ILA-Langner GmbH & Co KG.

35713 Eschenburg, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Wetzlar HRA 5299
Eingetragen
26.10.1995

Finanzübersicht

Historie

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Management

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Gesellschafter

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Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

ILA-Langner GmbH & Co KG.

Eschenburg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

I. Grundlagen des Unternehmens

Geschäftsmodell des Unternehmens

Unser Unternehmen ist in verschiedenen Bereichen der Metallverarbeitung tätig. Unsere Angebotspalette umfasst Klöpper- und Korbbogenböden, flach gewölbte und flache Böden, gewölbte Scheiben, Stanzteile, Schweiß- und Montagebaugruppen sowie Laserteile bzw. Laser-Kantteile. Vom Standort Eschenburg-Eibelshausen aus werden individuelle Lösungen nach Kundenwünschen gefertigt, wobei für unser Unternehmen Flexibilität und ein hohes Qualitätsbewusstsein an erster Stelle unserer Agenda stehen. Wir werden deshalb als kompetenter Partner bereits im Entwicklungsstadium bei unseren Partnern mit einbezogen, um neue Produkte auf dem Markt zu etablieren. Unsere Lösungen werden weltweit sowohl von führenden Konzernen als auch von mittelständischen Unternehmen nachgefragt.

Forschung und Entwicklung

Entsprechend unserer personellen und technischen Ausrichtung wurden auch im Berichtsjahr die Entwicklungsarbeiten in enger Anlehnung an vorliegende Aufträge oder an mit Kunden abgestimmten Produkten durchgeführt. Eine effiziente Umsetzbarkeit der dabei erzielten Verbesserungen an unseren Produkten steht im Vordergrund unserer Bemühungen. Projektentwicklungen mit den Kunden sind die Basis für langfristige Geschäftsbeziehungen.

II. Wirtschaftsbericht

Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die Weltwirtschaft war zu Beginn des Jahres 2023 noch mit den Folgen des Ukraine Kriegs beschäftigt. Weiterhin kommt es zu Störungen der Lieferketten. Seitens der Konjunkturforscher wurde eine wirtschaftliche Erholung für das Jahr 2023 prognostiziert. Zudem wurden gegenüber Russland Sanktionsmaßnahmen verhängt, die u. a. den Export von Rohstoffen, wie Öl und Stahl, ins Ausland untersagten. Die Rohstoffpreise sind in der Folge deutlich angestiegen. Die Inflation und Löhne sind dadurch bis teilweise 10 Prozent gestiegen. Die EZB hat als Gegenmaßnahme den Leitzins bis auf 4,5 % erhöht.

Das Bruttoinlandsprodukt in Deutschland wuchs preisbereinigt um 3,6 % gegenüber dem Vorjahr und liegt nun bei rd. 4,19 Billionen Euro. Der Krieg in der Ukraine, steigende Energiepreise und die Rekordinflation führten zu deutlich erschwerten Beschaffungen von Rohmaterialien und verlängerten die Lieferzeiten.

Die gestiegenen Energiepreise führten zu Investitionen in energieeffiziente Heizungen und alternative Energien. Die Umstellung der Heizungsanlagen auf Wärmepumpen sowie andere alternative Energien wird zudem politisch gefördert, was zusätzlich für einen Anstieg der Umsätze im Heizungsbau sorgt.

Die Behälterbaubranche fuhr bis September 2023 auf Hochkonjunktur-Niveau, sodass die Produktionskapazitäten ausgeschöpft waren und die Behälterbauer teilweise Aufträge nicht erfüllen konnten. Die Initiative der Politik, den Einbau von Wärmepumpen verstärkt zu fördern und Überlegungen, verschiedene Heizungsarten zu verbieten, haben zu dem Boom in der Behälterbaubranche beigetragen. Ab September 2023 führte die abrupte Einstellung der Fördermittel für Wärmepumpen zu einem branchenweiten Rückgang des Auftragseingangs im Bereich Heizungen um ca. 20 Prozent. Gleichzeitig startete die Elektroschaltanlagenindustrie die Serienfertigung der SF6 freien Schaltanlagen. Dies führte im letzten Quartal 2023 zu starker Nachfrage in Europa und Asien.

Geschäftsverlauf

Umsatz- Gesamtleistungs- und Ergebnisentwicklung

Entsprechend unserem breiten Produktportfolio weisen die verschiedenen Marktsegmente unterschiedliche Entwicklungen im Geschäftsjahr 2023 auf.

In unserem eigentlichen Kerngeschäft, der Herstellung von Klöpperböden für den Bau von Behältern für den Heizungsbau, konnten wir eine stark steigende Nachfrage verzeichnen, die jedoch im letzten Quartal 2023 deutlich nachließ.

Im Elektroschaltanlagenbau ergab sich eine deutliche Umsatzsteigerung zum Vorjahr. Neuentwicklungen im Bereich der gasisolierten Schaltanlagen ohne SF6 Schutzgas erfreuen sich starker Nachfrage. Dazu kommt, dass der Wettbewerb hier nicht rechtzeitig reagiert hat und kein alternatives Produkt anbieten kann. Die Nachfrage nach Feuerschalen für den Outdoor-Bereich ist unverändert und liegt 2023 auf Vorjahresniveau.

Auch die Montage und Konfiguration von Türsprechanlagen bewegt sich auf konstantem Umsatzniveau.

Die Umsätze im Berichtsjahr liegen um rund 6,8 % unter dem Wert des Vorjahres. Ebenso reduzierte sich die Gesamtleistung um insgesamt 8,1 % gegenüber dem Vorjahr.

Somit konnten die produzierten Mengen des Jahres 2023 das Niveau des Vorjahres nicht erreichen. Unsere Erwartungen hinsichtlich der Umsatzentwicklung konnten wir bis auf das vierte Quartal vollständig erfüllen. Die erwartete leichte Steigerung des Jahresergebnisses gegenüber dem Vorjahr ist trotz der gesunkenen Materialpreise nicht eingetreten, stattdessen liegt ein leichter Ergebnisrückgang gegenüber dem Vorjahr vor. In Anbetracht der nationalen politischen Rahmenbedingungen war der Geschäftsverlauf zufriedenstellend.

Beschaffung

Die Absicherung der Beschaffungsquellen stand neben der Sicherstellung der Materialverfügbarkeit im Fokus unserer Beschaffungsaktivitäten. Die Auswahl möglicher Stahllieferanten ist durch Einkaufszölle auf nicht in Europa gefertigtem Material deutlich erschwert worden. Aufgrund nach wie vor hoher Preisschwankungen beim Materialbezug werden bei Liefervereinbarungen in der Regel keine Jahresverträge, sondern Verträge mit einer Laufzeit von drei bis sechs Monaten abgeschlossen. Weitere erkennbare Materialsteigerungen und Verfügbarkeiten fordern einen gezielten Einkauf mit quartalseigenen Preisanpassungen.

Investitionen

Als wesentliche Investitionsmaßnahme wurde eine zusätzliche Produktionshalle mit einer Fläche von 1.500 m 2 und einem zusätzlichen Bürogebäude gebaut. Mit dieser Investition kann seit der Inbetriebnahme Anfang 2023 deutlich effizienter gearbeitet werden. Durch die besseren Platzverhältnisse haben wir optimalere Fertigungslinien geschaffen, die unsere Fertigungskosten stark optimiert haben. Dazu kommen drei Maschinenretrofits zur Optimierung der Maschinendurchlaufzeiten.

Finanzierungsmaßnahmen

Besondere finanzielle Transaktionen waren außerhalb des laufenden Geschäftsprozesses und der unter den Investitionen skizzierten Maßnahme nicht abzuwickeln.

Personal und Sozialbereich

Der gestiegene durchschnittliche Personalstand im Berichtsjahr beträgt 97 Mitarbeiter. Eine hohe Anzahl an Projekten im Bereich Schaltanlagen für Mittelspannung und Wärmepumpen sowie im Bereich des Behälterbaus haben eine Aufstockung der Projektmitarbeiter zur Folge. Um unserem zukünftigen Personalbedarf weiterhin gerecht zu werden, haben wir im abgelaufenen Geschäftsjahr durchschnittlich vier jungen Menschen die Möglichkeit einer qualifizierten Berufsausbildung gegeben.

Umweltschutz

Produkte und Arbeitsabläufe entsprechen den aktuellen Umweltschutzerfordernissen. Hiermit sichern wir uns viele Geschäftsbeziehungen. Die Zertifizierung nach ISO 14001 ist Basis für die Auftragsvergabe aller Großkunden. Darin werden zahlreiche Normen zu verschiedenen Bereichen des Umweltmanagements, unter anderem zu Ökobilanzen, zu Umweltkennzahlen bzw. zur Umweltleistungsbewertung festlegt. Zudem finden regelmäßige Schulungen im Bereich Abfallentsorgung und Umweltmanagement und Arbeitssicherheit statt.

Die Überwachung und Sicherstellung der Prozesse obliegen dem Beauftragten für Umwelt-, Arbeits- und Brandschutz, der an die Geschäftsleitung berichtet.

III. Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage

Ertragslage

Die Ertragslage der Gesellschaft lässt sich tabellarisch wie folgt darstellen:

2023
TEUR
2022
TEUR
Rohergebnis 8.624 8.192
EBITDA 1.471 1.656
Betriebsergebnis (EBIT) 942 1.242
Finanzergebnis -103 -79
Ertragsteuern -134 -176
Jahresergebnis 705 987

Im abgelaufenen Geschäftsjahr ist das Rohergebnis trotz gesunkener Gesamtleistung insgesamt leicht angestiegen. Die Personalaufwandsquote ist durch gestiegene Personalkosten bei gleichzeitig rückläufiger Gesamtleistung angestiegen, was zur wesentlichen Minderung des EBITDA im Vergleich zum Vorjahr beiträgt. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen und Abschreibungen sind jeweils leicht angestiegen. Bei den Abschreibungen wirkt sich nun erstmals die neu errichtete Halle wesentlich aus. Der Zinsaufwand hat sich aufgrund des gestiegenen allgemeinen Zinsniveaus erhöht. Das Jahresergebnis beläuft sich nunmehr auf TEUR 705 gegenüber TEUR 987 im Vorjahr.

Finanzlage

Die Vermögens- und Kapitalstruktur stellt sich am Abschlussstichtag im Vergleich zum 31.12.2022 wie folgt dar:

31.12.2023
TEUR
31.12.2023
%
31.12.2022
TEUR
31.12.2022
%
Anlagevermögen 6.110 48,9 5.629 41,8
Umlaufvermögen 6.358 50,9 7.829 58,1
Rechnungsabgrenzungsposten 17 0,1 14 0,1
Wirtschaftliches Eigenkapital 5.582 44,7 5.875 43,6
Langfristiges Fremdkapital 3.242 26,0 4.149 30,8
Kurzfristiges Fremdkapital 3.662 29,3 3.449 25,6
Bilanzsumme 12.485 100,0 13.473 100,0

Der Jahresüberschuss von TEUR 705 wird gemäß den gesellschaftsvertraglichen Regelungen den Verbindlichkeitskonten der Gesellschafter gutgeschrieben. Das bilanzielle Eigenkapital bleibt daher unverändert zum Vorjahr. Die Eigenkapitalquote ist aufgrund der gesunkenen Bilanzsumme von 10,0 % zum 31.12.2022 auf 10,8 % zum 31.12.2023 angestiegen. Unter Berücksichtigung der Gesellschafterdarlehen von insgesamt TEUR 4.206 (Vorjahr: TEUR 4.499) und des steuerlichen Ausgleichspostens für aktivierte eigene Anteile ergibt sich eine wirtschaftliche Eigenkapitalquote zum Bilanzstichtag von 44,7 % (Vorjahr: 43,6 %).

Der Anteil des langfristigen Fremdkapitals an der Bilanzsumme ist von 30,8 % auf 26,0 % gesunken, vorrangig bedingt durch den Abbau der Rückstellungen für Pensionsverpflichtungen und der Tilgung von Darlehensverbindlichkeiten. Im Gegenzug ist das kurzfristige Fremdkapital von 25,6 % auf 29,3 % angestiegen. Dies resultiert im Wesentlichen aus dem Abbau des langfristigen Fremdkapitals bei gleichzeitig gesunkener Bilanzsumme.

Die finanziellen Verhältnisse unserer Gesellschaft sind geordnet. Unter Einbeziehung der Gesellschafterdarlehen ist eine Fristenkongruenz zwischen langfristig gebundenem Vermögen und langfristig gebundenem Kapital gewahrt. Wir waren und sind somit jederzeit in der Lage, unseren Zahlungsverpflichtungen nachzukommen.

Von den Investitionen des Geschäftsjahres 2023 in Höhe von insgesamt TEUR 1.268 entfallen TEUR 10 auf immaterielle Vermögensgegenstände und TEUR 1.258 auf Sachanlagen. Hiervon entfällt der wesentliche Anteil mit TEUR 740 auf die Zugänge bei den Grundstücken und Bauten.

Im Geschäftsjahr 2023 wurde ein positiver Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit von TEUR 789 erwirtschaftet. Zusammen mit dem Mittelabfluss aus Investitionstätigkeit von TEUR 1.268 und dem negativen Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit (im Wesentlichen durch Darlehenstilgungen) von TEUR 1.581 hat sich der Finanzmittelfonds (= Bestand liquide Mittel und kurzfristige Bankverbindlichkeiten) in 2023 um TEUR 2.060 auf TEUR - 316 reduziert.

Vermögenslage

Gegenüber dem Vorjahr sank die Bilanzsumme im Berichtsjahr um TEUR 987 und beträgt zum Stichtag TEUR 12.485. Auf der Aktivseite sind dabei das Anlagevermögen durch Investitionen um TEUR 481 (bei Investitionen von TEUR 1.268 und Abgängen von TEUR 258 sowie Abschreibungen von TEUR 528), die Vorräte durch Bestandsaufbau um TEUR 97 und die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten um TEUR 3 angestiegen, während die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände um TEUR 33 und die liquiden Mittel um TEUR 1.535 zurückgingen.

IV. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

Prognosebericht

Bisher konnten wir durch das Angebot von qualitativ hochwertigen Produkten die Abnehmer davon überzeugen, sich für unsere Artikel zu entscheiden. Für diese Produkte konnten wir in Deutschland zu einem der führenden Unternehmen in diesem Bereich aufsteigen. Änderungen und Anpassungen durch die steigenden Strombedarfe in der Elektroschaltanlagentechnik werden auch die Absatzmengen in den nächsten Jahren steigern. Mit dem Wandel der Elektroschaltanlagen in SF6 freie Anlagen ab 01.01.2026, konnten wir viele neue Produkte bei uns implementieren, die ab 2024 ein hohes Absatzvolumen versprechen. Durch die Einstellung der Fördermaßnahmen von Wärmepumpen ist der Rückgang in der Heizungsbranche weiterhin getrübt. Für 2024 ist frühestens in der zweiten Jahreshälfte mit einer leichten Belebung zu rechnen, nachdem die hohen Lagerbestände abgebaut sein werden.

Die Herstellung von Feuerschalen für den Outdoor-Bereich gewinnt immer mehr an Bedeutung, zumal wir mit unseren Vertriebspartnern auch weitere Absatzmärkte erschließen konnten. Auch hier erwarten wir, dass das bisher erreichte Umsatzniveau mindestens gehalten werden kann. Zusätzlich werden wir das Portfolio weiter ausbauen und durch weitere Produkte den steigenden Bedarf im Onlinehandel abdecken.

Für das Geschäftsjahr 2024 erwarten wir im Vergleich zum Berichtsjahr moderat steigende Umsätze und korrespondierend ein dementsprechend erhöhtes Jahresergebnis.

Chancen

Durch die bereits eingeleiteten Maßnahmen des neuen Hallenbaus und der technisch umstrukturierten Fertigung sehen wir uns auf Grund der dadurch steigenden Automatisierung in den nächsten Jahren als ein absolut wettbewerbsfähiges Unternehmen. Zusätzlich haben wir Kapazitäten für die Bearbeitung weiterer Kundenanfragen geschaffen und somit Potential für eine weitere Steigerung unserer Gesamtleistung. Hierdurch besteht auch die Chance, Logistikkosten durch erweiterte Kooperationen mit Logistikern zu reduzieren.

Risiken

Finanzrisiken

Potenzielle Finanzrisiken, denen wir bei der Abwicklung unserer Geschäftsvorgänge ausgesetzt sind, begegnen wir durch individuelle Vorsorgemaßnahmen. Dem Ausfallrisiko von Kunden wird durch entsprechende Warenkreditversicherungen mit einem angemessenen Selbstbehalt Rechnung getragen.

Produktionsrisiken

Durch weitere Rationalisierungs- und Optimierungsmaßnahmen in Produktion und Administration werden wir versuchen, die Herstellungsprozesse kostengünstiger zu gestalten, um dem vermehrten Preisdruck noch wirksamer zu begegnen. Ein moderner Maschinenpark in großzügig dimensionierten Produktionshallen, der in unserem Eigentum steht, hilft bei der Umsetzung unserer Aufträge. So sorgt die Inbetriebnahme der neue Produktionshalle bereits dafür, dass wir optimaler, termingerechter und preisgünstiger fertigen können.

Durch eine personelle Aufstockung der Abteilung Technik steigern wir zudem die Effizienz unserer Fertigung. Zusätzliche Projektleiter unterstützen unsere Kunden in Neuentwicklungen.

Beschaffungs- und Preisänderungsrisiken

Die wirtschaftspolitische Gesamtsituation führt zu starken Materialpreisschwankungen, insbesondere beim Stahl. Dem Preisänderungsrisiko bei unseren Materialbezügen begegnen wir grundsätzlich durch mittelfristige Lieferverträge mit ausreichenden Beständen.

Personalrisiken

Zunehmend besteht das Risiko, dass offene Stellen aufgrund des demografischen Wandels nicht mehr kurzfristig besetzt werden können. Dem Risiko begegnen wir durch eine verstärkte Öffentlichkeitsarbeit und Internetpräsenz, um durch einen gesteigerten Bekanntheitsgrad schneller neue Mitarbeiter für uns zu akquirieren. Zudem wollen wir vermehrt ausbilden, sofern sich qualifizierte junge Menschen finden.

IT-Risiken

Dem gegebenen Risiko des Ausfalls von IT-Systemen begegnen wir mit einem bewährten Datensicherungs- und Auslagerungskonzept sowie mit auf unser Unternehmen zugeschnittenen Notfallplänen. Tägliche Sicherungskopien sind obligatorisch. Unerlaubten Datenzugriffen und diesbezüglichen Manipulationen versuchen wir mit klar strukturierten Zugriffsrechten sowie weiteren Schutzmaßnahmen zu begegnen, eingehende Daten werden umfassend geprüft. Für die Weiterentwicklung wird das IT-System komplett erneuert. Durch die stetigen Veränderungen sind externe Spezialisten dauerhaft von uns beauftragt, das System auf dem neusten Stand der Technik anzupassen. Hierfür gibt es entsprechend Verträge mit externen Partnern.

Insgesamt bleibt festzuhalten, dass Risiken, die über das allgemeine unternehmerische Risiko hinausgehen, nicht erkennbar sind.

 

Eschenburg, den 23. Oktober 2024

Geschäftsführung

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 6.110.287,43 5.628.831,19
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 17.010,00 13.260,00
II. Sachanlagen 6.067.277,43 5.589.571,19
III. Finanzanlagen 26.000,00 26.000,00
B. Umlaufvermögen 6.358.344,75 7.829.371,17
I. Vorräte 4.962.168,00 4.865.162,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.187.298,65 1.220.056,46
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 208.878,10 1.744.152,71
C. Rechnungsabgrenzungsposten 16.842,59 14.370,78
Bilanzsumme, Summe Aktiva 12.485.474,77 13.472.573,14

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 1.350.000,00 1.350.000,00
I. Kapitalanteile der Kommanditisten 1.050.000,00 1.050.000,00
II. Rücklagen 300.000,00 300.000,00
B. Ausgleichsposten für aktivierte eigene Anteile 26.000,00 26.000,00
C. Rückstellungen 707.532,31 832.118,56
D. Verbindlichkeiten 10.401.942,46 11.264.454,58
davon Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 4.205.794,32 4.498.527,18
davon Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 4.265.254,21 4.272.806,11
davon Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 98.040,48 92.293,59
Bilanzsumme, Summe Passiva 12.485.474,77 13.472.573,14

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 8.623.773,54 8.193.030,27
2. Personalaufwand 5.247.471,32 4.749.673,52
a) Löhne und Gehälter 4.346.688,80 3.937.551,35
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 900.782,52 812.122,17
davon für Altersversorgung 32.508,77 37.620,82
3. Abschreibungen 528.211,10 413.460,42
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 528.211,10 413.460,42
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 1.888.406,33 1.769.903,64
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 7.641,12 321,87
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 111.033,60 79.249,97
davon an verbundene Unternehmen 4.944,85 1.895,45
davon aus Abzinsung 442,78 1.683,74
7. Steuern vom Einkommen und Ertrag 133.585,00 176.410,00
8. Ergebnis nach Steuern 722.707,31 1.004.654,59
9. sonstige Steuern 17.385,60 17.436,90
Jahresüberschuss 705.321,71 987.217,69

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Die ILA-Langner GmbH & Co KG hat den Sitz in Eschenburg und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Wetzlar unter HRA 5299. Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften des deutschen Handelsgesetzbuches unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für Personenhandelsgesellschaften aufgestellt. Unser Unternehmen nimmt als mittelgroße Personenhandelsgesellschaft i. S. d. §§ 264 a und 267 Abs. 2 HGB die für diese Gesellschaften bestehenden größenabhängigen Erleichterungen für die Aufstellung und Offenlegung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2023 in Anspruch und hat diesen nach Verwendung des Jahresergebnisses aufgestellt.

II. Angaben zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bewertet und werden planmäßig bei einer voraussichtlichen Nutzungsdauer von 3 bis 5 Jahren linear abgeschrieben.

Die Gegenstände des Sachanlagevermögens sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige und - bei außergewöhnlichen Wertminderungen - um außerplanmäßige Abschreibungen, bewertet. Investitionszuschüsse sind mit den Anschaffungskosten der bezuschussten Vermögensgegenstände verrechnet. Unter Zugrundelegung einer voraussichtlichen Nutzungsdauer von 2 bis 50 Jahren sind die Abschreibungen nach der linearen Abschreibungsmethode vorgenommen worden. Geringwertige Anlagegüter werden entsprechend den steuerlichen Regelungen mit dem höchstzulässigen Betrag abgeschrieben.

Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten bewertet.

Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sind zu Anschaffungskosten bewertet. Die Bewertung der unfertigen und fertigen Erzeugnisse erfolgte zu Herstellungskosten, wobei neben den Einzelkosten anteilige Gemeinkosten und Abschreibungen für das der Fertigung dienende Sachanlagevermögen einbezogen sind. Die Herstellungskosten der Fertigerzeugnisse werden dabei retrograd durch einen pauschalen Abschlag auf die Nettoverkaufspreise ermittelt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nominalwert angesetzt. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind bestehende Risiken durch ausreichend bemessene Pauschalwertberichtigungen berücksichtigt worden.

Der Bestand an liquiden Mitteln ist zum Nominalwert aktiviert.

Als Rechnungsabgrenzungsposten sind mit dem Vorauszahlungsbetrag angesetzte Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Abschlussstichtag darstellen.

Für die Anteile an der Komplementärgesellschaft ist ein Sonderposten in Höhe des unter den Finanzanlagen aktivierten Betrages gebildet.

Die Passivierung der Rückstellungen erfolgt zum nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag.

Dabei wurden Rückstellungen für Pensionen nach der projected unit credit method auf der Basis der Heubeck-Richttafeln 2018 G ermittelt.

Folgende Annahmen lagen - unverändert zum Vorjahr - der Bewertung zugrunde:

Gehaltstrend p. a. 0,00 %

Rententrend p. a. 0,00 %

Fluktuation p. a. 0,00 %

Die Rückstellungen für Pensionen wurden bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren mit dem dieser Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz von 1,82 %, der sich aus den vergangenen 10 Geschäftsjahren ergibt, abgezinst. Daraus ergab sich zum Bilanzstichtag ein Unterschiedsbetrag zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz, der sich aus den vergangenen 7 Geschäftsjahren ergibt, in Höhe von TEUR 2 (31.12.2022: TEUR 9).

An die pensionsberechtigten Personen abgetretene Ansprüche aus Wertpapieren und Guthaben bei Kreditinstituten mit einem Zeitwert von TEUR 274 wurden nach § 246 Abs. 2 HGB in Höhe von TEUR 274 mit den entsprechenden Rückstellungen für Pensionen verrechnet. Die Anschaffungskosten des Deckungsvermögens betragen TEUR 311.

In der Gewinn- und Verlustrechnung wurden außerdem Erträge aus dem Deckungsvermögen von TEUR 6 mit Aufwendungen aus der Aufzinsung der Rückstellungen für Pensionen in Höhe von TEUR 6 verrechnet. Erfolgswirkungen aus der Änderung des Abzinsungssatzes sind im Finanzergebnis erfasst.

Die Steuerrückstellungen beinhalten erwartete Nachzahlungen an Gewerbesteuer.

Die sonstigen Rückstellungen beinhalten alle bis zur Bilanzaufstellung erkennbaren Risiken und Verpflichtungen.

Die sonstigen Rückstellungen beinhalten alle bis zur Bilanzaufstellung erkennbaren Risiken und Verpflichtungen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als 1 Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen 7 Jahren abgezinst.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

III. Angaben zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist im nachfolgenden Anlagengitter dargestellt:

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 82.852,27 10.166,69 0,00
82.852,27 10.166,69 0,00
Sachanlagen
Grundstücke und Bauten 4.802.575,13 740.343,89 256.250,00
Technische Anlagen und Maschinen 5.804.355,33 1.957,50 263.463,98
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 901.628,30 218.008,11 74.197,97
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 2.358.113,26 297.532,15 2.090,00
13.866.672,02 1.257.841,65 596.001,95
Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 26.000,00 0,00 0,00
26.000,00 0,00 0,00
Gesamtbetrag 13.975.524,29 1.268.008,34 596.001,95
Umbuchungen
EUR
Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2023
EUR
Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 0,00 93.018,96
0,00 93.018,96
Sachanlagen
Grundstücke und Bauten 2.435.077,54 7.721.746,56
Technische Anlagen und Maschinen 0,00 5.542.848,85
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 157.247,87 1.202.686,31
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau -2.592.325,41 61.230,00
0,00 14.528.511,72
Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 26.000,00
0,00 26.000,00
Gesamtbetrag 0,00 14.647.530,68
kumulierte Abschreibungen 01.01.2023
EUR
Abschreibungen Geschäftsjahr
EUR
Abgänge
EUR
kumulierte Abschreibungen 31.12.2023
EUR
Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 69.592,27 6.416,69 0,00 76.008,96
69.592,27 6.416,69 0,00 76.008,96
Sachanlagen
Grundstücke und Bauten 2.103.650,89 197.709,43 0,00 2.301.360,32
Technische Anlagen und Maschinen 5.462.838,33 156.567,00 263.462,98 5.355.942,35
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 710.611,61 167.517,98 74.197,97 803.931,62
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
8.277.100,83 521.794,41 337.660,95 8.461.234,29
Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00
Gesamtbetrag 8.346.693,10 528.211,10 337.660,95 8.537.243,25
Buchwert 31.12.2023
EUR
Buchwert 31.12.2022
EUR
Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 17.010,00 13.260,00
17.010,00 13.260,00
Sachanlagen
Grundstücke und Bauten 5.420.386,24 2.698.924,24
Technische Anlagen und Maschinen 186.906,50 341.517,00
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 398.754,69 191.016,69
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 61.230,00 2.358.113,26
6.067.277,43 5.589.571,19
Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 26.000,00 26.000,00
26.000,00 26.000,00
Gesamtbetrag 6.110.287,43 5.628.831,19

Umlaufvermögen

Zu dem Posten Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände ergeben sich folgende ergänzenden Angaben:

31.12.2023
TEUR
31.12.2022
TEUR
Gesamtbetrag 1.187 1.220
davon Restlaufzeit bis zu 1 Jahr (1.187) (1.220)

Rückstellungen

Sonstige Rückstellungen mit nicht unerheblichem Umfang bestehen für folgende Risiken:

31.12.2023
TEUR
31.12.2022
TEUR
Urlaubslöhne und -gehälter 164 211
Rechts- und Beratungskosten 156 155
Garantieverpflichtung 110 117
Tantiemen 88 108
übrige 29 61
Gesamtbetrag 548 652

Verbindlichkeiten

Die Restlaufzeiten und weiteren Angaben ergeben sich aus der anschließenden Übersicht:

31.12.2023
TEUR
31.12.2022
TEUR
Gesamtbetrag 10.402 11.264
davon Restlaufzeit bis zu 1 Jahr (7.213) (7.188)
davon Restlaufzeit von 1 bis 5 Jahren (1.605) (2.216)
davon Restlaufzeit über 5 Jahren (1.584) (1.860)
davon gegenüber Gesellschaftern (4.206) (4.499)

Von den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind TEUR 3.740 (31.12.2022: TEUR 4.273) durch Grundschulden und Sicherungsübereignung beweglicher Anlagegüter gesichert. gesichert.

Bei den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen die üblichen Eigentumsvorbehalte.

Sonstige Verbindlichkeiten sind in Höhe von TEUR 228 (31.12.2022: TEUR 250) durch Grundschulden gesichert.

Der Gesamtbetrag der gesicherten Verbindlichkeiten beläuft sich damit auf TEUR 3.968 (31.12.2022: TEUR 4.523).

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Aus bestehenden wesentlichen Miet- und Leasingverträgen ergeben sich folgende sonstige finanzielle Verpflichtungen:

31.12.2023
TEUR
31.12.2022
TEUR
bis 1 Jahr 126 95
über 1 Jahr 149 83
275 178

IV. Sonstige Angaben

Arbeitnehmer

Im Jahresdurchschnitt wurden beschäftigt:

2023 2022
gewerbliche Arbeitnehmer 85 86
Angestellte 12 12
97 98

Angaben zur Komplementärin

Alleinige Komplementärin der Gesellschaft ist die Langner Verwaltungs- und Beteiligungs-GmbH, Eschenburg, deren gezeichnetes Kapital TEUR 26 beträgt.

Geschäftsführung

Geschäftsführer der Komplementärin waren im Geschäftsjahr 2023

Bernd Engelkemeier, Eschenburg, Gerd Langner, Dillenburg (bis 31.08.2023), und

Christian Nickel, Dillenburg (ab 01.09.2023).

Die Geschäftsführer üben ihre Tätigkeit hauptberuflich aus.

Beteiligungen

Die Gesellschaft ist an folgendem Unternehmen mit mindestens 20 % beteiligt:

(Angaben von Eigenkapital und Jahresergebnis in TEUR)

Name der Sitz der Gesellschaft Kapital- Eigen- Jahres-
Gesellschaft Ort Land anteil kapital ergebnis
Langner Verwaltungs- und Beteiligungs GmbH Eschenburg-Eibelshausen Deutschland 100,0% TEUR 98 TEUR 5

 

Eschenburg, den 23. Oktober 2024

Langner Verwaltungs- und Beteiligungs-GmbH

gez. Bernd Engelkemeier

gez. Christian Nickel

Geschäftsführer

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 20.12.2024 festgestellt.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

Vorstehender zur Offenlegung bestimmter Jahresabschluss nebst Lagebericht entspricht den gesetzlichen Vorschriften. Zum vollständigen Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 und Lagebericht 2023 der ILA-Langner GmbH & Co KG, haben wir den folgenden uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt:

An die ILA-Langner GmbH & Co KG

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der ILA-Langner GmbH & Co KG - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der ILA-Langner GmbH & Co KG für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für [Kapitalgesellschaften und] Personenhandelsgesellschaften im Sinne des § 264a HGB geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für [Kapitalgesellschaften und] Personenhandelsgesellschaften im Sinne des § 264a HGB geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Eschenburg, den 23. Oktober 2024

Dr. Czwalinna, Wirtschaftsprüfer

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