FLOTTE Holding GmbH
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Christina Comeyne seit 10.1.2025 | Geschäftsführer |
Christoph Paul Maria Marx seit 7.9.2021 | Geschäftsführer |
Karl Markus seit 31.10.2001 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
FLOTTE Beteiligungen GmbH | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
FOCUS Asset Management GmbHMünchenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bilanz zum 31. Dezember 2023AKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01. Januar bis 31. Dezember 2023
Anhang des Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2023A. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Die FOCUS Asset Management GmbH hat ihren Sitz in München und ist eingetragen in das Handelsregister des Amtsgerichts München unter der Register-Nr. HRB 91937. Mit Verschmelzungsvertrag vom 20. April 2023 und anschließende Eintragung in das Handelsregister wurde die FLOTTE Investment GmbH, München, mit Wirkung zum 01. Januar 2023 (Verschmelzungsstichtag) auf die FOCUS Asset Management GmbH verschmolzen. Die Aufstellung des Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2023 erfolgte nach den für Kapitalgesellschaften geltenden deutschen handelsrechtlichen Vorschriften unter Berücksichtigung der besonderen Vorschriften gemäß den §§ 340 ff. HGB, des Kreditwesengesetzes (KWG) und des Wertpapierinstitutsgesetz (WpIG) sowie unter Beachtung der Verordnung über die Rechnungslegung der Kreditinstitute und Finanzdienstleistungsinstitute (RechKredV). B. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Forderungen an Kreditinstitute sind zum Nennwert angesetzt. Die Forderungen an Kunden sind zum Nennwert angesetzt. Wertberichtigungen waren nicht erforderlich. Die Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere sind mit den Anschaffungskosten oder mit dem niedrigeren beizulegenden Wert am Bilanzstichtag bewertet worden. Die immateriellen Anlagewerte und die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens wurden zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen bewertet. Die Nutzungsdauer wurde grundsätzlich entsprechend der amtlichen steuerlichen Abschreibungstabellen gewählt. Geringwertige Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten bis € 800,- werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben. Die sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Die sonstigen Verbindlichkeiten wurden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. In den Rückstellungen sind alle im Zeitpunkt der Bilanzerstellung der Höhe und/oder dem Grunde nach ungewissen Verbindlichkeiten und Risiken aus Verpflichtungen in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages berücksichtigt. Bei der Bewertung der Rückstellungen wurden erwartete Kosten- und Preissteigerungen mit einbezogen. Latente Steuern wurden für Unterschiede zwischen den handelsbilanziellen und steuerlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten, die sich voraussichtlich später auflösen, sowie unter Einbeziehung von Verlustvorträgen ermittelt. Letztere werden berücksichtigt, soweit eine Verrechnung mit steuerpflichtigem Einkommen innerhalb des gesetzlich festgelegten Zeitraums von fünf Jahren voraussichtlich genutzt werden kann. Die Ermittlung des Steuersatzes erfolgt auf Basis des im späteren Geschäftsjahr der Umkehrung der zeitlichen Bewertungsunterschiede nach derzeitiger Kenntnis gültigen Steuersatzes. Die Ertragsteuerquote beläuft sich auf rd. 33 % und beinhaltet Körperschaft- und Gewerbesteuer sowie den Solidaritätszuschlag. Aktive und passive latente Steuern werden saldiert. Eine sich insgesamt ergebende künftige Steuerbelastung wird in der Bilanz als passive latente Steuer angesetzt. Im Falle eines aktiven Abgrenzungssaldos wird entsprechend dem Aktivierungswahlrecht auf den Ansatz verzichtet. Im Berichtsjahr und im Vorjahr waren keine latenten Steuern abzugrenzen. Der Ansatz der aus der Verschmelzung zum 01. Januar 2023 übernommenen Vermögensgegenstände und Schulden erfolgte mit den Buchwertwerten aus der Schlussbilanz der FLOTTE Investment GmbH zum 31. Dezember 2022. C. Erläuterungen zur Bilanz sowie zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Forderungen an Kunden sind innerhalb von drei Monaten fällig. Die Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere betreffen Investmentfondsanlagen. Die Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023 ist in einem Anlagespiegel am Schluss des Anhanges dargestellt. Die Zugänge bei den Anschaffungskosten betreffen mit T€ 18 und bei den Abschreibungen mit T€ 12 Zugänge aus der Verschmelzung der FLOTTE Investment GmbH auf die FOCUS Asset Management GmbH zum 01. Januar 2023. Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten im Wesentlichen Kautionsforderungen (T€ 6; i.Vj. T€ 6; voraussichtlich mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr), Debitorische Kreditoren (T€ 3), Forderungen aus Erstattungsansprüchen gegenüber Krankenkassen für Arbeitgeberaufwendungen bei Arbeitsunfähigkeit (T€ 1; i.Vj. T€ 2) sowie Forderungen aus im Folgejahr abziehbaren Vorsteuern (T€ 1; i.Vj. T€ 1). Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten beinhalten Ausgaben, die Aufwand des nachfolgenden Geschäftsjahres darstellen. Die sonstigen Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Es bestehen keine Sicherheiten. In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten aus Steuern (T€ 37; i.Vj. T€ 36), Verbindlichkeiten aus Kreditkartenabrechnungen (T€ 5; i.Vj. T€ 1) und Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit (T€ 1) enthalten. Die anderen Rückstellungen dienen der Aufwandsabgrenzung und setzen sich wie folgt zusammen:
Das Eigenkapital ermittelt sich zum Bilanzstichtag wie folgt:
Aus der Verschmelzung der FLOTTE Investment GmbH auf die FOCUS Asset Management GmbH resultierte ein Unterschiedsbetrag in Höhe von T€ 66 (Differenz zwischen übernommenen Vermögensgegenständen und Schulden), der in die Kapitalrücklage nach § 272 Abs. 2 Nr. 4 HGB eingestellt wurde. Die sonstigen betrieblichen Erträge betreffen im Wesentlichen Erträge aus der Kfz- Gestellung T€ 13 (i.Vj. T€ 21), der Zuschreibung von Wertpapieren (Fondsanteile: T€ 22) und aus der Auflösung von Rückstellungen T€ 12 (i.Vj. T€ 6) sowie Erträge aus Erstattungen nach dem Aufwendungsausgleichsgesetz (T€ 6; i.Vj. T€ 15). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten im Wesentlichen Aufwendungen aus nicht abzugsfähigen Vorsteuern (T€ 55; i.Vj. T€ 45). D. Sonstige Angaben Im Geschäftsjahr 2023 erfolgte die Geschäftsführung der FOCUS Asset Management GmbH durch die Geschäftsführer:
Von der Vorschrift des § 286 Abs. 4 HGB wurde Gebrauch gemacht. Die Geschäftsführer vertreten die Gesellschaft gemeinsam, sie sind von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Im Jahr 2023 waren durchschnittlich sechs (i.Vj. sechs) Angestellte beschäftigt. Das Honorar für die Jahresabschlussprüfung beträgt T€ 18, für andere Bestätigungsleistungen T€ 12. Der Aufwand aus Mietverpflichtungen beträgt für 2024 voraussichtlich T€ 74. Für drei Leasingverträge fallen im kommenden Jahr Aufwendungen in Höhe von T€ 16 an. Vorteile aus den Leasingverträgen bestehen in dem Wegfall der Vorfinanzierung von Vermögensgegenständen, Nachteile durch Risiken aus dem Abfluss liquider Mittel infolge der vereinbarten Leasingzahlungen.
München, 31. Mai 2024 gez. Christoph Marx Entwicklung des Anlagevermögens
Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023Unternehmenstätigkeit Die FOCUS Asset Management GmbH (nachfolgend: FOCUS) war im Geschäftsjahr 2023 im Wesentlichen im Bereich der Finanzportfolioverwaltung und im Bereich Family-Office tätig. Des Weiteren hat FOCUS unter anderem die Anlageberatung und die Anlagevermittlung erbracht und führte Eigengeschäfte gemäß § 15 Abs. 3 Wertpapierinstitutsgesetz (WpIG) durch, indem liquide Mittel investiert wurden. Die FOCUS Asset Management GmbH verfügt über die entsprechende Erlaubnis der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungen (BaFin) vorstehende Tätigkeiten im Sinne des WpIG auszuüben und ist bei der Aufsichtsbehörde gemeldet. FOCUS ist der Entschädigungseinrichtung der Wertpapierhandelsunternehmen (EdW) in Berlin zugeordnet. Mit Verschmelzungsstichtag 01.01.2023 wurde die FLOTTE Investment GmbH im Ganzen mit allen Rechten und Pflichten auf die FOCUS Asset Management GmbH verschmolzen. Der Differenzbetrag in Höhe von 66 TEUR zwischen übernommenen Vermögensgegenständen und Schulden wurde in die Kapitalrücklage eingestellt. Nach entsprechender Genehmigung der Aufsichtsbehörden in Deutschland und Österreich und nach erfolgtem Firmenbucheintrag wurde per 01. Dezember 2023 die "FOCUS Asset Management GmbH, Zweigniederlassung Österreich" mit dem Sitz in Salzburg gegründet und die Geschäftstätigkeit aufgenommen. Gegenstand der Zweigniederlassung ist die Erbringung von Wertpapierdienstleistungen. Die Zweigniederlassung übernimmt die Geschäftsstrategie der FOCUS Asset Management GmbH und ist in deren Risiko- und Compliance-System eingebunden. Die Zweigniederlassung wird durch Christoph Marx, Geschäftsführer der FOCUS Asset Management GmbH, geführt. Jahresrückblick Das Jahr 2023 war geprägt von bemerkenswerten Entwicklungen und Herausforderungen, die sowohl die globalen Finanzmärkte als auch die geopolitische Landschaft nachhaltig beeinflusst haben. Zu Beginn des Jahres 2023 herrschte an den Aktienmärkten große Unsicherheit, geprägt von den Nachwirkungen des turbulenten Börsenjahres 2022. Diese Unsicherheit wurde durch verschiedene Faktoren hervorgerufen: anhaltend hohe Inflationsraten, aggressive Zinserhöhungen der Zentralbanken, geopolitische Spannungen und zunehmende Rezessionsängste. Im Laufe des Jahres 2023 ging allerdings die Inflation in vielen Ländern zurück, was hauptsächlich auf eine Kombination aus geldpolitischen Maßnahmen und veränderten wirtschaftlichen Bedingungen zurückzuführen war. Nichtsdestotrotz hinterließen Inflation, Zinserhöhungen und geopolitische Entwicklungen ihre Spuren in der Weltwirtschaft. Während sich die US-Wirtschaft überraschend stabil zeigte, durchlief die deutsche bzw. europäische Wirtschaft eine Phase der Stagnation und schwacher Wachstumsraten. Trotz dieser wirtschaftlichen Herausforderungen konnten die Aktienmärkte in Deutschland zulegen. Diesem Marktumfeld geschuldet blicken wir auf ein gutes Geschäftsjahr zurück und konnten in 2023 ein deutlich positives Jahresergebnis (T€ 207) erwirtschaften. Geschäftsverlauf und wirtschaftliche Lage Die Provisionserträge aus unseren Geschäftsbereichen Family-Office, Fonds- und Assetmanagement beliefen sich im Jahr 2023 auf T€ 2.257 (i.Vj. T€ 2.639). Performance- Fee-Vergütungen wurden - wie im Vorjahr - auch im Geschäftsjahr 2023 nicht vereinnahmt, Provisionsaufwendungen sind nicht angefallen. Das Provisionsergebnis (= Provisionserträge) sank - vor allem bedingt durch den Kundenabbau im Bereich Finanzportfoliomanagement (- 27 Kunden) - um 15 % (= TEUR 382) auf TEUR 2.257 und liegt damit unter dem Vorjahr (TEUR 2.639). Der Kundenabbau war verursacht durch die Konzentration der FOCUS auf große Privatkunden im Bereich Finanzportfolioverwaltung und dem Family-Office-Bereich. Im Geschäftsjahr 2023 wurden Erträge im Rahmen des Eigengeschäfts (Anlage von liquiden Mittel in Fondsanteilen) in Höhe von T€ 10 erwirtschaftet. Die sonstigen betrieblichen Erträge sanken um T€ 7 auf T€ 58 (i.Vj. T€ 65) und beinhalten im Wesentlichen Erträge aus der Kfz-Gestellung (T€ 13; i.Vj. T€ 21), der Zuschreibung von Wertpapieren (T€ 22, Fondsanteile) sowie Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen (T€ 12; i.Vj. T€ 6). Die allgemeinen Verwaltungsaufwendungen (inkl. Personal) verringerten sich um T€ 478 (= 20 %) auf T€ 1.955 (i.Vj. T€ 2.433). Verantwortlich waren im Wesentlichen gesunkene Personalaufwendungen (- T€ 170 auf T€ 1.405; i.W. aufgrund Abfindungen an einen ehemaligen Geschäftsführer im Vorjahr) und niedrigere Dienstleistungsaufwendungen (- T€ 412) an die FLOTTE Investment GmbH (ehemals: FOCUS Asset Consult AG) aufgrund deren Verschmelzung auf die Gesellschaft zum 01. Januar 2023 (Verschmelzungsstichtag). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen (T€ 71; i.Vj. T€ 60) liegen über dem Vorjahr und beinhalten - unverändert zum Vorjahr - im Wesentlichen Aufwendungen aus nicht abzugsfähigen Vorsteuern in Höhe von T€ 55 (i.Vj. T€ 45). Nach Einrechnung der investitionsbedingt rückläufigen Anlagenabschreibungen (T€ 5; i.Vj. T€ 7) liegen die Kosten im Jahr 2023 mit insgesamt T€ 2.031 um rd. 20 % unter dem Vorjahr (T€ 2.529).Das Ergebnis aus der normalen Geschäftstätigkeit verbesserte sich auf T€ 295 (i.Vj. T€ 176), das Jahresergebnis nach Einrechnung der Ertragsteuern (T€ 88) um T€ 91 auf T€ 207. Das Buchvermögen wurde um T€ 106 auf T€ 1.780 (i.Vj. T€ 1.674) aufgebaut. Verantwortlich waren bei einem kundenanzahl- und stichtagsbedingten Abbau der Kundenforderungen (TEUR 269 Vorjahr: TEUR 308) gestiegene flüssige Mittel (+ T€ 138 auf T€ 385); Wertberichtigungen auf die Kundenforderungen waren nicht notwendig. Die im Rahmen des Eigengeschäfts in Fondsanteile investierten Mittel (T€ 1.038; Buchwert) liegen vor allem aufgrund der Zuschreibung (T€ 22) der im Vorjahr auf deren niedrigeren beizulegenden Wert abgeschriebenen Werte über dem Vorjahr (T€ 1.010). Die Kapitalseite ist geprägt durch den absoluten Aufbau des Eigenkapitals (+ T€ 272 auf T€ 1.506), dem vor allem ein Abbau der Rückstellungen (- T€ 179) gegenüberstand. Verantwortlich für den Aufbau des Eigenkapitals (T€ 1.506; Vorjahr: T€ 1.233) war neben dem Jahresüberschuss für das Geschäftsjahr 2023 (T€ 207) der Zugang bei der Kapitalrücklage gem. § 272 Abs. 2 Nr. 4 HGB (+ T€ 66) aufgrund der erfolgsneutralen Verschmelzung der FLOTTE Investment GmbH auf die Gesellschaft. Die Eigenkapitalquote errechnet sich mit 84,6% und liegt damit über dem Vorjahr (73,6 %). Die sonstigen Verbindlichkeiten betreffen im Wesentlichen Steuerverbindlichkeiten von T€ 37 (Vorjahr: T€ 36). Die anderen Rückstellungen T€ 173 (Vj. T€ 378) dienen der Aufwandsabgrenzung und setzen sich im Wesentlichen aus den Steuererklärungskosten, Personalkosten sowie den Beratungs-, Jahresabschluss- und Prüfungskosten zusammen. Der Abbau der Rückstellungen war im Wesentlichen verursacht durch die Auszahlung von in Vorjahren für ehemalige Geschäftsführer gebildeten Rückstellungen für Tantiemen. Der vereinfachte Cash-Flow, bestehend aus Jahresergebnis zzgl. Abschreibungen im Anlagevermögen und abzgl. Erträge aus Zuschreibungen, errechnet sich mit T€ 190 über dem Vorjahr (T€ 123). Die Liquiditätslage der FOCUS war im Geschäftsjahr 2023 jederzeit gewährleistet. Aufgrund des erfolgreichen Geschäftsjahres 2023 werden wir die aktuelle Unternehmensstrategie fortsetzen und den Ausbau unserer Geschäftsfelder Multi-Family- Office, Asset- und Fondsmanagement weiter vorantreiben. Risikomanagement FOCUS ist sich den Risiken aus den ausgeführten Tätigkeiten bewusst und geht mit diesen verantwortungsvoll um. Vor allem die Einhaltung der professionellen Standards soll zur Risikosteuerung in der Gesellschaft beitragen. FOCUS fördert aktiv die Kommunikation zwischen den Mitarbeitern hinsichtlich der Entwicklung, Förderung und Integration einer angemessenen Risikokultur. Insbesondere legen wir Wert auf eine klare Kommunikation und Benennung von Risiken; identifizierte Risiken und deren Steuerung werden jährlich überprüft. Aufgrund Art, Umfang, Komplexität und Risikogehalt der Geschäftstätigkeit erfolgt die laufende Risikosteuerung bzw. das Risikocontrolling unmittelbar durch die Geschäftsleitung. Das Finanzcontrolling der FOCUS erfolgt im Rahmen der Analyse der für das Geschäftsjahr aufgestellten Jahresplanung; hierbei werden Umsatzerlöse und Kosten detailliert dargestellt und durch einen Soll/Ist-Vergleich analysiert. Zur Bestimmung der Risikotragfähigkeit werden durch die Geschäftsleitung der FOCUS betriebswirtschaftliche Auswertungen (u.a. Saldenlisten und offene Postenlisten) geprüft; die Geschäftsleitung hat damit jederzeit einen Überblick über die finanzielle Situation der FOCUS. Bei der Identifikation von Risiken werden unverzüglich kurzfristig Gegenmaßnahmen (z.B. Kostenreduzierungen) eingeleitet. Wir unterliegen dabei den branchenüblichen Risiken (u.a. Adressausfall-, Marktpreis-, und Ertrags-/Liquiditätsrisiko, operationellen Risiken und dem Reputationsrisiko). Insgesamt bewerteten wir die Risiken aus dem Adressausfall und dem Marktpreis, die Ertrags- und Liquiditätsrisiken als auch die operationellen Risiken derzeit als eher gering für die FOCUS. Durch die Einhaltung der aufsichtsrechtlichen Anforderungen und sonstigen rechtlichen Vorschriften (Compliance) begegnen wir dem Reputationsrisiko. Über die allgemeinen - branchenüblichen - Risiken hinaus sind uns derzeit keine weiteren - insbesondere fortbestandsgefährdende - Risiken bekannt. FOCUS hat einen Prozess zur Planung des zukünftigen Kapitalbedarfs implementiert und stellt damit sicher, dass die Gesellschaft auch mittelbis langfristig über eine ausreichende Kapitalausstattung verfügt. Der Kapitalplanungsprozess erfolgt im Rahmen der jährlichen Budgetplanung der Gesellschaft. Ausblick, Risken und Chancen Die Finanzmärkte waren im ersten Quartal durch den weiteren Anstieg der globalen Aktienmärkte positiv gestimmt. Die Entwicklung der Anleihemärkte zeigte sich im Gegenzug schwankungsreich. Im weiteren Verlauf des Börsenjahres können geopolitische Risiken eine entscheidende Rolle für die Marktstimmung spielen. Neben den Spannungen zwischen China und Taiwan sowie dem Nahostkonflikt rückt zunehmend die US-Wahl im Herbst dieses Jahres in den Fokus. Geopolitische Ereignisse haben das Potenzial zumindest vorübergehend erhebliche Auswirkungen auf die Finanzmärkte zu haben und bedürfen daher besonderer Aufmerksamkeit. Für das laufende Geschäftsjahr sind wir positiv gestimmt und erwarten ein auf dem Vorjahresniveau liegendes Jahresergebnis.
München, im Mai 2024 gez. Christoph Marx Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die FOCUS Asset Management GmbH, München: Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der FOCUS Asset Management GmbH, München - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der FOCUS Asset Management GmbH, München für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungs-grundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
München, den 31. Mai 2024 Nexia
GmbH
Sebastian Eder, Wirtschaftsprüfer Florian Haslauer, Wirtschaftsprüfer |
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