Stammdaten

Register
Amtsgericht Stuttgart HRB 745234
Vorher
RST-Consulting GmbHSTINGEL CONSULTING GmbH
Eingetragen
11.6.2013
Branche
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der InformationstechnologieBefristete Überlassung von ArbeitskräftenErbringung von sonstigen Dienstleistungen der Informationstechnologie
Gegenstand
Rekrutierung, Vermittlung und Management von IT-Experten und Ingenieuren sowie die Erbringung von Beratungsleistungen im IT-Umfeld

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Roger Dr. Kehl
seit 12.9.2024
Geschäftsführer
Prokura
Moritz Stingel
seit 30.11.2017
Geschäftsführer
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
Moritz StingelStingel Capital GmbH
100.00%

Gesellschafter
Beta

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Moritz Stingel
Stuttgart
15.000 €
60.00%
Stingel Capital GmbH
Germany
10.000 €
40.00%

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
25.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

teamative Germany GmbH (vormals: STINGEL CONSULTING GmbH)

Albstadt

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

STINGEL CONSULTING GMBH, ALBSTADT

Unternehmensstruktur und Geschäftstätigkeit

Die Stingel Consulting GmbH ist Systemhaus und Innovationspartner und vereint tiefes Prozess- und Technologiewissen in digitaler-IT und SAP mit den Vorteilen einer skalierbaren Staff-Augmentation-Lösung und einem Nearshore-Ansatz.

Der Erfolg unserer Kunden ist unser Hauptanliegen und prägt das Verständnis unserer Berufsausübung. Unser Ziel ist es, das Vertrauen unserer Kunden durch die Qualität und den Nutzen unserer Arbeit stets neu zu gewinnen und unsere starke Position als IT-Beratungsunternehmen kontinuierlich auszubauen.

Der Schwerpunkt unserer Tätigkeit liegt in der Umsetzung von IT- und SAP-Projekten. Des Weiteren sind wir für unsere Kunden ein kompetenter Partner in der Vermittlung von IT-Spezialisten und dem Sourcing von kompletten Teams.

Geschäftsentwicklung

Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Entwicklungen

Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2023 nach den Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,3% niedriger als im Vorjahr. Kalenderbereinigt betrug der Rückgang der Wirtschaftsleistung 0,1%. Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland kam im Jahr 2023, im nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken". Die trotz der jüngsten Rückgänge nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen dämpften die Konjunktur. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort". Im Vergleich zu 2019, dem Jahr vor Beginn der Corona-Pandemie, war das BIP 2023 um nur 0,7 % höher.

Unabhängig von dieser Entwicklung ist aber die Nachfrage nach Dienstleistung weiterhin gestiegen.

Die Informationstechnologie-Branche in Deutschland gewann aufgrund der voranschreitenden Digitalisierung weiter an Bedeutung. Das zeigte sich auch am stetigen Umsatzwachstum des IT-Sektors auf zuletzt rund 126,4 Milliarden Euro, was ein Wachstum zum Vorjahr um 6% bedeutet.

Davon war das umsatzstärkste Segment im Jahr 2023 die IT-Dienstleistungsbranche mit etwa 48 Milliarden Euro, gefolgt von den Bereichen Hardware und Software.

In der deutschen IT-Branche gab es zuletzt mehr als 90.000 Unternehmen mit rund 1,2 Millionen Beschäftigten. Trotz der wachsendenden Zahl an IT-Spezialist/innen, herrscht ein Fachkräftemangel in der Branche. Dies führte im Berichtszeitraum dazu, dass bei vielen Firmen die Wachstumsmöglichkeiten begrenzt waren.

Geschäftsverlauf

Entscheidend für die äußerst positive Geschäftsentwicklung der Stingel Consulting GmbH war, neben der anziehenden Marktnachfrage, ein kundenorientiertes Leistungsportfolio sowie der Ausbau der SC Lieferfähigkeit, welche überwiegend remote erfolgen konnte. SC ist in 2023 im Umsatz wieder deutlich gewachsen. Entsprechend haben sich Umsatz, Profitabilität und Liquidität über den Erwartungen entwickelt. Besonderes Augenmerk lag in 2023, bei unverändert hoher Projektperformance und Kundenzufriedenheit, auf dem Ausbau des Geschäfts mit Neu- und Bestandskunden.

Des Weiteren wurden vermehrt Investitionen in den Aufbau der internen Strukturen getätigt.

Im Jahr 2023 konnten unsere Gesamtleistung nach dem starken Wachstum in den beiden Vorjahren weiter um 14,4 % auf TEUR 45.626 steigern. Die Personalkosten liegen um 9,6 % über dem Vorjahresniveau, die Personalintensität ist mit 5,7 % etwas geringer als im Vorjahr (5,9 %). Die bezogenen Leistungen sowie die Abschreibungen liegen jeweils über dem Niveau des Vorjahres. Das Jahresergebnis liegt über dem Niveau des Vorjahres. Unser Umsatzziel und das geplante Jahresergebnis wurden jeweils erreicht.

Betrachtet man die einzelnen Geschäftsbereiche, so entfällt der größte Umsatzanteil unserer Tätigkeit wie im Vorjahr auf den Bereich SAP, gefolgt von Software-Entwicklung und Themen im digitalen Umfeld.

Wie im Vorjahr ist auch im Geschäftsjahr 2023 der Nearshore-Anteil stark angestiegen. Auch in diesem Umfeld wurden wiederholt SAP und Entwicklungs-Themen stark nachgefragt Unsere Global Delivery Strategie stellt für 2023 und die Folgejahre einen zentralen Wachstumsbaustein dar.

Durch die Kombination von lokalen Spezialisten gepaart mit Nearshore-Ressourcen können wir unseren Kunden ein attraktives Preis/Leistungsverhältnis anbieten.

Personal

Der Wettbewerb um IT-Fachkräfte durch die Digitalisierung ist weiterhin hoch. Stingel Consulting steht hier vor allem in Konkurrenz zu Industrieunternehmen und zu Wettbewerbern im Bereich Consulting. Stingel Consulting hat sich im Geschäftsjahr 2023 nach unserer Einschätzung weiterhin vor allem als verlässlicher und krisensicherer Arbeitgeber mit langfristigen und nachhaltigen Entwicklungsperspektiven positioniert.

Als Dienstleistungsunternehmen sind unsere Mitarbeiter der zentrale Faktor für die hohe Qualität und die Effizienz unserer Leistung und den wirtschaftlichen Erfolg des Unternehmens.

Im Bereich Talent Acquisition gehen wir neue Wege der Mitarbeitergewinnung und haben unseren Recruiting-Prozess auf neuste Standards umgestellt, um auch weiterhin Top-Talente ansprechen zu können.

Auch im Geschäftsjahr 2023 standen unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter- und deren Entwicklung im Fokus. Als Ausbildungsunternehmen kommt der Aus- und Fortbildung kommt daher eine herausragende Rolle zu. Nur so können wir für unsere Kunden die hohe Qualität der Dienstleistungserbringung gewährleisten.

Investitionen

Die Investitionen in das immaterielle Anlagevermögen und in das Sachanlagevermögen lagen im Geschäftsjahr mit TEUR 15 unter den Abschreibungen von TEUR 43 und dienten im Wesentlichen dem Ausbau und der Aufrechterhaltung unserer technologischen Infrastruktur.

Vermögens- und Finanzlage

Zum Bilanzstichtag war unser Gesamtvermögen in Höhe von TEUR 12.036 zu 2,8 % (im Vorjahr 3,5 %) langfristig in Anlagevermögen gebunden. Zu 74,0 % (im Vorjahr 83,4 %) ist das Vermögen kurzfristig, dabei vor allem in Forderungen aus Lieferungen gebunden. Der verbleibende Anteil des Gesamtvermögens in Höhe von 23,2 % (im Vorjahr 13,1 %) besteht aus liquiden Mitteln.

Das Eigenkapital ist absolut um TEUR 1.855 gestiegen. Die Eigenkapitalquote beträgt 31,5 % und ist damit im Vergleich zum Vorjahr (18,9 %) stark gestiegen. Das langfristige Fremdkapital in Höhe von TEUR 400 (im Vorjahr TEUR 400) betrifft Verbindlichkeiten gegenüber stiller Gesellschaft. Das kurzfristige Fremdkapital (65,2 % gegenüber im Vorjahr 77,2 % der Bilanzsumme) besteht insbesondere aus kurzfristigen Rückstellungen und Steuerverbindlichkeiten.

Der erwirtschaftete Jahres-Cash-Flow lag im Geschäftsjahr 2023 bei TEUR 2.898.

Finanzielle Leistungsindikatoren

Zur Steuerung unserer Unternehmensgruppe werden auf Unternehmensebene die Leistungsindikatoren Umsatzerlöse, Rohertrag und Jahresüberschuss verwendet.

Risikomanagement und Qualitätssicherung

Risikomanagement und Qualitätssicherung sind nach unserer Auffassung unverzichtbare Bestandteile vorausschauender Unternehmensführung in einem Umfeld, das weiterhin sowohl große Chancen bietet als auch Risiken birgt.

Die Richtlinien unserer Gesellschaft umfassen sowohl Regelungen in Bezug auf die Organisation als auch genau definierte Prozessanleitungen und Regelungen für die Abwicklung einzelner Aufträge. Damit diese regelungskonform durchgeführt werden, sind in die Prozesse geeignete und effiziente Kontrollmechanismen eingefügt.

Ein Geschäftsrisiko besteht darin, dass wir bei unseren Dienstleistungen den gefordert hohen Qualitätsstandard nicht erbringen. Für den Fall, dass dies nicht gelingt, kann es zum Verlust eines Auftrages führen. Damit Probleme frühzeitig erkannt werden, haben wir ein Risikomanagement-Systems installiert, um rechtzeitig geeignete Maßnahmen einzuleiten und Risiken gegebenenfalls zu beseitigen. Soweit Schadensersatzansprüche gegen die Gesellschaft geltend gemacht werden, was in der Vergangenheit noch nie der Fall war, gehen wir davon aus, dass wir daraus keine wirtschaftliche Belastung haben. Im Falle einer Inanspruchnahme besteht grundsätzlich Versicherungsschutz.

Niederlassungen

Der Sitz unserer Gesellschaft befindet sich in Albstadt in der Staufenstraße 54. Darüber hinaus unterhielten wir im Geschäftsjahr 2023 eine Betriebsstätte in Stuttgart.

Chancen und Risiken

Die Digitalisierung unserer Prozesse bietet umfangreiche Möglichkeiten, unsere Arbeit effizienter zu gestalten und Kundenprojekte voranzutreiben. Gleichzeitig resultiert daraus aber auch ein erhebliches Risiko durch kriminelle Cyber-Angriffe. Die Sicherheit in diesem Bereich stellt daher eine zentrale Herausforderung dar, die wir mit höchster Priorität verfolgen. Die in 2022 steigende Inflation führt auch in 2023 zu einem Margendruck, da steigende Preise für Personal, Subdienstleister und generelle Kosten nicht konsequent kompensiert werden können. Dem muss entgegengewirkt werden.

Die Verfügbarkeit qualifizierter Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ist für den Erfolg unseres Unternehmens von entscheidender Bedeutung. Wir sind uns bewusst, dass der Markt für Fachkräfte aufgrund des demografischen Wandels und anderer Faktoren zunehmend knapp wird. Dieser Mangel an geeignetem Personal stellt für uns ein Risiko dar. Um diesem Risiko zu begegnen, setzen wir auf eine umfassende Personalstrategie. Wir fördern die Ausbildung und Entwicklung unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und bieten attraktive Arbeitsbedingungen, um ihre Loyalität und Motivation zu erhöhen. Zudem sind wir bestrebt, unsere Arbeitgebermarke zu stärken und potenzielle Bewerberinnen und Bewerber auf uns aufmerksam zu machen. Wir werden die Entwicklungen auf dem Arbeitsmarkt daher weiterhin aufmerksam beobachten und unsere Personalstrategie entsprechend anpassen.

Prognose

Positiv stimmen uns die ersten Monate des Geschäftsjahres 2024. Trotz der politisch unsicheren Situation und des fortwährenden Ukrainekrieges stellen wir weiterhin eine hohe Nachfrage nach IT Bedarfen und Projekten fest. Wir stellen aber auch fest, dass aufgrund der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung zunehmend Unternehmen dazu tendieren, IT-Projekte zurückstellen.

Insgesamt ist aber immer noch eine gute Nachfrage nach IT-Bedarfen und Projekten zu verzeichnen. Durch den Weg in die Cloud und die Abkündigung von SAP ECC erhält die Branche einen massiven Rückenwind. Der Strategiewechsel auf SAP S/4 HANA bringt Sicherheit und Wachstumspotenzial zugleich. Vor diesem Hintergrund gehen wir für 2024 von einer Steigerung unserer Umsatzerlöse von ca. 10% aus.

 

Albstadt, im Oktober 2024

Moritz Stingel

Reinhard Stingel

Dr. Roger Kehl

BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023

STINGEL CONSULTING GMBH, ALBSTADT

AKTIVA

31.12.2023
EUR
31.12.2022
TEUR
A. ANLAGEVERMÖGEN 331.626,00 359
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 8.916,00 14
II. Sachanlagen 61.460,00 84
III. Finanzanlagen 261.250,00 261
B. UMLAUFVERMÖGEN 11.650.235,42 9.838
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 8.862.515,20 8.500
II. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 2.787.720,22 1.338
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 54.606,34 30
12.036.467,76 10.227

PASSIVA

31.12.2023
EUR
31.12.2022
TEUR
A. EIGENKAPITAL 3.785.512,91 1.931
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25
II. Bilanzgewinn 3.760.512,91 1.906
B. RÜCKSTELLUNGEN 1.197.260,96 736
C. VERBINDLICHKEITEN 7.047.162,64 7.560
D. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 6.531,25 0
12.036.467,76 10.227

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

2023
EUR
2022
TEUR
1. Rohergebnis 7.158.545,97 6.680
2. Personalaufwand -2.593.246,54 -2.366
a) Löhne und Gehälter -2.293.995,36 -2.120
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -299.251,18 -246
3. Abschreibungen -42.573,22 -36
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -42.573,22 -36
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen -433.380,28 -359
5. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 57.671,39 45
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -2.966,42 -9
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -1.140.809,42 -1.094
8. Ergebnis nach Steuern 3.003.241,48 2.861
9. Sonstige Steuern -1.789,00 -3
10. Aufgrund eines stillen Beteiligungsvertrages abgeführte Gewinne -146.590,58 -145
11. Jahresüberschuss 2.854.861,90 2.713
12. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 1.905.651,01 193
13. Ergebnisverwendung -1.000.000,00 -1.000
14. Bilanzgewinn 3.760.512,91 1.906

ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

STINGEL CONSULTING GMBH, ALBSTADT

I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Die STINGEL CONSULTING GmbH hat ihren Sitz in Albstadt und ist in das Handelsregister beim Amtsgericht Stuttgart unter der Nummer HRB 745234 eingetragen.

Aufgrund der Größenmerkmale des § 267 Abs. 2 HGB erfolgt die Einordnung als mittelgroße Kapitalgesellschaft.

Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der Gliederungs-, Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften wurden die Regelungen des GmbH-Gesetzes beachtet.

Der Jahresabschluss wurde entsprechend den Gliederungsvorschriften der §§ 266 ff. HGB aufgestellt.

II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungsmethoden

Der vorliegende Jahresabschluss ist nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches und den ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt.

Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Die Posten der Aktivseite sind nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen verrechnet worden.

Bewertungsmethoden

Die Wertansätze der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres stimmen mit denen der Schlussbilanz des vorangegangenen Geschäftsjahres überein. Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen. Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet.

Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt worden, selbst wenn diese erst zwischen Abschlussstichtag und der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind.

Gewinne sind nur berücksichtigt worden, wenn sie bis zum Abschlussstichtag realisiert wurden. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig vom Zeitpunkt der Zahlung berücksichtigt worden.

Einzelne Posten wurden wie folgt bewertet:

a) Anlagevermögen

Das Anlagevermögen weist nur Gegenstände aus, die dazu bestimmt sind, dem Geschäftsbetrieb dauernd zu dienen.

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden mit den Anschaffungskosten vermindert um die planmäßigen Abschreibungen bewertet. Als Nutzungsdauer wird bei Software drei Jahre unterstellt.

Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens wurden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet. Grundlage der planmäßigen Abschreibung war die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes. Die Abschreibungen wurden beim beweglichen Anlagevermögen sowohl degressiv als auch linear vorgenommen. Der Übergang von der degressiven zur linearen Abschreibung erfolgte in den Fällen, in denen dies zu einer höheren Jahresabschreibung führte. Die Nutzungsdauer des Sachanlagevermögens beträgt zwischen einem und 13 Jahren.

Im Abschlussjahr wurden die Anschaffungskosten beweglicher Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens bis zu einem Wert von EUR 800,00 im Jahr des Zugangs im Aufwand berücksichtigt.

b) Umlaufvermögen

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden grundsätzlich mit dem Nennbetrag angesetzt. Die Risiken im Forderungsbestand sind angemessen berücksichtigt worden. Es wurden Pauschalwertberichtigungen gebildet.

c) Liquide Mittel

Die liquiden Mittel sind zum Nominalwert angesetzt.

d) Rückstellungen

Die Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr werden abgezinst.

e) Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten wurden zu ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Sofern die Tageswerte über den Erfüllungsbeträgen lagen, wurden die Verbindlichkeiten zum höheren Tageswert angesetzt.

III. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz

1. Einzelposten des Anlagevermögens

Die Bruttoentwicklung des Anlagevermögens ist als Anlage zum Anhang dargestellt. Ausgegangen wird von den gesamten Anschaffungs- und Herstellungskosten und der Summe der kumulierten Abschreibungen. Hieraus ergeben sich auch die Abschreibungen des Geschäftsjahres (§ 268 Abs. 2 HGB).

Anschaffungs-/Herstellungskosten
1.1.2023
EUR
Zugänge
EUR
Umbuchungen
EUR
Abgänge
EUR
31.12.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 14.590,00 0,00 0,00 0,00 14.590,00
0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 202.856,61 15.464,22 0,00 0,00 218.320,83
0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
III. Finanzanlagen
Beteiligungen 261.250,00 0,00 0,00 0,00 261.250,00
0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Kumulierte Abschreibungen
1.1.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
31.12.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 811,00 4.863,00 0,00 5.674,00
811,00 4.863,00 0,00 5.674,00
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 119.150,61 37.710,22 0,00 156.860,83
119.150,61 37.710,22 0,00 156.860,83
III. Finanzanlagen
Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00
119.961,61 42.573,22 0,00 162.534,83
Buchwerte
31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 8.916,00 13.779,00
8.916,00 13.779,00
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 61.460,00 83.706,00
61.460,00 83.706,00
III. Finanzanlagen
Beteiligungen 261.250,00 261.250,00
261.250,00 261.250,00
-162.534,83 -119.961,61

2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Laufzeit von bis zu einem Jahr.

3. Eigenkapital

Die Bilanz wurde unter teilweiser Verwendung des Jahresergebnisses aufgestellt. Der in den Posten "Bilanzgewinn" einbezogene Gewinnvortrag beläuft sich auf EUR 1.932.939,96 (§ 268 Abs. 1 HGB).

4. Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen entfallen im Wesentlichen auf Rückstellungen für Personalkosten sowie Rückstellungen für die Erstellung und Prüfung des Jahresabschlusses, Urlaubs- und Überstundenansprüche sowie Aufbewahrungspflichten.

5. Verbindlichkeiten

Nachstehend sind die Verbindlichkeiten der Gesellschaft zusammenhängend nach Aufbau und Restlaufzeiten dargestellt.

Verbindlichkeitenspiegel zum 31. Dezember 2023

Verbindlichkeiten Gesamt davon Restlaufzeiten
EUR unter 1 Jahr
EUR
1 - 5 Jahre
EUR
über 5 Jahre
EUR
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 5.888.094,33 5.888.094,33 0,00 0,00
Vorjahr 5.870.163,31 5.870.163,31 0,00 0,00
2. Sonstige Verbindlichkeiten 1.159.068,31 759.068,31 0,00 400.000,00
Vorjahr 1.690.710,15 1.290.710,15 0,00 400.000,00
Summe 7.047.162,64 6.647.162,64 0,00 400.000,00
Vorjahr 7.560.873,46 7.160.873,46 0,00 400.000,00

1.

2.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind durch Eigentumsvorbehalt besichert.

In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von TEUR 310 (Vj. TEUR 720) sowie Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von TEUR 2 (Vj. TEUR 2) enthalten.

6. Haftungsverhältnisse

Haftungsverhältnisse nach § 251 HGB bestehen zum 31. Dezember 2023 nicht.

7. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Sonstige finanzielle Verpflichtungen die nicht in der Bilanz erscheinen und auch nicht nach § 251 HGB anzugeben sind, bestehen für:

Jährliche Verpflichtung
TEUR
Miete Immobilien 64
Kfz-Leasing 23
87

IV. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde gemäß § 275 Abs. 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

1. Sonstige betriebliche Erträge

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 27 (Vj. TEUR 8) enthalten.

2. Personalaufwand

In den sozialen Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung sind Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von TEUR 11 (Vj. TEUR 10) enthalten.

3. Sonstige betriebliche Aufwendungen

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 9 (Vj. TEUR 6) enthalten.

4. Ergebnisverwendung

Der Gesellschafterversammlung wird vorgeschlagen, den Bilanzgewinn in Höhe von EUR 3.760.512,91 (Gewinnvortrag EUR 1.905.651,01 und Jahresüberschuss EUR 2.854.861,90 abzüglich Vorabausschüttung EUR 1.000.000,00) auf neue Rechnung vorzutragen.

V. Sonstige Pflichtangaben

Geschäftsführer im Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023 waren:

Herr Moritz Stingel, Master of Science

Herr Reinhard Stingel, Dipl. Informatiker (FH)

Beide sind berechtigt, die Gesellschaft jeweils einzeln zu vertreten.

Die Angabe der Vergütung der Geschäftsführung unterbleibt gem. § 286 Abs. 4 HGB.

Die Pflichtangabe nach § 285 Nr. 7 i.V.m. § 267 Abs. 5 HGB betrifft 26 Arbeitnehmer.

VI. Nachtragsbericht

Ab dem 1. September 2024 firmiert die Gesellschaft unter teamative Germany GmbH.

Am 12. September 2024 wurde Herr Dr. Roger Kehl als weiterer Geschäftsführer ins Handelsregister eingetragen.

Darüber hinaus sind keine weiteren Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Abschluss des Geschäftsjahres 2023 eingetreten.

 

Albstadt, den 25. Oktober 2024

Die Geschäftsführer

Moritz Stingel

Reinhard Stingel

Dr. Roger Kehl

Der Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers bezieht sich auf den Jahresabschluss in der aufgestellten Form. Die Offenlegung erfolgt in verkürzter Form gemäß §§ 325 ff. HGB.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die STINGEL CONSULTING GmbH, Albstadt

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der STINGEL CONSULTING GmbH, Albstadt, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der STINGEL CONSULTING GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Balingen, den 25. Oktober 2024

BANSBACH GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

Haldenwang, Wirtschaftsprüfer

Daebel, Wirtschaftsprüfer

Die Gesellschafterversammlung hat den Jahresabschluss am 10.Dezember 2024 festgestellt.

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