dgs Immobilien GmbH
Selbe AdresseKauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Mario Soldo seit 21.7.2025 | Prokura |
Gökhan Kaya seit 28.12.2020 | Geschäftsführer |
Sascha Alexander Sever seit 23.8.2013 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Sascha Alexander SeverSever Holding GmbH | 85.00% |
G***** K***Kaya Holding GmbH | 15.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Elektro Sever GmbHStuttgartJahresabschluss zum 31. Dezember 2023LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023Grundlagen des Unternehmens Geschäftsmodell des Unternehmens Die Elektro Sever GmbH bietet moderne Elektroinstallationen vom intelligenten SmartHome bis hin zur Komplettausstattung für kleine und große Bauvorhaben. Der Service der Elektro Sever GmbH umfasst darüber hinaus auch den Kundendienst vor Ort sowie die Planung und Beratung. Darüber hinaus runden Wartungs- und Instandhaltungsdienstleistungen für sämtliche Geräte und Elektroanlangen das Portfolio ab. Zu den einzelnen Leistungen zählen die Installation von Brandmeldeanlagen, die Datennetzwerktechnik und Schwachstromanlagen, die Gebäudeautomation, die Konzeptionierung und Umsetzung von Konferenzräumen und multimedialen Räumlichkeiten, die Sicherheit und Überwachung mit Hilfe von elektroakustischen Anlagen, die Sprachalarmierung und Gebäudeautomation. Wirtschaftsbericht Entwicklung von Branche und Gesamtwirtschaft Nachdem sich die Gesamtwirtschaft bereits in den Vorjahren nur langsam vom coronabedingten Einbruch in 2020 erholte, kam es in 2023 nun sogar zu einer Rezession. Preisbereinigt war das Bruttoinlandsprodukt um ca. 0,3 % gegenüber dem Vorjahr rückläufig. Zieht man die Vorjahre in die Betrachtung mit ein, liegt das durchschnittliche reale Wirtschaftswachstum seit 2019 bei ca. 0,2 %, was man getrost als Stagnation bezeichnen kann. Die Gründe für die lahmende Wirtschaftsleistung sind dabei vielschichtig. Zur nach wie vor hohen Inflation gesellen sich zunehmende Unsicherheiten auf den Weltmärkten. Neben dem nach wie vor andauernden Ukraine-Krieg führten auch Probleme bei der Transformation hin zu einer klimaneutralen Wirtschaft zu einer zunehmenden Exportschwäche. Diese schwierige gesamtwirtschaftliche Lage, gepaart mit einem steigenden Zinsniveau führten auch im Bausektor zu einem weiteren Rückgang der Investitionen. Wie schon in den beiden Vorjahren stieg zwar der nominale Umsatz im Bauhauptgewerbe an, preisbereinigt kam es jedoch erneut zu einem realen Umsatzrückgang von 5,2 %. Auf einen 3-Jahres Zeitraum bedeutet das einen Rückgang um 15,3 % gegenüber 2020. Betrachtet man die einzelnen Sparten innerhalb des Bauhauptgewerbes, verzeichnete der Wohnungsbau bei einem Minus von 11,5 % den mit Abstand größten realen Umsatzrückgang. Dagegen fiel das Minus im öffentlichen Bau und im Wirtschaftsbau mit 1,6 % bzw. 0,9 % vergleichsweise deutlich geringer aus. Die Entwicklung im Ausbaugewerbe war insgesamt etwas freundlicher als im restlichen Bauhauptgewerbe, dennoch war auch hier ein realer Umsatzrückgang von 3,6 % zu verzeichnen. Hierbei trug jedoch insbesondere das Elektrohandwerk mit einem realen Umsatzzuwachs von 1,9 % entscheidend dazu bei, dass das Minus nicht höher ausfiel. Die vergleichsweise positive Entwicklung beim Gewerk Elektro ist vor allem auf die Elektrifizierung durch die Energiewende zurückzuführen. Angesichts der rückläufigen Investitionen ist auch in 2024 mit einem realen Umsatzminus in sämtlichen Sektoren der Baubranche zu rechnen. Darstellung des Geschäftsverlaufs Im Berichtsjahr konnten die verfügbaren Produktionskapazitäten bis an ihre Grenzen ausgelastet werden. Auch für 2024 wird mit einer Vollauslastung gerechnet. Die Gesamtleistung erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahr um ca. 49,7 % auf 24.836 TEUR. Das Jahr 2023 wurde mit einem Jahresüberschuss in Höhe von 1.130 TEUR (Vorjahr: Jahresfehlbetrag 323 TEUR) abgeschlossen. Sowohl die Gesamtleistung als auch das Jahresergebnis lagen damit deutlich über den für das Geschäftsjahr 2023 geplanten Werten. Den Schwerpunkt der Investitionstätigkeit bildete die mittelbar erfolgte Übernahme eines Einzelunternehmens zur weiteren Stärkung bzw. Positionierung der bestehenden Geschäftsfelder. Aus dem Erwerb ergab sich ein zu bilanzierender Firmenwert in Höhe von 175 TEUR. Die Finanzierung der Investitionen erfolgte weitgehend durch die Aufnahme von Bankdarlehen. Vermögenslage Die Bilanzsumme belief sich zum Bilanzstichtag auf 10.094 TEUR. Sie hat sich gegenüber dem Vorjahr um 2.128 TEUR erhöht. Die Vermögensstruktur ist durch einen Anteil vom Anlagevermögen an der Bilanzsumme von 31,93 % gekennzeichnet. Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurden Investitionen in das Sachanlagevermögen und die immateriellen Vermögensgegenstände in Höhe von 517.288,42 EUR getätigt. Diesen Investitionen stehen Abschreibungen und Abgänge in Höhe von 194.802,42 EUR gegenüber. Die wesentliche Investion betraf den Erwerb des Einzelunternehmens Warneke. Hieraus ergab sich ein Firmenwert in Höhe von 175 TEUR. Die Vorräte erhöhten sich im Geschäftsjahr von 1.228 TEUR auf 1.538 TEUR. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen erhöhten sich deutlich von 1.037 TEUR im Vorjahr auf 3.080 TEUR im Berichtsjahr. Das Eigenkapital beträgt zum Stichtag 31.12.2023 4.729 TEUR. Mit einer Quote von 46,85 % des Gesamtkapitals verfügt die Gesellschaft über eine sehr solide Eigenkapitalausstattung. Die sonstigen Rückstellungen (864 TEUR) betreffen insbesondere Personalrückstellungen, Rückstellungen für Gewährleistung, Nachlaufkosten sowie Abschluss und Prüfung. Die Verbindlichkeiten beinhalten überwiegend Verbindlichkeiten aus dem Lieferverkehr (2.198 TEUR) und Steuern (1.163 TEUR). Die kurzfristigen Verbindlichkeiten sind durch flüssige Mittel und kurzfristige Forderungen gedeckt. Finanzlage Der Finanzmittelbestand verringerte sich von 1.363 TEUR im Vorjahr auf 977 TEUR im Geschäftsjahr 2023. Die Entwicklung ist insbesondere auf die getätigten Investitionen sowie den Aufbau des Working Capital zurückzuführen. Die Finanzierung des laufenden Geschäftsbetriebs erfolgte weitgehend über Innenfinanzierung, der Kapitalbedarf für die erforderlichen Investitionen weitestgehend über die Aufnahme eines Kredits (350 TEUR). Mit einer geordneten Vermögens- und Finanzlage sehen wir eine wesentliche Voraussetzung erfüllt, um auch künftig erfolgreich arbeiten zu können. Ertragslage Im Geschäftsjahr 2023 erhöhte sich die Gesamtleitung von 16.586 TEUR auf 24.836 TEUR und lag damit deutlich über dem Vorjahreswert (49,7 % Steigerung). Der Rohertrag erhöhte sich ebenfalls von 5.218 TEUR im Geschäftsjahr 2022 auf 8.752 TEUR im Geschäftsjahr 2023. Die Personalkosten lagen mit 5.415 TEUR bei gestiegener Mitarbeiterzahl über dem Vorjahr (4.105 TEUR). Der Anstieg der Mitarbeiterzahl ist unter anderem auf die mittelbar erfolgte Übernahme eines Einzelunternehmens zurückzuführen (8 Mitarbeiter). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen erhöhten sich von 1.499 TEUR im Vorjahr auf 2.157 TEUR im Geschäftsjahr 2023. Risikobericht 1. Darstellung der voraussichtlichen wesentlichen Risiken Besondere Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden oder die künftige wirtschaftlichen Lage übermäßig beeinträchtigen könnten, sind aus heutiger Sicht nicht erkennbar. Die wesentlichen Risiken liegen nach wie vor insbesondere in der Unkalkulierbarkeit der Rohstoffpreise. Durch eine genaue Beobachtung des Marktes und eine Anpassung der Kalkulationswerte kann dieses Risiko minimiert werden. Zum Zeitpunkt der Aufstellung des Lageberichts haben sich die Rohstoffpreise und Baustoffkosten im Vergleich zum Vorjahr global auf hohem Niveau eingependelt. Daher erfolgt die Kalkulation neuer Angebote weiterhin über tagesaktuelle Preise und mit Teuerungszuschlägen. Angebote an Kunden enthalten Materialpreisgleitklauseln, um Preissteigerung während der Projektlaufzeit abzusichern. Zur Vorbeugung von Lieferengpässen erfolgt zusätzlich weiterhin eine Lagerhaltung sowie deren Eindeckung bei Großlieferanten. Für schwer verfügbare Komponenten werden alternative Lösungen untersucht und Ausweichmöglichkeiten auf andere Materialien und Fabrikate genutzt. Durch die überwiegende Abwicklung von Großprojekten bestehen zudem Risiken in Form von Vertragsstrafen. Durch die langjährige Erfahrung und gute Ausbildung der Projektverantwortlichen können die Risiken hieraus minimiert werden. 2. Darstellung der aus dem Ukraine-Konflikt resultierenden Risiken Die Dauer des Ukraine-Konflikts und seine künftigen Auswirkungen auf die Elektro Sever GmbH sind weiterhin ungewiss, und die Gesamtsituation ist nach wie vor volatil. Die Elektro Sever GmbH hat bereits einige Erhöhungen der Materialpreise und Verzögerungen in der Lieferkette hinnehmen müssen, die sich jedoch nicht wesentlich auf das Ergebnis des Jahres 2023 auswirkten. Aufgrund der Unsicherheit ist es schwierig, die potenziellen langfristigen Auswirkungen der Krise auf die Elektro Sever GmbH zu bewerten. Risikomanagementziele und -methoden Die bestehenden Systeme zur Planung und kurzfristigen Kapazitätsanpassung an den Kundenbedarf werden stetig weiterentwickelt. Damit wird die Reaktionsfähigkeit der Unternehmen bei sich ändernden Marktbedingungen gewährleistet. Aufgrund bestehender Verträge und voraussichtlichen Marktentwicklungen wird eine kurz- und mittelfristige Planung erstellt. Vorausschauend werden dabei zukünftige Risiken berücksichtigt. Zur Unternehmenssteuerung und Risikominimierung wurden folgende Kontrollmechanismen institutionalisiert: - Kurz- und mittelfristige Planung der Ergebnisse und Liquidität - Monatliche Ergebnisrechnung als Plan/Ist und Ist/Ist Vorjahresvergleich - Forderungsmanagement - Detaillierte Auftrags- und Budgetplanung Risikomanagement ist ein integraler Bestandteil aller Entscheidungen und Geschäftsprozesse und wird so z.B. durch das in der Unterschriftenregelung festgelegte 4-Augenprinzip gelebt. Preisänderungsrisiken können grundsätzlich nicht ausgeschlossen werden. Sonstige nicht bestandsgefährdende Risiken mit besonderem Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Folgende Risiken beeinträchtigen die künftige Entwicklung des Unternehmens: - Investitions-/Finanzierungsbereich - Mangel an qualifiziertem Personal Nachfolgend aufgeführte externe Umweltfaktoren gefährdenden die Entwicklung des Unternehmens: - Abhängigkeit von Lieferanten - steigende Energiekosten - steigende Rohstoffpreise Chancenbericht Chancen und Vorteile am Markt sieht die Gesellschaft darin, dass die Kunden vollumfänglich von der Planung bis zum späteren Kundendienst betreut werden. Durch die Bildung von Betriebsstätten in wirtschaftlich starken Regionen von Württemberg wird eine räumliche Nähe zum Kunden geschaffen, die neben logistischen Vorteilen auch die Flexibilität stärken. Die Gesellschaft versucht stets durch eine zeitgemäße Ausbildung wertvolle Fachkräfte heranzuziehen. Dadurch identifizieren sich die Mitarbeiter schon früh mit den Aufgaben und Problemstellungen innerhalb der Firma. Ziel ist es durch gezielte Förderung ständig neue Arbeits- und Führungskräfte zu gewinnen. Zur Planungssicherheit trägt auch die Zusammenarbeit mit diversen Subunternehmern bei. Das Unternehmen ist dadurch flexibel genug, um auf Auftragsschwankungen jederzeit reagieren zu können, ohne dabei den eigenen Personalbestand zu verändern. Prognosebericht Unvorhersehbare, nicht vom Unternehmen zu beeinflussende Entwicklungen und Risiken erschweren jede Prognose. Bezogen auf die Baubranche bleiben im Jahr 2024 die Herausforderungen durch die hohen Energie- und Rohstoffpreisen bestehen. Zusätzlich kommt der Mangel an qualifizierten Arbeitskräften erschwerend hinzu, der zu höheren Lohnkosten beitragen werden. Die gestiegenen Kosten für die Finanzierung von Bauprojekten werden auch im Jahr 2024 zu Projektverschiebungen oder Auftragsstornierungen führen. Die Elektro Sever GmbH sieht für 2024 eine sehr gute Auftragslage. Die Auftragseingänge sind hoch. Es wird erwartet, dass der Rückgang bei Wohnungsbauten durch Zweckbau und öffentliche Gebäude mehr als kompensiert wird. Insgesamt wird mit einer vergleichbaren Gesamtleistung für 2024 gerechnet. Beim Jahresergebnis wird mit einem positiven Ergebnis für 2024 etwas unterhalb des Vorjahres gerechnet.
Stuttgart, 20. Dezember 2024 gez. Sascha Sever gez. Gökhan Kaya Die Geschäftsführung BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023ELEKTRO SEVER GMBH, STUTTGARTAKTIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023
ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Der im Geschäftsjahr im Zusammenhang mit einer mittelbar erfolgten Übernahme eines Einzelunternehmens entgeltlich erworbene Geschäfts- oder Firmenwert wird über eine betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von 10 Jahren abgeschrieben. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Die unter der Position Finanzanlagen ausgewiesenen sonstigen Ausleihungen werden zu Anschaffungskosten bzw. mit dem niedrigeren beizulegenden Wert am Abschlussstichtag angesetzt. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe wurden zu Anschaffungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Die unfertigen und fertigen Leistungen werden zu Herstellungskosten bilanziert. Diese beinhalten Material- und Fertigungseinzelkosten. Daneben werden auch die notwendigen Gemeinkosten in die Bewertung einbezogen. Das Niederstwertprinzip wurde beachtet. Die erhaltenen Anzahlungen sind mit dem Nennwert angesetzt und wurden gemäß § 268 Absatz 5 Satz 2 HGB offen von den Vorräten abgesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden zu Nennwerten angesetzt und unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Wertpapiere wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Die Steuerrückstellungen beinhalten noch nicht veranlagte Steuern. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages bewertet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Angaben zur Bilanz Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Die Sofortabschreibung geringwertiger Wirtschaftsgüter wird als Zugang und Abgang ausgewiesen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Laufzeit von bis zu einem Jahr. Unter den sonstigen Vermögensgegenständen werden Forderungen gegenüber Gesellschaftern in Höhe von 268.282,00 EUR (Vorjahr: 257.614,82 EUR) ausgewiesen. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Personalverpflichtungen (TEUR 387; Vorjahr: TEUR 235) sowie Rückstellungen für Gewährleistungen (TEUR 305; Vorjahr: TEUR 222). Verbindlichkeiten Angabe zu Restlaufzeitvermerken
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch eine Grundschuld sowie Pfandrechte gesichert. Angaben zu Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von 25.000,00 EUR (Vorjahr: 0,00 EUR). Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von 0 TEUR (Vorjahr: 9 TEUR), aus Schadenersatz von 46 TEUR (Vorjahr: 19 TEUR) sowie periodenfremde Erträge in Höhe von 192 TEUR (Vorjahr: 31 TEUR) und sonstige unregelmäßige Erträge in Höhe von 2 TEUR (Vorjahr: 27 TEUR). Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten periodenfremde Aufwendungen in Höhe von 299 TEUR (Vorjahr: 106 TEUR). Sonstige Angaben Sonstige finanzielle Verpflichtungen
Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
Namen der Mitglieder der Unternehmensorgane Der Geschäftsführung gehörten an:
Bezüge der Geschäftsführer Die Angaben über die Gesamtbezüge der Geschäftsführung unterbleiben gemäß § 286 Abs. 4 HGB. Gewährte Kredite an die Geschäftsführung Die gewährten Kredite an Mitglieder der Geschäftsführung belaufen sich auf 268.282,00 EUR. Die Verzinsung beträgt 2 % p.a. Vorschlag bzw. Beschluss zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt die folgende Ergebnisverwendung vor: Es wird vorgeschlagen, den Jahresüberschuss des Geschäftsjahres 2023 in Höhe von EUR 1.129.552,02 mit dem bestehenden Gewinnvortrag in Höhe von EUR 3.301.698,64 auf neue Rechnung vorzutragen. Nachtragsbericht Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind und weder in der Gewinn- und Verlustrechnung noch in der Bilanz berücksichtigt sind, liegen nicht vor. Unterschrift der Geschäftsführung
Stuttgart, 18. Dezember 2024 Sascha Sever Gökhan Kaya
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Elektro Sever GmbH, Stuttgart Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Elektro Sever GmbH, Stuttgart, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Elektro Sever GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse - entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und - vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus - identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass eine aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, ist höher als das Risiko, dass eine aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. - erlangen wir ein Verständnis von den für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollen und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit der internen Kontrollen der Gesellschaft bzw. dieser Vorkehrungen und Maßnahmen abzugeben. - beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. - ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. - beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. - beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. - führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel in internen Kontrollen, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Stuttgart, den 18. Dezember 2024 BANSBACH
GmbH
Dr. Antje Conradi, Wirtschaftfsprüfer Thomas Schneider, Wirtschaftsprüfer FESTSTELLUNG DES JAHRESABSCHLUSSES Die Gesellschafterversammlung hat am 20. Dezember 2024 den Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 festgestellt und beschlossen, den Jahresüberschuss 2023 in Höhe von EUR 1.129.552,02 zusammen mit dem Gewinnvortrag in Höhe von EUR 3.301.698,64 auf neue Rechnung vorzutragen. |
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