KomeX GmbH
Selbe AdresseHerstellung von Baubedarfsartikeln aus Kunststoffen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Christoph Matthias Bokelmann seit 20.3.2024 | Geschäftsführer |
Christian Mensing seit 2.7.2009 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 50.00% | |
| 50.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
TM Recycling GmbHHohenwestedtJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht 2023TM Recycling GmbH1. Grundlagen / Geschäftsmodell des Unternehmens Die Gesellschaft betreibt ihr Geschäft im Wesentlichen von einem angemieteten Grundstück in Hohenwestedt aus. Die TM Recycling GmbH befasst sich mit der Klassifizierung, Sortierung, Behandlung, Verwertung sowie der Vermarktung von Kunststoffen. Die Tätigkeit wird weltweit ausgeübt. In 2023 wurden durchschnittlich 38 Mitarbeiter beschäftigt. 2. Wirtschaftsbericht a. Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen Das Jahr 2023 wurde, wie im Vorjahr, unter anderem von den Auswirkungen des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine beeinflusst, die die Preisentwicklung auf allen Wirtschaftsstufen prägte. Auf Grund unangemessen hoher Energiekosten, sowie des schleppenden Rückgangs der Inflationsrate in Deutschland und der damit verbundenen gestiegenen Lebenshaltungskosten wurden Löhne und Gehälter wesentlich angepasst und Prämien gezahlt. Die Verbraucherpreise in Deutschland haben sich im Jahresdurchschnitt 2023 um 5,9 % gegenüber 2022 erhöht. Die Inflationsrate für 2023 fiel damit geringer aus als im Jahr zuvor. Sie hatte im Jahr 2022 noch bei +6,9 % gelegen. b. Geschäftsverlauf TM Recycling GmbH In 2023 sind die Umsätze gesunken. Der wesentliche Grund dafür ist, dass die Preise im Bereich der Standardsorten von 2023 im Vergleich zu 2022 massiv abgesunken sind. Die Gesellschaft schloss das Geschäftsjahr mit einem Jahresüberschuss von 659 T€ ab. Dieses Ergebnis überstieg die Erwartungen. 3. Lage der Gesellschaft a. Branchenspezifisch Konzerne, die Kunststoffabfälle in den Wirtschaftskreislauf einbringen, bemühen sich, den Anteil an recyclebarem Material zu erhöhen. Gleichzeitig gibt es eine Tendenz, diese Materialien eigenständig zu recyceln. In diesem Zusammenhang ist die Anzahl von Recycling-Unternehmen in der EU weiter angestiegen. b. Versorgungslage Die Mengen, die gehandelt werden konnten, sind leicht gesunken. Aufgrund der gut ausgebauten Einkaufsstrukturen war die Versorgungslage der Gesellschaft dennoch stets als gesichert einzustufen. c. Absatzbereich Die Nachfrage nach Kunststoffen war im gesamten Jahr konstant. d. Ertragslage Die Umsätze sanken von ca. 26 Mio. € auf ca. 18 Mio. €. Der Materialaufwand sank um ca. 39 % auf ca. 12,5 Mio. €. Der Rohertrag betrug 5,4 Mio. € nach 5,6 Mio. € im Vorjahr. Nach einem Jahresüberschuss von 790 T€ im Vorjahr war nunmehr ein Jahresüberschuss in Höhe von 659 T€ zu verzeichnen. e. Vermögens- und Finanzlage Die Vermögens- und Finanzlage kann als positiv bewertet werden. Die Bilanzsumme erhöhte sich um rund 0,8 Mio. € auf rund 9,35 Mio. €. Bei gleichzeitiger nominaler Erhöhung des Eigenkapitals führte dies zu einer Steigerung der Eigenkapitalquote von 47 % auf 51 %. Die Finanzlage war zu jeder Zeit als gut zu bezeichnen. Die eingeräumten Kreditlinien wurden zu keiner Zeit vollständig in Anspruch genommen. Sofern von Lieferantenseite die Möglichkeit eines Skontoabzuges eingeräumt wurde, wurde dies genutzt. 4. Finanzielle Leistungsindikatoren Zur Unternehmenssteuerung werden die Kennzahlen Umsatz, Rohertrag, Rohertragsmarge und EBIT herangezogen. Der Umsatz beträgt 18 Mio. €, der Rohertrag 5,4 Mio. €, die Rohertragsmarge ca. 30 % und das EBIT ca. 903 T€. 5. Prognose- und Chancenbericht Im Vertriebsbereich wird die TM Recycling GmbH weiter versuchen, Alternativen in Europa und Südostasien zu entwickeln. Für 2024 wird aufgrund der gesamtwirtschaftlichen Lage von einer Verbesserung der Ertragslage ausgegangen. 6. Risikobericht Aufgrund der Liquiditätssituation sind Liquiditätsrisiken derzeit nicht erkennbar. Potentielle Währungsrisiken, die die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage beeinflussen könnten, werden ggf. durch Sicherungsgeschäfte kompensiert. Die Liquiditätslage ist sehr gut, Engpässe werden nicht erwartet. Risiken der künftigen Entwicklung werden in strengeren Ausfuhrbestimmungen im europäischen Raum gesehen. 7. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Zu den in der Gesellschaft bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Die Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm. Forderungsausfälle sind die absolute Ausnahme. Zudem besteht eine langjährige Zusammenarbeit mit einer Mehrzahl von Kunden. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Debitorenmanagement. Darüber hinaus werden vor Eingehen einer neuen Geschäftsbeziehung Informationen über die Bonität von potentiellen Kunden eingeholt.
Hohenwestedt, den 31.03.2024 gez. Andreas Mensing u. Christian Mensing Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAllgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss zum 31.12.2023 der TM Recycling GmbH wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) sowie den Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne von § 267 Abs. 2 HGB. Von größenabhängigen Erleichterungen wurde Gebrauch gemacht. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Für geringwertige Wirtschaftsgüter wurde in 2023 die Bewertungsvereinfachung analog § 6 Abs. 2 EStG in Anspruch genommen. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Die Nutzungsdauern betragen zwischen 3 und 33 Jahren. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen wurden durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden unter Berücksichtigung aller erkennbarer Risiken bewertet. Der Jahresabschluss beinhaltet Fremdwährungsbestände in US-Dollar (USD), die in Euro umgerechnet wurden. Die Bewertung am Bilanzstichtag erfolgte gemäß § 256 a HGB zum Devisenkassamittelkurs, dieser betrug für USD 1,1050. Kassenbestände und Bankguthaben wurden jeweils zum Nennwert angesetzt. Die Eigenkapitalpositionen wurden zum Nennwert angesetzt. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken, Verluste und ungewissen Verbindlichkeiten mit dem Erfüllungsbetrag, wie er nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich ist. Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr wurden mit dem durchschnittlichen Marktzins der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Rückstellungen mit einer Laufzeit von bis zu einem Jahr wurden nicht abgezinst. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Geschäftsvorfälle in fremder Währung wurden zum jeweiligen Tageskurs eingebucht. Gewinne und Verluste aus der Umrechnung von Fremdwährungsgeschäften wurden erfolgswirksam in der Gewinn- und Verlustrechnung gesondert unter den Posten "Sonstige betriebliche Erträge" bzw. "Sonstige betriebliche Aufwendungen" erfasst. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. Angaben zur Bilanz Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens
Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen betreffen hauptsächlich Rückstellungen für nicht abgerechnete Waren von 316.079,56 €, für Entsorgungskosten von 246.060,00 €, für Personalkosten von 138.283,81 € sowie für Jahresabschlusserstellung und Prüfungskosten von 22.000,00 €. Angaben zu Sicherungsrechten Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von 334.565,80 € sind durch selbstschuldnerische Bürgschaften der Gesellschafter Andreas Mensing und Christian Mensing gesichert. Ferner wurden fremdfinanzierte Wirtschaftsgüter zur Absicherung der jeweiligen Finanzierung sicherungsübereignet. Das so besicherte Kreditvolumen beträgt zum Bilanzstichtag 528.207,62 € und wird mit 128.441,25 € unter den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sowie mit 399.766,37 € unter den sonstigen Verbindlichkeiten ausgewiesen. Latente Steuern Die passiven latenten Steuern verringerten sich im Geschäftsjahr um 315,24 € auf 363,49 €. Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen folgende nach § 285 Nr. 3 a HGB auszuweisende finanzielle Verpflichtungen, die für die Beurteilung der Finanzlage von Bedeutung sind: - Miet-, Leasing- und Serviceverpflichtungen für bewegliche Wirtschaftsgüter auf die Dauer der Vertragslaufzeiten: 436.446,03 € - Mietverpflichtung für das Betriebsgrundstück in Hohenwestedt bis zum Ablauf der Kündigungsfrist: 58.200,00 € Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung sonstige betriebliche Erträge In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind solche aus Währungsumrechnungen in Höhe von 82.545,80 € (Vorjahr: 113.726,32 €) enthalten. sonstige betriebliche Aufwendungen In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind solche aus Währungsumrechnungen in Höhe von 127.635,89 € (Vorjahr: 239.872,08 €) enthalten. Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die durchschnittliche Anzahl der im Geschäftsjahr beschäftigen Arbeitnehmer betrug 38. Davon waren 12 gewerbliche Arbeitnehmer, 24 kaufmännische Angestellte und zwei leitende Angestellte. Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens durch die Kaufleute Andreas Mensing und Christian Mensing geführt. Hinsichtlich der Angaben der Geschäftsführerbezüge wird die Schutzklausel gemäß § 286 Abs. 4 HGB angewendet. Gewährte Vorschüsse und Kredite an Geschäftsführer Die in der Bilanz ausgewiesenen Forderungen gegen Gesellschafter stellen gleichzeitig Forderungen gegen die Geschäftsführer dar. Es handelt sich um ein endfälliges Darlehen mit einer Laufzeit bis zum 31. Dezember 2032 in Höhe von 2.219.526,98 € (Vorjahr: 2.219.526,98 €) und laufende Verrechnungskonten. Die Verzinsung erfolgt jeweils mit 1 % p.a.. Der Gesamtbetrag betrug zum Bilanzstichtag 3.334.078,46 € (Vorjahr: 2.924.327,36 €). Vorschlag bzw. Beschluss zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern vor, den Jahresüberschuss in Höhe von 659.095,97 € zusammen mit bestehenden Gewinnvorträgen in Höhe von 3.814.895,93 € auf neue Rechnung vorzutragen. Unterschrift der Geschäftsführung
Hohenwestedt, den 31.03.2024 gez. Andreas Mensing u. Christian Mensing Geschäftsführer sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 27.10.2024 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die TM Recycling GmbH, Hohenwestedt Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der TM Recycling GmbH, Hohenwestedt, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der TM Recycling GmbH, Hohenwestedt, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • burteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Lübeck, den 24. Oktober 2024 mercurius
gmbh
Hafke, Wirtschaftsprüfer |
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