Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Möbeln
Analytica Alimentaria GmbH
Fahrenheitstraße 5, 14532 Kleinmachnow, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Richard Wiesend seit 10.12.2025 | Geschäftsführer |
Markus Moritz seit 10.12.2025 | Prokura |
Maria del Mar Ridao Dominguez seit 2.7.2014 | Geschäftsführer |
Udo Lampe seit 2.11.2012 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (2)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 50.00% | |
| 50.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Beteiligungen
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
Analytica Projects GmbHAufgelöst | 100.00% |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Analytica Alimentaria GmbHKleinmachnowJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023BilanzAktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang für das Geschäftsjahr 2023A. Allgemeine Angaben Die Analytica Alimentaria GmbH hat ihren Sitz in Kleinmachnow und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Potsdam (Reg.Nr. HRB 25705). Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der Gliederungs-, Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften wurden die Regelungen des GmbH Gesetzes sowie des Gesellschaftsvertrags beachtet. Größenabhängige Erleichterungen bei der Erstellung (§§ 276, 288 HGB) und bei der Offenlegung (§ 327 HGB) des Jahresabschlusses und des Lageberichts werden in Anspruch genommen. Der Abschluss umfasst die Bilanz, die Gewinn- und Verlustrechnung und den Anhang. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist entsprechend § 275 Abs. 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, sind einzelne Posten der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung zusammengefasst und daher in diesem Anhang gesondert aufgegliedert und erläutert. I. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen. Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet. Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt worden, selbst wenn diese erst zwischen dem Abschlussstichtag und der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind. Gewinne sind nur berücksichtigt worden, wenn sie bis zum Abschlussstichtag realisiert wurden. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig vom Zeitpunkt der Zahlung berücksichtigt worden. Einzelne Positionen wurden wie folgt bewertet: 1. Immaterielle Vermögensgegenstände - Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Zur Entwicklung der immateriellen Vermögensgegenstände wird auf den Anlagespiegel verwiesen. 2. Sachanlagen - Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens wurden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet. - Grundlage der planmäßigen Abschreibung war die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes. - Bei Gebäuden wurden die Abschreibungen nach steuerrechtlichen Vorschriften vorgenommen. - Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis EUR 250,00 wurden sofort abgeschrieben. - Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis EUR 800,00 wurden als Geringwertige Wirtschaftsgüter erfasst und entsprechend der gesetzlichen Vorschrift des § 6 Abs. 2 EStG abgeschrieben. - Investitionsbezogene Zuschüsse für die Anschaffung oder Herstellung von Anlagevermögen mindern die Anschaffungskosten des Vermögensgegenstands um den Betrag des Zuschusses. 3. Finanzanlagen - Beteiligungen wurden zu den Anschaffungskosten oder dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. - Ausleihungen wurden mit dem Nennwert oder dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. 4. Vorräte - Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten ermittelt und zu Durchschnittswerten angesetzt. 5. Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände - Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden grundsätzlich mit dem Nennbetrag angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken oder niedrigere beizulegende Werte wurden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Das allgemeine Kreditrisiko bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde durch eine Pauschalwertberichtigung berücksichtigt. 6. Kassenbestände und Bankguthaben werden jeweils zum Nennwert angesetzt. 7. Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten beinhaltet die Zahlungen für Aufwendungen des nächsten Jahres gemäß § 250 Abs. 1 HGB. 8. Rückstellungen - Die Rückstellungen wurden nach vernünftiger kaufmännischer Schätzung ermittelt und zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. - Die Steuerrückstellungen beinhalten die bis zum Bilanzstichtag noch nicht veranlagten Steuern sowie Steuern aus den laufenden Betriebsprüfungen. 9. Verbindlichkeiten - Die Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Sofern die Tageswerte über den Erfüllungsbeträgen lagen, wurden die Verbindlichkeiten zum höheren Tageswert angesetzt. B. Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz Die Entwicklung und Gliederung der einzelnen Posten des Anlagevermögens sind aus dem Anlagenspiegel siehe Anlage zum Anhang ersichtlich; ebenso die Abschreibungen des Geschäftsjahres. Anteilsbesitz
Unter den sonstigen Vermögensgegenständen werden Forderungen gegen Gesellschafter von EUR 1.495.237,54 (Vorjahr: EUR 1.464.212,10) ausgewiesen. Der Zinssatz des Darlehens in Höhe von EUR 874.400,24 beträgt 1,85%. Der Zinssatz eines weiteren Darlehens in Höhe von EUR 620.837,30 beträgt 2,5%. Die vollständigen Forderungen gegen Gesellschafter haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betragen insgesamt EUR 144.821,43 (Vorjahr: EUR 10.871,70). Die aktiven latenten Steuern betragen am Bilanzstichtag EUR 2.728,66 (Vorjahr: EUR 20.339,22) und haben sind damit im Geschäftsjahr um EUR 17.610,56 zurückgegangen. Die passiven latenten Steuern betragen am Bilanzstichtag EUR 139.537,45 (Vorjahr: EUR 144.800,28) und haben sich damit im Geschäftsjahr um EUR 5.262,83 verringert. Die Aufgliederung, die Restlaufzeit und die Besicherung der Verbindlichkeiten sind aus dem Verbindlichkeitenspiegel ersichtlich: Verbindlichkeitenspiegel
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind in Höhe von TEUR 2.277 durch Grundschulden, Pfandrechte und / oder Sicherungsübereignungen sowie in Höhe von TEUR 99 durch Hypotheken gesichert. C. Erläuterungen zu den einzelnen Posten der Gewinn- und Verlustrechnung In den Abschreibungen auf Finanzanlagen sind folgende außergewöhnliche Aufwendungen enthalten:
D. Ergänzende Angaben I. Angaben über Mitglieder der Unternehmensorgane Geschäftsführer
Auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. II. Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
III. Ergebnisverwendung Die Geschäftsleitung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern vor, den Jahresüberschuss i.H.v. 779.909,93 EUR unter Berücksichtigung der vorgenommenen Vorabausschüttungen wie folgt zu verwenden:
Unterzeichnung des Jahresabschlusses 2023
Kleinmachnow, den 31. Oktober 2024 gez. Maria del Mar Ridao Dominguez gez. Udo Lampe Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.20231. Grundlagen des Unternehmens 1.1 Geschäftsmodell des Unternehmens Die Analytica Alimentaria GmbH widmet sich in der gesamten Unternehmensgruppe mit über 150 Mitarbeitern der Lebensmittelsicherheit, vor allem bei Obst und Gemüse. Mit unserer Arbeit helfen wir unseren Kunden, vom Bauern bis zur großen Supermarktkette, gesundes Obst und Gemüse zu verkaufen. Verbraucher sollen mit gutem Gefühl Lebensmittel einkaufen können, die sicher und gesund sind. Analytica Alimentaria ist eines der führenden Unternehmen, was die Qualität der Untersuchungen und der Lebensmittelsicherheitskonzepte betrifft. Diese Konzepte, die wir gemeinsam mit unseren Kunden entwickeln, gehen weit über die klassische Lebensmittelanalytik hinaus. Die zentralen Säulen des Angebots sind:
Die Mitarbeiter von Analytica Alimentaria suchen nach Rückständen und Belastungen aller Art. Dazu zählen chemische Rückstände von Pestiziden oder Kontaminanten, aber auch Krankheitserreger wie Viren oder Bakterien. Unsere Chemiker und Biologen können über 800 verschiedene Rückstände von Pflanzenschutzmitteln, Schwermetallen und Kontaminanten, die wichtigsten natürlichen Gifte und alle relevanten Krankheitserreger, die über Lebensmittel übertragen werden können, schnell und zuverlässig nachweisen. In den vergangenen Jahren gelang Analytica Alimentaria aufgrund des durchdachten und integrierten Konzepts die frühzeitige Vermeidung von Lebensmittelkrisen durch den zeitnahen Nachweis nicht zugelassener Stoffe. So konnten Fehlanwendungen in den Anbaugebieten rechtzeitig gestoppt werden. Weiterhin wurde mehrfach verhindert, dass durch Krankheitskeime kontaminierte Produktionsfelder für den Vertrieb und Export geerntet wurden und so gefährliche Lebensmittel in den Markt gelangten, was zu Lebensmittelvergiftungen geführt hätte. Dieser effektive Verbraucherschutz und damit auch der Schutz der Marken unserer Auftraggeber hat zu sehr stabilen Beziehungen mit unseren Key-Accounts geführt. 1.2 Finanzielle Leistungsindikatoren Im Mittelpunkt der internen Steuerung verwenden wir finanzielle Kennzahlen. Hierzu zählen insbesondere die Umsatz- und Aufwandsentwicklung. Um besser auf die ständigen Veränderungen auf dem Markt reagieren zu können, überprüfen wir monatlich unser Budget, wobei wir von den zu erwartenden Umsatzerlösen ausgehen und das erwartete Ergebnis entsprechend anpassen. Für das Jahr 2023 wurde im Vorjahr ein Anstieg des Rohergebnis auf ca. TEUR 14.300 bis TEUR 14.600 erwartet. Das tatsächliche Rohergebnis ist auf TEUR 14.265 gestiegen. Die Prognose wurde somit leicht verfehlt. Beim Jahresergebnis wurde ein Anstieg auf circa TEUR 700 bis TEUR 1.000 erwartet. Das Jahresergebnis hat sich gemäß der Prognose auf TEUR 780 verbessert. Wir verweisen diebzgl. auf die Ausführungen zur Ertragslage untenstehend. Die Geschäftsführung beurteilt die Geschäftsentwicklung nach Bewältigung der Corona Krise und trotz des Ukraine-Kriegs im abgelaufenen Geschäftsjahr 2023 als stabil. Für weitere Ausführungen verweisen wir auf die Ausführungen zur Vermögens-, Finanz- und Ertragslage. 2. Wirtschaftsbericht 2.1 Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Das Bruttoinlandsprodukt ist nach den Zahlen des Statistischen Bundesamtes vom 15.01.2024 im Geschäftsjahr 2023 preisbereinigt um 0,3% gegenüber dem Vorjahr gesunken. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort. Zwar lag das BIP im Jahr 2023 preisbereinigt um 0,7% höher als vor der Corona-Pandemie im Jahr 2019. Allerdings kam die gesamtwirtschaftliche Entwicklung im nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken (Energiekrise, geopolitische Spannungen, steigende Zinsen). (Quelle: Destatis, Pressekonferenz 15.01.2024) Obwohl es sich bei der Lebensmittelsicherheit um einen systemrelevanten Bereich handelt, ist dennoch davon auszugehen, dass durch den Ukraine Krieg von einer Beeinträchtigung von weiteren Marktchancen auszugehen ist. Zudem ist anzunehmen, dass sich der Konzentrationsprozess weiter beschleunigt und damit auch zunehmender Druck auf das aktuelle Preisgefüge einsetzen wird. Analytica Alimentaria plant durch eine Ausweitung des Geschäfts im lateinamerikanischen Raum mit einer positiven Umsatzentwicklung. Die Dienstleistungen aller Labore umfassen in erster Linie chemische und mikrobiologische Analytik und die damit verbundene Beratung. Dennoch kann Analytica Alimentaria als Technologieführer auch im Jahr 2023 eine besondere Rolle innerhalb der Branche einnehmen. Gründe dafür sind die zielgerichtete Erweiterung und Verbesserung unserer Analysetechniken sowie unsere besondere Kompetenz, Projekte in den Anbaugebieten mit der Analytik im Labor zu kombinieren, Analyseergebnisse jederzeit korrekt zu beurteilen und die Kunden über die Tagesroutine hinaus strategisch in Fragen der Lebensmittelsicherheit zu beraten. 2.2 Geschäftsverlauf Im Geschäftsjahr 2023 hat das Unternehmen weiterhin seinen Schwerpunkt auf die Weiterentwicklung der integrierten Konzepte gesetzt: Weltweite Inspektionen, Risikoanalysen und die fach- und sachgerechte Probenahme am Ursprung unter besondere Berücksichtigung von Rückverfolgbarkeit und Verlässlichkeit. Dabei konnte die logistische und organisatorische Verzahnung mit der immer zeitkritischer werdenden Analytik weiter optimiert werden. Außerdem haben wir kontinuierlich an der Entwicklung und Etablierung weiterer Methoden gearbeitet. Zudem werden kontinuierlich weitere innovative Methoden entwickelt, die eine breitere Kontrolle von Rückständen und Kontaminanten ermöglichen und damit eine höhere Sicherheit bieten. Durch diese innovativen Weiterentwicklungen konnten Umsatz und Wachstum gesteigert werden. Als wichtiger Schritt in der Unternehmensentwicklung hat Analytica Alimentaria im Jahr 2023 seine Marktaktivitäten vor allem in Lateinamerika weiter ausbauen können. Durch die Neubegründung einer Beteiligung in Costa Rica im Jahr 2023 können wir verstärkt Präsenz im lateinamerikanischen Markt zeigen. Der Geschäftsbetrieb der Beteiligung in den Niederlanden wurde im Jahr 2023 hingegen eingestellt. Als ein führendes Labor bezüglich Qualität und Technologie haben wir langjährige Geschäftsbeziehungen mit unseren Hauptkunden, die sehr viel Wert auf den integrierten Ansatz und der damit verbundenen höheren Rechtssicherheit der durchgeführten Analyse legen. 2.3 Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Im Geschäftsjahr 2023 wurde ein Jahresüberschuss von TEUR 780 (Vorjahr: TEUR 232) erzielt und damit eine Ertragsverbesserung gegenüber 2022 erreicht. Es konnten einige Neukunden akquiriert werden, aber das Umsatzwachstum wurde im Wesentlichen durch das Wachstum einiger Bestandskunden getragen. Die wichtigsten Märkte sind weiterhin Deutschland und Spanien, zudem werden auch Kunden aus überwiegend europäischen Märkten betreut. Im Geschäftsjahr 2023 sind weitere Länder in Lateinamerika als neue geographische Märkte hinzukommen und haben ihr relatives Gewicht am Umsatz gesteigert. Der Hauptumsatz wird mit der Analytik erzielt, zudem werden auch Umsätze mit den weiteren Dienstleistungen der akkreditierten Probenahmen sowie der durchgeführten Inspektionen bei den Erzeugern und Exportbetrieben erzielt. Das Rohergebnis hat sich im Vergleich zum Vorjahr von TEUR 13.717 auf TEUR 14.265 verbessert. Die Verbesserung ist zum einen auf die um TEUR 389 gesteigerten Umsatzerlöse sowie Einsparungen beim Materialaufwand um TEUR 213 zurückzuführen. Der Personalaufwand ist trotz Steigerung der Arbeitnehmerzahl um TEUR 82 zurückgegangen. Grund hierfür waren im Einmaleffekte im Vorjahr. Die Abschreibungen auf Finanzanlagen in Höhe von TEUR 126 wurde aufgrund der geplanten Einstellung des Geschäftsbetriebes in den Niederlanden vorgenommen. Wie bereits in den Vorjahren wird weiterhin kontinuierlich an beiden Standorten in weitere Analysegeräte der modernsten Generation zur Kapazitätserweiterung investiert, um auch neue Methoden weiterzuentwickeln. Der Bestand an Vorräten konnte im Vergleich zum Vorjahr trotz gestiegener Umsatzerlöse nahezu gleich gehalten werden. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben sich stichtagsbezogen um TEUR 878 auf TEUR 2.948 erhöht. Der Anstieg der Forderungen gegen verbundene Unternehmen von TEUR 11 auf TEUR 145 ist auf die Neugründung in Costa Rica und deren Anschubfinanzierung zurückzuführen. Die Eigenkapital-Quote konnte durch das Jahresergebnis 2023 im Vergleich zum Vorjahr auf 70,95% erhöht werden (Vorjahr: 68,9%). Die Rückstellungen sind - wesentlich bedingt - durch geringere Personalrückstellungen sowie niedrigere Rückstellungen für Abschluss und Prüfungen bzw. Rechts- & Beratungskosten um TEUR 707 gesunken. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch die Aufnahme eines neuen Investitionsdarlehens trotz planmäßiger Tilgungen leicht um TEUR 137 gestiegen. Die Liquidität des Unternehmens war im Geschäftsjahr stets gewährleistet. Kontokorrentkredite sind an keinem Tag in Anspruch genommen worden. Investitionen in Analysegeräte werden in der Regel durch einen Mix aus Eigen- und Fremdkapital entsprechend der zu erwartenden Nutzungsdauer refinanziert. Die Verbindlichkeiten und deren Fälligkeitsstruktur berücksichtigen den zu erwartenden Cashflow, der von der operativen Geschäftstätigkeit generiert wird. 2.4 Forschung & Entwicklung Bezüglich Forschung und Entwicklung unternimmt das Unternehmen wie in Vorjahren signifikante Anstrengungen in die Methodenentwicklung und Methodenverbesserung, um auch weiterhin die Marktstellung als Technologieführer zu verteidigen. Dabei spielt die Verbesserung bestehender Methoden eine wichtige Rolle, um vor allem die Abdeckung an Substanzen zu erweitern. Auch die ständige Aktualisierung des Maschinenparks ist ein wichtiger Bestandteil dieser Strategie. Unser Forschungs- und Entwicklungsaufwand bewegt sich dabei im mittleren einstelligen Prozentbereich der Umsatzerlöse. 3. Risiko- und Prognoseberichterstattung 3.1 Prognose Das Unternehmen konzentriert sich weiterhin darauf, bestehende Prozesse zu analysieren und weitere Effizienzen zu heben. Es ist zudem weiterhin geplant, Controlling-Aktivitäten zu verstärken, um nicht notwendige Kosten zu reduzieren. Durch Effizienzmaßnahmen sollen Kosten überproportional zum Anstieg der Umsatzerlöse eingespart werden. Im Jahr 2024 wird im Vergleich zum Vorjahr eine weitere Ausweitung des Rohergebnisses auf MEUR 15,0 bis MEUR 15,42 erwartet. Das Jahresergebnis wird voraussichtlich zwischen MEUR 1,3 bis MEUR 1,5 liegen, da weitere Kunden gewonnen sowie leichte Preissteigerungen am Markt durchgesetzt werden können. 3.2 Chancen- und Risikobericht Die innovativen Konzepte von Analytica Alimentaria haben ein enormes Potential, denn sie können Lebensmittel effektiv sicherer machen. Der Servicebereich rund um die Analytik wird von den Kunden als immer wichtiger wahrgenommen. Insbesondere muss gewährleistet werden, dass Eilanalysen in 12 bzw. 24 Stunden in ausreichender Kapazität angeboten werden können. Dazu wird eine entsprechend große maschinelle und personelle Ausstattung gebraucht. Wenn wir es schaffen, hier die Erwartungen zu erfüllen, werden sowohl Bestandskunden als auch Neukunden die Nachfrage weiter erhöhen. Diese Einschätzung besteht auch für 2024 fort. Die Akquisition von Neukunden ist auch deshalb wichtig, um die Abhängigkeit von den bestehenden Kunden zu reduzieren und eine höhere Diversifizierung zu erreichen. Erste Schritte hierzu (geographische Markterweiterung nach Lateinamerika) wurden bereits eingeleitet. Allerdings dürfen die Kunden, die diesen Eilservice entdecken, nicht durch mangelnden Service oder Qualität enttäuscht werden. Ein zu schnelles Wachstum, ohne die entsprechenden Strukturen und Kapazitäten zu schaffen, kann die Nachfragesteigerung gefährden. Diesem Risiko wird durch interne Schulungen begegnet. Eine stabile Kernbelegschaft ist von herausragender Bedeutung. Daher arbeitet Analytica Alimentaria intensiv an der weiteren Verbesserung der Mitarbeiterbindung und Verringerung der Fluktuation. Dazu gehörten bereits in der Vergangenheit die Nähe zu Berlin als attraktivstem Standort für junge Akademiker in Europa und die bewusste Internationalität der Mitarbeiterfamilie aus über 20 verschiedenen Ländern. Hinzu kommen erhebliche Investitionen in die Integration und aktive Unterstützung von Mitarbeitern mit Migrationshintergrund (Geflüchtete). Diese Unternehmenspolitik wird weiterverfolgt. In der Branche ist weiterhin zu beobachten, dass sich die Lebensmittelanalytik in Deutschland in einem Konzentrationsprozess befindet, bei dem die international agierenden Käufer zusätzliche Marktanteile durch ihre Preispolitik gewinnen wollen. Auf der anderen Seite liegt es im Interesse der Kunden, mit einem hoch flexiblen, kundenorientierten Unternehmen mit flacher Hierarchie wie der Analytica Alimentaria zusammenzuarbeiten, dass Qualität, Zuverlässigkeit und Schnelligkeit auf höchstem Niveau gewährleisten kann. Diese wesentlichen Faktoren erfordern auch in den kommenden Jahren weitere Investitionen in die beiden Standorte Berlin und Almeria. Neben der Erweiterung in Kleinmachnow ist auch ein weiterer Umbau / Ausbau in Almeria geplant. Aus der internationalen Struktur und Tätigkeit der Gesellschaft können - bspw. durch Verrechnungspreise und Doppelbesteuerungen - steuerliche sowie Kosten-Risiken im Zusammenhang mit notwendigen Beratungen resultieren. Das Wettbewerbsumfeld ist geprägt durch einen Prozess der Konsolidierung und damit einhergehend weniger mittelständischen Unternehmen. Dennoch ist vor allem für unsere Hauptkunden der Umgang mit einem verlässlichen und flexiblen Partner sehr wichtig. Zudem sind wir als relevantes Unternehmen der Lebensmittelversorgung auch im Jahr 2024 ein wichtiger Teil der Lieferkette, wodurch wir den geringeren Marktrisiken des Lebensmittelsektors ausgesetzt sind. 4. Bericht über Zweigniederlassungen Es sind keine selbstständigen Niederlassungen unserer Gesellschaft vorhanden. 5. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Die Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm. Forderungsausfälle sind die Ausnahme. Zudem besteht eine langjährige Zusammenarbeit mit einem Großteil der Kunden. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt. Im langfristigen Bereich finanzieren wir uns überwiegend über Kreditlinien verschiedener Banken. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzposition verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik. Zur Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko werden detaillierte Unternehmenspläne und Budgets aufgestellt, nachverfolgt und überwacht. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zwecks Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Debitorenmanagement. Darüber hinaus informieren wir uns vor Eingehung einer neuen Geschäftsbeziehung über die Bonität unserer Kunden.
Kleinmachnow, den 31. Oktober 2024 gez. Maria del Mar Ridao Dominguez gez. Udo Lampe Bei dem vorstehenden Jahresabschluss (Bilanz, GuV und Anhang) handelt es sich um die für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und Lagebericht wurde der folgende Bestätigungsvermerk erteilt: BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Analytica Alimentaria GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Analytica Alimentaria GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Analytica Alimentaria GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Berlin, den 31. Oktober 2024 PKF
Fasselt Partnerschaft mbB
Beier, Wirtschaftsprüfer Niebuhr, Wirtschaftsprüfer Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde am 31. Oktober 2024 festgestellt. Die Gesellschafterversammlung hat beschlossen, unter Berücksichtigung der am 16.06.2023 beschlossenen und geleisteten Vorabausschüttung von EUR 420.000,00, den verbliebenen Jahresüberschuss in Höhe von EUR 359.909,93 in die anderen Gewinnrücklagen einzustellen. |
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