GEWAG Wohnungsaktiengesellschaft Remscheid
Bismarckstraße 23, 42853 Remscheid, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Rafael Herburg seit 15.7.2022 | Prokura |
Wiltrud Willing seit 15.7.2022 | Prokura |
Oliver Gabrian seit 26.7.2019 | Vorstandsmitglied |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
GEWAG Wohnungsaktiengesellschaft RemscheidRemscheidJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.20231. Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktivseite
Passivseite
2. Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
Anhang des Jahresabschlusses 2023der GEWAG Wohnungsaktiengesellschaft RemscheidA. Allgemeine Angaben Die Gesellschaft firmiert unter dem Namen GEWAG Wohnungsaktiengesellschaft Remscheid. Sie hat ihren Sitz in Remscheid und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Wuppertal (HRB Nr. 10993). Die Erstellung des Jahresabschlusses erfolgte nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches unter Beachtung der Vorschriften des Aktiengesetzes. Die Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung richtet sich nach der Verordnung über Formblätter für die Gliederung des Jahresabschlusses von Wohnungsunternehmen in der jeweils gültigen Fassung. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. B. Erläuterungen zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bei der Aufstellung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung wurden unverändert folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewandt: Immaterielle Vermögensgegenstände Die Bewertung der entgeltlich erworbenen Lizenzen und EDV-Anwenderprogramme erfolgt zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger linearer Abschreibung entsprechend der voraussichtlichen Nutzungsdauer von 3 bis 5 Jahren. Abschreibungen auf Zugänge erfolgen zeitanteilig. Sachanlagen Das Sachanlagevermögen ist zu den Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich planmäßiger sowie gegebenenfalls erforderlicher außerplanmäßiger Abschreibungen bewertet. Für die Sachanlagenzugänge sind als Anschaffungs- oder Herstellungskosten die Fremdkosten angesetzt. Zusätzlich sind Kosten für technische und kaufmännische Eigenleistungen (eigene Architekten- und Verwaltungsleistungen) erfasst. Die Eigenleistungen sind zu Vollkosten bewertet. Fremdkapitalzinsen während der Bauzeit werden nicht aktiviert. Die planmäßigen Abschreibungen auf Wohngebäude und Garagenanlagen werden auf der Grundlage einer Gesamtnutzungsdauer von 50 bis 57 Jahren linear ermittelt. Geschäftsbauten, Kindertagesstätten und in den Jahren 1995 bis 1998 erworbene Wohnanlagen (Baujahre 1898 bis 1930) werden auf der Grundlage einer Gesamtnutzungsdauer von 30 bis 40 Jahren linear abgeschrieben. Für das im Jahr 2004 bezogene Dienstleistungszentrum und das im Jahr 2014 bezogene interkulturelle und interreligiöse Zentrum "Neue Mitte Honsberg" wird eine Gesamtnutzungsdauer von 50 Jahren angenommen. Während der Gesamtnutzungsdauer aktivierte Kosten für Umbauten mit umfassender Modernisierung werden, soweit die buchmäßige Restnutzungsdauer den tatsächlichen Verhältnissen nach Modernisierung nicht mehr entspricht, über eine neu festgesetzte Restnutzungsdauer von 25 Jahren (bis 1997) und seit 1998 über eine neu festgesetzte Restnutzungsdauer von 50 Jahren abgeschrieben. Die Abschreibungen auf Zugänge im Geschäftsjahr erfolgen zeitanteilig. Technische Anlagen und Maschinen sowie andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung werden linear nach Maßgabe der in den steuerlichen AfA-Tabellen veröffentlichten Nutzungsdauer von 3 bis 20 Jahren abgeschrieben. Abschreibungen auf Zugänge erfolgen zeitanteilig. Vermögensgegenstände mit Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bis netto 250,00 € werden im Zugangsjahr in voller Höhe als Aufwand verrechnet. Im Berichtsjahr wurden außerplanmäßige Abschreibungen auf nicht mehr verwertbare Betriebs- und Geschäftsausstattungen in Höhe von 2.717,00 € (Vorjahr: 0,00 €) vorgenommen. Bei denjenigen Vermögensgegenständen, bei denen in der Vergangenheit eine außerplanmäßige Abschreibung vorgenommen worden ist, bestand im Geschäftsjahr 2023 kein Wertaufholungsgebot. Finanzanlagen Die Finanzanlagen sind in voller Höhe abgeschrieben. Unfertige Leistungen Die noch nicht abgerechneten umlagefähigen Betriebskosten sind abzüglich der auf Leerstände entfallenden Anteile angesetzt. Andere Vorräte Die ausgewiesenen Brennstoffvorräte sind mit den Anschaffungskosten nach dem FiFo-Verfahren bewertet. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen sind grundsätzlich zu Nominalwerten angesetzt. Ausfallrisiken wurde durch Abschreibungen Rechnung getragen. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten Die liquiden Mittel sind zu Nennwerten angesetzt. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten werden Ausgaben ausgewiesen, die Aufwand nach dem Bilanzstichtag darstellen. Gezeichnetes Kapital Der am 31. Dezember 2023 im Handelsregister eingetragene Betrag des gezeichneten Kapitals beträgt 3.525.000,00 €. Rückstellungen Sie wurden entsprechend § 249 Abs. 1 HGB für ungewisse Verbindlichkeiten gebildet. Bei der Rückstellungsbewertung werden zukünftige Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Sonstige Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr bestehen nicht. Die Pensionen wurden aufgrund eines versicherungsmathematischen Gutachtens auf Basis der "Projected-Unit-Credit-Methode" mit dem Barwert unter Zugrundelegung eines durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen 10 Geschäftsjahren von 1,82 % p.a. (Vorjahr: 1,78 % p.a.) unter Berücksichtigung individueller Restlaufzeiten nach den "Richttafeln 2018 G" von Klaus Heubeck bewertet. Die Rentendynamik wurde mit 2,5 % p.a. berücksichtigt. Der Unterschiedsbetrag zwischen dem Ansatz der Rückstellungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen 10 Geschäftsjahren und dem Ansatz der Rückstellungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen 7 Geschäftsjahren beträgt 31.661,00 € (Vorjahr: 147.530,00 €). Verbindlichkeiten Sie sind einschließlich der geflossenen Aufwendungsdarlehen zum Erfüllungsbetrag passiviert. Passive Rechnungsabgrenzungsposten Als passive Rechnungsabgrenzungsposten werden im Wesentlichen Tilgungsnachlässe der NRW-BANK abgegrenzt und über die Dauer der Miet- und Belegungsbindung ratierlich erfolgswirksam aufgelöst. Latente Steuern In der folgenden Tabelle sind diejenigen Bilanzposten aufgeführt, bei denen zwischen handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen Unterschiede bestehen. Die Ermittlung der latenten Steuern erfolgt auf Basis eines kombinierten Ertragsteuersatzes der Gesellschaft von unverändert 32,98 %. Der kombinierte Ertragsteuersatz umfasst Körperschaftsteuer einschließlich Solidaritätszuschlag und Gewerbesteuer:
Aus den Differenzen ergeben sich aktive Überhänge. Aufgrund der Inanspruchnahme des Wahlrechts des § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB werden aktive latente Steuern nicht angesetzt. C. Erläuterungen zur Bilanz und zur Gewinn- und Verlustrechnung I. Bilanz 1. Die Entwicklung des Anlagevermögens (Anlagenspiegel) ist in der Anlage 1 dargestellt. 2. Der Posten "Unfertige Leistungen" (11.186.414,68 €) betrifft noch nicht abgerechnete Betriebs- und Heizkosten. 3. Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr bestanden - wie auch im Vorjahr - nicht. 4. Im Posten "Sonstige Vermögensgegenstände" sind keine Beträge größeren Umfangs enthalten, die erst nach dem Abschlussstichtag rechtlich entstehen. 5. Rücklagenspiegel:
6. Für Verpflichtungen aus zugesagten Pensionen wurden Rückstellungen in vollem Umfang gebildet. 7. In den "Sonstigen Rückstellungen" sind folgende Rückstellungen mit einem nicht unerheblichen Umfang enthalten:
8. In den Verbindlichkeiten sind keine Beträge größeren Umfangs enthalten, die erst nach dem Abschlussstichtag rechtlich entstehen. 9. Die Fristigkeiten der Verbindlichkeiten sowie die zur Sicherheit gewährten Grundpfandrechte und Bürgschaften sind in der Anlage 2 (Verbindlichkeitenspiegel) dargestellt. II. Gewinn- und Verlustrechnung In den Posten der Gewinn- und Verlustrechnung sind folgende wesentliche periodenfremde bzw. außergewöhnliche Erträge und Aufwendungen enthalten:
Der Posten "Steuern vom Einkommen und vom Ertrag" setzt sich wie folgt zusammen:
D. Sonstige Angaben 1. Zu den in der Bilanz nicht ausgewiesenen oder vermerkten finanziellen Verpflichtungen, die nach § 285 Nr. 3a HGB für die Beurteilung der Finanzlage von Bedeutung sind, bemerken wir:
Wesentliche außerbilanzielle Geschäfte wurden nicht getätigt. 2. Die Gesellschaft besitzt keine Kapitalanteile im Sinne des § 271 Abs. 1 HGB an anderen Unternehmen. 3. Die Zahl der im Geschäftsjahr durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer betrug:
Im Geschäftsjahr 2023 wurden durchschnittlich 2,50 Auszubildende beschäftigt. Ferner waren durchschnittlich 6 geringfügig Beschäftigte bei der Gesellschaft tätig. 4. Gesamtbezüge
c) Zuständig für die Festlegung der Struktur und der Höhe der Vergütung des Vorstandes ist der Aufsichtsrat. Die Vergütung des Vorstandes setzt sich für das Geschäftsjahr 2023 aus folgenden Komponenten zusammen:
Die GEWAG stellt dem Vorstand als Nebenleistungen einen Dienstwagen zur Verfügung und unterhält eine Unfallversicherung sowie eine D & O-Versicherung. Ein Selbstbehalt von mindestens 10 % des Schadens bis mindestens zur Höhe des Eineinhalbfachen der festen jährlichen Vergütung des Vorstandes wurde im Sinne von § 93 Abs. 2 Satz 3 AktG, wie vom VorstAG verlangt, im Hinblick auf die Haftung des Vorstandes vereinbart. Die Festvergütung für Herrn Gabrian belief sich im Geschäftsjahr 2023 auf 215.986,80 €, die Summe der Nebenleistungen auf 20.658,02 €. Eine Pensionszusage besteht nicht. 5. Pensionsverpflichtungen für frühere Mitglieder des Geschäftsführungsorgans und ihre Hinterbliebenen: Für laufende Pensionen sind Rückstellungen mit 3.326.097,00 € gebildet. 6. Es wurden keine Haftungsverhältnisse zugunsten des Vorstandes oder des Aufsichtsrates eingegangen. 7. Die mit nahestehenden Personen und Unternehmen getätigten Geschäfte fanden zu marktüblichen Bedingungen statt. 8. Für die Mitarbeiter besteht eine zusätzliche Altersversorgung durch die Mitgliedschaft der Gesellschaft bei der Rheinische Versorgungskassen, Köln. Die Höhe des derzeitigen Umlagensatzes beträgt 4,25 % zuzüglich 3,5 % Sanierungsgeld. Die Summe der umlagepflichtigen Gehälter betrug im Geschäftsjahr 2.582 T€. 9. Vorstand
10. Mitglieder des Aufsichtsrates und deren Bezüge
E. Weitere Angaben 1. Die Honorare des Abschlussprüfers entfallen mit 59 T€ auf Prüfungskosten des Jahresabschlusses und mit 8 T€ auf Steuerberatungsleistungen. 2. Nachtragsbericht Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Abschlussstichtag bis zur Berichterstellung haben sich nicht ergeben. 3. Gezeichnetes Kapital Der im Handelsregister eingetragene Betrag des Grundkapitals der Gesellschaft beträgt am 31. Dezember 2023 unverändert gegenüber dem Vorjahr 3.525.000,00 €. Die auf den Namen lautenden Aktien des Grundkapitals in Höhe von 3.525.000,00 € sind gestückelt in 68.850 nennwertlose Stückaktien. 4. Der Gesellschaft ist das Bestehen von Beteiligungen, die nach § 20 Abs. 1 und Abs. 4 des Aktiengesetzes bestehen, mitgeteilt worden. Hierbei handelt es sich um eine Beteiligung der Stadtwerke Remscheid GmbH nach § 20 Abs. 1 AktG mit einem Anteil von 33,95 % und eine Beteiligung der Stadtgemeinde Remscheid nach § 20 Abs. 4 AktG mit einem Anteil von 50,38 % am Grundkapital der Gesellschaft. 5. Ergebnisverwendung Der Vorstand schlägt vor, den im Jahresabschluss ausgewiesenen Bilanzgewinn wie folgt zu verwenden:
Remscheid, 28. März 2024 GEWAG
Vorstand Entwicklung des Anlagevermögens
Die Fristigkeiten der Verbindlichkeiten sowie die zur Sicherheit gewährten Pfandrechte o. ä. stellen sich wie folgt dar (Vorjahreszahlen unterlegt):
Lagebericht 2023der GEWAG Wohnungsaktiengesellschaft RemscheidGliederung Lagebericht 2023 1. Gegenstand des Unternehmens 2. Geschäftsverlauf 2.1. Wirtschaftliche Rahmenbedingungen 2.2. Bestandsentwicklung 2.3. Neubau, Modernisierung und Instandhaltung 2.4. Fluktuation und Kündigungsgründe 2.5. Vermietungsleistung 2.6. Miete und Betriebskosten 2.7. Betreuungstätigkeit 2.8. Personalentwicklung 2.9. Verwaltungskosten 3. Darstellung der Lage 3.1. Ertragslage 3.2. Vermögens-/Finanzlage 3.3. Finanzielle Leistungsindikatoren 4. Nicht finanzielle Leistungsindikatoren 4.1. Umweltbelange 4.2. Auszubildende 4.3. Besondere Wohnangebote 4.4. Unterstützung sozialer Projekte und Kooperationen 5. Frauenanteil in Führungspositionen und im Aufsichtsrat 6. Risiko- und Chancenbericht 6.1. Risiken der künftigen Entwicklung 6.2. Chancen der künftigen Entwicklung 7. Prognosebericht 8. Berichterstattung zur öffentlichen Zwecksetzung 9. Abhängigkeitsbericht nach § 312 AktG 1. Gegenstand des Unternehmens Vorrangige Aufgabe der Gesellschaft ist es, breiten Schichten der Bevölkerung eine sichere und sozial verantwortbare Wohnungsversorgung zu bieten. Die Gesellschaft errichtet, betreut, bewirtschaftet und verwaltet Bauten in allen Rechts- und Nutzungsformen, darunter Eigenheime und Eigentumswohnungen. Sie kann außerdem alle im Bereich der Wohnungswirtschaft, des Städtebaus und der Infrastruktur anfallenden Aufgaben übernehmen und stellt Gemeinschaftsanlagen und Folgeeinrichtungen, Läden und Gewerbebauten sowie soziale, wirtschaftliche und kulturelle Einrichtungen und Dienstleistungen bereit. Die Gesellschaft handelt dabei gemeinwohlorientiert. 2. Geschäftsverlauf 2.1. Wirtschaftliche Rahmenbedingungen Die wirtschaftliche Lage in Deutschland In einem nach wie vor durch Krisen geprägtem Umfeld kam die gesamtwirtschaftliche Entwicklung im Jahr 2023 ins Stocken. Zwar stiegen die Lohneinkommen im Vergleich zum Vorjahr schneller an und die Inflation war ebenfalls rückläufig, jedoch blieb die Erholung beim privaten Konsum bislang aus. Immobilienmarkt Deutschland Die Entwicklung der Baufertigstellungen ist im Jahr 2023 mit 255.000 Wohnungen weiter rückläufig und entfernt sich immer deutlicher vom Ziel der Bundesregierung jährlich 400.000 Wohnungen pro Jahr neu zu errichten. Grund hierfür sind die weiterhin hohen Bauzinsen, der historische Preisanstieg bei den Bauleistungen und eine durch die Haushaltslage bedingte Unklarheit bezüglich der geltenden Förderkonditionen. Im Vergleich zum Vorjahr, in dem die Baupreise im Jahresmittel noch um 16,4 % gestiegen waren, lag die Preissteigerung im Jahr 2023 bei 8,5 %. Im Q4 2023 stiegen die Preise noch um 4,3 % und näherten sich das erste Mal seit mehr als drei Jahren wieder der allgemeinen Inflationsrate an, welche im Dezember 2023 bei 5,9 % lag. Die Bauinvestitionen sanken im Jahr 2023 preisbereinigt um 2,1 %, was auch auf die hohen Baupreise, und die gestiegenen Bauzinsen zurückzuführen ist. Insgesamt flossen rund 300 Milliarden EUR in Neubau und Modernisierung, was einem Rückgang der Investitionen um knapp 49 Milliarden EUR im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Insgesamt sind im Jahr 2023 rund 26,6 % weniger Wohnungen bewilligt worden als noch im Vorjahr, nur rund 47.000 Wohnungen im Bereich Neubau von Mehrfamilienhäusern. Damit ist zum zweiten Mal in Folge ein Einbruch der Baugenehmigungen zu verzeichnen. Es ist davon auszugehen, dass die Investitionen bei Wohnbauten, bei gleichbleibender Förderkulisse, im Jahr 2024 noch einmal deutlich zurückgehen werden und erst im Jahr 2025 allmählich eine Trendwende zu wieder wachsenden Wohnungsbauinvestitionen eingeleitet wird. Regionaler Wohnungsmarkt Die Verschiebung von Angebot und Nachfrage nach Mietwohnungen hat sich im Jahr 2023 in etwa auf Vorjahresniveau stabilisiert. Im Bereich der bezahlbaren Familienwohnungen, übersteigt die Nachfrage das Angebot deutlich, Wohnungen in gutem Zustand finden in der Regel zügig neue Mieter. Zahlreiche Wohnungen in Remscheid sind in einem nicht mehr zeitgemäßen Zustand und sind modernisierungsbedürftig, hier gibt es noch Leerstände. Die Nachfrage nach modernisierten Wohnungen übersteigt auch im zurückliegenden Geschäftsjahr deutlich das Angebot. Die Mieter sind gerne bereit, einen angemessenen höheren Mietpreis für diese wieder an den Markt gebrachten, zeitgemäßen und energetisch ertüchtigten Wohnungen zu bezahlen. 2.2. Bestandsentwicklung Zum 31.12.2023 besitzt die GEWAG 6.082 Wohnungen (Vorjahr: 6.088), 81 (Vorjahr: 82) gewerbliche Einheiten sowie 1.973 (Vorjahr: 1.955) Garagen bzw. Stellplätze mit einer gesamten Wohn- und Nutzfläche von rund 424.316 m 2 (Vorjahr: rund 424.143 m 2 ).
Entwicklung der Bestände 2023
2.3. Neubau, Modernisierung und Instandhaltung Neubau Der Neubau des eigengenutzten Bürogebäudes Bismarckstraße 23 wurde fertiggestellt und bezogen. Hierfür sind im Jahr 2023 Herstellungskosten in Höhe von 3.226 T€ angefallen. Modernisierung Auch im Jahr 2023 wurde die Sanierung "Klimaschutzsiedlung Alte Vömix" planmäßig in einem weiteren Bauabschnitt fortgeführt. Insgesamt wurden hier 2023 3.895 T€ investiert. 12 Wohnungen wurden mit Landesmitteln öffentlich gefördert und unterliegen einer sozialen Bindung. Auch die Quartiersentwicklung am Hasenberg wurde wie geplant weiter fortgeführt. Hier hat die GEWAG im Geschäftsjahr 2023 481 T€ in die energetische Modernisierung investiert. Großinstandhaltung Für die Großinstandhaltung wurden im abgeschlossenen Geschäftsjahr rund 3.003 T€ (Vorjahr: 1.475 T€) aufgewendet. Einzelmodernisierung Im Rahmen von Mieterwechseln wurden 348 Wohnungen mit einem Investitionsvolumen von rund 3.279 T€ (Vorjahr: 3.196 T€) saniert und instandgesetzt. Dabei hat das Unternehmen unter anderem Elektroanlagen erneuert und modernisiert, Thermen ausgetauscht, Bodenbeläge und Türen erneuert und neue Bäder eingebaut. Laufende Instandhaltung Für die laufende Instandhaltung gab die GEWAG 2.795 T€ (Vorjahr: 2.987 T€) aus. Investitionen in Photovoltaikanlagen Im abgeschlossenen Geschäftsjahr hat die GEWAG 335 T€ in Photovoltaikanlagen zur Erzeugung von Mieterstrom investiert. Insgesamt wurden Photovoltaikanlagen mit einer Gesamtleistung von rund 315 kWp installiert. Investition in die Bestände Insgesamt investierte das Unternehmen in die Erhaltung und Modernisierung der Bestände ohne Neubau zuzüglich verrechneter Personal- und Sachaufwendungen und abzüglich Versicherungs- und Mietererstattungen rund 15.254 T€, das entspricht 35,95 €/m 2 /a Wohn- und Nutzfläche, davon waren 9.941 T€ Aufwand, 5.313 T€ wurden aktiviert. Außerdem hat die GEWAG in die Erhaltung ihrer 4 Heizwerke, mit denen sowohl eigene als auch Häuser Dritter versorgt werden, 192 T€ aufgewendet. Investitionen (ohne verrechnete Personal- und Sachaufwendungen)
2.4. Fluktuation und Kündigungsgründe Im Berichtsjahr gab es 397 Wohnungswechsel (Vorjahr: 443). Die Fluktuationsrate über den Gesamtbestand betrug 6,4 % (Vorjahr: 7,3 %). Dabei blieben 36 Mietparteien (9,0 %) dem Unternehmen treu und zogen innerhalb des Bestandes der GEWAG um. Die Hauptgründe für einen Wohnungswechsel waren auch im Jahr 2023 mit 116 Fällen der altersbedingte Umzug in ein Heim bzw. der Tod des Mieters. Die durchschnittliche Wohndauer im GEWAG-Bestand betrug rund 11 Jahre. 2.5. Vermietungsleistung Im Jahr 2023 schloss die GEWAG insgesamt 444 Mietverträge ab. Der vertriebsbedingte Leerstand sank von 68 Wohnungen zum 31.12.2022 auf 35 Wohnungen zum 31.12.2023, das entspricht einer vertriebsbedingten Leerstandquote von 0,6 %. Wegen geplanter Modernisierung, Sanierungsbedarf und Verkauf standen zum Jahresende 242 Wohnungen maßnahmebedingt leer. Die Leerstandsquote sank weiter insbesondere durch Neuvermietung nach Kernsanierung und betrug zum Jahresende 4,6 % (Vorjahr: 5,4 %).
2.6. Miete und Betriebskosten Im Jahr 2023 stieg die Nettokaltmiete weiter moderat auf durchschnittlich 5,71 €/m 2 /Mt. an (Vorjahr: 5,64 €/m 2 /Mt.). Die Steigerung resultiert im Wesentlichen aus Mietanpassungen bei Neuvermietung. Die Betriebskosten lagen durchschnittlich bei 2,42 €/m 2 /Mt. (Vorjahr: 2,21 €/m 2 /Mt.). 2.7. Betreuungstätigkeit Zum 31.12.2023 verwaltet die Gesellschaft für die Stadt Remscheid 63 Wohnungen, 7 Gewerbeeinheiten sowie 5 Garagen. Die verbliebenen Hausverwaltungen wurden zum Ende des Geschäftsjahres 2023 planmäßig beendet. Die Umsatzerlöse aus der Betreuungstätigkeit betrugen im abgeschlossenen Geschäftsjahr 47.045,04 € (Vorjahr: 82.576,97 €). 2.8. Personal Die Gesellschaft beschäftigte zum 31.12.2023 insgesamt 45 Mitarbeiter, davon 35 in Vollzeit und 10 in Teilzeit sowie zusätzlich 2 Auszubildende und 5 geringfügig Beschäftigte. Das Vollzeitäquivalent in der Gesellschaft beträgt 42,7 (Vorjahr: 42,4) Mitarbeiterkapazitäten. 2.9. Verwaltungskosten Im Berichtsjahr betrugen die Verwaltungskosten je Wohnung und Bewirtschaftungseinheit rund 654,00 € (Vorjahr: rund 589,00 €). 3. Darstellung der Lage 3.1. Ertragslage Zur Darstellung der Ertragslage haben wir in der nachfolgenden Übersicht eine nach betriebswirtschaftlichen Gesichtspunkten unter Berücksichtigung der Betriebsabrechnung gegliederte Ergebnisrechnung aus der Gewinn- und Verlustrechnung abgeleitet:
Der Vorstand hatte für das Geschäftsjahr 2023 mit einem Jahresüberschuss von 3.928 T€ gerechnet. Die Planabweichung von insgesamt 965 T€ zum tatsächlich erzielten Jahresüberschuss in Höhe von 4.893 T€ resultiert im Wesentlichen aus höheren Vermietungserlösen bedingt durch eine verbesserte Vermietungsleistung und erzielten Erträgen aus Anlagenverkäufen. Das im Jahr 2023 um insgesamt 1.523 T€ geringere Betriebsergebnis ergibt sich vor allem aus dem Bereich der Hausbewirtschaftung, der mit einem um 1.389 T€ niedrigeren Ergebnis von 4.430 T€ abschließt. Die Ergebnisverminderung ergibt sich im Wesentlichen aus gestiegenen Instandhaltungskosten (1.694 T€) und höheren Abschreibungen (118 T€), denen vornehmlich höhere Sollmieten (338 T€) gegenüberstehen. Die GEWAG erzielte im Berichtsjahr einen Jahresüberschuss von 4.893 T€, der sich neben dem operativen Ergebnis von 4.410 T€ aus dem neutralen Ergebnis von 531 T€, dem negativen Finanzergebnis von 91 T€ und Ertragsteuererträgen von 43 T€ zusammensetzt. Der Vorstand hat für 2024 einen Wirtschaftsplan aufgestellt. Danach wird für das Geschäftsjahr 2024 mit einem Jahresüberschuss von 2.212 T€ gerechnet. Die Ausgaben für die bauliche Instandhaltung sind im Wirtschaftsplan 2024 mit 11.323 T€ angesetzt. 3.2. Vermögens- und Finanzlage Vermögenslage Die Bilanzsumme der GEWAG hat sich gegenüber dem Vorjahr um 2.999 T€ auf 236.753 T€ erhöht. Die Sachanlagen, die vor allem bebaute Grundstücke beinhalten, haben sich um 3.296 T€ erhöht. Den Investitionen von 9.772 T€ einschließlich aktivierter Eigenleistungen von 303 T€ stehen planmäßige Abschreibungen von 5.897 T€, Abgänge durch Investitionszuschüsse für erworbene Photovoltaikanlagen und dazugehörige Batteriespeicher von 45 T€ sowie Abgänge durch Verkauf von 534 T€ gegenüber. Die Investitionen entfallen auf:
Bei den unfertigen Leistungen (11.186 T€) handelt es sich um mit Mietern bzw. mit Dritten noch nicht abgerechnete Betriebskosten. Diesen stehen erhaltene Anzahlungen in Höhe von 12.242 T€ gegenüber. Das langfristige Eigenkapital erhöhte sich aufgrund des nicht zur Ausschüttung vorgesehenen Teils des Jahresüberschusses um 4.392 T€. Die langfristige Eigenkapitalquote beläuft sich auf rund 31,4 % (Vorjahr: rund 30,0 %). Die Pensionsrückstellungen (3.326 T€) bestehen weiterhin für 2 laufende Rentenansprüche. Die langfristigen Darlehen verminderten sich gegenüber dem Vorjahr um 3.888 T€. Den Zuflüssen aus der Valutierung von Darlehen (2.743 T€) standen planmäßige Tilgungen (6.562 T€) und vorzeitige Rückzahlungen (69 T€) gegenüber. Sie belegen insgesamt rund 59 % des Gesamtkapitals (Vorjahr: rund 61,5 %). Finanzlage Die Aufgliederung der Bilanz nach Fristigkeiten zeigt im Vergleich zum Vorjahr folgende Deckungsverhältnisse:
Die langfristig angelegten Vermögensgegenstände sind vollständig durch langfristig zur Verfügung stehende Finanzierungsmittel finanziert. Der positive Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit betrug 10.955 T€ (Vorjahr: 10.723 T€). Der Anstieg von 232 T€ ist insbesondere auf die Zunahme der kurzfristigen Verbindlichkeiten zurückzuführen. Der negative Cashflow aus der Investitionstätigkeit von 8.344 T€ (Vorjahr: 7.878T€) resultiert vor allem aus den investiven Bau- und Modernisierungsmaßnahmen in das Sachanlagevermögen. Der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit in Höhe von -4.067 T€ (Vorjahr: -735 T€) beinhaltet neben Darlehensvalutierungen (2.743 T€) planmäßige und vorzeitige Tilgungen von Darlehen (-6.631 T€) sowie Dividendenausschüttungen (-179 T€). 3.3. Finanzielle Leistungsindikatoren Die für die Gesellschaft bedeutsamen finanziellen Leistungsindikatoren haben sich im Vergleich zum Vorjahr wie folgt entwickelt:
4. Nicht finanzielle Leistungsindikatoren 4.1. Umweltbelange Im Rahmen Ihrer Klimastrategie hat die GEWAG die planmäßige Sanierung des Quartiers "Alte Vömix" in Remscheid fortgesetzt. Im Berichtsjahr hat die Gesellschaft den 3. Bauabschnitt in der Kantstraße 1+3 und im Eichendorffweg 1+3 fertiggestellt. Die Häuser werden jetzt durch moderne Luft-Wasser- Wärmepumpen beheizt, die Dächer sind mit Solarstromanlagen ausgerüstet und versorgen die Heizanlage. Die Mieter können Mieterstrom beziehen, der Mehrbedarf wird ausschließlich durch grünen Strom gedeckt. Darüber hinaus wurden in der Siedlung zusätzlich die Häuser in der Lenneper Straße 94+96, Eichendorffweg 9+11 und Kantstraße 5,7,9 mit Solaranlagen versehen. Auch hier bietet die Gesellschaft den Bewohnern künftig nachhaltigen Mieterstrom an. Luft-Wasser-Wärmepumpen in Kombination mit Photovoltaikanlagen hat die GEWAG auch in Burscheid in der Rat-Deycks-Straße 4 und 10 und In der Dellen 5 installiert. Auch hier bietet die GEWAG künftig Mieterstrom an. 4.2. Auszubildende Im Geschäftsjahr 2023 bildete das Unternehmen 3 Auszubildende zu Immobilienkaufleuten aus, wovon eine junge Frau ihre Ausbildung im Juni des Jahres erfolgreich abgeschlossen hat und vom Unternehmen in ein Arbeitsverhältnis übernommen wurde. 4.3. Besondere Wohnangebote Die Gesellschaft bietet besondere Wohnformen für unterschiedliche Bedürfnisse an. Die Seniorenwohnanlagen in der Bismarckstraße und im Schneppendahler Weg werden ergänzt durch das Angebot des selbstbestimmten Wohnens in der Gerhart-Hauptmann Straße und die Studenten WG in der Thomasstraße. Darüber hinaus wird am Honsberg in Remscheid auch weiterhin Wohnraum für den Kulturverein ins Blaue e.V. zur Verfügung gestellt. 4.4 Unterstützung sozialer Projekte und Kooperationen Neben den besonderen Wohnangeboten unterstützt die Gesellschaft auch weiterhin diverse soziale Projekte im Stadtgebiet und geht Kooperationen mit sozialen Trägern ein. Am Honsberg in Remscheid ist die Gesellschaft zur Belebung des Stadtteils eine Kooperation mit der Urbanen Nachbarschaft Honsberg eingegangen und stellt überdies dort Wohnraum für Künstler und den Kulturverein ins Blaue e.V. zur Verfügung. Im Objekt Bernhardstraße 1 stellt die Gesellschaft auch weiterhin mietfrei Räumlichkeiten zur Verfügung, hier bietet der Verein echt Kremig e.V. Nachmittagsbeschäftigungen für Groß und Klein an. 5. Frauenanteil in Führungspositionen und im Aufsichtsrat Das Unternehmen hat sich Mindestziele für die Besetzung von Führungspositionen und Aufsichtsratsmandaten mit Frauen gesetzt. Da der Vorstand nur aus einer Person besteht, ist für die Unternehmensleitung keine Quote festgelegt. Die zweite Führungsebene (4 Personen) ist weiterhin mit einer Frau und 3 Männern besetzt. Der Frauenanteil im Aufsichtsrat soll auf mindestens 25 - 30 % (4 Mitglieder) erhöht werden. Dieses Ziel wird im Aufsichtsrat derzeit nicht erreicht. 6. Risiko- und Chancenbericht 6.1. Risiken der künftigen Entwicklung KonTraG Das Gesetz zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich, das unter anderem die Einführung eines angemessenen Risikomanagements- und Überwachungssystems zur Früherkennung bestandsgefährdender Risiken verlangt, kommt bei der Gesellschaft zur Anwendung. Die vorhandenen Controlling- und Steuerungsinstrumente sowie das interne Kontrollsystem der Gesellschaft ermöglichen den Fortbestand der Gesellschaft potenziell gefährdender Entwicklungen frühzeitig zu erkennen und notwendige Maßnahmen zu deren Bewältigung abzuleiten. Dies geschieht durch Erfassung aller Vorgänge sowie die kontinuierliche Betrachtung und Analyse der Unternehmensbereiche und ein standardisiertes Reporting, das täglich aus dem ERP-System aktualisiert wird. Diese Steuerungs- und Kontrollsysteme werden ergänzt durch Dienstanweisungen und Richtlinien, den Einsatz bewährter und zertifizierter Software, die permanente Schulung des eingesetzten Personals sowie durch systematische und zielgerichtete Prüfungen im Rahmen der externen Revision. Im Intranet der Gesellschaft ist ein Online-Handbuch eingestellt, das unter anderem Regelungen der Verantwortlichkeiten, Grundlagen zur Bearbeitung der Routineprozesse, Aussagen zu den Abläufen des Risikomanagements sowie unternehmens- und abteilungsspezifische Richtlinien beinhaltet. Das Regelwerk ist bindend für alle Beschäftigten und wird laufend aktualisiert. Risikoanalyse Wesentliche Risiken im Hinblick auf die künftige Entwicklung des Unternehmens sind weiterhin nicht zu erkennen. Fluktuation und die Veränderung der Bevölkerungsstruktur wirken sich nicht auf die von der Gesellschaft bewirtschafteten Quartiere aus. Die stabilen Fluktuations- und sinkenden Leerstandszahlen, sowie die wirtschaftliche und faire Mietpreisgestaltung führen dazu, dass die Wettbewerbssituation nachhaltig gesichert ist. Die langfristigen Fremdmittel, bei denen es sich überwiegend um langfristige Annuitätendarlehen handelt, sind dinglich gesichert. Dennoch wird es durch die gestiegenen Besicherungserfordernisse auch weiterhin notwendig sein, dass zusätzliche Sicherheiten auf nicht zur Wirtschaftseinheit gehörenden Grundstücken bereitgestellt werden. Durch den grundsätzlich langfristigen Charakter der Fremdfinanzierungsmittel für das Anlagevermögen ist das Zinsänderungsrisiko, trotz der gegebenen Markt- und Liquiditätslage derzeit begrenzt. Ausfallrisiken sind ebenfalls nicht zu verzeichnen. Das Eigenkapital erhöhte sich auf 74.924 T€. Aufgrund der regelmäßigen und planbaren Mietzahlungen ist die Gesellschaft wesentlichen Risiken von Zahlungsstromschwankungen und Liquiditätsrisiken nicht ausgesetzt. Bei der Neuvermietung von Wohnungen werden auch weiterhin standardisierte Bonitätsprüfungen potenzieller Mieter durchgeführt. Das Forderungsmanagement sichert dabei durch zeitnahe Intervention bei möglichen Mietrückständen die kontinuierlichen Zahlungseingänge. Der Leerstandsabbau und die Vermeidung von Erlösschmälerungen sind weiterhin ein strategisches Ziel der Gesellschaft. Die Gesellschaft realisiert in angemessenem Rahmen vorhandene Mietpotenziale. Eine vorausschauende mehrjährige Investitionsplanung ermöglicht es, frühzeitig auf veränderte Rahmenbedingungen zu reagieren. Eine besondere Herausforderung sind dabei die ambitionierten Klimaschutzziele für den Sektor Wohnen. Die GEWAG hat früh eine eigene Klimastrategie konzipiert und setzt diese im Rahmen ihrer wirtschaftlichen Möglichkeiten, unter Beachtung auch konkurrierender anderer notwendigen Investitionserfordernisse, im Portfolio schrittweise um. 6.2. Chancen der künftigen Entwicklung Die erhöhte Nachfrage nach größeren Wohnungen ist weiterhin erkennbar. Deshalb berücksichtigt die Gesellschaft diese Veränderung der Marktgegebenheiten und -entwicklungen auch weiterhin bei den Modernisierungen und im Neubau der nächsten Jahre. Die derzeitige Situation der hohen Strompreise rückt das Thema Mieterstrom weiter in den Fokus der Öffentlichkeit. Die Gesellschaft sieht durch die kontinuierliche Ausstattung von Dächern mit Photovoltaikanlagen die Chance, sich in den kommenden Jahren einen Wettbewerbsvorteil gegenüber anderen Marktteilnehmern auf dem lokalen Immobilienmarkt zu verschaffen. 7. Prognosebericht Die Gesellschaft wird ihren Fokus in den kommenden Jahren weiter auf die nachhaltige Modernisierung, Instandhaltung und Erneuerung und die notwendigen Klimaschutzmaßnahmen richten. Hierbei gilt es, den Herausforderungen auf dem regionalen Wohnungsmarkt zu begegnen, die Qualitäten der Bestände weiter zu verbessern und bezahlbaren Wohnraum zu erhalten Durch das Schaffen von Angeboten für die Nachfragegruppen der Zukunft baut die Gesellschaft ihre Position als großer gemeinwohlorientierter Vermieter in der Region weiter Schritt für Schritt aus. Bei der Investitionsplanung wird hierbei den strategischen Zielen Klimaschutz und Nachhaltigkeit sowie dem Erhalt und der Sanierung von preiswerten Wohnungen ein großer Stellenwert beigemessen. Die Erneuerung des Quartiers "Alte Vömix" neigt sich dem Ende zu. Die Modernisierung des dritten Bauabschnittes im Eichendorffweg und der Kantstraße sind abgeschlossen, das verbliebene letzte noch unsanierte Gebäude in der Oststraße wird 2024 zusammen mit dem neuen Quartiersplatz fertiggestellt, die verbliebenen Dächer noch nachträglich mit Photovoltaikanlagen versehen. Damit wird die Quartiersentwicklung planmäßig abgeschlossen. Im Bereich der Emil-Nohl-Straße wird die energetische Sanierung des Quartiers Hasenberg planmäßig in weiteren Bauabschnitten fortgeführt. In Erkrath beginnt 2024 die Sanierung eines großen Gebäudekomplexes am Eichendorffweg. Die Arbeiten werden voraussichtlich bis 2026 dauern. Die Modernisierung einzelner Wohnungen im Rahmen der Fluktuation wird kontinuierlich fortgeführt. Sie sichert die Vermietbarkeit und den Erhalt günstigen Wohnraums und verbessert Schritt für Schritt die Qualität des Wohnungsbestandes. Ankäufe und die Wiederaufnahme des Bauträgergeschäftes sind nicht geplant. Der Ausblick in die Zukunft der Gesellschaft ist bedingt durch die wirtschaftliche Ausgangslage weiterhin positiv. Durch gutes Wirtschaften und gezielte Investitionen in den Bestand wird der Erfolg der Gesellschaft nachhaltig gesichert. Für das Geschäftsjahr 2024 erwartet die Gesellschaft bei geplanten Erlösen aus Vermietung in Höhe von 28.334 T€, Instandhaltungskosten einschließlich Einzelmodernisierung in Höhe von 11.606 T€ und Zinsaufwendungen in Höhe von 2.542 T€ einen Jahresüberschuss in Höhe von etwa 2.212 T€. 8. Berichterstattung zur öffentlichen Zwecksetzung Die Gesellschaft ist im Berichtsjahr ihren satzungsmäßigen Aufgaben, vorrangig eine sichere und sozial verantwortbare Wohnungsversorgung der breiten Schichten der Bevölkerung sicherzustellen, nachgekommen. Die Geschäfte der Gesellschaft werden im Sinne der jeweils gültigen Satzung und nach dem Aktiengesetz geführt. 9. Abhängigkeitsbericht nach § 312 AktG Die Stadtgemeinde Remscheid hält 50,38 % der Aktien der Gesellschaft. Mit Urteil vom 13. Oktober 1977 hat der Bundesgerichtshof entschieden, dass Körperschaften des öffentlichen Rechts Unternehmen im Sinne von § 312 AktG sein können. Der Vorstand hat deshalb einen Bericht über Beziehungen zur Stadtgemeinde Remscheid und den damit verbundenen Unternehmen erstellt und diesen zur Überprüfung vorgelegt. Der Abhängigkeitsbericht enthält folgende Schlusserklärung: Wir erklären hiermit, dass bei jedem der in diesem Bericht aufgeführten Rechtsgeschäfte unsere Gesellschaft eine angemessene Gegenleistung erhalten hat. Dieser Beurteilung liegen die Umstände zugrunde, die im Zeitpunkt des Abschlusses der Rechtsgeschäfte bekannt waren. Weitere berichtspflichtige Maßnahmen haben im Geschäftsjahr nicht vorgelegen. Es sind auch keine Rechtsgeschäfte mit Fremden auf Veranlassung oder im Interesse der Stadtgemeinde Remscheid vorgenommen worden.
Remscheid, 28. März 2024 GEWAG
Vorstand "BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die GEWAG Wohnungsaktiengesellschaft Remscheid, Remscheid Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der GEWAG Wohnungsaktiengesellschaft Remscheid, Remscheid, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der GEWAG Wohnungsaktiengesellschaft Remscheid, Remscheid, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Die in Abschnitt 5 des Lageberichts enthaltene Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote) sowie die im Abschnitt 8 des Lageberichts enthaltene Berichterstattung zur öffentlichen Zwecksetzung haben wir in Einklang mit den deutschen gesetzlichen Vorschriften nicht inhaltlich geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Sonstige Informationen Der gesetzliche Vertreter ist für die sonstigen Informationen verantwortlich. Die sonstigen Informationen umfassen die im Abschnitt "Prüfungsurteile" genannten, nicht inhaltlich geprüften Bestandteile des Lageberichts. Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen, und dementsprechend geben wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab. Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir die Verantwortung, die sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen
Verantwortung des gesetzlichen Vertreters und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht Der gesetzliche Vertreter ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die er in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist der gesetzliche Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat er die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist er dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die er als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende, geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."
Düsseldorf, 5. April 2024 Verband
der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft Rheinland
Dr. Daniel Ranker, Wirtschaftsprüfer Michael Ring, Wirtschaftsprüfer Bericht des AufsichtsratesDer Aufsichtsrat hat im Geschäftsjahr 2023 die ihm nach Gesetz und Satzung obliegenden Aufgaben wahrgenommen. Durch schriftliche Berichte und mündliche Vorträge in den gemeinsamen Sitzungen wurde der Aufsichtsrat eingehend vom Vorstand über den Geschäftsverlauf und die Lage der Gesellschaft unterrichtet. Er hat die vom Vorstand unterbreiteten Vorlagen beraten und die gemäß § 10 der Satzung erforderlichen Beschlüsse gefasst. Der Aufsichtsrat hat den vom Vorstand vorgelegten Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2023, den Lagebericht 2023 und den Vorschlag über die Verwendung des Bilanzgewinns 2023 geprüft. Nach dem abschließenden Ergebnis seiner Prüfung sind Einwendungen nicht zu erheben. Den Prüfungsbericht des Verbandes der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft Rheinland Westfalen e.V., Düsseldorf, vom 28. März 2024, der mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk abschließt, hat der Aufsichtsrat zur Kenntnis genommen und stimmt dem Ergebnis der Prüfung in vollem Umfang zu. Den vom Vorstand aufgestellten Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2023 hat der Aufsichtsrat gebilligt, der damit gemäß § 172 AktG festgestellt ist. Er schließt sich dem Vorschlag des Vorstandes über die Verwendung des Bilanzgewinns 2023 an. Den Bericht des Vorstandes über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen gemäß § 312 AktG für das Geschäftsjahr 2023 hat der Aufsichtsrat geprüft. Einwendungen sind nicht zu erheben. Dem Ergebnis der Prüfung dieses Berichtes durch den Verband der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft Rheinland Westfalen e.V., Düsseldorf, stimmt der Aufsichtsrat zu. Der Prüfungsverband hat nachstehenden uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt: Nach unserer pflichtmäßigen Prüfung und Beurteilung bestätigen wir, dass
Nach dem abschließenden Ergebnis der Prüfung des Berichtes des Vorstandes über die Beziehungen der Gesellschaft zu verbundenen Unternehmen durch den Aufsichtsrat sind Einwendungen gegen die vom Vorstand im Zusammenhang mit dem Bericht gemäß § 312 Abs. 3 AktG abgegebene Erklärung nicht zu erheben. Der Aufsichtsrat spricht dem Vorstand, dem Betriebsrat und allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Gesellschaft Dank und Anerkennung für die geleistete Arbeit aus.
Remscheid, 21. Mai 2024 Der Aufsichtsrat Lothar Sill, Vorsitzender Beschlussfassung über die Verwendung des Bilanzgewinns 2023Entsprechend dem Vorschlag von Vorstand und Aufsichtsrat und unter Hinweis auf die Zuständigkeit der Hauptversammlung nach § 174 Abs. 1 AktG wird nach kurzem Vortrag des Vorsitzenden beschlossen, den Bilanzgewinn 2023 in Höhe von € 2.446.598,59 wie folgt zu verwenden:
Der Beschlussvorschlag wird einstimmig ohne Enthaltungen angenommen. Der Vorsitzende stellt das Beschlussergebnis fest. |
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