Stammdaten

Register
Amtsgericht Charlottenburg (Berlin) HRB 74625
Vorher
nexnet GmbHmr. nexnet GmbH
Eingetragen
16.6.2004
Branche
Datenverarbeitung, Hosting und damit verbundene Tätigkeiten a. n. g.Erbringung von allen anderen wirtschaftlichen Dienstleistungen für Unternehmen und Privatpersonen a. n. g.Wiederverkaufs- und Vermittlungstätigkeiten für die Telekommunikation
Gegenstand
Business Process Outsourcing -Dienstleister für Customer Relationship Management (CRM) - Lösungen, Billing und Debitorenmanagement sowie effiziente Lösungen für Bezahlverfahren, Forderungsmanagement, (Finanz-)Clearing sowie Customer Service in den Bereichen Mobil- und Festnetztelefonie, Streamingdienste, Handel, eCommerce und Medienbranche.

Historie

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Management

NameRolle
Christian Kunert
seit 30.6.2023
Prokura
Dirk Moysich
seit 5.2.2015
Geschäftsführer
Geschäftsführer
Jan Reinfried
seit 3.7.2008
Prokura
Peggy Sindram
seit 3.7.2008
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
105.050 €
100.00%

Konzern- und Jahresabschlüsse

NEXNET GmbH

Berlin

Jahresabschluss zum 31. Dezember 2006

Inhaltsverzeichnis

 

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2006

 

Jahresabschluss

 

Bilanz zum 31. Dezember 2006

 

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2006

 

Anhang für das Geschäftsjahr 2006

 

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Lagebericht

Geschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft

Die NEXNET GmbH erbringt Dienstleistungen für Telefongesellschaften, die Fernverbindungen im so genannten "offenen Call-by-Call", über Preselection oder Verbindungen zu Mehrwert- oder Auskunftsdiensten anbieten. Diese Telefongesellschaften beauftragen die NEXNET GmbH mit dem Forderungsmanagement, der Auskunftserteilung zu Tarifen und der Reklamationsbearbeitung. Die Rechnung selbst wird von der Deutschen Telekom als Teilnehmernetzbetreiber, von der NEXNET GmbH als Billingservices Anbieter und seit 01.01.2006 auch von anderen alternativen Teilnehmernetzbetreibern erstellt.

Die in 2005 begonnene Vermarktung von Billingservices konnte in 2006 weiter gut ausgebaut werden. Die NEXNET GmbH hat mit der strategischen Erweiterung der Produktionskette speziell für sogenannte Switchless Reseller für Sprachtelefonie im DSL-Umfeld und in der Mobilfunkabrechnung ihre konkurrenzfähige Wettbewerbsstärke erneut unter Beweis gestellt.

Die NEXNET GmbH hat mit diesen Produkten eine breite Basis geschaffen, um als Spezialist für das Handling von Massendaten im stark umkämpften Telekommunikationsmarkt weiter wachsen zu können und ihr Geschäft auf stark wachsende Branchen mit komplexen Abrechnungsanforderungen auszuweiten. Sie deckt damit den gesamten Abrechnungsprozess vom Ordermanagement über die Rechnung per Papier, Email oder Internet, der Zahlungsabwicklung und dem kompletten Forderungsmanagement bis zum Inkasso im Business Process Outsourcing (BPO) ab.

Stellvertretend für den Erfolg dieser Strategie sind die zahlreichen in 2006 unterzeichneten Verträge sowohl im Telekommunikationsumfeld als auch in andere Branchen wie Kabeldiensteanbieter und Handel genannt.

Ein weiterer Schwerpunkt des zurückliegenden Geschäftsjahres war der Ausbau der Inkassotätigkeit. In Zusammenarbeit mit externen Rechtsanwälten konnte das neue Geschäftsfeld "Inkasso" intensiviert werden. Für den weiteren Ausbau dieses Geschäftsfeldes ist am 01.02.2007 die admonitos GmbH als erste Tochtergesellschaft der NEXNET GmbH gegründet worden. Die admonitos GmbH wird Inkassodienstleistungen für Dritte anbieten.

Das nationale und internationale Telekommunikationsgeschäft war auch in 2006 wie in den Vorjahren erneut durch zunehmende Verschärfung des Wettbewerbs und Preisverfall bei insgesamt nur noch gering wachsendem oder rückläufigem Marktvolumen besonders in den Call-by-Call-Angeboten gekennzeichnet. Erneut ist es NEXNET gelungen, sich auf kostendeckende Aufträge zu konzentrieren und ein positives Ergebnis zu erwirtschaften. Die Kundenumsatzrückgänge konnten durch die Gewinnung von Neukunden vollständig kompensiert werden.

Die NEXNET GmbH erzielte im Jahr 2006 einen Jahresüberschuss von 500 T€ (VJ: 228 T€) bei einem Umsatz von 14.578 T€ (VJ: 13.335 T€) und beschäftigte in 2006 durchschnittlich 103 Mitarbeiter (VJ: 90 MA).

In 2006 konnte der Umsatz um 1,2 Mio. € (VJ: -0,9 Mio. €) gesteigert und damit eine deutliche Ergebnisverbesserung erreicht werden. Dies beruhte im Wesentlichen auf dem Zugewinn von neuen Kunden und der umgesetzten Effizienzsteigerung in restrukturierten Prozessen.

Die NEXNET GmbH hat somit den seit 2004 eingeläuteten Trend unterstrichen und ein gefestigtes positives Ergebnis erzielt. Dies spiegelt sich in der Steigerung des EBIT pro Mitarbeiter von 1,4 T€ auf 4,7 T€ als auch in den nur geringfügig gestiegenen Personalkosten pro Mitarbeiter von 40 T€ auf 41 T€ pro Jahr wieder.

Damit hat sich die NEXNET GmbH in einem sich konsolidierenden schwierigen Markt behauptet und sich für die von ihr erbrachten Dienstleistungen als kompetenter und zuverlässiger Ansprechpartner auch in neuen Geschäftsfeldern bewährt. Mit dem Gewinn weiterer Neukunden wurde ein wichtiger Schritt zum Ausbau der Marktposition erreicht.

Die Eigenkapitalquote erhöht sich weiter von 25 % auf 36 %.

Die Finanz-, Ertrags- und Vermögenslage ist sehr gut sabilisiert. Die kurzfristigen Darlehen wurden von 1.227 T€ auf 500 T€ zurückgeführt und die kurzfristigen Finanzmittel von 750 T€ auf 970 T€ erhöht.

Mögliche Risiken liegen in Preisänderungen, Zahlungsstromschwankungen, sich nicht erfüllenden Umsatzerwartungen bei den Bestandkunden und in den neuen Geschäftsfeldern. Die NEXNET GmbH würde darauf mit bereits vorbereiteten Maßnahmen kurzfristig reagieren. Der Umfang der Maßnahmen wird regelmäßig durch Risikobetrachtungen angepasst.

Andererseits bietet die enge finanzbasierte Kundenbeziehung Chancen weitere Outsourcinglösungen zu platzieren und damit das Risiko eines Kundenverlustes gering zu halten. Für 2006 ist dies für einen Großkunden gelungen.

Mit dem Aufbau eines Risikofrüherkennungs- und Maßnahmensystems auf Basis der Steuerung über eine Balanced Scorecard in Verbindung mit einer GuV- und liquiditätsbasierten Kundendeckungsbeitragsrechnung hat die NEXNET GmbH Instrumentarien für eine dauerhaft positive Fortführung der Geschäftstätigkeit aufgebaut und fest installiert. Mögliche operative Steuerungsmaßnahmen werden regelmäßig auf Basis der übernommenen Forderungen hinsichtlich der Daten-, Werte- und Finanzströme analysiert.

Die in 2005 aufgrund von leicht defizitären Deckungsbeiträgen bei zwei Kunden gebildete Drohverlustrückstellungen in Höhe von knapp 20 T€ konnte in 2006 vollständig aufgelöst werden.

Geschäftsaussichten

Die Planung für die folgenden Geschäftsjahre sieht eine Umsatzsteigerung durch kundenindividuelle branchenunabhängige Angebote aus der erweiterten Dienstleistungspalette vor. Die NEXNET GmbH geht dabei von vorsichtig geschätzten Aufwendungen sowie von konstanten Umsätzen aus dem derzeitigen Bestandsgeschäft und der Gewinnung von Neukunden aus.

Zusätzlich werden die Dienstleistungen über den traditionellen Telekommunikationsmarkt hinaus auch in weiteren Märkten wie Kabelnetzbetreiber, Handel und Versorgern angeboten. Erste Erfolge in Form von Letter of Intents liegen bereits vor. Einige dieser Kunden wurden bereits in 2006 produktiv gesetzt.

Um die Anforderungen unserer Kunden weiter zufrieden stellend und kompetent erfüllen zu können, kommt der Qualität des Services erste Priorität zu. Eine wesentliche Voraussetzung dafür ist, dass das stetige Wachstum der NEXNET GmbH marktsynchron gemanagt wird. Finanzen, Prozesse, Kompetenzen und Personal werden mitwachsen, um

bei unseren Kunden Qualitäts- oder Leistungsminderungen vorzubeugen bzw.

für die NEXNET GmbH maximales Wachstum zu ermöglichen.

Die in 2006 fortgesetzten Maßnahmen zur Schaffung einer höheren Transparenz in den Prozess- und Kostenstrukturen haben zu einer weiteren positiven Ergebnisentwicklung beigetragen und die positive Ergebnistendenz aus 2005 in 2006 bestätigt.

Zum kunden- und umsatzabhängigen Ausbau des Geschäftsbetriebes steht in 2007 weiterhin eine Kreditlinie zur Verfügung, die es der NEXNET GmbH ermöglicht, schnell und unabhängig auf Kundenanforderungen reagieren zu können.

In 2007 sind Investitionen von 800 T€ für den Aufbau der Tochtergesellschaft admonitos GmbH, die Einführung eines neue CRM-Systems und Prozessverbesserung geplant, um auf dem neuesten technischen Stand zu bleiben und weitere Kunden, Marktanteile in den avisierten Märkten auszubauen oder zu erschließen.

Auf Basis dieser Maßnahmen und durch den Aufbau und die Erweiterung um neue Geschäftsfelder blickt die NEXNET GmbH zuversichtlich in die Zukunft.

Die NEXNET GmbH unterhält keine Zweigniederlassungen.

 

Berlin, den 07. März 2007

Gerhard Wacker

Bilanz zum 31. Dezember 2006

Aktiva

31.12.2006
31.12.2005
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Software und Lizenzen 2.216.016,36 3.412.094,77
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 638.638,20 967.879,70
2.854.654,56 4.379.974,47
B. Umlaufvermögen
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 693.247,62 522.226,65
2. Forderungen aus dem Factoringgeschäft 2.403.704,50 2.738.583,42
3. Sonstige Vermögensgegenstände 144.679,67 69.422,72
3.241.631,79 3.330.232,79
II. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 966.120,07 747.522,67
4.207.751,86 4.077.755,46
C. Rechnungsabgrenzungsposten 18.171,84 31.492,97
7.080.578,26 8.489.222,90

Passiva

31.12.2006
31.12.2005
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 105.050,00 105.050,00
II. Kapitalrücklage 1.976.021,11 1.942.533,00
III. Verlustvortrag 0,00 -9.531.447,49
IV. Jahresüberschuss 499.511,69 9.564.935,60
2.580.582,80 2.081.071,11
B. Sonderposten für Investitionszuschüsse zum Anlagevermögen 653.278,89 1.039.859,76
C. Sonderposten für Investitionszulagen zum Anlagevermögen 125.197,09 193.885,98
D. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 110.000,00 0,00
2. Sonstige Rückstellungen 550.613,49 698.246,58
660.613,49 698.246,58
E. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 542.903,68 708.532,43
2. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 0,00 227.200,21
3. Verbindlichkeiten aus dem Factoringgeschäft 1.923.313,27 2.457.000,13
4. Sonstige Verbindlichkeiten 594.689,04 1.083.426,70
(davon aus Steuern € 82.586,28; Vorjahr € 74.579,76)
3.060.905,99 4.476.159,47
7.080.578,26 8.489.222,90

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2006

2006 2005
1. Umsatzerlöse 14.577.662,72 13.335.226,49
2. Sonstige betriebliche Erträge 1.180.432,76 1.606.407,02
15.758.095,48 14.941.633,51
3. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 3.707.322,66 2.999.703,07
b) Soziale Abgaben 613.192,67 4.320.515,33 538.078,83 3.537.781,90
4. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 1.828.148,73 1.885.561,33
5. Aufwendungen aus dem Factoring 5.195.579,24 5.099.368,91
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen 3.924.979,10 4.290.179,53
7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 128.680,72 134.176,60
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 7.113,87 121.566,85 33.981,58 100.195,02
9. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 610.439,93 228.936,86
10. Außerordentliche Erträge/außerordentliches Ergebnis 0,00 9.337.398,31
11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 110.000,00 0,00
12. Sonstige Steuern 928,24 1.399,57
13. Jahresüberschuss 499.511,69 9.564.935,60

Anhang

I. Allgemeine Angaben

Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 HGB. Von den größenabhängigen Erleichterungen des § 288 HGB wurde Gebrauch gemacht. Bei der Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Für die Erfüllung der Verpflichtungen des § 325 HGB wurden zusätzlich die Erleichterungen des § 276 Satz 1 HGB in Anspruch genommen.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses wurden die Vorschriften des Dritten Buches des Handelsgesetzbuches vollständig eingehalten. Zusätzlich wurden die ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes beachtet. Der Jahresabschluss vermittelt unter der Berücksichtigung der Grundsätze ordnungsgemäßer Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Der Jahresabschluss wurde unter der Prämisse der Fortführung des Unternehmens aufgestellt.

In das Inventar wurden alle Vermögensgegenstände aufgenommen, die sich im rechtlichen oder wirtschaftlichen Eigentum der Gesellschaft befinden. Die Aufstellung des Inventars erfolgte zum Bilanzstichtag. Zum Abschlussstichtag erfolgte keine körperliche Bestandsaufnahme der Vermögensgegenstände des Anlagevermögens.

Aufwendungen für die Gründung des Unternehmens und für die Beschaffung des Eigenkapitals sind nicht aktiviert. Auch erfolgte kein Ansatz von Bilanzierungshilfen.

Sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten wurden nach Maßgabe der Verhältnisse am Abschlußstichtag einzeln bewertet. Ein Erfordernis zur Umrechnung von Fremdwährungspositionen ergab sich mangels Vorhandenseins nicht.

Die Vermögensgegenstände des Anlagevermögens wurden mit den Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen nach der jeweiligen Nutzungsdauer, angesetzt. Soweit ein Ansatz Herstellungskosten enthält, wurden Zinsen für das in Anspruch genommene Fremdkapital nicht mit einbezogen. Außerplanmäßige Abschreibungen waren nicht angezeigt.

Die Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände bemessen und linear vorgenommen. Die steuerliche Vereinfachungsregelung der Sofortabschreibung von Vermögensgegenständen mit Anschaffungsoder Herstellungskosten unter EUR 410 wurde nicht angewandt.

Die Aktivierung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen erfolgte zum Nominalwert. Erkennbaren Einzelrisiken wurde durch angemessene Wertberichtigungen Rechnung getragen.

Die Forderungen aus dem Factoringgeschäft wurden mit den Anschaffungskosten abzüglich notwendiger Einzelwertberichtigungen und kalkulierter Pauschalwertberichtigungen ausgewiesen.

Der Ansatz der sonstigen Vermögensgegenstände und des restlichen Umlaufvermögens erfolgte mit den Anschaffungskosten.

Die Rückstellungen wurden nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung angesetzt. Sie berücksichtigen alle bis zur Bilanzerstellung bekannt gewordenen Risiken und ungewissen Verpflichtungen, die das Geschäftsjahr betreffen. Ein Ansatz wurde zum Bilanzstichtag nur für ungewisse Verbindlichkeiten getätigt. Von der Bildung von Rückstellungen, für die ein Passivierungswahlrecht besteht, wurde abgesehen.

Die Verbindlichkeiten sind zum Rückzahlungsbetrag passiviert.

IV. Erläuterungen zur Bilanz

Die Entwicklung der Vermögensgegenstände des Anlagevermögens ergibt sich aus dem als Anlage beigefügten Anlagenspiegel.

Rechnungsabgrenzungsposten wurden auf der Aktivseite nur für Ausgaben gebildet, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag betreffen.

Der Sonderposten mit Rücklageanteil für Investitionszuschüsse und -zulagen beinhaltet Zuschüsse und Zulagen, die von öffentlicher Seite für die Anschaffungs- und Herstellungskosten von Vermögensgegenstände des Anlagevermögens gewährt wurden. Er wird über die Nutzungsdauer dieser Vermögensgegenstände aufgelöst. Seine Bildung erfolgte in Anwendung des § 265 Abs. 5 Satz 2 HGB.

Die sonstigen Rückstellungen gem. § 249 Abs. 1 Satz 1 HGB sind im folgenden Rückstellungsspiegel näher aufgegliedert und bezeichnet:

Konto Rückstellungen Stand 01.01.
EUR
Verbrauch
EUR
Auflösung
EUR
Zuführung
EUR
Stand 31.12.
EUR
Personalrückstellungen
1 96901 Variable Vergütung 100.000,00 100.000,00 0,00 155.000,00 155.000,00
2 97001 Urlaubsanspruch Mitarbeiter 66.604,78 66.604,78 0,00 101.073,05 101.073,05
3 97301 Abfindungen 0,00 0,00 0,00 95.300,00 95.300,00
4 97201 Berufsgenossenschaft 28.000,00 25.688,84 0,00 24.000,00 26.311,16
Steuerrückstellungen
5 96501 Steuer 0,00 0,00 0,00 110.000,00 110.000,00
Sonstige Rückstellungen (für ungewisse Verbindlichkeiten)
6 96301 Rechts- und Beratungskosten Prozesse inkl. RA-Honorare 16.710,00 0,00 0,00 0,00 16.710,00
7 96801 Nacharbeiten 114.300,00 24.400,00 0,00 0,00 89.900,00
8 97101 Ausstehende Monatsrechnungen 167.471,94 167.471,94 0,00 0,00 0,00
9 97501 Beseitigung Mietereinbauten 30.359,86 0,00 0,00 5.959,42 36.319,28
10 97701 Jahresabschluß/JAP/StE 30.000,00 30.000,00 0,00 30.000,00 30.000,00
11 97801 Rückvergütungen VNB 125.400,00 125.400,00 0,00 0,00
12 97901 Drohende Verluste aus schwebenden Geschäften 19.400,00 0,00 19.400,00 0,00 0,00
698.246,58 539.565,56 19.400,00 521.332,47 660.613,49

Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind nicht vorhanden.

V. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

In den Umsatzerlösen sind Dienstleistungsumsätze, Erträge aus dem Factoring und Erträge aus Mahngebühren enthalten.

2006 2005
Dienstleistungsumsatz 7.227.040,10 5.702.402,96
Erträge aus Factoring 4.944.861,12 5.829.568,91
Erträge aus Mahngebühren 2.405.761,50 1.803.254,62
Umsatzerlöse 14.577.662,72 13.335.226,49

Der Aufwand aus Factoring setzt sich im Wesentlichen aus den Wertberichtigungen auf Forderungen aus echtem Factoring und den Kosten der Inkassopartner zusammen.

Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten Erträge aus der Auflösung des Sonderpostens mit Rücklageanteil in Höhe von EUR 455.269,76 sowie periodenfremde Erträgen in Höhe von EUR 57.822,94.

In die Position Aufwand Factoring gehen neben der Wertberichtigung auf abgekaufte offenen Forderungen (echtes Factoring) die Kosten der Beitreibung durch Dienstleister in Höhe von EUR 804.917,62 ein.

Im Finanzergebnis sind Zinsaufwendungen in Höhe von EUR 5.544,03 an Gesellschafter enthalten.

VI. Sonstige Angaben

Haftungsverhältnisse im Sinne des § 251 HGB bestehen nicht.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen, die nicht aus der Bilanz ersichtlich sind, bestehen aus Miet- und Leasingverträgen. Hinsichtlich der Restlaufzeiten gliedern sich diese wie folgt:

Restlaufzeit (Vorjahr in Klammern) bis zu einem Jahr
EUR
ein bis fünf Jahre
EUR
über fünf Jahre
EUR
Mietvertragsverpflichtungen
Immobilien 287.338,56 1.231.601,92 0,00
(ohne Nebenkosten) (326.733,24) (1.628.961,66) (0,00)
Leasing- und Mietvertrags- 75.535,64 67.320,15 0,00
verpflichtungen Mobilien (35.566,60) (33.688,83) (0,00)
Dienstleistungsverträge 0,00 0,00 0,00
(32.500,00) (0,00) (0,00)
362.874,20 1.298.922,07 0,00
(394.799,84) (1.662.650,49) (0,00)

Arbeitnehmer wurden im Geschäftsjahr wie folgt beschäftigt:

(Vorjahr in Klammern) gesamt davon Teilzeitbeschäftige
Callcenter 48 15
(40) (20)
Debitorenmanagement 11 0
(10) (0)
sonstige 44 7
(40) (11)
103 22
(90) (31)

Geschäftsführer der Gesellschaft war im Geschäftsjahr

 

Herr Gerhard Wacker, Bonn

Herr Rüdiger Weckwerth, Niederwöhren (ab 01.April 2006)

Das Dienstverhältnis mit Herr Rüdiger Weckwerth wurde zum 28.02.2007 aufgelöst. Die Gesamtbezüge der Geschäftsführung für das Geschäftsjahr belaufen sich auf EUR 401.415 (Vorjahr: EUR 257.680).

Als Mitglieder des Aufsichtsrates fungierten im Geschäftsjahr:

 

Vorsitzender:

Herr Dr. Hans-Dieter Koch, München,

Geschäftsführer Cipio Partners Holding I GmbH

 

Stellvertretender Herr Dr. Matthias Ernst, München

 

Vorsitzender:

Head of Multi Carrier Affairs, CSE,

British Telecom Group

 

Weiteres Mitglied:

Herr Dr. Dirk Pramann, Potsdam,

Geschäftsführer Nordcontrol GmbH

Der Gesamtbetrag der Aufsichtsratsvergütungen für das Geschäftsjahr beläuft sich auf EUR 1.000.

 

Berlin, den 7. März 2007

Gerhard Wacker

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der nexnet GmbH, Berlin, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2006 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der Geschäftsführer der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführer sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Bilanz zum 31. Dezember 2006 3

Aktiva 3

Passiva 4

Anhang für das Geschäftsjahr 31.12.2006 5

Anlagenentwicklung vom 01. Januar 2006 bis 31. Dezember 2006 7

 

Berlin, den 7. März 2007

Pricewaterhouse Coopers
Aktiengesellschaft
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Möllers, Wirtschaftsprüfer

ppa. Schultz, Wirtschaftsprüfer

Nachrichten & Medien

Insolvenzbekanntmachungen

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