Stammdaten

Register
Amtsgericht München HRB 133223
Vorher
PIERIS Proteolab AG
Eingetragen
18.9.2000
Branche
Forschung und Entwicklung im Bereich BiotechnologieBeteiligungsgesellschaftenManagementtätigkeiten von Holdinggesellschaften mit überwiegend finanziellem Anteilsbesitz
Gegenstand
Biotechnologische Forschung und Entwicklung und Vertrieb von Anwendungen dieser Forschungen insbesondere auf dem Gebiet der Anticaline, einer durch Protein-Design gewonnenen Klasse von Biomolekülen mit Einsatzmöglichkeiten in der Medizin, Bioanalytik, Lebensmitteltechnik und biowissenschaftlichen Forschung, sowie Beteiligung an anderen Unternehmen mit gleichem oder ähnlichem Gesellschaftszweck im In- und Ausland, Gründung solcher Unternehmen und Erwerb von sämtlichen oder einzelnen Wirtschaftsgütern, unabhängig davon ob materiell oder immateriell, oder Teilbetrieben von solchen Unternehmen. Die Gesellschaft wird keine Geschäfte vornehmen, die einer staatlichen Genehmigung bedürfen.

Historie

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Management

NameRolle
Stephen S. Yoder
seit 8.3.2010
Vorstandsmitglied

Konzern- und Jahresabschlüsse

Pieris AG

Freising

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2013 bis zum 31.12.2013

Pieris AG
Freising

Zur Einreichung zum elektronischen Bundesanzeiger

Jahresabschluss
31. Dezember 2013

Inhaltsverzeichnis

Bestätigungsvermerk

Rechnungslegung

Auftragsbedingungen, Haftung und Verwendungsvorbehalt

Hinweis:

Den nachfolgenden Bestätigungsvermerk haben wir, unter Beachtung der gesetzlichen und berufsständischen Bestimmungen, nach Maßgabe der in der Anlage "Auftragsbedingungen, Haftung und Verwendungsvorbehalt" beschriebenen Bedingungen erteilt.

Falls das vorliegende Dokument in elektronischer Fassung für Zwecke der Offenlegung im Bundesanzeiger verwendet wird, sind für diesen Zweck daraus nur die Dateien zur Rechnungslegung und im Falle gesetzlicher Prüfungspflicht der Bestätigungsvermerk resp. die diesbezüglich erteilte Bescheinigung bestimmt.

Bestätigungsvermerk

An die Pieris AG

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung der Pieris AG, Freising, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2013 bis 31. Dezember 2013 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung des Jahresabschlusses nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung und Jahresabschluss überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft.

 

München, den 31. März 2014

Ernst & Young GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Dr. Napolitano

Wirtschaftsprüfer

Richter

Wirtschaftsprüfer

Bilanz zum 31. Dezember 2013

A k t i v a

31.12.2012
EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen      
I. Immaterielle Vermögensgegenstände      
Entgeltlich erworbene Software   16.913,80 23.218,20
II. Sachanlagen      
1. Bauten auf fremden Grundstücken 14.437,50   18.839,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.498.009,77   1.682.440,63
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 105.994,11   114.822,27
  1.618.441,38   1.816.101,90
    1.635.355,18 1.839.320,10
B. Umlaufvermögen      
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände      
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 350.000,00   95.833,00
2. Sonstige Vermögensgegenstände 374.990,81   884.750,61
    724.990,81 980.583,61
II. Wertpapiere      
Sonstige Wertpapiere   2.402.672,91 2.740.116,31
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 330.059,03   2.163.059,55
    3.457.722,75 5.883.759,47
C. Rechnungsabgrenzungsposten   43.932,51 44.722,38
    5.137.010,44 7.767.801,95

P a s s i v a

     
      31.12.2012
  EUR EUR EUR
A. Eigenkapital      
I. Gezeichnetes Kapital      
1. Stammaktien 59.993,00   59.993,00
2. Vorzugsaktien mit Stimmrecht 919.708,00   919.708,00
    979.701,00 979.701,00
IL Kapitalrücklage   41.699.253,79 41.699.253,79
III. Bilanzverlust   -42.087.790,67 -39.404.346,11
    591.164,12 3.274.608,68
B. Rückstellungen      
Sonstige Rückstellungen   756.030,00 1.135.614,00
C. Verbindlichkeiten      
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 201.952,93   615.723,72
2. Sonstige Verbindlichkeiten 3.587.863,39   2.741.855,55
davon aus Steuern EUR 59.951 (Vj. TEUR 67)      
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit EUR 3.956 (Vj. TEUR 5)      
    3.789.816,32 3.357.579,27
    5.137.010,44 7.767.801,95

Gewinn- und Verlustrechnung für 2013

2012
EUR EUR EUR
1. Umsatzerlöse 4.555.042,00   3.141.665,00
2. Sonstige betriebliche Erträge 1.994.838,92   1.256.494,58
davon Erträge aus der Währungsumrechnung EUR 31.093 (Vj. TEUR 35)      
    6.549.880,92 4.398.159,58
3. Materialaufwand      
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren -559.746,71   -1.309.070,98
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -2.681.761,14   -2.656.921,17
4. Personalaufwand      
a) Löhne und Gehälter -2.966.359,81   -3.183.646,67
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung -373.006,50   -481.878,41
davon für Altersversorgung EUR 0 (Vj. TEUR 43)      
5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -241.222,69   -249.757,18
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen -2.121.890,79   -2.666.112,36
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung EUR 19.649 (Vj. TEUR 57)      
    -8.943.987,64 -10.547.386,77
7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 42.284,68   142.458,63
8. Abschreibungen auf Finanzlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 0,00   -2.220,14
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -331.622,52   -165.204,41
    -289.337,84 -24.965,92
10. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit   -2.683.444,56 -6.174.193,11
11. Steuern vom Einkommen und Ertrag   0,00 17,47
12. Jahresfehlbetrag   -2.683.444,56 -6.174.175,64
13. Verlustvortrag   -39.404.346,11 -33.230.170,47
14. Bilanzverlust   -42.087.790,67 -39.404.346,11

Anhang für 2013

Allgemeine Hinweise

Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des AktG aufgestellt.

Es gelten die Vorschriften für kleine Kapitalgesellschaften.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Abschreibungen erfolgen linear über eine Nutzungsdauer von 3 bis 10 Jahren.

Selbständig nutzbare Wirtschaftsgüter, die nach dem 31. Dezember 2007 angeschafft wurden und deren Anschaffungskosten EUR 150,00 (ohne Umsatzsteuer) nicht übersteigen, wurden im Jahr des Zugangs sofort in voller Höhe abgeschrieben. Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten zwischen EUR 150,00 und EUR 1.000,00 (ohne Umsatzsteuer) wurden in einen Sammelposten eingestellt und werden über 5 Jahre linear abgeschrieben. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens werden zeitanteilig vorgenommen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt.

Die sonstigen Wertpapiere des Umlaufvermögens wurden zu Anschaffungskosten oder gegebenenfalls nach § 253 Abs. 4 HGB zu den niedrigeren Werten, die sich aus den Börsen- oder Marktpreisen am Stichtag ergeben, angesetzt.

Die Rechnungsabgrenzungsposten enthalten Ausgaben bzw. Einnahmen vor dem Bilanzstichtag, die Aufwendungen bzw. Erträge für einen bestimmten Zeitraum nach dem Bilanzstichtag darstellen.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden mit dem jeweils laufzeitadäquaten Zinssatz gemäß Rückstellungsabzinsungsverordnung abgezinst.

Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurde dabei das Realisationsprinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) beachtet.

Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Selbstgeschaffene immaterielle Vermögensgegenstände (z. B. Patente) sind im Rahmen des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes bilanzierungsfähig. Die Gesellschaft hat von der Aktivierung selbstgeschaffener immaterieller Vermögensgegenstände zum 31. Dezember 2013 abgesehen.

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt.

Entwicklung des Anlagevermögens 2013

Anschaffungs- und Herstellungskosten
01.01.2013 Zugänge Abgänge 31.12.2013
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
Entgeltlich erworbene Software 39.215,01 3.955,00 0,00 43.170,01
II. Sachanlagen        
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 41.972,35 0,00 0,00 41.972,35
2. Technische Anlagen und Maschinen 2.967.150,44 6.628,48 0,00 2.973.778,92
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 216.096,52 26.674,29 3.093,00 239.677,81
  3.225.219,31 33.302,77 3.093,00 3.255.429,08
  3.264.434,32 37.257,77 3.093,00 3.298.599,09
Kumulierte Abschreibungen
01.01.2013 Zugänge Abgänge 31.12.2013
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
Entgeltlich erworbene Software 15.996,81 10.259,40 0,00 26.256,21
II. Sachanlagen        
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 23.133,35 4.401,50 0,00 27.534,85
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.284.708,81 191.060,34 0,00 1.475.769,15
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 101.275,25 35.501,45 3.093,00 133.683,70
  1.409.117,41 230.963,29 3.093,00 1.636.987,70
  1.425.114,22 241.222,69 3.093,00 1.663.243,91
Buchwerte
31.12.2013 31.12.2012
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
Entgeltlich erworbene Software 16.913,80 23.218,20
II. Sachanlagen    
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 14.437,50 18.839,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.498.009,77 1.682.441,63
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 105.994,11 114.821,27
  1.618.441,38 1.816.101,90
  1.635.355,18 1.839.320,10

Auftragsbedingungen, Haftung und Verwendungsvorbehalt

Wir, die Ernst & Young GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, haben unsere Prüfung der vorliegenden Rechnungslegung im Auftrag der Gesellschaft vorgenommen. Neben der gesetzlichen Funktion der Offenlegung (§ 325 HGB) in den Fällen gesetzlicher Abschlussprüfungen richtet sich der Bestätigungsvermerk ausschließlich an die Gesellschaft und wurde zu deren interner Verwendung erteilt, ohne dass er weiteren Zwecken Dritter oder diesen als Entscheidungsgrundlage dienen soll. Das in dem Bestätigungsvermerk zusammengefasste Ergebnis von freiwilligen Abschlussprüfungen ist somit nicht dazu bestimmt, Grundlage von Entscheidungen Dritter zu sein, und nicht für andere als bestimmungsgemäße Zwecke zu verwenden.

Unserer Tätigkeit liegt unser Auftragsbestätigungsschreiben zur Prüfung der vorliegenden Rechnungslegung einschließlich der "Allgemeinen Auftragsbedingungen für Wirtschaftsprüfer und Wirtschaftsprüfungsgesellschaften" in der vom Institut der Wirtschaftsprüfer herausgegebenen Fassung vom 1. Januar 2002 zugrunde.

Klarstellend weisen wir darauf hin, dass wir Dritten gegenüber keine Verantwortung, Haftung oder anderweitige Pflichten übernehmen, es sei denn, dass wir mit dem Dritten eine anders lautende schriftliche Vereinbarung geschlossen hätten oder ein solcher Haftungsausschluss unwirksam wäre.

Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass wir keine Aktualisierung des Bestätigungsvermerks hinsichtlich nach seiner Erteilung eintretender Ereignisse oder Umstände vornehmen, sofern hierzu keine rechtliche Verpflichtung besteht.

Wer auch immer das in vorstehendem Bestätigungsvermerk zusammengefasste Ergebnis unserer Tätigkeit zur Kenntnis nimmt, hat eigenverantwortlich zu entscheiden, ob und in welcher Form er dieses Ergebnis für seine Zwecke nützlich und tauglich erachtet und durch eigene Untersuchungshandlungen erweitert, verifiziert oder aktualisiert.

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