

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