Werner & Mertz GmbH
Selbe AdresseGroßhandel mit Wasch-, Putz- und Reinigungsmitteln
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Nadja, geb. Pfoh Janzer seit 26.10.2020 | Prokura |
Ralph Harald Wenner seit 26.10.2020 | Geschäftsführer |
Reinhard Kai Schneider seit 26.10.2020 | Geschäftsführer |
Irena Christine Geier seit 26.10.2020 | Prokura |
Frank Otto Sauter seit 20.9.2005 | Geschäftsführer |
Marc Christian Bals seit 20.9.2005 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
W & M Holding GmbH | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
BNS International GmbHMainzJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Inhaltsverzeichnis Bilanz zum 31. Dezember 2023 Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 Anhang für das Geschäftsjahr 2023 Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023 Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023 Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023
ANHANG ZU BILANZ UND GuV FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023BNS International GmbH, MainzGesellschaftsrechtliche Grundlagen
Allgemeine Hinweise Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. Die Form der Darstellung im Jahresabschluss wurde gegenüber dem Vorjahr beibehalten. § 286 Abs. 4 HGB sowie größenabhängige Erleichterungen nach § 288 Abs. 2 HGB wurden teilweise in Anspruch genommen. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden entsprechend ihrer Nutzungsdauer, die überwiegend bei 3 bis 5 Jahren, mit Ausnahme der Markenlizenz für BERGAL (Nutzungsdauer 15 Jahre), liegt, um lineare Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten angesetzt und wird um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer planmäßig abgeschrieben. Bei voraussichtlich dauernder Wertminderung erfolgen außerplanmäßige Abschreibungen. Die zu Grunde gelegten Abschreibungsdauern betragen bei:
Bewegliche Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden linear abgeschrieben. Bei den Finanzanlagen werden die Beteiligungen, die Anteile an verbundenen Unternehmen sowie die Ausleihungen an verbundene Unternehmen und Unternehmen mit Beteiligungsverhältnis und sonstige Ausleihungen zu Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Bei voraussichtlich dauernden Wertminderungen werden außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen. Die Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sind zu durchschnittlichen Einstandspreisen oder zu niedrigeren Tagespreisen am Bilanzstichtag aktiviert. Waren sind zu Anschaffungskosten oder niedrigeren Marktpreisen bilanziert. Es wurde verlustfrei bewertet, d. h., es wurden von den voraussichtlichen Verkaufspreisen Abschläge für noch anfallende Kosten vorgenommen. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungs-kosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Kriterium ist hierbei die Reichweite des Materialbestandes. Für Verluste aus Liefer- und Abnahmeverpflichtungen sind in angemessener Höhe Rückstellungen gebildet. Abgesehen von handelsüblichen Eigentumsvorbehalten sind die Vorräte frei von Rechten Dritter. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen; das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge berücksichtigt. Die liquiden Mittel werden mit ihrem Nominalwert angesetzt. Bei den Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden als biometrische Rechnungsgrundlage die Richttafeln 2018 G von Klaus Heubeck verwendet. Für die Abzinsung wurde gemäß § 253 Abs. 2 HGB pauschal der von der Deutschen Bundesbank ermittelte durchschnittliche Marktzinssatz bei einer restlichen Laufzeit von 15 Jahren in Höhe von 1,83 % verwendet. Dabei wurde nach § 253 Abs. 2 der Durchschnittszinssatz, ermittelt über die letzten 10 Jahre, verwendet. Der Unterschiedsbetrag zwischen dem Ansatz der Pensionsrückstellungen unter Anwendung des 7-Jahres-Durchschnittszinses (1,76 %) und dem 10-Jahres- Durchschnittszins (1,83 %) beträgt zum Bilanzstichtag TEUR 7. Erwartete Rentensteigerungen wurden mit 1,00 % berücksichtigt. Die Fluktuation wurde mit einer Rate von 4,00 - 5,00 % berücksichtigt. Unter Inanspruchnahme des Wahlrechts nach Art. 67 Abs. 1 Satz 1 EGHGB wird der sich aus der Änderung der Rückstellungsbilanzierung nach §§ 249 Abs. 1 Satz 1, 253 Abs. 1 Satz 2, Abs. 2 HGB durch das Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (BilMoG) ergebende Zuführungsbetrag über den Höchstzeitraum von 15 Jahren gleichmäßig verteilt. Der Zuführungsbetrag beträgt jährlich TEUR 5. Demnach sind der Rückstellung bis zum 31.12.2024 noch TEUR 5 zuzuführen. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags (d. h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) angesetzt. Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge werden diese mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung nicht abgezinst. Die Aktivierung des Überhangs latenter Steuern unterbleibt in Ausübung des dafür bestehenden Ansatzwahlrechts nach § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB. Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden dabei das Realisationsprinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) beachtet. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel (Anlage zum Anhang) dargestellt. Angaben zum Anteilsbesitz Zum 30.09.2023 wurde die onECO Concepts GmbH, Mainz, zum Beteiligungsbuchwert von EUR 114.264,70 an die Werner & Mertz GmbH, Mainz, veräußert. Angaben zu Beteiligungen Die Gesellschaft ist zu 50 % an der Aneks Polska Sp. z o.o. Jaworzno, Polen, beteiligt (Beteiligungsbuchwert: EUR 2.477.919,17). Zum 31. Dezember 2023 stellt sich das Ergebnis sowie das Eigenkapital der obigen Gesellschaft wie folgt dar:
* Umgerechnet mit dem Devisenkassamittelkurs der
Deutschen Bank zum 29.12.2023 (EUR 1 = PLN 4,3435)
Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht Im Rahmen einer Erhöhung des Stammkapitals bei der Aneks Polska Sp.z.o.o., Jaworzno / Polen, im Jahre 2021 wurde der Gesellschaft im Gegenzug ein Darlehen über TEUR 2.253 (TPLN 10.342) gewährt. Nach Tilgung von zwei Raten beträgt der Buchwert des Darlehens zum Bilanzstichtag TEUR 1.495 (TPLN 7.000). Umlaufvermögen Vorräte der Gesellschaft Die Vorräte der Gesellschaft belaufen sich auf einen Wert von TEUR 5.791 (Vj. TEUR 6.004). Zum größten Teil bestehen die Vorräte aus verkaufsfähiger Ware. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen bestehen gegen die Werner & Mertz GmbH, Mainz, in Höhe von TEUR 711 (Vj. TEUR 710) aus der Übernahme von Pensionsverpflichtungen. Diese haben eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Bei den sonstigen Vermögensgegenständen handelt es sich im Wesentlichen um Forderungen gegen Mitarbeiter und debitorischen Kreditoren. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für Vergütungen an Mitarbeiter, Kundenboni, Kundenreklamationen und zukünftige Geschäftsrisiken sowie Werbekostenzuschüsse gebildet. Verbindlichkeiten Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten sind im folgenden Verbindlichkeitenspiegel im Einzelnen dargestellt.
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind von TEUR 11.482 auf TEUR 9.639 gesunken. Diese Verbindlichkeiten beziehen sich auf einen Liefer- und Leistungsaustausch in Höhe von TEUR 6.139 (davon gegenüber der Werner & Mertz GmbH, Mainz, TEUR 5.639). In der Verbindlichkeit enthalten ist ein Darlehen, welches die Gesellschafterin W&M Holding GmbH, Hallein in Österreich, der BNS gewährt hat, und welches zum 31.12.2023 noch mit TEUR 3.500 zu Buche steht. Die Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, resultieren wie im Vorjahr aus Warenlieferungen und Dienstleistungen aus der Geschäftsbeziehung mit der Aneks Polska Sp.z.o.o. Haftungsverhältnisse Gemäß Patronatserklärung vom 28.05.2015 besteht zum Bilanzstichtag für die Gesellschaft eine Gewährleistungspflicht zur Sicherstellung der Kreditwürdigkeit und der finanziellen Leistungsfähigkeit der OnECO Concepts GmbH (früher BNS Sports GmbH), Mainz, an der die Gesellschaft zu 100 % beteiligt ist. Das Risiko einer Inanspruchnahme ist gemäß Geschäftsführung aufgrund der gut anlaufenden Vermarktung von BNS- Artikeln über einen Online-Shop der Tochtergesellschaft sehr gering. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von TEUR 1.651 (davon 1 bis 5 Jahre TEUR 181). Davon entfallen auf das kommende Jahr:
Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Umsatzerlöse nach In- und Ausland:
Sonstige betriebliche Erträge Bei den sonstigen betrieblichen Erträgen in Höhe von TEUR 417 handelt es sich im Wesentlichen um Erlöse aus der Auflösung von Rückstellungen (TEUR 217) und sonstige Erträge. Insgesamt beinhaltet der Posten periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 291. Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betragen TEUR 5.264 (Vorjahr TEUR 5.004) und betreffen überwiegend:
Insgesamt beinhaltet der Posten periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 209. Sonstige Angaben Geschäftsführung Herr Reinhard Kai Schneider, Mainz, geschäftsführender Gesellschafter Herr Ingo Frank, Salzburg; kaufmännischer Geschäftsführer Herr Ralph Wenner, Hochheim am Main; kaufmännischer Geschäftsführer Herr Marc Christian Bals, Budenheim, Geschäftsführer Vertrieb und Marketing Herr Frank Otto Sauter, Freiburg, Geschäftsführer Vertrieb Der geschäftsführende Gesellschafter ist allein vertretungsberechtigt. Die übrigen Geschäftsführer sind gemeinsam vertretungsbefugt. Gesamtbezüge der Geschäftsführung Auf die Angabe der Geschäftsführergehälter wurde gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet, da nur zwei Geschäftsführer Gehalt von der Gesellschaft beziehen. Gesellschafter Die W&M Holding GmbH in Hallein, Österreich, hält 100 % am gezeichneten Kapital von TEUR 150. Mitarbeiter Durchschnittliche Anzahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter:
GewinnverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 953 auf neue Rechnung vorzutragen. Honorar für die Jahresabschlussprüfung Für den Abschlussprüfer des Jahresabschlusses wurde im Geschäftsjahr 2023 insgesamt TEUR 18 Honorar als Aufwand erfasst. Konzernverhältnisse Die Gesellschaft ist Tochterunternehmen der W&M Holding GmbH in Hallein/Österreich, die ihrerseits in den Konzernabschluss der Werner & Mertz GmbH & Co KG in Hallein/Österreich einbezogen wird. Letztere stellt den Konzernabschluss für den kleinsten und größten Kreis von Unternehmen auf, der am Sitz dieser Gesellschaft erhältlich ist. Zur Erstellung eines Konzernabschlusses ist die BNS International GmbH zum 31. Dezember 2023 nicht verpflichtet, da die Werner & Mertz GmbH & Co. KG einen Konzernabschluss und Konzernlagebericht nach § 291 Abs. 2 Nr. 1 HGB mit befreiender Wirkung für die Gesellschaft erstellt, welcher im österreichischen Firmenbuch in der deutschen Sprache veröffentlicht wird. Nachtragsbericht Vorgänge nach dem Abschluss des Geschäftsjahres von besonderer Bedeutung auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben sich nicht ereignet.
Mainz, 06. Mai 2024 Geschäftsführung Reinhard Schneider Ralph Wenner Ingo Frank Marc Christian Bals Frank Otto Sauter Entwicklung des Anlagevermögens der BNS International GmbH, Mainz, im Geschäftsjahr 2023
LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023BNS INTERNATIONAL GMBH, MainzInhaltsverzeichnis: 1. Grundlagen der Gesellschaft 1.1 Geschäftsmodell und organisatorische Strukturen 2. Wirtschaftsbericht 2.1 Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen 2.2 Wirtschaftliche Entwicklung - Branchenbezogene Rahmenbedingungen 2.3 Geschäftsverlauf 2.4 Ertragslage 2.5 Vermögenslage 2.6 Finanzlage 2.7 Gesamtaussage 3. Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung 4. Prognosebericht 1. Grundlagen der Gesellschaft 1.1 Geschäftsmodell und organisatorische Strukturen Die Gesellschaft betreibt Handel mit hochwertiger Schuhpflege und Accessoires rund um Fuß, Schuh sowie Textilien. Das Sortiment umfasst Schuh- und Lederpflegemittel, Einlegesohlen, Schnürsenkel, Schuhspanner, Spezial-waschmittel und sonstiges Zubehör. Teile des Produktbezugs erfolgen konzernintern über die Werner & Mertz GmbH mit Sitz in Mainz. Weitere Sortimente werden als Handelsware zugekauft. Der Vertrieb erfolgt über den Groß- und Einzelhandel in der Schuh-, Sport- und Lederwarenbranche, Warenhäuser, Non-Food-Abteilungen im LEH (Lebensmitteleinzelhandel) sowie Distanzhändlern im E-Commerce und Katalogvertrieb national und international. Am Firmensitz befinden sich die Verwaltung, der Vertriebsinnendienst, das E-Commerce Management und das Marketing der Gesellschaft. Das Key-Account-Management und eine Außendienstorganisation übernehmen den Vertrieb in Deutschland, Österreich und der Schweiz als wichtigste Absatzregion. Im internationalen Geschäft greift die Gesellschaft auf Distributoren in den einzelnen Ländern zurück oder arbeitet direkt mit großen Einzelhändlern zusammen. Das Exportgeschäft wird ebenfalls aus der Zentrale in Mainz gesteuert. Das Markenportfolio setzt sich aus diversen eingetragenen Marken sowie kundenspezifischen Eigenmarken und einem Lizenzgeschäft zusammen. Die Gesellschaft ist eine 100%-ige Tochtergesellschaft der W&M Holding GmbH, Hallein, Österreich. Die wesentlichen finanziellen Leistungsindikatoren für die Gesellschaft sind die Umsatzerlöse und das Jahresergebnis. Wesentlicher nichtfinanzieller Leistungsindikator für die Gesellschaft ist die Nachhaltigkeit. 2. Wirtschaftsbericht 2.1 Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen Im Gesamtjahr 2023 ist das Bruttoinlandsprodukt preisbereinigt um 0,3 % im Vergleich zum Vorjahr gesunken. Für das Jahr 2024 wird ein leichter Anstieg des wirtschaftlichen Wachstums um 0,2 % prognostiziert. Im Jahresverlauf stagnierte die Konjunktur in den ersten drei Quartalen und schwächte sich dann zum Ende des Jahres im vierten Quartal ab. Dieser Rückgang lässt sich auf die anhaltenden Auswirkungen des Russland-Ukraine-Kriegs zurückführen. Die anhaltend hohen Inflationsraten schwächten die Kaufkraft und die gestiegenen Finanzierungskosten wirkten investitionshemmend. In der Industrie war die Nachfrage besonders aus dem Ausland schwach. Neben geringen Auftragseingängen wurde die wirtschaftliche Produktivität durch relativ hohe Krankenstände und unbesetzte Stellen aufgrund des Fachkräftemangels ausgebremst. Der private Konsum ging um 0,8 % zurück und der Einzelhandel verzeichnete einen Umsatzrückgang von 3,1 % im Vergleich zum Vorjahr. Die Inflationsrate, die Preisniveauentwicklung gegenüber dem Vorjahr, lag im Jahr 2023 durchschnittlich bei 5,9 %. Im Jahresverlauf war die Inflationsrate rückläufig. Im Januar 2024 lag sie mit 2,9 % auf dem niedrigsten Niveau seit Juni 2021. Diese Entwicklung lässt sich auf weiter sinkende Energiepreise und geldpolitische Maßnahmen der EZB zurückführen. Für den weiteren Jahresverlauf wird eine Stabilisierung und weitere Annäherung an die Zwei-Prozent-Marke prognostiziert. Das Konsumklima in Deutschland verbesserte sich zwar in der ersten Jahreshälfte 2023, verblieb bis Jahresende allerdings auf einem niedrigen Niveau. Im Februar 2024 lag der GfK-Konsumklima-Index bei einem Wert von -29,6 Punkten im Vergleich zu -33,8 Punkten im Februar 2023. Trotz der schwachen Konjunktur zeigt sich der Arbeitsmarkt robust. Die Arbeitslosigkeit stieg im Berichtsjahr zwar leicht, für den Jahresverlauf 2024 wird laut IAB- Arbeitsmarktbarometer wieder eine moderat steigende Erwerbstätigkeit erwartet. Die Wachstumsrate der Weltwirtschaft nahm um 0,5 % im Vergleich zum Vorjahr ab und lag bei unterdurchschnittlichen 2,9 %. Die gestiegenen Zinsen und die hohe Lagerhaltung als Folge von Lieferkettenstörungen aufgrund geopolitischer Konflikte dämpften die globale Industriekonjunktur. Für 2024 wird von einem leichten Anstieg auf 3,1 % ausgegangen. Die Verlangsamung der Weltkonjunktur und die verminderte Binnennachfrage erklären die Entwicklung des Außenhandels. Die Exporte gingen in 2023 um 1,8 % zurück und die Importe sanken um 3,0 %. Sowohl bei den Ausfuhren als auch bei den Einfuhren von Waren und Dienstleistungen wird im Laufe der Jahres nur mit einer leichten Zunahme gerechnet. Der Ausblick auf das Jahr 2024 bleibt verhalten. Es wird von einem leichten Anstieg der Inlandsnachfrage ausgegangen. Für Erholung sorgen die nachlassende Inflation sowie steigende Reallöhne, die Kaufkraftverluste des Vorjahres ausgleichen. Dem entgegen stehen vor allem das geringe Wachstum im Welthandel und das hohe Zinsniveau, das sich investitionshemmend auswirkt. 2.2 Wirtschaftliche Entwicklung - Branchenbezogene Rahmenbedingungen Das Geschäftsjahr war geprägt von vielfachen Auswirkungen der Inflation. Die Verunsicherung in der Bevölkerung führte zur Kaufzurückhaltung auch in unseren Kernmärkten sowohl im stationären als auch im Onlinehandel. Der Einzelhandel mit Textilien, Bekleidung, Schuhen und Lederwaren setzte auch 2023 seine Erholung von den Folgen der Corona-Pandemie fort und erwirtschaftete real 2,6 % und nominal 3,7 % mehr Umsatz als im Vorjahr. Dennoch lag der Umsatz real noch 4,6 % unter dem Niveau vor der Corona-Pandemie, wohingegen der nominale Umsatz 0,1 % höher war. Quelle: https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2024/01/PD24_041_45212.html 2023 wurde nach langen Jahren des Wachstums im E-Commerce in Deutschland deutlich weniger Umsatz generiert. Im Segment Bekleidung ging der Umsatz um 13,3 % von 21,3 Mrd. auf 18,5 Mrd. Euro zurück. Weiter heruntergebrochen sank der Umsatz bei Mode um 13% von 16,8 Mrd. auf 14,6 Mrd. Euro und bei Schuhen sogar um 14,1 % von 4,5 Mrd. auf 3,9 Mrd. Euro. Quelle: E-Commerce-Umsätze sanken 2023 deutlich - schuhkurier 2.3 Geschäftsverlauf Nachhaltigkeit, Ökologie und Gesundheitsorientierung der Verbraucher waren auch in 2023 wichtig, wurden aber überlagert durch die nach wie vor hohe Inflation und das Bemühen der Verbraucher, die stark gestiegenen Lebenshaltungskosten zu beherrschen. Hinsichtlich der Erreichung unserer Ziele im Hinblick auf die Nachhaltigkeit verweisen wir auf unsere nachhaltigkeitsbezogene Umwelterklärung für das Jahr 2023 auf unserer Website (https://werner-mertz.de/nachhaltigkeitsmanagement-nach-emas/). Die Entwicklung im Geschäftsjahr war von inflationsbedingter Kaufzurückhaltung und weiteren Schließungen von Geschäften des Schuheinzelhandels geprägt. Durch Neukundengewinnung und die konsequente Umsetzung von Preisanpassungen konnte den Marktentwicklungen aber seitens der Gesellschaft entgegengewirkt werden. Insgesamt führte dies zu einem Umsatzwachstum von TEUR 1.033 in 2023 auf TEUR 21.575 in 2023. Dies entspricht einem Plus in Höhe von 5,0 %. Die Umsatzentwicklung ist in den Vertriebskanälen und regional vergleichbar und führte zu einem positiven Jahresergebnis der Gesellschaft von TEUR 953 (Vj. TEUR 434). Für die Gesellschaft ist die Umsatzentwicklung des Geschäftsjahres 2023 insgesamt leicht unter Plan verlaufen. Die weiter steigenden Beschaffungskosten wurden durch eine Preisanpassung zu Beginn des Geschäftsjahres an die Kunden weitergegeben. Gleichzeitig konnten aber auch Kosten gesenkt werden. Vor dem Hintergrund der Auswirkungen der geopolitischen Lage und der schwierigen Rahmenbedingungen im Einzelhandel ist das Ergebnis zufriedenstellend. 2.4 Ertragslage Aus den Gewinn- und Verlustrechnungen der beiden letzten Geschäftsjahre ergibt sich nach Zusammenfassungen und Verrechnungen, die nach betriebswirtschaftlichen Gesichtspunkten vorgenommen wurden, die nachfolgende Ertragsübersicht.
Die Umsatzerlöse gliedern sich wie folgt:
Hinsichtlich der Entwicklung der Umsatzerlöse im Geschäftsjahr 2023 wird auf Abschnitt 2.2 verwiesen. Der Materialaufwand entsteht aus dem Bezug von Handelswaren der verbundenen Unternehmen und von konzernfremden Lieferanten. Der prozentuale Anteil der Kosten in Bezug auf die Umsatzerlöse ist im Vergleich zum Vorjahr von 58,3 % leicht auf 55,4 % gesunken. Der Personalaufwand ist im Geschäftsjahr aufgrund von unterjährigen Neueinstellungen und erhöhten Bonus-Auszahlungen um 3,5 % gestiegen. Im Geschäftsjahr 2023 sind die Abschreibungen nochmals von TEUR 77 auf TEUR 64 leicht zurückgegangen. Der Anstieg des sonstigen Betriebsaufwands als Differenz aus sonstigen betrieblichen Erträgen und sonstigen betrieblichen Aufwendungen abzüglich der sonstigen Erträge um TEUR 218 auf TEUR 4.847 ist im Wesentlichen auf Veränderungen in den folgenden Kostenarten zurückzuführen: sonstige Verkaufsunterstützung von TEUR 567 (Vj. EUR 435), sonstige Verwaltungsaufwendungen von TEUR 325 (Vj. TEUR 236); und Werbekostenzuschüsse TEUR 161 (Vj. TEUR 120). Beteiligungs- und Finanzergebnis Hauptsächlich aufgrund der deutlich gestiegenen Zinsen bei den vorhandenen Darlehen haben sich die Zinsaufwendungen von TEUR 91 auf TEUR 248 erhöht. Bei der Bewertung des 50%-igen Anteils einer ausländischen Tochtergesellschaft wurde eine Abschreibung von TEUR 40 vorgenommen. Insgesamt hat sich deshalb das Beteiligungs- und Finanzergebnis von TEUR 58 auf TEUR -134 deutlich verschlechtert. 2.5 Vermögenslage Die Vermögenslage der Gesellschaft hat sich im Vergleich zum Vorjahr wenig verändert. Die Beteiligungen betreffen den Beteiligungsbuchwert der Aneks Polska Sp. z o.o ., Jaworzno, Polen, mit der Gesellschaft in Höhe von TEUR 2.478 (Vj. TEUR 2.518). Der Unterschiedsbetrag ergibt sich aus der zuvor erwähnten Neubewertung in Höhe von TEUR 40. Im Rahmen der obigen Umwandlung wurde der Aneks Polska Sp. z o.o., Jaworzno, Polen ein Darlehen in Höhe von TEUR 2.253 gewährt, welches in den Ausleihungen gegenüber Unternehmen mit Beteiligungsverhältnis ausgewiesen ist. Das Darlehen hat sich durch planmäßige Tilgungen auf TEUR 1.495 verringert. Die Beteiligung an der onECO Concepts GmbH wurde Ende des 3. Quartals an die Werner & Mertz GmbH zum Restbuchwert von TEUR 114 veräußert. Die Vorräte sind von TEUR 6.004 auf TEUR 5.791 gesunken. Die Lagerbestände wurden durch verminderte Einkäufe zum Jahresende entsprechend reduziert. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind stichtagsbedingt von TEUR 3.438 auf TEUR 2.453 gesunken. Bei den sonstigen Vermögensgegenständen wurde ein Guthaben beim Kunden im Jahre 2023 mittlerweile verrechnet, so dass die Position um TEUR 138 gegenüber dem Vorjahr zurückgegangen ist. Die sonstigen Rückstellungen liegen in etwa auf dem Niveau des Vorjahres und betreffen im Wesentlichen Verbindlichkeiten gegenüber Mitarbeitern, Zahlungsverpflichtungen aus Werbekostenzuschüssen und künftigen Geschäftsrisiken. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 9.639 beinhalten zum einen Verbindlichkeiten aus Warenlieferungen und Dienstleistungen der Werner & Mertz GmbH. Das im Jahre 2022 gewährte Darlehen über TEUR 2.750 wurde zu Beginn des Berichtszeitraumes an die W&M zurückgezahlt. Zudem hat die Gesellschaft ein Darlehen der W&M Holding GmbH in Hallein, Österreich, in Höhe von TEUR 3.500 (Vj: TEUR 2.500) im Berichtsjahr in Anspruch genommen. Die Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, beinhalten Verbindlichkeiten aus Waren - und Dienstleistungen in Höhe von TEUR 421 (Vj. TEUR 199). Diese haben sich stichtagsbedingt gegenüber dem Vorjahr erhöht. 2.6 Finanzlage Die Liquidität und die Finanzierung der Geschäftstätigkeit der Gesellschaft war im Geschäftsjahr jederzeit sichergestellt. Im Rahmen der Veränderung der Gesellschafter in 2020 (W&M Holding GmbH, Hallein / Österreich) wurde auch die Finanzierungsstruktur angepasst. Da die BNS International GmbH nunmehr über Gesellschafterdarlehen und eine Rahmenkreditvereinbarung mit der LBBW verfügt (zum 31.12.2023 nicht in Anspruch genommen), wird hierüber die ausreichende Finanzierung und Liquidität der Gesellschaft sichergestellt. Die flüssigen Mittel haben sich stichtagsbedingt durch eingegangene Kundenzahlungen von TEUR 1.524 auf TEUR 2.610 erhöht. Unterstützt wird dies durch ein regelmäßiges Finanzreporting, welches zusätzlich das Liquiditätsrisiko der Gesellschaft überwacht. 2.7 Gesamtaussage Im Geschäftsjahr 2023 konnten die Umsatzerlöse um 5,0 % auf TEUR 21.575 gesteigert werden. Dies führte bei einem in etwa gleichbleibenden Materialeinsatzes zu einem Jahresüberschuss in Höhe von 953 TEUR (Vorjahr: TEUR 434). Die Finanzlage ist weiterhin als stabil einzustufen. 3. Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung Trotz leicht rückläufiger Inflation bleibt die Zurückhaltung der Endkunden beim Kauf von Bekleidung und Schuhen auch zu Beginn des Jahres 2024 erkennbar. Dies bleibt nicht ohne Folgen für den Kundenkreis im Facheinzelhandel. Insbesondere im Bereich Warenhäuser sind bereits zum Jahresbeginn vermehrt Insolvenzen angemeldet worden. Die Gesellschaft agiert mit aktiver Akquise, um die Marktanteile national wie auch international auszubauen. Dabei konzentriert man sich auf die direkte Zusammenarbeit mit Einzelhandelsketten. Neben dem Schuhfachhandel spielt dabei der Sportfachhandel eine immer wichtigere Rolle. Die Beschaffungsmärkte sind zu Beginn des Geschäftsjahres stabil. Die Kostensteigerungen des Vorjahres wurden größtenteils an den Kunden weitergegeben. Die Vertriebsaktivitäten im Bereich E-Commerce werden weitergeführt und zusätzliche Plattformen über die onECO Concepts GmbH angebunden. Die Personalbeschaffung im Arbeitsmarkt wird für die qualifizierte Besetzung offener Stellen auf allen Ebenen zunehmend schwieriger. Verbleibende geeignete Bewerber haben durchgehend hohe Erwartungen an das Entgeltniveau und die betrieblichen Rahmenbedingungen. Ein Liquiditätsrisiko für die Gesellschaft besteht nur dann, wenn die Liquiditätsreserven für die zeitgerechte Erfüllung der finanziellen Verpflichtungen nicht mehr ausreichen. Diesem Risiko begegnet die Gesellschaft mit einer auf einem festen Planungshorizont ausgerichteten Liquiditätsvorschau mit wöchentlicher Liquiditätsanalyse im Rahmen des Konzerns. Der Konzern prüft im Weiteren die nachhaltige Ergänzung der Darstellung in der Konzernliquiditätssteuerung im Hinblick auf die gesonderte Darstellung der einzelnen Konzerngesellschaften. Das Risiko ist aus Sicht der Geschäftsführung somit als gering einzustufen. Die Gesellschaft konzentriert sich auf die Akquise von wirtschaftlich stabilen Kunden, um Ausfallrisiken zu minimieren. Die derzeitige Situation zeigt, dass keine den Fortbestand des Unternehmens gefährdeten Risiken bestehen und bestanden haben. 4. Prognosebericht Der Geschäftsverlauf der Gesellschaft hängt sowohl von der Entwicklung des Kaufverhaltens als auch von Verschiebungen der Marktanteile im direkten Wettbewerbsvergleich ab. Insbesondere der Ausbau internationaler Distributionen stärkt zu Beginn des Jahres die Marktposition der Gesellschaft. Im nationalen Markt sind zum Jahresbeginn Neukundengewinne zu verzeichnen, andererseits auch einige Insolvenzen im Kundenstamm. Die Gesellschaft restrukturiert ihr Marken- und Produktportfolio im Sinne der Margenverbesserung. Ein striktes Kostenmanagement sichert zusätzlich die Ertragskraft. Funktionierende Kreislaufwirtschaft in Produkt und Verpackung rückt weiter in den Fokus der Vertriebsarbeit. Die Gesellschaft sieht sich hierbei als Pionier in der Branche. Der Umsatz im Heimatmarkt wird mit einem niedrigen zweistelligen Wachstum insbesondere durch Neukunden geplant. Im Auslandsgeschäft aber auch im D2C- Vertrieb (Direct-to-consumer) ist ebenfalls Wachstum geplant. Die Zielsetzung ist eine Steigerung des Umsatzes im unteren zweistelligen Prozentbereich. Die Ertrags- und Finanzlage wird dadurch deutlich verbessert. Die Geschäftsführung rechnet mit einer Verbesserung des Jahresergebnisses im oberen zweistelligen Prozentbereich.
Mainz, 06. Mai 2024 Geschäftsführung Reinhard Schneider Ralph Wenner Ingo Frank Marc Christian Bals Frank Otto Sauter Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die BNS International GmbH, Mainz Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der BNS International GmbH, Mainz, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der BNS International GmbH, Mainz, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Stuttgart, 7. Mai 2024 RSM
Ebner Stolz GmbH & Co. KG PH & Co. KG
Patrick Huhn, Wirtschaftsprüfer Jan Rossel, Wirtschaftsprüfer |
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