Kotzenberg Textilservice GmbH
Otto-Hahn-Straße 14, 33161 Hövelhof, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Konstantin Grotebrune seit 29.6.2023 | Prokura |
Daniel Nohns seit 29.6.2023 | Prokura |
Dieter Unterhalt seit 5.5.2004 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (6)
| Name | Anteil |
|---|---|
D*** H*********** | 17.59% |
S******** B*** | 15.80% |
C******** B*** | 15.80% |
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
Kotzenberg Textilservice GmbHEigenbeteiligung | 35.50% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
3 Gesellschafter
GmbH-Struktur
2 von 3 angezeigt
Beteiligungen
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 35.50% | |
| 25.00% | |
| 6.60% | |
| 5.26% |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Kotzenberg Textilservice GmbHHövelhofJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023I. Allgemeine Angaben zum Unternehmen 1. Die Firma der Gesellschaft lautet Kotzenberg Textilservice GmbH. Sitz der Gesellschaft ist Hövelhof. Die Gesellschaft ist im Handelsregister des Amtsgerichts Paderborn unter B 6527 eingetragen. II. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses 2. Der Jahresabschluss 2023 wurde nach den geltenden deutschen Rechnungslegungsvorschriften (§§ 242 - 256 a, 264 - 288 HGB) und den ergänzenden Vorschriften des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungsgrundsätze für große Kapitalgesellschaften im Sinne des § 267 Abs. 3 HGB aufgestellt. Größenabhängige Erleichterungen bei der Aufstellung des Anhangs wurden durch Anwendung des § 288 Abs. 2 HGB in Anspruch genommen. III. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden 3. Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten, Sachanlagen zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet. Die Herstellungskosten beinhalten die nach den steuerlichen Vorschriften aktivierungspflichtigen Beträge. Bei der Bemessung der Nutzungsdauer wird auf betriebliche Erfahrungen abgestellt, die sich weitgehend mit den Angaben in den steuerlichen AfA-Tabellen decken. 4. Bewegliche Anlagegüter werden linear abgeschrieben. 5. Abnutzbare bewegliche Vermögensgegenstände des Anlagevermögens, deren Anschaffungs- oder Herstellungskosten im Einzelnen 800,00 € nicht übersteigen, werden im Geschäftsjahr der Anschaffung oder Herstellung voll abgeschrieben; im Jahr des Zugangs wird aus Vereinfachungsgründen auch der Abgang unterstellt. 6. Das Finanzanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten oder dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. 7. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden gem. § 240 Abs. 3 HGB mit einem Festwert angesetzt. 8. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nennwert angesetzt und unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Die in den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen enthaltenen Risiken werden durch Einzelwertberichtigungen entsprechend der Wahrscheinlichkeit des Ausfalls berücksichtigt. Für das allgemeine Ausfallrisiko wurde eine Pauschalwertberichtigung gebildet. 9. Von der Möglichkeit, einen Aktivposten für latente Steuern zu bilden, wurde kein Gebrauch gemacht. 10. Eigene Anteile werden mit dem Nennbetrag ausgewiesen. 11. Passivierungspflichtige Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Die Rückstellung für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurde nach versicherungsmathematischen Grundsätzen nach der Projected-Unit-Credit-Methode nach den Richttafeln 2018 G von Klaus Heubeck sowie ohne Berücksichtigung von Gehaltssteigerungen gebildet. Die Abzinsung erfolgte auf der Grundlage des durchschnittlichen Marktzinssatzes der vergangenen zehn Jahre von 1,82 % (Vorjahr: 1,78 %), der von der Deutsche Bundesbank bekanntgemacht wurde. Die Jubiläumsrückstellung wurde nach dem Teilwertverfahren unter Zugrundelegung eines Zinssatzes von 1,74 % und Berücksichtigung einer Fluktuation von 2,00 % und einem durchschnittlichen Renteneintrittsalters von 67 Jahren berechnet. Als Zinssatz wird gem. § 253 Abs. 2 Satz 3 HGB der durchschnittliche Marktzinssatz bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren angesetzt. 12. Verbindlichkeiten werden mit ihren Erfüllungsbeträgen ausgewiesen. IV. Erläuterung zur Bilanz 13. Die Entwicklung des Anlagevermögens ergibt sich wie folgt:
14. Die Gesellschaft hielt am Bilanzstichtag folgende Beteiligungen (§ 285 Nr. 11 HGB):
15. In den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, in Höhe von 381.088,66 € (Vorjahr: 194.573,22 €) enthalten, zuzüglich debitorischer Kreditoren in Höhe von 3.242,81 € (Vorjahr: 0,00 €). 16. Das noch nicht auf Euro umgestellte gezeichnete Kapital der Gesellschaft beträgt 2.000.000,00 DM. 17. Im eigenkapitalähnlichen Posten werden 913,48 € geleistete Einlagen zur Kapitalerhöhung ausgewiesen, die laut Vertrag vom 29. November 2023 nach Einziehung der eigenen Anteile und Umrechnung des Stammkapitals in Euro zur Glättung der Euro-Beträge dienen. 18. Die Gesellschaft hat eine Verrechnung von Vermögensgegenständen und Schulden gem. § 246 Abs. 2 HGB vorgenommen. Für die Saldierung von Schulden aus Altersversorgungsverpflichtungen mit verrechnungsfähigen Vermögenswerten wurden folgende Werte ermittelt:
19. Für die Durchschnittsbetrachtung der Abzinsung von Pensionsrückstellungen und ähnlichen Verpflichtungen wurde der von der Deutsche Bundesbank auf den Bilanzstichtag ermittelte durchschnittliche Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre angesetzt. Der Unterschiedsbetrag gemäß § 253 Abs. 6 HGB beträgt 1.469,00 €. 20. In den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, in Höhe von 1.715,51 € (Vorjahr: 10.884,29 €) enthalten. 21. Die in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten setzen sich wie folgt zusammen:
22. Sonstige finanzielle Verpflichtungen, die nicht in der Bilanz erscheinen, bestehen aus Leasingverträgen in Höhe von rd. 11 T€. V. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung 23. Die buchmäßige Ertragslage wird dadurch beeinflusst, dass sog. geringwertige Wirtschaftsgüter mit Einzelanschaffungskosten bis zu 800,00 € im Jahr des Zugangs zulässigerweise voll abgeschrieben werden. VI. Sonstige Angaben 24. Es bestehen Haftungsverhältnisse aus der Bestellung von Sicherheiten für fremde Verbindlichkeiten in Höhe von insgesamt 9,4 Mio. € (Vorjahr: 0,00 €) in Form von Eintragungen von Grundpfandrechten. Diese Darlehensverbindlichkeiten der Gesellschaften valutieren zum Bilanzstichtag mit einem höheren Betrag. Das Risiko der Inanspruchnahme wird als gering angesehen, da die Gesellschaften in der Vergangenheit ihren Zahlungsverpflichtungen nachgekommen sind und Gewinne erzielen. 25. Im Geschäftsjahr 2023 waren allein vertretungsberechtigte Geschäftsführer: Herr Klaus Grotebrune sen., Lage (bis 18. Januar 2023) Herr Klaus Grotebrune jun., Hövelhof (bis 31. August 2023) Herr Dieter Unterhalt, Büren 26. Die Gesellschaft hatte im Geschäftsjahr 2023 durchschnittlich 172 Mitarbeiter, davon waren 31 Personen Angestellte.
Hövelhof, den 5. Juli 2024 gez. Dieter Unterhalt, Geschäftsführer Datum der Feststellung des Jahresabschlusses Der Jahresabschluss zum 31.12.2023 der Kotzenberg Textilservice Gesellschaft mit beschränkter Haftung ist in der Gesellschafterversammlung vom 22.8.2024 festgestellt worden. Lagebericht für das Geschäftsjahr 20231. Geschäfts- und Rahmenbedingungen Als Unternehmen aus dem Bereich der Textildienstleistungen betätigen wir uns in einem weiterhin interessanten Markt. Durch ständig wachsende Hygienestandards gestaltet sich eine Eigenwäsche für viele Unternehmen immer schwieriger, sodass sich die Inanspruchnahme unserer Dienstleistungen für immer mehr Unternehmen als kostengünstigere Alternative erweist. Neben einigen großen europaweit tätigen Konzernen sind in diesem Markt auch eine Vielzahl kleinerer und mittlerer Betriebe tätig. Wir betreiben unser Unternehmen als Gesellschaft mit beschränkter Haftung als selbstständiges Unternehmen im Rahmen des DBL-Verbundes. Der DBL-Verbund (Deutsche-Berufskleider-Leasing) ist ein Zusammenschluss mittelständischer Unternehmen, die bundesweit in Deutschland tätig sind und sich Hilfeleistung in organisatorischen Dingen geben. Im Rahmen des DBL-Verbundes umfasst unser Vertriebsgebiet im Wesentlichen die Regionen Ostwestfalen, Münsterland und Sauerland. Professionelles Textilmanagement ist die Kernkompetenz unseres Unternehmens. Der Schwerpunkt unserer Tätigkeit liegt auf dem Gebiet des Berufskleiderleasings, d. h. wir verleihen an unsere Kunden die auf ihre Bedürfnisse bzw. die ihrer Mitarbeiter angepasste Berufskleidung, pflegen diese und tauschen diese in regelmäßigen Abständen aus. Aufgrund unserer hohen technischen Standards und jahrelangen Erfahrung können wir unseren Kunden individuelle Lösungen mit vollem Service für die stetig wachsenden Hygieneanforderungen anbieten. Daneben verleasen und pflegen wir auch Schmutzmagnetmatten sowie in geringem Umfang Handtuchrollen und Maschinenputztücher. Unser strategisches Ziel ist es, durch den Einsatz moderner, umweltschonender Technik langfristig die Produktivität und Wirtschaftlichkeit des Unternehmens zu sichern. Zu einem Großteil unserer Kunden unterhalten wir schon langjährige Geschäftsbeziehungen. Für uns ist dies ein starkes Zeichen für Kundenzufriedenheit. Die Marktstellung des Unternehmens in unserem Verkaufsgebiet ist nach wie vor als gut zu bezeichnen. Der Miet- und Systemanteil im klassischen Miet- und Hygienegeschäft lag zum Jahresende weiterhin bei über 90 %. Unser Qualitätsmanagement ist ISO-zertifiziert nach 9001:2015 - zusätzlich richten wir uns nach der europäischen Norm 14065. Die Qualität unserer Dienstleistung und die Forderungen des modernen Umweltschutzes ergänzen sich. Nachhaltigkeit als Unternehmensziel ist eine wichtige Stütze unseres Erfolges. Wasserverbrauch, Energieeinsatz und den Bedarf an Waschmitteln haben wir durch den Einsatz moderner Technik in den letzten Jahren immer wieder reduziert. Unsere Abwasseraufbereitung, aber auch die Energierückgewinnung tragen zur Schonung natürlicher Ressourcen bei. Unser Umweltmanagement wurde nach ISO 14001:2015 zertifiziert. Unsere Logistik errechnet Kraftstoff sparende Routen. Bei unserer Berufskleidung achten wir auf Qualität und Haltbarkeit - auch ein Beitrag zur Nachhaltigkeit. 2. Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage Die zur Steuerung unseres Unternehmens wesentlichen Umsatzerlöse konnten im Geschäftsjahr 2023 gegenüber dem Vorjahr deutlich gesteigert werden. Mit 20.259 T€ liegen die Umsätze um rd. 10,4 % über denen des Vorjahres. Damit liegen die Umsätze über der Vorjahresprognose. Der Grund für die Abweichung liegt insbesondere in den inflationsbedingt notwendigen Preiserhöhungen. Das Ergebnis vor Steuern liegt mit 4.017 T€ um 1.015 T€ über dem des Vorjahres und damit ebenfalls über der Vorjahresprognose. Der Grund hierfür liegt insbesondere in den über der Prognose liegenden Umsatzerlösen und einer deutlichen Verringerung der Personalkostenquote. Die Ertragsteuern liegen rd. 316 T€ über denen des Vorjahres und entsprechen damit den Erwartungen. Unsere Ertrags- und Finanzlage stellt uns nach wie vor zufrieden. Die für die Unabhängigkeit unseres Unternehmens wichtige Steuerungsgröße ist die Eigenkapitalquote. Trotz gestiegener Bilanzsumme hat sich diese aufgrund der Gewinnthesaurierung gegenüber dem Vorjahr um rd. 6 %-Punkte erhöht und liegt nun bei rd. 56 %. Die Eigenkapitalquote kann damit als recht gut bezeichnet werden. Die hohe Eigenkapitalquote ermöglicht es uns, unsere Investitionen im Wesentlichen aus eigener Kraft durchzuführen. Unser Ziel wird es auch künftig sein, unser Unternehmen auch durch eine starke Eigenkapitalbasis für die Zukunft gut aufzustellen. Die Vermögenslage der Gesellschaft kann als gut bezeichnet werden. Die Finanzierung der Gesellschaft ist durch eine ausreichende Liquidität gesichert. Die im abgelaufenen Geschäftsjahr durchgeführten Gesamtinvestitionen von 5.917 T€ in Sachanlagen wurden aus eigener Kraft bewältigt. Die Vergabe eines Darlehens an eine unserer Beteiligungsgesellschaften wurde im Wesentlichen refinanziert durch die Aufnahme eines Bankdarlehens. Bestehende Verbindlichkeiten wurden, soweit fällig, planmäßig getilgt. Das abgelaufene Geschäftsjahr 2023 war demnach zufriedenstellend. 3. Risiken und Chancen Jede wirtschaftliche Betätigung birgt auch Risiken. Durch ständige Überprüfung der Rahmenbedingungen versuchen wir diese individuellen Risiken bezüglich unseres Unternehmens durch Controlling im Bereich der Leitung des Unternehmens sowie die Risiken aus dem Umfeld (Branche, Konjunktur, Gesetzesänderungen) durch regelmäßige Arbeitsgespräche im Kreis des DBL-Verbundes zu erkennen, um in geeigneter Art und Weise darauf reagieren zu können. Zukünftig gehen wir davon aus, dass die Leistungen unserer Gesellschaft ● im Hinblick auf Auslagerung von Unternehmenstätigkeiten ● im Hinblick auf Qualitätskontrollen und -anforderungen in allen Bereichen der Wirtschaft, z. B. Sauberkeit und Hygiene weiterhin gute und zusätzliche Chancen im nationalen Wettbewerb haben, der besonders durch steigenden Kostendruck einerseits, andererseits durch verstärktes Vordringen international aufgestellter Firmen immer mehr erschwert wird. Gleichzeitig besteht nach wie vor das Risiko der Schwächung unserer Marktposition durch preisaggressive Wettbewerber. Durch unsere hohen Qualitätsstandards und die Nähe zum Kunden bei gleichzeitig hoher technologischer Kompetenz versuchen wir diesen Risiken zu begegnen. Die von uns verfolgte Strategie einer guten Eigenkapitalausstattung dient gleichzeitig dem Schutz des Unternehmens vor unvorhersehbaren Risiken. Zu den ganz wesentlichen Finanzinstrumenten unseres Unternehmens gehören Forderungen und Verbindlichkeiten. Durch unser Forderungsmanagement bewegen sich unsere Forderungsausfälle auf einem sehr niedrigen Niveau. Da diese Unternehmung trotz aller durchgeführter Energiesparmaßnahmen ein sehr energieintensiver Betrieb ist, besteht nach wie vor das zusätzliche Risiko steigender Energiepreise. Da die Energiepreise in Deutschland im europäischen Vergleich einen absoluten Spitzenplatz einnehmen, bestehen hier durchaus nennenswerte Wettbewerbsnachteile für deutsche Unternehmen. Wir versuchen, diesen Nachteilen durch ständige Modernisierung unseres Maschinenparks und eine technologisch führende Position entgegenzuwirken. Daneben ist die Gewährleistung einer ausreichenden kontinuierlichen Energieversorgung ein weiterer wichtiger Faktor für den Erfolg unseres Unternehmens. Ein zusätzliches, kaum zu kalkulierendes Risiko resultiert derzeit immer noch aus den wirtschaftlichen Folgen des Ukraine-Krieges und der Inflation bei unseren Kunden. Wir können nicht abschätzen, ob und ggf. welchen Einfluss diese Faktoren auf kurze und mittlere Sicht auf die Beschäftigungssituation bei unseren Kunden und damit zwangsläufig auch auf die Nachfrage nach Berufskleidung haben. Langfristig sehen wir allerdings für unser Geschäft keine negativen Auswirkungen. Auf der anderen Seite sehen wir aber auch die Chance, dass sich die durch das Corona-Virus gestiegene Sensibilität für Hygienefragen insgesamt eher positiv auf unser Geschäft auswirken wird. 4. Ausblick Vor dem Hintergrund der derzeit guten Stellung im Markt sowie des gegenüber vielen Mitbewerbern vorhandenen technischen Vorsprungs gehen wir davon aus, dass der Umsatz 2024 gegenüber 2023 leicht steigen wird. Das Ergebnis vor Steuern des Jahres 2024 dürfte sich auf dem Niveau von 2023 bewegen. Die Auswirkungen der Corona-Krise und des Ukraine-Krieges haben sich mit Ausnahme von teilweise massiven Kostensteigerungen bisher für unser Unternehmen in Grenzen gehalten. Für uns nach wie vor schwer einzuschätzen sind allerdings die Auswirkungen der Inflation und des extrem gestiegenen Zinsniveaus auf das Nachfrageverhalten und damit auch auf die Beschäftigungslage bei unseren Kunden. Sollte es hier zu nennenswerten wirtschaftlichen Einbrüchen oder gar Insolvenzen bei unseren Kunden kommen, dürften die prognostizierten Zahlen nicht haltbar sein. Aufgrund unserer Ausschüttungspolitik und erwarteter positiver Ergebnisse wird sich die Eigenkapitalausstattung auch weiterhin auf einem hohen Niveau halten. Die Eigenkapitalquote zum 31. Dezember 2024 dürfte sich daher auf einem ähnlichen guten Niveau bewegen wie zum 31. Dezember 2023.
Hövelhof, den 5. Juli 2024 gez. Dieter Unterhalt, Geschäftsführer Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersBei dem vorstehenden Jahresabschuss handelt es sich um die nach § 327 für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde der folgende Bestätigungsvermerk erteilt: An die Kotzenberg Textilservice GmbH: Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Kotzenberg Textilservice GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Kotzenberg Textilservice GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung auf Grund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse ● entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und ● vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichtes geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen auf Grund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichtes, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichtes in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen auf Grund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftiggen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichtes getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht auf Grund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können, ● gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichtes relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben, ● beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben, ● ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann, ● beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zu Grunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt, ● beurteilen wir den Einklang des Lageberichtes mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens, ● führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zu Grunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zu Grunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Herford, den 9. Juli 2024 DR.
WOELKE AG
gez. Daniel Upheber, Wirtschaftsprüfer gez. Winfried Arbeiter, Wirtschaftsprüfer |
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