Stammdaten

Register
Amtsgericht Potsdam HRB 25705
Eingetragen
16.6.2008
Branche
Technische, physikalische und chemische UntersuchungHerstellung von Stärke und StärkeerzeugnissenHerstellung von Verpackungsmitteln aus Kunststoffen
Gegenstand
Die Untersuchung von Lebensmitteln und Bedarfsgegenständen auf ihre Inhaltsstoffe und auf Rückstände mittels moderner instrumenteller Analytik.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Richard Wiesend
seit 10.12.2025
Geschäftsführer
Markus Moritz
seit 10.12.2025
Prokura
Geschäftsführer
Udo Lampe
seit 2.11.2012
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (2)

Gesellschafter

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Kleinmachnow
12.500 €
50.00%
Kleinmachnow
12.500 €
50.00%

Beteiligungen

NameAnteil
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Analytica Alimentaria GmbH

Kleinmachnow

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz

Aktiva

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 113.014,47 183.703,08
1. entgeltlich erworbene Konzessione 106.980,93 2.464,67
2. Geschäfts- oder Firmenwert 6.033,54 7.556,54
3. Geleistete Anzahlungen 0,00 173.681,87
II. Sachanlagen 10.512.590,45 10.739.955,83
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 6.424.435,43 6.499.225,71
2. Technische Anlagen und M aschinen 3.465.087,87 3.361.393,10
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 588.067,15 668.269,79
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 35.000,00 211.067,23
III. Finanzanlagen 114.825,80 240.808,95
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 112.016,85 238.000,00
2. Sonstige Ausleihungen 2.808,95 2.808,95
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 521.135,63 538.230,80
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 503.666,28 495.841,82
2. Geleistete Anzahlungen 17.469,35 42.388,98
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 5.421.847,64 4.102.156,53
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 2.948.496,77 2.070.761,31
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 144.821,43 10.871,70
3. Sonstige vermögensgegenstände 2.328.529,44 2.020.523,52
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 0,00 400,00
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 891.412,28 1.739.608,20
C. Rechnungsabgrenzungsposten 67.971,23 87.939,60
D. Aktive latente Steuern 2.728,66 20.339,22
Bilanzsumme, Summe Aktiva 17.645.526,16 17.652.742,21

Passiva

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Gewinnrücklagen 12.134.116,67 11.902.511,98
1. Gesetzliche Rücklage 5.000,00 5.000,00
2. Andere Gewinnrücklagen 12.129.116,67 11.897.511,98
III. Jahresüberschuss 359.909,93 231.604,70
B. Rückstellungen 1.119.714,22 1.847.785,59
1. Steuerrückstellungen 470.889,48 492.181,20
2. Sonstige Rückstellungen 648.824,74 1.355.604,39
C. Verbindlichkeiten 3.867.247,89 3.501.039,66
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 2.391.892,46 2.254.958,40
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 705.937,88 579.050,59
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr und weniger als fünf Jahren 1.263.062,58 1.132.187,81
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren 422.892,00 543.720,00
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 666.417,38 446.740,36
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 666.417,38 446.740,36
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 190.829,00 222.871,00
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 190.829,00 222.871,00
4. Sonstige Verbindlichkeiten 618.108,27 576.469,90
davon aus Steuern 484.525,83 459.150,69
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 130.939,92 115.585,48
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 618.108,27 576.469,90
D. Passive latente Steuern 139.537,45 144.800,28
Bilanzsumme, Summe Passiva 17.645.526,16 17.652.742,21

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023 1.1.2022 - 31.12.2022
1. Rohergebnis 14.264.775,57 13.717.006,14
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 6.190.105,40 6.390.407,34
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.543.929,66 1.425.467,45
davon für Altersversorgung 75.860,44 94.472,36
3. Abschreibungen
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 1.191.046,51 1.145.165,30
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 4.086.228,99 3.774.665,65
davon Aufwendungen aus Währungsumrechnung 2.369,15 713,68
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 33.789,14 23.277,25
davon aus verbundenen Unternehmen 519,34 1.706,35
davon aus Gesellschafterdarlehen 32.501,60 21.367,66
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 58.871,35 52.683,35
7. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 126.000,00 0,00
8. Steuern vom Einkommen und Ertrag 315.097,49 713.068,17
9. Ergebnis nach Steuern 787.285,31 238.826,13
10. sonstige Steuern 7.375,38 7.221,43
11. Jahresüberschuss 779.909,93 231.604,70
12. Vorabausschüttung an die Gesellschafter 420.000,00 0,00
13. Bilanzgewinn 359.909,93 231.604,70

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

A. Allgemeine Angaben

Die Analytica Alimentaria GmbH hat ihren Sitz in Kleinmachnow und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Potsdam (Reg.Nr. HRB 25705).

Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der Gliederungs-, Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften wurden die Regelungen des GmbH Gesetzes sowie des Gesellschaftsvertrags beachtet.

Größenabhängige Erleichterungen bei der Erstellung (§§ 276, 288 HGB) und bei der Offenlegung (§ 327 HGB) des Jahresabschlusses und des Lageberichts werden in Anspruch genommen.

Der Abschluss umfasst die Bilanz, die Gewinn- und Verlustrechnung und den Anhang. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist entsprechend § 275 Abs. 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, sind einzelne Posten der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung zusammengefasst und daher in diesem Anhang gesondert aufgegliedert und erläutert.

I. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen. Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet. Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt worden, selbst wenn diese erst zwischen dem Abschlussstichtag und der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind. Gewinne sind nur berücksichtigt worden, wenn sie bis zum Abschlussstichtag realisiert wurden. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig vom Zeitpunkt der Zahlung berücksichtigt worden.

Einzelne Positionen wurden wie folgt bewertet:

1. Immaterielle Vermögensgegenstände

- Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Zur Entwicklung der immateriellen Vermögensgegenstände wird auf den Anlagespiegel verwiesen.

2. Sachanlagen

- Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens wurden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet.

- Grundlage der planmäßigen Abschreibung war die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes.

- Bei Gebäuden wurden die Abschreibungen nach steuerrechtlichen Vorschriften vorgenommen.

- Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis EUR 250,00 wurden sofort abgeschrieben.

- Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis EUR 800,00 wurden als Geringwertige Wirtschaftsgüter erfasst und entsprechend der gesetzlichen Vorschrift des § 6 Abs. 2 EStG abgeschrieben.

- Investitionsbezogene Zuschüsse für die Anschaffung oder Herstellung von Anlagevermögen mindern die Anschaffungskosten des Vermögensgegenstands um den Betrag des Zuschusses.

3. Finanzanlagen

- Beteiligungen wurden zu den Anschaffungskosten oder dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt.

- Ausleihungen wurden mit dem Nennwert oder dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt.

4. Vorräte

- Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten ermittelt und zu Durchschnittswerten angesetzt.

5. Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände

- Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden grundsätzlich mit dem Nennbetrag angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken oder niedrigere beizulegende Werte wurden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Das allgemeine Kreditrisiko bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde durch eine Pauschalwertberichtigung berücksichtigt.

6. Kassenbestände und Bankguthaben werden jeweils zum Nennwert angesetzt.

7. Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten beinhaltet die Zahlungen für Aufwendungen des nächsten Jahres gemäß § 250 Abs. 1 HGB.

8. Rückstellungen

- Die Rückstellungen wurden nach vernünftiger kaufmännischer Schätzung ermittelt und zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen.

- Die Steuerrückstellungen beinhalten die bis zum Bilanzstichtag noch nicht veranlagten Steuern sowie Steuern aus den laufenden Betriebsprüfungen.

9. Verbindlichkeiten

- Die Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Sofern die Tageswerte über den Erfüllungsbeträgen lagen, wurden die Verbindlichkeiten zum höheren Tageswert angesetzt.

B. Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz

Die Entwicklung und Gliederung der einzelnen Posten des Anlagevermögens sind aus dem Anlagenspiegel siehe Anlage zum Anhang ersichtlich; ebenso die Abschreibungen des Geschäftsjahres.

Anteilsbesitz

Beteiligung 31.12.2023 Eigenkapital 2023 Jahresergebnis
Gesellschaft in % EUR EUR
Analytica Projects Netherlands B.V., Breda, Niederlande 100% 148.498,00 10.028,00
Analytica Projects Italy S.R.L., Mailand, Italien 100% 93.297,00 12.877,00
Analytica Projects LATAM 100% -45.648 -45.053

Unter den sonstigen Vermögensgegenständen werden Forderungen gegen Gesellschafter von EUR 1.495.237,54 (Vorjahr: EUR 1.464.212,10) ausgewiesen. Der Zinssatz des Darlehens in Höhe von EUR 874.400,24 beträgt 1,85%. Der Zinssatz eines weiteren Darlehens in Höhe von EUR 620.837,30 beträgt 2,5%. Die vollständigen Forderungen gegen Gesellschafter haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betragen insgesamt EUR 144.821,43 (Vorjahr: EUR 10.871,70).

Die aktiven latenten Steuern betragen am Bilanzstichtag EUR 2.728,66 (Vorjahr: EUR 20.339,22) und haben sind damit im Geschäftsjahr um EUR 17.610,56 zurückgegangen.

Die passiven latenten Steuern betragen am Bilanzstichtag EUR 139.537,45 (Vorjahr: EUR 144.800,28) und haben sich damit im Geschäftsjahr um EUR 5.262,83 verringert.

Die Aufgliederung, die Restlaufzeit und die Besicherung der Verbindlichkeiten sind aus dem Verbindlichkeitenspiegel ersichtlich:

Verbindlichkeitenspiegel

Restlaufzeit
Verbindlichkeiten insgesamt bis 1 Jahr 1 bis 5 Jahre über 5 Jahre
TEUR TEUR TEUR TEUR
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 2.392 706 1.263 423
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 666 666 0 0
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 191 191 0 0
Sonstige Verbindlichkeiten 618 618 0 0
Summen Geschäftsjahr 3.867 2.181 1.263 423

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind in Höhe von TEUR 2.277 durch Grundschulden, Pfandrechte und / oder Sicherungsübereignungen sowie in Höhe von TEUR 99 durch Hypotheken gesichert.

C. Erläuterungen zu den einzelnen Posten der Gewinn- und Verlustrechnung

In den Abschreibungen auf Finanzanlagen sind folgende außergewöhnliche Aufwendungen enthalten:

Bezeichnung EUR
Abschreibung Beteiligung Niederlande aufgrund der voraussichtlichen Einstellung des Geschäftsbetriebes 126.000,00

D. Ergänzende Angaben

I. Angaben über Mitglieder der Unternehmensorgane

Geschäftsführer

Familienname Vorname Berufsbezeichnung Vertretungsbefugnis
Ridao Dominguez Maria del Mar Dipl. Agraringenieurin Einzevertretungsberechtigt
Lampe Udo Dipl. Geoökologe Einzelvertretungberechtigt

Auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

II. Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

Geschäftsjahr 2023 durchschnittlich Vorjahr 2022 durchschnittlich
Arbeitnehmer Kleinmachnow 61 56
Arbeitnehmer Almeria / Spanien 107 101
Insgesamt 168 157

III. Ergebnisverwendung

Die Geschäftsleitung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern vor, den Jahresüberschuss i.H.v. 779.909,93 EUR unter Berücksichtigung der vorgenommenen Vorabausschüttungen wie folgt zu verwenden:

Vorabausschüttung an die Gesellschafter EUR 420,000,00
Einstellung in die Gewinnrücklagen EUR 359.909,93
Ergebnis nach Verwendungsrechnung/Bilanzgewinn EUR 0,00

Unterzeichnung des Jahresabschlusses 2023

 

Kleinmachnow, den 31. Oktober 2024

gez. Maria del Mar Ridao Dominguez

gez. Udo Lampe

Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

1. Grundlagen des Unternehmens

1.1 Geschäftsmodell des Unternehmens

Die Analytica Alimentaria GmbH widmet sich in der gesamten Unternehmensgruppe mit über 150 Mitarbeitern der Lebensmittelsicherheit, vor allem bei Obst und Gemüse. Mit unserer Arbeit helfen wir unseren Kunden, vom Bauern bis zur großen Supermarktkette, gesundes Obst und Gemüse zu verkaufen. Verbraucher sollen mit gutem Gefühl Lebensmittel einkaufen können, die sicher und gesund sind.

Analytica Alimentaria ist eines der führenden Unternehmen, was die Qualität der Untersuchungen und der Lebensmittelsicherheitskonzepte betrifft. Diese Konzepte, die wir gemeinsam mit unseren Kunden entwickeln, gehen weit über die klassische Lebensmittelanalytik hinaus.

Die zentralen Säulen des Angebots sind:

Präsenz von erfahrenen internen und externen Agrarfachleuten in den wichtigen Anbaugebieten von Obst und Gemüse (u.a. Spanien, Italien, Niederlande, Deutschland, Polen, Ägypten, Indien, Türkei). Zudem wurden 2022 erste Schritte unternommen, um auf dem lateinamerikanischen Markt eine Präsenz zu schaffen. Mit Gründung eines Tochterunternehmens in Costa Rica im Jahr 2023 wurden die rechtlichen Voraussetzungen für weiteres Wachstum geschaffen.

Inspektionen der Erzeuger- und Exportbetriebe vor Ort und Risikoanalysen.

Fachgerechte, unabhängige und akkreditierte Probenahmen an den richtigen Stellen der Lieferkette. Analytica Alimentaria nimmt die Proben rechtzeitig, damit die Marktteilnehmer die wichtigen Entscheidungen treffen können, bevor die Ware verkauft wird.

Zwei High-Tech-Labore in Spanien und Deutschland, in denen hochqualifizierte Mitarbeiter die Lebensmittelproben mit modernster Technik untersuchen, auch über die branchenübliche Routine hinaus.

Die Mitarbeiter von Analytica Alimentaria suchen nach Rückständen und Belastungen aller Art. Dazu zählen chemische Rückstände von Pestiziden oder Kontaminanten, aber auch Krankheitserreger wie Viren oder Bakterien. Unsere Chemiker und Biologen können über 800 verschiedene Rückstände von Pflanzenschutzmitteln, Schwermetallen und Kontaminanten, die wichtigsten natürlichen Gifte und alle relevanten Krankheitserreger, die über Lebensmittel übertragen werden können, schnell und zuverlässig nachweisen.

In den vergangenen Jahren gelang Analytica Alimentaria aufgrund des durchdachten und integrierten Konzepts die frühzeitige Vermeidung von Lebensmittelkrisen durch den zeitnahen Nachweis nicht zugelassener Stoffe. So konnten Fehlanwendungen in den Anbaugebieten rechtzeitig gestoppt werden. Weiterhin wurde mehrfach verhindert, dass durch Krankheitskeime kontaminierte Produktionsfelder für den Vertrieb und Export geerntet wurden und so gefährliche Lebensmittel in den Markt gelangten, was zu Lebensmittelvergiftungen geführt hätte. Dieser effektive Verbraucherschutz und damit auch der Schutz der Marken unserer Auftraggeber hat zu sehr stabilen Beziehungen mit unseren Key-Accounts geführt.

1.2 Finanzielle Leistungsindikatoren

Im Mittelpunkt der internen Steuerung verwenden wir finanzielle Kennzahlen. Hierzu zählen insbesondere die Umsatz- und Aufwandsentwicklung. Um besser auf die ständigen Veränderungen auf dem Markt reagieren zu können, überprüfen wir monatlich unser Budget, wobei wir von den zu erwartenden Umsatzerlösen ausgehen und das erwartete Ergebnis entsprechend anpassen.

Für das Jahr 2023 wurde im Vorjahr ein Anstieg des Rohergebnis auf ca. TEUR 14.300 bis TEUR 14.600 erwartet. Das tatsächliche Rohergebnis ist auf TEUR 14.265 gestiegen. Die Prognose wurde somit leicht verfehlt. Beim Jahresergebnis wurde ein Anstieg auf circa TEUR 700 bis TEUR 1.000 erwartet. Das Jahresergebnis hat sich gemäß der Prognose auf TEUR 780 verbessert. Wir verweisen diebzgl. auf die Ausführungen zur Ertragslage untenstehend.

Die Geschäftsführung beurteilt die Geschäftsentwicklung nach Bewältigung der Corona Krise und trotz des Ukraine-Kriegs im abgelaufenen Geschäftsjahr 2023 als stabil.

Für weitere Ausführungen verweisen wir auf die Ausführungen zur Vermögens-, Finanz- und Ertragslage.

2. Wirtschaftsbericht

2.1 Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Das Bruttoinlandsprodukt ist nach den Zahlen des Statistischen Bundesamtes vom 15.01.2024 im Geschäftsjahr 2023 preisbereinigt um 0,3% gegenüber dem Vorjahr gesunken. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort. Zwar lag das BIP im Jahr 2023 preisbereinigt um 0,7% höher als vor der Corona-Pandemie im Jahr 2019. Allerdings kam die gesamtwirtschaftliche Entwicklung im nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken (Energiekrise, geopolitische Spannungen, steigende Zinsen).

(Quelle: Destatis, Pressekonferenz 15.01.2024)

Obwohl es sich bei der Lebensmittelsicherheit um einen systemrelevanten Bereich handelt, ist dennoch davon auszugehen, dass durch den Ukraine Krieg von einer Beeinträchtigung von weiteren Marktchancen auszugehen ist. Zudem ist anzunehmen, dass sich der Konzentrationsprozess weiter beschleunigt und damit auch zunehmender Druck auf das aktuelle Preisgefüge einsetzen wird. Analytica Alimentaria plant durch eine Ausweitung des Geschäfts im lateinamerikanischen Raum mit einer positiven Umsatzentwicklung.

Die Dienstleistungen aller Labore umfassen in erster Linie chemische und mikrobiologische Analytik und die damit verbundene Beratung. Dennoch kann Analytica Alimentaria als Technologieführer auch im Jahr 2023 eine besondere Rolle innerhalb der Branche einnehmen. Gründe dafür sind die zielgerichtete Erweiterung und Verbesserung unserer Analysetechniken sowie unsere besondere Kompetenz, Projekte in den Anbaugebieten mit der Analytik im Labor zu kombinieren, Analyseergebnisse jederzeit korrekt zu beurteilen und die Kunden über die Tagesroutine hinaus strategisch in Fragen der Lebensmittelsicherheit zu beraten.

2.2 Geschäftsverlauf

Im Geschäftsjahr 2023 hat das Unternehmen weiterhin seinen Schwerpunkt auf die Weiterentwicklung der integrierten Konzepte gesetzt: Weltweite Inspektionen, Risikoanalysen und die fach- und sachgerechte Probenahme am Ursprung unter besondere Berücksichtigung von Rückverfolgbarkeit und Verlässlichkeit. Dabei konnte die logistische und organisatorische Verzahnung mit der immer zeitkritischer werdenden Analytik weiter optimiert werden.

Außerdem haben wir kontinuierlich an der Entwicklung und Etablierung weiterer Methoden gearbeitet. Zudem werden kontinuierlich weitere innovative Methoden entwickelt, die eine breitere Kontrolle von Rückständen und Kontaminanten ermöglichen und damit eine höhere Sicherheit bieten. Durch diese innovativen Weiterentwicklungen konnten Umsatz und Wachstum gesteigert werden.

Als wichtiger Schritt in der Unternehmensentwicklung hat Analytica Alimentaria im Jahr 2023 seine Marktaktivitäten vor allem in Lateinamerika weiter ausbauen können. Durch die Neubegründung einer Beteiligung in Costa Rica im Jahr 2023 können wir verstärkt Präsenz im lateinamerikanischen Markt zeigen. Der Geschäftsbetrieb der Beteiligung in den Niederlanden wurde im Jahr 2023 hingegen eingestellt. Als ein führendes Labor bezüglich Qualität und Technologie haben wir langjährige Geschäftsbeziehungen mit unseren Hauptkunden, die sehr viel Wert auf den integrierten Ansatz und der damit verbundenen höheren Rechtssicherheit der durchgeführten Analyse legen.

2.3 Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Im Geschäftsjahr 2023 wurde ein Jahresüberschuss von TEUR 780 (Vorjahr: TEUR 232) erzielt und damit eine Ertragsverbesserung gegenüber 2022 erreicht. Es konnten einige Neukunden akquiriert werden, aber das Umsatzwachstum wurde im Wesentlichen durch das Wachstum einiger Bestandskunden getragen.

Die wichtigsten Märkte sind weiterhin Deutschland und Spanien, zudem werden auch Kunden aus überwiegend europäischen Märkten betreut. Im Geschäftsjahr 2023 sind weitere Länder in Lateinamerika als neue geographische Märkte hinzukommen und haben ihr relatives Gewicht am Umsatz gesteigert. Der Hauptumsatz wird mit der Analytik erzielt, zudem werden auch Umsätze mit den weiteren Dienstleistungen der akkreditierten Probenahmen sowie der durchgeführten Inspektionen bei den Erzeugern und Exportbetrieben erzielt.

Das Rohergebnis hat sich im Vergleich zum Vorjahr von TEUR 13.717 auf TEUR 14.265 verbessert. Die Verbesserung ist zum einen auf die um TEUR 389 gesteigerten Umsatzerlöse sowie Einsparungen beim Materialaufwand um TEUR 213 zurückzuführen.

Der Personalaufwand ist trotz Steigerung der Arbeitnehmerzahl um TEUR 82 zurückgegangen. Grund hierfür waren im Einmaleffekte im Vorjahr.

Die Abschreibungen auf Finanzanlagen in Höhe von TEUR 126 wurde aufgrund der geplanten Einstellung des Geschäftsbetriebes in den Niederlanden vorgenommen.

Wie bereits in den Vorjahren wird weiterhin kontinuierlich an beiden Standorten in weitere Analysegeräte der modernsten Generation zur Kapazitätserweiterung investiert, um auch neue Methoden weiterzuentwickeln.

Der Bestand an Vorräten konnte im Vergleich zum Vorjahr trotz gestiegener Umsatzerlöse nahezu gleich gehalten werden. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben sich stichtagsbezogen um TEUR 878 auf TEUR 2.948 erhöht. Der Anstieg der Forderungen gegen verbundene Unternehmen von TEUR 11 auf TEUR 145 ist auf die Neugründung in Costa Rica und deren Anschubfinanzierung zurückzuführen.

Die Eigenkapital-Quote konnte durch das Jahresergebnis 2023 im Vergleich zum Vorjahr auf 70,95% erhöht werden (Vorjahr: 68,9%). Die Rückstellungen sind - wesentlich bedingt - durch geringere Personalrückstellungen sowie niedrigere Rückstellungen für Abschluss und Prüfungen bzw. Rechts- & Beratungskosten um TEUR 707 gesunken. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch die Aufnahme eines neuen Investitionsdarlehens trotz planmäßiger Tilgungen leicht um TEUR 137 gestiegen.

Die Liquidität des Unternehmens war im Geschäftsjahr stets gewährleistet. Kontokorrentkredite sind an keinem Tag in Anspruch genommen worden. Investitionen in Analysegeräte werden in der Regel durch einen Mix aus Eigen- und Fremdkapital entsprechend der zu erwartenden Nutzungsdauer refinanziert. Die Verbindlichkeiten und deren Fälligkeitsstruktur berücksichtigen den zu erwartenden Cashflow, der von der operativen Geschäftstätigkeit generiert wird.

2.4 Forschung & Entwicklung

Bezüglich Forschung und Entwicklung unternimmt das Unternehmen wie in Vorjahren signifikante Anstrengungen in die Methodenentwicklung und Methodenverbesserung, um auch weiterhin die Marktstellung als Technologieführer zu verteidigen. Dabei spielt die Verbesserung bestehender Methoden eine wichtige Rolle, um vor allem die Abdeckung an Substanzen zu erweitern. Auch die ständige Aktualisierung des Maschinenparks ist ein wichtiger Bestandteil dieser Strategie. Unser Forschungs- und Entwicklungsaufwand bewegt sich dabei im mittleren einstelligen Prozentbereich der Umsatzerlöse.

3. Risiko- und Prognoseberichterstattung

3.1 Prognose

Das Unternehmen konzentriert sich weiterhin darauf, bestehende Prozesse zu analysieren und weitere Effizienzen zu heben. Es ist zudem weiterhin geplant, Controlling-Aktivitäten zu verstärken, um nicht notwendige Kosten zu reduzieren. Durch Effizienzmaßnahmen sollen Kosten überproportional zum Anstieg der Umsatzerlöse eingespart werden.

Im Jahr 2024 wird im Vergleich zum Vorjahr eine weitere Ausweitung des Rohergebnisses auf MEUR 15,0 bis MEUR 15,42 erwartet. Das Jahresergebnis wird voraussichtlich zwischen MEUR 1,3 bis MEUR 1,5 liegen, da weitere Kunden gewonnen sowie leichte Preissteigerungen am Markt durchgesetzt werden können.

3.2 Chancen- und Risikobericht

Die innovativen Konzepte von Analytica Alimentaria haben ein enormes Potential, denn sie können Lebensmittel effektiv sicherer machen. Der Servicebereich rund um die Analytik wird von den Kunden als immer wichtiger wahrgenommen. Insbesondere muss gewährleistet werden, dass Eilanalysen in 12 bzw. 24 Stunden in ausreichender Kapazität angeboten werden können. Dazu wird eine entsprechend große maschinelle und personelle Ausstattung gebraucht. Wenn wir es schaffen, hier die Erwartungen zu erfüllen, werden sowohl Bestandskunden als auch Neukunden die Nachfrage weiter erhöhen. Diese Einschätzung besteht auch für 2024 fort.

Die Akquisition von Neukunden ist auch deshalb wichtig, um die Abhängigkeit von den bestehenden Kunden zu reduzieren und eine höhere Diversifizierung zu erreichen. Erste Schritte hierzu (geographische Markterweiterung nach Lateinamerika) wurden bereits eingeleitet.

Allerdings dürfen die Kunden, die diesen Eilservice entdecken, nicht durch mangelnden Service oder Qualität enttäuscht werden. Ein zu schnelles Wachstum, ohne die entsprechenden Strukturen und Kapazitäten zu schaffen, kann die Nachfragesteigerung gefährden. Diesem Risiko wird durch interne Schulungen begegnet. Eine stabile Kernbelegschaft ist von herausragender Bedeutung. Daher arbeitet Analytica Alimentaria intensiv an der weiteren Verbesserung der Mitarbeiterbindung und Verringerung der Fluktuation. Dazu gehörten bereits in der Vergangenheit die Nähe zu Berlin als attraktivstem Standort für junge Akademiker in Europa und die bewusste Internationalität der Mitarbeiterfamilie aus über 20 verschiedenen Ländern. Hinzu kommen erhebliche Investitionen in die Integration und aktive Unterstützung von Mitarbeitern mit Migrationshintergrund (Geflüchtete). Diese Unternehmenspolitik wird weiterverfolgt.

In der Branche ist weiterhin zu beobachten, dass sich die Lebensmittelanalytik in Deutschland in einem Konzentrationsprozess befindet, bei dem die international agierenden Käufer zusätzliche Marktanteile durch ihre Preispolitik gewinnen wollen. Auf der anderen Seite liegt es im Interesse der Kunden, mit einem hoch flexiblen, kundenorientierten Unternehmen mit flacher Hierarchie wie der Analytica Alimentaria zusammenzuarbeiten, dass Qualität, Zuverlässigkeit und Schnelligkeit auf höchstem Niveau gewährleisten kann.

Diese wesentlichen Faktoren erfordern auch in den kommenden Jahren weitere Investitionen in die beiden Standorte Berlin und Almeria. Neben der Erweiterung in Kleinmachnow ist auch ein weiterer Umbau / Ausbau in Almeria geplant.

Aus der internationalen Struktur und Tätigkeit der Gesellschaft können - bspw. durch Verrechnungspreise und Doppelbesteuerungen - steuerliche sowie Kosten-Risiken im Zusammenhang mit notwendigen Beratungen resultieren.

Das Wettbewerbsumfeld ist geprägt durch einen Prozess der Konsolidierung und damit einhergehend weniger mittelständischen Unternehmen. Dennoch ist vor allem für unsere Hauptkunden der Umgang mit einem verlässlichen und flexiblen Partner sehr wichtig. Zudem sind wir als relevantes Unternehmen der Lebensmittelversorgung auch im Jahr 2024 ein wichtiger Teil der Lieferkette, wodurch wir den geringeren Marktrisiken des Lebensmittelsektors ausgesetzt sind.

4. Bericht über Zweigniederlassungen

Es sind keine selbstständigen Niederlassungen unserer Gesellschaft vorhanden.

5. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten

Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Die Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm. Forderungsausfälle sind die Ausnahme. Zudem besteht eine langjährige Zusammenarbeit mit einem Großteil der Kunden.

Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt.

Im langfristigen Bereich finanzieren wir uns überwiegend über Kreditlinien verschiedener Banken. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzposition verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik. Zur Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko werden detaillierte Unternehmenspläne und Budgets aufgestellt, nachverfolgt und überwacht. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen.

Zwecks Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Debitorenmanagement. Darüber hinaus informieren wir uns vor Eingehung einer neuen Geschäftsbeziehung über die Bonität unserer Kunden.

 

Kleinmachnow, den 31. Oktober 2024

gez. Maria del Mar Ridao Dominguez

gez. Udo Lampe

Bei dem vorstehenden Jahresabschluss (Bilanz, GuV und Anhang) handelt es sich um die für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und Lagebericht wurde der folgende Bestätigungsvermerk erteilt:

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Analytica Alimentaria GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Analytica Alimentaria GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Analytica Alimentaria GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie, ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Berlin, den 31. Oktober 2024

PKF Fasselt Partnerschaft mbB
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

Beier, Wirtschaftsprüfer

Niebuhr, Wirtschaftsprüfer

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde am 31. Oktober 2024 festgestellt.

Die Gesellschafterversammlung hat beschlossen, unter Berücksichtigung der am 16.06.2023 beschlossenen und geleisteten Vorabausschüttung von EUR 420.000,00, den verbliebenen Jahresüberschuss in Höhe von EUR 359.909,93 in die anderen Gewinnrücklagen einzustellen.

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