PETROFER Internationale Beteiligungen GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Michael Scheibner seit 24.3.2025 | Prokura |
Gesa-Marie Fischer seit 6.2.2023 | Geschäftsführer |
Christian Holzminden seit 19.1.2023 | Prokura |
Nebojsa Obradovic seit 4.12.2019 | Prokura |
Tanja Probst seit 7.11.2018 | Prokura |
Constantin Fischer seit 13.12.2005 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
PETROFER GMBHHildesheimJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2015 bis zum 31.12.2015Lagebericht für das Geschäftsjahr 2015A) Grundlagen des UnternehmensGeschäftsmodell Die Petrofer GmbH ist eine 100 %ige Tochtergesellschaft der Petrofer Chemie H.R. Fischer GmbH + Co. KG, Hildesheim, die wiederum eine 100 %ige Tochtergesellschaft der Fischer Equity GmbH & Co. KG, Hildesheim, ist. Der Schwerpunkt der Unternehmenstätigkeit der Gruppe ist die Entwicklung, die Produktion und der Vertrieb von petrochemischen Erzeugnissen für diverse industrielle Bereiche wie Automobilindustrie, deren Zulieferern, der sonstigen metallverarbeitenden Industrie sowie der Papier- und Glasindustrie sowie die Durchführung von technischen und prozessabhängigen Dienstleistungen. Die Petrofer GmbH führt für die Produkte der Muttergesellschaft Petrofer Chemie H.R. Fischer GmbH + Co. KG das weltweite Auslandsgeschäft mit den Tochtergesellschaften und Vertriebspartnern in eigenem Namen und auf eigene Rechnung durch. Weiterhin verwaltet sie als Holding die Auslandsgesellschaften der Petrofer Gruppe. Die Gesellschaft führt keine eigenständigen Forschungs- und Entwicklungsarbeiten durch. Das Ziel der wirtschaftlichen Tätigkeit ist die Steigerung des Unternehmenswertes der Gesellschaft. Damit zusammenhängend ist die Bereitstellung der entsprechenden Liquidität für die Entwicklung der Gesellschaft und ihrer Tochterunternehmen. Als Erfolgsmaßstab dafür werden die Umsatzerlöse und die Eigenkapitalquote angesehen, wobei die Umsatzerlöse die Maßgröße für die Durchdringung des Marktes darstellen und die Eigenkapitalquote (Verhältnis Eigenkapital zu Gesamtkapital) die finanzielle Stabilität der Gesellschaft aufzeigt. Nicht finanzielle Steuerungsinstrumente werden nicht herangezogen. B) WirtschaftsberichtGesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Das weltweite Bruttoinlandsprodukt (BIP) ist in 2015 um 2,9 % gewachsen, wobei die Entwicklung in den einzelnen Regionen unterschiedlich ausfiel. Die Veränderung reichte von 6,9% Zuwachs in China bis zu 1,5% im EURO-Raum. Insgesamt jedoch war der Zuwachs des Jahres 2015 geringer als der der Vorjahre. Der im Vergleich zu 2014 weiter gefallene Rohölpreis hat die wirtschaftliche Entwicklung nicht nachhaltig positiv beeinflussen können, da der gesunkene Preis durch eine geringere Nachfrage bedingt ist, auf deren Auswirkung sich sowohl Erzeuger- als auch Importländer noch einstellen müssen. Der Schmierstoffverbrauch hat sich in 2015 nicht verändert. Der Rückgang in Europa war geprägt von der negativen Entwicklung der russischen Wirtschaft. Dagegen gab es in den Regionen Nordamerika und China leichte Zuwächse. Der Automobilweltmarkt hat 2015 durch das Plus auf den großen Märkten USA, China und Westeuropa insgesamt um 1% zugelegt. Geschäftsverlauf Der Umsatz der Petrofer GmbH hat sich im Vergleich zum Vorjahr positiver als prognostiziert entwickelt. Bei einer Steigerung der abgesetzten Menge um 8% hat sich der Umsatz um 7,3% auf T€ 41.962 (Vorjahr T€ 39.097) erhöht. Das für das Geschäftsjahr geplante Umsatzvolumen wurde um 7,4% übertroffen. Der Umsatz-anteil, der mit den Tochtergesellschaften der Berichtsfirma erwirtschaftet wurde, ist leicht gesunken und lag in 2015 bei 55%. Die konjunkturelle Entwicklung in Europa hat sich in 2015 besser als die Erwartungen gestaltet. Die europäischen Gesellschaften der Petrofer GmbH haben von dieser Entwicklung profitiert. In der Türkei war ebenfalls ein Wachstum zu verzeichnen. In China dagegen hat kein organisches Wachstum stattgefunden, hauptsächlich bedingt durch die verlangsamte Entwicklung der chinesischen Wirtschaft. Das Eigenkapital ist im Geschäftsjahr von T€ 20.542 auf T€ 25.040 gestiegen. Die Eigenkapitalquote der Gesellschaft beträgt jetzt 96,0% nach 94,6% im Vorjahr. Die Veränderung resultiert aus dem Jahresüberschuss des Geschäftsjahres. Die Quote hat die Prognose für das Berichtsjahr übertroffen. Ertragslage der Gesellschaft Die Umsatzerhöhung von T€ 2.865 von T€ 39.097 auf T€ 41.962 ist in 2015 überwiegend auf Umsätze mit Kunden zurückzuführen, die nicht zu den Petrofer Gesellschaften gehören. Der Umsatz mit den Tochtergesellschaften ist lediglich geringfügig gewachsen. Die Betriebsaufwendungen stiegen um 7,75% von T€ 36.260 auf T€ 39.069. Neben der umsatzbedingten Erhöhung der Aufwendungen für bezogene Waren ist ein Anstieg vor allem im Bereich der Allgemeinen Verwaltungskosten festzustellen. Der Anstieg der Betriebsleistung um 7,4% auf T€ 42.075 ist neben der Umsatz-erhöhung auf im Vergleich zum Vorjahr höhere Kurserträge zurück zu führen. Das neutrale Ergebnis verschlechterte sich um T€ 1.210 auf T€./.809, insbesondere durch außerplanmäßige Abschreibungen auf eine Beteiligung sowie Einzelwertberichtigungen auf Forderungen. Daraus resultiert ein EBIT, der sich gegenüber dem Vorjahr von T€ 3.301 auf T€ 2.426 verringert hat. Das Finanzergebnis hat sich vor allem durch den starken Anstieg der Beteiligungserträge von Tochtergesellschaften von T€ 337 um T€ 2.996 auf T€ 3.333 erhöht. Das Ergebnis vor Steuern ist von T€ 3.638 auf T€ 5.530 angestiegen. Trotz einer leicht erhöhten Ertragssteuerbelastung hat sich das Jahresergebnis der Gesellschaft von T€ 2.659 auf T€ 4.499 verbessert. Die Steuerquote (Steueraufwand im Verhältnis zum Ergebnis vor Steuern) sank demzufolge von 26,9% auf nunmehr 18,6%. Vermögenslage und Finanzlage der Gesellschaft Die Bilanzsumme hat sich um T€ 4.366 von T€ 21.732 auf T€ 26.098 erhöht. Der Anstieg ist vor allem auf die Investitionen in das Finanzanlagevermögen und auf den Anstieg der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen an Dritte sowie Konzernunternehmen zurückzuführen. Die Finanzanlagen stiegen durch die Darlehensgewährung an die im Vorjahr gegründete Tochtergesellschaft in Brasilien. Die Veränderung im Umlaufvermögen resultiert vor allem aus dem Anstieg der Forderungen gegenüber dem Alleingesellschafter auf Grund der vorfälligen Begleichung von Verbindlichkeiten gegenüber diesem Gesellschafter. Auf der Passivseite hat sich das Eigenkapital um das Jahresergebnis 2015 in Höhe von T€ 4.499 von T€ 20.542 auf T€ 25.040 erhöht. Die Rückstellungen und Verbindlichkeiten verringerten sich im Vergleich zum Vorjahr, das durch die Abrechnung einer steuerlichen Außenprüfung belastet war. Der Cash Flow der Gesellschaft hat sich gegenüber dem Vorjahr wieder verbessert. Die Cash Earnings gemäß DVFA/SG haben sich insbesondere durch das verbesserte Jahresergebnis (T€ 4.499; i.Vj. T€ 2.659) von T€ 2.200 auf T€ 4.203 gesteigert. Der Cash Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit hat sich vor allem durch den Anstieg der Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen von T€ 5.398 auf T€ 165 verschlechtert. Im Berichtsjahr fehlte im Vergleich zum Vorjahr der positive Effekt einer Gewinnausschüttung an den Alleingesellschafter. Der Cash Flow aus der Investitionstätigkeit hat sich - obwohl weiterhin negativ- auf Grund geringerer Investitionen in das Finanzanlagevermögen von T€ ./. 1.433 auf T€ ./. 415 verbessert. Da im Geschäftsjahr keine Ausschüttung vorgenommen und auch keine Finanzierungen in Anspruch genommen wurden, ergab sich ein Cash Flow aus der Finanzierungstätigkeit von T€ 1. Der Finanzmittelfond veränderte sich von T€ 367 auf T€ 119. Die Gesellschaft finanziert sich zu 96% (i.Vj. 94,6%) aus eigenen Mitteln. Die liquiden Mittel und die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen belaufen sich auf T€ 12.296 (i.Vj. T€ 8.254). Gesamtaussage zum Geschäftsverlauf Die Gesellschaft hat davon profitiert, dass abweichend von der prognostizierten Umsatzsteigerung von 3% für das Berichtsjahr sich der Umsatz besser entwickelt hat. In vielen Märkten verlief die konjunkturelle Entwicklung positiver als erwartet. Demzufolge verbesserte sich auch die Eigenkapitalquote, die sich ebenfalls positiver als die Prognosen entwickelt hat. C) NachtragsberichtEs haben sich keine zu berichtenden Sachverhalte ereignet. D) Risiko-, Chancen- und PrognoseberichtDie weltweite Tätigkeit der Berichtsfirma verlangt die Berücksichtigung der in den jeweiligen Ländern gegebenen wirtschaftlichen und politischen Chancen und Risiken. Die Identifikation von Chancen und die Erkennung der damit verbundenen Risiken stehen im Zentrum unseres wirtschaftlichen Handels. Als Chance bezeichnen wir mögliche zukünftige Ereignisse, die über die Prognose hinaus die Entwicklung positiv beeinflussen. Als Risiken dagegen werden die Sachverhalte eingeschätzt, die zu einer negativen Entwicklung führen können. Risiken und Risikomanagement Die Kontrollmöglichkeiten zur Beobachtung des Unternehmens umfassen ein System zur Überwachung der finanziellen und operativen Prozesse durch Finanzberichte, Forecast- und Planrechnungen. Dieses System ist aufgebaut, um Risiken und Fehlentwicklungen zu erkennen. Derzeit sind keine hohen Risiken vorhanden. Dennoch werden im Folgenden einige für die Gesellschaft wichtigen Risiken beschrieben. Einer besonderen Beobachtung unterliegt das Ausfallrisiko hinsichtlich des auf dem Unternehmen lastenden Forderungsbestandes. Auf der Basis der aus der fortlaufenden Überwachung und Analyse der wirtschaftlichen Entwicklung der Beteiligungsunternehmen sowie der Höhe und Struktur der Beteiligungsengagements gewonnenen Informationen kann die Unternehmensleitung frühzeitig auf die Geschäftspolitik der Beteiligungsunternehmen einwirken und dem Ausfallrisiko im Beteiligungsengagement entgegenwirken. Dem Ausfallrisiko im Forderungsbestand gegen Dritte wird durch eine EDV-gestützte laufende Überwachung der Debitoren sowie der Einholung von Bonitätsauskünften und Vereinbarungen von Abschlagszahlungen im Einzelfall Rechnung getragen. Die Maßnahmen zur Umsetzung und Erfüllung der europäischen Chemikalienverordnung sind in den letzten Jahren implementiert worden. Überdies wurden Prozesse und Maßnahmen zur Kontrolle der richtigen und vollständigen Anwendung des Regelwerks implementiert. In das Geschäftsjahr fiel der Beginn der Anwendung des global harmonisierten Systems zur Einstufung und Kennzeichnung von Chemikalien (GHS), wodurch zum Teil eine andere Zuordnung als bisher festgelegt wird. Es kann daher notwendig werden, Alternativen zu entwickeln, um der durch das System geforderten neuen Bewertung der toxischen Eigenschaften der Erzeugnisse gerecht zu werden und damit das Risiko zu vermeiden, dass durch eventuelle Absatzverbote auf den Märkten der Tochtergesellschaften Umsatzverluste und Ertragseinbußen auftreten. Chancen Die Tätigkeit der Gesellschaft auf allen Erdteilen bietet die Möglichkeit, das Produktportfolio ständig weiter zu entwickeln und den Gegebenheiten der jeweiligen Märkte anzupassen. Die Gesellschaft kann mit Hilfe der Landesgesellschaften in den Ländern den Kundenstamm erweitern und neue Branchen für unsere Produktpalette zu erschließen, was dann zu neuen vielfältigen Chancen für die Gesellschaft führt. Prognose Auch in Zukunft ist es das Ziel, dass die Petrofer GmbH gemeinsam mit ihren Tochtergesellschaften auf allen Weltmärkten erfolgreich tätig ist. Die Position auf bestehenden Märkten soll gefestigt bleiben und neue Märkte sollen identifiziert werden. Die Entwicklungsmöglichkeiten der Petrofer-Gruppe sind daher von der Entwicklung der Weltwirtschaft abhängig. Um Prognosen für die Petrofer-Gruppe zu erstellen, dient die Entwicklung der allgemeinen Wirtschaft als Grundlage für das Wachstum im Weltschmierstoffmarkt. Die Erwartungen an die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für 2016 sind gedämpft. Die konjunkturelle Dynamik hat sich abgeschwächt, wobei zusätzlich der derzeit sehr niedrige Ölpreis auch keine Impulse setzt, da diese Entwicklung zum großen Teil der geringen Nachfrage nach Öl geschuldet ist. Erst für 2017 gibt es wieder eine positivere Erwartungshaltung. Das globale Bruttoinlandsprodukt (BIP) für 2016 wird daher niedriger ausfallen als im Vorjahr und sich erst in 2017 auf das schon für 2016 geplante Wachstum von 3,5% belaufen. Für Europa wird für 2016 ein Wachstum von 1,50% erwartet, wobei die niedrigen Zinsen und der Außenwert des Euros diese Tendenz unterstützt. Für 2017 wird trotz dämpfender Einflüsse aus dem wirtschaftlichen und geopolitischen Umfeld ein stärkeres Wachstum erwartet. Das Bruttoinlandsprodukt in China wird in 2016 geringer wachsen als 2015. Es wird eine Rate von 6,5% erwartet. Die Wachstumsprognose für die anderen asiatischen Länder wird mit 4,5% erwartet und liegt damit auf dem Niveau des Vorjahres. In Russland dagegen wird sich der der Rückgang des BIP im Vergleich zu den Vorjahren verlangsamen. In Brasilien ist derzeit noch keine Umkehr des negativen Trends zu erkennen. In der Automobilindustrie weist China nicht mehr die Wachstumsraten der Vergangenheit auf. Dennoch bleibt das Land der größte Einzelmarkt mit einer erwarteten Steigerung von 5,2%. In Deutschland wird der Markt ebenfalls weiter wachsen. Mit einem Plus von rd. 1,0% wird sich das Tempo gegenüber dem Vorjahr voraussichtlich verlangsamen. Der US-amerikanische Markt wird auch in 2016 zulegen, wobei die Steigerungsrate aus 2015 wohl nicht erreicht wird. Die Wirtschaft Mexikos befindet sich weiterhin auf Wachstumskurs, wobei in 2016 die Steigerung auf Vorjahrsniveau liegt. Die Automobilindustrie ist zusammen mit ihren Zulieferern der Motor dieser Entwicklung. Für die Türkei wird ein kräftiges Wachstum vorhergesagt, welches aber durch den Wertverlust der Währung und der dadurch entstehenden Inflationsgefahr beeinträchtigt werden kann. Ausgehend von den Rahmenbedingungen und den Bedarfsplanungen der Tochtergesellschaften erwartet die Petrofer GmbH für das Jahr 2016 kein weiteres Umsatzwachstum. Insoweit wird von konstanten Umsätzen ausgegangen. Die Kunden der Berichtsfirma sind mehrheitlich die europäischen Verkaufsgesellschaften der Gruppe. Die Planungen der Produktionsgesellschaften beeinflussen die Entwicklung der Gesellschaft nicht in gleichem Maße. Die Lieferungen an diese haben ein geringeres Volumen, da die Rohstoffeinkäufe fast ausschließlich in den jeweiligen Ländern erfolgen und Handelswaren nur in einem geringen Umfang bezogen werden. Die Finanzierungsstruktur ändert sich in 2016 nicht. Die Eigenkapitalquote wird daher auf dem Niveau des Berichtjahres sein. Die enge wirtschaftliche Verbindung mit der Muttergesellschaft Petrofer Chemie H.R.Fischer GmbH + Co. KG bildet auch weiterhin die Grundlage für die Entwicklung der Gesellschaft.
Hildesheim, den 27.Mai 2016 Petrofer GmbH C. Fischer Bilanz zum 31. Dezember 2015Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2015
Anhang für das Geschäftsjahr 2015I. Allgemeine AngabenDie PETROFER GMBH ist zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2015 eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 HGB. Der Jahresabschluss wird nach den Rechnungslegungsvorschriften für Kapitalgesellschaften des Handelsgesetzbuches (HGB) unter Berücksichtigung des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) aufgestellt. Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. Der Jahresabschluss wurde unter Annahme der Unternehmensfortführung (Going-Concern) aufgestellt. Im Interesse einer besseren Klarheit und Übersichtlichkeit werden die nach den gesetzlichen Vorschriften bei den Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung anzubringenden Vermerke ebenso wie die Vermerke, die wahlweise in der Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang anzubringen sind, weitestgehend im Anhang aufgeführt. Die Gesellschaft nimmt die größenabhängigen Erleichterungen des § 288 Abs. 2 i.V.m. § 285 Nr. 3, 4, 17 und 29 HGB in Anspruch. II. Bilanzierungs- Bewertungs- und Ausweismethoden2. Bilanzierung und Bewertung der Aktivposten Entgeltlich von Dritten erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten aktiviert und ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer entsprechend linear, im Zugangsjahr zeitanteilig, abgeschrieben. Soweit die beizuliegenden Werte einzelner immaterieller Vermögensgegenstände des Anlagevermögens ihren Buchwert unterschreiten, werden zusätzlich außerplanmäßige Abschreibungen bei voraussichtlich dauernder Wertminderung vorgenommen. Sachanlagen sind mit den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten abzüglich planmäßiger linearer Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens erfolgen grundsätzlich zeitanteilig. Soweit die beizuliegenden Werte einzelner Vermögensgegenstände ihren Buchwert unterschreiten, werden zusätzlich außerplanmäßige Abschreibungen bei voraussichtlich dauernder Wertminderung vorgenommen. Für geringwertige Wirtschaftsgüter, deren Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um einen darin enthaltenen Vorsteuerbetrag, mehr als EUR 150 und bis zu EUR 1.000 betragen, wird ein jährlicher Sammelposten im Sinne des § 6 Abs. 2a EStG gebildet. Der jährliche Sammelposten wird über fünf Jahre gewinnmindernd aufgelöst. Scheidet ein Wirtschaftsgut vorzeitig aus dem Betriebsvermögen aus, wird der Sammelposten nicht vermindert. Bei den Finanzanlagen sind die Anteile an verbundenen Unternehmen und die Beteiligungen zu Anschaffungskosten oder den niedrigeren beizulegenden Werten bewertet. Bei Wegfall der Gründe für die Abschreibungen werden entsprechende Zuschreibungen vorgenommen. Ausleihungen sind grundsätzlich zum Nominalwert bilanziert. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert bzw. mit dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt. Bei Forderungen, deren Einbringlichkeit mit erkennbaren Risiken behaftet ist, werden angemessene Wertabschläge vorgenommen; uneinbringliche Forderungen werden abgeschrieben. Zur Abdeckung des allgemeinen Kreditrisikos wird eine Pauschalwertberichtigung von 1% auf die nicht einzelwertberichtigten Nettoforderungen gebildet. Langfristige Steuererstattungsansprüche i.S.d. § 37 KStG (Körperschaftsteuerguthaben) werden zum Barwert angesetzt. Die flüssigen Mittel sind zum Nennwert am Bilanzstichtag angesetzt. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen. 3. Bilanzierung und Bewertung der Passivposten Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert. Die Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung not-wendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden auf der Grundlage versicherungsmathematischer Berechnung nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected Unit Credit Method) unter Berücksichtigung der Richttafeln 2005 G von Prof. Dr. Heubeck bewertet. Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden pauschal mit dem von der Deutschen Bundesbank im Monat Dezember 2015 veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen fünfzehn Jahre abgezinst, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt (§ 253 Abs. 2 Satz 2 HGB). Dieser Zinssatz beträgt 3,89 % (Vorjahr: 4,53 %). Bei der Ermittlung der Rückstellungen für Pensionen wurden keine jährlichen Lohn- und Gehaltssteigerungen sowie Rentensteigerungen zugrunde gelegt. Die Verpflichtungen aus Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden mit den Vermögensgegenständen, die ausschließlich der Erfüllung von Altersversorgungs- und ähnlichen Verpflichtungen dienen und dem Zugriff aller übriger Gläubiger entzogen sind (sog. Deckungsvermögen), verrechnet. Die Bewertung des Deckungsvermögens erfolgt zum beizulegenden Zeitwert. Die Bewertung der Rückstellungen für Jubiläen erfolgt unter Zugrundelegung eines Rechnungszinssatzes von 3,89 % p.a. und auf der Grundlage der Richttafeln 2005 G von Dr. Klaus Heubeck nach versicherungsmathematischen Grundsätzen. Bei der Ermittlung der Rückstellungen für ähnliche Verpflichtungen wurden jährliche Lohn- und Gehaltssteigerungen von 2,5 % zugrunde gelegt. Die Verbindlichkeiten sind zu ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Fremdwährungsumrechnung Geschäftsvorfälle in fremder Währung werden grundsätzlich mit dem historischen Kurs zum Zeitpunkt der Erstverbuchung erfasst. Bilanzposten werden zum Stichtag wie folgt bewertet: Langfristige Fremdwährungsforderungen werden zum Devisenbriefkurs bei Entstehung der Forderung oder zum niedrigeren beizulegenden Wert, unter Zugrundelegung des Devisenkassamittelkurses am Abschlussstichtag, angesetzt (Imparitätsprinzip). Kurzfristige Fremdwährungsforderungen (Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger) sowie liquide Mittel oder andere kurzfristige Vermögensgegenstände in Fremdwährungen werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Langfristige Fremdwährungsverbindlichkeiten werden zum Devisengeldkurs bei Entstehung der Verbindlichkeit oder zum höheren Stichtagskurswert, unter Zugrundelegung des Devisenkassamittelkurses am Abschlussstichtag, bewertet (Imparitätsprinzip). Kurzfristige Fremdwährungsverbindlichkeiten (Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger) werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Latente Steuern Latente Steuern werden auf die Unterschiede in den Bilanzansätzen der Handelsbilanz und der Steuerbilanz angesetzt, sofern sich diese in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen. Aktive und passive latente Steuern werden unsaldiert ausgewiesen. Der Aufwand und Ertrag aus der Veränderung der bilanzierten Steuern seit dem 1. Januar 2010 wird in der Gewinn- und Verlustrechnung gesondert unter dem Posten "Steuern vom Einkommen und vom Ertrag" ausgewiesen. III. Erläuterungen zu BilanzpostenAnlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt. Der Anlagenspiegel ist dem Anhang als Anlage beigefügt. Die unter den Finanzanlagen ausgewiesenen Anteile an verbundenen Unternehmen und Beteiligungen (Anteilsbesitz) - d.h. die Unternehmen, von denen die Gesellschaft direkt oder indirekt mindestens 20 % der Anteile besitzt - setzen sich wie folgt zusammen:
(Stichtagskurse per 31.12.2015) *) abweichendes Wirtschaftsjahr 31.03.2015 **) Stichtag 31.12.2015 Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Sämtliche Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, gegen verbundene Unternehmen und Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, sind wie im Vorjahr innerhalb eines Jahres fällig. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen i. H.v. T€ 12.177 (Vorjahr: T€ 7.887). Es bestehen Forderungen gegen die Alleingesellschafterin aus dem laufenden Verrechnungsverkehr in Höhe von T€ 8.030 (Vorjahr: T€ 2.872). Die Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, resultieren vollständig aus dem Liefer- und Leistungsverkehr. Auf Forderungen wurden im Geschäftsjahr Wertberichtigungen in Höhe von T€ 632 (Vorjahr: T€ 0) gebildet. Die sonstigen Vermögensgegenstände weisen in Höhe von T€ 11 (Vorjahr: T€ 20) Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr aus. Die sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten mit T€ 21 das erstmalig zum 31. Dezember 2007 aktivierte Körperschaftsteuerguthaben. Die in der Bilanz unsaldiert und gesondert ausgewiesenen Posten "Aktive und Passiven latenten Steuern" resultieren aus folgenden temporären Differenzen:
Das Gezeichnete Kapital beträgt EUR 600.000,00 und ist voll eingezahlt. Der Ergebniseffekt aus dem erstmaligen Ansatz von latenten Steuern zum 1. Januar 2010 ist gemäß den Umstellungsvorschriften (Art. 67 Abs. 6 Satz 1 EGHGB) in den Gewinnrücklagen (T€ 57) erfasst. Es handelt sich im Einzelnen um die erfolgsneutrale Erfassung passiver latenter Steuern aus der Erstanwendung des § 274 HGB in Höhe von T€ 11 (Art. 67 Abs. 6 Satz 1 EGHGB) sowie den Betrag aus der Überdeckung aus der Umstellung der Pensionsrückstellung in Höhe von T€ 46 (Art. 67 Abs. 1 Satz 3 EGHGB). Pensionsrückstellungen Rückstellungspflichtige Pensionsverpflichtungen bestehen zum Bilanzstichtag in Höhe von T€ 1.841 (Vorjahr: T€ 1.571). Diese wurden mit Deckungsvermögen von T€ 1.846 (Vorjahr: T€ 1.676) gemäß § 246 Abs.2 Satz 2 HGB verrechnet. Als Deckungsvermögen wurden folgende zweckexklusiven, verpfändeten und insolvenzgeschützten Vereinbarungen klassifiziert: verpfändetes Wertpapierdepot sowie verpfändete Rückdeckungsversicherungen. Die Erträge aus dem Deckungsvermögen T€ 12 (Vorjahr: T€ 20) wurden mit den Zinszuführungen und Zeitwertanpassungen T€ 265 (Vorjahr: T€ 137) gem. § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB saldiert. Der sich ergebene Saldo von T€ -253 (Vorjahr: T€ -117) ist im Finanzergebnis unter dem Posten "Zinsen und ähnliche Aufwendungen" enthalten. Der beizulegende Zeitwert der verrechneten Wertpapiere in Höhe von T€ 1.632 (Vorjahr: T€ 1.473) bei Anschaffungskosten von T€ 1.594 (Vorjahr T€: 1.390) wurde anhand von Marktpreisen auf einem aktiven Markt bestimmt. Der beizulegende Zeitwert der saldierten Rückdeckungsversicherungsansprüche von T€ 214 (Vorjahr: T€ 195) entspricht den fortgeführten Anschaffungskosten (Deckungskapital zzgl. Überschussbeteiligung) gemäß versicherungsmathematischer Gutachten bzw. Mitteilungen der Versicherer. Im aktuellen Geschäftsjahr ergibt sich aus der Saldierung des Deckungsvermögens mit den Pensionsrückstellungen ein aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung welcher in Höhe von T€ 97 (Vorjahr: T€ 195) aktiviert ist. Aus der Umstellung der Pensionsrückstellungen im Rahmen des BilMoG zum 1. Januar 2010 (BilMoG-Eröffnungsbilanz) ergab sich eine Überdeckung im Vergleich zum alten Ansatz zum 31. Dezember 2009 von T€ 37. Der Betrag der Überdeckung wurde gem. Art. 67 Abs. 1 Satz 3 EGHGB aufgelöst und unmittelbar in die Gewinnrücklagen eingestellt. Sonstige Rückstellungen Die Sonstigen Rückstellungen beinhalteten im Wesentlichen Rückstellungen für Prüfungs- und Beratungskosten i.H.v. T€ 66 (Vorjahr: T€ 69) und Personalrückstellungen in Höhe von T€ 13 (Vorjahr: T€ 7). Verbindlichkeiten Sämtliche Verbindlichkeiten sind wie im Vorjahr innerhalb eines Jahres fällig. IV. Erläuterungen zur Gewinn- und VerlustrechnungSonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten im Wesentlichen periodenfremde Erträge aus der Auflösung von Wertberichtigungen auf Forderungen in Höhe von T€ 50 (Vorjahr: T€ 191) und Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von T€ 95 (Vorjahr: T€ 33). Materialaufwand Der Materialaufwand für bezogene Waren belief sich auf T€ 35.957 (Vorjahr: T€ 33.350). Personalaufwand Der Posten beinhaltet Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von T€ 104 (Vorjahr: T€ 89). Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten im Wesentlichen:
Erträge aus Beteiligungen Die Erträge entfallen in Höhe von T€ 3.159 (Vorjahr: T€ 135) auf verbundene Unternehmen. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge Dieser Posten enthält in Höhe von T€ 95 (Vorjahr: T€ 96) Zinserträge von verbundenen Unternehmen. Steuern vom Einkommen und Ertrag Die Steuern vom Einkommen und Ertrag belasten im Umfang von T€ 1.031 (Vorjahr: T€ 979) das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit. In den Steuern vom Einkommen und Ertrag sind Erträge für Vorperioden in Höhe von T€ 1 (Vorjahr: T€ 5) und Aufwendungen für Vorperioden in Höhe von T€ 0 (Vorjahr: T€ 56) enthalten. Der Posten "Steuern vom Einkommen und Ertrag" beinhaltet Erträge/Aufwendungen aus latenten Steuern in Höhe von T€ -68 (Vorjahr: T€ -27), die aus unterschiedlichen Bilanzansätzen in der Handels- und Steuerbilanz resultieren. V. Sonstige AngabenArbeitnehmer Im Geschäftsjahr waren neben einem Geschäftsführer durchschnittlich 7 Angestellte beschäftigt. Geschäftsführung Geschäftsführer im Berichtsjahr war Herr Constantin Fischer, Kaufmann. Auf die Angabe zu den Gesamtbezügen der Geschäftsleitung wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Haftungsverhältnisse Die Gesellschaft haftet gegenüber Kreditinstituten als Gesamtschuldnerin für Verbindlichkeiten der Petrofer Chemie H.R. Fischer GmbH + Co KG, Hildesheim, in Höhe von T€ 1.376 (Vorjahr: T€ 2.751). Für die angeführten Eventualschulden wurden keine Rückstellungen gebildet, weil mit einer Inanspruchnahme oder Belastung der Gesellschaft nicht gerechnet wird. Es bestehen keine sonstigen finanziellen Verpflichtungen und außerbilanzielle Geschäfte, die für die Finanzlage der Gesellschaft von Bedeutung wären. Konzernzugehörigkeit/befreiender Konzernabschluss Der Jahresabschluss der Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Fischer Equity GmbH & Co. KG, Hildesheim, die den Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen aufstellt, einbezogen. Der Konzernabschluss ist beim Betreiber des elektronischen Bundesanzeigers einzureichen und im elektronischen Bundesanzeiger bekanntmachen zu lassen. Die Berichtsgesellschaft nimmt die Befreiung von der Aufstellung eines eigenen Teilkonzernabschlusses gemäß § 291 Abs.2 HGB in Anspruch. Gewinnverwendung Die Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzgewinn von T€ 24.172, der sich aus dem Jahresüberschuss von T€ 4.499 und dem Gewinnvortrag von T€ 19.673 ergibt, auf neue Rechnung vorzutragen.
Hildesheim, den 27. Mai 2016 PETROFER GMBH Constantin Fischer Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2015
Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Petrofer GmbH, Hildesheim, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2015 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags liegen in der Verantwortung des Geschäftsführers der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt wer- den. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen des Geschäftsführers sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Hannover, den 27. Mai 2016 PricewaterhouseCoopers
Helmuth Schäfer, Wirtschaftsprüfer Jürgen Berghaus, Wirtschaftsprüfer Der Jahresabschluss zum 31.12.2015 wurde am 27.5.2016 festgestellt. |
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