Stammdaten

Register
Amtsgericht Regensburg HRB 11675
Eingetragen
22.10.2009
Branche
Herstellung von MehrzweckindustrieroboternHerstellung von PrüfmaschinenHerstellung von allen anderen Maschinen für sonstige bestimmte Wirtschaftszweige a. n. g.
Gegenstand
Sondermaschinenbau, Automatisierungstechnik, Robotik sowie Vorrichtungsbau

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Dominik Karl
seit 5.3.2021
Prokura
Ralf Wüstemann
seit 5.3.2021
Prokura
Christian Hartl
seit 5.3.2021
Prokura
Christian Ruhland
seit 22.10.2009
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

Identifizierte Personen (7)

NameAnteil
32.00%
12.00%
S******** S******
11.00%

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Aytec Automation GmbHEigenbeteiligung
32.00%

Gesellschafter
Beta

7 Gesellschafter

GmbH-Struktur

5 von 7 angezeigt

Name
Ort
Betrag
Anteil
Aytec Automation GmbH
Germany
35.000 €
35.00%
Christian Ruhland
32.000 €
32.00%
R*** W********
11.000 €
11.00%
S******** S******
11.000 €
11.00%
H***** S********
6.000 €
6.00%

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Aytec Automation GmbH

Mintraching

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

1. Grundlagen des Unternehmens

1.1. Geschäftsmodel des Unternehmens

Wir sind ein dynamisches, wachsendes Unternehmen im Bereich Sondermaschinenbau, Automatisierungstechnik und Robotik. Wir automatisieren die Großindustrie, den Mittelstand und das Handwerk.

Die AyTec Automation GmbH verfügt über eigenes Engineering in Mechanik, Elektrik und Software, einen modernen Maschinenpark und kann Komponenten und Produkte ohne Einschaltung von Subunternehmen herstellen, da die komplette Fertigungstiefe vorgehalten wird.

Die Philosophie unseres Unternehmens ist die partnerschaftliche, schnelle und zuverlässig Belieferung unserer Kunden. Unser Haus ist durch kurze Wege, Know-how und Innovationsstärke geprägt.

Wir sind weltweit für namhafte Unternehmen im Bereich der Automobil-, Bau-, Elektro- und Getränkeindustrie tätig. Im Geschäftsjahr 2022 erfolgte ein Paradigmenwechsel. Zum ersten Mal seit Gründung hat die AyTec Automation GmbH komplette Maschinen proaktiv für den Markt entwickelt, hergestellt und getestet. Die im Geschäftsjahr 2022 ohne Kundenauftrag entwickelten Maschinen haben sich mittlerweile am Markt etabliert.

Größten Wert legen wir auf die Nachhaltigkeit unserer Produkte in Verbindung mit Umweltschutz und Umweltmanagement. Im Energiebereich haben wir die bestehende Photovoltaikanlage erweitert und einen Batteriespeicher installiert.

1.2. Forschung und Entwicklung

Forschung als eigenständige planmäßige Suche nach neuen wissenschaftlichen oder technischen Erkenntnissen betreiben wir nicht.

Die Entwicklungstätigkeit der AyTec Automation GmbH fokussiert sich auf innovative Automatisierungskonzepte und -verfahren zur Vereinfachung der Produktionsprozesse bei den Kunden. Hohe Qualitätsstandards (Anlagenverfügbarkeit und Prozesssicherheit) verbunden mit Kosten- Nutzenkalkulationen sind unser stetiger Antrieb zur bestmöglichen Kundenbetreuung.

1.3. Rechtliche und wirtschaftliche Grundlagen

Mit notariellem Vertrag vom Februar 2020 hat ein Gesellschafter seinen Geschäftsanteil an der AyTec Automation GmbH an die AyTec Automation GmbH veräußert/abgetreten. Im Zusammenhang mit dem Erwerb eigener Anteile hat sich das Eigenkapital vermindert. Die letzte Kaufpreisrate wird am 30.09.2024 fällig.

Am 13.04.2023 wurde eine typische stille Gesellschaft errichtet. Der Gesellschafter hat eine Einlage in Höhe von TEUR 2.300 erbracht.

Mit der Erstellung von zwei weiteren Produktionshallen haben wir begonnen. Diese werden im Geschäftsjahr 2024 fertiggestellt, sodass der Ausbau des Unternehmens abgeschlossen ist.

Das Unternehmen arbeitet im eigenen Grundbesitz in Mintraching bei Regensburg.

Das Unternehmen ist seit 2018 nach ISO 14001/2015 und seit 2020 nach ISO 9001 zertifiziert; die Zertifikate haben eine Gültigkeit bis zum 20.12.2024.

In China wurde im Jahre 2017 die Shenyang AyTec Automation Co. Ltd. mit Sitz in Shenyang/China gegründet. Sie ist ein 100-%-iges Tochterunternehmen. Die Aktivitäten sind auf Service, Inbetriebnahme und Nachbetreuung von Anlagen vor Ort ausgerichtet. Die Liquidation der Gesellschaft wurde im Geschäftsjahr 2022 eingeleitet und wird voraussichtlich im Geschäftsjahr 2024 abgeschlossen.

Im Jahre 2020 wurde die AyTec Digital GmbH mit Sitz in Mintraching gegründet. Sie ist ein 76-%-iges Tochterunternehmen. Die Aktivitäten sind auf die Digitalisierung der Prozesse im Unternehmen und auf die Digitalisierung der Kundenprodukte ausgerichtet.

2. Wirtschaftsbericht

2.1. Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen

Die deutsche Wirtschaftsleistung hat im Jahr 2023 um 0,3 Prozent abgenommen. Im Schlussquartal bremsten die rückläufigen Investitionen die Konjunktur, während der Konsum leicht zulegte. Damit war im Gesamtjahr 2023 Deutschland in eine Rezession gerutscht. Ausgebremst wurde die Konjunktur gleich von mehreren Seiten. Die hohe Inflation dämpfte die Kaufkraft der privaten Haushalte, dennoch stiegen die Konsumausgaben leicht um 0,2 Prozent. Besonders die Baubranche bekam die starke Teuerung besonders zu spüren. Die Erholung der deutschen Wirtschaft ist schwierig, eine maue globale Konjunktur, hohe Zinsen und fehlende Arbeitskräfte sind die Ursache.

2.2. Branchenbezogene Rahmenbedingungen

Nach einem deutlichen Rückgang der Bestellungen im vergangenen Jahr rechnen Deutschlands Maschinenbauer nicht mit einer schnellen Trendwende. Die exportorientierte Branche bekam 2023 die schwächelnde Weltkonjunktur zu spüren, Kunden hielten sich mit Aufträgen zurück. Der Auftragseingang sank bereinigt um Preiserhöhungen (real) gegenüber dem Vorjahr um 12 %, wie der Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) mitteilt.

2.3. Geschäftsverlauf

Trotz einem schwierigem Marktumfeld können wir auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr zurückblicken. Die Gesellschaft schloss das Jahresgeschäft mit einem Jahresüberschuss von TEUR 164,8 (Vj. TEUR 156,8) ab. Die Gesamtleistung des Unternehmens lag bei TEUR 11. 750 (Vj. TEUR 9.017), das war eine Erhöhung um 30.3 Prozent.

Im Geschäftsjahr 2023 waren im Schnitt 74 (Vj. 76) Mitarbeiter beschäftigt. Darüber hinaus wurden 5 (Vj: 6) Auszubildende beschäftigt.

2.4. Lage der AyTec Automation GmbH

a) Vermögenslage

Die Forderungen an Kunden lagen bei TEUR 3.797 (Vj. TEUR 2.063), die Vorräte bei TEUR 6.053 (Vj. TEUR 5.503).

Im abgelaufenen Geschäftsjahr belief sich die Investitionssumme für Immaterielle Vermögensgegenstände, Grundstücke und Gebäude, Maschinen, sowie Betriebs- und Geschäftsausstattung auf TEUR 1.483 (Vj. TEUR 2.095).

Das Sachanlagevermögen ist wie in den Vorjahren über Bankdarlehen bzw. Mietkäufe finanziert. Die vorhanden liquiden Mittel belaufen sich auf TEUR 135 (Vj. 64 TEUR). Neben den liquiden Mitteln stehen uns unbefristete Kreditlinien unserer Hausbanken zur Verfügung, die wir temporär in Anspruch nehmen.

b) Finanzlage

Das bilanzielle Eigenkapital hat sich durch das Ausscheiden eines Gesellschafters im Geschäftsjahr 2020 verringert und war auf TEUR 2.160 zurückgegangen. Durch die Zuweisung des Jahresüberschusses und Bildung von Kapital- und Gewinnrücklagen beträgt die Summe Eigenkapital TEUR 2.557. Der eigenkapitalähnliche Posten weist eine Summe von 2.316 TEUR (Vj. TEUR 0) aus. Die Eigenkapitalquote liegt bei 24,5 Prozent (Vj. 14,0 Prozent). Die dem Fremdkapital zurechenbaren Gesellschafterdarlehen mit Rangrücktrittsvereinbarung in Höhe von TEUR 619 (Vj. TEUR 590 TEUR) ergeben weitere 3,1 Prozent (Vj. 3,5 Prozent) der Bilanzsumme.

Es bestehen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von TEUR 9.343 (Vj. TEUR 9.620).

c) Ertragslage

Die Umsatzerlöse erhöhten sich um TEUR 4.798 (77,9 Prozent) auf TEUR 10.956. Der Wareneinsatz erhöhte sich um TEUR 1.899 (95,2 Prozent) durch eine Erhöhung von Zukäufen. Die Personalkosten haben sich ebenfalls um 260 TEUR (6,1 Prozent) moderat erhöht. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen erhöhten sich um TEUR 48 auf TEUR 1.636. Ein straffes Kostenmanagement ermöglichte diese Zahlen. Das Jahresergebnis erhöhte sich um TEUR 9 auf 65 TEUR, das EBIT erhöhte sich um TEUR 211 auf TEUR 02. Der EBITDA lag bei TEUR 1.946 (Vj. TEUR 1.317).

2.5. Finanzielle Leistungsindikatoren

Die Gesellschaft verwendet zur Unternehmenssteuerung als finanzielle Leistungsindikatoren die Gesamtleistung. Im Vorjahr wurde ein moderates Wachstum der Gesamtleistung prognostiziert. Tatsächlich ist die Gesamtleistung um 30,3 Prozent gestiegen, verursacht durch große Projekte und erste Verkäufe von Eigenentwicklungen.

3. Chancen- und Risikobericht

3.1. Gesamtwirtschaftliches Risiko und Branchenrisiko

Die konjunkturelle Ausgangslage stellt sich im ersten Quartal 2024 unverändert zum Jahreswechsel dar. Die Weltmarktpreise für Gas befinden sich wieder auf dem Niveau vor dem Überfall Russlands auf die Ukraine. Die Industrieproduktion hat sich normalisiert, die Lieferketten sind intakt und Materialengpässe behoben.

Dennoch bestehen Belastungen und Risiken für die weitere konjunkturelle Entwicklung, besonders bei den privaten Konsumausgaben, den Investitionen, der Inflation und nicht zuletzt die geopolitischen Unsicherheiten im Zusammenhang mit dem Krieg in der Ukraine.

Die Geschäftsentwicklung der AyTec Automation GmbH hängt von der konjunkturellen Entwicklung des verarbeitenden Gewerbes ab, es wird hinsichtlich Automatisierung stark investiert. Unser Auftragsbestand hat das höchste Volumen in der Unternehmenshistorie erreicht.

Wir arbeiten weiterhin an Neuentwicklungen, die Rationalisierungen und effizientere Arbeitsabläufe im Kundenbereich ermöglichen. Neben der Fertigung von Spezialmaschinen im Kundenauftrag werden wir eigene Maschinen entwickeln, die am Markt einsetzbar sind. Währungsrisiken durch Auslandsgeschäfte haben wir nicht, wir rechnen ausschließlich auf Euro-Basis ab.

3.2. Allgemeine Operationelle Risiken

Wesentliche operationelle Risiken werden erfasst, analysiert und überwacht. Sie werden im Rahmen einer Experteneinschätzung aus den Erfahrungen der Vorjahre abgeleitet.

Wir begegnen diesen Risiken mit unterschiedlichen Maßnahmen. Dazu zählen z. B. Anpassung von Stellenbeschreibungen, Mitarbeiterschulungen, Backup-Einrichtungen der EDV, Anpassung des Versicherungsbestandes und bei Rechtsstreitigkeiten die Inanspruchnahme juristischer Hilfe.

3.3. Organisationsrisiken

Die Ausgestaltung unseres Risikomanagementsystems ist durch unsere Geschäfts- und Risikostrategie und die hieraus abgeleiteten operativen Zielgrößen/Plandaten bestimmt. Dieses System wird laufend den betrieblichen Erfordernissen angepasst. Zur Überwachung der Risiken aus der operativen Geschäftstätigkeit ist ein Controlling zum Abgleich von Sollvorgaben und Istzustand implementiert. Durch eine Eckwertplanung über einen Zeitraum von fünf Jahren und mit Hilfe von Branchenkennzahlen steuern wir die Entwicklung unseres Unternehmens. Eine monatliche Liquiditätsplanung in Form von Soll-/Ist Abgleichen informiert uns über den Stand unserer liquiden Mittel.

Im Geschäftsjahr 2021 haben wir begonnen, das bisherige System im Zeitablauf in das Betriebs- und Finanzplanungssystem Datev zu integrieren. Das System wird weiterentwickelt.

Die Kostenrechnung wurde im Geschäftsjahr 2022 weiterentwickelt und abgeschlossen. Sie entspricht den Anforderungen eines Sondermaschinenbauers.

3.4. Finanzwirtschaftliche Risiken

Ziel des Risikomanagements ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs durch Abbildung aller finanziellen Risiken. Hier wird grundsätzlich eine konservative Politik verfolgt. Durch einen soliden, solventen Kundenstamm mit langjähriger Zusammenarbeit gibt es keine Forderungsausfälle. In Einzelfällen werden Einzelwertberichtungen bei erkennbaren Ausfall- und Bonitätsrisiken vorgenommen. Ein adäquates Debitorenmanagement ist vorhanden, bei Neukunden wird die Bonität vor Eingehen einer Geschäftsverbindung geprüft.

Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsziele gezahlt. Die Kreditlinien bei den Kreditinstituten werden temporär genutzt.

Im Geschäftsjahr 2023 haben wir eine stille Beteiligung in Höhe von TEUR 2.300 zur Stärkung der Eigenkapitalbasis bzw. der bilanziellen Eigenkapitalquote hereingenommen.

3.5. Personalrisiken

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind für den Erfolg unseres Unternehmens von großer Bedeutung. Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten werden gewährt, um den steigenden Anforderungen in allen Bereichen (Verwaltung, Vertrieb, Konstruktion, Fertigung, Endmontage) Rechnung zu tragen. Kurzarbeit wird, falls notwendig und erforderlich, sorgfältig geplant. Es erfolgt stets Rücksichtnahme auf die Belange der betroffenen Mitarbeiter.

3.6. Marktrisiken

Die derzeitige Lage auf den Beschaffungs- und Absatzmärkten birgt erhebliche Risiken. Auf unsere langjährigen Lieferanten ist Verlass, gute Konditionen im Wareneinkauf werden angeboten. Ein Warenlager ist im Unternehmen vorhanden, sodass auch eventuell entstehende kurzfristige Lieferengpässe überbrückt werden können.

Trotz zahlreicher Preisveränderungen im Warenbezug halten uns unsere langjährigen Lieferanten die Treue und beliefern uns termingerecht. Das Unternehmen hat mit vielen Lieferanten feste Preise über mehrere Jahre vertraglich vereinbart bzw. fixiert. Wir erwarten hier trotz hoher Inflationsraten keine gravierenden Veränderungen, auch nicht im Prozess der Preisgestaltung.

3.7 Chancen der zukünftigen Entwicklung5

Die zukünftige Entwicklung unseres Unternehmens sehen wir im Ausbau der Vertriebsaktivitäten zur Gewinnung neuer Kundengruppen. Wir werden neue Maschinentypen entwickeln und die hauseigenen Prozesse im Bereich der Digitalisierung optimieren und Strukturen ändern.

4. Prognosebericht

Die Prognosen, die sich auf die voraussichtliche Entwicklung unseres Unternehmens für das Geschäftsjahr 2024 beziehen, stellen Einschätzungen dar, die die Unternehmensleitung auf Basis der zum Zeitpunkt der Erstellung des Lageberichts zur Verfügung stehenden Information, Annahmen und Schätzungen getroffen haben. Es wird darauf hingewiesen, dass sich die Prognosen und Veränderungen der zugrundeliegenden Annahmen als unzutreffend erweisen können.

Die Auswirkungen auf die deutsche Volkswirtschaft und Unternehmen sind aufgrund der geopolitischen Lage mit Unsicherheiten behaftet und derzeit nicht absehbar. Die weitere Entwicklung bleibt ungewiss und muss intensiv beobachtet werden. Die konkreten Auswirkungen auf die künftige Vermögens-, Finanz- und Ertragslage auf unser Unternehmen sind überschaubar und entwickeln sich wie geplant.

Wir gehen von einem moderaten Wachstum der Gesamtleistung aus. Durch Kostenmanagement soll im Kostenbereich weiterhin moderat eingespart werden. Die Baumaßnahme weiterer Produktionshallen zur Vermietung wird abgeschlossen.

 

Mintraching, 23. Mai 2024

Dipl. Ing. Christian Ruhland, Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
A. Anlagevermögen 9.830.529,34 9.351.088,58
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 321.925,11 385.425,00
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 290.332,00 339.365,00
2. In der Entwicklung befindliche immaterielle Vermögensgegenstände 11.302,11
3. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 20.291,00 46.060,00
II. Sachanlagen 9.389.604,23 8.846.663,58
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 5.817.400,58 5.973.359,58
2. technische Anlagen und Maschinen 659.592,00 985.011,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.508.253,00 1.875.593,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 1.404.358,65 12.700,00
III. Finanzanlagen 119.000,00 119.000,00
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 119.000,00 119.000,00
B. Umlaufvermögen 10.052.692,29 7.664.995,65
I. Vorräte 6.052.660,41 5.503.466,61
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 1.010.000,00 948.000,00
2. unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 4.990.000,00 4.227.000,00
3. geleistete Anzahlungen 52.660,41 328.466,61
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 3.865.099,03 2.097.634,45
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 3.797.190,45 2.063.223,92
2. sonstige Vermögensgegenstände 67.908,58 34.410,53
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 134.932,85 63.894,59
C. Rechnungsabgrenzungsposten 23.412,10 31.505,31
Aktiva 19.906.633,73 17.047.589,54

Passiva

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
A. Eigenkapital 2.557.065,88 2.392.315,70
I. ausgegebenes Kapital 68.000,00 68.000,00
1. Gezeichnetes Kapital 100.000,00 100.000,00
2. eigene Anteile -32.000,00 -32.000,00
II. Kapitalrücklage 72.000,00 72.000,00
III. Gewinnrücklagen 35.000,00 35.000,00
1. andere Gewinnrücklagen 35.000,00 35.000,00
IV. Gewinnvortrag 2.217.315,70 2.060.433,63
V. Jahresüberschuss 164.750,18 156.882,07
B. Eigenkapital ersetzender Sonderposten 2.316.493,17
C. Rückstellungen 414.914,14 381.100,00
1. Steuerrückstellungen 62.214,14 0,00
2. sonstige Rückstellungen 352.700,00 381.100,00
D. Verbindlichkeiten 14.527.352,39 14.190.752,85
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten
a) langfristige Verbindlichkeiten 4.937.627,68 4.399.620,72
b) kurzfristige Verbindlichkeiten 4.405.518,38 5.220.677,20
2. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 2.249.100,00 1.253.018,25
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 920.748,71 983.071,71
4. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 619.231,89 589.996,21
5. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 100.000,00 100.000,00
6. sonstige Verbindlichkeiten 1.295.125,73 1.644.368,76
davon aus Steuern 349.074,31 393.940,70
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 0,00 40,00
E. Rechnungsabgrenzungsposten 9.291,55 10.624,98
F. Passive latente Steuern 81.516,60 72.796,01
Passiva 19.906.633,73 17.047.589,54

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023 1.1.2022 - 31.12.2022
EUR EUR
1. Umsatzerlöse 10.955.500,46 6.157.781,67
2. Erhöhung des Bestandes an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 763.000,00 924.000,00
3. andere aktivierte Eigenleistungen 31.686,75 1.934.868,00
4. sonstige betriebliche Erträge 271.320,27 233.663,00
5. Materialaufwand 3.892.921,99 1.993.719,43
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 3.554.323,98 1.843.019,69
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 338.598,01 150.699,74
6. Personalaufwand 4.540.790,34 4.281.372,81
a) Löhne und Gehälter 3.769.241,55 3.512.783,69
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 771.548,79 768.589,12
davon für Altersversorgung 47.617,32 50.013,98
7. Abschreibungen 1.043.999,20 679.297,25
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 1.003.999,20 679.297,25
b) auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens, soweit diese die in der Kapitalgesellschaft üblichen Abschreibungen überschreiten 40.000,00
8. sonstige betriebliche Aufwendungen 1.625.637,90 1.587.707,09
9. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 15.520,59
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 652.461,82 473.791,11
11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 84.552,46 61.087,31
davon Aufwendungen aus der Zuführung und Auflösung von latenten Steuern 8.720,59 72.796,01
12. Ergebnis nach Steuern 196.664,36 173.337,67
13. sonstige Steuern 15.421,01 16.455,60
14. aufgrund einer Gewinngemeinschaft, eines Gewinnabführungs- oder Teilgewinnabführungsvertrags abgeführte Gewinne 16.493,17
15. Jahresüberschuss 164.750,18 156.882,07

Anhang

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: Aytec Automation GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Mintraching
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Regensburg
Register-Nr.: HRB 11675

Angaben zur Vermittlung eines besseren Einblicks in die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Die nachfolgenden, zusätzlichen Angaben sind bei der Beurteilung der wirtschaftlichen Lage zu beachten:

Der Jahresabschluss der AyTec Automation GmbH, Mintraching, wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches und des GmbH-Gesetzes aufgestellt.

Aus Gründen einer übersichtlicheren Darstellung sind in der Bilanz einzelne Posten zusammengefasst. Sie werden im Anhang gesondert ausgewiesen und erläutert.

Größenabhängige Erleichterungen werden bei der Offenlegung des Jahresabschlusses in Anspruch genommen.

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die Bilanz wurde analog § 266 HGB gegliedert. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt.

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die selbstgeschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände wurden mit den Entwicklungskosten angesetzt.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

In die Herstellungskosten wurden neben den unmittelbar zurechenbaren Kosten auch notwendige Gemeinkosten und durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen einbezogen.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet:

Anteile an verbundenen Unternehmen zu Anschaffungskosten

Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Forderungen und Wertpapiere wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zu Nennwerten bilanziert. Erkennbaren Risiken wird durch Wertberichtigungen Rechnung getragen. Das allgemeine Kreditrisiko hat durch Bildung eines pauschalen Abschlages Berücksichtigung gefunden.

Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten wurden zu Nennwerten angesetzt.

Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten umfassen Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern.

Die Rückstellungen sind so bemessen, dass sie nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung allen erkennbaren Risiken in ausreichendem Umfang Rechnung tragen. Sie wurden in Höhe des nach kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages nach § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB angesetzt. Dabei wurden die voraussichtlichen Kostensteigerungen bis zum jeweiligen Erfüllungstag berücksichtigt.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Bestehen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen Differenzen, die sich in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen, werden sich daraus - nach Saldierung - insgesamt ergebende Steuerbelastungen passiviert und Steuerentlastungen aktiviert. Bei der Ermittlung latenter Steuerentlastungen werden ggf. bestehende steuerliche Verlustvorträge in Höhe der innerhalb der nächsten fünf Jahre zu erwartenden Verlustverrechnung berücksichtigt.

Die passiven Rechnungsabgrenzungsposten umfassen Einnahmen vor dem Abschlussstichtag, die Ertrag für eine bestimmete Zeit nach diesem Tag darstellen.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden.

Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

Angaben zur Bilanz

Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2023 Zugänge Abgänge Umbuchungen Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 339.365,00 20.384,64 0,00 0,00 359.749,64
2. In der Entwicklung befindliche immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 11.302,11 0,00 0,00 11.302,11
3. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 986.038,10 0,00 0,00 0,00 986.038,10
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 1.325.403,10 31.686,75 0,00 0,00 1.357.089,85
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 6.965.312,74 0,00 0,00 0,00 6.965.312,74
2. technische Anlagen und Maschinen 3.984.736,22 8.387,64 0,00 0,00 3.993.123,86
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.258.097,01 51.706,92 0,00 0,00 3.309.803,93
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 12.700,00 1.391.658,65 0,00 0,00 1.404.358,65
Summe Sachanlagen 14.220.845,97 1.451.753,21 0,00 0,00 15.672.599,18
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 119.000,00 0,00 0,00 0,00 119.000,00
Summe Finanzanlagen 119.000,00 0,00 0,00 0,00 119.000,00
Summe Anlagevermögen 15.665.249,07 1.483.439,96 0,00 0,00 17.148.689,03
kumulierte Abschreibung 01.01.2023 Abschreibung Geschäftsjahr Abgänge Umbuchungen kumulierte Abschreibung 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 0,00 69.417,64 0,00 0,00 69.417,64
2. In der Entwicklung befindliche immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
3. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 939.978,10 25.769,00 0,00 0,00 965.747,10
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 939.978,10 95.186,64 0,00 0,00 1.035.164,74
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 991.953,16 155.959,00 0,00 0,00 1.147.912,16
2. technische Anlagen und Maschinen 2.999.725,22 333.806,64 0,00 0,00 3.333.531,86
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.382.504,01 419.046,92 0,00 0,00 1.801.550,93
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Sachanlagen 5.374.182,39 908.812,56 0,00 0,00 6.282.994,95
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 6.314.160,49 1.003.999,20 0,00 0,00 7.318.159,69
Zuschreibung Geschäftsjahr Buchwert Geschäftsjahr 31.12.2023 Buchwert Vorjahr 31.12.2022
EUR EUR EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 0,00 290.332,00 339.365,00
2. In der Entwicklung befindliche immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 11.302,11 0,00
3. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 20.291,00 46.060,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 321.925,11 385.425,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 5.817.400,58 5.973.359,58
2. technische Anlagen und Maschinen 0,00 659.592,00 985.011,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 1.508.253,00 1.875.593,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 1.404.358,65 12.700,00
Summe Sachanlagen 0,00 9.389.604,23 8.846.663,58
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 119.000,00 119.000,00
Summe Finanzanlagen 0,00 119.000,00 119.000,00
Summe Anlagevermögen 0,00 9.830.529,34 9.351.088,58

Forschungs- und Entwicklungskosten

Die selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens wurden aktiviert.

Im Geschäftsjahr sind Forschungs- und Entwicklungskosten in Höhe von 11.302,11 Euro enthalten. Darin enthalten sind sich in Entwicklung befindliche immaterielle Vermögensgegenstände in Höhe von 11.302,11 Euro.

Der Gesamtbetrag der Entwicklungskosten betrug im Geschäftsjahr 301.634,11 Euro.

Davon entfallen 301.634,11 Euro auf die selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens. Die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer beträgt 5 Jahre.

Sie setzen sich zum 31.12.2023 wie folgt zusammen:

Euro
Entwicklungskosten "Bin Picking Maschine" 108.800,00
Entwicklungskosten Sealing Box "Die Krake" 145.600,00
Patent "Greifanordnung" 17.092,00
Europäisches Patent "Gummiprofil" 8.932,00
USA Patent "Gummiprofil" 9.908,00
Immaterielle Vermögensgegenstände in Entwicklung 11.302,11
Gesamt 301.634,11

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr TEUR 0 (Vorjahr TEUR 14).

Gezeichnetes Kapital

Das gezeichnete Kapital in Höhe von 100.000,00 Euro ist in voller Höhe einbezahlt.

Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen

Der Posten sonstige Rückstellungen setzt sich zusammen aus Personalrückstellungen für noch nicht genommenen Urlaub und Überstunden TEUR 199 (Vorjahr: TEUR 172), Gewährleistungen TEUR 28 (Vorjahr: TEUR 16), Drohende Verluste TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 70), Rechts- und Beratungskosten TEUR 46 (Vorjahr: TEUR 40), Berufsgenossenschaft TEUR 36 (Vorjahr: TEUR 40), Ausstehende Rechnungen TEUR 20 (Vorjahr: TEUR 20), Prozesskosten TEUR 9 (Vorjahr: TEUR 9), Schwerbehindertenabgabe TEUR 12 (Vorjahr: TEUR 12) sowie der Rückstellung für die Aufbewahrung von Geschäftsunterlagen TEUR 2 (Vorjahr: TEUR 2).

Verbindlichkeitenspiegel

2023 2022
Euro Euro
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten
a) langfristige Verbindlichkeiten 4.937.627,68 4.399.620,72
b) kurzfristige Verbindlichkeiten 4.405.518,38 5.220.677,20
- davon gesichert durch Grundpfandrecht, Sicherungsübereignung und Forderungsabtretung 4.899.209,98 4.333.478,69
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren 1.599.090,48 1.546.083,52
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 5.077.511,42 5.807.670,24
erhaltene Anzahlungen aus Bestellungen 2.249.100,00 1.253.018,25
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 2.249.100,00 1.253.018,25
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 920.748,71 983.071,71
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 920.748,71 983.071,71
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 100.000,00 100.000,00
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 100.000,00 100.000,00
Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 619.231,89 589.996,21
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 619.231,89 589.996,21
sonstige Verbindlichkeiten 1.295.125,73 1.644.368,76
- davon aus Steuern 349.074,31 393.940,70
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 0,00 40,00
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 883.629,58 888.780,07
14.527.352,39 14.190.752,85

Die sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten in Höhe von TEUR 300 Verbindlichkeiten gegenüber dem ausgeschiedenen Gesellschafter Herrn Robert Lehner.

Latente Steuern

Der Saldo der latenten Steuern am Ende des Geschäftsjahres beträgt 81.516,60 Euro.

Im Laufe des Geschäftsjahres gab es folgende Änderungen am Saldo der latenten Steuern: 8.720,59 Euro.

Ausschüttungssperre

Der ausschüttungsgesperrte Betrag gemäß § 268 Abs. 8 HGB aufgrund der Aktivierung selbst erstellter immaterieller Vermögensgegenstände des Anlagevermögens beläuft sich auf 278.233,04 Euro.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von TEUR 766 sonstige finanzielle Verpflichtungen (davon bis 1 Jahr TEUR 251; größer 1 Jahr bis 5 Jahre TEUR 484). Im Einzelnen beinhalten diese Verpflichtungen folgende Sachverhalte: TEUR 233 an PKW-Leasing bei einer Restlaufzeit zwischen 1 und 40 Monaten, EDV Investitionen mit TEUR 103 und einer Restlaufzeit von 38 Monaten sowie TEUR 430 für Leasing bei einer Restlaufzeit von 48 bis 96 Monaten.

Finanzinstrumente

Es wurde ein Zins-Swap Geschäft für ein Investitionsdarlehen zur Zinssicherung abgeschlossen. Der Swap läuft bis zum 29.03.2030 über Nominal TEUR 2.400 und hat zum 31.12.2023 einen Marktwert von TEUR 10. Bilanzielle Auswirkungen ergeben sich hieraus nicht, da Grundgeschäft und Sicherungsgeschäft eine Bewertungseinheit bilden.

Für den Zeitraum vom 28.06.2024 bis zum 28.03.2030 wurde über Nominal TEUR 2.400 ein Zinsbegrenzungsgeschäft (Cap-Transaktion) abgeschlossen, der den Zinssatz auf den Höchstbetrag von 1,85% begrenzt. Der Marktwert des Zins-Caps beträgt zum 31.12.2023 TEUR 22.

Sonstige Angaben

Stiller Gesellschafter

Am 13.04.2023 wurde mit der Otto Lehmann GmbH mit Sitz in Neutraubling ein Vertrag über die Errichtung einer typisch stillen Gesellschaft geschlossen. Die Einlage des stillen Gesellschafters in Höhe von Euro 2.300.000,00 wurde am 10.05.2023 einbezahlt. Gemäß § 7 Nr. 2 des Vertrages ist der stille Gesellschafter mit 10% am Gewinn beteiligt.

Aufgrund der Vereinbarung eines qualifizierten Rangrücktritts stellt die stille Beteiligung haftendes Eigenkapital dar.

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Angestellte 56 (Vorjahr: 56), Teilzeitkräfte 9 (Vorjahr: 8) sowie geringfügig Beschäftigte 9 (Vorjahr: 13). Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit 74 (Vorjahr: 76). Darüber hinaus wurden 5 (Vorjahr: 6) Auszubildende beschäftigt.

Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Geschäftsführer: Herr Christian Ruhland ausgeübter Beruf: Dipl.-Ing.

Angaben über den Anteilsbesitz an anderen Unternehmen von mind. 20 Prozent der Anteile

Gemäß § 285 Nr. 11 HGB wird über nachstehende Unternehmen berichtet:

Firmenname / Sitz Anteilshöhe Jahresergebnis Eigenkapital
Euro Euro
Aytec Digital GmbH mit Sitz in Mintraching 76,00% 2.371,66 11.280,97
Shenyang Aytec Automation Co. Ltd. mit Sitz in China 100,00% liegt noch nicht vor 100.000,00

Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor:

Der Jahresüberschuss in Höhe von Euro 164.750,18 wird mit dem Gewinnvortrag in Höhe von Euro 2.217.315,70 auf neue Rechnung vorgetragen.

Unterschrift der Geschäftsführung

 

Mintraching, 04.06.2024

Unterschrift

sonstige Berichtsbestandteile

AyTec Automation GmbH

verteten durch Geschäftsführer:

gez. Dipl.-Ing. Christian Ruhland

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 26.07.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die AYTEC Automation GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der AYTEC Automation GmbH, Mintraching - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der AYTEC Automat ion GmbH für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, bei Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschl usses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschl usses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, bei Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens -, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet .

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und dam it zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertreten dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichenender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei Insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Nürnberg, den 10. Juni 2024

Appel Spies Vogt Züll
Nürnberger Treuhand Partnerschaft Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Rechtsanwalt

M.A., Dipl.-BW (FH) Simon Appel, Wirtschaftsprüfer

M.Sc. Stefan Vogt, Wirtschaftsprüfer

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