IBH Verwaltungs GmbH
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
Managementdaten für GmbH & Co. KG sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
Kommanditgesellschaft (KG)
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
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Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
INA GmbH & Co. KG.KoblenzJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht 2023INA GmbH & Co. KG Hotelbetrieb, 56073 KoblenzGliederung I. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell des Unternehmens II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen 2. Geschäftsverlauf 3. Lage 4. Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren 5. Gesamtaussage III. Prognosebericht IV. Chancen- und Risikobericht 1. Risikobericht 2. Chancenbericht 3. Gesamtaussage Grundlagen des Unternehmens I. Grundlagen des Unternehmens1. Geschäftsmodell des Unternehmens Die INA GmbH & Co. KG ist ein familiengeführtes Urlaubs- und Tagungshotel. Unsere Gäste setzen sich sowohl aus Privatpersonen als auch aus Firmenkunden zusammen. Neben Übernachtungsdienstleistungen bieten wir Konferenz- und Veranstaltungsräume für Unternehmen sowie gastronomische Angebote für alle Gäste. II. Wirtschaftsbericht1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen Im Jahr 2023 konnte die Hotellerie- und Gastronomiebranche nach den pandemiebedingten Einschränkungen der Vorjahre, eine Erholung verzeichnen. Besonders die gestiegene Reiselust sowie die Rückkehr der Nachfrage nach Präsenzveranstaltung trugen zu dieser Entwicklung bei. Dieser Trend spiegelte sich auch in unseren Auslastungs- und Umsatzzahlen wider. 2. Geschäftsverlauf Das Geschäftsjahr 2023 verlief für unser Unternehmen positiv. Bereits ab dem ersten Quartal konnten wir eine kontinuierliche Steigerung der Buchungszahlen feststellen, sowohl im Bereich des Individualtourismus als auch bei den Firmenkunden. Die Buchungslage stabilisierte sich auf einem guten Niveau. Die Umsatzerlöse sind im Geschäftsjahr 2023 insgesamt um ca. 26,63 % gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Der Materialaufwand hat sich dabei gegenüber dem Vorjahr um ca. 4,35 % unterproportional erhöht. Die Personalkosten sind um ca. 11,55 % leicht unterproportional gestiegen. Die variablen sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben sich um ca. 74,98 % stark und deutlich überproportional erhöht. Das Finanzergebnis ist positiv. Aus den getätigten Finanzanlagen resultieren stabile Zinserträge, wodurch sich ein positiver Ergebnisbeitrag von TEUR 48 ergeben hat. Das Ergebnis nach Steuern hat sich gegenüber dem Vorjahr von T€ 613 auf T€ 509 leicht reduziert. 3. Lage Die Lage des Unternehmens ist nach wie vor gut. a) Ertragslage Unsere wesentlichen Ergebnisquellen stellen Hotellerie- und Gastronomiedienstleistungen dar. Diese Bereiche machen rund 96,6 % des Gesamtumsatzes aus. Die Raumkosten sind auf Grund der Bildung einer Rückstellung für den Ausbaubeitrag der Stadt Koblenz für die Erneuerung der Pastor-Klein-Straße entgegen der Entwicklung der Umsatzerlöse gegenüber dem Vorjahr außerordentlich stark angestiegen. Der Personalaufwand ist im Vergleich zum Vorjahr leicht unterproportional zur Entwicklung der Umsatzzahlen gestiegen. Unsere Beschäftigungslage in Form der Bettenauslastung hat sich weiter erholt. b) Finanzlage Unsere Finanzlage ist als äußerst stabil zu bezeichnen. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen. Die Forderungen sind, branchenüblich, als sehr niedrig einzustufen. Unsere Kapitalstruktur hat sich konstant entwickelt. Wesentlichen Anteil daran hat unsere Konsolidierungspolitik, aufgrund derer wir erwirtschaftete Ergebnisse im Wesentlichen im Unternehmen belassen. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie sonstige Verbindlichkeiten betragen lediglich ca. 1 % der Bilanzsumme. Sämtliche Verbindlichkeiten können stets innerhalb der Zahlungsziele beglichen werden. Im Geschäftsjahr wurden planmäßige Ersatzinvestitionen und Instandhaltungen vorgenommen. Langfristige Anlagen sind durch unser Eigenkapital gedeckt. Die kurzfristigen Forderungen und die Bankbestände übersteigen die kurzfristigen Verbindlichkeiten. Die Liquiditätslage ist weiterhin gut. c) Vermögenslage Die Vermögenslage unserer Gesellschaft ist gegenüber dem Vorjahr unverändert. Die Struktur unseres kurz- und langfristig gebundenen Vermögens und unserer Verbindlichkeiten halten wir stabil. 4. Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung die Kennzahlen der Auslastungsquote, Umsatzrendite sowie die Material- und Personalkostenquote heran. Die Umsatzrendite berechnen wir mit dem EBIT im Verhältnis zu den Umsatzerlösen. Die Auslastungsquote wird anhand der belegten Zimmer berechnet. Die Personalkosten werden ins Verhältnis zur Gesamtleistung gestellt. Die Auslastungsquote ist gegenüber dem Vorjahr von 28,7 % auf 36,1 % gestiegen. Die Umsatzrendite beträgt 14,6 % nach 21,0 % im Vorjahr. Die Personalkostenquote ist von 49 % auf 43 % gesunken. Diese Kennzahlen zeigen insgesamt eine sich stabilisierende Geschäftsentwicklung. Die erzielten und erzielbaren Umsätze decken alle Kosten des laufenden Geschäftsbetriebes ab. Der Rückgang der Umsatzrendite aus dem EBIT ist im Wesentlichen auf den Einmaleffekt auf Grund der Berücksichtigung des Ausbaubeitrages der Stadt Koblenz zurückzuführen, bei gleichzeitig Erholung der operativen Umsatzzahlen. Über die Website sowie über Anbieter von Reisevergleichsseiten wie Booking.com, Trip.com etc. erfolgt eine weitreichende Verbreitung von Tagungs- und Übernachtungsangeboten um kontinuierlich neue Kunden erreichen zu können. Die Buchung über Reisevergleichsseiten nimmt zu. 5. Gesamtaussage Insgesamt hat sich die VFE-Lage (Vermögens-, Finanz-, und Ertragslage) der INA GmbH & Co. KG im abgelaufenen Geschäftsjahr positiv entwickelt. Die Gesellschaft konnte ein positives Jahresergebnis erzielen. III. PrognoseberichtFür das kommende Geschäftsjahr 2024 gehen wir von einer weiterhin positiven Geschäftsentwicklung aus. Zwar wird die Rückkehr auf das Niveau von vor der Pandemie nicht sofort erreicht, doch sind wir zuversichtlich, dass sich die Buchungs- und Umsatzlage mittelfristig weiter verbessern wird. Die weiterhin angespannte Situation auf dem Arbeitsmarkt stellt jedoch eine Herausforderung dar. Um diesen Risiken zu begegnen, werden wir auch in Zukunft unsere Maßnahmen zur Kostenoptimierung und Mitarbeiterbindung weiterentwickeln. Unsere Kostenstruktur überwachen wir laufend und passen diese an Änderungen der Umsatzsituation an. In unserer Planung gehen wir bis zum Ende des Jahres 2024 von einer weiteren Erholung der Bettenauslastung aus. Wir werden auch zukünftig immer in der Lage sein, unseren Zahlungsverpflichtungen fristgerecht nachzukommen. IV. Chancen- und Risikobericht1. Risikobericht Branchenspezifische Risiken: Branchenspezifische Risiken bestehen weiterhin in der Unsicherheit der wirtschaftlichen Lage sowie der Preisentwicklung, insbesondere durch die Inflation. Sollten die aktuelle inflationsbedingte Preisentwicklung anhalten oder sich verstärken so könne sich dadurch branchenspezifische Einschränkungen sowohl für Geschäfts- und Privatreisen ergeben, dies auch unsere wirtschaftliche Lage negativ beeinflussen. Daraus können für uns dann erhebliche Umsatz- und Ergebnisrisiken entstehen. Ein weiteres Risiko für die Geschäftsentwicklung sehen wir in der angespannten Arbeitsmarktlage und dem zunehmenden Fehlen von geeignetem Personal. Dieser Fachkräftemangel könnte bei einem weiteren Anstieg der Lohnkosten den operativen Geschäftsbetrieb belasten. Ertragsorientierte Risiken Neben den durch die inflationsbedingte Preisentwicklung bestehenden Umsatz- und Ertragsrisiken bestehen weiterhin Wettbewerbsrisiken, insbesondere durch die branchenweit niedrige Bettenauslastung. Dies führt zu einem zunehmenden Preiskampf bis hin zu Dumpingangeboten. Daher gehen wir davon aus, dass unsere leistungswirtschaftlichen Risiken im Vorjahresvergleich weiter hoch bleiben. Durch steigende Personalkosten, bedingt durch die Entwicklung im Mindestlohnbereich, den Ausweitungen der Sozialleistungen, dem Fachkräftemangel sowie der spürbaren Inflation, ergeben sich zunehmend ertragsorientierte Risiken in überdurchschnittlicher Höhe. Finanzwirtschaftliche Risiken Aufgrund der stabilen Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation unseres Unternehmens sind Liquiditätsrisiken derzeit nicht erkennbar. Die Liquiditätslage ist zufriedenstellend; es sind keine Engpässe zu erwarten. 6. Chancenbericht Auf Grund unserer großen Räumlichkeiten sehen wir eine besondere Chance darin, auf vielfältigen Kundenwünschen eingehen zu können und so sämtliche Veranstaltungen im Firmenkundenbereich, vor allem im Tagungsbereich, anbieten zu können. Auf der Beschaffungsseite können wir auf eine breite Palette von Liefermöglichkeiten zurückgreifen. Unsere hohen Qualitätsansprüche setzen wir durch Qualitätskontrollen bei unseren Lieferanten sowie in unseren Geschäftsräumen durch. Aufgrund unser umweltbewussten Ausrichtung, insbesondere der Ausstattung mit erneuerbaren Energien, begrünten Dachflächen und regionaler und saisonaler Produkte können wir unseren Kundenwünschen auch zukünftig weiter nachkommen. Dem Wettbewerb durch die bestehenden Hotels, werden wir weiterhin durch Erfahrung, Innovationen, Zuverlässigkeit und durch ein hohes Maß an Serviceorientierung begegnen. Als inhabergeführtes Familienunternehmen sehen wir uns jederzeit in der Lage auf die aktuell nicht vorhersehbaren Marktveränderungen spontan und adäquat zu reagieren. Daneben bieten wir durch die ausreichend vorhandenen Parkmöglichkeiten direkt vor Ort und in ausreichendem Umfang einen Wettbewerbsvorteil gegenüber innerstädtischen Hotelbetrieben. Der uns die Chance auf Sicherung unserer Gästezahlen ermöglicht. Auch durch den Neubau des städtischen Hallenbades mit großer Saunalandschaft (mit geplanter Fertigstellung Mitte 2024), das direkt an unsere Hotelanlage angrenzt, hoffen wir auf zusätzliche Gästezahlen für unser Haus. Des Weiteren erwarten wir durch die städtebauliche Entwicklung vor Ort eine Steigerung der Attraktivität unseres Hauses. 7. Gesamtaussage Risiken der künftigen Entwicklung sehen wir insbesondere in den Kostenrisiken in Form von steigenden Personal- und Rohstoffkosten sowie einem zunehmenden Verdrängungswettbewerb. Vor dem Hintergrund unserer soliden Finanz- und Ertragslage sehen wir uns für die Bewältigung der künftigen Risiken gut gerüstet. Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, sind derzeit nicht erkennbar.
Koblenz, im Oktober 2024 gez. INA GmbH & Co. KG Ina Haag, Geschäftsführerin BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAllgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Personengesellschaften gem. § 267 HGB aufgestellt. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear und degressiv vorgenommen. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Forderungen und Wertpapiere wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden. Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. Angaben zur Bilanz Anlagespiegel für die einzelnen Posten des AnlagevermögensDie Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Die Sofortabschreibung geringwertiger Wirtschaftsgüter wird in den Abschreibungen ausgewiesen.
sonstige BerichtsbestandteileUnterschrift der Geschäftsführung
Koblenz, 24.09.2024 Für die IBH GmbH Ina Haag Angaben zur Feststellung:Der Jahresabschluss wurde am 24.09.2024 festgestellt. BestätigungsvermerkDem ungekürzten Jahresabschluss und Lagebericht wurde folgender Bestätigungsvermerk erteilt: BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die INA GmbH & Co. KG, Koblenz PrüfungsurteileWir haben den Jahresabschluss der INA GmbH & Co. KG, Koblenz - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der INA GmbH & Co. KG, Koblenz, für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Personengesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften sowie den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die PrüfungsurteileWir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den LageberichtDie gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Personengesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulation der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des LageberichtsUnsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können; • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben; • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben; • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann; • beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt; • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens; • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern da gestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung bei der INA GmbH & Co. KG feststellen.
Karlsruhe, den 11. Oktober 2024 RWM GmbH & Co. KG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft gez. Weber, Wirtschaftsprüfer gez. Mumm, Wirtschaftsprüfer |
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