SAATCHI & SAATCHI DIALOG CONNECTION GMBHLiquidiert

Otto-Meßmer-Straße 1, 60314 Frankfurt am Main, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Frankfurt am Main HRB 40885
Eingetragen
10.1.1996
Branche
Tätigkeiten von WerbeagenturenPublic-Relations-BeratungErbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Gegenstand
Die strategische Beratung im Bereich der Marketing-Kommunikation sowie die Entwicklung und komplette Durchführung von integrierten Kommunikationskonzepten unter Nutzung aller relevanten interdisziplinären Marketing-Instrumente und unter Bereitstellung aller damit zusammenhängenden Dienstleistungen durch einen internen und externen Experten-Pool.

Historie

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Konzern- und Jahresabschlüsse

SAATCHI & SAATCHI DIALOG CONNECTION GMBH

Frankfurt am Main

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2012 bis zum 31.12.2012

Bilanz per 31.12.2012

(in EUR)
31.12.2012 31.12.2011
A. Anlagevermögen    
Sachanlagen 5.443,04 7.332,90
B. Umlaufvermögen    
I. Vorräte 0,00 202.691,82
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.478.273,51 1.861.304,01
  2.478.273,51 2.063.995,83
  2.483.716,55 2.071.328,73
  31.12.2012 31.12.2011
A. Eigenkapital    
I. Gezeichnetes Kapital 25.564,59 25.564,59
B. Rückstellungen 477.081,89 323.252,40
C. Verbindlichkeiten 1.981.070,07 1.722.511,74
  2.483.716,55 2.071.328,73

Anhang für das Geschäftsjahr 2012

A. Allgemeine hinweise

Die Gesellschaft ist eine kleine Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 1 HGB; von den größenabhängigen Erleichterungen des § 288 Satz 1 HGB macht die Gesellschaft teilweise Gebrauch. Der Jahresabschluss wurde nach den handelsrechtlichen Vorschriften unter Berücksichtigung der Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt und unter Berücksichtigung steuerlicher Vorschriften bewertet.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt.

Das Geschäftsjahr der Gesellschaft ist identisch mit dem Kalenderjahr. Die Gesellschaft hat ihren Sitz in Frankfurt am Main und ist dort beim Amtsgericht unter HRB 40885 eingetragen.

Die Ausübung der Bilanzierungs-, Bewertungs- und Ausweiswahlrechte erfolgt unverändert zum Vorjahresabschluss.

B. BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSGRUNDSÄTZE

1. Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen

Die immateriellen Vermögensgegenstände und Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger linearer Abschreibungen angesetzt. Abschreibungen werden entsprechend den betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern wie folgt vorgenommen:

Nutzungsdauer in Jahren
Software 3 bzw. 5
EDV-Anlagen 3 - 5
Übrige Betriebs- und Geschäftsausstattung 2 - 13

Die Festlegung der Abschreibungsperioden orientiert sich dabei an den auf Grund steuerlicher Vorschriften festgelegten betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern.

Darüber hinaus werden bei einer voraussichtlich dauernden Wertminderung außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen, um die Vermögensgegenstände mit dem niedrigeren Wert anzusetzen, der ihnen am Abschlussstichtag beizulegen ist.

Geringwertige Wirtschaftsgüter im Sinne des § 6 Abs. 2 EStG (Anschaffungskosten von EUR 150 bis EUR 1.000) werden seit 2008 in einem jahrgangsbezogenen Sammelposten eingestellt und über 5 Jahre abgeschrieben.

2. Vorräte

Die Vorräte werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten oder, soweit erforderlich, zum niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt.

Als noch nicht abgerechnete Fremdleistungen werden die in Arbeit befindlichen Kundenaufträge ausgewiesen, die ausschließlich weiterberechenbare Fremdrechnungen umfassen.

3. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden zum Nominalwert abzüglich erforderlicher Einzelwertberichtigungen angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch Bildung einer angemessenen Einzelwertberichtigung Rechnung getragen.

4. Rückstellungen für Pensionen

Die Rückstellungen für Pensionen werden nach versicherungsmathematischen Grundsätzen unter Verwendung der "Richttafeln 2005G" von Klaus Heubeck ermittelt. Für die Abzinsung wurde pauschal der durchschnittliche Marktzinssatz bei einer restlichen Laufzeit von 15 Jahren von 5,07% gemäß der Rückstellungsabzinsungsverordnung vom 18. November 2009 verwendet. Erwartete Gehaltssteigerungen wurden mit 2,25 %, erwartete Rentensteigerungen mit 2 % berücksichtigt.

Aufgrund der geänderten Bewertung der laufenden Pensionen oder Anwartschaften auf Pensionen ist eine Zuführung zu den Rückstellungen für Pensionen erforderlich. Der Betrag wird gem. Art. 67 Abs. 1 Satz 1 EGHGB zu einem Fünfzehntel angesammelt.

Die ausschließlich der Erfüllung der Altersversorgung dienenden, dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogenen Vermögensgegenstände (Deckungsvermögen i.S.d. § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB) wurden mit ihrem beizulegenden Zeitwert mit den Rückstellungen verrechnet.

5. Steuer- und sonstige Rückstellungen

Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlichen Erfüllungsbetrags, d. h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen, angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden entsprechend den Regelungen des § 253 Abs. 2 HGB abgezinst.

6. Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen werden zum Nettozahlungsbetrag (ohne Umsatzsteuer) ausgewiesen. Die Umsatzsteuer wird als sonstige Verbindlichkeit erfasst und abgeführt.

7. Fremdwährungsumrechnung

Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Fremdwährungsrechnungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr waren zum Bilanzstichtag nicht vorhanden.

8. Umsatzerlöse

Die Leistungen der Agentur werden im Wesentlichen auf Provisions- und Festhonorarbasis abgerechnet. Daneben werden auch Umsatzerlöse auf Basis von Projekthonoraren erzielt. Bei Abrechnung auf Provisions- bzw. Honorarbasis werden, wie branchenüblich, nur die Provision bzw. das Honorar selbst, d.h. Rechnungsbetrag abzüglich der direkt weiterberechneten Fremdleistungen, als Umsatzerlöse angesetzt. Die direkt weiterberechneten Fremdleistungen werden wirtschaftlich als durchlaufende Posten angesehen.

9. Realisierung von Erträgen

Alle wesentlichen Erträge werden aus Honoraren für eine umfassende Kundenbetreuung oder aus der Produktion von Werbung erzielt. Die Umsatzrealisierung erfolgt grundsätzlich zum Erscheinungstag der Werbung, bei Erbringung der Dienstleistung oder der Fertigstellung der Produktion.

10. Verbundene Unternehmen

Als verbundene Unternehmen werden alle anderen Gesellschaften bezeichnet, die in den Konzernabschluss der PUBLICIS Groupe S.A., Paris/Frankreich, einbezogen werden und alle weiteren Gesellschaften, an denen die PUBLICIS Groupe S.A. direkt bzw. indirekt eine Mehrheitsbeteiligung hält.

C. ANGABEN ZUR BILANZ UND ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG

1. Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2012 ergibt sich aus dem Anlagespiegel (Anlage A zum Anhang).

2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen/Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen

Gegenüber der Gesellschafterin bestehen Forderungen aus Cash-Pool-Guthaben i.H.v. TEUR 1.264 (Vorjahr TEUR 516).

3. Rückstellungen für Pensionen

Die Pensionsrückstellungen wurden auf der Basis der Richttafeln von Prof. Dr. Heubeck (RT 2005 G) aufgrund der neuen Generationentafel berechnet.

4. Verbindlichkeiten

In den Verbindlichkeiten i.H.v. TEUR 1.981 (Vorjahr: TEUR 1.723) sind Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin i.H.v. TEUR 1.176 (Vorjahr: TEUR 759) enthalten. Die Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

5. Aufwendungen für bezogene Leistungen

Gemäß dem branchenüblichen Ausweis werden unter den Aufwendungen für bezogene Leistungen die Aufwendungen für freie Mitarbeiter ausgewiesen.

6. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

Aufgrund des bestehenden Ergebnisabführungsvertrags mit der MMS Germany Holdings GmbH, Düsseldorf, ist die Gesellschaft Teil der gewerbe- und körperschaftsteuerlichen Organschaft ihres Mutterunternehmens. Ein eventueller Körperschaftsteuer- und Gewerbesteueraufwand fällt grundsätzlich nicht auf Ebene der Gesellschaft, sondern beim Organträger an. Daher erfolgt auch kein Ansatz von latenten Steuern auf Ebene der Gesellschaft.

7. Auf Grund eines Gewinnabführungsvertrags abgeführte Gewinne

Zwischen der MMS Germany Holdings GmbH und der Gesellschaft besteht seit dem 11.02.2008 ein Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag. Aufgrund dieses Vertrags wird der im Geschäftsjahr 2012 erwirtschaftete Gewinn in Höhe von TEUR 1.176 an die MMS Germany Holdings GmbH abgeführt.

D. SONSTIGE ANGABEN

1. Zentrales Cash-Management-System/Haftungsverhältnisse

Die Gesellschaft war im Geschäftsjahr 2012 an das zentrale Cash-Pooling-System innerhalb des Konzerns mit der MMS Germany Holdings GmbH angeschlossen. Die liquiden Mittel aller Gesellschaften werden zusammengefasst und der Finanzbedarf der einzelnen Gesellschaften zentral gedeckt. Im Rahmen des mit der MMS Germany Holdings GmbH vereinbarten Cash Pooling Vertrages besteht keine gesamtschuldnerische Haftung für eine Inanspruchnahme der Kreditlinien durch ein beteiligtes Unternehmen bzw. für einen auf dem Zielkonto möglicherweise entstehenden Soll-Saldo.

Die Gesellschaft hat eine bestehende Pensionsverpflichtung auf einen Pensionsfonds übertragen. Es besteht ein subsidiärer Erfüllungsanspruch des Arbeitnehmers gegen den Arbeitgeber, wenn Versorgungsleistungen des Pensionsfonds ausbleiben.

2. Mitglieder der Geschäftsführung

Zu Geschäftsführern der Gesellschaft waren im Geschäftsjahr 2012 bestellt:

Dieter Fienhold, Reinheim

Michael Samak, Frankfurt am Main

Johann Xavier, Bishops Stortfort, Herts, Großbritannien

Herr Michael Samak ist neben seiner Tätigkeit für die Gesellschaft hauptberuflich als Geschäftsführer der Saatchi & Saatchi GmbH, Frankfurt am Main, tätig. Herr Johann Xavier ist hauptberuflich als CFO EMEA tätig.

Prokuristen waren im Geschäftsjahr 2012 nicht bestellt.

3. Mutterunternehmen

Die Saatchi & Saatchi Dialog Connection GmbH ist eine 100 %-ige Tochtergesellschaft der MMS Germany Holdings GmbH, Düsseldorf.

4. Konzernabschluss

Den Konzernabschluss für den größten und gleichzeitig für den kleinsten Kreis von Unternehmen stellt zum Jahresende eines jeden Kalenderjahres das oberste Mutterunternehmen, die PUBLICIS Groupe S.A., Paris/Frankreich, auf. Der Jahresabschluss der Gesellschaft zum 31. Dezember 2012 wird in diesen Konzernabschluss im Wege der Vollkonsolidierung einbezogen. Der Konzernabschluss ist bei der PUBLICIS Groupe S.A., 133 avenue des Champs-Elysées, 75008 Paris/Frankreich bzw. beim Pariser Handelsregister unter der Registernummer 542 080 601, erhältlich.

 

Frankfurt am Main, den 28. März 2013

Michael Samak

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