Südsalz GmbHLiquidiert
83435 Bad Reichenhall, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Wolfgang Rüther seit 17.9.2015 | Geschäftsführer |
Birgit Alexandra Hipp seit 25.11.2014 | Prokura |
Michael Sudwischer seit 25.11.2014 | Prokura |
Ulrich Fluck seit 5.9.2014 | Geschäftsführer |
Markus Koch seit 13.7.2010 | Prokura |
Harald Peter Müller seit 4.1.2008 | Prokura |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Südsalz GmbHBad ReichenhallJahresabschluß 2014Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2014Bilanz zum 31. Dezember 2014Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung 2014
Anhang zum Jahresabschluss 2014I. Grundlagen des JahresabschlussesAllgemeine GrundlagenDer Jahresabschluss der Südsalz GmbH ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuchs sowie den ergänzenden Vorschriften des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung aufgestellt. Für die Darstellung der Gewinn- und Verlustrechnung wählten wir das Gesamtkostenverfahren. Einzelne Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung sind zum besseren Verständnis zusammengefasst. Ein gesonderter Ausweis dieser Posten erfolgt im Anhang. Von dem Wahlrecht, bestimmte Angaben im Anhang zu machen, wird aus Gründen der Klarheit und Übersichtlichkeit grundsätzlich Gebrauch gemacht. Aus Gründen der Übersichtlichkeit ist der Jahresabschluss in Tausend Euro (T€) aufgestellt. Bilanzierungs- und BewertungsmethodenAnlagevermögenEntgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten aktiviert. Zugänge bis einschließlich 2009 werden im Rahmen steuerlicher Höchstsätze linear entsprechend der steuerlichen AfA-Tabellen abgeschrieben. Ab dem Jahr 2010 erfolgt die Abschreibung linear auf Basis wirtschaftlicher Nutzungsdauern. Hierbei werden folgende Nutzungsdauern zugrunde gelegt:
Die Sachanlagen werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um planmäßige, nutzungsbedingte Abschreibungen, angesetzt. Die selbsterstellten Anlagen sind zu Herstellungskosten einschließlich angemessener Gemeinkosten bewertet. Abschreibungen werden grundsätzlich linear vorgenommen. Für Zugänge bis zum 31. Dezember 2009 erfolgt die Abschreibung entsprechend den steuerlichen Vorschriften. Zugänge ab dem 1. Januar 2010 werden entsprechend der voraussichtlichen Nutzungsdauer linear abgeschrieben. Bewegliche Vermögensgegenstände, die bis zum 31. Dezember 2009 angeschafft oder hergestellt wurden, werden teilweise degressiv mit späterem Übergang zur linearen Abschreibung abgeschrieben. Durch die degressive Abschreibungsmethode ergibt sich im Vergleich zur linearen Abschreibung im Jahr 2014 ein um 52 T€ (Vorjahr: 80 T€) höherer Abschreibungsbetrag. Außerplanmäßige Abschreibungen werden im Falle dauernder Wertminderungen vorgenommen. Wesentliche Komponenten einzelner Vermögensgegenstände mit unterschiedlicher Nutzungsdauer werden ab dem 1. Januar 2010 individuell über die jeweilige Nutzungsdauer abgeschrieben. Seit dem Geschäftsjahr 2008 werden Anlagegüter mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten zwischen € 150 und € 1.000 in einem Sammelposten zusammengefasst und linear mit 20 % pro Jahr abgeschrieben. Steuerliche Vereinfachungsverfahren kommen grundsätzlich zur Anwendung. Vereinnahmte Investitionszuschüsse mindern die Anschaffungs- oder Herstellungskosten derjenigen Vermögensgegenstände, für die sie gewährt werden. Die Nutzungsdauern des Sachanlagevermögens betragen:
Anteile an verbundenen Unternehmen und Beteiligungen werden mit den Anschaffungskosten bzw. bei dauernder Wertminderung den niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. Die Vorräte sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bei Anwendung zulässiger Bewertungsvereinfachungsverfahren unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet. In die Herstellungskosten werden neben den direkt zurechenbaren Kosten auch Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie in angemessenem Umfang Abschreibungen einbezogen. Bestandsrisiken wird in ausreichendem Maße durch Abwertungen Rechnung getragen. Entgeltlich erworbene Emissionsrechte werden mit den Anschaffungskosten oder dem niedrigeren beizulegenden Zeitwert zum Bilanzstichtag angesetzt. Für die Zuteilungsperiode 2014 wurden 20.846 Emissionsrechte zugeteilt. Sie werden zum Erinnerungswert angesetzt. Der Zeitwert zum Bilanzstichtag betrug € 7,14 pro Zertifikat. Die Abgabeverpflichtung für 2014 wird aus den unentgeltlichen und zusätzlich bereits entgeltlich erworbenen Zertifikaten erfüllt, so dass eine Rückstellung hierfür nicht zu bilden war. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sowie flüssige Mittel sind zum Nennwert angesetzt. Bei den Forderungen werden alle erkennbaren Einzelrisiken durch entsprechende Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Kreditrisiko ist durch eine Pauschalwertberichtigung ausreichend Rechnung getragen. Die Positionen des Eigenkapitals sind zum Nennbetrag ausgewiesen. Die Pensionsverpflichtungen sind zum 31. Dezember 2014 nach versicherungsmathematischen Grundsätzen mittels des sog. Anwartschaftsbarwertverfahrens ('Projected-Unit-Credit-Methode') bewertet. Als biometrische Rechnungsgrundlagen wurden die Heubeck Richttafeln 2005G verwendet. Als Rechnungszinssatz wird der durchschnittliche Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren zugrunde gelegt. Darüber hinaus werden Gehalts- bzw. Rententrends sowie alters- und geschlechtsspezifische Fluktuationswahrscheinlichkeiten verwendet. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle bis zur Bilanzerstellung erkennbaren Risiken und Verpflichtungen in angemessenem Umfang. Die Bewertung erfolgt in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags unter Berücksichtigung angemessener Preis- und Kostensteigerungen sowie bei den langfristigen Personalrückstellungen unter Berücksichtigung von alters- und geschlechtsspezifischen Fluktuationswahrscheinlichkeiten. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit einem der Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen 7 Jahre abgezinst. Soweit Vermögensgegenstände vorhanden sind, die dem Zugriff aller Gläubiger entzogen sind und ausschließlich zur Erfüllung von Verpflichtungen aus Altersversorgungsverpflichtungen oder vergleichbaren langfristig fälligen Verpflichtungen dienen (sog. Deckungsvermögen), werden diese mit den zugehörigen Verpflichtungen verrechnet. Dementsprechend werden zugehörige Aufwendungen und Erträge verrechnet. Vorhandenes Deckungsvermögen wird zum beizulegenden Zeitwert angesetzt. Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Auf fremde Währung lautende Forderungen und Verbindlichkeiten werden zum Devisenkassamittelkurs zum Bilanzstichtag bewertet. Bei einer Restlaufzeit von über einem Jahr erfolgt die Fremdwährungsbewertung unter Berücksichtigung des Anschaffungskosten- bzw. Imparitätsprinzips. Da die Südsalz GmbH Organgesellschaft ist, sind latente Steuern bei ihr nicht zu bilanzieren. Die Südsalz GmbH setzt derivative Finanzinstrumente ein, um Marktpreisrisiken aus dem Bezug von Strom- und Gasprodukten zu reduzieren. Hierbei handelt es sich um Termingeschäfte auf diese Commodities. Zinsswaps zur Absicherung von Zinsrisiken werden seit der vorzeitigen Ablösung des letzten Zinsswaps im Vorjahr derzeit nicht mehr eingesetzt. Für Strombeschaffungsgeschäfte werden, auch wenn der vereinbarte Preis über dem aktuellen Marktpreis liegt, keine Drohverlustrückstellungen bilanziert, da Strom kein speicherbarer selbständig bilanzierbarer Vermögensgegenstand ist. Für Gasterminkontrakte werden Drohverlustrückstellungen unter den sonstigen Rückstellungen bilanziert, sofern Mindestabnahmemengen vereinbart wurden und die Marktpreise zum Stichtag unter den vereinbarten Preisen liegen (negative Marktwerte). Sofern die fixierten Preise zum Bilanzstichtag unter den Marktpreisen liegen (positive Marktwerte), erfolgt aufgrund des Realisationsprinzips kein Ansatz. Sofern die entsprechenden Voraussetzungen erfüllt sind, werden bei bilanzpostenbezogenen Finanzderivaten Bewertungseinheiten gebildet und insoweit keine Drohverlustrückstellungen bilanziert. II. Erläuterungen zur Bilanz(1) AnlagevermögenDie Zusammensetzung und Entwicklung des Anlagevermögens ist in folgendem Anlagenspiegel dargestellt:
Die Aufstellung des Anteilsbesitzes nach § 285 Nr. 11 HGB ist am Ende des Anhangs dargestellt. (2) Vorräte
(3) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind in den Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von 1.683 T€ (Vorjahr: 2.584 T€) enthalten. Die Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, resultieren aus dem Lieferungs- und Leistungsverkehr. In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind sonstige Vermögensgegenstände in Höhe von 1.044 T€ (Vorjahr: 1.237 T€) enthalten. In den sonstigen Vermögensgegenständen sind rechtlich erst nach dem Bilanzstichtag entstehende Forderungen von 1.241 T€ (Vorjahr: 1.122 T€) enthalten. Es handelt sich zum Bilanzstichtag um Erstattungsansprüche gegenüber der Berufsgenossenschaft. In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Festgeldanlagen in Höhe von 20.000 T€ (Vorjahr: 0 T€) enthalten. In den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen in Höhe von 592 T€ (Vorjahr: 560 T€) enthalten, die eine Restlaufzeit von über einem Jahr haben. (4) Aktive RechnungsabgrenzungspostenIn den aktiven Rechnungsabgrenzungen sind unverändert zum Vorjahr keine Abgrenzungen aus Disagio enthalten. (5) EigenkapitalDas gezeichnete Kapital zeigt das im Geschäftsjahr unveränderte Stammkapital der Gesellschaft. Die Gesellschaft gehört über ihre Alleingesellschafterin, die SWS-ALPENSALZ GmbH, Heilbronn, zum Konzernkreis der Südwestdeutsche Salzwerke AG, Heilbronn. (6) Rückstellungen
Die Bewertung der Pensionsrückstellungen erfolgte auf Basis des Anwartschaftsbarwertverfahrens unter Berücksichtigung eines Zinssatzes von 4,54 % (Vorjahr: 4,90 %) unter Anwendung der Richttafeln 2005G von Dr. Klaus Heubeck. Der Berechnung liegen darüber hinaus folgende Annahmen zugrunde:
Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Ansprüche der Belegschaft aus Tantiemen und Prämien, Urlaubsrückständen, Verpflichtungen aus Altersteilzeitverhältnissen, Rückstellungen für potenzielle Nachzahlungen von Netznutzungsentgelten, Verpflichtungen aus dem Liefer- und Leistungsverkehr sowie sonstige absatzbezogene Verpflichtungen. Im Vorjahr waren darüber hinaus noch zusätzliche Rückstellungen für potenzielle Nachzahlungen von EEG-Entlastungsbeträgen mit 6,2 Mio. € enthalten, die im Berichtsjahr aufgelöst wurden., Die Rückstellungen für Lebensarbeitszeitkonten wurden mit Vermögensgegenständen i. S. des § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB verrechnet:
Der Zeitwert des Deckungsvermögens entspricht den Anschaffungskosten einschließlich der Verzinsung des Guthabens. Die zugehörigen Erträge und Aufwendungen stellen sich wie folgt dar:
(7) Verbindlichkeiten
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 10.755 T€ (Vorjahr: 13.546 T€) sind in den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten. Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin sind in Höhe von 50.855 T€ (Vorjahr: 42.112 T€) unter den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen ausgewiesen. Dingliche Sicherheiten für Verbindlichkeiten bestehen nicht. Den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen liegen die üblichen Eigentumsvorbehalte zugrunde. III. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung(8) Umsatzerlöse
(9) Sonstige betriebliche ErträgeDie sonstigen betrieblichen Erträge enthalten Erträge aus weiterbelasteten Aufwendungen, Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen sowie Erlöse aus Nebengeschäften. In dem Gesamtbetrag sind periodenfremde Erträge in Höhe von 8.654 T€ (Vorjahr: 1.207 T€) enthalten. Die periodenfremden Erträge beinhalten im Wesentlichen Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von 6.812 T€, aus Erträge aus dem Abgang von Finanzanlagen in Höhe von 866 T€ und der Auflösung der Pauschalwertberichtigung auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 280 T€. Die Rückstellungsauflösungen betreffen mit 6.200 T€ im Wesentlichen im Vorjahr gebildete Rückstellungen für potenzielle Nachzahlungen von EEG-Umlagen im Zusammenhang mit dem im Vorjahr eingeleiteten Prüfverfahren der EU. Aus der Währungsumrechnung sind Erträge in Höhe von 42 T€ (Vorjahr: 27 T€) enthalten. (10) Materialaufwand
(11) Personalaufwand
(12) AbschreibungenDie Abschreibungen von 4.914 T€ (Vorjahr: 5.123 T€) enthalten die planmäßigen Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen. (13) Sonstige betriebliche AufwendungenDie sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten im Wesentlichen Frachten, Fremdleistungen, Vertriebskosten, absatzbezogene Verpflichtungen, Gebühren und Beiträge sowie sonstige, nicht gesondert ausweispflichtige Aufwendungen. Periodenfremde Aufwendungen sind in Höhe von 1.475 T€ (Vorjahr: 4.752 T€) angefallen. Die periodenfremden Aufwendungen beinhalten im Wesentlichen Frachtkostenaufwendungen für vergangene Jahre. Weiterhin sind Aufwendungen aus dem Abgang von immateriellen Vermögensgegenständen in Höhe von 127 T€ enthalten. Zur Verbesserung der Vergleichbarkeit und in Anpassung an die internationale Praxis werden in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen auch die sonstigen Steuern in Höhe von 354 T€ (Vorjahr: 384 T€) ausgewiesen. Aus der Währungsumrechnung sind Aufwendungen in Höhe von 158 T€ (Vorjahr: 354 T€) enthalten. (14) Beteiligungsergebnis
Bei den Abschreibungen auf Finanzanlagen handelt es sich um eine Abschreibung auf den Buchwert der Anteile an der SAL COSTA, S.A. (Vorjahr: SAL COSTA, S.A.) auf den niedrigeren beizulegenden Wert. (15) Zinsergebnis
(16) Steuern vom Einkommen und vom ErtragBei dem Aufwand aus Steuern vom Einkommen und vom Ertrag handelt es sich hauptsächlich um ausländische Steuern. IV. Sonstige Angaben(17) Im Jahresdurchschnitt beschäftigte Mitarbeiter
(18) HaftungsverhältnisseZum 31. Dezember 2014 bestehen, wie im Vorjahr, keine Haftungsverhältnisse. (19) Derivative FinanzinstrumenteDie Südsalz GmbH setzt derivative Finanzinstrumente zur Absicherung von Commodityrisiken ein. Dabei handelt es sich um Termingeschäfte auf die Commodities Strom und Gas. Für die derivativen Finanzinstrumente, die nicht in Bewertungseinheiten einbezogen werden, ergeben sich zum Abschlussstichtag bzw. zum 31. Dezember des Vorjahres die folgenden Nominalwerte, beizulegenden Zeitwerte und Buchwerte:
Die beizulegenden Zeitwerte entsprechen den Marktwerten zum Stichtag, die sich aus der Differenz zwischen vertraglich fixiertem Preis und Terminpreis zum Bilanzstichtag für die vertraglich fixierten Mengen pro Lieferjahr ergeben. Langfristige Verpflichtungen werden, sofern wesentlich, abgezinst. Dabei stellen die verwendeten Zinssätze und Commodity-Terminpreise die wichtigsten Einflussgrößen für die Ermittlung der beizulegenden Zeitwerte dar. Zinsbezogene Finanzinstrumente bestehen zum 31. Dezember 2014 unverändert zum Vorjahr nicht mehr. (20) Sonstige finanzielle Verpflichtungen und andere Risiken
Die anderen sonstigen Verpflichtungen betreffen im Wesentlichen Verpflichtungen aus Abnahmeverträgen. (21) Angaben zu OrganmitgliedernDie Vergütungen des Aufsichtsrats für das Geschäftsjahr 2014 beliefen sich auf 9 T€ (Vorjahr: 8 T€). Für die Pensionsverpflichtungen gegenüber früheren Mitgliedern der Geschäftsführung und ihrer Hinterbliebenen sind 1.816 T€ (Vorjahr: 1.908 T€) zurückgestellt. Auf die Angabe der Bezüge ehemaliger Geschäftsführer wird unter Inanspruchnahme der Schutzklausel gem. § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Eine Angabe der Bezüge der Geschäftsführung unterbleibt, da beide Mitglieder der Geschäftsführung keine Bezüge für ihre Tätigkeit bei der Gesellschaft erhalten. Die Mitglieder des Aufsichtsrats und der Geschäftsführung des Berichtsjahres sind in der nachfolgenden Übersicht angegeben: Aufsichtsrat:Harry Mergel, Oberbürgermeister, Heilbronn, Vorsitzender (seit 3. Juni 2014) Ingo Rust MdL, Staatssekretär im Ministerium für Finanzen und Wirtschaft Baden-Württemberg, Abstatt, stv. Vorsitzender (seit 3. Juni 2014 bis 31. Januar 2015) Vorsitzender (bis 3. Juni 2014) Helmut Himmelsbach, Oberbürgermeister, Heilbronn, stv. Vorsitzender (bis 3. Juni 2014) Martin Diepgen Erster Bürgermeister, Heilbronn Gerd Hammerl, stellvertretender Bezirksleiter der IG Bergbau, Chemie und Energie, Bezirk Altötting, Burghausen Helmfried Meinel, Ministerialdirektor im Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg, Stuttgart Robert Osterholzer, Elektroanlageninstallateur, Sicherheitskoordinator, Mitglied des Betriebsrats der Südsalz GmbH, Bad Reichenhall, Bad Reichenhall (bis 31. August 2014) Andreas Pfnür Bergmann Vorsitzender Gesamtbetriebsrat der Südsalz GmbH, Bad Reichenhall, Berchtesgaden (seit 1. September 2014) Geschäftsführung:Kai Fischer, Lehrensteinsfeld, IT, Technik, Tourismus, Verwaltung Ulrich Fluck, Denkendorf, Finanzen, Vertrieb, Marketing, Recht, Supply Chain (seit 1. September 2014) Hans-Joachim Voss, Heilbronn, Finanzen, Vertrieb, Marketing, Recht, Supply Chain (bis 31. August 2014) (22) Angaben zum KonzernabschlussDer Jahresabschluss der Südsalz GmbH wird in den Konzernabschluss der Südwestdeutsche Salzwerke AG, Heilbronn, einbezogen, der nach den International Financial Reporting Standard (IFRS) aufgestellt wird. Abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden ergeben sich im Wesentlichen hinsichtlich der Bilanzierung des Anlagevermögens, der Pensionsrückstellungen sowie der latenten Steuern. Der IFRS - Konzernabschluss der Südwestdeutsche Salzwerke AG wird beim Bundesanzeiger bekannt gemacht. Er befreit daher von der Verpflichtung für die Gesellschaft, einen Konzernabschluss und einen Konzernlagebericht aufzustellen. Die Zustimmung zur Befreiung wurde von den Gesellschaftern erteilt.
Bad Reichenhall, 30. Januar 2015 Südsalz GmbH Die Geschäftsführung Kai Fischer Ulrich Fluck Die Feststellung des Abschlusses erfolgte am 26.03.2015. Aufstellungen des Anteilsbesitzes
1) Jahresergebnis vor Gewinnabführung oder
Verlustübernahme
Lagebericht für das Geschäftsjahr 2014Geschäfts- und RahmenbedingungenOrganisation und rechtliche Struktur der GesellschaftDie Südsalz GmbH mit Sitz in Bad Reichenhall ist eine mittelbare Tochtergesellschaft der Südwestdeutsche Salzwerke AG und gehört zum SWS-Konzern. Die Untergliederung der Aktivitäten des SWS-Konzerns und darauf aufbauend die interne Organisations- und Berichtsstruktur basiert auf den am Markt angebotenen Produkten und Dienstleistungen und umfasst insbesondere die Segmente Salz und Entsorgung. Das Segment Salz umfasst die Produktion, den Vertrieb und den Handel von Stein- und Siedesalzen sowie Meersalzen aller Art für die Geschäftsfelder Auftausalz, Industriesalz, Sortensalz und Consumersalz sowie den Vertrieb von ergänzenden Produkten im Bereich Winterdienst. Im Segment Entsorgung erfolgt die Verwertung durch Einbau von Versatz- bzw. Verfüllstoffen in den Bergwerken Bad Friedrichshall und Heilbronn sowie die Beseitigung von Abfallrückständen in der Heilbronner Untertagedeponie. Geschäftsaktivitäten, die diesen beiden Segmenten nicht zugeordnet werden können, sind unter "Alle sonstige Segmente" zusammengefasst. Hierzu zählen vor allem die Reederei Schwaben GmbH, die als Logistikunternehmen am Markt auftritt, sowie die Tourismusaktivitäten der Südsalz GmbH mit dem Besucherbergwerk in Berchtesgaden und der Alten Saline in Bad Reichenhall. Im Rahmen des Segments Salz produziert und vertreibt die Südsalz GmbH hochwertige Siedesalze an den Standorten Bad Friedrichshall, Bad Reichenhall, Berchtesgaden und Heilbronn. Die von der Südwestdeutsche Salzwerke AG produzierten Steinsalze werden über die Südsalz GmbH und deren Tochtergesellschaften und Beteiligungen als auch die SWS-Winterdienst GmbH, Heilbronn, vermarktet. Internes SteuerungssystemZur internen Steuerung und als Indikator für die nachhaltige Ertragskraft des operativen Geschäfts dient für alle Gesellschaften im SWS-Konzern das nach IFRS-Grundsätzen ermittelte operative Ergebnis (EBIT), gegebenenfalls bereinigt um einmalige Sondereinflüsse. Darüber hinaus sind für die Südsalz GmbH die nach HGB-Grundsätzen ermittelten Kennzahlen Umsatzerlöse und das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit von Bedeutung. Wirtschaftliche Rahmenbedingungen und GeschäftsverlaufDie wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland zeigte sich in 2014 im Jahresdurchschnitt insgesamt stabil. Das Bruttoinlandsprodukt erhöhte sich gemäß den Angaben des statistischen Bundesamts um 1,5 % gegenüber dem Vorjahr und lag damit über dem Durchschnitt der vergangenen 10 Jahre. Im Jahresverlauf zeigte sich nach einer Stagnationsphase im zweiten und dritten Quartal zum Jahresende wieder eine moderate Aufwärtsentwicklung. Getragen wurde diese Entwicklung insbesondere von der starken Binnennachfrage infolge der positiven Entwicklungen am Arbeitsmarkt und dem Rückgang der Mineralölpreise und deren Auswirkungen auf die Verbraucherpreise. Der für die Südsalz GmbH relevante europäische Salzmarkt umfasst insbesondere Deutschland, Österreich, Benelux und Italien sowie einige Staaten Osteuropas. Dieser war durch die milde Witterung sowohl im ersten als auch im letzten Quartal des Berichtsjahres stark beeinträchtigt, was zu einem Einbruch der Nachfrage im Bereich Auftausalz führte. Vor diesem Hintergrund stellt sich der operative Geschäftsverlauf im Jahr 2014 deutlich unter den vergleichbaren Vorjahreswerten dar, wobei sich das Jahresergebnis aufgrund von Einmaleffekten insgesamt über dem des Vorjahres bewegt. Der Umsatz verminderte sich um insgesamt 32,2 %, was vorwiegend auf den witterungsbedingten Mengenverlust im Bereich Auftausalz zurückzuführen ist. Dem stehen nahezu proportional verminderte Betriebsaufwendungen und durch Einmaleffekte beeinflusst signifikant erhöhte sonstige betriebliche Erträge gegenüber, so dass im Jahr 2014 ein Betriebsergebnis in Höhe von 19,2 Mio. € realisiert wurde, das um 14,8 % bzw. 2,5 Mio. € über dem Vorjahr lag. Die Kostenentwicklung wird maßgeblich durch den Materialaufwand, sowie Transport- und Personalaufwendungen beeinflusst. Der Rückgang des Materialaufwands ist dabei vor allem auf den absatzbedingten Rückgang des Salzbezugs von der Muttergesellschaft Südwestdeutsche Salzwerke AG zurückzuführen. Ebenso liegen die Transportaufwendungen geschäftsvolumenabhängig deutlich unter Vorjahresniveau. Ursächlich für den Rückgang der Personalaufwendungen sind im Wesentlichen die geringeren Mitarbeiterzahlen sowie verminderte variable Vergütungsbestandteile. Der Rückgang der sonstigen betrieblichen Aufwendungen ist darüber hinaus auf die hohen periodenfremden Aufwendungen des Vorjahres für Zuführungen zu Rückstellungen für potenzielle Nachzahlungen von Energiekostenentlastungen zurückzuführen. Nach Berücksichtigung des Beteiligungs- und Zinsergebnisses sowie der Ertragsteuern ergibt sich ein Jahresüberschuss vor Gewinnabführung in Höhe von 18,2 Mio. € nach 16,0 Mio. € im Vorjahr. Ertrags-, Finanz- und VermögenslageErtragslage
Die Südsalz GmbH erzielte im Geschäftsjahr 2014 einen Umsatz in Höhe von 175,6 Mio. € nach 258,9 Mio. € im Vorjahr. Der Rückgang um insgesamt 32,2 % bzw. 83,3 Mio. € entfällt hierbei mit 82,9 Mio. € auf den Vertrieb von Salzen. Die Entwicklung im Bereich Salz war insbesondere durch verminderte Absatzmengen, witterungsbedingt vor allem im Bereich Auftausalz, geprägt. Das Geschäftsfeld Industriesalz, mit seiner unveränderten Bedeutung als Kerngeschäft innerhalb des Segments Salz, bewegte sich hinsichtlich Absatz und Umsatz aufgrund des Verlusts eines Kunden, der verhaltenen konjunkturellen Entwicklung im zweiten und dritten Quartal sowie längerer revisionsbedingter Anlagenausfallzeiten bei Kunden ebenfalls unter Vorjahresniveau. Das Geschäftsfeld Sortensalz entwickelte sich insgesamt leicht unter Vorjahresniveau. Das Preisniveau ist in diesem Bereich einem unverändert hohen Wettbewerbsdruck ausgesetzt. Das Geschäftsfeld Consumersalz lag bei Absatz und Umsatz auf Vorjahresniveau. Die fest am Markt etablierte Marke "Bad Reichenhaller" zeigte in einem schwierigen Marktumfeld eine stabile Entwicklung. Die sonstigen Umsätze entfallen hauptsächlich auf die Bereiche Logistik, Tourismus und den Vertrieb von ergänzenden Produkten im Bereich Winterdienst und entwickelten sich insgesamt leicht rückläufig. Die Bestandserhöhung lag absatzbedingt bei + 0,9 Mio. € in 2014, nachdem im Vorjahr eine Bestandsverminderung von - 0,8 Mio. € zu verzeichnen war. Der deutliche Anstieg der sonstigen betrieblichen Erträge um 7,6 Mio. € ist im Wesentlichen auf enthaltene einmalige Effekte aus Rückstellungsauflösungen und Erträge aus dem Verkauf einer Beteiligung zurückzuführen. Der Materialaufwand verminderte sich überproportional zum Umsatz von 130,4 Mio. € auf 79,6 Mio. €. Ursächlich dafür waren im Wesentlichen der starke Absatzrückgang des materialkostenintensiven Auftausalzgeschäfts sowie die Bildung von Rückstellungen für potenzielle Nachzahlungen von Energiekostenentlastungen im Vorjahr. Der spürbare Rückgang des Personalaufwandes um 2,4 Mio. € ist im Wesentlichen auf verminderte variable Vergütungsbestandteile sowie geringere durchschnittliche Mitarbeiterzahlen zurückzuführen, wobei sich insbesondere tarifliche Lohn- und Gehaltserhöhungen gegenläufig auswirkten. Der Rückgang der sonstigen betrieblichen Aufwendungen von 80,9 Mio. € auf 57,9 Mio. € resultiert neben dem geschäftsvolumenabhängigen Rückgang, insbesondere im Bereich der Transport- und Lagerkosten, aus verminderten periodenfremden Aufwendungen, nachdem im Vorjahr Rückstellungen für potenzielle Nachzahlungen von Energiekostenentlastungen vergangener Jahre die Ertragslage belasteten. Das Betriebsergebnis hat sich -im Wesentlichen durch die genannten Einmaleffekte -im Vergleich zum Vorjahr von 16,7 Mio. € auf 19,2 Mio. € erhöht. Das Beteiligungsergebnis verminderte sich um 0,8 Mio. € im Vergleich zum Vorjahr. Ursächlich für diese Entwicklung waren wittergungsbedingt verminderte Gewinnausschüttungen der Beteiligungen. Insgesamt ergibt sich für das Geschäftsjahr 2014 ein Jahresüberschuss vor Gewinnabführung von 18,2 Mio. € (2013: 16,0 Mio. €). Vergleich mit PrognoseDie im Vorjahr zu Jahresbeginn abgegebene Prognose, bei der wir unter Einbeziehung aller Segmente für die Südsalz GmbH einen um ca. 10 % bis 20 % verminderten Umsatz erwartet hatten, konnte nicht realisiert werden. Nahezu ausbleibende winterliche Witterungsbedingungen im vierten Quartal des Geschäftsjahres führten zu einem deutlich stärkeren Mengenrückgang im Auftausalzabsatz. Dagegen entwickelte sich das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit, bei dem wir einen Rückgang erwartet hatten, über der abgegebenen Prognose. Ursache hierfür waren ausschließlich nicht operative Einmaleffekte, im Wesentlichen in Form von Rückstellungsauflösungen. Finanz- und VermögenslageDie Bilanzsumme verminderte sich leicht um 5,4 Mio. € auf 118,0 Mio. € zum 31. Dezember 2014. Auf der Aktivseite reduzierten sich insbesondere die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie die Finanzanlagen. Dem Rückgang der flüssigen Mittel steht in den sonstigen Vermögensgegenständen eine kurzfristige Geldanlage in Höhe von 20,0 Mio. € zum 31. Dezember 2014 gegenüber. Auf der Passivseite wirken sich insbesondere geringere Rückstellungen aus. Das Anlagevermögen verringerte sich insbesondere durch die getätigten Abschreibungen auf Anteile an verbundenen Unternehmen infolge dauernder Wertminderung (1,9 Mio. €) und planmäßige Abschreibungen im Bereich der Sachanlagen und immateriellen Vermögensgegenstände (4,9 Mio. €). Dem stehen Investitionen mit insgesamt 4,7 Mio. € gegenüber. Die Finanzierung erfolgte vollständig aus dem Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit. Die Sachinvestitionen verteilten sich, wie in den Vorjahren, schwerpunktmäßig auf die beiden Salinen Bad Reichenhall und Bad Friedrichshall. Hervorzuheben sind die Maßnahmen im Zusammenhang mit der Umsetzung der Abfüllung von Spülmaschinensalz vom Standort Bad Friedrichshall nach Bad Reichenhall, die Siloerneuerungen, der Originalitätsverschluss der Spezialitätendosen sowie die Automatisierung des Boxentransports zur dritten Abfüllanlage in der Saline Bad Reichenhall. Am Standort Berchtesgaden wurde vorwiegend in den Ausbau und die Erweiterung der Bohrspülwerke investiert. Im Rahmen des Umlaufvermögens erhöhten sich insbesondere die sonstigen Vermögensgegenstände zu Lasten der flüssigen Mittel infolge einer im Berichtsjahr getätigten kurzfristigen Geldanlage in Höhe von 20,0 Mio. €, wohingegen sich die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, gegenüber verbundenen Unternehmen und Beteiligungsunternehmen geschäftsvolumenabhängig im Vorjahresvergleich reduzierten. Auf der Passivseite wirkte sich vor allem die Auflösung der im Vorjahr gebildeten Rückstellungen für potenzielle Rückzahlungen von EEG-Umlagen aus. Die nahezu ausschließlich kurzfristigen Verbindlichkeiten betreffen größtenteils verbundene Unternehmen. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten bestehen unverändert zum Vorjahr keine. Das Anlagevermögen ist weitgehend mittel- und langfristig finanziert. Umgekehrt decken die kurzfristigen Vermögenswerte größtenteils das kurzfristige Fremdkapital. Die Eigenkapitalquote erhöhte sich aufgrund der verminderten Bilanzsumme von 27,1 % auf 28,3 % zum 31. Dezember 2014. Der Cashflow lag bei 21,4 Mio. € (Vorjahr: 18,7 Mio. €). Neben den liquiden Mitteln und kurzfristigen Geldanlagen stehen ausreichende finanzielle Reserven in Form von nicht in Anspruch genommenen Kreditlinien zur Verfügung. Personal- und SozialbereichIm Jahresdurchschnitt beschäftigte die Südsalz GmbH 444 (Vorjahr: 460) Mitarbeiterinnen und investierte auch im Jahr 2014 in die Ausbildung junger Menschen. Zum Jahresende 2014 standen 10 Auszubildende in einem Ausbildungsverhältnis. Im Jahr 2014 konnte das hohe Niveau im Bereich der Arbeitssicherheit gehalten werden. Verschiedene Programme zur Erhöhung der Arbeitssicherheit erwiesen sich als wirksam. Umweltschutz, Energieeffizienz, Produktsicherheit sowie Forschung und EntwicklungDie Qualität unserer Salz- und Medizinprodukte sichern wir durch unsere hochentwickelten Produktionsverfahren, umfassende Maßnahmen zur Qualitätsüberwachung und qualitätsorientierte Abläufe der Geschäftsprozesse. Darüber hinaus werden unsere Produkte und Abläufe regelmäßig von externen Experten geprüft. Im Rahmen des Prozessmanagements wurde im Jahr 2014 unser integriertes Managementsystem durch Überwachungsaudits des TÜV Süd nach ISO 9001 (Qualität), ISO 13485 (Medizinprodukte) und FSSC 22000 (Lebensmittelsicherheit) überprüft. Die Herstellung und Vermarktung unserer Futtersalze und Mineralfuttermittel wurde nach dem QS-System ("Ihr Prüfsystem für Lebensmittel") erneut zertifiziert. Die Auditierung der Herstellung von Endverbrauchersalzen nach dem vom Lebensmitteleinzelhandel geforderten International Featured Standard (IFS Food) wurde erfolgreich absolviert. Die Herstellung, Lagerung und der Verkauf der Biolebensmittel wie auch der Futtersalze und Mineralfuttermittel für den ökologischen Landbau wurden von staatlich beauftragten Öko-Kontrollstellen überwacht. An allen Standorten bestehen seit 2012 zertifizierte Energiemanagementsysteme nach ISO 50001. Dieses Energiemanagement erfasst sämtliche Salz- und Tourismusaktivitäten und ist neben der Sicherstellung des effizienten Energieeinsatzes auch Voraussetzung für die Erlangung finanzieller Entlastungen bei der Stromsteuer und der EEG-Umlage. Im Berichtsjahr wurden vom TÜV Süd aufgrund erfolgreicher Audits an allen Standorten neue, für drei Jahre gültige ISO 50001-Zertifikate erteilt und die notwendigen Testate nach der neuen Spitzenausgleich-Effizienzsystemverordnung (SpaEfV) ausgestellt. Die Entwicklung möglicher neuer bzw. die Weiterentwicklung bestehender Produkte hat im Konzern nach wie vor einen hohen Stellenwert. Dies gilt insbesondere für das Herstellen und Inverkehrbringen von Speisesalzen. Produktverbesserungen und -innovationen im Lebensmittel- und Futtermittelbereich gehen gründliche und zeitintensive Entwicklungsphasen voraus. Hier werden alle Standorte mit einbezogen. Neben diesen Produktentwicklungen unterstützen wir unsere Kunden mit unserem Know-how bei der Anwendung und Weiterverarbeitung unserer Produkte. NachtragsberichtVorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahrs sind nicht gegeben. RisikoberichtRisikomanagementsystemBei der Gesellschaft ist ein Risikomanagementsystem mit einer konzernweit einheitlichen Vorgehens- und Darstellungsweise bei der Risikoidentifikation, der Risikoanalyse, der Risikobewertung und der Risikoberichterstattung installiert. Dadurch werden Risiken vergleichbar und die Unternehmensführung erhält Transparenz über die Risikosituation. Für die identifizierten Risiken erfolgt eine Bewertung der Eintrittswahrscheinlichkeit und Schadenshöhe. Ferner werden geplante Gegenmaßnahmen bewertet und dokumentiert. Kurzfristig auftretende Risiken werden bei Dringlichkeit direkt an die Geschäftsführung gemeldet. Zwei Mal im Jahr werden der Geschäftsführung aktualisierte Statusberichte zur Risikoanalyse und gegebenenfalls Ableitung von Maßnahmen vorgelegt. Maßnahmen von besonderer Bedeutung unterliegen der Zustimmungspflicht durch den Aufsichtsrat. Das Risikomanagementsystem wird regelmäßig durch die interne Revision auf Funktionsfähigkeit überprüft. Darüber hinaus wird das vom Vorstand der Südwestdeutsche Salzwerke AG eingerichtete Risikofrüherkennungssystem gemäß § 91 Abs. 2 AktG durch den Abschlussprüfer geprüft. Das Risikomanagementsystem ist nach festgelegten Grundsätzen eingerichtet und erfüllt über die gesetzlich notwendigen Anforderungen an ein Frühwarnsystem hinaus auch die Funktion, für die Geschäftsführung ein weiteres Instrument zur Unternehmenssteuerung zu sein. RisikobewertungDie identifizierten Risiken werden nach ihrer Eintrittswahrscheinlichkeit und nach der möglichen Schadenshöhe bewertet. Bei den Eintrittswahrscheinlichkeiten wird die im Folgenden dargestellte Klassifikation vorgenommen:
Die Schadenshöhe gibt an, mit welchem Ausmaß bei Eintreten des Schadensereignisses zu rechnen ist. Dabei wird ebenfalls eine sehr geringe, geringe, hohe und sehr hohe Schadenshöhe unterschieden. Der Schaden bezieht sich jeweils auf das EBIT in einem Zeitraum von einem Jahr. Die Bedeutung eines Risikos für die Gesellschaft bzw. den SWS-Konzern ergibt sich aus der Kombination von Eintrittswahrscheinlichkeit und Schadenshöhe, die mit dem Schadenserwartungswert ausgedrückt wird. Dabei werden drei Kategorien von Risiken unterschieden: Bei der Kategorie 1 (grün) verbleibt die Verantwortung für die Risikoüberwachung in den jeweils zuständigen Bereichen. Risiken beginnend mit der Kategorie 2 (gelb) werden als zu überwachende Risiken an die Geschäftsführung berichtet und Risiken der Kategorie 3 (rot) werden als wesentliche Risiken zusätzlich insbesondere im Lagebericht dargestellt. Risiken und Chancen der künftigen EntwicklungIm Rahmen ihrer Geschäftstätigkeit stellt sich die Südsalz GmbH als bedeutender deutscher und europäischer Salzanbieter einer Vielzahl der für das Salzgeschäft typischen Chancen und Risiken. Das unternehmerische Handeln und die geschäftlichen Entscheidungsprozesse werden durch den Umgang mit diesen Chancen und Risiken bestimmt. Wesentlicher Bestandteil der Risikopolitik ist es, nur solche Risiken einzugehen, die den Wert des Unternehmens nachhaltig steigern und möglichst dauerhaft angemessene Renditen erwirtschaften lassen. Zwischen Geschäftsführung und Führungskräften werden Chancen und Risiken regelmäßig erörtert und entsprechende Maßnahmen eingeleitet. Chancen liegen insbesondere in der zielgerichteten Marktbearbeitung, verbrauchergerechten Produkten und einem strikten Kostenmanagement. Strategische Stoßrichtungen zum Ausbau der Marktposition beziehungsweise dem dauerhaften Erhalt der Wettbewerbsfähigkeit und Profitabilität werden hierbei insbesondere im Insourcing von Kernkompetenzen, der Reduktion der Konzernkomplexität sowie der laufenden Optimierung von Prozessen und der Hebung von Synergien gesehen. Der für die Südsalz GmbH maßgebliche Kernmarkt liegt dabei auch zukünftig in Deutschland. Bei der Südsalz GmbH ist die Risikosituation nach wie vor geprägt durch die Entwicklung der Preise für Energie und der weiteren Betriebsaufwendungen sowie die damit verbundene Entwicklung der Siedesalzkosten, die Produktionsrisiken im Bergwerk Berchtesgaden, die witterungsbedingte Nachfrage nach Auftausalz und rechtliche Risiken. In Bezug auf die Energiepreise wird vor allem die weitere Entwicklung im Hinblick auf die derzeitigen Entlastungen energieintensiver Unternehmen von großer Bedeutung sein, von der insbesondere unser Standort Bad Reichenhall betroffen ist. Das Risiko im Zusammenhang mit den im Jahr 2013 eingeleiteten Prüfverfahren der EU bezüglich der derzeit in Deutschland bestehenden Entlastungsregelungen für EEG-Umlagen hat sich mit dem Inkrafttreten des EEG 2014 zum 1. August 2014 deutlich reduziert. Strategische Markt- bzw. Wettbewerbsrisiken bestehen in der Restrukturierung des für die Südsalz GmbH relevanten Salzmarkts, z. B. durch aggressive Wachstumsstrategien von Wettbewerbern. Insbesondere der Siedesalzmarkt ist durch einen hohen Sättigungsgrad geprägt. Vor diesem Hintergrund führten in der Vergangenheit steigende Aufwendungen, insbesondere in den Bereichen Material und Frachten sowie Personal bei gleichzeitig stagnierenden Umsätzen zu Verlusten in diesem Bereich. In diesem Zusammenhang wurden im November 2012 Projektgruppen zur Ableitung von Restrukturierungsmaßnahmen gebildet. Ziel der vorgesehenen Maßnahmen ist es, die laufenden Kosten signifikant zu reduzieren und Erlössteigerungen zu realisieren. Damit soll der betroffene Bereich wieder dauerhaft profitabel gemacht werden. Die Ertragssituation im Bereich Siedesalz hat sich durch die ergriffenen Kosteneinsparmaßnahmen insgesamt verbessert. So wurden die Kosteneinsparziele bis Ende 2014 vollumfänglich erreicht. Im Hinblick auf die erlössteigernden Maßnahmen, an denen weiterhin gearbeitet wird, hat sich jedoch gezeigt, dass hierfür mehr Zeit benötigt wird. Im laufenden Jahr werden jedoch Preiserhöhungen durchgeführt, die dann bereits zu einem positiven Ergebnisbeitrag führen. Im Zusammenhang mit schwierigen Rahmenbedingungen verschlechterten sich die Ertragsaussichten bei unserer spanischen Tochtergesellschaft zunehmend, wodurch im Berichtsjahr wiederum Abschreibungen auf den Beteiligungsbuchwert vorzunehmen waren. Derzeit werden diesbezüglich verschiedene Handlungsoptionen geprüft. Es besteht hier das Risiko, dass in diesem Zusammenhang weitere Aufwendungen für die Südsalz entstehen werden. Das bedeutendste Beschaffungsrisiko liegt für die Südsalz GmbH nach wie vor in der unsicheren Preisentwicklung auf den Rohstoffmärkten. Die Kosten für Strom, Erdgas und Heizöl wirken sich massiv auf die Herstellkosten der Produkte aus. Durch den Abschluss von Verträgen mit einer längeren Laufzeit wird diesem Risiko entgegengewirkt. Teilweise wurden für die Produktionsstandorte die Strompreise bis einschließlich 2017 fest vereinbart. Nach der Einführung eines Energiemanagementsystems entsprechend der Norm ISO 50001 an allen Standorten, wurde die Erfüllung der Normforderungen durch ein Zertifikat des TÜV Süd bestätigt. Darüber hinaus werden gesetzliche Veränderungen verfolgt und Entlastungen in Anspruch genommen. In diesem Zusammenhang bestehen weitere Risiken durch für die Südsalz GmbH nachteiligen gesetzlichen und regulatorischen Änderungen. Durch Reformen könnten sich negative Auswirkungen auf die Profitabilität ergeben, z. B. durch Streichung bestehender Entlastungen für energieintensive produzierende Unternehmen. Die Energiepreise beeinflussen auch die Beschaffung logistischer Dienstleistungen. Mit einer permanenten Optimierung von Transportwegen und des Transportmitteleinsatzes soll der Kostenentwicklung entgegen gewirkt werden. An den Produktionsstandorten ist die Südsalz GmbH den Risiken von Qualität, Sicherheit und Produktion ausgesetzt. Im gesamten SWS-Konzern gültige Richtlinien zu Qualitäts- und Prozessmanagement sowie zur Arbeitssicherheit reduzieren diese Risiken. Die Mitarbeiterinnen werden regelmäßig zum Thema Sicherheit am Arbeitsplatz unterwiesen. Dem Risiko höherer Produktionskosten wird durch striktes Kostenmanagement und der permanenten Verbesserung von Prozessen entgegengewirkt. Mit dem zur Salzgewinnung erforderlichen Bergbau sind Risiken verbunden, denen mit genau definierten Abbauparametern begegnet wird. Mögliche Brandschäden und ein damit verbundener Ausfall von Produktionsanlagen sowie Produkthaftungsansprüche sind über entsprechende Versicherungen abgedeckt. Im Geschäftsfeld Auftausalz bestehen für die Südsalz GmbH sowohl Absatz- als auch Preisrisiken. Witterungsbedingte Nachfrageschwankungen können in milden Wintern zu erheblichen Umsatz- und Ergebniseinbußen führen, umgekehrt erhöhen lang anhaltende winterliche Temperaturen möglicherweise das Risiko von Lieferengpässen. Mit der optimalen Belegung von Lagerflächen wird diesen Risiken entgegengewirkt. Zusätzliche Vertriebsrisiken bestehen in der Abhängigkeit von einzelnen Kunden sowie der Konzentration bzw. Europäisierung bestehender Kunden. Durch permanente Marktbeobachtung, die Bearbeitung neuer Vertriebskanäle sowie Absatz andersartiger Salzqualitäten wird den Risiken der Kundenabhängigkeit bzw. Kundenkonzentration begegnet. Die in bestimmten Teilmärkten des europäischen Salzmarkts vorhandenen Sättigungstendenzen und Überkapazitäten bieten nur begrenztes Wachstumspotenzial und haben negative Auswirkungen auf das Preisniveau. Insbesondere steigende Importmengen ausländischer Anbieter mit aggressiver Preispolitik sorgen für verschärften Wettbewerbsdruck. Durch unterschiedliche Maßnahmen der engeren Kundenbindung werden diese Wettbewerbsrisiken reduziert. Hierzu gehören die Festigung unserer Marktstellung durch hohe Qualitäten, attraktive Konditionen und konsequente Optimierung des Kundenservices. Durch systematische Marktforschung werden Verbraucherbedürfnisse im Bereich Consumer untersucht und Produkte entsprechend positioniert. Die Marke Bad Reichenhaller wird durch gezielte Kommunikationsmaßnahmen im Bereich Media und Public Relations, u. a. durch TV-Spots, gestärkt. Damit soll die Sichtbarkeit und Präsenz bei der Zielgruppe sichergestellt werden. Die eigene Wettbewerbsfähigkeit wird durch striktes Kostenmanagement auf Basis moderner Produktionsanlagen weiter verbessert. Rechtliche Risiken bestehen in möglichen Schadensersatzforderungen von Kunden infolge längerer Lieferzeiten, die durch Kapazitätsengpässe verursacht werden können. Das Risiko aus weiteren laufenden Rechtsstreitigkeiten wird aus heutiger Sicht als gering eingestuft. Das Unternehmen verfügt über ausreichende, nicht in Anspruch genommene Kreditlinien, die ein Liquiditätsrisiko derzeit nicht erkennen lassen. Derivative Finanzinstrumente kommen - mit Ausnahme von Warentermingeschäften im Bereich Strom und Gas - derzeit nicht mehr zum Einsatz, so dass damit zusammenhängende Liquiditäts-, Zins- und Marktwertrisiken nicht bestehen. Die Südsalz GmbH ist schwerpunktmäßig nach wie vor im Inland sowie den angrenzenden Nachbarländern des Euro-Raums tätig und dadurch nur einem geringen Fremdwährungsrisiko ausgesetzt. Risiken, die sich aus dem Ausfall von Forderungen an Kunden ergeben können, wird mit Bonitätsprüfungen und regelmäßiger Überwachung von Fälligkeiten sowie einer gezielten Belieferung entgegengewirkt. Um zu gewährleisten, dass Geschäftsprozesse sicher und effizient ablaufen können, werden die IT-Systeme ständig überprüft und weiterentwickelt. Risiken in der Informationstechnologie werden durch den Einsatz moderner Hard- und Software nach aktuellen Sicherheitsstandards und mit einem Betriebsführungskonzept reduziert. Der Erfolg der Südsalz GmbH wird maßgeblich geprägt durch kompetente und motivierte Mitarbeiterinnen. Personalrisiken, die sich aufgrund des demographischen Wandels ergeben, werden durch die Berufsausbildung, individuelle Fortbildungsmaßnahmen und gezielter Nachwuchsförderung begegnet. Die Überprüfung der gegenwärtigen Risikosituation erfolgt auf Basis des Risikomanagementsystems in Verbindung mit den vorhandenen Planungs-, Steuerungs- und Kontrollsystemen. Zum heutigen Zeitpunkt sind auf Grundlage der Erkenntnisse aus der mittelfristigen Planung keine weiteren nennenswerten Risiken für die zukünftige Entwicklung des operativen Geschäfts erkennbar. Im Berichtszeitraum haben keine den Fortbestand des Unternehmens gefährdende Risiken bestanden. Ebenso sind aus heutiger Sicht für das Jahr 2015 keine derartigen Risiken erkennbar. PrognoseberichtAus den jüngst vorgestellten Prognosen führender deutscher Wirtschaftsinstitute geht hervor, dass für das Jahr 2015 in Deutschland mit einem moderaten Wachstum des Bruttoinlandsprodukts zwischen 1,0 % und 1,7 % gerechnet wird. Als Treiber wird vor allem die Binnennachfrage gesehen, die durch die gute Lage am Arbeitsmarkt, die gesunkenen Mineralölpreise und die dadurch geringen Inflationsraten positiv beeinflusst wird. Umsatz und Ergebnis der Südsalz GmbH werden zu einem großen Teil durch die Entwicklung im Bereich Auftausalz beeinflusst. Da dieser Bereich naturgemäß stark von Witterungsbedingungen abhängt, sind entsprechende Prognosen nur bedingt möglich. Trotz der milden Witterung am Jahresende 2014 stimmt uns der Beginn des Jahres 2015 optimistisch für die Geschäftsentwicklung im laufenden Jahr. Die Absatzmengen im Auftausalzbereich werden über denen des Vorjahres liegen. Im Industriesalzbereich und im Bereich Consumer gehen wir von einer weitgehend stabilen Entwicklung des Umsatzes aus. Dagegen erwarten wir im Bereich Sortensalz einen leichten Umsatzanstieg gegenüber dem Jahr 2014. Der Umsatz im Segment Salz wird somit voraussichtlich über den Werten des Jahres 2014 liegen. Für die übrigen Bereiche erwarten wir insgesamt leicht steigende Umsatzerlöse im Vergleich zum Vorjahr. Unter Einbeziehung aller Segmente erwarten wir für die Südsalz GmbH einen Umsatz, der um ca. 15 % bis 35 % über den Werten des Jahres 2014 liegen wird. Unsere hohen kundenorientierten Ansprüche sowie die Gewährleistung der Verfügbarkeit aller unserer Produktions- und Förderanlagen, bedingen wie in der Vergangenheit, auch künftig einen hohen Instandhaltungs- und Investitionsbedarf. Kostensteigerungen sind insbesondere aus dem im Dezember 2014 abgeschlossenen Tarifvertrag bei den Personalaufwendungen als auch inflationär bedingt bei den anderen Betriebsaufwendungen zu erwarten. Vor diesem Hintergrund ist die permanente Verbesserung von Produkten und Dienstleistungen, begleitet von einer ständigen Optimierung der internen Geschäftsprozesse, ein Schwerpunkt unserer Aktivitäten. Die Zielsetzung der Südsalz GmbH besteht weiterhin in der dauerhaften Sicherung und Weiterentwicklung der Marktposition in allen Geschäftsfeldern, sowohl im Inland als auch in den relevanten Auslandsmärkten. Unter diesen zum heutigen Tag getroffenen Annahmen rechnen wir für die Südsalz GmbH im Jahr 2015 mit einem moderaten Anstieg des Ergebnisses der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit im Vergleich zum Vorjahr, in dem ein positiver Einmaleffekt von 6,2 Mio. € enthalten war.
Bad Reichenhall, den 30. Januar 2015 Südsalz GmbH Die Geschäftsführung Kai Fischer Ulrich Fluck Zukunftsgerichtete Aussagen und PrognosenUnser Lagebericht enthält in die Zukunft gerichtete Aussagen, die auf heutigen Annahmen und Einschätzungen beruhen. Die tatsächliche Entwicklung und die tatsächlichen Ergebnisse in der Zukunft können jedoch aufgrund der Vielzahl von internen und externen nicht beeinflussbaren Faktoren hiervon abweichen. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES ABSCHLUSSPRÜFERSWir haben den Jahresabschluss -bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang -unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Südsalz GmbH, Bad Reichenhall, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2014 bis zum 31. Dezember 2014 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Stuttgart, 6. Februar 2015 BDO
AG
gez. Andreas Müller, Wirtschaftsprüfer gez. Markus Will, Wirtschaftsprüfer Bericht des AufsichtsratsDer Aufsichtsrat hat sich im abgelaufenen Geschäftsjahr regelmäßig von der Geschäftsführung mündlich und schriftlich über die Lage und Entwicklung der Gesellschaft sowie über wesentliche Geschäftsvorfälle unterrichten lassen. Er hat alle wichtigen Angelegenheiten der Gesellschaft und ihrer Beteiligungen, insbesondere diejenigen Geschäfte, die seiner Zustimmung bedürfen, mit der Geschäftsführung beraten und bei den Entscheidungen im Rahmen der ihm nach Gesetz und Gesellschaftsvertrag obliegenden Aufgaben mitgewirkt. Der Aufsichtsrat hat sich ferner in seinen Sitzungen mit dem Risikomanagement beschäftigt und sich über die Risikosituation der Gesellschaft informiert. Der vorliegende Jahresabschluss und der Lagebericht für das Geschäftsjahr 2014 der Südsalz GmbH sind von der BDO AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Stuttgart, unter Einbeziehung der Buchführung geprüft worden. Der Abschlussprüfer hat keine Einwendungen erhoben und seinen uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt. Der Abschlussprüfer hat an der Bilanzsitzung teilgenommen und detaillierte Erläuterungen zum Jahresabschluss der Gesellschaft gegeben. Die Fragen des Aufsichtsrats wurden von Abschlussprüfer und Geschäftsführung umfassend beantwortet. Der Aufsichtsrat hat den Jahresabschluss und den Lagebericht geprüft. Dabei haben sich keine Einwendungen ergeben. Er schließt sich dem Ergebnis der Prüfung durch den Abschlussprüfer an. Der Aufsichtsrat hat den von der Geschäftsführung aufgestellten Jahresabschluss und den Lagebericht der Südsalz GmbH für das Geschäftsjahr 2014 gebilligt. Allen Mitarbeitern der Gesellschaft spricht der Aufsichtsrat Dank und Anerkennung für die geleistete Arbeit aus.
Heilbronn, im März 2015 Harry Mergel, Vorsitzender des Aufsichtsrats |
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