Stammdaten

Register
Amtsgericht Charlottenburg (Berlin) HRB 83808
Vorher
Sparky Holding GmbH
Eingetragen
8.7.2004
Branche
Herstellung von handgeführten Werkzeugen mit MotorantriebHerstellung von HandwerkzeugenGroßhandel mit Werkzeugen und Kleineisenwaren
Gegenstand
Die Herstellung, Entwicklung, Design, Marketing und Vertrieb von Elektrowerkzeugen, Handwerkzeugen, Stromerzeugern, Eisenwaren, Zubehör, Ersatzteilen, Komponenten, Elektromotoren, Akkumulatoren und Ladegeräten.

Historie

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Management

NameRolle
Peter Babourkov
seit 8.7.2004
Geschäftsführer
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
SPARKY Trading EOODBGR
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
SPARKY Trading EOOD
Bulgaria
2.000.000 €
100.00%

Konzern- und Jahresabschlüsse

SPARKY Power Tools GmbH

Berlin

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2016 bis zum 31.12.2016

Bilanz zum 31. Dezember 2016

AKTIVA

31.12.2016
31.12.2015
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Geschäfts- oder Firmenwert 0,50 0,50
II. Sachanlagen
Betriebs- und Geschäftsausstattung 39.245,55 24.835,55
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 5,00 164.677,24
39.251,05 189.513,29
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
Waren 765.586,69 1.492.368,46
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 624.700,08 1.459.470,76
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 1.400.385,98 3.534.155,18
3. Sonstige Vermögensgegenstände 86.336,19 207.534,47
2.111.422,22 5.201.160,41
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 1.789,97 18.923,66
2.878.798,88 6.712.452,53
C. Rechnungsabgrenzungsposten 27.857,56 28.949,44
D. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 2.771.313,34 0,00
5.717.220,83 6.930.915,26

PASSIVA

31.12.2016
31.12.2015
A. Eigenkapital
I. Stammkapital 2.000.000,00 2.000.000,00
II. Verlustvortrag (Vj. Gewinnvortrag ) - 1.064.171,18 137.485,41
III. Jahresfehlbetrag - 3.707.142,16 - 1.201.656,59
IV. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 2.771.313,34 0,00
0,00 935.828,82
B. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen 234.347,00 359.645,42
2. Steuerrückstellungen 40.000,00 56.000,00
3. Sonstige Rückstellungen 75.000,00 103.500,00
349.347,00 519.145,42
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 3.419.979,95 4.002.788,28
2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 0,00 211.153,12
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 693.985,15 481.146,77
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 513.526,95 600.017,00
5. Sonstige Verbindlichkeiten 740.381,78 180.835,85
- davon aus Steuern: € 6.163,17 (Vj. € 9.655,58)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: € 1.785,17 (Vj.€ 1.756,11)
5.367.873,83 5.475.941,02
5.717.220,83 6.930.915,26

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2016

2016
2015
1. Umsatzerlöse 12.810.790,70 14.636.542,43
2. Sonstige betriebliche Erträge 305.259,14 613.909,04
13.116.049,84 15.250.451,47
3. Materialaufwand
Aufwendungen für bezogene Waren - 11.821.949,81 - 13.467.030,30
1.294.100,03 1.783.421,17
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter - 471.591,16 517.971,54
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung - 122.233,67 166.966,46
- davon für Altersversorgung: € 152.808,16 (Vj. € 51.466,78)
- 593.824,83 684.938,00
5. Abschreibungen
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 16.725,63 9.676,99
b) auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens, soweit diese die in der Kapitalgesellschaft üblichen Abschreibungen überschreiten - 2.092.216,25 0,00
- 2.108.941,88 9.676,99
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen - 1.817.223,51 - 1.499.916,66
7. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens - 164.672,24 0,00
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen - 301.025,67 494.916,14
- davon an verbundene Unternehmen € 14.450,00 (Vj.€ 15.001,00)
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0,00 248.539,22
- davon Aufwand aus der Auflösung aktiver latenter Steuern: € 0,00 (Vj. Ertrag € 281.438,00)
10. Ergebnis nach Steuern - 3.691.588,10 - 1.154.565,84
10. Sonstige Steuern - 15.554,06 - 47.090,75
11. Jahresfehlbetrag - 3.707.142,16 - 1.201.656,59

Anhang für das Geschäftsjahr 2016

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss der SPARKY Power Tools GmbH für das Geschäftsjahr 2016 wurde unter Berücksichtigung der Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) und des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Die Gesellschaft ist beim Handelsregister Berlin Charlottenburg unter der Nummer HRB 83808 eingetragen.

Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 HGB auf.

Angaben, die wahlweise in der Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang zu machen sind, werden im Wesentlichen zur Verbesserung der Übersichtlichkeit im Anhang aufgeführt.

Für die Darstellung der Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Anlagevermögen

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten aktiviert und planmäßig über die betriebliche Nutzungsdauer abgeschrieben. Der Geschäfts- oder Firmenwert wurde über eine Nutzungsdauer von vier Jahren abgeschrieben.

Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten bewertet und um lineare Abschreibungen über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer innerhalb der folgenden Zeiträume vermindert: Einbauten in fremden Grundstücken 7 bis 15 Jahre, EDV-Hardware 2 bis 7 Jahre, Büro- und Geschäftsausstattung 2 bis 15 Jahre. Geringwertige Wirtschaftsgüter, deren Anschaffungskosten nicht mehr als 410,00 Euro netto betragen, werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben.

Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten bewertet. Außerplanmäßige Abschreibungen werden auf den niedrigeren Wert am Bilanzstichtag vorgenommen, wenn die Wertminderung als voraussichtlich dauerhaft angesehen wird.

Vorratsvermögen

Die Bewertung der Gegenstände des Vorratsvermögens erfolgt zu Anschaffungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips. Abwertungen werden für Bestandsrisiken, die sich aus der Lagerdauer und geminderter Verwertbarkeit ergeben, in angemessenem und ausreichendem Umfang vorgenommen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Der Ansatz der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände erfolgt mit dem Nennwert.

Dem Ausfallrisiko wird durch Einzelwertberichtigung auf den Forderungsbestand ausreichend Rechnung getragen.

Rückstellungen

Die Rückstellungen für Pensionen werden nach versicherungsmathematischen Grundsätzen unter Verwendung der "Richttafeln 2005 G" von Dr. K. Heubeck nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren ermittelt. Der Rechnungszins wurde gemäß den Vorgaben der Deutschen Bundesbank (RückAbzinsV) mit dem 10-Jahresdurchschnittszinssatz in Höhe von 4,03 % angesetzt.

Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Die Bewertung erfolgt nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung mit dem zur Risikoabdeckung erforderlichen Betrag.

Verbindlichkeiten

Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag am Bilanzstichtag angesetzt.

Fremdwährungsumrechnung

Die Forderungen in fremder Währung werden mit dem Geldkurs am Tag der Einbuchung bzw. dem niedrigeren Kurs am Bilanzstichtag bewertet. Die Verbindlichkeiten in fremder Währung werden mit dem Kurs am Tage des Geschäftsvorfalls bzw. mit dem höheren Kurs am Bilanzstichtag bewertet.

Für kurzfristige Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährungen erfolgt die Umrechnung mit dem Devisenmittelkassenkurs am Abschlussstichtag.

Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ergibt sich aus dem folgenden Anlagespiegel:

Entwicklung des Anlagevermögens

Anschaffungskosten
01.01.2016
Zugänge
Abgänge
31.122016
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Geschäfts- oder Firmenwert 1.300.000,00 0,00 0,00 1.300.000,00
II. Sachanlagen
Betriebs- und Geschäftsausstattung 167.369,86 31.135,63 0,00 198.505,49
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 191.276,75 0,00 0,00 191.276,75
1.658.646,61 31.135,63 0,00 1.689.782,24
Abschreibungen
01.01.2016
Zugänge
Abgänge
31.12.2016
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Geschäfts- oder Firmenwert 1299.999,50 0,00 0,00 1.299.999,50
II. Sachanlagen
Betriebs- und Geschäftsausstattung 142.534,31 16.725,63 0,00 159.259,94
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 26.599,51 164.672,24 0,00 191.271,75
1469.133,32 16.725,63 164.672,24 1.650.531,19
Buchwert
31.12.2016
31.12.2015
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Geschäfts- oder Firmenwert 0,50 0,50
II. Sachanlagen
Betriebs- und Geschäftsausstattung 39.245,55 24.835,55
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 5,00 164.677,24
39.251,05 189.513,29

Finanzanlagen

Der Anteilsbesitz der Gesellschaft setzt sich zum Bilanzstichtag wie folgt zusammen:

Beteiligungsquote % Eigenkapital
T€
Jahresergebnis
T€
SPARKY Polska z.o.o., 100,00 - 306 1) - 268 1)
SPARKY Ukraine Ltd. 100,00 - 1.002 1) - 211 1)

1) ermittelt nach nationalen Grundsätzen zum 31. Dezember 2016

Die Anschaffungskosten der Anteile an der SPARKY Polska z.o.o in Höhe von T€ 165 wurden im Berichtsjahr wegen voraussichtlich dauernder Wertminderung in voller Höhe abgeschrieben.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

In den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind wie im Vorjahr keine Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr enthalten. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind analog zum Vorjahr innerhalb eines Jahres fällig und resultieren aus Lieferungen und Leistungen sowie aus geleisteten Anzahlungen. Die sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten im Wesentlichen Umsatzsteuerforderungen aus dem laufenden Jahr (T€ 44) und Abrechnungskonto COFACE (T€ 32).

Rückstellungen

Die Pensionsrückstellungen betreffen Pensionszusagen an einen leitenden Angestellten sowie einen ausgeschiedenen Mitarbeiter. Der Aktivwert aus der verpfändeten Rückdeckungsversicherung (T€ 139), der den beizulegenden Zeitwert darstellt, wurde mit den Pensionsrückstellungen (T€ 373) verrechnet. Daraus ergibt sich ein passivischer Überhang i.H.v. T€ 234. Die Pensionsrückstellungen sind unter Zugrundelegung eines Zinssatzes als Durchschnitt der letzten zehn Jahre berechnet (4,03 %). Die Berechnung auf Basis eines Zinssatzes im Durchschnitt der letzten sieben Jahre (3,28 %) führt zu Pensionsrückstellungen in Höhe von T€ 417. Die Differenz zwischen den Werten der Pensionsrückstellungen berechnet auf Basis von sieben Jahren und auf Basis von zehn Jahren beträgt T€ 44. Der Zinsaufwand beträgt T€ 14.

Die Steuerrückstellungen betreffen Lohnsteuernachzahlungen für vergangene Jahre.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für ausstehende Rechnungen (T€ 47) sowie für Jahresabschlusskosten (T€ 28) gebildet.

Verbindlichkeiten

Zur Verbesserung der Klarheit und Übersichtlichkeit werden die Angaben zu den Laufzeiten der Verbindlichkeiten in einem Verbindlichkeitsspiegel zusammengefasst dargestellt:

Restlaufzeit
31.12.2016
T€
bis 1 Jahr
T€
1 bis 5 Jahre
T€
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 3.420 2.420 1.000
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 694 694 0
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 514 514 0
Sonstige Verbindlichkeiten 740 740 0
5.368 4.368 1.000
Restlaufzeit
31.12.2015
T€
bis 1 Jahr
T€
1 bis 5 Jahre
T€
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 4.003 3.003 1.000
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 481 481 0
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 600 300 300
Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 211 211 0
Sonstige Verbindlichkeiten 181 181 0
5.476 4.176 1.300

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch Sicherungsübereignung des Warenlagers in Genshagen, Globalzession der Forderungen gegenüber Abnehmern in EU-Ländern und Abtretung der Rechte und Ansprüche aus Warenkreditversicherungen besichert.

In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von insgesamt T€ 514 enthalten.

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse entfallen auf folgende Produktgruppen:

2016
T€
2015
T€
Elektrowerkzeuge 12.811 14.637

Die Verteilung der Umsatzerlöse nach geographischen Regionen ist nachfolgend dargestellt:

2016
T€
2015
T€
Europäische Union 5.847 6.553
Deutschland 4.127 5.063
Andere europäische Länder 2.615 2.619
Nichteuropäische Länder 222 402
12.811 14.637

Die Umsätze mit Abnehmern in der europäischen Union in Höhe von T€ 5.847 beinhalten Umsätze in Höhe von T€ 608 für Erlöse, die im Vorjahr unter den sonstigen betrieblichen Erträgen in Höhe von T€ 252 ausgewiesen wurden. Aufgrund der Vorschriften des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetzes (BilRuG) sind diese Erlöse im Jahr 2016 unter den Umsatzerlösen auszuweisen. Insoweit besteht keine Vergleichbarkeit mit dem Vorjahr.

Währungsumrechnungen

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von T€ 9 und die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten Verluste aus der Währungsumrechnung in Höhe von T€75.

Sonstige Angaben

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die wesentlichen finanziellen jährlichen Verpflichtungen für die folgenden Geschäftsjahre sind nachfolgend dargestellt:

2017
T€
2018
T€
2019
T€
Miete Geschäftsräume und Lager 172 172 172
Leasingverträge 54 29 6
226 201 178

Mitarbeiter

Während des abgelaufenen Geschäftsjahres beschäftigte die Gesellschaft durchschnittlich 17 (2015: 21) Mitarbeiter.

Honorar des Abschlussprüfers

Das im Geschäftsjahr 2016 als Aufwand erfasste Honorar für den Abschlussprüfer für Prüfungsleistungen beträgt €20.600,00.

Geschäftsführung

Im Geschäftsjahr 2016 erfolgte die Geschäftsführung der SPARKY Power Tools GmbH durch Herrn Dipl.-Kfm., Dipl.-Ing. Stanislav Petkov, Berlin, und Herrn Dipl.-Kfm. Peter Babourkov, Berlin.

Bezüglich der Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführer wird von der Schutzklausel gemäß § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht.

Konzernzugehörigkeit

Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der SPARKY Eltos AD., Lovech, Bulgarien, einbezogen, der im bulgarischen Handelsregister veröffentlicht wird.

 

Berlin, 14. September 2017

Die Geschäftsführung

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2016

Geschäftsverlauf

Der Handelsumsatz für das Jahr 2016 beträgt 12.811 T€ und liegt damit um 1.826 T€ unter den Umsätzen im Vorjahr in Höhe von 14.637 T€. Allerdings sind die Umsätze nur bedingt vergleichbar, da infolge der erstmaligen Anwendung der Vorschriften des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetzes bestimmte Erlöse, die im Vorjahr unter den sonstigen betrieblichen Erträgen ausgewiesenen wurden, im Berichtsjahr unter den Umsatzerlösen zu erfassen sind. Hierbei handelt es sich im Berichtsjahr um Erlöse i. H. v. 608 T€. Die entsprechenden Vorjahreserlöse wurden nicht umgegliedert. Nach Abzug dieser Erlöse von den Umsätzen beläuft sich der Umsatzrückgang auf 2.434 T€. Grund für den Umsatzrückgang ist vor allem die Tatsache, dass die gestiegene Kundenachfrage nach Akkugeräten wegen mangelnden Betriebskapitals nicht in ausreichendem Maße befriedigt werden konnte.

In 2016 hat der Konzern die in 2015 begonnenen umfangreichen Investitionen im Produktionswerk in Bulgarien abgeschlossen und die eigene Herstellung von Li-Ion Akkugeräten gestartet.

Wegen der verspäteten Bereitstellung des bei der Bulgarien Development Bank (BDB) beantragten Kredits in Höhe von 7,5 Mio. € für die SPARKY ELTOS AD, Bulgarien, konnte die Anschaffung der erforderlichen Materialen und Komponenten nicht rechtzeitig erfolgen, was auf das Produktions- und Liefervolumen bzw. auf die Umsätze einen negativen Einfluss hatte. Mittlerweile sind die neuen Kredite vorhanden und die Gesellschaft erwartet durch das neue Produktionsprogramm eine leichte Umsatzbelebung in 2017 und eine stärkere in 2018.

Die Entwicklung der Umsätze im Geschäftsjahr 2016 war regional unterschiedlich. Wichtigste Absatzmärkte der Gesellschaft waren Deutschland (4,1 Mio. €), Ukraine (1,7 Mio. €) und der restliche Teil der EU mit insgesamt ca. 5,8 Mio. €. Rückläufig waren auch die Umsätze mit den Tochterunternehmen in der Ukraine und Polen.

Im Jahr 2016 wurden 15 neue Akku- und Standardprodukte eingeführt, um die Marktposition zu stärken. In der Entwicklungsstufe befinden sich weitere 15 Produkte, die entgegen der Prognose im Vorjahr erst in 2017/18 auf den Markt kommen werden. Die neuen Produkte werden auf allen Absatzmärkten der SPARKY Power Tools GmbH vertrieben, vor allem in der EU, in Russland und in den GUS-Staaten. Die Einführung der neuen Produkte soll zur Steigerung der Umsätze und Stärkung der Marktpositionen führen.

Erläuterungen zur Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Das Rohergebnis für das Geschäftsjahr betrug 1.294 T€ (2015: 1.783 T€) und liegt um 489 T€ unter dem Rohergebnis vom Vorjahr. Die Marge war leicht rückläufig, weil einige Geräte und Zubehör wegen des Verfallsdatums entsorgt werden mussten. Außerdem wurde die Pauschalwertberichtigung auf ältere Ersatzteile und Zubehör im Lager erhöht.

Der ausgewiesene Personalaufwand ist von 685 T€ in 2015 auf 594 T€ im Jahr 2016 gesunken. Dies ist auf den Rückgang der Mitarbeiterzahl zurückzuführen.

Auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens, soweit diese die in der Kapitalgesellschaft üblichen

Abschreibungen überschreiten, mussten Abschreibungen i. H. v. 2.092 T€ vorgenommen werden. Die Abschreibungen betreffen die kompletten Forderungen gegen die SPARKY Polska Sp.z.o.o (788 T€) und die OOO Novimpex Plus, Russland (1.304 T€), die nicht mehr werthaltig waren. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen erhöhten sich um 317 T€ auf 1.817 T€, vor allem wegen einer deutlichen Steigerung der Kosten für Vertragsstrafen wegen verspäteter Lieferungen an Kunden, die wiederum auf die fehlende Betriebsmittelfinanzierung bei der SPARKY ELTOS AD zurückzuführen waren.

Der operative Verlust (EBIT) beträgt -3.226 T€ (2015 Verlust -411 T€). Das Finanzergebnis blieb mit -301 T€ niedriger als im Vorjahr (2015: -495 T€). Trotz der erschwerten wirtschaftlichen Situation gelang es der SPARKY Power Tools GmbH die Vertragskonditionen mit der Hausbank zu verbessern. Die geduldete Überziehung in Höhe von 2,5 Mio. € wurde Ende 2016 in einen Tilgungskredit bis Ende 2020 umgewandelt. Die übrigen 500 T€ konnten als L/C Linie weiter genutzt werden. Für die Verbesserung der Liquiditätslage wurde weiterhin Factoring genutzt.

Das Geschäftsjahr 2016 schloss mit einem Jahresfehlbetrag von 3.707 T€, der zu einem nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag i. H. v. 2.771 T€ führte.

Die Gesellschaft hat im Jahr 2016 den Lagerbestand bis auf 766 T€ (2015: 1.492 T€) abgebaut. Dies ist auf den gestiegenen Anteil der Direktlieferungen aus Bulgarien und auf die Warenanlieferungen von SPARKY ELTOS AD zurückzuführen, die in 2016 deutlich weniger waren, als in den vorigen Jahren. Für die Zukunft plant die Gesellschaft aus Kosten- und Optimierungsgründen einen weiteren Abbau des Lagerbestandes in Berlin (Genshagen) und eine Ausweitung des Lagerbestandes in Bulgarien.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betragen 1.400 T€ (2015: 3.534 T€) und entfallen auf Forderungen gegen die SPARKY Ukraine Ltd und gegen die SPARKY Group AD. Die Forderungen resultieren aus Lieferungen und Leistungen.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von 3.420 T€ (2014: 4.003 T€) setzen sich aus einem langfristigen Darlehen über 2.420 T€ und einem Kontokorrentkredit in Höhe von 1.000 T€ zusammen. Bestehende Ratenkredite konnten während des Geschäftsjahres planmäßig getilgt werden.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen stiegen von 481 T€ im Vorjahr um 212 T€ auf 693 T€, was per Saldo im Wesentlichen auf einen Anstieg der Verbindlichkeiten gegenüber der Sparky GmbH zurückzuführen ist.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen gegenüber der SPARKY Trading Ltd.

Die sonstigen Verbindlichkeiten betragen zum 31. Dezember 2016 740 T€. Diese resultieren vor allem aus kurzfristigen Ausleihungen von der Sparky GmbH in Höhe von 521 T€ und von beiden Geschäftsführern in Höhe von insgesamt 135 T€.

Die Gesellschaft ist zum Stichtag in Höhe von 2.771 T€ überschuldet. Allerdings besteht keine Überschuldung im insolvenzrechtlichen Sinne, da die Gesellschaft aufgrund der Fälligkeitsstruktur der Verbindlichkeiten in der Lage ist, ihre Verpflichtungen zu bedienen.

Voraussichtliche Entwicklung

Die Gesellschaft befindet sich derzeit in einer finanziellen Krise. Maßgeblicher Gläubiger der Gesellschaft ist die Commerzbank AG. Zur Aufrechterhaltung der Liquidität der Gesellschaft hat die Commerzbank im neuen Jahr die von August bis Dezember 2017 jeweils monatlich fälligen Kreditraten i. H. v. 30 T€ bis Anfang 2018 gestundet und den Darlehenszins um die Hälfte reduziert.

Die weitere Geschäftsentwicklung der SPARKY Power Tools GmbH hängt maßgeblich davon ab, ob SPARKY ELTOS AD kurzfristig in der Lage sein wird, neue Produkte entsprechend der gestiegenen Nachfrage nach Akku- und Standardgeräten zu produzieren und zu liefern.

SPARKY ELTOS AD hat im August 2017 einen Umlaufmittelkredit bei der BDB über 5,5 Mio. € mit einer Laufzeit bis Mai 2018 unterzeichnet. Dieser Kredit ermöglicht ein Produktions- und Umsatzwachstum.

Es laufen Verhandlungen mit Kreditgebern und potenziellen Investoren, um die bestehenden Kredite umzustrukturieren und weitere Finanzierungen zu erhalten, die die Verbesserung der Finanzlage der SPARKY ELTOS AD Gruppe im Ganzen und der SPARKY Power Tools GmbH im Einzelnen ermöglichen werden.

Für 2017 ist mit einem Umsatz leicht über dem Level von 2016 (12.811 T€) und einem weiteren Verlust auf dem Niveau von 2016 vor Abschreibungen auf Finanzanlagen und Vermögensgegenstände zu rechnen.

Für die Entwicklung in den nächsten 3 Jahren setzt das Management die Schwerpunkte besonders auf folgende Bereiche:

Erweiterung des Li-Ion Akkuprogramms (Marktanteil 2016 EU - 58 %, SPARKY - 18 %). Mit der Einführung des Li-Ion Akkuprogramms ändert SPARKY den Produktmix, um einen höheren Anteil der Akkuprodukte in den Verkäufen zu erreichen. Ziel 2017 - mindestens 35 %, 2018 - 55 %. Die Akkugeräte haben einen Durchschnittspreis von ca. 100,- € und eine ca. 12 % höhere Bruttomarge als die 220V Geräte, was den Umsatz und den Ertrag erhöhen wird.

Ausweitung des Programms für Industrieprodukte: Bohrhämmer, Winkelschleifer, Diamantschleifer, Polierer, Spezialgeräte

Ausweitung der OEM (Original Equipment Manufacturer) und PL (Private Label).

Durch die neuen Geräte wird eine weitere Diversifizierung angestrebt, die Umsätze in neuen Produktbereichen generieren wird. Die permanente Erweiterung der Produktpalette sowie der ständige Ausbau der Vertriebskapazitäten in den vergangenen Jahren bilden für das Geschäftsjahr 2017 eine solide Basis für die wirtschaftliche Stabilität der Gesellschaft.

Trotz der politischen Entwicklung und der erschwerten wirtschaftlichen Lage in der Ukraine, ist es SPARKY Power Tools GmbH/SPARKY Ukraine gelungen ihre Position im Markt auszubauen.

Risiken und Chancen

Geschäftsrisiken

Sollte es nicht gelingen, der gestiegenen Kundennachfrage nach Akku- und Standardgeräten zu entsprechen, drohen der Gesellschaft existentielle Risiken.

Makroökonomische Risiken

Makroökonomische Risiken, die wesentliche Auswirkungen auf die Wettbewerbsposition oder das geschäftliche Umfeld der Gesellschaft haben könnten, liegen derzeit nicht vor.

Währungsrisiken

Die Entwicklung des US Dollars hat Auswirkung auf den Einkauf von Produkten und Einbauteilen aus Asien. Da aber die Gesellschaft den größten Teil des Vertriebs mit selbstproduzierten Geräten im Werk in Bulgarien erwirtschaftet und die Faktura in EUR erfolgt, hat sie einen Marktvorteil gegenüber der Konkurrenz.

Ausfall- und Liquiditätsrisiken

Um das Forderungsausfallrisiko zu mindern, wird in der Regel eine Warenkreditversicherung abgeschlossen Bei den meisten Kunden, die nicht in der Warenkreditversicherung enthalten sind, wird gegen Vorauskassc oder Akkreditiv geliefert. Das mögliche Ausfallrisiko bei den Forderungen gegen die SPARKY Ukraine hängt im Wesentlichen von der politischen und wirtschaftlichen Entwicklung in der Ukraine ab. Die Geschäftsführung sieht das Risiko als gering an.

Chancen

Die SPARKY Power Tools GmbH sieht insbesondere die Chancen zur Steigerung von Umsatz und Profitabilität in der Ausweitung des Sortiments mit Li-Ion akkubetriebenen Geräten. Zusätzlich zu der Produktstrategie strebt SPARKY Power Tools GmbH die Erschließung von neuen und die Erweiterung von bestehenden Märkten an. Weiteres Entwicklungspotential haben die Märkte in Europa, Nord-Afrika und im Nahen Osten.

Unsere Einschätzung der Chancen und Risiken ist regelmäßigen Änderungen unterworfen, da sich unser Unternehmen und unsere Märkte kontinuierlich weiterentwickeln. Die Geschäftsführung kontrolliert dabei kontinuierlich die Entwicklung der Gesellschaft und leitet gegebenenfalls notwendige Maßnahmen zur Erreichung der Unternehmensziele ein.

 

Berlin, 14. September 2017

Die Geschäftsführung

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

An die SPARKY Power Tools GmbH

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang -unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der SPARKY Power Tools GmbH, Berlin, für das Geschäftsjahr vom Ol. Januar bis 31. Dezember 2016 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den gesetzlichen Vorschriften, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung zutreffend dar.

Ohne diese Beurteilung einzuschränken, weisen wir auf die Ausführungen im Lagebericht hin. Dort ist im Abschnitt "Geschäftsrisiken" ausgeführt, dass der Gesellschaft existentielle Risiken drohen, sollte es nicht gelingen, der gestiegenen Kundennachfrage nach Akkugeräten zu entsprechen.

 

München, 15. September 2017

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