Qurius Solutions GmbHLiquidiert

Stammdaten

Register
Amtsgericht Hamburg HRB 46257
Vorher
CABUS Computer-Systeme Hamburg Gesellschaft mit beschränkter HaftungCABUS Business Solutions GmbH
Eingetragen
24.1.1991
Branche
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der InformationstechnologieEntwicklung und Programmierung von AnwendungssoftwareGroßhandel mit Datenverarbeitungsgeräten, peripheren Geräten und Software
Gegenstand
die Entwicklung von und der Handel mit Computersystemen, Computerprogrammen, Peripheriegeräten und EDV-Zubehör. Schwerpunkt ist die Entwicklung von Computerprogrammensowie der Handel mit Computersystemen, -programmen, Peripheriegeräten und EDV-Zubehör nach eingehender branchen- und unternehmensspezifischer Analyse und Beratung. Qualifizierte Schulungen und die technische und organisatorische Betreuung der konzeptionierten Gesamtlösung stehen mit im Vordergrund des Angebotes.

Historie

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Management

NameRolle
Michael Böge
seit 24.4.2006
Prokura
Andreas Köster
seit 11.11.2005
Prokura
Holger Leu
seit 11.11.2005
Geschäftsführer
Lothar Köhn
seit 11.11.2005
Geschäftsführer
Christian Schneider
seit 2.5.2002
Geschäftsführer
Thorsten Behrens
seit 2.5.2002
Prokura
Kay Peer Laukat
seit 2.5.2002
Geschäftsführer
Frank Scharnhorst
seit 2.5.2002
Prokura

Konzern- und Jahresabschlüsse

CABUS Business Solutions GmbH

Hamburg

Jahresabschluss zum 31. Dezember 2006

Lagebericht 2006

Globale wirtschaftliche Entwicklung und Marktentwicklung

Gesamtwirtschaftliche Entwicklung

Die Weltwirtschaft hat sich, wie bereits in den Vorjahren, auch im Berichtsjahr 2006 sehr gut entwickelt. Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) ermittelte für die 30 zur OECD zählenden Industrienationen in Ihrem Ende November vorgestellten halbjährlichen "Economic Outlook" für 2006 ein Wirtschaftswachstum von 3,2%. Demnach soll das amerikanische Bruttoinlandsprodukt (BIP) um 3,3% und das japanische um 2,8% zugelegt haben. Aufgrund der guten Konjunktur wurden die Leitzinsen sowohl in den USA als auch im Euroraum angehoben. Die Rate in den USA stagniert allerdings seit Juni 2006 bei 5,25%, während sie im Euroraum kontinuierlich von 2,25% auf 3,50% angehoben wurde.

Endgültige Daten für das Berichtsjahr 2006 werden erst später vorliegen, doch es gilt schon jetzt als sehr wahrscheinlich, dass die Wirtschaft im Euro-Raum nach einer langen Durststrecke 2006 so stark gewachsen ist wie seit dem Boomjahr 2000 nicht mehr. Die Europäische Kommission beziffert das reale Wirtschaftswachstum in der Europäischen Währungsunion für 2006 mit 2,7%, dies ist gegenüber der Wachstumsrate von 1,2% aus dem Jahr 2005 mehr als eine Verdoppelung. Die OECD geht in ihrem Anfang 2007 veröffentlichen Länderbericht zur Eurozone von einem Wachstum in Höhe von 2,6% aus. Laut statistischem Bundesamt hat sich Deutschland in der Wachstumsposition innerhalb der Währungsgemeinschaft deutlich verbessert und lag 2006 mit einer Zunahme auf 2,7% im Mittelfeld der Euroländer.

IT Markt

Der Weltmarkt für Informationstechnologie ist 2006 nach einer Studie des Marktforschungsinstitutes EITO (European Information Technology Observatory) mit einer Zuwachsrate von 5,1% gewachsen.

Die Europäische Union hat für 2006 einen Anstieg von 3,6% erzielt. Besonders stark entwickelten sich die Branchen Software und IT-Dienstleistungen. Der Umsatz mit IT-Dienstleistungen stieg 2006 nach Berechnungen des EITO um 5,3% und der Softwaremarkt um 6,3%. Die Anbieter profitieren davon, dass Unternehmen und Organisationen ihre bestehende IT-Infrastruktur modernisieren.

Nach einer Analyse des deutschen Branchenverbandes BITKOM zogen die IT-Anbieter für 2006 ein positives Fazit. Nach Schätzungen der BITKOM ist der Softwaremarkt in Deutschland um 5,5% (VJ: 4,5%) gestiegen und der Markt für IT-Dienstleitungen um 4,5% (VJ: 4,4%) gestiegen.

Die gute Geschäftsentwicklung hat sich auf die Personalplanung vieler Unternehmen ausgewirkt. Nach BITKOM Schätzungen stieg die Beschäftigungszahl in der deutschen Software und IT-Dienstleistungsbranche 2006 um 9.800 Stellen auf 453.000 Personen. Vor allem mittelständische Systemhäuser haben Mitarbeiter eingestellt. Wie schon im Vorjahr wurde das Wachstum im deutschen IT-Markt von den Softwareanbietern und IT-Dienstleistern getragen.

Geschäftstätigkeit und Geschäftsentwicklung

Geschäftstätigkeit

Seit der Gründung des Unternehmens im Jahr 1990 in Hamburg hat CABUS Business Solutions GmbH sich konsequent einer Aufgabe verschrieben: Betriebswirtschaftliche Lösungen für mittelständische Unternehmen!

In einem Umfeld, in dem die Informationstechnologie immer komplexer und schnelllebiger wird, konzentrieren wir uns auf unser Kerngeschäft. Damit sind wir seit Jahren kompetenter Ansprechpartner für unsere Kunden und unseren wichtigsten Softwarelieferanten Microsoft. Diese Konzentration und Kompetenz führte zu einer Reihe von Auszeichnungen, auf die wir besonders stolz sind:

NAVISION Solution Center of the year in
1993, 1994, 1995, 1996, 1998, 1999, 2001, 2002, 2004

NAVISION ALL STARS 2002

Microsoft Member of InnerCircle 2005

Microsoft Member of InnerCircle 2006

Microsoft Member of Quality Board Germany

Microsoft Top Retail Partner im Geschäftsjahr 2006 / 2007

Mit der Struktur des Unternehmens fokussiert CABUS Business Solutions GmbH sich konsequent auf die Branchenkompetenz, die sich im Laufe der Jahre vor allem in den Bereichen Dienstleistung, Groß- und Außenhandel, Einzelhandel, Produktion und Schifffahrt, Transport & Verkehr herausgebildet hat. Für jedes dieser einzelnen Branchensegmente wurde ein eigener Geschäftsbereich innerhalb des Unternehmens gebildet, in dem jeweils die Branchen-Kompetenzen der Mitarbeiter organisatorisch konzentriert wurden. So bekommt jeder Kunde genau den Geschäftsbereich zugeordnet, der sich mit allen Geschäftsprozessen und allen Details der jeweiligen Branche optimal auskennt. Projektübergreifende Tätigkeiten wie die Entwicklung von IT-Infrastrukturen, die zu den Lösungen passen, oder die Realisierung von organisatorischen Projekten wie CRM, Archivierungs- und Workflow-Lösungen, die Planung und Einrichtung von Microsoft Netzwerken, Microsoft-Office-Anwendungen oder der Aufbau unternehmensweiter Kommunikationsnetze werden von eigens dafür zuständigen Abteilungen gemeinsam mit den Branchen-Projektteams realisiert. Das Ergebnis: Projekte lassen sich so schneller realisieren, Kompetenzen lassen sich besser zuordnen- und der Kunde wird seinen Bedürfnissen gemäß optimal bedient.

Nur durch eine qualifizierte Dienstleistung ist der optimale Einsatz eines modernen Informationssystems möglich. CABUS Business Solutions GmbH hat sich vor allem im Mittelstand einen Namen für die ganzheitliche Einführung integrierter Systeme gemacht. Heute versteht sich CABUS Business Solutions GmbH als Komplettanbieter für Software, Hardware und Dienstleistungen. Die Aufgabenstellungen beziehen sich zunehmend auch auf organisatorische und betriebswirtschaftliche Beratungen. Welchen praktischen Nutzen haben ecommerce, Internet oder Customer Relationship Management für den Mittelstand?

Die Unternehmensgruppe beschäftigt aktuell 140 Mitarbeiter und betreut ca. 1000 mittelständische Kunden, davon rund 600 im Microsoft Dynamics NAV (früher Microsoft Business Solutions (MBS) Navision) - und Microsoft Dynamics AX (früher MBS Axapta) Umfeld.

Im Berichtsjahr ist die Umstrukturierung und die Fusion aus den Jahren 2004 und 2005 abgeschlossen worden und wir haben das gesamte Unternehmen über alle Standorte hinweg auf die oben genannten Strukturen und das Kerngeschäft abgestimmt.

Umsatz und Ertrag

Der Umsatz ist im Berichtsjahr um 11,72% auf 14,36 Mio. Euro (VJ: 12,85 Mio. Euro) gestiegen. Das Ergebnis vor Gewinnabführung 2006 vor Steuern ist um 130,37% auf 742 TEUR (VJ: 322 TEUR) angewachsen. Dies entspricht einer Umsatzrendite von 5,17% (VJ: 2,51%).

Für die CABUS Business Solutions GmbH begannen die ersten drei Quartale des Berichtsjahres mit Zuwächsen gegenüber dem Vorjahr in Höhe von Q1 +6,79% auf 3,20 Mio. Euro (VJ: 3,00 Mio. Euro), Q2 +7,69% auf 3,59 Mio. Euro (VJ: 3,33 Mio. Euro) und Q3 +6,81% auf 3,14 Mio. Euro (VJ: 2,94 Mio. Euro). Das vierte Quartal hingegen war mit +23,18% auf 4,41 Mio. Euro (VJ: 3,58 Mio. Euro) deutlich stärker als das des Vorjahres. Im Berichtsjahr hatten wir wieder ein typisches Jahresendgeschäft. Viele neue Projekte wurden noch im letzten Quartal abgerechnet, da die Kunden zum 01.01.2007 starten wollten. Auch war dies schon ein klares Indiz auf die wieder anziehende Konjunktur in 2006. Diese war ab der Jahresmitte 2006 zu spüren.

Die Umsatzsteigerung in allen vier Quartalen gegenüber dem Vorjahr und natürlich ganz besonders das sehr gute vierte Quartal trugen letztendlich zu dem sehr guten Ergebnis bei. Im Vergleich zum Budget 2006 (13.725 Mio. Euro) konnten wir den Umsatz um 4,65% steigern. Der Gewinn im Vergleich zum Budget blieb allerdings um ca. 7,36% hinter unseren Erwartungen.

Das Ergebnis vor Abschreibungen (EBITDA) stieg deutlich um 72,64% auf 994 TEUR (VJ: 575 TEUR). Die EBITDA Marge stieg um 2,46% auf 6,93% im Jahr 2006. Das Zinsergebnis verschlechterte sich um 2 TEUR (-5,52%).

Der Auftragseingang stieg im Jahr 2006 um 14,79% auf 14,8 Mio. Euro (VJ: 12,9 Mio. Euro).

Ein ganz entscheidender Aspekt unserer Anstrengungen, wie schon im Vorjahr, war es, die Nettoproduktivität der Mitarbeiter im Dienstleistungssegment signifikant zu erhöhen. Durch die abgeschlossene Umstrukturierung und Fokussierung auf die Dienstleistungen ist uns dies auch gelungen. Die Nettoproduktivität, also die mögliche zur Verfügung stehende Zeit, die den Dienstleistern für fakturierbare Kundenaufträge zur Verfügung stehen, bereinigt um Urlaub, Krankheit und Fortbildungsmaßnahmen, konnte auf über 74,31% gesteigert werden (VJ: 64,10%).

Die beiden folgenden Tabellen zeigen die Umsatz- und Gewinnentwicklung der CABUS Business Solutions GmbH der letzten 10 Jahre. Bis einschließlich 2003 sind die Ergebnisse ohne Fusion mit der CABUS Informations-Systeme GmbH.

Entwicklung nach Segmenten

Die CABUS Business Solutions GmbH ist in drei Hauptsegmente unterteilt.

Dienstleistungen

Die Dienstleistungen unterteilen sich noch einmal in die drei Kategorien, Dienstleistungen mit eigenen Mitarbeitern, Dienstleistungen mit externen (so genannte zugekaufte Dienstleister) und den Wartungserlösen aus Support Verträgen. Der Dienstleistungsanteil, den die eigenen Mitarbeiter erbracht haben, stieg um 6,67% auf 6,99 Mio. Euro (VJ: 6,55 Mio. Euro). In der Kategorie externe Dienstleistungen fiel der Umsatz deutlich um 24,62% auf 848 TEUR (VJ: 1,12 Mio. Euro). Die Ursache für diesen Umsatzrückgang liegt darin, dass wir vermehrt Aufträge mit eigenen Mitarbeitern abgearbeitet haben. In der dritten Kategorie, den Wartungserlösen sank der Umsatz um 12,59% auf 750 TEUR (VJ: 858 TEUR). Die Wartungserlöse teilen sich in zwei Kategorien auf. Zum einen Wartungserlöse mit Microsoft Produkten, die sich im Berichtsjahr unverändert gegenüber dem Vorjahr auf 572 TEUR beliefen und zum anderen Wartungserlöse aus Infrastrukturprodukten, die im Berichtsjahr um 37,42% auf 179 TEUR (VJ: 286 TEUR) sanken. Der Grund dafür war, dass wir einen großen Hardwarekunden verloren haben.

Das gesamte Dienstleistungssegment liegt bei 59,79% (VJ: 65,87%) vom Umsatz.

Microsoft Software Lizenzen

Bei den Microsoft Software Lizenzen unterscheiden wir zwei Kategorien, den Neulizenzen und den Updatelizenzen. Die Neulizenzen stiegen gegenüber dem Vorjahr um 12,6% und liegen nun bei 2,16 Mio. Euro (VJ: 1,88 Mio. EUR). Bei den Updatelizenzen konnten wir den Umsatz um 11,9% auf 1,41 Mio. Euro (VJ: 1,26 Mio. Euro) steigern.

Das gesamte Microsoft Software Lizenzsegment liegt bei 24,47% (VJ: 23,55%) vom Umsatz.

Standardsoftware und Hardware

Das Ergebnis in diesem Segment war im Berichtsjahr wieder zufrieden stellend. Nachdem wir im letzten Jahr massiv Umsätze in diesem Segment verloren hatten, konnten wir diese im Berichtsjahr wiedergewinnen und sind vermehrt als Generalunternehmer auftreten, so dass wir neben der Dienstleistung und Software auch die entsprechende Hardware mitliefern durften. Zum anderen haben wir gerade zum Jahresende gespürt, dass die Kunden ihre Investitionszurückhaltung für Hardwareprodukte langsam aufgeben. Die Kategorie Standardsoftware stieg deutlich um 83,74% auf 836 TEUR (VJ: 455 TEUR) und der Umsatz in der Kategorie Hardware stieg ebenfalls deutlich um 54,68% auf 1,54 Mio. Euro (VJ: 993 TEUR).

Der gesamte Standardsoftware- und Hardwaresegment liegt nun bei 16,47% (VJ: 11,27%).vom Umsatz.

Entwicklung nach Profitcentern

Bei der CABUS Business Solutions GmbH sind die drei oben genannten Segmente wiederum in fünf wesentliche Profitcenter Microsoft Dynamics NAV, Microsoft Dynamics AX, Infrastruktur, Service Management und Schulung eingeteilt.

Microsoft Dynamics NAV

Im Berichtsjahr konnten im Profitcenter Microsoft Dynamics NAV wieder eine Reihe von Neukunden akquiriert werden. Der Dienstleistungsumsatz stieg in diesem Profitcenter um 6,78% auf 4,34 Mio. Euro (VJ: 4,06 Mio. Euro). Zu diesem Anstieg haben die eigenen Dienstleister mit einem Anstieg um 7,22% auf 3,81 Mio. Euro (VJ: 3,56 Mio. Euro) am meisten beigetragen. Der Lizenzumsatz fiel allerdings um 4,64% auf 1,42 Mio. Euro (VJ: 1,48 Mio. Euro). Der leichte Rückgang im Lizenzgeschäft liegt daran, dass wir in diesem Profitcenter nicht ganz so viele Neukunden gewinnen konnten wie im Jahr zuvor. Nach wie vor konnten wir sehr erfolgreich unsere Branchenlösungen für Dienstleister, Verkehrsbetriebe, Groß- und Außenhandel, Schifffahrt, Opticsolution, Fotosolution, Retail und PPS platzieren. Das Profitcenter Microsoft Dynamics NAV war auch in diesem Jahr wieder eine wesentlich Säule unseres guten Jahresergebnisses.

Microsoft Dynamics AX

Microsoft Dynamics AX war, wie schon in 2005, im Berichtsjahr wieder ein voller Erfolg. Wir konnten dieses Profitcenter weiter ausbauen und neue Kunden akquirieren, was einen deutlichen Anstieg an Softwarelizenzen in dem Profitcenter nach sich zog. Der Dienstleistungsumsatz fiel zwar um 10,74% auf 1,80 Mio. Euro (VJ: 2,01 Mio. Euro), allerdings konnte der Dienstleistungsanteil mit eigenen Dienstleistern um 5,4% auf 1,72 Mio. Euro (VJ: 1,63 Mio. Euro) gesteigert werden, während der Dienstleistungsanteil mit externen Dienstleistern um 80,30% auf 74 TEUR (VJ: 379 TEUR) drastisch sank. Durch den Ausbau des Profitcenters mit neunen Mitabeitern konnten wir die Aufträge nun von eigenen Mitarbeitern abarbeiten lassen. Der Lizenzumsatz stieg wieder einmal deutlich um 87,19% auf 1,16 Mio. Euro (VJ: 622 TEUR). Der starke Anstieg an Software Lizenzen und der nun schon beachtliche Bestand an Lizenzen werden in den Folgejahren zu einem zusätzlichen Anstieg an Updatelizenzen führen. Damit trug das erfolgreiche Profitcenter Microsoft Dynamics AX deutlich zur Verbesserung des Gesamtergebnisses bei.

Infrastruktur

Das Profitcenter Infrastruktur, das bei uns die Teilbereiche Hardware, Systemsoftware, Standardsoftware, Archivierungssoftware, Sicherheit, Netzwerke und Datenbankserver umfasst, konnte im Berichtsjahr 2006 wieder erfolgreich Infrastrukturprojekte bei unseren Kunden platzieren. Es gelang uns wieder Kunden aus den beiden zuvor genannten Profitcenter davon zu überzeugen, uns als Generalunternehmer zu sehen und damit auch die Hardware bei uns zu bestellen. Dies war besonders gegen Ende des Berichtsjahres 2006 zu spüren, als die Investitionen unserer Kunden in diesem Profitcenter spürbar zunahmen. Im Dezember 2006 stieg der Umsatz in diesem Profitcenter um 292,36% auf 461 TEUR (VJ: 117 TEUR). Dies ist unter anderem auch ein Grund dafür, dass die Forderungen zum 31.12.2006 so deutlich über denen des Vorjahres lagen. Die Dienstleistungen mit eigenen Dienstleistern sanken um 3,82% auf 539 TEUR (VJ: 560 TEUR), ebenfalls sanken die Dienstleistungen der externen Dienstleistern um 56,07% auf 58 TEUR (VJ: 133 TEUR). Es ist bei diesen Zahlen zu berücksichtigen, dass in diesem Profitcenter das Personal seit Mitte 2005 beständig reduziert wurde. Die Erlöse aus Wartungsverträge sanken zwar überdurchschnittlich um 62,29% auf 102 TEUR (VJ: 271 TEUR), allerdings sind diese seit dem 01.07.2006 in das Profitcenter Service Management ausgegliedert worden. Deutlich zulegen konnten hingegen der Umsatz mit der Hardware und Software um 60,01% auf 2,20 Mio. Euro (VJ: 1,37 Mio. Euro). Insgesamt trug auch dieses Profitcenter zur Verbesserung unseres Gesamtergebnisses bei.

Service Management

Das Profitcenter Service Management konnte um 9,08% auf 2,03 Mio. Euro (VJ: 1,87 Mio. Euro) zulegen. Hierfür waren zwei Gründe ausschlaggebend. Zum einen wurden durch die Umgliederung der Wartungserlöse Infrastruktur seit dem 01.07.2006 die Wartungserlöse deutlich gesteigert und zum anderen waren die eigenen Dienstleister mit einer Steigerung der Dienstleitungen um 33,68% auf 380 TEUR (VJ: 284 TEUR) sehr erfolgreich, so dass auch dieses Profitcenter wieder erfolgreich zum Gesamtergebnis beigetragen hat.

Schulung

Im Profitcenter Schulung und Übergangsbetreuung waren auch in diesem Berichtsjahr nur drei Mitarbeiter beschäftigt. Der Umsatz stieg um 11,20% auf 440 TEUR (VJ: 395 TEUR). Die Steigerung bei den eigenen Dienstleistungen fiel mit 14,48% auf 436 (VJ: 381 TEUR) sehr deutlich aus. Dies war dem überdurchschnittlichen Arbeitseinsatz des ganzen Teams in diesem Profitcenter zu verdanken, die damit bei nahezu gleichen Kosten wie im Vorjahr, auch in diesem Jahr zu dem guten Gesamtergebnis ihren Beitrag leisteten.

Zum Vergleich stellen wir in der unten aufgeführten Grafik einmal die Umsatzentwicklung der Segmente in den Jahren 2000 - 2006 dar.

Entwicklung nach Niederlassungen

Hamburg

Der Umsatz in Hamburg stieg leicht um 0,64% auf 6,05 Mio. Euro (VJ: 6,00 Mio. Euro).

Bremen

Der Umsatz in Bremen konnte um 4,68% auf 1,70 Mio. Euro (VJ: 1,62 Mio. Euro) gesteigert werden.

Düsseldorf

In Düsseldorf konnten wir neben der Niederlassung in Berlin die zweitbeste Umsatzsteigerung mit 53,45% erzielen. Der Umsatz stieg dort von 2,10 Mio. Euro auf 3,23 Mio. Euro. Nach wie vor ist Düsseldorf eine Hochburg für das Profitcenter Microsoft Dynamics AX.

Lübeck

Der Umsatz in Lübeck fiel um 6,49% auf 2,53 Mio. Euro (VJ: 2,70 Mio. Euro). Der nochmalige Rückgang des Umsatzes in Lübeck liegt an der Verlagerung des Umsatzes aus dem Kerngeschäft im Profitcenter Infrastruktur und Microsoft Dynamics NAV hin zu den anderen Niederlassungen.

Berlin

Der Umsatz in Berlin konnte wieder deutlich um 84,41% von 481 TEUR auf 887 TEUR gesteigert werden.

Nürnberg

In Nürnberg, wo wir seit Anfang 2006 ein Vertriebsbüro unterhalten, konnten wir erstmalig einen Umsatz von 23 TEUR generieren.

Zum Vergleich stellen wir in der unten aufgeführten Grafik einmal die Umsatzentwicklung der Niederlassungen in den Jahren 2000 - 2006 dar.

Mitarbeiterentwicklung

Der durchschnittliche Pro-Kopf-Umsatz (ohne "Azubis") bei CABUS Business Solutions GmbH stieg von 148 TEUR im Jahr 2005 auf nun 165 TEUR. Während des Berichtszeitraumes waren bei CABUS durchschnittlich 100Mitarbeiter beschäftigt. Im Laufe des Jahres 2006 haben wir den Vertrieb um zwei Mitarbeiter sowie das Service Management um drei Mitarbeiter verstärkt. Außerdem haben wir drei weitere Auszubildende eingestellt und bilden nun insgesamt 17 "Azubis" aus. Alle anderen Abteilungen blieben Personell weitgehend unverändert. Wie schon im Jahr 2005 wurde mit den Mitarbeitern, die im Dienstleistungssegment beschäftigt waren, auf freiwilliger Basis ein Provisionsmodell fortgeführt, an dem fast alle Mitarbeiter teilnahmen. Dieses Provisionsmodell hätte zur Folge, dass bei Nichterreichen von Mindestumsätzen des einzelnen Mitarbeiters, dies zum Verlust von bis zu 10 % seines Festgehaltes geführt hätte. Dies ist auch im Berichtsjahr bei keinem Mitarbeiter zum Tragen gekommen. Die Provisionsregelung verursachte im Jahr 2006 einen Aufwand von 108 TEUR (VJ: 170 TEUR) im Personalbereich, und erzielte einen Mehrumsatz im Dienstleistungssegment mit eigenen Mitarbeitern von 437 TEUR (VJ: 900 TEUR). Wir konnten feststellen, dass im Berichtsjahr das Provisionsmodell für alle ein Erfolg war. Die gesamten Personalkosten sind um 5,16 % auf 6,11 Mio. Euro (VJ: 5,81 Mio. Euro) gestiegen. Der Zuwachs liegt im Wesentlichen an zwei Faktoren. Erstens am Anstieg der Gesamtprovisionen um 15,78% auf 565 TEUR (VJ: 488 TEUR). Zweitens am Anstieg der Gehälter um 5,55% auf 4,32 Mio. Euro (VJ: 4,09 Mio. Euro).

Mit der Realisierung von kundenspezifischen Projekten, sowohl mit themenals auch branchenspezifischen Schwerpunkt für die Entwicklung und Realisierung sind ca. 60,54% (VJ: 62,20%) der Mitarbeiter beschäftigt. Neben den 48 % der Dienstleister sind zusätzlich ca. 3 % (VJ: 3%) der Mitarbeiter im Umfeld Schulung und produktnahe Beratung tätig und im Service Management sind ca. 9% (VJ: 7%) der Mitarbeiter für unsere Kunden tätig. Etwa 16% (VJ: 15%) der Mitarbeiter sind zuständig für den Vertrieb. Die Verwaltung stellt ca. 8% (VJ: 9%) der Mitarbeiter. Darin enthalten sind die Geschäftsleitung, die zentralen Dienstleistungsbereiche wie Personal, Einkauf, Marketing, Controlling, und Finanzen. 16% (VJ: 14%) der Mitarbeiter sind Auszubildende, von denen in der Vergangenheit viele übernommen wurden.

Zum Vergleich stellen wir in der unten aufgeführten Grafik einmal die Mitarbeiter Entwicklung in den Jahren 2000 - 2006 dar.

Investitionen und Finanzierung

Die Investitionen beliefen sich im Jahr 2006 auf insgesamt 180 TEUR. Die Investitionen gehen in erster Linie auf Hardwareinvestitionen zurück, die im Berichtsjahr 154 TEUR betrugen, von denen TEUR 35 über eine Leasinggesellschaft finanziert sind. Ursächlich handelt es sich hierbei um die Erweiterung der Projektserver. Bei allen übrigen Investitionen handelt es sich um einzelne planmäßige Ersatz- und Erweiterungsinvestitionen in Sachanlagen und immateriellen Vermögensgegenständen. Den Investitionen standen im Geschäftsjahr 210 TEUR Abschreibungen gegenüber. Sie lagen damit um 3,60% höher als im Vorjahr (VJ: 190 TEUR). Die Anlagenabgänge waren im Berichtsjahr nur unwesentlich.

Die Investitionen führten insgesamt zu einem Zahlungsmittelabfluss in Höhe von 144 TEUR. Sie wurden durch die Inanspruchnahme der Kontokorrentlinie bedient. Ein Teil der Investitionen in Höhe von 35 TEUR wurden über eine Leasinggesellschaft abgewickelt.

Der Cash-Flow im Berichtsjahr 2006 fiel mit -526 TEUR (VJ: +118 TEUR) negativ aus. Dies entsprach einem Rückgang von 545%, welcher sich wie folgt zusammensetzt. Die Einnahmen lagen zwar mit 1,9 Mio. Euro über denen des Vorjahres, allerdings lagen die Ausgaben für Hardware und Software mit 2,04 Mio. Euro über denen des Vorjahres, was aus dem höheren Hardware- und Softwareumsätzen resultiert. Auch die Ausgaben für die Kosten und die sonstigen Auszahlungen lagen mit 203 TEUR bzw. 288 TEUR höher als bei denen des Vorjahres, was in der Summe dann einen Abgang von 630 TEUR zur Folge hatte. Die Kontokorrentlinien bei den Banken wurden im Berichtsjahr durchschnittlich zu 34,62% in Anspruch genommen.

Vermögens und Kapitalstruktur

Die liquiden Mittel sanken im Berichtsjahr um 90,82%. Die Ursache dafür waren schlechte Zahlungseingänge im November und Dezember 2006. Diese haben sich in den Januar 2007 verlagert. Dies war auch ein weiterer Grund für die sehr hohen Forderungen zum Jahresende 2006.

Das Umlaufvermögen verringerte sich gegenüber dem Vorjahr um 2,58%, wobei einer Abnahme des Kassen- und Bankbestand um TEUR 274 sowie der Forderungen gegenüber verbundene Unternehmen um TEUR 354 eine Erhöhung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um TEUR 497 gegenüber steht.

Korrespondierend zum Anstieg der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen ist der Anstieg bei den Verbindlichkeiten zu betrachten. Wie in jedem Jahr müssen wir die Microsoft Updatelizenzen vor Ablauf der Updatefrist bei Microsoft einkaufen. In der Vergangenheit wurde uns nur ein Quartal von Microsoft in Rechnung gestellt und für die restlichen 3 Quartale wurden Rückstellungen gebildet. Dies ist nun nicht mehr möglich und Microsoft stellt uns das ganze Jahr im Voraus in Rechnung. Daher der überproportionale Anstieg bei den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen um 69,20% gegenüber dem Vorjahr und die gleichzeitige Verringerung der Rückstellungen um 36,72%.

Aufgrund des Gewinnabführungsvertrages mit der CABUS Holding GmbH wird der Gewinn an die CABUS Holding GmbH komplett abgeführt. Das Stammkapital ist, wie im letzten Lagebericht erwähnt, von 370 TEUR auf nun 500 TEUR erhöht worden. Der abgeführte Gewinn des Berichtjahres der CABUS Business Solutions GmbH wird von der CABUS Holding GmbH dazu genutzt, die Darlehensverbindlichkeiten gegenüber der CABUS Business Solutions GmbH zurückzuführen. Aus diesem Grund wird die Liquidität in 2007 der CABUS Business Solutions GmbH damit nicht allzu sehr belastet.

Die Gewinnvorträge und Kapitalrücklagen betragen bei der CABUS Business Solutions GmbH wie im Vorjahr 698 TEUR. Das buchmäßige Eigenkapital beträgt nun 1,198 Mio. Euro (VJ: 1,068 Mio. Euro) und hat sich somit um 130 TEUR Kapitalerhöhung gegenüber dem Vorjahr erhöht. Insgesamt hat die CABUS Business Solutions GmbH damit eine Eigenkapitalquote von 23,30% (VJ: 19,97%) erreicht.

Risikobericht

Risikomanagementbericht

Die CABUS Business Solutions GmbH ist als Systemintegrator und Dienstleister einer Reihe von Risiken ausgesetzt, die untrennbar mit dem unternehmerischen Handeln verbunden sind.

Das Risikomanagementsystem ist integraler Bestandteil des Planungs-, Steuerungs- und Berichtserstattungsprozess. Die Abteilung Controlling und Rechnungswesen nimmt sämtliche Informations-, Steuerungs- und Kontrollaufgaben für die CABUS Business Solutions GmbH wahr.

Wichtiges Kontrollinstrument ist die monatliche Auswertung der über das Warenwirtschaftssystem und der Finanzbuchhaltung erstellten Deckungsbeiträge für die Kostenstellen, Proficenter und Projekte. Das Controlling stellt auf der Grundlage der Geschäftsdaten interne Berichte zusammen und informiert die Geschäftsleitung und die Abteilungsleiter frühzeitig und umfassend über mögliche Risiken im Geschäftsablauf. Außerdem ist ein Ressourceninformationssystem und ein Vertriebsinformationssystem installiert, das alle operativen Ressourcen und die Vertriebsmitarbeiter taggenau überwacht. Dieses System wird auch zum Ressourcen-, Projekt-, und Vertriebscontrolling benutzt.

Umfeld- und Branchenrisiken

Der IT-Markt ist sowohl im Handelswie auch Dienstleistungsbereich von starkem Wettbewerb geprägt. Wesentliche Verschlechterungen der konjunkturellen Rahmenbedingungen bewirken bei den Unternehmen eine zurückhaltende Investitionsbereitschaft.

Kundenabhängigkeit

Die CABUS Business Solutions GmbH verfügt aufgrund ihrer nunmehr 16-jährigen Tätigkeit im ERP Umfeld über eine sehr breite Kundenbasis und ist daher von keinem Einzelkunden in wesentlicher Art und Weise existenziell abhängig.

Lieferantenabhängigkeit

In dem Segment Infrastruktur bezieht die CABUS Business Solutions GmbH seine Produkte bei namhaften Distributoren der IT-Branche in Deutschland. Bei Ausfall eines Distributors ist CABUS Business Solutions GmbH kurzfristig in der Lage auf einen anderen Distributor auszuweichen. In diesem Segment ist CABUS Business Solutions GmbH wirtschaftlich und existenziell von keinem Lieferanten abhängig.

In den Profitcentern Microsoft Dynamics NAV und Microsoft Dynamics AX erfolgt der Lizenzeinkauf ausschließlich über Microsoft. Microsoft hat seinen MBS Partnern allerdings versichert, dass für die nächsten vier Jahre die beiden Produkte nicht über die Distribution und nicht direkt an die Kunden vertrieben werden sollen. Sollte Microsoft von dieser Aussage abrücken oder die Margen bei den Lizenzen sinken, käme es zu deutlichen Gewinneinbrüchen bei den Lizenzen. Dies könnte nur durch eine Erhöhung der Preise bei den Dienstleistungen rund um die Microsoftprodukte aufgefangen werden. Ebenfalls existiert die Aussage von Microsoft, die Produkte noch mindestens bis ins Jahr 2012 zu pflegen und weiter zu entwickeln. Ein Risiko besteht allerdings darin, dass sich Microsoft wieder von ihrer ERP Sparte trennt und wir es mit einem neuen Partner zu tun hätten. Für CABUS Business Solutions GmbH wäre es ein großer Aufwand alle Mitarbeiter auf ein anderes ERP Produkt umzuschulen. Aufgrund der Fachkompetenzen der Mitarbeiter wäre dies aber durchaus möglich.

Gewährleistungs- und Haftungsrisiken

CABUS Business Solutions GmbH übernimmt im Segment Infrastruktur eine branchenübliche vertragliche Gewährleistungsverpflichtung für gelieferte Systeme. In diesem Zusammenhang reicht CABUS Business Solutions GmbH die Herstellergarantien weiter. Daneben gilt die gesetzliche Gewährleistung. Das Risiko, von Kunden im Rahmen der Gewährleistung in Anspruch genommen zu werdenohne dabei auf den Hersteller zurückgreifen zu könnenist eher als gering einzuschätzen. Soweit CABUS Business Solutions GmbH eigene Dienstleistungen erbringt und dafür Gewährleistungsverpflichtungen trägt, sichert eine Haftpflichtversicherung CABUS Business Solutions GmbH in angemessenem Umfang ab.

IT-Risiken

Grundsätzliche informationstechnische Risiken ergeben sich sowohl aus dem Betrieb computergestützter Datenbanken wie auch dem Einsatz von Systemen für Warenwirtschaft, Controlling, Finanzplanung, Vertriebsinformationssystem und Kundenprojektdatenbanken. So könnte das Verfügbarkeitsrisiko entstehen, wenn die Funktionsfähigkeit von Systemen nicht mehr gegeben ist, die für einen reibungslosen Ablauf notwendig sind. Mögliche Ursachen könnten der Ausfall von Hardware, Bedienungsfehler oder Störungen bei Geräten der zur elektronischen Datenverarbeitung sein. Daneben sind Wahrscheinlichkeiten und Ausmaß von Schäden durch Viren und Hacker nicht abzuschätzen. Durch das Eindringen Unbefugter könnte zudem ein Vertraulichkeitsrisiko entstehen. Ein Integritätsrisiko, das sich generell durch falsche Verarbeitung, Datenverlust oder fehlerhafte Datenspeicherung ergeben könnte, besteht bei CABUS Business Solutions GmbH soweit weitestgehend nicht.

CABUS Business Solutions GmbH schützt die Systeme unter anderem durch Firewalls und Virenscanner und strengen Sicherheitsvorschriften bezogen auf den Zugriff von Außen und für die Verbindung ins Internet. Die Verfügbarkeit der wichtigsten Systeme werden von CABUS Business Solutions GmbH redundant vorgehalten. Die Datenleitungen zu den Niederlassungen sind ebenfalls redundant, wobei der Zugriff über ein Intranet der Deutschen Telekom AG erfolgt, auf das von außen nicht zugegriffen werden kann. Alle Kundenprojektserverdatenbanken sind ebenfalls gespiegelt vorhanden, so dass im Notfall binnen weniger Stunden auf das Backup zugegriffen werden kann. Selbstverständlich ist bei CABUS Business Solutions GmbH die tägliche Datensicherung aller Firmen- und Kundenprojektdaten. Eine Datensicherung wird täglich außer Haus aufbewahrt. Die wesentlichen Systeme sind zusätzlich durch unterbrechungsfreie Stromversorgung abgesichert.

Finanzwirtschaftliche Risiken

Liquiditätsrisiken

Um Zahlungsverpflichtungen zu erfüllen, muss jederzeit entsprechende Liquidität zur Verfügung stehen. Durch die zum 31.12.2006 bestehende Finanzlage der CABUS Business Solutions GmbH, trotz eines negativen Kontostandes in Höhe von 733 TEUR und einer freien Kreditlinie in Höhe von 1,44 Mio. Euro, ist der Eintritt eines Liquiditätsrisikos im Moment begrenzt.

Risiken aus Forderungsausfall

CABUS Business Solutions GmbH liefert an die Kunden alle Waren und Dienstleistungen auf Rechnung. Grundsätzlich kann es bei der Zahlungsunfähigkeit des Kunden zu Ausfällen kommen. Gegen Insolvenzen ist die CABUS Business Solutions GmbH durch eine Forderungsausfallversicherung zu 70 % bzw. 80 % geschützt. Ein strenges Forderungsmanagement sowie laufende Bonitätsprüfungen minimieren das Risiko bei CABUS Business Solutions GmbH.

Rechtliche Risiken

Die CABUS Business Solutions GmbH sichert sich ihre Verträge bei Bedarf durch Rechtsberater ab. CABUS Business Solutions GmbH ist in keine Rechtsstreitigkeiten verwickelt, aus denen ein wesentlicher negativer Effekt auf das Jahresergebnis zu erwarten ist.

Personalrisiken

Der wirtschaftliche Erfolg von CABUS Business Solutions GmbH ist im hohen Maß vom Engagement und Knowhow der Mitarbeiter abhängig. Ziel ist es daher, qualifizierte Fach- und Führungskräfte für das Unternehmen zu beschäftigen, sie erfolgreich zu integrieren und dauerhaft zu binden. Durch die gute Konjunktur und der Nachfrage nach gut ausgebildeten Vertriebsmitarbeitern und IT-Spezialisten herrscht wieder einmal Personalknappheit in unserer Branche. Es sind zur Zeit Headhunter unterwegs, die gute Mitarbeiter direkt ansprechen und abwerben. Wir steuern dem mit dem Ausbau der Personalabteilung, die sich um die Belange der Mitarbeiter kümmert, einem ausgeklügelten Provisionsmodel, einem Motivationsprogramm, sowie einer "Balance Scorecard", die im Moment eingeführt wird, entgegen.

Besondere Ereignisse nach Abschluss des Geschäftsjahres:

Nach Abschluss des Geschäftsjahres sind keine weiteren Ereignisse eingetreten, die einen signifikanten Einfluss auf die geplante Geschäftsentwicklung oder auf Risiken des Unternehmens haben könnten.

Ausblick

Das erste Quartal 2007 wurde erfolgreich abgeschlossen. Der Umsatz lag bei 3,395 Mio. Euro und war 19 TEUR (+0,56%) über den Erwartungen und 187 TEUR (+5,84%) über dem Vorjahr.

Der absolute Rohertrag beträgt 2,45 Mio. Euro und ist damit um 9 TEUR (-0,34%) schlechter als geplant. Im Vergleich zum Vorjahr stieg der Rohertrag um 169 TEUR (+7,43%).

Die CABUS Gruppe weist für das erste Quartal einen Gewinn vor Steuern von 122 TEUR aus. Dies sind 88 TEUR weniger als geplant und 4 TEUR mehr als im Vorjahr. Das Betriebsergebnis vor Zinsen und AFA ist mit 194 TEUR (IST) im Vergleich zu den geplanten 275 TEUR allerdings 26,49% schlechter und konnte gegenüber dem Vorjahr um 32 TEUR (+6,5%) verbessert werden.

Der Auftragseingang per 31.03.2007 betrug 3,42 Mio. Euro (VJ: 3,33 Mio. Euro). Darin enthalten ist ein Dienstleistungsauftragsbestand von 2,09 Mio. Euro (VJ: 2,10 Mio. Euro). Dies bedeutet, dass wir mit dem augenblicklichen Auftragsbestand eine Reichweite von ca. drei Monaten haben.

Um den hohen Auftragsbestand in der Microsoft Dynamics AX Abteilung abzubauen, wurde im Februar 2007 von der CABUS Holding GmbH die MTS Software GmbH in Braunschweig zu 75 % gekauft. Die MTS Software GmbH wird umfirmiert in CABUS Business Solutions Braunschweig GmbH. Bei dem zuvor genannten Unternehmen handelt es sich um ein kleines Systemhaus mit 13 Mitarbeitern, das ausschließlich Microsoft Dynamics AX Experten beschäftigt. Der Umsatz lag im Geschäftsjahr 2005/2006 bei 719 TEUR und wird im Geschäftsjahr 2006/2007 bei ca. 800 TEUR liegen. CABUS Business Solutions GmbH in Hamburg wird dieses Unternehmen dazu nutzen, den eigenen hohen Dienstleistungsauftragsbestand in der Microsoft Dynamics AX Abteilung abzubauen und kann im Gegenzug auf die Updatelizenzumsätze der CABUS Business Solutions Braunschweig GmbH zugreifen, die nun über die CABUS Business Solutions GmbH in Hamburg abgerechnet werden.

In Anbetracht des relativ hohen Auftragsbestandes und aufgrund des im Moment guten konjunkturellen Umfeldes geht CABUS Business Solutions GmbH davon aus, dass sich in den kommenden Monaten die Umsätze wie geplant entwickeln. Allerdings werden die Personalkosten geringfügig höher ausfallen. Insgesamt gehen wir davon aus, dass die Planergebnisse erreicht werden können.

Insgesamt gehen wir davon aus, dass sich die positive Entwicklung des Unternehmens auch in den Geschäftsjahren 2007 und 2008 fortsetzen wird.

 

Hamburg den 10. Mai 2007

Kay Peer Laukat

Christian Schneider

Lothar Köhn

Holger Leu

BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2006

AKTIVA

31.12.2006 31.12.2005
EUR EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
EDV-Software und Softwarelizenzen 76.630,49 112.953,41
II. SACHANLAGEN
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 208.988,51 238.694,53
III. FINANZANLAGEN
Beteiligungen 511,29 511,29
286.130,29
B. UMLAUFVERMÖGEN
I. VORRÄTE
Waren 24.109,05 53.729,13
II. FORDERUNGEN UND SONSTIGE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 4.652.535,42 4.114.120,12
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 59.645,42 437.887,46
3. Sonstige Vermögensgegenstände 27.389,06 11.038,81
4.739.569,90
III. KASSENBESTAND UND GUTHABEN BEI KREDITINSTITUTEN 27.403,50 300.986,12
4.791.082,45
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 66.624,96 77.449,71
5.143.837,70 5.347.370,58

PASSIVA

31.12.2006 31.12.2005
EUR EUR
A. EIGENKAPITAL
I. GEZEICHNETES KAPITAL 370.000,00 370.000,00
II. ZUR DURCHFÜHRUNG DER BESCHLOSSENEN KAPITALERHÖHUNG GELEISTETE EINLAGEN 130.000,00 0,00
III. KAPITALRÜCKLAGE 126.399,52 126.399,52
IV. GEWINNVORTRAG 571.592,20 571.592,20
V. JAHRESÜBERSCHUSS 0,00 0,00
1.197.991,72
B. RÜCKSTELLUNGEN
1. Steuerrückstellungen 169,57 16.573,04
2. Sonstige Rückstellungen 458.474,00 714.815,00
458.643,57
C. VERBINDLICHKEITEN
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 760.455,73 527.383,43
2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 9.306,79 2.064,00
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.736.220,48 1.026.448,90
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 841.385,52 637.260,97
5. Sonstige Verbindlichkeiten 139.833,89 1.354.833,52
- davon aus Steuern: EUR 104.424,43 (31.12.2005: EUR 77.609,18)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: EUR 900,00 (31.12.2005: EUR 116.641,71)
3.487.202,41
5.143.837,70 5.347.370,58

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DIE ZEIT VOM 01. JANUAR BIS ZUM 31.DEZEMBER 2006

2006 2005
EUR EUR
1. Umsatzerlöse 14.362.840,58 12.856.136,75
2. Sonstige betriebliche Erträge 300.105,14 302.426,73
3. Materialaufwand
a) Aufwendungen für bezogene Waren - 3.939.776,14 - 3.028.198,22
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen - 963.113,52 - 1.084.508,95
- 4.902.889,66
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter - 5.232.644,72 - 4.919.223,25
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung - 873.387,62 - 889.599,88
- davon für Altersversorgung: EUR 105.985,82 (Vj.: EUR 136.799,87)
- 6.106.032,34
5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen - 210.269,36 - 190.200,55
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen - 2.656.884,18 - 2.673.409,79
7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 30.622,19 14.384,53
- davon aus verbundenen Unternehmen: EUR 28.251,30 (Vj.: EUR 13.987,69)
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen - 65.429,25 - 50.766,79
9. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 752.063,12 337.040,58
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 4.559,56 0,00
11. Sonstige Steuern - 14.099,24 - 14.721,31
12. Aufgrund von Gewinnabführungsverträgen abgeführte Gewinne - 742.523,44 - 322.319,27
13. Jahresüberschuss 0,00 0,00

ANHANG ZUM 31. DEZEMBER 2006

I. ALLGEMEINE ANGABEN ZUM JAHRESABSCHLUSS

Der Anhang zum 31. Dezember 2006 wurde unter Beachtung der gesetzlichen Vorschriften gemäß § 264 ff., 284 ff. HGB aufgestellt. Von den Erleichterungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften gemäß § 288 i.V.m. § 267 Abs. 2 HGB und § 286 HGB wurde teilweise Gebrauch gemacht.

Aus Gründen der Klarheit wird der Posten "Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten" als "EDV-Software und Softwarelizenzen" ausgewiesen.

Die im Vorjahr unter den sonstigen Rückstellungen ausgewiesene Schwerbehindertenabgabe in Höhe von EUR 10.400,00 (Vj. EUR 9.880,00) wird im Berichtsjahr in den sonstigen Verbindlichkeiten ausgewiesen. Der Vorjahreswert wurde entsprechend umgegliedert.

Die im Vorjahr unter den sonstigen Verbindlichkeiten ausgewiesenen Anzahlungen in Höhe von EUR 9.306,79 (Vj. EUR 2.064,00) werden im Berichtsjahr in der Position "Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen" ausgewiesen. Der Vorjahreswert wurde entsprechend umgegliedert.

II. BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN

1. Bilanzierungsmethoden

Für die Darstellung der Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

2. Angewandte Bewertungsmethoden

Die Bewertung erfolgte unter dem Aspekt der Fortführung der Unternehmenstätigkeit (Going-Concern-Prinzip).

Die Wirtschaftsgüter des Sacha nlagevermögens und die immateriellen Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen bilanziert.

Das Finanzanlagevermögen wurde zu fortgeführten Anschaffungskosten bilanziert.

Die Abschreibungen wurden unter Berücksichtigung der jeweiligen Nutzungsdauern unter Verwendung der steuerlichen Abschreibungstabellen linear vorgenommen. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffung in 2006 wurden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben. In Vorjahren angeschaffte Geringwertige Wirtschaftsgüter werden linear entsprechend ihrer betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer abgeschrieben.

Das Vorratsvermögen wurde zu Anschaffungskosten bewertet. Soweit der beizulegende Wert am Bilanzstichtag niedriger war, wurde dieser angesetzt.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sowie Kassenbestand und Bankguthaben wurden zu Nominalwerten angesetzt

Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen wurden unter Berücksichtigung der voraussichtlichen Inanspruchnahme gebildet.

Die Verbindlichkeiten wurden mit den Rückzahlungsbeträgen angesetzt.

III. ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ

1. Anlagevermögen

Der Anlagenspiegel ist nachfolgend beigefügt. Die erforderlichen Aufstellungen zur Entwicklung der Anschaffungskosten und der Abschreibungen sind dort zu entnehmen.

ANLAGENSPIEGEL ZUM 31. DEZEMBER 2006

Anschaffungskosten
Stand am Zugänge Abgänge Stand am
01.01.2006 31.12.2006
EUR EUR EUR EUR
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
EDV-Software und Softwarelizenzen 301.600,07 25.539,49 0,00 327.139,56
II. SACHANLAGEN
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.960.961,09 118.700,93 2.844,90 2.076.817,12
III. FINANZANLAGEN
Beteiligungen 511,29 0,00 0,00 511,29
2.263.072,45 144.240,42 2.844,90 2.404.467,97
Abschreibungen
Stand am Zugänge Abgänge Stand am
01.01.2006 31.12.2006
EUR EUR EUR EUR
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
EDV-Software und Softwarelizenzen 188.646,66 61.862,41 0,00 250.509,07
II. SACHANLAGEN
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.722.266,56 148.406,95 2.844,90 1.867.828,61
III. FINANZANLAGEN
Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00
1.910.913,22 210.269,36 2.844,90 2.118.337,68
Buchwert
Stand am Stand am
31.12.2006 31.12.2005
EUR EUR
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
EDV-Software und Softwarelizenzen 76.630,49 112.953,41
II. SACHANLAGEN
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 208.988,51 238.694,53
III. FINANZANLAGEN
Beteiligungen 511,29 511,29
286.130,29 352.159,23

2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben sämtlich eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind in Höhe von EUR 37.831,79 gleichzeitig Forderungen gegen Gesellschafter.

3. Eigenkapital

Mit Datum vom 23. November 2006 hat die Gesellschafterversammlung eine Erhöhung des Stammkapitals von EUR 370.000,00 um EUR 130.000,00 auf EUR 500.000,00 beschlossen. Der Betrag wurde in 2006 vollständig eingezahlt. Die Eintragung der Kapitalerhöhung im Handelsregister erfolgte am 07. März 2007. Der Ausweis erfolgt unter der Position "Zur Durchführung der beschlossenen Kapitalerhöhung geleistete Einlagen".

4. Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen beinhalten:

EUR
Provisionen 162.031,00
Ausstehende Rechnungen 120.035,00
Urlaub 109.483,00
Berufsgenossenschaft 30.000,00
Jahresabschluss 24.000,00
Sonstige 12.925,00
458.474,00

5. Verbindlichkeiten

Die Laufzeiten der zum Abschlusstag bestehenden Verbindlichkeiten stellen sich wie folgt dar:

davon mit einer Restlaufzeit von
Art der Verbindlichkeit Gesamt bis zu 1 Jahr 1 bis 5Jahren mehr als 5 Jahren
EUR EUR EUR EUR
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 760.455,73 737.327,54 23.128,19 0,00
31.12.2005 527.383,43 482.840,25 44.543,18 0,00
Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 9.306,79 9.306,79 0,00 0,00
31.12.2005 2.064,00 2.064,00 0,00 0,00
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.736.220,48 1.736.220,48 0,00 0,00
31.12.2005 1.026.448,90 1.026.448,90 0,00 0,00
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 841.385,52 841.385,52 0,00 0,00
31.12.2005 637.260,97 637.260,97 0,00 0,00
Sonstige Verbindlichkeiten 139.833,89 139.833,89 0,00 0,00
31.12.2005 1.354.833,52 1.354.833,52 0,00 0,00
Gesamt 3.487.202,41 3.464.074,22 23.128,19 0,00
31.12.2005 3.547.990,82 3.503.447,64 44.543,18 0,00

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind in Höhe von EUR 788.098,68 gleichzeitig Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind in Höhe von EUR 52.158,76 zugleich Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen.

6. Haftungsverhältnisse

Es bestehen Haftungsverhältnisse aufgrund gegebener Bürgschaften in Höhe von TEUR 62,5. Diese betreffen ausschließlich verbundene Unternehmen.

7. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es bestehen folgende sonstige finanzielle Verpflichtungen:

bis 1 Jahr 1 - 5 Jahre über 5 Jahre Gesamt
TEUR TEUR TEUR TEUR
Leasingverträge 341 311 0 652
Mietverträge 581 1.027 0 1.608
922 1.338 0 2.260

IV. SONSTIGE ANGABEN

1 . Anzahl der Arbeitnehmer

Im Geschäftsjahr waren durchschnittlich 87 Arbeitnehmer beschäftigt, davon 4 Geschäftsführer und 83 Angestellte.

2 . Gesellschaftsorgane

Mitglieder der Geschäftsführung waren und sind derzeit:

- Herr Dipl.-Betriebswirt Kay Peer Laukat, Henstedt-Ulzburg, Kaufmann,

- Herr Dipl.-Betriebswirt Christian Schneider, Hamburg, Kaufmann,

- Herr Holger Leu, Lübeck, Kaufmann,

- Herr Lothar Köhn, Pötenitz, Kaufmann.

Die Angaben gem. § 285 Nr. 9 a und b HGB werden gem. § 286 Abs. 4 HGB unterlassen.

 

Hamburg, den 10. Mai 2007

Kay Peer Laukat, Geschäftsführer

Christian Schneider, Geschäftsführer

Holger Leu, Geschäftsführer

Lothar Köhn, Geschäftsführer

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES ABSCHLUSSPRÜFERS

Wir haben den Jahresabschlussbestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhangunter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der CABUS
Business Solutions GmbH, Hamburg, für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis 31. Dezember 2006 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom
Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführung sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht im Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Hamburg, den 16. Mai 2007

HANSETREUHAND GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft

Torsten Püst, Wirtschaftsprüfer

Michael Esser, Wirtschaftsprüfer

Bei Veröffentlichung oder Weitergabe des Jahresabschlusses und/oder des Lageberichts in einer von der bestätigten Fassung abweichenden Form (einschließlich der Übersetzung in andere Sprachen) bedarf es zuvor unserer erneuten Stellungnahme, sofern hierbei
unser Bestätigungsvermerk zitiert oder auf unsere Prüfung hingewiesen wird; wir weisen insbesondere auf § 328 HGB hin.

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