Stammdaten

Register
Amtsgericht Bremen HRB 31120 HB
Vorher
TRIGO QUALITAIRE GmbH
Eingetragen
28.1.2011
Branche
Herstellung von PrüfmaschinenTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von KraftwagenTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Möbeln
Gegenstand
Die Qualitätskontrolle und die Konformitätskontrolle, der Research und die Zertifizierung der Zulieferungsprozesse, die Einkaufszentralisierung und das Einkaufsmanagement.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Matthieu Rambaud
seit 21.2.2025
Geschäftsführer
Emmanuel Marquis
seit 24.7.2019
Geschäftsführer
Wolfgang Held
seit 10.7.2019
Geschäftsführer
Sven Lehmann
seit 23.6.2017
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
QUALITAIRE SAS
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

QUALITAIRE SAS
Germany
25.000 €
100.00%

Beteiligungen

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

TRIGO ADR Germany GmbH

Bremen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

1. Allgemeine Angaben zur Gesellschaft

Firma: TRIGO ADR Germany GmbH
Sitz: Bremen
Registergericht: Amtsgericht Bremen
Registernummer: HRB 31120

2. Allgemeine Angaben zur Bilanzierung und Bewertung

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 ist unter Beachtung der einschlägigen Vorschriften des Handelsgesetzbuches (§§ 238 ff.), des GmbH-Gesetzes sowie der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung aufgestellt worden.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert.

3. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Sachanlagen werden mit den Anschaffungskosten, bei abnutzbaren Vermögensgegenständen vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet. Die Abschreibung der Vermögensgegenstände des Anlagevermögens erfolgt nach der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer (von 3 bis 13 Jahren) unter Verwendung der linearen Methode. Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten unter EUR 800,00 werden im Jahr des Zugangs in voller Höhe abgeschrieben und als Abgang behandelt.

Die Finanzanlagen werden mit den Anschaffungskosten bewertet.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden grundsätzlich zum Nennwert angesetzt. Soweit erforderlich, sind Einzelwertberichtigungen vorgenommen worden.

Die liquiden Mittel sind zum Nennwert angesetzt.

Unter den Rechnungsabgrenzungsposten wird zukünftige Geschäftsjahre betreffender Aufwand aktiviert. Der Abgang erfolgt zeitanteilig entsprechend der Fälligkeit und Laufzeit.

Bei der Bildung der sonstigen Rückstellungen werden alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohende Verluste aus schwebenden Geschäften berücksichtigt. Die Rückstellungen sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt worden.

Die Verbindlichkeiten sind mit ihren Erfüllungsbeträgen bewertet.

4. Angaben zur Bilanz

Zur Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens wird auf den separat dargestellten Anlagenspiegel verwiesen (vgl. Anlage zum Anhang). Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten unter EUR 800,00 werden im Jahr des Zugangs in voller Höhe abgeschrieben und im Anlagenspiegel als Abgang behandelt.

Die Gesellschaft hält 100 % der Anteile an der TRIGO Management GmbH und 100 % der Anteile an der TRIGO GmbH & Co. KG.

Gesellschaft Sitz Beteiligungsquote Eigenkapital zum 31.12.2023 Jahresergebnis 2023
% EUR EUR
TRIGO Management GmbH Korntal-Münchingen 100,00 9.364,61 -2.771,36
TRIGO GmbH & Co. KG Korntal-Münchingen 100,00 -3.500.030,12 -131.989,57

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren mit EUR 698.263,10 (Vorjahr: EUR 689.279,89) aus Lieferungen und Leistungen.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind wie in den Vorjahren vollständig innerhalb eines Jahres fällig.

In den sonstigen Rückstellungen sind im Wesentlichen Rückstellungen für Personalkosten und Bonifikationen (TEUR 173) und Rückstellungen für Urlaub und Arbeitszeitkonten (TEUR 141) enthalten.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen in Höhe von EUR 166.498,78 (Vorjahr: EUR 92.603,93) Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. In Höhe von EUR 54.556,00 (Vorjahr 54.794,00) handelt es sich um Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin TRIGO Western EUROPE S.A.S., Nanterre.

Von den sonstigen Verbindlichkeiten bestehen EUR 242.367,18 (Vorjahr: EUR 245.680,27) aus Steuern und EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 10.686,80) im Rahmen der sozialen Sicherheit.

5. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten Erträge aus Währungsumrechnung in Höhe von EUR 1.521,97 (Vorjahr: EUR 75,30).

Der Personalaufwand enthält Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von EUR 18.490,79 (Vorjahr: EUR 14.980,76).

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten Aufwendungen für Währungsumrechnung in Höhe von EUR 901,07 (Vorjahr: EUR 1.661,94).

In den sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträgen sind Zinsen von verbundenen Unternehmen in Höhe von EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 1.503,03).

In den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen sind Zinsen an verbundene Unternehmen in Höhe von EUR 323.273,13 (Vorjahr: EUR 354.004,61) enthalten.

6. Nachtragsbericht

Nach dem Schluss des Geschäftsjahres sind keine weiteren Vorgänge von besonderer Be-deutung für das Unternehmen eingetreten, welche nicht bereits im Jahresabschluss berück-sichtigt wurden.

7. Sonstige Angaben

Zum Bilanzstichtag bestanden Haftungsverhältnisse aus Bürgschaften aus Kfz-Leasing- Verträgen gegenüber einem Leasingunternehmen in Höhe der jeweils bestehenden Leasingraten. Die Bürgschaften wurden in vollem Umfang für verbundene Unternehmen abgegeben.

Die Gesellschaft hat eigene Miet- und Leasinggeschäfte mit einer Gesamtbelastung von EUR 192.606,19 in den nächsten drei Jahren abgeschlossen. Die Geschäfte dient der Verbesserung der Liquidität und der Eigenkapitalquote. Dies sind auch die wesentlichen Vorteile des Geschäfts. Risiken bestehen in der Laufzeit der Verträge, da gegebenenfalls rechtliche Bestimmungen die Einschränkung der Nutzbarkeit der Leasingfahrzeuge zur Folge haben können.

Der Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen, die nicht in der Bilanz enthalten sind, beträgt EUR 192.606,19.

Die durchschnittliche Anzahl der Arbeitnehmer betrug im Geschäftsjahr 123 Personen.

Geschäftsführer waren im Geschäftsjahr und sind bis heute:

Herr Daniel Jürgens Mestre, Le Vésinet/Frankreich

Herr Wolfgang Held, Syke-Barrien

Herr Emmanuel Marquis, Toulouse/Frankreich

Der ausgeübte Beruf der Geschäftsführer ist die Besorgung der Geschäfte der THE QUALITY NETWORK SAS, Nanterre, Frankreich oder der TRIGO ADR Germany GmbH.

Die Gesellschaft nimmt die Schutzklausel gemäß § 286 Abs.4 HGB in Anspruch.

Der Jahresabschluss der Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der THE QUALITY NETWORK SAS, Nanterre, Frankreich, einbezogen (kleinster und größter Konsolidierungskreis).

Der Konzernabschluss der THE QUALITY NETWORK SAS wird in Nanterre, Frankreich, unter der HR-Nr. 518 705 140 offengelegt.

Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Bilanzverlust auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Bremen, den 18. Dezember 2024

gez. Wolfgang Held, Geschäftsführer

gez. Daniel Jürgens Mestre, Geschäftsführer

gez. Emmanuel Marquis, Geschäftsführer

Entwicklung des Anlagevermögens zum 31. Dezember 2023

Anschaffungs-/Herstellungskosten
1.1.2023 Zugang Abgang 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 254.730,23 15.310,77 105,80 269.935,20
II. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 6.601.399,54 0,00 0,00 6.601.399,54
Summe Anlagevermögen 6.856.129,77 15.310,77 105,80 6.871.334,74
Abschreibungen
1.1.2023 Zugang Abgang 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 183.001,48 34.390,37 105,80 217.286,05
II. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 183.001,48 34.390,37 105,80 217.286,05
Buchwert
31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
I. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 52.649,15 71.728,75
II. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 6.601.399,54 6.601.399,54
Summe Anlagevermögen 6.654.048,69 6.673.128,29

"BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die TRIGO ADR Germany GmbH, Bremen:

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der TRIGO ADR Germany GmbH, Bremen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der TRIGO ADR Germany GmbH, Bremen, für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Bremen, den 18. Dezember 2024

Willer, Kettenburg & Heyduck GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

Philipp Stürken, Wirtschaftsprüfer

André Heyduck, Wirtschaftsprüfer

Bilanz zum 31. Dezember 2023

AKTIVA

31.12.2023 Vorjahr
EUR EUR TEUR
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 52.649,15 72
II. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 6.601.399,54 6.601
B. UMLAUFVERMÖGEN
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.875.311,28 1.143
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 3.412.012,00 1.866
3. Sonstige Vermögensgegenstände 268.379,57 55
5.555.702,85 3.064
II. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 20.354,23 80
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 20.535,98 32
12.250.641,75 9.849

PASSIVA

31.12.2023 Vorjahr
EUR EUR TEUR
A. EIGENKAPITAL
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25
II. Kapitalrücklage 6.000.000,00 6.000
III. Verlustvortrag -4.615.510,81 -4.574
IV. Jahresüberschuss 440.731,14 -42
1.850.220,33 1.409
B. RÜCKSTELLUNGEN
Sonstige Rückstellungen 382.110,44 280
C. VERBINDLICHKEITEN
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 120,72 0
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 37.276,04 92
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 8.242.191,58 7.797
4. Sonstige Verbindlichkeiten 1.738.722,64 261
10.018.310,98 8.150
D. Rechnungsabrenzungsposten 0,00 10
12.250.641,75 9.849

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

2023 Vorjahr
EUR EUR TEUR
1. Rohergebnis 10.007.392,51 8.472
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 6.586.180,31 5.649
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung 1.297.183,23 1.151
7.883.363,54 6.800
3. Abschreibungen auf Sachanlagen 34.390,37 33
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen 1.255.327,86 1.323
5. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 41,86 2
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 390.850,91 357
7. Ergebnis nach Steuern 443.501,69 -39
8. Sonstige Steuern 2.770,55 3
9. Jahresüberschuss 440.731,14 -42

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

Grundlagen des Unternehmens

Die TRIGO ADR Germany GmbH in Deutschland mit ihrem Hauptsitz in Bremen ist ein vorrangig im deutschsprachigen Raum agierender Dienstleister im Bereich der Qualitätssicherung und Teil der französischen TRIGO-Gruppe mit Sitz in Nanterre bei Paris.

Seit Ende 2012 ist die TRIGO-Gruppe in Deutschland vertreten und erbringt ihre Dienstleistungen im Bereich der Luftfahrt und Schienenindustrie. Seit Aufnahme der Geschäftstätigkeit in Deutschland ist die Gesellschaft bis Ende 2023 auf 123 Mitarbeiter gewachsen.

Die Leistungserbringung erfolgt dabei im Wesentlichen an den relevanten Produktionsstandorten der deutschen Luftfahrt- und Schienenindustrie (u.a. Bremen, Hamburg, Stade, Bautzen, Salzgitter und Hennigsdorf). Vereinzelt sind Mitarbeiter der TRIGO ADR Germany GmbH für Kunden auch im Ausland im Einsatz.

Als Teil der TRIGO-Gruppe kann die Gesellschaft auf ein starkes internationales Netzwerk zurückgreifen. Gegründet 1997 ist die TRIGO-Gruppe weltweit vertreten und kann somit länderübergreifend Dienstleistungen aus einer Hand anbieten.

Im Jahr 2023 erwirtschaftete der Konzern einen Umsatz von ca. 483 Millionen Euro, was einer Steigerung von rund 9% bzw. 41 Millionen Euro im Vergleich zum Vorjahr bedeutet. Somit ist die TRIGO-Gruppe weltweit der größte Anbieter von Dienstleistungen im Bereich der Qualitätssicherung in den oben genannten Wirtschaftszweigen.

Mit dem Angebot eines umfassenden Portfolios von hochwertigem Supportservice setzt TRIGO Qualitätslösungen in den anspruchsvollsten Branchen um.

Zum Portfolio der angebotenen Leistungen zählen sowohl korrektive als auch präventive Maßnahmen in den Bereichen Management- und Inspektionsservice, wie:

NC-Management

Quality und Resident Engineering

Sanierungsplan / Krisenmanagement Forderungsmanagement bei Gewährleistungen Qualitätsentwicklung der Lieferanten

Optimierung des Qualitätssystems

Training und Beratung

Lieferantenbewertung

Inspektionen und Nacharbeiten

Zähl- und Sortieraktionen

Rückruf- und Nachrüstungskampagnen

Vorversand-, Wareneingangs- und Fertigungskontrollen Konfigurationsmanagement

Optische Prüfverfahren

Ziel ist es, durch das Angebot von reaktionsschnellem Qualitätsservice und Problemlösungen an der Host/Supplier-Schnittstelle durch ein weltweites Netzwerk engagierter Mitarbeiter, die entscheidenden Phasen der Lieferkette unserer Kunden zu unterstützen und somit zu gewährleisten, dass entlang der gesamten Wertschöpfungskette die permanente Versorgung des Produktionsprozesses mit einwandfreien Bauteilen sichergestellt ist.

So kann eine Reduktion von Gewährleistungskosten erzielt und die Verkaufsfähigkeit der Kundenprodukte erhöht werden.

In Anbetracht der Vernetzung der angebotenen Dienstleistungen mit den kundenspezifischen Produktions- und Herstellprozessen ist die TRIGO ADR Germany GmbH imstande, Organisation und Struktur der Kunden zu kennen und diesbezüglich Projekte optimal zum Vorteil der Kunden abzustimmen und abzuwickeln.

Als Dienstleister bietet die TRIGO ADR Germany GmbH zudem die nötige Flexibilität ihre Leistungen in den unterschiedlichen Vertragsmodellen anzubieten, um den individuellen Kundenwünschen entsprechen zu können.

Die Erbringung der Dienstleistungen erfolgt dabei in Form von:

Werkverträgen

Dienstleistungsverträgen

Arbeitnehmerüberlassung

Dabei wollen wir uns als Unternehmen an unseren gruppenweit definierten Werten messen lassen, zu denen Initiative, Spitzenleistung, globaler Teamgeist sowie Kundenfokussierung gehören.

Wirtschaftsbericht

Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen

Im Jahr 2023 erholte sich die globale Wirtschaft weiter von den Auswirkungen der COVID-19-Pandemie. Trotz geopolitischer Spannungen und wirtschaftlicher Unsicherheiten verzeichnete das weltweite Bruttoinlandsprodukt (BIP) ein moderates Wachstum. Laut dem Internationalen Währungsfonds (IWF) wuchs die Weltwirtschaft um etwa 3 %. Die Inflation blieb in vielen Regionen hoch, was zu einer restriktiveren Geldpolitik führte. Zentralbanken weltweit erhöhten die Zinssätze, um die Inflation zu bekämpfen, was jedoch das Wirtschaftswachstum dämpfte.

Die Nachfrage nach Konsumgütern und Dienstleistungen stieg, unterstützt durch eine verbesserte Beschäftigungslage und steigende Einkommen. Der internationale Handel erholte sich ebenfalls, obwohl Lieferkettenprobleme und Handelskonflikte weiterhin Herausforderungen darstellten. Insgesamt blieb das wirtschaftliche Umfeld volatil, aber mit positiven Wachstumsaussichten für die kommenden Jahre.

In Deutschland sank das preisbereinigte BIP im Jahr 2023 um 0,3 % im Vergleich zum Vorjahr. Dies war auf die anhaltenden Auswirkungen des Ukraine-Krieges, steigende Energiepreise und eine hohe Inflation zurückzuführen.

Branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die Luftfahrtindustrie erlebte im Jahr 2023 eine deutliche Erholung. Der globale Passagierverkehr stieg um 37% im Vergleich zum Vorjahr, getrieben durch eine erhöhte Nachfrage nach Flugreisen, insbesondere zu touristischen Zielen. Fluggesellschaften aus der Region Asien/Pazifik verzeichneten den größten Zuwachs mit 96 %, während europäische Fluggesellschaften einen Anstieg von 20 % erzielten.

Der Luftfrachtmarkt normalisierte sich nach den Rekordniveaus während der Pandemie, blieb jedoch auf einem historisch hohen Niveau. Das weltweite Luftfrachtaufkommen sank um 2 % im Vergleich zum Vorjahr, wobei europäische Anbieter einen Rückgang von 4 % verzeichneten. Die Durchschnittserlöse im globalen Luftfrachtverkehr sanken um 32,2 %, blieben aber weiterhin über dem Vorkrisenniveau.

Für die weltweite Airline-Industrie wird im Geschäftsjahr 2023 ein deutlicher Anstieg des Gewinns erwartet. Die IATA prognostiziert einen branchenweiten Nettogewinn von 23 Mrd. USD, im Vergleich zu einem Nettoverlust von 4 Mrd. USD im Vorjahr. Europäische Fluggesellschaften sollen einen Gewinn von 8 Mrd. USD erzielen.

Spezifische Rahmenbedingungen für die Luftfahrtzulieferindustrie

Als Zulieferer der Luftfahrtindustrie profitierte das Unternehmen von der steigenden Nachfrage nach Flugreisen und der damit verbundenen erhöhten Produktion von Flugzeugen. Die Nachfrage nach Wartungs-, Reparatur- und Überholungsdienstleistungen (MRO) stieg ebenfalls, da die Flugstunden zunahmen und die Fluggesellschaften ihre Flotten modernisierten.

Die Branche sah sich jedoch auch Herausforderungen gegenüber, darunter steigende Rohstoffpreise und anhaltende Lieferkettenprobleme. Diese Faktoren führten zu höheren Produktionskosten und längeren Lieferzeiten. Dennoch bleibt die langfristige Perspektive für die Luftfahrtzulieferindustrie positiv, unterstützt durch die kontinuierliche Erholung des globalen Luftverkehrs und die steigende Nachfrage nach neuen, effizienteren Flugzeugen.

Insgesamt bieten die gesamtwirtschaftlichen und branchenbezogenen Rahmenbedingungen im Jahr 2023 ein gemischtes Bild, mit positiven Wachstumsaussichten und fortbestehenden Herausforderungen. Das Unternehmen ist gut positioniert, um von der Erholung der Luftfahrtindustrie zu profitieren und seine Marktposition weiter zu stärken.

Die von der TRIGO ADR Germany GmbH hauptsächlich belieferte Branche der Luftfahrtindustrie konnte im Jahr 2023 ihre Umsätze auf 46 Milliarden Euro steigern (Vorjahr: 39 Milliarden Euro). Die Gesamtbeschäftigtenzahl stieg von 105.000 auf 115.000 Beschäftigte. Die Entwicklung der zivilen Luftfahrt ist mit Umsätzen in Höhe von 33 Milliarden Euro (Vorjahr: 28 Milliarden Euro) ebenfalls positiv. Eine ebenso positive Entwicklung zeigt sich im Bereich der militärischen Luftfahrtindustrie mit Umsätzen in Höhe von 10 Milliarden Euro.

Naturgemäß ist die Nachfrage nach Arbeitskräften, unabhängig ihrer rechtlichen Einkleidung, sehr stark von konjunkturellen Entwicklungen abhängig. Grundsätzlich ist aber der Mangel an qualifizierten Fachkräften in Deutschland, der die Großunternehmen dazu zwingt, bestimmte, dringend benötige Expertise am Markt einzukaufen, weiterhin struktureller und damit langfristiger Natur. Für passgenaue Ressourcen, deren spezielle Kenntnisse dauerhaft oder zeitlich begrenzt für ein Projekt benötigt werden, existiert aus unserer Sicht ein permanenter Bedarf.

Geschäftsentwicklung

Für die TRIGO ADR Germany GmbH lässt sich festhalten, dass wir die Covid-19-Pandemie erfolgreich hinter uns lassen konnten und uns im Jahr 2023 erfolgreich weiterentwickelt haben.

Im Wesentlichen ist dies auf den Ausbau unseres Geschäfts im Bereich der Schienenfahrzeuge zurückzuführen.

Lag der Anteil am Gesamtumsatz in 2022 noch bei TEUR 3.302 bzw. rund 37%, konnte dies in 2023 auf TEUR 4.126 bzw. 40% gesteigert werden.

Um dies zu erreichen, haben wir unsere Vertriebstätigkeiten in diesem Industriezweig weiter intensiviert und haben zeitglich unter Beweis stellen können, dass wir ein zuverlässiger Partner für unseren Kunden sind.

Dies führte dazu, dass wir auch seitens unserer Kunden "intern" weiterempfohlen worden sind und somit weitere Standorte unserer Bestandskunden gewinnen konnten, was zu einer erhöhten Nachfrage führte.

Dieser positive Trend im Schienenbereich ist auch maßgeblich für das Mitarbeiterwachstum der Gesellschaft im Kalenderjahr 2023 verantwortlich. Während die anderen Bereiche sich hinsichtlich ihrer Mitarbeiteranzahl nicht wesentlich verändert haben, wurde im Schienenbereich das Personal im Vergleich zum Vorjahr um rund 50% aufgestockt.

Trotz der der Herausforderungen, die der Arbeitsmarkt aktuell darstellt, war es der TRIGO ADR Germany GmbH möglich, qualifiziertes Personal zu finden und final auch einzustellen.

Dieser Erfolg konnte erzielt werden, weil wir uns auch im abgelaufenen Jahr erneut auf das Recruiting neuer Mitarbeiter fokussiert haben und dieses als erfolgsrelevante Komponente für die Weiterentwicklung des Unternehmens sehen.

Auch sehen wir es als elementar an, Anreize als Arbeitgeber für das bestehende Personal zu bieten, um dieses dauerhaft an das Unternehmen binden zu können. Hierzu gehören die Einführung unterschiedlichster Anreize. Hier wäre als Beispiel die Einführung des Themas Jobrad zu nennen:

Die Entwicklung des Unternehmens nach der Covid-19-Pandemie bzw. in den letzten zwei Jahren lässt uns optimistisch auf die Herausforderungen der kommenden Jahre blicken.

Ertragslage

Die TRIGO ADR Germany GmbH erzielte im Jahr 2023 ein Rohergebnis von TEUR 10.007 nach TEUR 8.473 im Vorjahr. Dies entspricht einem Ergebniszuwachs um 18,1%. Die Umsatzveränderung erfolgte im Schwerpunkt im Bereich des Inlands-Geschäfts. Der Materialaufwand ist im Vorjahresvergleich gesunken. Hier zeigt sich, dass das projektabhängige Geschäft mehr durch eigenes Personal abgedeckt werden konnte.

Der Personalaufwand hat sich im Geschäftsjahr 2023 um TEUR 1.083 auf TEUR 7.883 erhöht. Im Geschäftsjahr wurden im Durchschnitt 123 Mitarbeiter beschäftigt.

Entsprechend der positiven Umsatzentwicklung beläuft sich das Jahresergebnis auf TEUR 441 (Vorjahr: TEUR -42).

Vermögenslage

Die Bilanzsumme beträgt zum 31. Dezember 2023 TEUR 12.251 (Vorjahr: TEUR 9.850).

Das Eigenkapital der Gesellschaft veränderte sich im Vergleich zum Vorjahr um den Jahresüberschuss des Geschäftsjahres.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen erhöhten sich leicht auf TEUR 8.242 gegenüber dem Vorjahr TEUR 7.797. Davon betreffen hauptsächlich Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 8.076 ein von der The Quality Network SAS gewährtes Darlehen.

Finanzlage

Das Geschäft der TRIGO ADR Germany GmbH ist wenig kapitalintensiv.

Im Geschäftsjahr 2023 wurden Investitionen in das Anlagevermögen in Höhe von TEUR 19 getätigt.

Die Zahlungsmittel reduzierten sich im Geschäftsjahr 2023 um insgesamt TEUR 60, sodass zum Ende des Berichtszeitraums ein Finanzmittelbestand von TEUR 20 ausgewiesen wurde.

Der Anteil der liquiden Mittel an der Bilanzsumme beträgt 0,2%. Als Finanzierungsquellen dienen der TRIGO ADR Germany GmbH vornehmlich die Zahlungsmittelzuflüsse aus der laufenden Geschäftstätigkeit.

Darüber hinaus ist die Gesellschaft an das Cash-Pooling des TRIGO Konzerns in Frankreich angebunden.

Personal

Die TRIGO ADR Germany GmbH beschäftigte im Jahr 2023 im Jahresdurchschnitt 123 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (im Vorjahr 109).

Mit gezielten internen Förderprogrammen und Weiterbildungsmaßnahmen wurden sowohl interne als auch Mitarbeiter, die in Projekten unserer Kunden tätig sind, weiterentwickelt.

Prognosebericht und Bericht über Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung

Chancen und Risiken-Bericht

Die TRIGO ADR Germany GmbH ist in Deutschland mit eigenen Büros an diversen Standorten vertreten und kann damit ihre Kunden vor Ort mit einer definiert hohen Qualität beliefern. Die Personalqualität ist für die TRIGO-Gruppe ein zentrales Element des Geschäftsmodells. Um gegenüber den Kunden die angefragten Dienstleistungen und die geforderten Qualitätsansprüche befriedigen zu können, ist es wichtig, dass in die Aus- und Weiterbildung unserer Mitarbeiter investiert wird. Der Aufbau und die Qualifizierung von Personal war sowohl in der Vergangenheit und wird somit auch für die kommenden Jahre elementarer Bestandteil der Firmenpolitik sein.

Dies ist unter anderem auch die Voraussetzung, um die Diversifizierung und die damit verbundene Unabhängigkeit von einzelnen Kunden der jeweiligen Branchen in Deutschland weiter voranzutreiben. Wie bereits in diesem Jahr unter Beweis gestellt werden konnte, nimmt der Anteil der Umsätze aus dem Schienenbereich stetig zu.

Das Risikomanagement ist in die Führungsstrukturen der TRIGO Gesellschaften integriert. Alle wesentlichen Risiken werden erfasst, bewertet und die notwendigen Gegenmaßnahmen ergriffen. Risiken werden auf Ebene der Einzelgesellschaften und Geschäftsfelder in der Geschäftsleitung erfasst, analysiert, bewertet und Maßnahmen daraus abgeleitet. Hierbei liegen Herausforderungen im Wesentlichen in der Sicherstellung einer ausreichend vorhandenen Anzahl qualifizierter Mitarbeiter sowie in Krisenzeiten die Ergreifung von geeigneten Maßnahmen, um die wirtschaftlichen Risiken für das Unternehmen zu beschränken.

Widererwartend lässt sich bisher im Tätigkeitsfeld der TRIGO ADR Germany GmbH keine Bereinigung im Wettbewerberfeld als Folge der Covid-19-Pandemie erkennen.

Allerdings bestätigt sich sowohl auf lokaler als auch auf Konzernebene, dass die TRIGO-Gruppe in der Lage ist, sich komplexen Situationen und neue Herausforderungen zu stellen.

Hieraus die erforderlichen Aktionen ableitet und die Krise als Chance begreift, um im Anschluss gestärkt aus dieser Situation herauszugehen.

Gesamtwirtschaftliche Entwicklung

Für das Jahr 2024 prognostiziert der Internationale Währungsfonds (IWF) ein globales Wirtschaftswachstum von etwa 3,0%. Die Inflation wird voraussichtlich moderat zurückgehen, bleibt jedoch in vielen Regionen ein zentrales Thema. Die Zentralbanken werden ihre restriktive Geldpolitik voraussichtlich beibehalten, um die Inflation weiter zu kontrollieren.

Entwicklung der Luftfahrtindustrie

Die Luftfahrtindustrie wird sich im Jahr 2024 weiter erholen. Die International Air Transport Association (IATA) erwartet, dass der globale Passagierverkehr um 10% im Vergleich zum Vorjahr wachsen wird. Der Passagierverkehr wird damit das Vorkrisenniveau von 2019 um 5% übertreffen. Besonders starkes Wachstum wird in der Region Asien/Pazifik mit 13% erwartet, gefolgt von Europa mit 10%.

Der Luftfrachtmarkt wird nach einem Rückgang in den Jahren 2022 und 2023 voraussichtlich um 5 % wachsen. Die Durchschnittserlöse im Frachtgeschäft werden jedoch um 20,9% sinken, bleiben aber weiterhin über dem Vorkrisenniveau.

Entwicklung der deutschen Bahnindustrie

Die deutsche Bahnindustrie verzeichnete im Jahr 2023 einen Rekordumsatz von 14,4 Milliarden Euro, was einem Anstieg von 3,6% im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Das Wachstum fand maßgeblich im Ausland statt, während der Heimatmarkt leicht schrumpfte. Für das Jahr 2024 wird ein weiteres moderates Wachstum erwartet, unterstützt durch politische Maßnahmen und Investitionen in die Infrastruktur.

Bericht über Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung

Chancen

Erholung des Passagierverkehrs: Die steigende Nachfrage nach Flugreisen, insbesondere in der Region Asien/Pazifik, bietet erhebliche Wachstumschancen für die Luftfahrtindustrie. Technologische Innovationen: Fortschritte in der Luftfahrttechnik, wie effizientere Triebwerke und nachhaltige Flugzeugmodelle, können die Wettbewerbsfähigkeit steigern.

Digitalisierung: Die fortschreitende Digitalisierung in der Bahnindustrie, einschließlich der Fahrzeugdigitalisierung und des Einsatzes von IT-Leistungen, bietet Potenzial für Effizienzsteigerungen und neue Geschäftsfelder.

Risiken

Geopolitische Spannungen: Anhaltende Konflikte und Handelsstreitigkeiten können die globalen Lieferketten beeinträchtigen und zu wirtschaftlicher Unsicherheit führen.

Inflation und Rohstoffpreise: Steigende Rohstoffpreise und hohe Inflation können die Produktionskosten erhöhen und die Gewinnmargen belasten.

Lieferkettenprobleme: Anhaltende Engpässe in den Lieferketten können die Produktion neuer Flugzeuge und die Wartung bestehender Flotten verzögern.

Zukünftige Themen der Luftfahrtindustrie

Nachhaltigkeit: Der Druck zur Reduzierung der CO 2 -Emissionen wird die Entwicklung und Einführung nachhaltiger Flugzeugtechnologien vorantreiben.

Urban Air Mobility: Die Entwicklung von Lufttaxis und anderen urbanen Luftmobilitätslösungen wird zunehmend an Bedeutung gewinnen.

Cybersecurity: Mit der zunehmenden Digitalisierung steigt die Bedeutung von Cybersecurity-Maßnahmen zum Schutz vor digitalen Bedrohungen.

Insgesamt bieten die Prognosen für 2024 ein positives Bild für die Luftfahrt- und Bahnindustrie, trotz bestehender Herausforderungen. Das Unternehmen ist gut positioniert, um von den erwarteten Entwicklungen zu profitieren und seine Marktposition weiter zu stärken.

Prognosebericht der Gesellschaft

Im Rahmen der Budgeterstellung für das Kalenderjahr 2024 wurde ursprünglich ein Umsatz von TEUR 11.587 und einem EBITDAaLC von TEUR 1.349 TEUR prognostiziert.

Basierend auf den letzten Hochrechnungen wird der Umsatz in 2024 bei rund TEUR 16.511 und im EBITDAaLC bei TEUR 1.862 liegen.

Der in 2023 sich abzeichnende positive Trend konnte im aktuellen Kalenderjahr fortgeführt werden und stimmt optimistisch für das kommende Kalenderjahr 2025.

Vor allem im Bereich der Schienenfahrzeuge liegt erhebliches Potential, die Umsätze in dieser Sparte auch in Zukunft weiterentwickeln zu können.

Maßgeblichen Einfluss werden hier die Bestrebungen auf Bundes- und Europaebene haben, Schienenfahrzeuge über Landesgrenzen hinaus ohne Einschränkungen betreiben zu können.

Durch die vertrieblichen Maßnahmen verbunden mit den erfolgreichen Umsetzungen unserer Projekte in den letzten zwei Jahren, sehen wir uns gut gewappnet und sind zuversichtlich an dieser Entwicklung partizipieren zu können.

 

Bremen, im Dezember 2024

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