Stammdaten

Register
Amtsgericht Darmstadt HRB 88552
Eingetragen
18.1.2010
Branche
Erbringung von LogistikdienstleistungenLagereiFrachtumschlag
Gegenstand
Die Lagerung, die Kommissionierung, das Handling sowie der Versand von Waren.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Heike Becht
seit 18.1.2010
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Ober-Ramstadt
25.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

WLL Logistik und Service GmbH

Ober-Ramstadt

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

A. Rahmenbedingungen und Geschäftsverlauf

Organisatorische und rechtliche Verhältnisse

Die WLL Logistik und Service GmbH ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft nach § 267 II HGB.

Gegenstand des Unternehmens ist die Lagerung, Kommissionierung, das Handling sowie der Versand von Waren.

Wirtschaftliches Umfeld

Hohe Inflation, steigende Zinsen und maue Weltkonjunktur haben die deutsche Wirtschaft im vergangenen Jahr schrumpfen lassen. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) sank um 0,3 Prozent und verzeichnete damit erstmals seit dem Corona-Jahr 2020 ein Minus, wie das Statistische Bundesamt am Montag mitteilte. Auch im Schlussquartal dürfte die Wirtschaftskraft demnach um 0,3 Prozent gesunken sein. Für das laufende Jahr erwarten Experten bestenfalls ein leichtes Wachstum. Einige befürchten sogar, dass Deutschland auch 2024 nicht aus dem Tal herauskommt.

Im vorigen Jahr schmälerte die hohe Inflation von durchschnittlich 5,9 Prozent die Kaufkraft der privaten Haushalte, die sich beim Konsum zurückhielten und 0,8 Prozent weniger ausgaben. Die Europäische Zentralbank (EZB) bekämpft die starke Teuerung mit dem höchsten Zinsniveau ihrer Geschichte. Das bekam die Baubranche besonders zu spüren: Sie erlitt aufgrund der hohen Finanzierungskosten einen Nachfrageeinbruch. Die Bauinvestitionen sanken um 2,1 Prozent. Positive Signale kamen nur vom Ausbaugewerbe, das etwa von stark nachgefragten energetischen Sanierungen profitierte. Den Exporteuren wiederum machte die schwache Weltkonjunktur zu schaffen. Hinzu kommen politische Unsicherheiten - vom Krieg in der Ukraine und in Nahost bis hin zu den haushaltspolitischen Turbulenzen in der Bundesregierung.

Die Wirtschaftsleistung wurde im Jahr 2023 von durchschnittlich 45,9 Millionen Erwerbstätigen mit Arbeitsort in Deutschland erbracht. Das waren 0,7 % oder 333 000 Personen mehr als im Jahr zuvor und so viele wie noch nie in Deutschland. Die Beschäftigung nahm im Jahr 2023 unter anderem durch die Zuwanderung ausländischer Arbeitskräfte zu. Hinzu kam eine steigende Erwerbsbeteiligung der inländischen Bevölkerung. Diese positiven Effekte überwogen die dämpfenden Effekte des demografischen Wandels. Der Beschäftigungsaufbau fand 2023 fast ausschließlich in den Dienstleistungsbereichen statt. 1

1 Destatis

Der deutsche Logistikmarkt hatte im Jahr 2023 ein Gesamtvolumen von 327 Milliarden Euro. Die Zahl aller in diesem Sektor beschäftigten Personen liegt bei 3,3 Millionen. Damit ist die Logistik in Deutschland nach Automobilindustrie und Handel der drittgrößte Wirtschaftsbereich.

Darstellung des Geschäftsverlaufs

Die Geschäftsführung beurteilt das Geschäftsjahr 2023 insgesamt als zufriedenstellend. Die Gesellschaft konnte im Berichtsjahr seinen Umsatz (wesentlicher finanzieller Leistungsindikator) im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 6.317 (+ 25,3%) steigern. Damit wurde die im Vorjahr getroffene Prognose, nämlich ein Umsatzwachstum im niedrigen zweistelligen Bereich, getroffen.

Wie im Vorjahr korrespondierte die positive Umsatzentwicklung nicht mit der Entwicklung des Ergebnisses - das Geschäftsjahr 2023 resultierte entgegen der Erwartung in einem höheren Jahresfehlbetrag in Höhe von TEUR 72 (Vorjahr Jahresfehlbetrag von TEUR 36). Diese Entwicklung resultiert im Wesentlichen aus überproportional gestiegenen Kosten im Zusammenhang mit den gesteigerten Volumen an Logistikdienstleistungen.

B. Darstellung der Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage

Die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage der WLL Logistik und Service GmbH hat sich im Geschäftsjahr 2023 insgesamt zufriedenstellend entwickelt.

Vermögenslage

Die Bilanzsumme der WLL belief sich zum Bilanzstichtag auf TEUR 6.499 und hat sich damit gegenüber dem Vorjahr um TEUR 1.477 erhöht. Dieser Anstieg resultiert im Wesentlichen aus dem Anstieg der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie gestiegenen liquiden Mitteln.

Das Eigenkapital verringerte sich von TEUR 469 auf TEUR 397 und beträgt somit nun 6,1 % der Bilanzsumme (Vorjahr 9,3 %).

Die Anlagenintensität beläuft sich zum Jahresende auf 26,3 % gegenüber 34,5 % im Vorjahr.

Finanzlage

Die liquiden Mittel sind gegenüber dem Vorjahr um TEuro 297 auf TEuro 374 angestiegen.

Ertragslage

Der Umsatz konnte im Geschäftsjahr nochmals deutlich gesteigert werden und beläuft sich insgesamt auf TEUR 31.334 (Vorjahr TEUR 25.017), was ein Plus von 25,3 % darstellt.

Analog zu den Umsätzen stieg auch der Personalaufwand - dieser erhöhte sich um 23,3 % auf TEUR 13.914 (Vorjahr TEUR 11.285). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen erhöhten sich jedoch überproportional stark um 28,6 % auf TEUR 17.234.

Dadurch konnte der positive Trend der Vorjahre hinsichtlich des Jahresergebnisses im Berichtsjahr noch immer nicht fortgesetzt werden. Das Geschäftsjahr 2023 wurde mit einem gestiegenen Jahresfehlbetrag in Höhe von TEUR 72 abgeschlossen (Vorjahr Jahresfehlbetrag in Höhe von TEUR 36). Grund hierfür waren überproportional gestiegene Aufwendungen, insbesondere im Bereich der Fremdarbeiten.

Insgesamt deckt sich die Entwicklung der Vermögens- Finanz- und Ertragslage als auch das Jahresergebnis mit den Erwartungen der Geschäftsführung. Der Fortbestand des Unternehmens wird als gesichert angesehen.

C. Chancen und Risikobericht

Risiken

Die Geschäftsaktivitäten der Gesellschaft sind mit Risiken verbunden, die es im Rahmen eines gut strukturierten Risikomanagements zu identifizieren als auch zu steuern gilt. Die dafür notwendigen Informationen werden regelmäßig erhoben, zusammengefasst und ausgewertet.

Marktbedingte Risiken

Aus der weiteren Entwicklung des Ukraine-Krieges könnten weitere marktbedingte Risiken resultieren. Die derzeitigen Risiken sind jedoch weiterhin als sehr gering einzustufen. Durch die Folgewirkungen des militärischen Konflikts ist dies jedoch mit Unsicherheit behaftet und muss stetig neu bewertet werden.

Personelle Risiken

Eine große Herausforderung der vergangenen und auch zukünftigen Jahre ist die Gewinnung von Mitarbeitern im Bereich Lagerwirtschaft in Deutschland. Dem begegnet die Gesellschaft weiterhin mit zahlreichen Rekrutierungsmaßnahmen und konnte dadurch insbesondere den hohen Bedarf an Mitarbeitern im abgelaufenen Geschäftsjahr aufgrund der Kapazitätserweiterung decken.

Finanzwirtschaftliche Risiken

Die Gesellschaft begegnet den finanzwirtschaftlichen Risiken durch ein Finanzmanagement.

Chancen

Allgemeine Branchenentwicklung

Aus dem sich verändernden Einkaufsverhalten und neuen Geschäftsbeziehungsformen des E-Commerce ergeben sich in der damit zusammenhängenden Lagerung, Kommissionierung, dem Handling sowie dem Versand von Waren große Chancen für die Gesellschaft.

Automatisierung

Neben der zunehmenden Bedeutung von Big Data, Vernetzung und Transparenz wird sich auch die Automatisierung von logistischen Arbeitsschritten weiter durchsetzen. Hieraus ergeben sich zahlreiche Chancen hinsichtlich Zuverlässigkeit und Wirtschaftlichkeit.

D. Voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens

Der E-Commerce wird auch im Jahr 2024 weiter wachsen. Unternehmen werden verstärkt in die Entwicklung von effizienten Lieferketten investieren, um den steigenden Bedarf an schnellen und flexiblen Lieferungen zu decken. Die Integration von Online- und Offline-Kanälen (Omnichannel) wird zunehmend wichtig, um den Kunden eine nahtlose Erfahrung zu bieten.

Die Prognosen basieren auf den gesamtwirtschaftlichen und branchenbezogenen Annahmen. Die tatsächlichen Ergebnisse können davon abweichen.

Aufgrund der Prognosen für die weitere Entwicklung der Logistikbranche sowie der gesteigerten Nachfrage nach Logistik-Dienstleistungen erwartet die Geschäftsführung eine Steigerung des finanziellen Leistungsindikators Umsatz im niedrigen zweistelligen Bereich sowie ein gegenüber dem Geschäftsjahr 2023 verbessertes Jahresergebnis.

 

Ober-Ramstadt, den 29. März 2024

Heike Becht, Geschäftsführerin

Johannes Rudenko, Geschäftsführer

Handelsbilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 1.710.718,13 1.730.885,23
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 46.104,00 53.450,00
II. Sachanlagen 1.664.614,13 1.677.435,23
1. technische Anlagen und Maschinen 102.389,18 102.389,18
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.562.224,95 1.570.841,85
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 4.204,20
B. Umlaufvermögen 4.736.834,05 3.245.877,05
I. Vorräte 1.071.226,04 1.187.265,03
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 3.291.652,73 1.981.357,61
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 373.955,28 77.254,41
C. Rechnungsabgrenzungsposten 51.604,08 45.396,59
Aktiva 6.499.156,26 5.022.158,87

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 396.896,42 468.927,06
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Gewinnvortrag 443.927,06 479.430,18
III. Jahresfehlbetrag 72.030,64 35.503,12
B. Rückstellungen 861.765,75 788.062,92
C. Verbindlichkeiten 5.240.494,09 3.765.168,89
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 2.062.500,00 2.812.500,00
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 750.000,00 750.000,00
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 1.312.500,00 2.062.500,00
2. sonstige Verbindlichkeiten 3.177.994,09 952.668,89
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 3.177.994,09 952.668,89
Passiva 6.499.156,26 5.022.158,87

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 31.553.537,16 25.176.925,53
2. Personalaufwand 13.914.110,00 11.285.099,47
a) Löhne und Gehälter 11.572.636,59 9.421.060,22
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 2.341.473,41 1.864.039,25
davon für Altersversorgung 32.170,79 32.019,46
3. Abschreibungen 359.944,92 400.830,53
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 359.944,92 400.830,53
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 17.233.922,17 13.397.563,29
5. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 26.552,88 30.900,00
6. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 89.952,83 97.421,36
davon Erträge aus der Zuführung und Auflösung von latenten Steuern 20.300,00 13.100,00
7. Ergebnis nach Steuern -70.945,64 -34.889,12
8. sonstige Steuern 1.085,00 614,00
9. Jahresfehlbetrag 72.030,64 35.503,12

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

Allgemeine Angaben

Anwendung gesetzlicher Vorschriften

Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne von § 267 Abs.2 HGB.

Die Gesellschaft ist unter der Firma WLL Logistik und Service GmbH beim Amtsgericht Darmstadt unter der Nummer HRB 88552 mit Sitz in Ober-Ramstadt eingetragen.

Der Jahresabschluss der WLL Logistik und Service GmbH wurde unter Anwendung der Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde unverändert gegenüber dem Vorjahr das Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB gewählt.

Das Geschäftsjahr entspricht dem Kalenderjahr.

Bilanzierungsanpassung Vorräte

Aufgrund der Anpassung für die Bilanzposition Vorräte wurde ein Vergleich mit den Vorjahreswerten der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage vorgenommen.

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die für die Kapitalgesellschaft geltenden handelsrechtlichen Bewertungsvorschriften wurden unter Berücksichtigung der Fortführung der Unternehmenstätigkeit beachtet. Die auf den vorhergehenden Jahresabschluss angewandten Bewertungsmethoden wurden beibehalten.

Die immateriellen Vermögensgegenstände und Sachanlagen sind zu Anschaffungskosten angesetzt und werden, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die Bewertung der Gegenstände des Vorratsvermögens erfolgt zu Anschaffungskosten bei Anwendung zulässiger Bewertungsvereinfachungsverfahren.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind zum Nennwert bilanziert. Es wurde weder eine Einzel- noch eine Pauschalwertberichtigung gebildet.

Die sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nennwert bilanziert. Es wurden keine Wertberichtigungen gebildet.

Liquide Mittel werden grundsätzlich mit dem Nennbetrag angesetzt.

Im aktiven Rechnungsabgrenzungsposten sind Vorauszahlungen für künftige Zeiträume zeitanteilig abgegrenzt.

Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen und Schulden und ihren steuerlichen Wertansätzen werden die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet.

Die Eigenkapitalposten sind zum Nennbetrag bewertet.

Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen berücksichtigen im Zeitpunkt der Bilanzerstellung alle ungewissen Verbindlichkeiten. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden laufzeitkongruent mit einem Zinssatz gemäß Rückstellungsabzinsungsverordnung abgezinst.

Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag passiviert.

Erläuterungen zur Bilanz und zur Gewinn- und Verlustrechnung

Bilanz

Eigenkapital

Das Stammkapital der Gesellschaft beträgt 25.000,00 Euro und ist voll eingezahlt.

In den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen sind als wesentliche Posten enthalten:

2023
TEuro
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 3.244,7
Sonstige Vermögensgegenstände 46,9

In den sonstigen Rückstellungen sind als wesentliche Posten enthalten:

2023
TEuro
Rückstellungen für Personal 381,0
Rückstellungen für Nebenkosten 48,0
Rückstellungen für Abschluss und Prüfung 48,0

Die latenten Steuern betragen TEuro 46,0. Diese ergeben sich aus unterschiedlichen Abschreibungen im Handels- und Steuerrecht. Für das Berichtsjahr wurden latente Steuern in Höhe von TEuro 20,3 aufgelöst.

Verbindlichkeitenspiegel

Art der Verbindlichkeit zum Gesamtbetrag davon mit einer Restlaufzeit
31.12.2023 TEuro kleiner 1 J.
TEuro
1 bis 5 J.
TEuro
größer 5 J.
TEuro
gegenüber Kreditinstituten 2.062,5 750,0 1.312,5 0,0
aus Lieferungen und Leistungen 2.213,1 2.213,1 0,0 0,0
sonstige Verbindlichkeiten 964,9 964,9 0,0 0,0
Summe 5.240,5 3.928,0 1.312,5 0,0

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind teilweise durch Abtretung von Außenständen besichert.

Es bestehen folgende, nicht in der Bilanz ausgewiesene oder vermerkte finanzielle Verpflichtungen, die für die Finanzlage von Bedeutung sind:

aus Mietverträgen 12.430,7 TEuro
aus Leasingverträgen 3.585,3 TEuro

Ergänzende Angaben

Arbeitnehmer

Im Jahresdurchschnitt 2023 wurden 345 Mitarbeiter beschäftigt, davon 307 Vollzeit, 23 Teilzeit und 15 Aushilfen.

Geschäftsführer

Die Geschäftsführer der Gesellschaft, Frau Heike Becht und Herr Johannes Rudenko, sind alleingeschäftsführungs- und alleinvertretungsberechtigt.

Auf die Angabe der gezahlten Gesamtbezüge der tätigen Geschäftsführer wird im Hinblick auf die Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Prokura nach den §§ 48 ff. HGB ist nicht erteilt.

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Abschlussstichtag

Es gibt über keine Vorgänge nach dem Abschlussstichtag von besonderer Bedeutung zu berichten.

Ergebnisverwendungsvorschlag

Wir schlagen vor, den Jahresfehlbetrag in Höhe von Euro 72.030,64 auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Ober-Ramstadt, den 29. März 2024

gez.

Heike Becht, Geschäftsführerin

Johannes Rudenko, Geschäftsführer

Bruttoanlagenspiegel

Der Anlagenspiegel mit dem Stand und der Entwicklung des Anlagevermögens ist als Seite 5 dieses Anhangs beigefügt.

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2023
Euro
Zugänge
Euro
Abgänge
Euro
Umbuchungen
Euro
Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2023
Euro
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 211.587,70 22.850,00 0,00 0,00 234.437,70
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 211.587,70 22.850,00 0,00 0,00 234.437,70
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 102.389,18 0,00 0,00 0,00 102.389,18
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.226.694,00 326.108,43 4.976,41 0,00 3.547.826,02
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 4.204,20 2.811,00 7.015,20 0,00 0,00
Summe Sachanlagen 3.333.287,38 328.919,43 11.991,61 0,00 3.650.215,20
Summe Anlagevermögen 3.544.875,08 351.769,43 11.991,61 0,00 3.884.652,90
kumulierte Abschreibung 01.01.2023
Euro
Abschreibung Geschäftsjahr
Euro
Abgänge
Euro
Umbuchungen
Euro
kumulierte Abschreibung 31.12.2023
Euro
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 158.137,70 30.196,00 0,00 0,00 188.333,70
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 158.137,70 30.196,00 0,00 0,00 188.333,70
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.655.852,15 329.748,92 0,00 0,00 1.985.601,07
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Sachanlagen 1.655.852,15 329.748,92 0,00 0,00 1.985.601,07
Summe Anlagevermögen 1.813.989,85 359.944,92 0,00 0,00 2.173.934,77
Zuschreibung Geschäftsjahr
Euro
Buchwert 31.12.2023
Euro
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 46.104,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 46.104,00
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 0,00 102.389,18
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 1.562.224,95
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00
Summe Sachanlagen 0,00 1.664.614,13
Summe Anlagevermögen 0,00 1.710.718,13

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 28.10.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die WLL Logistik und Service GmbH

Vermerk über die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der WLL Logistik und Service GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der WLL Logistik und Service GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023.

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulation der Rechnungslegung und Vermögensschädigung) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können;

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Karlsruhe, den 15. Mai 2024

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