Einzelhandel mit pharmazeutischen Erzeugnissen
AWG Leasing GmbH
Bahnhofstraße 27A, 33102 Paderborn, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Lars Voßebürger seit 9.1.2024 | Geschäftsführer |
Michael Schepe seit 31.7.2003 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (2)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 90.00% | |
| 10.00% |
GesellschafterBeta
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
AWG Leasing GmbHPaderbornJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr Vom 01.01.2023 bis 31.12.2023Grundlagen des Unternehmens Die AWG Leasing GmbH ist seit 1991 im Bereich Finanzierungsleasing tätig. Gegründet als Einzelfirma erfolgte 1999 die Umwandlung in eine GmbH. Seit Dezember 2008 unterliegt die AWG - als Finanzierungsleasingunternehmen - der Aufsicht der BaFin. Die Aufsicht basiert auf den Vorschriften des Kreditwesengesetzes (KWG) und des Geldwäschegesetzes (GwG). Die Aufsicht nach dem KWG über Finanzierungsleasing- und Factoring Institute ist eine eingeschränkte Aufsicht. Die AWG Leasing GmbH ist eine Mobilien Leasing Gesellschaft mit dem Schwerpunkt im Bereich PKW und leichte Nutzfahrzeuge bis 7,5 to. Der Fahrzeugbereich hat einen Anteil von mehr als 85% des Gesamtbestandes. Bei den verbleibenden ca. 15% handelt es sich um Maschinen, Betriebs- und Geschäftsausstattung sowie um IT. Die Refinanzierung erfolgt über Darlehensfinanzierungen und über Gesellschafterdarlehen. Die Gesellschaftsanteile halten der Unternehmensgründer Herr Wolfgang Gerdemann und Herr Michael Schepe. Herr Schepe war im Geschäftsjahr zugleich Geschäftsführer der AWG Leasing GmbH. Zielkunden der AWG Leasing GmbH sind Einzelunternehmen, Freiberufler und Handwerksbetriebe im Bereich der Klein- und Mittelständler sowie Privatkunden. Das Geschäftsmodell ist geprägt durch die Ausrichtung auf den regionalen Markt. Eine Besonderheit im Geschäftsmodell der AWG Leasing GmbH liegt darin, dass neben den Finanzierungsarten Leasing und Mietkauf ebenfalls Fahrzeughandel betrieben wird und dafür ein selektiver Einkauf von Neu- und Gebrauchtfahrzeugen erfolgt. Dadurch hat die AWG die Möglichkeit, ihren Kunden interessante Fahrzeuge in Verbindung mit passenden Finanzierungen anbieten zu können, wodurch zum einen zusätzliche Leasingverträge generiert werden und zum anderen Erlöse durch den reinen Verkauf von Fahrzeugen erzielt werden. Dies betrifft sowohl Bestandskunden, als auch Neukunden. Hierzu bedient sich die Gesellschaft zahlreicher Einkaufwege wie z.B. Fahrzeugauktionen, Kauf von Dienstfahrzeugen der Hersteller, Rahmenabkommen mit Händlern oder auch die Beschaffung über EU-Märkte. Durch eine Koppelung von herstellerunabhängiger Fahrzeugbeschaffung- und Finanzierung kann den Kunden ein hohes Maß an Dienstleistung und individueller Beratung geboten werden. Dies ist ein wichtiger Bestandteil des Geschäftsmodelles der AWG Leasing GmbH. Der Vertriebsansatz bedingt gute Marktkenntnisse im Fahrzeugbereich, sowohl für die Fahrzeugbeschaffung, die Kalkulation der Restwerte als auch für die Vermarktung der Leasingrückläufer. Dieser Erfordernis trägt die AWG Leasing GmbH Rechnung, indem Sie Mitarbeiter mit langjähriger Marktkenntnis im Bereich von Neu- und Gebrauchtfahrzeugen beschäftigt. In Kooperation mit Prüforganisationen wie der DEKRA und durch eine kontinuierliche Marktbeobachtung ist die Einschätzung von aktuellen Fahrzeugwerten und zukünftigen Restwerten gewährleistet. Zum 31.12.2023 hatte die AWG Leasing GmbH 6 Vollzeitkräfte, 1 Teilzeitkraft und einen geringfügig beschäftigten Mitarbeiter. Die Mitarbeiterstruktur ist geprägt durch langfristig bestehende Anstellungsverhältnisse (die durchschnittliche Dauer der Betriebszugehörigkeit betrug zum 31.12.2023 19 Jahre). Die Mitarbeiter sind aufgrund Ihres Ausbildungshintergrundes gut für die jeweiligen Aufgabengebiete qualifiziert. Die Fluktuation innerhalb der Mitarbeiter ist sehr gering. Wirtschaftsbericht Rahmenbedingungen ifo Konjunkturprognose Winter 2023: Konjunkturerholung verzögert sich - Haushaltslücke birgt neue Risiken Timo Wollmershäuser, Stefan Ederer, Friederike Fourne, Max Lay, Robert Lehmann, Sebastian Link, Sascha Möhrle, Ann-Christin Rathje, Moritz Schasching, Stefan Schiman-Vukan, Gerome Wolf und Lara Zarges "Die Weichen für die deutsche Wirtschaft sind auf Erholung gestellt. Die Inflation ist weiter auf dem Rückzug, die Lohneinkommen steigen mit kräftigen Raten, und die Beschäftigung ist so hoch wie nie zuvor im wiedervereinigten Deutschland. Damit kehrt Kaufkraft zurück, und die gesamtwirtschaftliche Nachfrage sollte wieder zulegen. Zudem dürfte wegen der sinkenden Inflation auch der Zinshöhepunkt überschritten sein, und im Frühsommer des kommenden Jahres dürfte die Europäische Zentralbank eine erste Leitzinssenkung beschließen. Das dürfte auch die deutschen Absatzmärkte stützen, zumal auch dort mit einem Kaufkraftplus zu rechnen ist. Daher sollten der globale Warenhandel und der Warenkonsum wieder zulegen und im kommenden Jahr zu den Konjunkturtreibern werden. Die Baukonjunktur wird weiter abkühlen. Vor allem im Wohnungsbau dürfte die Auftragslage angespannt bleiben, da die Baupreise nach wie vor hoch sind und die Kreditzinsen nur sehr langsam sinken. Alles in allem wird das Bruttoinlandsprodukt in diesem Jahr um 0,3 % zurückgehen und im kommenden Jahr um 0,9 % zunehmen. Im Jahr 2025 dürfte sich die Konjunktur dann normalisieren und das Bruttoinlandsprodukt um 1,3 % zulegen. Unsicherheit geht von der Finanzpolitik aus. Die vorliegende Prognose geht von der Annahme aus, dass ungeachtet der Haushaltslücke alle bisher geplanten finanzpolitischen Maßnahmen umgesetzt werden. Sollten zusätzliche Konsolidierungsmaßnahmen beschlossen werden, um einen verfassungskonformen Haushalt aufzustellen, ist es sehr wahrscheinlich, dass die vorliegende Prognose zu optimistisch ist." (ifo Schnelldienst Sonderausgabe Dezember 2023 Seite 3) Geschäftsverlauf und Lage Im Berichtsjahr konnte ein operatives Neugeschäftsvolumens in Höhe von 20,6 Mio. EUR erreicht werden. Dies resultierend aus 844 abgeschlossenen Neu- und Verlängerungsverträgen. Der durchschnittliche Vertragswert aller im Berichtsjahr abgeschlossenen Neu- und Verlängerungsverträge von 24,4 TEUR ist gegenüber dem Vorjahr leicht gesunken. Der Anteil des Fahrzeug-Geschäftes am Gesamtbestand liegt stabil bei 88 % (Stand März 2024). Die 844 Neuverträge im Berichtsjahr resultieren aus 772 Leasing- sowie 72 Mietkaufverträgen. Als direkte Verlängerungsverträge (d.h. gleicher Kunde und gleiches Finanzierungsobjekt wie im Ursprungsvertrag) wurden hiervon 239 abgeschlossen. Die Anzahl aktiver Kunden belief sich auf 509 Kunden. Maßgeblichen Anteil an der Steigerung des operativen Neugeschäftes hatten die Händlerleasingverträge. Diese haben, aufgrund der Besonderheit der nur 6-monatigen Vertragslaufzeit, auch zur Steigerung der Anschlussleasingverträge geführt, da ein Teil der Verträge erst in der ersten Vertragsverlängerung beendet worden ist. Wie in den vergangenen Jahren liegt der Schwerpunkt des Geschäfts im Segment junger Gebrauchtfahrzeuge. Die Leasing und Mietkauferlöse haben sich im Geschäftsjahr 2023 von TEUR 15.554 im Vorjahr auf TEUR 18.402 erhöht. Die Leasing- und Mietkaufaufwendungen haben sich von TEUR -11.096 im Vorjahr auf TEUR -13.357 im Geschäftsjahr erhöht. Die sonstigen betrieblichen Erträge im Berichtsjahr haben sich von TEUR 70 auf TEUR 40 verringert. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen im Berichtsjahr haben sich von TEUR -15,1 auf TEUR -13,5 verringert. Liquiditätsbericht Zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Lageberichtes steht der AWG Leasing GmbH eine Gesamtlinie von 17,8 Mio. EUR zur Verfügung, die in Höhe von 16,8 Mio. EUR ausgenutzt worden ist. Die im Vergleich zum Vorjahr höhere Inanspruchnahme ist ein Spiegel des gesteigerten Neugeschäftsvolumens. Durch die freie Linie in Höhe von 1 Mio. EUR und die Bereitschaft der Nord LB die Refinanzierungslinie bei Bedarf zu erhöhen, ist eine weitere Steigerung des Neugeschäftes gesichert - Liquiditätsrisiken sind daher nicht vorhanden. Zusätzlich zum Stammkapital verfügt die AWG Leasing GmbH über Gesellschaftermittel in Höhe von 1,98 Mio. EUR, die der Gesellschaft langfristig zur Verfügung gestellt worden sind. Das Drei-Säulen-Modell, in Bezug auf die Refinanzierung der AWG, ist mit der Nord LB, der Commerzbank und drei regionalen Volksbanken bzw. Sparkassen als dritte Säule gut aufgestellt. Im kurz laufenden Bereich werden weiterhin Refinanzierungen auf Basis von Geldmarktkrediten vorgenommen, die am 3-Monats-Euribor bzw. am €STR orientiert sind. Ferner werden Termingelder in Anspruch genommen. Für das zugrundeliegende Leasinggeschäft, welches dadurch fristeninkongruent refinanziert ist, ist das Zinsänderungsrisiko durch den Kauf von Zinsderivaten abgesichert, welche ein Laufzeitende zwischen dem 31.12.2024 und dem 30.06.2027 haben und über ein Volumen von ursprünglich 7 Mio. EUR abgeschlossen sind, welches sich über die Laufzeit der Derivate bis auf 2 Mio. EUR abbaut. Nachtragsbericht Unser bisheriger Prokurist, Herr Lars Werdezki, ist - in enger Abstimmung mit der Bundesbank und der BaFin- mit Wirkung zum 01.01.2024 zum zweiten Geschäftsführer der AWG Leasing GmbH berufen worden. Prognose-, Chancen- und Risikobericht Prognosebericht zur Geschäftsentwicklung ifo Konjunkturprognose Winter 2023: Leitzinsen sinken im nächsten Jahr wieder - Finanzierungsumfeld bleibt aber schwierig "Die Europäische Zentralbank (EZB) hat nach den kräftigsten Leitzinserhöhungen seit ihrem Bestehen zuletzt keine weiteren Zinsschritte unternommen. Zuvor hatte sie die Leitzinsen zwischen Juli 2022 und September 2023 zehnmal in Folge um insgesamt 450 Basispunkte erhöht. Damit liegen die Zinssätze für die Hauptrefinanzierungsgeschäfte zuletzt bei 4,5 %, für die Spitzenrefinanzierungsfazilität bei 4,75 % und für die Einlagefazilität bei 4 %. Aus Sicht der Notenbank leistet eine ausreichend lange Verweildauer auf diesem erhöhten Niveau einen wesentlichen Beitrag, um zeitnah zum mittelfristigen Inflationsziel von 2 % zurückzukehren." (ifo Schnelldienst Sonderausgabe Dezember 2023 Seite 16) Die binnen eines relativ kurzen Zeitraumes extrem stark angestiegenen Zinsen im Refinanzierungsbereich konnten nur zum Teil in den Außen Zinsen gegenüber den Kunden weitergegeben werden. Da gemäß den derzeitigen Prognosen der Höhepunkt des Zinsanstieges erreicht sein sollte und ein eher etwas niedrigeres Zinsniveau erwartet wird, sollten derartige Belastungen der Margen aktuell nicht wieder zu erwarten sein. Chancen und Risiken Das Geschäftsmodell mit dem Schwerpunkt im Bereich PKW wird unverändert betrieben. Genauso verhält sich dies mit dem fast ausschließlich verwendeten Vertragstyp des Restwertvertrages mit Andienungsrecht. Die Risikostreuung ist mit einer Quote von ca. 1,9 Verträgen / Kunde auch in diesem Berichtsjahr breit. Lediglich bei 20 Kunden (Leasingobjekte sind wertstabile PKW sowie landwirtschaftliche Nutzfahrzeuge) wird das angestrebte maximale Obligo je Kunde überschritten. Klumpen-Risiken im Bestand sind daher nicht gegeben. Da die Marktpreise für Gebrauchtfahrzeuge starken Schwankungen unterliegen, werden die kalkulierten Restwerte vorsichtig angesetzt. Zudem werden fast ausschließlich TA-Verträge mit Mehrerlösbeteiligung (Ausgleichspflicht bei Mindererlös) mit den Kunden geschlossen. Beim Abschluss von KM-Leasingverträgen trägt in der Regel der Lieferant aufgrund von Rückkaufvereinbarungen das Restwertrisiko. Im Unternehmen erfolgt eine klare Trennung zwischen Markt und Marktfolge. Die Kreditentscheidungsprozesse erfolgen im Vier-Augen-Prinzip. Auch die weiteren Kreditentscheidungsprozesse erfolgen unter banküblichen Kriterien. Die Hauptauskunftsquellen sind - neben den Unternehmenszahlen und den Selbstauskünften - Dienstleister wie Creditreform, Schufa und die Hausbanken. Der Kredit-Entscheidungs- Prozess berücksichtigt ferner die Erfordernisse des Geldwäschegesetzes. In der Umsetzung und Abbildung der gemäß MaRisk erforderlichen Maßnahmen und/oder Abbildungen der Unternehmensprozesse wird das Prozesshandbuch kontinuierlich ergänzt und erweitert. Compliance-Richtlinien sind aufgestellt und dokumentiert. ESG-Bericht Die AWG Leasing GmbH hat sich zum Ziel gesetzt, ESG-Kriterien in ihre Geschäftsprozesse zu integrieren, um ihre Verpflichtung zu Nachhaltigkeit und verantwortungsvoller Unternehmensführung zu unterstreichen. Umwelt (Environmental): Die AWG hat Maßnahmen ergriffen, um ihren ökologischen Fußabdruck zu reduzieren. Dazu gehören die Optimierung der Fahrzeugflotte hinsichtlich des Kraftstoffverbrauchs und der Emissionen, der Bezug von regional aus Windkraft produzierten Stromes sowie die Förderung von Elektrofahrzeugen im Leasing-Angebot. Soziales (Social): Im sozialen Bereich konzentriert sich die AWG auf die Verbesserung der Arbeitsbedingungen und die Förderung der Mitarbeiterzufriedenheit. Dies umfasst flexible Arbeitszeiten, Weiterbildungsmöglichkeiten und Gesundheitsprogramme für die Angestellten. Unternehmensführung (Governance): Die AWG hat ihre Governance-Strukturen gestärkt, indem sie klare Richtlinien für Compliance und ethisches Verhalten eingeführt hat. Transparenz und regelmäßige Kommunikation mit den Gesellschaftern sind ebenfalls Teil der Unternehmenspolitik. Die Identifikation von ESG Kriterien bezogen auf den Kunden- und Objektbestand der AWG Ist eingeleitet worden. Da noch keine einheitlichen Richtlinien zur Dokumentation von ESG Kriterien bei Leasinggesellschaften vorliegen und diese daher noch nicht in den Leasingverwaltungsprogrammen implementiert werden konnten, ist die bisherige Zuordnung lediglich konzentriert auf die Ausweisung von Kunden, deren Geschäftsmodelle ESG konform ausgelegt sind. Ferner konnten bisher Leasingobjekte identifiziert werden, deren Einsatz zu einem schonenden Einsatz von Rohstoffen und Energie führt und die damit zur Reduktion von Emissionen führen. EMIR Aufgrund des Einsatzes von Zinsderivaten unterliegt die AWG Leasing GmbH der Meldepflicht gemäß EMIR. Jedes betroffene Institut ist dazu verpflichtet, für alle derivativen Geschäftsfälle eindeutig identifizierbar zu sein. Dies geschieht durch die Vergabe einer sogenannten LEI (Legal Entity Identifier). Die AWG Leasing GmbH hat diese am 28. Dezember 2013 erhalten. Die LEI wird jährlich verlängert. Aktuell ist dies bis zum 28.12.2024 erfolgt. Siehe nachfolgenden Auszug aus dem WM-Leiportal. Ihr Auftrag LE0658467 wurde von uns gemäß nachfolgender Aufstellung bearbeitet:
WM Gruppe WM Datenservice Herausgebergemeinschaft WERTPAPIER-MITTEILUNGEN Keppler, Lehmann GmbH & Co. KG Düsseldorfer Str. 16 60329 Frankfurt am Main E-Mail: lei-helpdesk@wmdaten.com Internet: www.wm-leiportal.org
Mai 2024 AWG Leasing GmbH Michael Schepe Lars Werdezki Bilanz zum 31.12.2023AWG Leasing GmbHPaderbornAKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung vom 01.01.2023 bis 31.12.2023AWG Leasing GmbHPaderborn
1. Allgemeine Angaben Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Angaben zu Grundlagen und geschäftszweigtypischen Ergänzungen der Gliederung Der vorliegende Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches für Kapitalgesellschaften aufgestellt. Besonderheiten bei der Bewertung einzelner Vermögens- oder Schuldposten sind an den einschlägigen Stellen genannt. Die Bilanz und die Gewinn- und Verlustrechnung wurde unter Bezugnahme auf das Kreditwesengesetz nach den entsprechend vorgegebenen Formblättern aufgestellt. 2. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Bilanzierung erfolgte nach handelsrechtlichen Vorschriften unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung. Die Bewertung der Vermögens- und Schuldposten erfolgte gem. den §§ 252 bis 256 a HGB. Danach sind die Vermögensposten mit den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bewertet worden, ggf. vermindert um die zulässigen Abschreibungen. Verbindlichkeiten sind zu ihrem Erfüllungsbetrag und Rückstellungen in Höhe des nach vernünftiger, kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Bei Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden künftige Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt und eine Abzinsung auf den Bilanzstichtag vorgenommen. 3. Erläuterungen zur Bilanz Bezüglich der Entwicklung des Anlagevermögens wird auf das Anlagengitter als Anlage verwiesen. Der Zeitwert des Deckungsvermögens für die Altersversorgungsverpflichtungen (Rückdeckungsversicherungen) beträgt insgesamt € 281.012,74 und entspricht dem vom Versicherer nachgewiesenen Rückkaufswert (= Aktivwert). Von diesem Aktivwert wurden € 281.012,74 gem. § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB mit den Pensionsrückstellungen verrechnet, weil insoweit eine erstrangige Verpfändung gem. §§ 273 ff BGB zugunsten der Berechtigten vorliegt. Von den Forderungen hat ein Teilbetrag in Höhe von € 2.312.429,93 eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren lagen nicht vor. Die Forderungen an Kunden enthalten keine Forderungen an Finanzdienstleistungsinstitute (Vorjahr € 0,00). In den Forderungen an Kunden sind Forderungen gegenüber Gesellschafter enthalten in Höhe von 604,61 €. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen sind nach den anerkannten versicherungsmathematischen Grundsätzen mittels der "Projected-Unit-Credit-Methode" errechnet. Als biometrische Rechnungsgrundlagen wurden die "Richttafeln 2018 G" von Klaus Heubeck verwendet. Im Berichtsjahr wurde ein Zinssatz von 1,82 % bei der Bewertung zugrunde gelegt und Preisindexveränderungen mit 0 % eingerechnet. Dabei wurde die Pauschalisierungsmethode nach § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB angewandt. Der auf der Passivseite unter Pensionsrückstellungen ausgewiesene Betrag in Höhe von € 371.936,26 resultiert aus der Verrechnung nach § 253 HGB ermittelten Pensionsrückstellungen in Höhe von € 652.949,00 mit Forderungen gem. § 246 Abs. 2 HGB in Höhe von € 281.012,74. Bei den Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen ergibt sich zwischen dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren ein Unterschiedsbetrag im laufenden Geschäftsjahr in Höhe von € 7.825,00. Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Rückstellungen für Urlaub, Jahresabschlussprüfung, ausstehende Rechnungen, Aufbewahrungspflichten sowie Gewährleistung. Unter den Verbindlichkeiten gegenüber Kunden sind Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von € 4.783,80 und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von € 5.579,60 enthalten. Unter den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern ausgewiesen in Höhe von € 1.986.416,58. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kunden sowie die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten keine Verbindlichkeiten gegenüber Finanzdienstleistungsinstituten. Bezüglich der Restlaufzeiten der einzelnen Verbindlichkeiten wird auf den Verbindlichkeitenspiegel hingewiesen, der als Anlage dem Anhang beigegeben ist. Bezüglich der Pfandrechte und Art und Form von Sicherheiten bei Verbindlichkeiten wird auf den Verbindlichkeitenspiegel als Anlage zum Anhang verwiesen. 4. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung In der Gewinn- und Verlustrechnung ist ein Aufwand unter den sozialen Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung in Höhe von T € 14,4 ausgewiesen, der aus einer Zuführung zu den Pensionsrückstellungen in Höhe von T € 19,9 und einem Ertrag aus der Werterhöhung bei Forderungen im Sinne des § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB in Höhe von T € 5,5 resultiert. Innerhalb der Zinsaufwendungen sind Zinsen aus der Abzinsung von Rückstellungen für Pensionszusagen und ähnlichen Verpflichtungen in Höhe von T € 11,1 enthalten. 5. Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der Arbeitnehmer während des Geschäftsjahres:
Umfang sämtlicher im Berichtsjahr mit nahestehenden Unternehmen und Personen durchgeführter Geschäfte, soweit für die Beurteilung der Finanzlage notwendig:
In entsprechender Höhe ergeben sich außerbilanzielle Geschäfte in Form sonstiger finanzieller Verpflichtungen in einer jährlichen Höhe von T € 30,6 und unter Berücksichtigung der Laufzeit in einer Gesamthöhe von T € 30,6. Die Verpflichtungen bestehen in voller Höhe gegenüber verbundenen Unternehmen bzw. nahestehenden Personen. Aus den außerbilanziellen Geschäften ergeben sich keine wesentlichen Risiken. Aus den außerbilanziellen Geschäften ergeben sich im Einzelnen die folgenden Vorteile: Höhere Flexibilität bzgl. des Standorts sowie Liquiditätsvorteile
Die Nennung der Gesamtbezüge der Geschäftsführer/ Aufsichtsratsmitglieder ist unter Bezugnahme auf die Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB unterblieben. Die für das Geschäftsjahr berechneten Gesamthonorare im Sinne des § 285 Nr. 17 HGB belaufen sich auf T € 12,7.
Angaben zu derivativen Finanzinstrumenten/Termingeschäften nach § 285 Nr. 19 HGB und § 36 RechKredV: Zum 31.12.2023 bestehen die folgenden Geschäfte: Zinsbezogene Geschäfte
Die Gesellschaft hat zum Stichtag zur Sicherung gegen Zinsschwankungen Ihrer fristeninkongruenten Darlehensverbindlichkeiten Zinsbegrenzungsvereinbarungen geschlossen. Die Laufzeiten der Verträge betragen jeweils zwischen 1 und 4 Jahren und liegen zwischen Dezember 2024 und Juni 2027. Die Derivate werden nicht zu Handelszwecken gehalten. Im Rahmen der angewandten Bewertungsmethode "Mark-to-market" zur Ermittlung der beizulegenden Zeitwerte erfolgte eine Bewertung auf Vergleichsdaten, die auf Basis von Parametern bestimmt werden, für die entweder direkt oder indirekt abgeleitete Preise auf einem Markt und beobachtbare Marktdaten zur Verfügung stehen. Zur Anwendung kam des Weiteren die Barwertmethode nach dem "Black"-Modell. Vorgänge von besonderer Bedeutung Vorgänge von besonderer Bedeutung haben sich nach Schluss des Geschäftsjahrs nicht ergeben. Vorschlag zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern vor, den Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorzutragen.
Paderborn, den 15.03.2024 AWG Leasing GmbH Vertreten durch die Geschäftsführer Michael Schepe Lars Werdezki Anlagenspiegel zum 31. Dezember 2023der AWG Leasing GmbH
Verbindlichkeitenspiegel 2023
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die AWG Leasing GmbH VERMERK ÜBER DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der AWG Leasing GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der AWG Leasing GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen. SONSTIGE GESETZLICHE UND ANDERE RECHTLICHE ANFORDERUNGEN Verordnung über die Rechnungslegung der Kreditinstitute, Finanzdienstleistungsinstitute und Wertpapierinstitute (RechKredV) Die Einhaltung der Verordnung über die Rechnungslegung der Kreditinstitute, Finanzdienstleistungsinstitute und Wertpapierinstitute (RechKredV) wurde geprüft.
Sundern, 23. Mai 2024 ARTEMIS
GmbH
Stephan Gödde, Wirtschaftsprüfer Auszug aus dem Protokoll der Gesellschafterversammlung vom 10.07.2024: Die Gesellschafterversammlung beschloss einstimmig im Wege der mündlichen Abstimmung wie folgt: Der Jahresüberschuss in Höhe von 149.825,97 € wird auf neue Rechnung vorgetragen. |
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