SCHARR FUELS GmbH
Gubener Straße 15, 86156 Augsburg, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Daniel Lohner seit 24.3.2025 | Geschäftsführer |
Stefan Merz seit 8.6.2016 | Geschäftsführer |
Rainer Otto Friedrich Scharr seit 3.2.2014 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
SAILER Mineralölhandel GmbHAugsburgJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2008 bis zum 31.12.2008BILANZ zum 31. Dezember 2008SAILER Mineralölhandel GmbH, AugsburgAKTIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG für die Zeit vom 1. Januar 2008 bis 31. Dezember 2008SAILER Mineralölhandel GmbH, Augsburg
Anhang 2008SAILER Mineralölhandel GmbH, AugsburgAllgemeine Angaben zum JahresabschlussDer Tätigkeitsbereich der SAILER Mineralölhandel GmbH umfasst ausschließlich den Handel mit Mineralölprodukten sowie Import und Export von Mineralölprodukten. Angaben zu Bilanzierungs- und BewertungsmethodenFür den Jahresabschluss unserer Gesellschaft finden die Rechnungslegungsvorschriften des HGB für mittlere Kapitalgesellschaften Anwendung, Die im Berichtsjahr angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden haben keine nennenswerten Änderungen gegenüber denen des Vorjahres erfahren. Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um planmäßige nutzungsbedingte Abschreibungen, angesetzt. Die Abschreibungen werden beim beweglichen Anlagevermögen überwiegend linear auf die Nutzungsdauer von 6 - 8 Jahren vorgenommen. Soweit möglich, erfolgen Abschreibungen nach steuerlichen Vorschriften hinsichtlich der beweglichen Wirtschaftsgüter. Geringwertige Wirtschaftsgüter bis zu einem Betrag von EUR 150,00 werden im Anschaffungsjahr voll abgeschrieben. Für abnutzbare bewegliche Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens, die einer selbständigen Nutzung fähig sind, wird gem. § 6 Abs. 2a EStG ein sog. Sammelposten gebildet, wenn die Anschaffungskosten netto mehr als EUR 150,00 bis EUR 1.000,00 betragen. Dieser ist im Wirtschaftsjahr der Bildung und in den folgenden vier Wirtschaftsjahren mit je 20 % aufzulösen. Daneben wurden keine Sonderabschreibungen vorgenommen. Die Vorräte werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten bei Anwendung zulässiger Bewertungsvereinfachungsverfahren oder zu niedrigeren Stichtagswerten angesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert bilanziert. Erkennbare Einzelrisiken werden durch Einzelwertberichtigungen, das allgemeine Kreditrisiko durch eine Pauschalwertberichtigung ausreichend berücksichtigt. Beim Umlaufvermögen werden bis zur Bilanzaufstellung bekanntgewordene negative Veränderungen durch Abschreibungen berücksichtigt. Die sonstigen Rückstellungen werden mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Betrag angesetzt und berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verpflichtungen. Verbindlichkeiten werden mit ihrem Rückzahlungsbetrag angesetzt. Angaben zur BilanzAnlagevermögen Die Aufgliederung und Entwicklung der in der Bilanz zusammengefassten Anlageposten mit ihren historischen Anschaffungskosten und den kumulierten Abschreibungen ist in einem Anlagenspiegel (Anlage 3, Blatt 8) dargestellt. Die Abschreibungen des Geschäftsjahres enthalten keine Sonderabschreibungen.
Flüssige Mittel Die flüssigen Mittel umfassen die Guthaben bei Kreditinstituten. Hiervon sind TEUR 20.500 als Sicherheit beim Erdölbevorratungsverband (EBV) hinterlegt. Rechnungsabgrenzungsposten Die Rechnungsabgrenzungsposten beinhalten für das Folgejahr vorausbezahlte Kfz-Steuer sowie Vorauszahlungen auf das Jahresabo Futures Services. Kapitalrücklage Die mit Beschluss vom 17.8.2006 erfolgte Einzahlung in die Kapitalrücklage in Höhe von EUR 1.600.000,00 durch die alleinige Gesellschafterin der Gesellschaft SAILER Verwaltungsgesellschaft mbH besteht weiterhin fort, Bilanzgewinn Der Bilanzgewinn enthält einen Gewinnvortrag aus dem Vorjahr von EUR 953.422,94. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen enthalten Beträge für die Jahresabschlusserstellung und Prüfung (TEUR 30), Belegaufbewahrung (TEUR 3) sowie für nicht genommene Urlaube und Sonderzahlungen (TEUR 11). Im Berichtszeitraum wurden Rückstellungen für eine Nachdeckungsverpflichtung aufgrund einer EBV-Wälzung in Höhe von TEUR 13.300 eingestellt.
Die Besicherung der Position Verbindlichkeiten stellt sich wie folgt dar:
Angaben zur Gewinn- und VerlustrechnungDie Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Die SAILER Mineralölhandel GmbH steht in einem Organschaftsverhältnis mit der SAILER Verwaltungs GmbH. Körperschaft- und Gewerbesteuer werden somit nicht von der Organgesellschaft erhoben. Im Organkreis werden keine Steuerumlagen gebildet. Unter Berücksichtigung des Jahresergebnisses vor Ergebnisabführung in Höhe von EUR 18.983.783,63 würde sich ein (fiktiver) Steueraufwand von EUR 5.882.000,00 ergeben. Sonstige AngabenOrgane - Geschäftsführung Herr Jürgen Schalk, alleiniger Geschäftsführer der Seiler Verwaltungs GmbH Gesamtbezüge der Geschäftsführung Bezüglich der Angabe der Geschäftsführerbezüge wird von der Schutzklausel gem. § 286 Abs, 4 HGB Gebrauch gemacht. Mitarbeiter
Sonstige Rechtsverhältnisse Die Gesellschaft hat am 29,6,2007 mit der SAILER Verwaltungs GmbH mit dem Sitz in Augsburg (Amtsgericht Augsburg HRB 18029) als herrschender Gesellschaft einen Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag geschlossen. Die Gesellschafterversammlung hat mit Beschluss vom 4.7.2007 zugestimmt. Haftungsverhältnisse Zwischen der HypoVereinsbank Niederlassung Augsburg, der Dresdner Bank AG München und der Stadtsparkasse Augsburg wurde mit Datum vom 6.3,2006 für die Gewährung von Kreditlinien gegenüber SAILER Verbundgesellschaften ein Sicherheiten-Poolvertrag geschlossen. Zum 31.1.2008 wurde der Sicherheiten-Poolvertrag aufgekündigt, 1. Raumsicherungsübereignung Zugunsten der Stadtsparkasse Augsburg hat die SAILER Mineralölhandel GmbH folgende Sicherheiten bestellt: Raumsicherungsübereignungsvertrag vom 11,2.2008 Gegenstand der Sicherungsübereignung/Lagerorte: der Sicherungsgeber überträgt hiermit an die Bank das Eigentum jeder Art (Anwartschaftsrecht, Eigentum, Miteigentum) an sämtlichen, nachfolgend bezeichneten Gegenständen: Heizöl/Dieselöl/Rohöl sowie ähnliche Produkte jeweils ohne die im Eigentum des Erdölbevorratungsverbandes, Körperschaft des öffentlichen Rechts, Jungfernsteig 38 IV, 20354 Hamburg, befindliche Menge, welche sich in 86156 Augsburg, Gubenerstraße 15, Tanks 1, 2 und 3 gegenwärtig und künftig befinden. 2. Globalabtretung Ebenfalls zur Besicherung der Kreditlinie hat die SAILER Mineralölhandel GmbH mit Datum vom 11.2.2008 eine Globalabtretung aller gegenwärtigen und künftigen Forderungen auf Lieferungen und Leistungen mit dem Anfangsbuchstaben A bis Z erklärt. Die Globalabtretung erfolgte gegenüber der Dresdner Bank AG.
Augsburg den 22. September 2009 SAILER Verwaltungs GmbH vertreten durch den Geschäftsführer Jürgen Schalk ENTWICKLUNG DES ANLAGEVERMÖGENS ZUM 31. DEZEMBER 2008SAILER Mineralölhandel GmbH, Augsburg
Lagebericht 2008SAILER Mineralölhandel GmbH, Augsburg1. Geschäftsverlauf und RahmenbedingungenTrotz hoher Preise hat sich der Energieverbrauch in Deutschland 2008 um über 2 Prozent erhöht. Vor allem Wärmeenergien sowie einige erneuerbare Energieträger verbuchten kräftige Zuwächse, Nach ersten Berechnungen der Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen (AGEB) stieg der Primärenergieverbrauch in Deutschland 2008 auf rund 480 Millionen Tonnen Steinkohleeinheiten (Mio. t SKE) (14.062 PJ). Das waren 2 Prozent oder 10 Mio. t SKE mehr als im Vorjahr Zur höheren Nachfrage nach Wärmenergien trugen vor allem die im Vergleich zum Vorjahr kühleren Temperaturen bei. Am stärksten profitierte der Ölverbrauch vom Anstieg des Energiebedarfs. Der Verbrauch an Mineralöl stieg um rund 5 Prozent auf knapp 166 Mio. t SKE. Der Anteil des Mineralöls am gesamten Energieverbrauch erhöhte sich um knapp 1 Prozent auf 34,6 Prozent. Diese Entwicklung ist insbesondere auf die stark gestiegene Nachfrage nach leichtem Heizöl zurückzuführen. Dem Nachfrageanstieg um 32 Prozent in diesem Jahr steht ein Rückgang von 34 Prozent im Vorjahr gegenüber. 2007 hatten viele Verbraucher beim leichten Heizöl eine starke Kaufzurückhaltung geübt. Diesel- und Flugkraftstoff verzeichneten wegen guter Verkehrskonjunktur 2008 einen Bedarfszuwachs von 3,2 sowie 1,6 Prozent. Die anderen Mineralölprodukte lagen dagegen überwiegend im Minus. Unser Absatz von leichtem Heizöl veränderte sich im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um + 40% auf ca. 140.000 m 3 und liegt somit über dem Bundesdurchschnitt von + 32%. Zugleich konnte durch eine optimale Versorgungslogistik und entsprechende Lagerbevorratung der Dieselabsatz um 19% auf ca. 84.000 m 3 gesteigert werden. Die Margen konnten aufgrund einer Short-Situation in Bayern deutlich verbessert werden. Bei den Nischenprodukten Gerätebenzin und Marine Diesel Fuel konnten die Margen verbessert und der Absatz gehalten werden. Mit dem EBV (Erdölbevorratungsverband) wurden in 2008 zwei Verträge zur Qualitätswälzung abgeschlossen. Die Versorgung unseres Tanklagers erfolgte auf der Schiene mit Eisenbahnkesselwagen. 2. Darstellung der Lagea. Ertragslage Das Jahr 2008 ist wesentlich durch die Rohstoffpreisentwicklung insbesondere vor dem Hintergrund der Wirtschaftskrise geprägt. Spekulanten übten massiven Einfluss auf die Marktpreisentwicklung. Zu Jahresbeginn wurde 1 Barrel Rohöl der Sorte ICE Brent mit 95 USD gehandelt. Im Juni 2008 erreichten die Börsennotierungen einen Höchststand von 145 USD. In der zweiten Jahreshälfte entspannte sich die Marktsituation deutlich und gegen Jahresende lagen die Produktnotierungen bei ca. 45 USD je Barrel. Das hohe Preisniveau, die Absatzsteigerung bei Heizöl und Diesel sowie die enthaltene Mineralölsteuer in Höhe von 33.042 T€ (VJ 29.994 T€) sind Faktoren für den Umsatzanstieg um 59,45 % auf 183.913 T€ (115.335 T€). Durch eine optimierte Lagerbeschaffung und dem Qualitätstausch mit dem Erdölbevorratungsverband lag der Wareneinsatz bei 164.288 T€ (VJ 112.839 T€). Mit 45,6 % liegt die Steigerungsrate der Wareneinsatzkosten unter der Umsatzsteigerung. Einsparungen bei den Personalkosten in Höhe von 137 T€ sind auf Personalumgliederungen innerhalb der Firmengruppe zurückzuführen. Mit 16,7 T€ liegen die Abschreibungen um 1,3 T€ unter dem Vorjahreswert. Insbesondere anfallende Kosten für den Qualitätstausch steigerten die sonstigen betrieblichen Aufwendungen um 42,46 % auf 1,082,8 T€ (VJ 759,3 T€). Einmalige Rahmenbedingungen haben dazu beigetragen, dass der Jahresüberschuss vor Ergebnisabführung in Höhe von 18.984 T€ (VJ 1.589 T€) das Planergebnis bei weitem übertroffen hat. b. Vermögenslage Am Bilanzstichtag sind die Vorräte mit 1210 T€ erfasst, Das Vorratsvermögen lag somit um 240 T€ unter dem Vorjahreswert (VJ 1450 T€). Die anhaltende Kälteperiode im Dezember führte zu einer erhöhten Nachfrage und lies die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um 1.622 T€ auf 6.621 T€ wachsen. Dies bedeutet eine Steigerung um 32,45 % zum Vorjahr (VJ 4.999 T€). Der Barmittelbestand in Höhe von 22.353 T€ ist die Folge des außerordentlich guten Betriebsergebnisses sowie Liquiditätsüberhängen aus der Wälzung, Zum Bilanzstichtag waren 22.500 T€ als Festgelder im drei Monatsbereich angelegt. Als Folge verdreifachte sich die Bilanzsumme zum 31.12.2008 und lag bei 30.304 T€ (VJ 9.538 T€). Das bilanzielle Eigenkapital in Höhe von 2.579 T€ bleibt aufgrund des im Juni 2007 geschlossenen Ergebnisabführungsvertrages unverändert. Die abgeleitete Eigenkapitalquote beträgt 8,51 % (VJ 27,04 %). c. Finanzlage Im Geschäftsjahr 2008 wurde aus der laufenden Geschäftstätigkeit ein Cash-Flow von 29.364 T€ erwirtschaftet. Dauerhaft wurden die bereitgestellten Kreditlinien von 5.000 T€ nur durch Avale in Höhe von 2.450 T€ als Sicherheitsleistung bei Lieferanten belastet, Zur Finanzierung der Warenvorräte waren im gesamten Geschäftsjahr keine Kreditaufnahmen notwendig. d. Abschließende Beurteilung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Das gute Finanzergebnis ist das Spiegelbild der wirtschaftlich stabilen Lage der Gesellschaft. 3. Darstellung der voraussichtlichen Entwicklung und Chancen der GesellschaftDurch den überproportionalen Absatz von Mitteldestillaten ab unserem Tanklager Augsburg, sehen wir uns in unserer Prognose bestätigt, ein wichtiger Versorgungsstandpunkt für Bayern zu sein. Die vergangenen beiden Jahre haben gezeigt, dass die regionalen Raffinerien durch ihre Produkt- und Versorgungspolitik den Handel nicht zufriedenstellend versorgen konnten. Wieder einmal mehr, waren wir als verlässlicher Versorgungspartner für den Mineralölmittelstand notwendig. Die Ertragsplanung für das laufende Geschäftsjahr sieht einen Gewinn vor Steuern und Ergebnisabführung von 4500 T€ vor, aufgeteilt in 2500 T€ für das 1. Halbjahr und 2000 T€ für das 2. Halbjahr. Die bewährte Lieferantenstruktur wurde im Grunde beibehalten und nur unwesentlich für 2009 verändert. 4. Hinweise auf Risiken der künftigen EntwicklungAls Folge der Wirtschafts- und Finanzkrise sehen wir ein erhöhtes Kreditausfallrisiko. Um dieses einzudämmen, haben wir die Richtlinien zur Vergabe interner Kreditlimits überarbeitet und die Sicherheitsleitungen unserer Kunden nahezu verdoppelt. Die Hauptrisiken bleiben nach wie vor unkalkulierbare Schwankungen in den Produktnotierungen, die meist durch geopolitische Faktoren ausgelöst werden und nur unzureichend über bestehende Risikoabsicherungsmodelle abgefedert werden können, Um diese Gefahren abzumildern wird der Verkaufspreis unserer Produkte täglich auf Basis eines Wiederbeschaffungsmodells kalkuliert und angepasst. 5. Ereignisse nach dem BilanzstichtagIm Mai 2008 haben wir mit dem Erdölbevorratungsverband (EBV) eine Tauschvereinbarung geschlossen, die den Austausch von Heizöl mit 0,1 % S gegen Dieselkraftstoff DIN/EN 590 mit max. 55 ppm S regelt. Diese Tauschvereinbarung wurde vertragsgemäß zum 31.03.2009 erfüllt. Die im August 2008 abgeschlossene Tauschvereinbarung, in der der Austausch von Heizöl EL 0,1 % S gegen Heizöl EL 50 ppm S geregelt ist, wurde im Juli 2008 um zwei Monate verlängert. Der Vertrag endet zum 31.10.2009.
SAILER Mineralölhandel GmbH, Augsburg BestätigungsvermerkWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht. der SAILER Mineralölhandel GmbH für das Geschäftsjahr vom 01.01.2008 bis 31.12.2008 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Augsburg, den 22. September 2009 S&P GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Ulrich Stauber, Wirtschaftsprüfer Tobias Pflanzer, Wirtschaftsprüfer Werden der Jahresabschluss und der Lagebericht in einer von der bestätigten Fassung abweichenden Form veröffentlicht, vervielfältigt oder an Dritte weitergeleitet und wird dabei unser Bestätigungsvermerk zitiert oder auf unsere Prüfung hingewiesen, so ist zuvor eine erneute Stellungnahme durch uns erforderlich. Dies gilt auch für die Übersetzung des Jahresabschlusses in andere Sprachen. Wir weisen diesbezüglich auf § 328 HGB hin. |
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