Oncacare (Germany) GmbH
Selbe AdresseGroßhandel mit pharmazeutischen Erzeugnissen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
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Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
ICON Clinical Research GmbHLangen (Hessen)Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die ICON Clinical Research GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der ICON Clinical Research GmbH, Langen (Hessen) - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2021 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden -geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der ICON Clinical Research GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten -falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen -beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Hamburg, den 21. Dezember 2022 Ernst
& Young GmbH
Barnstedt, Wirtschaftsprüfer Horn, Wirtschaftsprüfer Bilanz zum 31. Dezember 2021AKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für 2021
Anhang für das Geschäftsjahr 2021Allgemeine Hinweise Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, sind einzelne Posten der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung zusammengefasst und daher in diesem Anhang gesondert aufgegliedert und erläutert. Aus dem gleichen Grund wurden die Angaben zur Mitzugehörigkeit zu anderen Posten und davon-Vermerke ebenfalls an dieser Stelle gemacht. Registerinformationen Die Gesellschaft ist unter der Firma ICON Clinical Research GmbH mit Sitz in Langen (Hessen) im Handelsregister des Amtsgerichts Offenbach unter der Nummer HRB 33907 eingetragen. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer abgeschrieben. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Netto-Einzelwert von EUR 800,00 sind im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben bzw. als Aufwand erfasst worden; ihr sofortiger Abgang wurde unterstellt. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens werden im Übrigen zeitanteilig vorgenommen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Diese sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags (d. h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) angesetzt. Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Verbindlichkeiten und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge werden die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und nicht abgezinst. Die Ertragsteuerbelastung wird aufgrund eines bestehenden Ergebnisabführungsvertrags auf Gesellschafterebene berücksichtigt. Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden dabei das Realisationsprinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) beachtet. Die in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesenen davon-Vermerke zur Währungsumrechnung enthalten sowohl realisierte als auch nicht realisierte Währungskursdifferenzen. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Sämtliche Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände weisen - wie im Vorjahr - eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr auf. Forderungen gegen verbundene Unternehmen beziehen sich - wie im Vorjahr - vollständig auf erbrachte Leistungen. Eigenkapital Das Eigenkapital ist gegenüber dem Vorjahr unverändert. Das voll eingezahlte Stammkapital beträgt unverändert zum Vorjahr DM 50.000 (EUR 25.564,59). Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von TEUR 3.404 (Vj. TEUR 3.521) beinhalten im Wesentlichen Ansprüche der Mitarbeiter aus Bonuszusagen (TEUR 2.272; Vj. TEUR 1.423), Resturlaub (TEUR 400; Vj. TEUR 412), Aufwendungen für Berufsgenossenschaft und Schwerbehindertenabgabe (TEUR 7; Vj. TEUR 10), Rechts- und Beratungskosten (TEUR 180; Vj. TEUR 142), Verpflichtungen im Zusammenhang mit der Rückgabe von Immobilien (TEUR 235; Vj. TEUR 360) sowie belastende Mietverträge über Büroräume (TEUR 206; Vj. TEUR 384). Verbindlichkeiten Sämtliche Verbindlichkeiten haben - wie im Vorjahr - eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Sämtliche Verbindlichkeiten gegen verbundene Unternehmen, mit Ausnahme des Saldos von TEUR 3.367 (Vj. TEUR 3.064) gegenüber der Gesellschafterin aus kurzfristigen Darlehen und Ergebnisabführung, beziehen sich auf bezogene Leistungen. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse werden in Höhe von TEUR 33.633 (Vj. TEUR 38.905) mit einem irischen verbundenen Unternehmen sowie in Höhe von TEUR 275 (Vj. TEUR 1.106) mit Dritten erzielt. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Der Gesamtbetrag aus sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen beläuft sich auf TEUR 446 (Vj. TEUR 1.182), davon sind innerhalb eines Jahres TEUR 391 (Vj. TEUR 721) fällig. Für Fahrzeugleasingverträge ist hier insgesamt ein Betrag von TEUR 37 (Vj. TEUR 243) enthalten. Der Rest der Verpflichtungen ist innerhalb von fünf Jahren fällig. Konzernverhältnisse Der Jahresabschluss wird in den Konzernabschluss zum 31. Dezember 2021 der ICON plc., South County Dublin Business Park, Leopardstown, Dublin 18, Irland, einbezogen. Der Konzernabschluss ist beim Companies Registration Office, Bloom House, Gloucester Place Lower, Dublin 1, Irland, erhältlich. Geschäftsführung Der Geschäftsführung gehören an:
Auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Die Geschäftsführer sind einzelvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Folgenden Personen ist Gesamtprokura mit einem Geschäftsführer oder einem anderen Prokuristen erteilt:
Einzelprokura ist folgenden Personen erteilt: Herrn Dr. Martin Geueke, Essen, Vice President Software Development und Herrn Christoph Zanke, Frankfurt, Senior Director, Project Management. Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen Sämtliche Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen sind zu marktüblichen Bedingungen erfolgt. Ergänzende Anhangsangaben Die Gesellschaft beschäftigte im Geschäftsjahr 2021 im Durchschnitt 315 (Vj. 374) Mitarbeiter, davon durchschnittlich 110 (Vj. 132) Arbeitnehmer in Teilzeit. Das Abschlussprüferhonorar betrug TEUR 85 (Vj. TEUR 64) und entfiel ausschließlich auf Abschlussprüfungsleistungen. Nachtragsbericht Nach dem Abschlussstichtag sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten, die wesentliche finanzielle Auswirkungen auf das Geschäft der Gesellschaft haben.
Langen (Hessen), 18. November 2022 ICON Clinical Research GmbH Geschäftsführung Brendan Harte Barbora Navrátilová Štursová Entwicklung des Anlagevermögens in 2021
Lagebericht für das Geschäftsjahr 20211. Grundlagen der Gesellschaft Die ICON Clinical Research GmbH, Langen (Hessen) (ICON Clinical Research GmbH), ist ein sogenanntes Auftragsforschungsunternehmen, das als Dienstleister für Pharmazie- , Biotech- und Medizinproduktunternehmen tätig ist. Etwa 99 % der Aufträge stammen von der Schwestergesellschaft in Irland. Am 1. Juli 2021 gab die ICON plc, die Muttergesellschaft des ICON-Konzerns, den Vollzug ihres Zusammenschlusses mit der PRA Health Sciences, Inc. bekannt. Das zusammengeschlossene Unternehmen behielt den Namen ICON bei und fügte über 38.000 Mitarbeiter in 47 Ländern zusammen. Damit wird es eines der weltweit führenden Unternehmen in den Bereichen Healthcare Intelligence und klinische Studien sein. Den Kernbereich des Geschäftes stellt die Durchführung von klinischen Studien im Rahmen der Arzneimittelentwicklung der Phasen II und III dar. In diesen zwei Phasen werden neben der Dosisfindung die Aspekte Wirksamkeit und Verträglichkeit erforscht. Der ICON-Konzern geht wegen fortgesetzter, verstärkter Auslagerung von Forschung und Entwicklung, dauerhafter Zuwächse in Forschung und Entwicklung sowie verstärkter staatlicher Regulierungen von einem künftigen Wachstum im Konzern aus. Im Geschäftsjahr 2021 wurde der überwiegende Anteil der von der ICON Clinical Research GmbH durchgeführten Arbeiten für eine Schwestergesellschaft, die ICON Clinical Research Limited, Dublin, Irland (ICON Clinical Research Limited), erbracht. ICON Clinical Research Limited bietet pharmazeutischen, biotechnologischen und medizintechnischen Unternehmen globale Dienstleistungen für klinische Studien an und gibt die Durchführung der lokalen Teile dieser klinischen Studien an andere Unternehmen des ICON-Konzerns weiter. 2. Wirtschaftsbericht 2.1 Ertragslage Die Umsatzerlöse verringerten sich im abgelaufenen Geschäftsjahr auf TEUR 33.909 gegenüber TEUR 40.012 im Vorjahr. Wie in früheren Jahren führte die ICON Clinical Research GmbH im Rahmen einer konzerninternen Dienstleistungsvereinbarung weiterhin klinische Forschungsleistungen im Auftrag der ICON Clinical Research Limited basierend auf der Kostenaufschlagsmethode durch. Auf Basis dieser Vereinbarung erhielt die ICON Clinical Research GmbH eine marktübliche Marge auf angefallene Kosten für die 2021 erbrachten klinischen Studienleistungen. Die konzerninternen Umsätze verringerten sich von TEUR 38.905 im Jahr 2020 auf TEUR 33.633 im Jahr 2021. Hinzu kam eine Verringerung der Umsatzerlöse mit Dritten von TEUR 1.106 im Jahr 2020 auf TEUR 276 im Jahr 2021. Der für 2021 insgesamt verzeichnete Rückgang der Umsatzerlöse ist im Wesentlichen auf den Rückgang der sonstigen betrieblichen Aufwendungen zurückzuführen sowie darauf, dass der in Deutschland durchzuführende Anteil klinischer Studien an den gewonnenen globalen Aufträgen des ICON-Konzerns leicht rückläufig war. Der Materialaufwand erhöhte sich von TEUR 1.348 im Vorjahr auf TEUR 1.367 im Jahr 2021. Diese Kosten werden an die Kunden weiterbelastet. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sanken von TEUR 6.191 im Vorjahr auf TEUR 2.919 im Geschäftsjahr 2021. Parallel dazu verringerten sich die Abfindungen an ausgeschiedene Mitarbeiter um TEUR 2.609, die Rechts- und Beratungskosten um TEUR 106, die Mietaufwendungen um TEUR 222, die Reparaturkosten um TEUR 155 und die Leasingkosten um TEUR 167. Das Ergebnis nach Steuern der ICON Clinical Research GmbH belief sich im Berichtsjahr auf einen Gewinn von TEUR 1.835; dies entspricht einem Anstieg um TEUR 808 oder 78,65 % gegenüber dem im Vorjahr erzielten Gewinn von TEUR 1.027. Der Jahresüberschuss von TEUR 1.835 (Vorjahr: TEUR 1.027) wird aufgrund des seit dem 1. Januar 2014 wirksamen Ergebnisabführungsvertrags mit der DOCS International Germany GmbH (die Muttergesellschaft der ICON Clinical Research GmbH) von dieser Gesellschaft übernommen. Die auf der Kostenaufschlagsmethode basierenden konzerninternen Umsätze verringerten sich im Berichtsjahr, da gegenüber dem Vorjahr ein allgemeiner Rückgang der Umsatzerlöse mit Dritten zu verzeichnen war. 2.2 Vermögenslage Die Bilanzsumme der Gesellschaft lag im Geschäftsjahr 2021 mit TEUR 10.524 um TEUR 358 unter dem Vorjahr (TEUR 10.882). Diese Abnahme resultiert im Wesentlichen aus dem Rückgang der Forderungen gegen verbundene Unternehmen von TEUR 8.615 um TEUR 587 auf TEUR 8.028 und der Forderungen aus den erbrachten und noch nicht abgerechneten Leistungen von TEUR 1.123 um TEUR 357 auf TEUR 766. Daneben erhöhten sich die Guthaben bei Kreditinstituten von TEUR 501 um TEUR 236 auf TEUR 737, die sonstigen Vermögensgegenstände um TEUR 159 sowie das Anlagevermögen um TEUR 132 von TEUR 441 auf TEUR 573. Das Eigenkapital ist gegenüber dem Vorjahr unverändert. Die Eigenkapitalquote betrug zum Ende des Geschäftsjahres 2021 27,20 % (Vorjahr: 26,30 %). Die sonstigen Rückstellungen verringerten sich um TEUR 117 auf TEUR 3.404, was hauptsächlich auf die Reduzierung der Rückstellung für Büromieten um TEUR 126, der Rückstellungen für Versicherungen um TEUR 44 und der Restrukturierungsrückstellung um TEUR 794 zurückzuführen war. Dem stand eine Erhöhung der Rückstellung für Boni um TEUR 849 gegenüber. Die Verbindlichkeiten sanken 2021 gegenüber dem Vorjahr um TEUR 244 auf TEUR 4.256 (Vorjahr: TEUR 4.499). Diese Verringerung ergibt sich im Wesentlichen aus einer Abnahme der sonstigen Verbindlichkeiten um TEUR 347 und der erhaltenen Anzahlungen um TEUR 274, denen eine Erhöhung der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen um TEUR 67 sowie der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen um TEUR 310 auf TEUR 3.948 gegenüberstand. 2.3 Finanzlage Der Brutto-Cashflow aus der Geschäftstätigkeit (Jahresergebnis + Abschreibungen) sank im Geschäftsjahr leicht auf TEUR 1.902 (Vorjahr: TEUR 2.470). Die Liquidität war im abgelaufenen Geschäftsjahr jederzeit sichergestellt. 3. Ausblick Während die insgesamt in der Wirtschaft zu vergebenden Mittel für ausgelagerte Forschung und Entwicklung, welche die Geschäftsgrundlage von ICON darstellen, voraussichtlich weiter zunehmen werden, gehen wir davon aus, dass ein größerer Anteil dieser Forschung und Entwicklung aufgrund niedrigerer Kosten und des dort vermehrten Wachstums der Patientenzielgruppe in die Zukunftsmärkte geleitet wird. Dieser Trend wird die Wachstumsperspektiven für klinische Studien in den entwickelten Ländern dämpfen. Nichtdestotrotz zielt der ICON-Konzern darauf ab, sich einen steigenden Anteil des globalen Gesamtmarkts zu sichern, woraus wir mittel- bis langfristig ein moderates Wachstum für die ICON Clinical Research GmbH erwarten. Der ICON Clinical Research GmbH in Langen (Hessen) kommt im Kernbereich "Klinische Prüfung der Phasen II und III" im ICON-Konzern weiterhin eine bedeutende Rolle zu und die deutschen Niederlassungen in Langen (Hessen) und Köln bleiben wichtige Standorte für die Durchführung klinischer Studien. ICON konnte im Konzern verstärkt langfristige Rahmenverträge mit bedeutenden, weltweit tätigen Pharmaunternehmen akquirieren; ICON arbeitet als bevorzugtes Auftragsforschungsinstitut für eine Reihe von Pharmafirmen. Darüber hinaus intensivierte ICON weiterhin die Bemühungen um Einbindung in klinische Programme, bei denen Substanzen über viele Jahre in mehreren Studienphasen untersucht werden. Auf Gesellschaftsebene der ICON Clinical Research GmbH erwarten wir für das Geschäftsjahr 2022 vor diesem Hintergrund Umsatzerlöse auf dem Niveau des Geschäftsjahres 2021 sowie einen Jahresüberschuss zwischen EUR 2,2 Mio. und EUR 2,5 Mio. vor Gewinnabführung. Der durchschnittliche Personalbestand belief sich im Geschäftsjahr 2021 auf 315 Mitarbeiter. 4. Finanzielle Leistungsindikatoren
Der bereinigte Gewinn aus der Erbringung von Dienstleistungen für klinische Studien belief sich auf TEUR 1.835. Für die Unternehmenssteuerung orientiert sich die Geschäftsführung in erster Linie an den Nettoumsatzerlösen und dem operativen Ergebnis oder EBITDA (Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen). 5. Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren
6. Risiko- und Chancenbericht Die Branche, in der die Gesellschaft tätig ist, ist unterschiedlichen wirtschaftlichen und finanziellen Risiken ausgesetzt. Hierzu gehören Marktrisiken (Fremdwährungs-, Zinsän- derungs- und Preisrisiken), Kredit- und Liquiditätsrisiken. Die Geschäftsführung hat Schritte unternommen, diese Risiken zu minimieren, indem wenn möglich entsprechende Bestimmungen für die Verträge der Gesellschaft verhandelt werden. Größtes Risiko für die Gesellschaft ist ein derart drastischer Rückgang der Nachfrage nach klinischen Studien in Deutschland, dass die Dienstleistungen der Gesellschaft als solche überflüssig würden. Dieses Risiko wird als äußerst gering eingeschätzt. Am 24. Februar 2022 startete Russland eine Militärinvasion in der Ukraine. Das Unternehmen ist weder direkt noch indirekt in der Ukraine tätig und hat keine Geschäftsbeziehungen mit russischen Unternehmen unterhalten. Steigende Inflationsraten und Zinsen führen aktuell zu größerer Unsicherheit bei der Erstellung von Schätzungen im Rahmen des Jahresabschlusses. Die Auswirkungen sind derzeit schwer abschätzbar. Daneben erwartet die Gesellschaft keine weiteren Konsequenzen, die aus dem Russland-Ukraine Krieg resultieren. Zum Zeitpunkt der Erstellung des Jahresabschlusses hat der Vorstand der Gesellschaft keine alarmierenden Signale hinsichtlich der Auswirkungen der oben genannten Situation auf die Geschäftstätigkeit der Gesellschaft festgestellt. Bestandsgefährdende Risiken sind aus Sicht der Gesellschaft nicht erkennbar. Die wesentlichen Chancen der künftigen Entwicklung der ICON Clinical Research GmbH liegen primär in zukunftsorientierten Strategien und Maßnahmen im ICON-Konzern, die das stetige qualitative und quantitative Wachstum des Unternehmens nachhaltig sicherstellen sollen. Die Marktbedingungen und die gesamtwirtschaftliche Entwicklung werden die künftige Entwicklung des ICON-Konzerns inklusive der ICON Clinical Research GmbH beeinflussen. Der Lagebericht enthält zukunftsbezogene Aussagen über erwartete Entwicklungen. Diese Aussagen basieren auf aktuellen Einschätzungen und sind folglich mit Unsicherheiten und Risiken behaftet. Die tatsächlich eintretenden Ereignisse können von den hier getroffenen Aussagen abweichen.
Langen, Hessen, 18. November 2022 ICON Clinical Research GmbH Geschäftsführung Brendan Harte Barbora Navrátilová Štursová |
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