Stammdaten

Register
Amtsgericht Kempten HRB 4207
Eingetragen
11.4.1991
Branche
Einzelhandel mit Fleisch und FleischwarenGroßhandel mit Fleisch und FleischwarenFleischverarbeitung a. n. g.
Gegenstand
Betrieb einer Metzgerei.

Finanzübersicht

Historie

Keine Bekanntmachungen für diesen Filter verfügbar

Management

NameRolle
Christian Baur
seit 4.6.2009
Geschäftsführer
Thomas Baur
seit 13.2.2003
Geschäftsführer
Johann Georg Baur
seit 5.2.2003
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

Identifizierte Personen (3)

NameAnteil
93.17%
33.33%

Gesellschafter
Beta

3 Gesellschafter

GmbH-Struktur

2 von 3 angezeigt

Name
Ort
Betrag
Anteil
Johann Georg Baur
87671 Ronsberg Zadels Hs.Nr. 5
10.000 €
33.33%
Thomas Baur
87671 Ronsberg Zadels Hs.Nr. 7
10.000 €
33.33%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Adolf Baur GmbH

Ronsberg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

Wirtschaftsbericht

Unternehmensstruktur, Geschäftstätigkeit

Die Allgäuer Landmetzgerei Adolf Baur GmbH wurde 1991 gegründet. Die Firma hat ihren Stammsitz in Zadels 5, 87671 Ronsberg (Allgäu) und ist im Registergericht Kempten unter HRB 4207 eingetragen. Ronsberg (Allgäu) ist der alleinige Herstellungsstandort, dazu kommen 14 Verkaufsstellen im Allgäu.

Unser Tätigkeitsschwerpunkt ist das Schlachten, Zerlegen und Verarbeiten von Schweinen, Kälbern, Jungbullen und Färsen, das Herstellen von Fleischwaren, Wurstwaren, Koch- und Rohschinkenprodukten, Rohwurstprodukten, Feinkost, Convenience. Die Allgäuer Landmetzgerei Adolf Baur GmbH lebt ein HACCP-Konzept und ist ein zugelassener EU-Betrieb (DE BY 70632 EG) und zertifizierter "BIO" Schlacht- und Zerlegebetrieb (DE-ÖKO-006, Deutsche Landwirtschaft).

Wir verfügen über eine historisch gewachsene Struktur seit 1925 und stehen für Qualität, Erfahrung und Zuverlässigkeit. Mit unserem fachlichen Know-how arbeiten wir stets an optimalen Abläufen, gehen dennoch auf Kundenwünsche ein und bieten faire Preise.

Um unseren Anspruch an fachlichen Know-how gerecht zu werden, ist für die Allgäuer Landmetzgerei Adolf Baur GmbH Regionalität, bester Rohstoff und motivierte Mitarbeiter von großer Bedeutung. Hieraus leiten wir auch unseren Slogan ab "... feinste Allgäuer Fleisch- und Wurstwaren, natürlich aus eigener Schlachtung".

Darstellung des Geschäftsverlaufs

Produktion

Der Schwerpunkt unserer Tätigkeit liegt im Schlachten, Zerlegen und Verarbeiten von Schweinen, Kälbern, Jungbullen und Färsen sowie das Herstellen von Fleischwaren, Wurstwaren, Koch- und Rohschinkenprodukten, Rohwurstprodukten, Feinkost und Convenience.

Ständige Kontroll- und Rationalisierungsmaßnahmen auf allen Fertigungsstufen sichern den hohen Qualitätsstandard, der eine wesentliche Grundlage für den Markterfolg unserer Produkte bildet.

Um Produktionsausfälle möglichst zu verhindern bzw. sie in ihren negativen Auswirkungen zu begrenzen, wurden Maßnahmen eingeleitet.

Investitionen

Wir haben im abgelaufenen Geschäftsjahr Investitionen in Höhe von 595.808,21 Euro getätigt.

Diesen Investitionen stehen Abschreibungen und Abgänge in Höhe von 299.083,21 Euro gegenüber.

Die Investitionen dienten überwiegend der Sicherung und dem Ausbau unserer Wettbewerbsfähigkeit.

Finanzierungsmaßnahmen bzw. -vorhaben

Die Investitionsmaßnahmen konnten ausschließlich mit Eigenmitteln finanziert werden.

Entwicklung von Branche und Gesamtwirtschaft

Vorliegender Bericht zur Markt- und Versorgungslage Fleisch 2024 vermittelt eine Übersicht über die Tier- und Fleischproduktion sowie deren Handel und Konsum in Bezug auf den europäischen als auch außereuropäischen Markt. Im Zentrum der länderspezifischen Vergleiche steht dabei Deutschland. Die Grundlage der statistischen Datenanalyse sind Informationen der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE), der amtlichen Agrarstatistik sowie des Außenhandels. Hinzu kommen Ergebnisse des Statistischen Bundesamts bzw. des Statistischen Amts der Europäischen Union (Eurostat) sowie im globalen Kontext der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinigten Nation (FAO). Im Jahr 2023 setzte sich der Trend eines Rückgangs der Anzahl an viehhaltenden Betrieben in Deutschland fort. Auch der Gesamtbestand der Tiere ist im Vergleich zu den vorherigen Jahren rückläufig. Während der Trend einer zunehmenden spezialisierten Tierhaltung verbunden mit einem erhöhten Tierbestand bei Schweinen und Hühnern fortschreitet, ist er bei der Rinderhaltung in den letzten Jahren stagniert. Im Vergleich der Bundesländer untereinander konzentrierte sich die Tierhaltung im Wesentlichen auf die Länder Bayern, Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen. Die deutsche Fleischerzeugung ging 2023 im Vergleich zum Vorjahr insgesamt zurück und umfasste 7,2 Mio. t Schlachtgewicht. Die Schweinefleischerzeugung nahm dem Trend der vorherigen Jahre folgend weiter ab. Hingegen konnten die Rind- und Geflügelfleischerzeugung geringe Zuwächse verzeichnen. Schweine sind weiterhin die wichtigsten Nutztiere zur Fleischerzeugung, sowohl in Deutschland als auch in der EU-27. Im Jahr 2023 hatte Schweinefleisch einen Anteil von 58,3 % an der gesamten deutschen Fleischerzeugung. Weltweit wird hingegen seit dem Jahr 2019 mehr Hühnerfleisch als Schweinefleisch erzeugt. Der Außenhandel mit Fleisch erfolgt im Wesentlichen innerhalb des europäischen Wirtschaftsraumes. Der deutsche Außenhandel mit Fleisch ist seit Jahren von einem deutlichen Exportüberhang gekennzeichnet. Das wichtigste deutsche Exportgut im Außenhandel mit Fleisch ist seit den 2000ern Schweinefleisch. Hinsichtlich des Konsumverhaltens von Fleisch zeigt sich, dass in Deutschland der Verbrauch von Schweinefleisch nach wie vor den größten Anteil hat. Allerdings gibt es seit mehreren Jahren einen rückläufigen Trend, der auch 2023 zu verzeichnen war. Auch beim Rindfleisch ist ein nachlassendes Konsumverhalten zu verzeichnen. Im Gegensatz zu Schweine- und Rindfleisch nahm der Verbrauch von Hühnerfleisch in den vergangenen Jahren sukzessiv zu, nach Rückgängen in den Jahren 2021 und 2022 ist er 2023 wieder gestiegen.

Durchschnittlich wurden in Deutschland pro Kopf 11,2 kg Rindfleisch, 34,6 kg Schweinefleisch und 19,9 kg Geflügelfleisch verbraucht. In diesen Werten sind neben dem Nahrungsverbrauch auch die Anteile für Futter sowie industrielle Verwertung und Verluste (einschl. Knochen) enthalten. Im weltweiten Vergleich war der Fleischverbrauch in Ländern wie den Vereinigten Staaten von Amerika, der Mongolei und Argentinien mit über 10 kg/Kopf am höchsten. Dagegen lag der Verbrauchswert in Indien bei nur rund 5,7 kg/Kopf. Eine Gefährdung der europäischen Viehbestände geht derzeit von der Afrikanischen Schweinepest aus. Neben einer überwiegenden Verbreitung in Wildschweinbeständen kam es in 2023 auch zu Infektionen in einem Hausschweinbestand in Deutschland. Das Auftreten der Afrikanischen Schweinepest in Deutschland führte dazu, dass Deutschland seinen Status als "Seuchenfrei" verloren hat. Als Reaktion darauf verhängten Länder wie China, Japan, Südkorea, Singapur, Argentinien, Brasilien und Mexiko ein Importverbot für deutsches Schweinefleisch, wodurch der Schweinepreis stark gesunken ist. Länder wie Thailand, Vietnam, Singapur, Brasilien, Argentinien, Südafrika und Südkorea haben nach Verhandlungen dem sogenannten Regionalisierungskonzept zugestimmt, somit ist der Export in diese Länder weiter möglich. Innerhalb der EU ist der Handel mit Schweinefleisch weiter möglich, da hier das Regionalisierungskonzept ebenfalls anerkannt ist. Im März 2023 befand sich der Preis durch stark gestiegene Produktionskosten wieder auf einem hohen Niveau. Änderungen bei Auflagen zum Tierwohl könnten sich bei der Putenmast ergeben. Die Nutztierhaltungsverordnung enthält aktuell keine Auflagen für die Putenmast. Daher will das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) Mindestanforderungen für die Haltung von Mastputen festlegen. Bisher gilt die freiwillige Vereinbarung zur Haltung von Mastputen (Verband Deutscher Putenzüchter) aus dem Jahr 2013. Die darin festgelegte Bestandsdichte für Hennen darf 52 kg/m 2 nicht überschreiten, bei Hähnen liegt die Grenze bei 58 kg/m 2. Die Vorgaben der Initiative Tierwohl (ITW) liegen bei 48 kg/m 2 bei Hennen und 52 kg/m 2 bei Hähnen.

Umsatz- und Auftragsentwicklung

Auch in diesem Geschäftsjahr blieb als Folge der Covid-19-Pandemie der Umsatz- und Auftragsanteil bei Lieferungen an Großküchen/Gastro/Hotelerie gegenüber Jahren vor Ausbruch von Covid-19 auf bereits gesunkenem Niveau. Dank unserer Filialstruktur und der deutlich gestiegenen Thekenumsätzen, die aus dem erhöhten Bedarf an Nahrungsmittel zur Versorgung zu Hause resultieren, konnte jedoch ein Großteil des Umsatz- und Auftragsrückgangs der Lieferungen, insbesondere mit höherer Wertschöpfung, abgefangen werden.

Wichtige Vorgänge des Geschäftsjahres

Im Geschäftsjahr gab es neben den Auswirkungen der Covid-19-Pandemie, sowie unserer entsprechenden bereits an anderen Stellen ausgeführten Gegenmaßnahmen, keine nennenswerte Vorgänge von wichtiger Bedeutung.

Darstellung der Lage

Vermögenslage

Die Vermögensstruktur ist durch einen Anteil vom Anlagevermögen an der Bilanzsumme von 6,49 % gekennzeichnet.

2,14 % der Bilanzsumme entfallen auf Vorräte.

Unser Vorratsvermögen zum 31.12.2023 betrug 370.882,72 Euro.

Bei der Versorgung mit Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen traten im abgelaufenen Geschäftsjahr zu keinem Zeitpunkt nennenswerte Engpässe auf.

Unsere Beschaffungs- und Vorratspolitik war darauf ausgerichtet, die zur Fertigung erforderlichen Einsatzstoffe mit geringstmöglichen Beschaffungs-, Lager- und Fehlmengenkosten zum Bedarfszeitpunkt termingerecht bereitzustellen.

Wie in den vergangenen Jahren war es zur termingerechten Bereitstellung der zur Fertigung benötigten Einsatzstoffe erforderlich, in einem gewissen Umfang Lagerhaltung zu betreiben.

Die Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen haben sich im Vergleich zum Vorjahr geringfügig vermindert.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben zum Ende des Geschäftsjahres einen Anteil von 9,18 %.

Die Kapitalstruktur ist durch einen Anteil vom Eigenkapital an der Bilanzsumme von 72,97 % gekennzeichnet.

Das Unternehmen wird auch künftig seine finanziellen Verpflichtungen erfüllen können.

Unser Gesamtvermögen hat sich gegenüber dem Vorjahr um 1.052.440,62 Euro bzw. 6,47 % erhöht.

Die Investitionsmaßnahmen konnten mit eigenen Mitteln durchgeführt werden und stärken die zukünftige Finanz- und Ertragslage unseres Unternehmens.

Das Eigenkapital erhöhte sich um 826.291,13 Euro auf 12.645.530,13 Euro.

Finanzlage

Die Liquiditätslage unseres Unternehmens war im Berichtsjahr hervorragend.

Wir rechnen damit, auch künftig unsere finanziellen Verpflichtungen jederzeit erfüllen zu können.

Die Vermögens- und Kapitalstruktur zeigen die solide Struktur unserer Unternehmensfinanzierung.

Die Investitionen im Berichtsjahr konnten ohne die Aufnahme von Fremdmittel finanziert werden.

Gegenüber dem Vorjahr konnten wir einen um 5.403.028,82 Euro erhöhten Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit von 2.964.971,29 Euro erwirtschaften.

Ertragslage

Gegenüber dem Vorjahr stieg unser Jahresergebnis vor Ertragsteuern um 608.331,03 Euro auf 3.888.417,93 Euro.

Im Vergleich zum Vorjahr sind die Personalkosten um 2,99 % gestiegen.

Das Rohergebnis stieg von 16.601.827,77 Euro um 5,83 % auf 17.569.194,27 Euro.

Das Ergebnis des Berichtsjahres konnte gegenüber dem Vorjahr verbessert werden.

Risikobericht

Risikomanagementziele und -methoden

Vom Unternehmen wurden Maßnahmen getroffen, mit denen die Risikoerkennung, die Risikoanalyse und die Risikokommunikation sichergestellt werden.

Preisänderungs-, Ausfall- und Liquiditätsrisiken

Preisänderungsrisiken können grundsätzlich nicht ausgeschlossen werden.

Forderungsrisiken werden bei der Allgäuer Landmetzgerei Adolf Baur GmbH überwiegend durch Barzahlung, Einzug mittels SEPA-Firmenlastschriftmandat und einem engen Mahnwesen entgegen gewirkt.

Aus der regionalen Ausrichtung unserer Geschäftsaktivitäten resultieren keine Lieferungs- und Zahlungsströme unterschiedlicher Währungen. Somit ist das Unternehmen keiner Wechselkursrisiken ausgesetzt.

Wirtschaftliche Bestandsgefährdungspotentiale

Wirtschaftliche Bestandsgefährdungspotentiale sind auch unter Berücksichtigung von "exogenen Schocks" wie der Corona-Pandemie, der ASP und des Krieges in der Ukraine aktuell nicht zu sehen.

Rechtliche Bestandsgefährdungspotentiale

Rechtliche Bestandsgefährdungspotentiale sind zur Zeit nicht erkennbar.

Sonstige nicht bestandsgefährdende Risiken

mit besonderem Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Folgende Risiken beeinträchtigen die künftige Entwicklung des Unternehmens:

- Rahmenbedingungen

Allgemeine konjunkturelle Einflüsse wirken sich grundsätzlich auf das Konsumverhalten der Endverbraucher aus. Diese Umweltfaktoren belasten die Adolf Baur GmbH jedoch weniger stark als andere Unternehmen, da Fleischkonsum eher Grundbedürfnisse befriedigt, so dass zyklische Schwankungen hier geringer ausfallen als in anderen Wirtschaftsbereichen. Dennoch kann sich die Adolf Baur GmbH Rückschlägen der nationalen und internationalen Wirtschaftsentwicklung - wie beispielsweise durch pandemische Risiken oder drohenden internationalen Handelsbeschränkungen - nicht völlig entziehen. Politische Krisen können Absatzmärkte wegbrechen lassen und können zu kaum handhabbaren Risiken führen. Auch starke inflationäre Entwicklungen, wie Sie derzeit zu erwarten sind, können sich nachteilig auf das Konsumverhalten der Verbraucher auswirken.

- Produktionsbereich

-- das Fehlen innovativer Produkte

Die zukünftige Unternehmensentwicklung hängt in besonderem Maße davon ab, qualitativ hochwertigste und gesunde Produkte zu produzieren.

- Personal

-- Mangel an qualifiziertem Personal

Die Adolf Baur GmbH ist für die Realisierung ihrer strategischen Ziele auf qualifizierte Fach- und Führungskräfte angewiesen.

Um den allgemeinen Fachkräftemangel entgegen wirken zu können, wird versucht, polnische, ungarische, kroatische und rumänische Fachkräfte langfristig an die Firma zu binden. Hier stellt sich für uns die Aufgabe, entsprechenden Wohnraum für die ausländischen Mitarbeiter zu beschaffen bzw. zu schaffen.

Qualifizierte Mitarbeiter, eine hohe Fertigungstiefe und ein moderner Fuhr-/ Maschinenpark sind für die Allgäuer Landmetzgerei Adolf Baur GmbH elementar um externe Abhängigkeiten zu minimieren. Dies erfordert laufende Investitionen und Schulungen der Mitarbeiter.

- Abhängigkeit von Lieferanten

Die Allgäuer Landmetzgerei Adolf Baur GmbH arbeitet überwiegend mit einem Mix an Stammlieferanten um Abhängigkeiten bei der Beschaffung zu minimieren. Größten Wert dabei wird auf Qualität, Beschaffungspreis, Regionalität, Flexibilität, Zuverlässigkeit und bei Lebendtieren auf äußerst kurze Transportwege (Tierwohl) gelegt.

- steigende Energiekosten resultierend aus dem Krieg in der Ukraine und den verhängten Sanktionen

- steigende Rohstoffpreise resultierend aus dem Krieg in der Ukraine und der Afrikanischen Schweinepest

Prognosebericht

Wegen der Unklarheiten über die weiteren Entwicklungen der Afrikanischen Schweinepest und insbesondere aus den Folgewirkungen des Ukraine-Krieges potenziell ergebenden neuerlichen wirtschaftlichen Folgen für unsere Geschäftsentwicklung bleiben die gesamtwirtschaftlichen Aussichten für 2024 und 2025 sehr unsicher. Es ist zu erwarten, dass im gesamten Prognosezeitraum die Inflation weiterhin erhöht bleibt. Der damit einhergehende Kaufkraftverlust belastet die privaten Konsumausgaben. Mit einem signifikanten Anstieg der privaten Nachfrage kann daher nicht gerechnet werden. Eine Zunahme der geopolitischen Spannungen könnte auch für deutsche Unternehmen den Warenhandel beeinflussen und Lieferketten stören.

Aus heutiger Sicht erscheint folgende Prognose als realistisch:

Trotz eines weiteren turbulenten Jahres 2024, planen wir aufgrund vielfältiger Anstrengungen ab 2024 mit einer Stabilisierung der Umsätze. Entgegen dem Trend der Branche konnten wir unser Ergebnis in 2023 trotz allem steigern und werden gemäß aktuellem Stand auch das Geschäftsjahr 2024 mit einem gesteigerten Jahresergebnis abschließen können.

Chancen für die zukünftige Entwicklung liegen insbesondere in:

- der Ausbildung und Gewinnung von Facharbeitern

- der Erschließung neuer Absatzmärkte

- einer stabilen finanziellen Situation

- neuen innovativen Produkten und Dienstleistungen

- hoher Produktqualität

- Modernisierung bestehender Filialen und Ausbau der Imbissabteilungen

- Beobachtung der Entwicklung von personallosen SB-Verkaufsstellen, sogenannten 24/7 Frische-Shops

- Prüfung, ob bestehende Filialen in so genannte Hybridläden (persönlicher Verkauf an der Bedientheke zu den normalen Geschäftszeiten zusammen mit 24/7 Shop) umgebaut werden können

- Digitalisierung

- weiteren Rationalisierungsmaßnahmen

Forschungs- und Entwicklungsbericht

Forschung und Entwicklung (§ 289 Abs. 2 Nr. 3 HGB) werden nicht betrieben.

Die Allgäuer Landmetzgerei Adolf Baur GmbH ist stetig bemüht, in Zusammenarbeit mit der Gewürzindustrie neue Produkte zu entwickeln. Das Hauptaugenmerk unserer Entwicklung besteht darin, bestehende Rezepturen zu optimieren um dem Trend "Gesunde Lebensmittel" (ohne Gentechnik, ohne Allergie erregende Stoffe) gerecht zu werden.

Zweigniederlassungsbericht

Im Wirtschaftsjahr bestanden keine Zweigniederlassungen.

Sonstige Angaben

Unterschrift der Geschäftsführung

 

Ronsberg, 31.12.2024

Johann Baur

Thomas Baur

Chrsitian Baur

HANDELSBILANZ

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 1.124.998,00 828.273,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 15.965,00 474,00
II. Sachanlagen 1.096.733,00 815.499,00
III. Finanzanlagen 12.300,00 12.300,00
B. Umlaufvermögen 15.094.422,87 14.305.252,64
I. Vorräte 370.882,72 368.095,50
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.590.415,86 1.255.679,66
III. Wertpapiere 4.939.500,00 4.987.500,00
IV. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 8.193.624,29 7.693.977,48
C. Rechnungsabgrenzungsposten 6.680,13 12.868,49
D. Aktive latente Steuern 1.103.681,18 1.130.947,43
Summe Aktiva 17.329.782,18 16.277.341,56

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 12.645.530,13 11.819.239,00
I. Gezeichnetes Kapital 30.000,00 30.000,00
II. Gewinnrücklagen 37.815,03 37.815,03
III. Gewinnvortrag 9.751.423,97 9.367.686,21
IV. Jahresüberschuss 2.826.291,13 2.383.737,76
B. Rückstellungen 2.454.970,12 2.437.744,12
C. Verbindlichkeiten 1.425.792,14 1.218.092,53
D. Passive latente Steuern 803.489,79 802.265,91
Summe Passiva 17.329.782,18 16.277.341,56

Angaben unter der Bilanz

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
ausschüttungsgesperrter Unterschiedsbetrag aus der Abzinsung von Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen 50.577,00 121.026,00

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 17.569.194,27 16.601.827,77
2. Personalaufwand 8.873.032,76 8.615.818,22
a) Löhne und Gehälter 7.308.587,39 7.091.673,65
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.564.445,37 1.524.144,57
davon für Altersversorgung 60.356,19 120.332,89
3. Abschreibungen 291.764,21 308.976,20
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 291.764,21 308.976,20
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 4.554.317,94 4.314.161,55
5. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 57,25 57,25
6. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 171.942,02 14.096,49
davon aus verbundenen Unternehmen 395,78 320,92
7. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 48.000,00 12.500,00
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 85.660,70 84.438,64
davon sonstige Zinsen und ähnliche Aufwendungen aus Abzinsung 11.939,73 11.939,73
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 1.066.133,40 901.199,05
davon Erträge aus der Zuführung und Auflösung von latenten Steuern 3.407,68
davon Aufwendungen aus der Zuführung und Auflösung von latenten Steuern 28.490,13
10. Ergebnis nach Steuern 2.822.284,53 2.378.887,85
11. sonstige Steuern -4.006,60 -4.849,91
12. Jahresüberschuss 2.826.291,13 2.383.737,76

Anhang

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: Adolf Baur GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Ronsberg
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Kempten (Allgäu)
Register-Nr.: 4207

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear und degressiv vorgenommen.

Der Übergang von der degressiven zur linearen Abschreibung erfolgt in den Fällen, in denen dies zu einer höheren Jahresabschreibung führt.

Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet:

- Ausleihungen zum Nennwert

- sonstige Wertpapiere zu Anschaffungskosten

Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Forderungen und Wertpapiere wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungsbildung wurde gem. § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet. Die Pensionsrückstellungen betragen 732.940,15 Euro.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden.

Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

Angaben zur Bilanz

Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Anschaffungs- Herstellungskosten 01.01.2023
EUR
Zugänge Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 17.851,25
120.945,39 2.706,30 0,00
Immaterielle Vermögensgegenstände 17.851,25
120.945,39 2.706,30 0,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 43.827,61 0,00 0,00
2. technische Anlagen und Maschinen 521.242,61 0,00 0,00
95.127,87
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 4.534.074,62 577.956,96 0,00
219.904,57
Sachanlagen 5.099.144,84 577.956,96 0,00
315.032,44
III. Finanzanlagen
1. sonstige Ausleihungen 10.000,00 0,00 0,00
2. Genossenschaftsanteile 2.300,00 0,00 0,00
Finanzanlagen 12.300,00 0,00 0,00
5.232.390,23 595.808,21 0,00
317.738,74
kumulierte Abschreibungen 31.12.2023
EUR
Buchwert 31.12.2023
EUR
Buchwert 31.12.2022
EUR
Abschreibungen Zuschreibungen vom 01.01.2023 bis 31.12.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 2.359,25
120.125,34 15.965,00 474,00 0,00
Immaterielle Vermögensgegenstände 2.359,25
120.125,34 15.965,00 474,00 0,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 43.821,61 6,00 6,00 0,00
2. technische Anlagen und Maschinen 425.728,74 386,00 4.774,00 4.385,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.795.786,01 1.096.341,00 810.719,00 285.019,96
Sachanlagen 4.265.336,36 1.096.733,00 815.499,00 289.404,96
III. Finanzanlagen
1. sonstige Ausleihungen 0,00 10.000,00 10.000,00 0,00
2. Genossenschaftsanteile 0,00 2.300,00 2.300,00 0,00
Finanzanlagen 0,00 12.300,00 12.300,00 0,00
4.385.461,70 1.124.998,00 828.273,00 291.764,21

Angaben zu Ausleihungen gegenüber Gesellschaftern

Der Wert der Ausleihungen gegenüber Gesellschaftern beläuft sich auf 0,00 Euro (Vorjahr: 0,00 Euro).

Angabe zu Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr

Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt 2.100,00 Euro (Vorjahr: 4.998,74 Euro).

Angaben zu Forderungen gegenüber Gesellschaftern

Der Wert der Forderungen gegenüber Gesellschaftern beläuft sich auf 11.788,18 Euro (Vorjahr: 10.253,86 Euro).

Ausschüttungssperre

Der Gesamtbetrag, der gem. § 268 Abs. 8 HGB der Ausschüttungssperre unterliegt, beträgt 300.191,39 Euro.

Im Einzelnen gliedert sich der Gesamtbetrag wie folgt:

Gesamtbetrag gemäß Ausschüttungssperre Euro
Aktivierung selbst geschaffener immaterieller Vermögensgegenstände des Anlagevermögens 0,00
Aktivierung latenter Steuern 300.191,39
Aktivierung von Vermögensgegenständen zum beizulegenden Zeitwert 0
Gesamtbetrag 300.191,39

Pensionsrückstellungen

Zur Ermittlung der Pensionsrückstellung wurde das Teilwertverfahren angewendet.

Für die Berechnungen wurden folgende Annahmen getroffen:

Zinssatz 1,81 %
erwartete Lohn- und Gehaltssteigerungen 2,00 %
zugrunde gelegte Sterbetafel 2018G Dr. Klaus Heubeck

Bei den Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen ergibt sich zwischen dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren ein Unterschiedsbetrag im laufenden Geschäftsjahr in Höhe von 50.577,00 Euro.

Verrechnung von Vermögensgegenständen und Schulden

Für die Saldierung von Schulden aus Altersvorsorgeverpflichtungen mit verrechnungsfähigen Vermögenswerten wurden folgende Werte ermittelt:

Verrechnung von Vermögensgegenständen und Schulden Euro
Erfüllungsbetrag der Schulden 2.301.149,00
Anschaffungskosten der verrechneten Vermögenswerte 1.568.208,85
Zeitwert der verrechneten Vermögenswerte 1.568.208,85
verrechnete Aufwendungen 86.125,01
verrechnete Erträge 13.705,33

Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit > 5 Jahre und der Sicherungsrechte

Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren beträgt 0,00 Euro (Vorjahr: 0,00 Euro).

Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, beträgt 0,00 Euro.

Angabe zu Verbindlichkeiten mit Restlaufzeitvermerken

Art der Verbindlichkeit zum 31.12.2023 Gesamtbetrag davon mit einer Restlaufzeit
TEuro kleiner 1 J.
TEuro
größer 1 Jahr
TEuro
aus Lieferungen und Leistungen 599,4 599,4 0,0
sonstige Verbindlichkeiten 826,4 826,4 0,0
Summe 1.425,8 1.425,8 0,0

Angaben zu Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern

Der Betrag der Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern beläuft sich auf 10.300,54 Euro (Vorjahr: 8.483,30 Euro).

Latente Steuern

Der Saldo der latenten Steuern am Ende des Geschäftsjahres beträgt 300.191,39 Euro.

Im Laufe des Geschäftsjahres gab es folgende Änderungen am Saldo der latenten Steuern: 28.490,13 Euro.

Nicht in der Bilanz erscheinende Geschäfte

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Transaktionen sind weiterhin folgende Geschäfte aufzuzeigen:

Art der außerbilanziellen Geschäfte Zweck
Pachtvertrag Betriebsanpachtung

Aus den außerbilanziellen Geschäften ergeben sich im Einzelnen die folgenden Risiken:

Mit dem Abschluss in obenstehender Tabelle aufgeführten Verträgen ist ein Liquiditätsrisiko verbunden aufgrund eines Fixkostenblocks, der auch bei schlechter Auftragslage und damit verbundener geringerer Betriebsauslastungen anfällt.

Aus den außerbilanziellen Geschäften ergeben sich im Einzelnen die folgenden Vorteile:

Die Gestaltung mit der Betriebsanpachtung verschafft einen Liquiditätsvorteil, sowie eine Verbesserung der Eigenkapitalquote, es müssen auch keine Rücklagen für Ersatzbeschaffungen bezüglich des gepachtetten Betriebs gebildet werden.

Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von 3.258.656,04 Euro sonstige finanzielle Verpflichtungen.

Im Einzelnen beinhalten diese Verpflichtungen folgende Sachverhalte:

Sonstige finanzielle Verpflichtungen Gesamtbetrag
Euro
kleiner 1 Jahr
Euro
1 bis 5 Jahre
Euro
größer 5 Jahre
Euro
aus Miet-, Pacht- und Leasingverträgen 3.258.656,04 1.629.328,02 1.629.328,02 0,00
aus begonnenen Investitionsvorhaben 0,00 0,00 0,00 0,00
aus Altersversorgung 0,00 0,00 0,00 0,00
davon
gegenüber verbundenden Unternehmen 2.694.480,00 1.347.240,00 1.347.240,00 0,00
gegenüber assoziierten Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe 3.258.656,04 1.629.328,02 1.629.328,02 0,00

Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Erläuterung der Erträge und Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung

Im Berichtszeitraum gab es bei den Erträgen noch bei den Aufwendungen Geschäftsvorfälle von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung.

Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen Zahl
Arbeiter 133,00
Angestellte 112,00
leitende Angestellte 4,00
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit 249,00
vollzeitbeschäftigte Mitarbeiter 135,00
teilzeitbeschäftigte Mitarbeiter 114,00

Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Erster Geschäftsführer: Johann Baur ausgeübter Beruf: Metzgermeister
Weitere Geschäftsführer: Thomas Baur ausgeübter Beruf: Metzgermeister
Weitere Geschäftsführer: Christian Baur ausgeübter Beruf: Metzgermeister

Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor:

Der Jahresüberschuss beträgt 2.826.291,13 Euro.

In die Rücklagen werden 0,00 Euro eingestellt.

Einschließlich des zu berücksichtigenden Gewinnvortrags ergibt sich ein Betrag von 12.577.715,10 Euro, der zu verwenden ist.

Zur Ausschüttung ist ein Betrag von 3.000.000,00 Euro vorgesehen.

Auf neue Rechnung werden 9.577.715,10 Euro vorgetragen.

Unterschrift der Geschäftsführung

 

Ronsberg, 31.12.2024

Johann Baur

Thomas Baur

Christian Baur

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 14.04.2025 festgestellt.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Adolf Baur GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Adolf Baur GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Adolf Baur GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Haigerloch, 14. April 2025

WTH Wirtschaftstreuhand Haigerloch GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Dietmar Eger, Wirtschaftsprüfer

Nachrichten & Medien

Insolvenzbekanntmachungen

Aktuelle Insolvenzverfahren

Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen

Handelsregister Dokumente

Gesellschafterliste
Aktueller Abdruck
Chronologischer Abdruck

Organisationen an dieser Adresse

1 nahegelegene Organisation

Liste von Unternehmen und Organisationen an oder in der Nähe dieser Geschäftsadresse. Die Daten umfassen Firmennamen, Adressen, Registrierungsdetails und Branchenklassifikationen.
Die Informationen auf dieser Seite stammen aus öffentlichen Quellen, offiziellen Registern oder werden von Drittanbietern bereitgestellt. Fusionbase übernimmt keine Garantie für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität der Daten. Melde dich bei Fragen oder Anregungen über unser Kontaktformular.