Europastry Germany GmbH
Selbe AdresseHerstellung von Stärke und Stärkeerzeugnissen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Tino Leder seit 19.3.2019 | Geschäftsführer |
Dorothe Bender seit 19.3.2019 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
DeWi Back Produktions GmbHBerlinJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023DeWi Back Produktions GmbH, BerlinGliederung des Lageberichtes A. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell 2. Unternehmensstruktur 3. Ziele und Strategien B. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Bedingungen 2. Geschäftsverlauf 3. Darstellung der Lage 3.1. Finanzielle Leistungsindikatoren 3.2. Ertragslage 3.3. Finanzlage 3.4. Vermögenslage 3.5. Kapitalstruktur 3.6. Gesamtaussage zur Darstellung der Lage C. Prognose-, Chancen - und Risikobericht 1. Prognosebericht 2. Risikobericht 3. Chancenbericht A. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell Die DeWi Back Produktions GmbH (kurz: DeWi Back Produktion) ist als Produzent für tiefgekühlte Backwaren tätig. 2. Unternehmensstruktur Die Gesellschaft betrieb im Geschäftsjahr 2023 - wie in den Vorjahren - die Produktion von tiefgekühlten Backwaren. Der Vertrieb erfolgt ausschließlich über die Schwestergesellschaft, der DeWi Back Handels GmbH, Berlin. 3. Ziele und Strategien Die DeWi Back Produktions GmbH ist spezialisiert auf die Herstellung von TK-Backwaren und hat sich auf die Produktion von süßen Produkten konzentriert. Durch die Fokussierung hat sich das Unternehmen einen komparativen Vorteil erarbeitet. Die Produkte an sich stellen bereits einen USP (Unique Selling Proposition = Alleinstellungsmerkmal) dar und werden ausschließlich über die Schwestergesellschaft vertrieben. Die hohe konstante Qualität wird durch den Einsatz hochwertiger Rohstoffe, dem modernen Maschinenpark und den gut geschulten Mitarbeitern gewährleistet. Die DeWi Back Produktions GmbH ist bestrebt, für ihre Mitarbeiter durch regelmäßige Weiterbildungen ein innerhalb der Branche als überdurchschnittlich zu bezeichnenden Qualifizierungsstandards zu erreichen. Mindestens 11 % der Mitarbeiter sind ausgebildete Bäckergesellen. Weiterhin werden die Mitarbeiter im Zuge der IFS-Zertifizierung regelmäßig geschult. Umweltschutz ist ein wichtiger Aspekt im Rahmen der Planung im Unternehmen. Die Umsetzung geeigneter Maßnahmen entspricht staatlichen Umweltnormen. In 2017 wurde eine komplett neue Produktionsstätte in Betrieb genommen. Zudem ist ein Energiemanagementsystem implementiert, welches durch eine externe Auditierung zertifiziert wird. B. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Bedingungen Im Jahr 2023 betrug das Bruttoinlandsprodukt Deutschlands rund 4,12 Billionen Euro, nominal ist das BIP also kräftig gestiegen. Dies liegt allerdings in der Inflation begründet, preisbereinigt ist die deutsche Wirtschaft im letzten Jahr in eine Rezession gerutscht, das reale Bruttoinlandsprodukt sank gegenüber dem Vorjahr um 0,2 Prozent. Nach der Corona-Krise und dem wirtschaftlichen Einbruch im Jahr 2020 erhoffte sich die deutsche Wirtschaft eine Regeneration in den Folgejahren. Durch den Krieg in der Ukraine, den steigenden Energiepreisen und der Rekordinflation fiel die ökonomische Regeneration im Jahr 2022 jedoch geringer aus, im Jahr 2023 kam es nun sogar zu einer Rezession. (Quelle: de.statista.com). Die Geschäftsentwicklung des Jahres 2023 ist dabei noch immer geprägt durch die Ukraine-Krise und die daraus resultierenden massiven Preiserhöhungen. Erst gegen Jahresende stabilisierten sich die Preise und Kosten mit einigen Ausnahmen. Die Energiekosten für Strom und Gas haben sich um 61 % bzw. um 112 % erhöht. Zucker erhöhte sich um weitere 9 % gegenüber dem Vorjahr. Zudem wurden zum 1. Dezember 2023 neue Mautsätze eingeführt. Der Markt für TK-Backwaren in Deutschland wuchs in 2023 um 7,6 % (Quelle: statista.com). Erstmals seit Beginn der Pandemie verkauft die Branche wieder mehr im Außer-Haus-Markt als im Lebensmittelhandel und bei den Heimdiensten (Quelle: lebensmittelzeitung.net), was sich bei DeWi Back Produktion insbesondere im Wachstum in der Produktkategorie Kuchen zeigt. DeWi Back Produktions GmbH wuchs mit 5,3 % marktkonform (Basis: Absatz in to bzw. Stück) 2. Geschäftsverlauf Der Geschäftsverlauf im Geschäftsjahr 2023 ist insgesamt als positiv zu bezeichnen. Trotz den in 2023 bestehenden vorgenannten schwierigen Rahmenbedingungen konnte ein positives Jahresergebnis erzielt werden. Die Eckzahlen der wirtschaftlichen Entwicklung stellen sich wie folgt dar:
Die Finanzierung der DeWi Back Produktions GmbH erfolgt durch Eigenkapital und Bankdarlehen. Die DeWi Back Produktions GmbH war im abgelaufenen Geschäftsjahr jederzeit in der Lage, ihre Zahlungsverpflichtungen zu erfüllen. Auf Grund der bisherigen Ertragssituation erfolgt weiterhin eine fokussierte Überwachung der Liquiditätslage der Gesellschaft, damit auch zukünftig die Zahlungsverpflichtungen jederzeit erfüllt werden können. Die Gesellschaft konnte ihre Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten im Geschäftsjahr um TEUR 1.820 zurückführen. Auch die unter den sonstigen Verbindlichkeiten ausgewiesenen Mietkaufverpflichtungen konnten im Geschäftsjahr planmäßig um TEUR 146 zurückgeführt werden. 3. Darstellung der Lage 3.1. Finanzielle Leistungsindikatoren Die wesentlichen finanziellen Leistungsindikatoren, die für die interne Steuerung (Soll-/Ist-Abgleich) und die Planung durch die Geschäftsführung verwendet werden, stellen sich wie folgt dar:
3.2. Ertragslage Die DeWi Back Produktions GmbH schließt das Geschäftsjahr mit einem Jahresüberschuss von TEUR 2.065 (Vorjahr Jahresüberschuss von TEUR 3.274) ab. Das Rohergebnis beträgt TEUR 16.479 (Vorjahr TEUR 16.165). Der im Vorjahr prognostizierte Ergebnisrückgang ist tatsächlich eingetreten. Die unter dem Punkt B.1. genannten Steigerungen im Strom- und Gasbereich konnten bei gleichzeitigem Preisdruck des Einzelhandels nicht aufgefangen werden. Jedoch ist das Jahresergebnis weiterhin deutlich positiv. Dem Umsatzwachstum steht ein höher gestiegener Materialaufwand gegenüber. Die Umsatzerlöse werden nahezu ausschließlich mit der DeWi Back Handels GmbH erzielt, so dass das Umsatzwachstum aus der Ausweitung der Geschäftstätigkeit der DeWi Back Handels GmbH resultiert. Das Wachstum resultiert aus der Gewinnung weiterer Großkunden, der Absatzsteigerung der Produktkategorie Kuchen und der Einführung einer neuen Produktrange, die bei mehreren Großkunden gelistet wurde. Neben den Materialkosten sind auch die Personalkosten - unter Einbeziehung von Fremdarbeitsaufwendungen (Leiharbeiter) - mit 11 % und die sonstigen betrieblichen Aufwendungen mit 36 % unproportional gestiegen, dessen Treiber hauptsächlich die gestiegenen Strom- und Gaspreise sind. Die Erhöhung der Personalkosten ergibt sich aus der Mindestlohnerhöhung, der Inflation und dem Fachkräftemangel mit den daraus resultierenden Gehaltsanpassungen in allen Bereichen. Das Finanzergebnis - im Wesentlichen durch Zinsaufwendungen geprägt - hat sich mit TEUR 358 gegenüber dem Vorjahr (TEUR - 432) leicht verbessert. 3.3. Finanzlage Ziele des Finanzmanagements sind die hinreichende Ausstattung des Unternehmens mit liquiden Mitteln und die fristgerechte Begleichung von Verbindlichkeiten. Das Finanzmanagement ist durch regelmäßige Überprüfungen der Liquiditätslage durch die Geschäftsführer und Liquiditätsplanung mit entsprechenden Soll-Ist-Analysen erfolgt. Wesentliche Änderungen der Finanzierung ergaben sich in 2023 nicht. Im Geschäftsjahr wurden eingeräumte Darlehen planmäßig zurückgeführt. Das im Vergleich zum Vorjahr verbesserte Finanzergebnis sowie die zurückgeführten Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten bzw. Verbindlichkeiten aus Mietkaufverträgen zeigen eine positive Entwicklung der Finanzlage der Gesellschaft. Liquidität Der Bestand an Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalenten erhöhte sich im abgelaufenen Geschäftsjahr um TEUR 355. Die Zunahme verteilt sich dabei auf folgende Tätigkeitsbereiche:
Die Veränderung des Cashflows aus der Finanzierungstätigkeit spiegelt sich in der Entwicklung des Net Working Capital wider: So betrug das Net Working Capital (als Saldo des kurzfristig gebundenen Vermögens und der kurzfristigen Verbindlichkeiten abzüglich der liquiden Mittel) insgesamt TEUR - 1.718, was eine Verbesserung gegenüber dem Vorjahr bedeutet (Vj.: TEUR 2.972). Die kurzfristige Finanzierung ist mittels Kontokorrentkreditlinie sichergestellt. 3.4. Vermögenslage Nach Fristigkeit unterteilt ergibt sich für die Vermögenslage folgendes Bild:
Der Rückgang des langfristig gebundenen Vermögens ist weitestgehend auf die planmäßigen Abschreibungen des immateriellen Anlagevermögens bzw. des Sachanlagevermögens zurückzuführen. Im Bereich des Sachanlagevermögens lag der Anlagenabnutzungsgrad - als Indikator für Modernisierungsinvestitionen und dem damit verbundenen Kapitalbedarf - bei moderaten 41,3 % (Vj.: 38,7 %). Im Vergleich hierzu veränderte sich das kurzfristig gebundene Vermögen gegenüber dem Vorjahr im Wesentlichen in der Zusammensetzung, mit einem Anstieg sowohl des Vorratsbestands (+30,6 %) wie auch der Forderungen gegen verbundene Unternehmen. Die Vorräte (Roh, Hilfs und Betriebsstoffe, unfertige Erzeugnisse) haben sich um TEUR 251 erhöht. Im Geschäftsjahr war ein Zuwachs der am Lager geführten Mengen an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen zu verzeichnen. Der Zuwachs steht im Einklang mit dem Umsatzwachstum und der damit einhergehenden Ausweitung der Geschäftstätigkeit. Die kurzfristigen Verbindlichkeiten und kurzfristigen Rückstellungen betragen TEUR 4.007 bzw. 15,6 % (Vj.: TEUR 4.086 bzw. 15,3 %). Die sonstigen Rückstellungen haben sich um TEUR 63 reduziert und betreffen im Wesentlichen Urlaubsrückstellungen (TEUR 37) und Rückstellungen für ausstehende Rechnungen (TEUR 23). Die Verbindlichkeiten betreffen neben den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten im Wesentlichen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 1.083, die sich im Vergleich zum Vorjahr im Wesentlichen auf Grund des gestiegenen Geschäftsumfanges um TEUR 528 erhöht haben. Die sonstigen Verbindlichkeiten haben sich im Wesentlichen auf Grund der planmäßigen Rückführung eines Mietkaufvertrages vermindert. 3.5. Kapitalstruktur Die wesentlichen Aktiva sind das Sachanlagevermögen in Höhe von TEUR 24.399 (Vj.: TEUR 25.509) und Vorräte in Höhe von TEUR 1.067 (Vj.: TEUR 817). Die Eigenkapitalquote lag Ende 2023 mit 38 % über dem Vorjahresniveau (Vj.: 31 %). Das Eigenkapital stieg in Höhe des Jahresergebnisses um TEUR 2.065 auf TEUR 10.268 (Vj. TEUR 8.203). Wesentliche Änderungen in der Kapitalstruktur ergaben sich aufgrund der planmäßigen Tilgung bestehender Finanzverbindlichkeiten. In der Zusammensetzung der Kapitalstruktur ergaben sich jedoch keine wesentlichen Änderungen. Im Sachanlagevermögen sind in 2023 Investitionen von TEUR 797 erfolgt, die im Wesentlichen auf die Betriebs und Geschäftsausstattung entfallen. Am Abschlussstichtag bestehen nur geschäftsübliche Reinvestitionsbedarfe, die aus Eigenmitteln dargestellt werden können. Die Kapitalstruktur ist gekennzeichnet von: Eigenkapital: TEUR 10.268, Eigenkapitalquote: 38,0 % (Vj.: TEUR 8.203; 30,8 %) Der ausgewiesene Jahresüberschuss des Geschäftsjahres führt wiederum zu einer deutlichen Verbesserung der Eigenkapitalquote. 3.6. Gesamtaussage zur Darstellung der Lage Die Entwicklung der Gesellschaft im Geschäftsjahr kann insgesamt als sehr positiv beurteilt werden. So konnten die schwierigen Rahmenbedingungen des Jahres 2023 erfolgreich bewältigt und erneut ein positives Jahresergebnis erzielt werden. Darüber hinaus konnte die Gesellschaft im Geschäftsjahr das ausgewiesene Fremdkapital deutlich reduzieren. Bis zum Zeitpunkt der Aufstellung des Lageberichts haben sich zu der dargestellten Lagebeurteilung keine wesentlichen nachteiligen Änderungen in der Gesamteinschätzung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage ergeben. C. Prognose-, Chancen - und Risikobericht 1. Prognosebericht Das Ergebnis der 1. Jahreshälfte 2024 ist sehr zufriedenstellend. Es zeichnet sich ab, dass sich die Lage der gestiegenen Kosten am Markt wieder beruhigt hat. Der Umsatz konnte um mehr als 30 % gesteigert werden. Wir gehen davon aus, dass wir im Geschäftsjahr 2024 das gute Ergebnis im Bereich Umsatz und EBITDA aus 2023 deutlich übertreffen werden. Die Auftragslage und auch die Rohstoffpreise sind mit einigen Ausnahmen kalkulierbar und stabil. Durch den Zusammenschluss mit der Europastry S.A., der zum 30.09.2023 vollzogen wurde, kann ebenfalls ein hohes Absatzwachstum prognostiziert werden, da von weiteren Produktlistungen im Intercompany-Bereich ausgegangen wird. 2. Risikobericht DeWi Back Produktions GmbH beliefert ausschließlich einen Kunden, die DeWi Back Handels GmbH, Berlin. Das Geschäft der DeWi Back Handels GmbH, Berlin, ist durch die gute Auftragslage stabil. Risiken könnten sich durch die massive Steigerung der Kakaopreise ergeben. Seit September 2022 verteuerte sich eine Tonne an den Warenterminmärkten, nahezu ohne Zwischenstopp, um 175 Prozent. Seit Beginn der Erntesaison 2023/24 sind die Anlieferungen in den westafrikanischen Kakaohäfen im Vergleich zum Vorjahr dramatisch zurückgegangen, um gut ein Drittel. Auch in dieser Saison steuert der weltweite Kakaomarkt auf ein Angebotsdefizit zu, das dritte in Serie und das vermutlich größte aller Zeiten.(Quelle: www.wiwo.de) Auch im Bereich Früchte und Butter ist aktuell mit Preissteigerungen zu rechnen. Diese wurden von den Lieferanten bereits angekündigt. DeWi Back Produktions GmbH hat für dieses Jahr entsprechende Kontrakte mit ihren Lieferanten abgeschlossen, um die Warenversorgung zu gewährleisten. Die Steuerung der Risiken des laufenden Geschäftsbetriebes erfolgt durch eine permanente Kontrolle der Kennzahlen im Unternehmen und des Absatzmarktes. Es wird eine stete Überwachung von SollIstAbweichungen vorgenommen. Bei Differenzen wird eine Ursachenanalyse durchgeführt, um kurzfristig gegensteuern zu können. 3. Chancenbericht Chancen bestehen für die DeWi Back Produktions GmbH in der Zusammenarbeit mit der Schwestergesellschaft, die über eine breite Marktaufstellung und einer guten Marktdurchdringung als Anbieter von Backwaren verfügt. Die laufenden Projekte und auch verstärkte Vertriebsaufwendungen der Schwestergesellschaft DeWi Back Handels GmbH bieten zudem die Möglichkeit, Synergieeffekte zu nutzen, den laufenden Geschäftsumfang auszubauen und neue Märkte zu erschließen. Aus der erarbeiteten Marktstellung heraus ist die DeWi Back Produktions GmbH in der Lage, auf die Bedürfnisse der Kunden umfassend einzugehen. Weitere Chancen ergeben sich durch den Zusammenschluss mit der Firma Europastry S.A.. Neue Synergien werden insbesondere in der Sortimentsausweitung und in neuen Kundenbereichen gesehen. Auch auf die Einkaufsbedingungen im Rohstoffbereich könnte dies einen positiven Einfluss haben. Nachhaltigkeit DeWi Back Produktion setzt auf Nachhaltigkeit. Das Energiemanagementsystem wurde im Jahr 2023 von der GUT Certifizierungsgesellschaft für Managementsysteme mbH Umweltgutachter nach dem ISO 50001 erneut zertifiziert. Ein Energiemanagementsystem unterstützt bei der Reduzierung von Energiekosten, der Optimierung des Ressourceneinsatzes und gibt Überblick über Energieverbräuche und -prozesse. Zusätzlich hilft es bei der Einhaltung von gesetzlichen Vorschriften und ermöglicht Zugang zu Fördermöglichkeiten. Auch die Rainforest-Alliance-Zertifizierung wurde erneuert. Das Rainforest Alliance-Zertifizierungssiegel bedeutet, dass das Produkt (oder ein bestimmter Inhaltsstoff - in diesem Fall Kakao) von land- und forstwirtschaftlichen ErzeugerInnen und/oder Unternehmen hergestellt wurde, die zusammenarbeiten, um eine Welt zu schaffen, in der Mensch und Natur gemeinsam wachsen. Die RSPO-Zertifizierung wurde ebenfalls in 2023 erneut. Die RSPO-Zertifizierung erhalten Firmen, die sich von einem unabhängigen Zertifizierer nach den Kriterien des "Roundtable on Sustainable Palm Oil" (RSPO) überprüfen lassen. Palmöl wird in vielen Produkten eingesetzt und sollte zur Schonung von Mensch und Umwelt nachhaltig produziert sein.
Berlin, den 30. September 2024 DeWi Back Produktions GmbH Geschäftsführung Tino Leder, Geschäftsführer BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023DEWI BACK PRODUKTIONS GMBH, BERLINAKTIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023der DeWi Back Produktions GmbH, BerlinI. Allgemeine Erläuterungen Die DeWi Back Produktions GmbH, Berlin, (kurz: DeWi Produktion) wird beim Amtsgericht Berlin-Charlottenburg unter der HRB Nr. 79721 B geführt. Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde nach den Vorschriften des HGB über die Rechnungslegung von Kapitalgesellschaften, den ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes sowie den Regelungen des Gesellschaftsvertrages aufgestellt. Die Gliederung der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung entspricht den §§ 266, 275 HGB, wobei für die Gewinn- und Verlustrechnung das Gesamtkostenverfahren Anwendung findet. Von den größenabhängigen Erleichterungen der §§ 276, 288 HGB ist Gebrauch gemacht worden. Zur Verbesserung der Übersichtlichkeit sind die bei den Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung anzubringenden Vermerke ebenso wie die Vermerke, die wahlweise in Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang anzubringen sind, im Wesentlichen im Anhang aufgeführt. II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Auf die Rechnungslegung der Gesellschaft finden die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften im Sinne von § 267 Abs. 2 HGB Anwendung. Der Jahresabschluss wurde unter Beachtung der generellen Ansatzvorschriften der §§ 246-251 HGB sowie unter Berücksichtigung der besonderen Ansatzvorschriften für Kapitalgesellschaften gemäß §§ 268-274a, 276-277 HGB erstellt. Die Vergleichbarkeit der Zahlen des Jahresabschlusses 2023 mit denen des Vorjahres ist in materieller Hinsicht gegeben, da die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden nicht geändert wurden. Im Einzelnen wurden folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewendet: Immaterielle Vermögensgegenstände sind mit den Anschaffungskosten, vermindert um planmäßig lineare Abschreibungen, angesetzt. Sachanlagen werden mit ihren Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bilanziert. Die Herstellungskosten enthalten alle steuerlich aktivierungspflichtigen Kostenbestandteile. Die planmäßigen Abschreibungen auf Sachanlagen erfolgen unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer. Vereinfachungsverfahren (Vollabschreibung geringwertiger Anlagegüter im Zugangsjahr) werden in Anspruch genommen. Die Bewertung der Vorräte erfolgt unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips. Bei den Vorräten werden die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe mit den Anschaffungskosten bewertet. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden mit ihrem Nominalwert angesetzt. Dem allgemeinen Kreditrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen. Daneben wurden Einzelwertberichtigungen vorgenommen. Sonstige Vermögensgegenstände sind mit ihren Nominalwerten angesetzt. Die liquiden Mittel und Rechnungsabgrenzungsposten sind zu Nennwerten bewertet. Die Rechnungsabgrenzungsposten (aktiv) enthalten abgegrenzte Zahlungen, die Aufwendungen des Folgejahres darstellen. Die Rückstellungen werden in Höhe des notwendigen Erfüllungsbetrags nach dem Grundsatz vorsichtiger kaufmännischer Beurteilung bemessen und berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und erkennbaren Risiken. Die Verbindlichkeiten werden mit ihren Erfüllungsbeträgen angesetzt. Zinsen auf Fremdkapital werden nicht in die Herstellungskosten einbezogen. III. Erläuterungen zur Bilanz Es werden nachstehend nur zu wesentlichen Posten Ausführungen gemacht: 1. Anlagevermögen Die Gliederung und die Entwicklung des Anlagevermögens ergeben sich aus der Übersicht am Ende des Anhangs (Anlagenspiegel). 2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind sämtlich innerhalb eines Jahres fällig. Die sonstigen Vermögensgegenstände betreffen im Wesentlichen Ansprüche aus Steuererstattungsansprüchen (TEUR 85; Vj.: TEUR 41) und aus Arbeitnehmerdarlehen (TEUR 12; Vj.: TEUR 19). Die Steuererstattungsansprüche entstehen rechtlich erst nach dem Bilanzstichtag. 3. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen lassen sich wie folgt aufgliedern:
4. Verbindlichkeiten Die Zusammensetzung der Verbindlichkeiten nach Gläubigern und Fristigkeiten stellen sich wie folgt dar:
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von TEUR 10.820 sind durch Grundschulden, Sicherungsübereignung von Wirtschaftsgütern des Anlagevermögens, Forderungsabtretungen und Bürgschaft der DeWi Back Handels GmbH, Berlin, gesichert. In den sonstigen Verbindlichkeiten sind TEUR 62 (Vj.: TEUR 49) Verbindlichkeiten aus Steuern enthalten. Von den sonstigen Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 555 besteht über einen Betrag in Höhe von TEUR 493 Eigentumsvorbehalte zu den finanzierten Wirtschaftsgütern des Anlagevermögens. 5. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Zum Bilanzstichtag bestehen keine Leasingverhältnisse, so dass keine Angabe von sonstigen finanziellen Verpflichtungen veranlasst ist. 6. Haftungsverhältnisse Die Gesellschaft hat zur Sicherung eines Darlehens des verbundenen Unternehmens, der DeWi Back Handels GmbH, Berlin, in Höhe von TEUR 1.000 die auf ihr betrieblich genutztes Grundstück eingetragene Grundschuld zur Verfügung gestellt. Das Darlehen valutiert zum Bilanzstichtag in Höhe von TEUR 500 (Vj.: TEUR 750). Angesichts der planmäßigen Tilgung des Darlehens sowie der wirtschaftlichen Situation der DeWi Back Handels GmbH wird das Risiko der Inanspruchnahme der DeWi Back Produktions GmbH als gering eingestuft. IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung 1. Personalaufwand Der Personalaufwand beinhaltet TEUR 32 (Vj.: TEUR 33) für Altersversorgung. 2. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen Die Abschreibungen ergeben sich aus dem Anlagenspiegel am Ende des Anhangs. 3. Finanzergebnis Von den Zinsaufwendungen entfallen TEUR 0 (Vj.: TEUR 76) auf Zinsaufwendungen an verbundenen Unternehmen. V. Sonstige Angaben 1. Mitarbeiter Die durchschnittliche Zahl der Beschäftigten (ohne Geschäftsführer) betrug im Geschäftsjahr 166 Mitarbeiter (Vj.: 154), darin enthalten sind 148 gewerbliche Arbeitnehmer und Aushilfen sowie 18 kaufmännische Angestellte. 2. Mitglieder der Geschäftsführung Geschäftsführer waren im Geschäftsjahr 2023
Zum Bilanzstichtag bestanden an ehemalige Mitglieder der Geschäftsführung Darlehensforderungen in Höhe von insgesamt TEUR 29 zu einem Zinssatz von 1,8 %. 3. Beziehungen zu verbundenen Unternehmen/Konzernzugehörigkeit Die DeWi Back Produktions GmbH, Berlin, wird in den Konzernabschluss der DeWi Back Holding GmbH, Berlin, einbezogen. Der Konzernabschluss wird elektronisch beim Betreiber des Bundesanzeigers hinterlegt. 4. Nachtragsbericht Nach dem Schluss des Geschäftsjahres sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten, die wesentliche Auswirkungen auf die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage haben. 5. Gewinnverwendung Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss 2023 in Höhe von TEUR 2.065 auf neue Rechnung vorzutragen.
Berlin, den 30. September 2024 DeWi Back Produktions GmbH, Berlin Der Jahresabschluss zum 31.12.2023 wurde am 19. Dezember 2024 festgestellt.
Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die DeWi Back Produktions GmbH, Berlin Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der DeWi Back Produktions GmbH, Berlin, bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs und Bewertungsmethoden geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der DeWi Back Produktions GmbH, Berlin, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Unser Prüfungsurteil zum Lagebericht erstreckt sich nicht auf den Inhalt der oben genannten Erklärung zur Unternehmensführung. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens , Finanz und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen beabsichtigten oder unbeabsichtigten falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und des Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unsere Prüfungsurteile zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens , Finanz und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Osnabrück, den 14. Oktober 2024 Dr.
Klein, Dr. Mönstermann + Partner GmbH
gez. Küber, Wirtschaftsprüfer gez. Nickenig, Wirtschaftsprüfer |
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