Stammdaten

Register
Amtsgericht Bremen HRB 36151 HB
Eingetragen
8.8.2019
Branche
Herstellung von Verpackungsmitteln aus KunststoffenHerstellung von PrüfmaschinenHerstellung von Werkzeugmaschinen für die Metallbearbeitung
Gegenstand
Die Entwicklung, Herstellung und der Vertrieb von Verpackungsmaschinen sowie die Durchführung aller dazugehörigen Dienstleistungen.

Finanzübersicht

Historie

Keine Bekanntmachungen für diesen Filter verfügbar

Management

NameRolle
Oliver Rebstock
seit 23.10.2020
Geschäftsführer
Hans Bühler
seit 23.10.2020
Geschäftsführer
Annette Bengs
seit 23.10.2020
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

Gesellschafter
Beta

Name
Ort
Anteil
OPTIMA packaging group GmbH
Germany
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

OPTIMA-Maschinenfabrik Dr. Bühler GmbH & Co. KG

Schwäbisch Hall

Konzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022

Konzernlagebericht für 2022

Darstellung des Geschäftsverlaufs

Geschäftstätigkeit und Umfeld

Der OPTIMA-Konzern ist im Sondermaschinenbau tätig und stellt innovative Abfüll- und Verpackungsmaschinen schwerpunktmäßig für die Branchen Nonwovens (Papierhygiene), Pharma und Consumer (Lebensmittel, Chemie und Kosmetik) her. Der Life Science Bereich ergänzt das Angebot mit kombinierten Herstell- und Verpackungsanlagen für Wund- und Diagnostik-Produkte sowie für die Bahnverarbeitung der Membran-Elektroden-Anordnung (MEA).

Die Fortsetzung der weltwirtschaftlichen Erholung nach der Corona-Pandemie geriet bereits zu Jahresbeginn 2022 ins Stocken. Der Ukraine-Krieg verstärkte die vorhandenen Preissteigerungstendenzen bei Rohstoffen und führte zu einer enormen Verteuerung fossiler Brennstoffe sowie zu Unsicherheiten bezüglich der Energieversorgung. Weitere Lockdowns in China aufgrund der dortigen Null-COVID-Politik wirkten sich negativ und ebenfalls preistreibend auf die internationalen Lieferketten aus. Die strengere Geldpolitik der Notenbanken führte bislang nur zu einem geringen Rückgang der Inflation, bremste aber Investitions- und Konsumverhalten. Die globale Inflationsrate lag lt. Schätzungen des Internationalen Währungsfonds (IWF) im Jahr 2022 bei 8,8 %. Trotz massivem Gegenwind zeigte sich die Konjunktur letztlich robuster als allgemein erwartet. In seiner Hochrechnung vom Januar 2023 schätzte der IWF, dass sich das globale Bruttoinlandsprodukt (BIP) 2022 preisbereinigt um 3,4 % erhöht hat - nach einem Zuwachs von 6,2 % im Vorjahr. In den Industrienationen nahm die Wirtschaftsleistung lt. IWF um 2,7 % zu. In China war die wirtschaftliche Entwicklung mit einem BIP-Zuwachs von 3,0 % ausgesprochen schwach. In den USA wuchs das BIP mit 2,0 % ebenfalls nur unterdurchschnittlich. In der Euro-Zone kam es dagegen aufgrund von Basis- und Nachholeffekten sowie konjunkturstützenden Maßnahmen zu einem überdurchschnittlichen BIP-Wachstum von 3,5 %.

In Deutschland erhöhte sich das BIP nach vorläufigen Berechnungen des Statistischen Bundesamtes um preisbereinigt 1,8 %. Dämpfend wirkten sich insbesondere die hohen Energiepreise, die immer noch eingeschränkte Verfügbarkeit von Vorprodukten sowie der Rückgang der Bauinvestitionen aus.

Für den deutschen Maschinen- und Anlagenbau verlief das vergangene Jahr aufgrund der schwierigen wirtschaftlichen Gesamtlage durchwachsen. Starke Produktionsbehinderungen durch Mangel an Fachkräften und Vorprodukten führten zu Rekordauftragsbeständen. Im Maschinenbaudurchschnitt lag die Auftragsreichweite zeitweise über einem Jahr - ein Rekordwert. In Folge der deutlich anziehenden Preise für Maschinenbauprodukte nahm der Branchenumsatz nach Angaben des Verbands Deutscher Maschinen- und Anlagenbaus (VDMA) um nominal 10,1 % zu, real verblieb ein Plus von 1,6 %. Produktion und Umsatz erreichten nominal ein Niveau von 238 bzw. 244 Mrd. € (Vj. 216 bzw. 221 Mrd. €). In dem für den OPTIMA-Konzern besonders relevanten Bereich der Verpackungsmaschinen legte die Produktion nach Angaben des VDMA um 4 % auf 7,3 Mrd. € zu. Die Exporte sanken um 5 % unter das Vorjahresniveau. Ursachen dieses Rückgangs waren vor allem Verunsicherungen im Investitionsverhalten sowie anhaltende Lieferkettenstörungen und damit einhergehende Auftragsverschiebungen.

Die Entwicklung des OPTIMA-Umsatzes verlief im Geschäftsjahr 2022 in etwa auf dem Niveau des gesamtdeutschen Verpackungsmaschinenbaus. Der Konzernumsatz stieg um 4,9 % und entsprach damit unserer Vorjahresprognose. Beim Konzernjahresüberschuss, der im Vorjahr zum Teil durch Sondereffekte geprägt war, ist im Rahmen unserer Erwartungen ein erheblicher Rückgang eingetreten.

Die Auslastungen in unseren umsatzstärksten Sparten Papierhygiene, Pharma und Consumer bewegten sich wie in den Vorjahren auf hohem Niveau. Der Exportanteil unserer Umsätze erhöhte sich leicht von 85 % auf 90 %, wobei Großprojekte einen erheblichen Einfluss auf die länderspezifische Umsatzverteilung haben. Zulegen konnten insbesondere die Umsätze mit Asien und Afrika, während im Inland eine entgegengesetzte Umsatzentwicklung zu verzeichnen war. Unsere Hauptabsatzmärkte bleiben aber weiterhin Europa und Nordamerika

Der internationale Pharma-Markt ist in ständiger Bewegung. Häufig versuchen Konzerne durch Fusionen und Übernahmen Größenvorteile zu erzielen oder ihre Produkt-Pipelines zu ergänzen. Die Einkaufsmacht der Kunden nimmt dadurch zu; der Wettbewerb um neue Aufträge wird anspruchsvoller. In der Papierhygiene operieren wir in einer Nische. Hohe Umsatz- und Ertragsschwankungen ergeben sich durch schwer planbare größere Aufträge. Im Consumer-Bereich haben wir bei Verpackungs- und Abfüllmaschinen für Kaffeepots und -pads nach wie vor eine gute Wettbewerbsposition. Auch in diesem Bereich werden immer häufiger große Linien bestellt, so dass die Umsätze stark schwanken und sich dadurch Auswirkungen auf die Ertragslage ergeben können.

Umsatz- und Geschäftsentwicklung sowie Auftragslage

Der konsolidierte Umsatz unserer Unternehmensgruppe betrug im abgelaufenen Geschäftsjahr 604 Mio. € (Vj. 576 Mio. €) und lag damit um 4,9 % über dem Niveau des Vorjahres. Die Gesamtleistung, definiert als Saldo von Umsatzerlösen, Bestandsveränderung und anderen aktivierten Eigenleistungen, erhöhte sich auf 659 Mio. € (Vj. 646 Mio. €). Dies entspricht einem Zuwachs von 2,0 %.

Der zum Geschäftsjahresende leicht über dem Vorjahreswert liegende Auftragsbestand für das Folgejahr in Höhe von rund 517 Mio. € verspricht, dass sich der Umsatz des Geschäftsjahres 2023 weiterhin auf hohem Niveau bewegen wird und den Umsatz des zurückliegenden Geschäftsjahres übertreffen kann. Insgesamt sind wir mit dem Geschäftsverlauf im Jahr 2022 zufrieden.

Ertragslage

Der Materialaufwand stieg um 2,7 % oder 7,5 Mio. € auf 282,1 Mio. €. Die Materialaufwandsquote bezogen auf die Gesamtleistung blieb mit 42,8 % im Wesentlichen unverändert. Der Personalaufwand nahm dagegen mit einem Anstieg von 6,8 % oder 15,6 Mio. € überproportional zu. Die Personalaufwandsquote bezogen auf die Gesamtleistung erhöhte sich von 35,4 % im Vorjahr auf 37,1 % im abgelaufenen Geschäftsjahr. Die Zunahme des Personalaufwands ist zum einen auf die im Jahresdurchschnitt um 153 Mitarbeiter (ohne Auszubildende) gewachsene Belegschaft (+5,9 %) und zum anderen auf ein gestiegenes Gehaltsniveau zurückzuführen. Unter Berücksichtigung der deutlich angestiegenen sonstigen betrieblichen Aufwendungen (+20,7 Mio. € bzw. +32,8 %) hat sich das EBIT (56,7 Mio. €) gegenüber dem Vorjahr (103,8 Mio. €) fast halbiert. Als Ursache für Zunahme der sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind vor allem die nach dem Wegfall der Corona-Schutzmaßnahmen gestiegenen Aufwendungen für Messe-, Vertriebs- und Reisetätigkeiten zu nennen, sowie ferner ein Anstieg der Aufwendungen aus der Währungsumrechnung und höhere Leasingaufwendungen im Zusammenhang mit der Umsetzung eines Sale-and-lease-back-Models. Eine wesentliche Ursache des EBIT-Rückgangs war außerdem die Verringerung der sonstigen betrieblichen Erträge um 16,2 Mio. € bzw. 45,8 % gegenüber dem durch Sondereffekte geprägten Vorjahr. Nach Einbeziehung eines leicht positiven Beteiligungs- und Finanzergebnisses von 1,1 Mio. € (Vj. 1,5 Mio. €) sowie des Steueraufwands in Höhe von 17,0 Mio. € (Vj. 12,6 Mio. €) betrug der Konzernjahresüberschuss mit 37,9 Mio. € weniger als die Hälfte des Vorjahres (90,0 Mio. €).

Die Steueraufwandsquote liegt mit 30,9 % (Vj. 12,3 %) erheblich oberhalb des Durchschnitts der vergangenen Jahre. Verantwortlich hierfür ist die Beendigung des Organschaftsverhältnisses zwischen der OPTIMA-Maschinenfabrik Dr. Bühler GmbH & Co. KG, Schwäbisch-Hall, - einer Personengesellschaft - und der OPTIMA packaging group GmbH, Schwäbisch-Hall, zum Ende des Vorjahres. Hierdurch erfolgt ab dem Jahr 2022 nicht nur eine Belastung der deutschen Konzerngesellschaften mit Gewerbesteuer, sondern auch mit Körperschaftsteuer.

Vermögens- und Finanzlage

Das im Konzern gebundene Vermögen betrug zum Geschäftsjahresende 507,4 Mio. € und erhöhte sich mit einem Zuwachs von 53,2 Mio. € bzw. 11,7 % spürbar. Leichte Zuwächse ergaben sich per Saldo im Anlagevermögen (+9,2 Mio. € bzw. +5,3 %). Hier stehen sich Rückgänge im Sachanlagevermögen von 12,8 Mio. € und Zuwächse im Finanzanlagevermögen von 22,8 Mio. € gegenüber. Die Rückgänge im Sachanlagevermögen gehen auf den im Berichtsjahr abgeschlossenen Neubau für den Pharma-Bereich zurück, welcher im Rahmen einer Sale-and-lease-back-Transaktion an eine Leasingobjektgesellschaft veräußert wurde. Die Zunahme des Finanzanlagevermögens ergibt sich im Wesentlichen aus dem Erwerb einer Beteiligung an einem US-Dienstleister für biopharmazeutische Unternehmen. Der Hauptteil des Vermögenszuwachses geht auf Veränderungen im Umlaufvermögen (+42,6 Mio. € bzw. +15,9 %) zurück. Die Bestände an Fertigen und Unfertigen Aufträgen sowie Handelswaren nahmen weiter zu und betragen zum Bilanzstichtag 386,3 Mio. € (Vj. 327,7 Mio. €). Auf die Vermögensänderung bleibt dies ohne Auswirkungen, da sich der Bilanzansatz des Vorratsvermögens aufgrund der Saldierung mit den erhaltenen Anzahlungen wie im Vorjahr auf 0 Mio. € beläuft. Der Vermögenszuwachs ergibt sich vielmehr aus dem Anstieg der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände (+22,1 Mio. €) sowie aus der Zunahme der verfügbaren liquiden Mittel (+20,5 Mio. €). Letztere belaufen sich zum Bilanzstichtag auf 187,4 Mio. € und sind auf das gute Konzernergebnis und den damit einhergehenden starken Cashflow zurückzuführen.

Auf der Passivseite hat sich das Konzerneigenkapital unter Berücksichtigung des Konzernergebnisses sowie positiver Fremdwährungseffekte um 3,9 Mio. € vermindert. Ursache ist die Gutschrift eines Teils des Vorjahresgewinns (44,2 Mio. €) auf die Verbindlichkeitenkonten der Gesellschafter. Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern erhöhten sich hierdurch auf 52,1 Mio. € (Vj. 13,0 Mio. €). Damit verbunden ist ein Rückgang der Eigenkapitalquote um 6,3 Prozentpunkte auf 46,6 %. Die in den Vorjahren zur Finanzierung von Investitionsaktivitäten aufgenommenen Darlehen wurden weiter planmäßig zurückgeführt. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten reduzierten sich um 17,3 % und betragen zum Bilanzstichtag 15,8 Mio. € (Vj. 19,1 Mio. €).

Die Finanzierung der laufenden Aufträge erfolgt zu einem großen Teil über erhaltene Kundenanzahlungen. Im Vergleich zum Bestandsaufbau der unfertigen bzw. fertigen Erzeugnisse (+98,8 Mio. €) nahmen die Kundenanzahlungen leicht überproportional zu (+123,8 Mio. €) und belaufen sich zum Bilanzstichtag auf 573,9 Mio. €.

Durch ein zentrales Cash-Pooling über die OPTIMA packaging group GmbH wird eine Inanspruchnahme von Kontokorrentkrediten unserer Tochtergesellschaften bei Banken vermieden und Finanzmittel werden gegenseitig ausgeliehen bzw. für Investitionen der gesamten Unternehmensgruppe verwendet. Somit ist die Zahlungsfähigkeit im Konzern jederzeit sichergestellt.

Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit in Höhe von 33,1 Mio. € (Vj. 134,3 Mio. €) stellt in Verbindung mit dem hohen Bestand an liquiden Mitteln die Finanzierung der laufenden und geplanten Investitionen sicher.

Produktion und Beschaffung

Aufgrund der guten Auftragslage waren die Kapazitäten in der Produktion und Konstruktion in allen Bereichen gut ausgelastet. Der Wertschöpfungsprozess wird unterjährig durch Personalüberlassung und -austausch innerhalb der OPTIMA-Unternehmensgruppe verbessert. Indem freie Mitarbeiterkapazitäten zur Verfügung gestellt werden, unterstützen schwächer ausgelastete Bereiche der Unternehmensgruppe Bereiche mit guter Beschäftigungslage.

Um Lieferkettenproblemen entgegenzuwirken, haben wir uns bereits 2021 von einer Just-in-Time-Beschaffung abgewandt. Eine deutlich erhöhte Lagerhaltung gewährleistet die dauerhafte Materialverfügbarkeit. Zur Verbesserung der Liefersicherheit wurde der Lieferantenkreis erweitert.

Mehrere Firmen der OPTIMA-Gruppe sind Mitglied der Einkaufsgemeinschaft QESAR, der zahlreiche Firmen aus dem Sondermaschinen- und Anlagebau angehören. Durch das Pooling der Einkaufsbestellungen von Kaufteilen und Dienstleistungen können für alle Unternehmen Preisreduzierungen erzielt werden.

Forschung und Entwicklung

Die vier Unternehmensbereiche Pharma, Consumer, Nonwovens und Life Science entwickeln und realisieren branchenspezifische Verpackungsanlagen und Prozesstechnik. Auf diesen werden Lebensmittel, Kosmetika, pharmazeutische Fertigspritzen, Wundauflagen, Papierhygieneprodukte und viele weitere Produkte verarbeitet. Dabei geht der Trend weiterhin in Richtung Automatisierung. Die "klassischen" Verpackungsfunktionen Füllen und Verschließen werden dabei kombiniert mit Robotik, Montage-, Hygiene- und Steriltechnologien, Gefriertrocknung, Converting und zahlreichen weiteren Prozessen.

Eine innovative Lösung, an der im Jahr 2022 weiter geforscht wurde, besteht in einem neuen Verfahren für die automatisierte Produktion von Brennstoffzellen. Die in der Produktion notwendigen Prozessschritte - Beschichten, Schneiden, Zusammenfügen der einzelnen Lagen und Stapeln - werden mit den Produktionsanlagen von OPTIMA automatisiert. Damit ist OPTIMA auch Anbieter von Komplettlösungen für die Brennstoffzellen-Fertigung.

Im zurückliegenden Geschäftsjahr hat OPTIMA die Nachhaltigkeitsstrategie "We care for tomorrow" eingeführt, die wir mit Nachdruck umsetzen. Sie basiert auf drei Säulen: ehrliche Verpackungen für eine funktionierende Kreislaufwirtschaft gemeinsam mit den Kunden entwickeln, durch nachhaltige Maschinen und Anlagen ressourcenschonend und effizient produzieren sowie ganzheitlich exzellent in den Bereichen Umwelt, Soziales und Unternehmensführung werden. In diesem Zusammenhang hat sich OPTIMA im Juni 2022 an der Weyhmüller Verpackungstechnik GmbH, Neu-Ulm, beteiligt. Das Maschinenbauunternehmen fertigt Spezialmaschinen für die Herstellung von Bechern und Dosen aus Papier. Durch die Kooperation mit Weyhmüller kann Optima seinen Kunden ganzheitliche Komplettlösungen für eine nachhaltigere Produktion anbieten - von der Verpackungsentwicklung, über die Inline-Herstellung von nachhaltigen Papierverpackungen, das Verpacken und Verschließen bis hin zum ressourcenschonenden Betrieb der Anlagen.

Investitionen

Die Investitionen betrafen im Geschäftsjahr 2022 vor allem Ersatz- und Erweiterungsinvestitionen im Bereich der Betriebs- und Geschäftsausstattung. Ein besonderer Meilenstein war zudem die im Frühjahr 2022 erfolgte Einweihung einer mit modernster Technik ausgestatteten Produktionshalle am Standort Schwäbisch Hall. Diese bietet beste Bedingungen für die Montage, Inbetriebnahme, Qualifizierung und Abnahme von pharmazeutischen Abfülllinien. Das neue Gebäude wird im Rahmen einer Leasingstruktur genutzt. Hervorzuheben ist ferner die im Jahr 2022 eingegangene Beteiligung an der im US-Bundesstaat Indiana ansässigen INCOG Bio-Pharma Services, Inc., Fischers/USA welche Entwicklungs- und Herstellungsdienstleistungen für biopharmazeutische Unternehmen anbietet. Getrennt haben wir uns im Rahmen eines Asset-Deals vom Geschäftsbetrieb der OPTIMA automation GmbH, welche auf die Montage von medizinischen Produkten spezialisiert war.

Personal- und Sozialbereich

Der Mitarbeiterstand (ohne Auszubildende) betrug zum Ende des Jahres 2.779 (Vj. 2.639) Mitarbeiter. Fachkräfte wurden auf allen Ebenen eingestellt, um weiteres Wachstum realisieren zu können und dem demografischen Wandel frühzeitig zu begegnen. Zu einer zukunftsorientierten Personalpolitik zählt bei OPTIMA insbesondere die berufliche Ausbildung. Ende 2022 befanden sich 174 (Vj. 180) Auszubildende in der OPTIMA-Gruppe, die Mehrzahl davon am Standort Schwäbisch Hall. Das Interesse an MINT-Fächern wird in Kooperation mit Schulen, beispielsweise durch die aktive Unterstützung von Robotik AGs, nachhaltig gefördert. Damit vermittelt Optima den Jugendlichen Kenntnisse speziell aus Programmierung, Physik und Maschinenbau.

Dem Fachkräftemangel begegnet OPTIMA proaktiv, geht neue Wege und nutzt zeitgemäße Kanäle für das Anwerben qualifizierter Mitarbeiter. Zu den umfangreichen Angeboten für Mitarbeiter zählt zum Beispiel ein betriebliches Gesundheitsmanagement mit Beratungsmöglichkeiten zur Unterstützung in schwierigen Lebenssituationen. Darüber hinaus sind weitere Präventionsangebote und Veranstaltungen wie beispielsweise die Gesundheitstage enthalten. Ein Personalentwicklungsprogramm bietet zahlreiche Möglichkeiten zur Weiterentwicklung, auch mit speziellen Angeboten für agiles Arbeiten im Zeitalter der Digitalisierung.

Ausblick sowie Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung

Die Nachfrage nach Produkten der von der OPTIMA-Gruppe belieferten Branchen Nonwovens, Pharma, Consumer und Life Science wird sich allein schon aus demografischen Gründen weiter dynamisch entwickeln. Die Weltbevölkerung wird in den kommenden Jahren und Jahrzehnten weiter zunehmen. Der steigende Lebensstandard in den stark wachsenden Schwellen- und Entwicklungsländern geht mit einer qualitativ und quantitativ erhöhten Nachfrage nach verpackten Produkten einher. Hinzu kommt die steigende Zahl der Single-Haushalte, welche neue, kleinere Verpackungen erfordert. Auch der zunehmende Anteil älterer Menschen an der Gesamtbevölkerung und der damit verbundene erhöhte Bedarf an medizinischer Versorgung sollten zu einer positiven Entwicklung der OPTIMA-Gruppe beitragen. Zudem besteht weltweit bei vielen Unternehmen gerade im Verpackungsbereich noch großes Rationalisierungspotenzial sowie die Bestrebung, sich durch innovative Verpackungen von ihren Wettbewerbern zu differenzieren.

Der IWF prognostiziert für das Jahr 2023 ein weltweites Wirtschaftswachstum von 2,8 % und damit eine Abschwächung des Wachstums gegenüber 2022 (3,4 %). Globale Krisen belasten die Weltwirtschaft zwar weiter schwer, das Ende der Null-COVID-Strategie in China könnte aber den Weg zu einer Erholung ebnen. Risiken sind insbesondere in einer Eskalation des Ukraine-Krieges und daraus resultierenden Belastungen wie hohen Energie- und Rohstoffpreisen zu sehen. Zudem erhöht die der Inflationsbekämpfung dienende strenge Geldpolitik der Zentralbanken die Gefahr einer Schuldenkrise in vielen Schwellen und Entwicklungsländern. Gleichwohl erwartet der IWF eine weiterhin hohe weltweite Inflation von 7,0 %. Das gesamtwirtschaftliche Wachstum soll 2023 lt. IWF länderspezifisch stark variieren. Vor allem die Industrieländer schwächeln und wachsen um historisch niedrige 1,3 %. Die US-Wirtschaft dürfte 2023 nur um 1,6 % wachsen, die Länder der Eurozone nur um 0,8 %. Für Deutschland wird ein Schrumpfen von 0,1 % erwartet. Weltweite Zugpferde sind vor allem Indien und China, welche mit Wachstumsraten von 5,9 % bzw. 5,2 % rund zur Hälfte des globalen Wirtschaftswachstums beitragen.

Der VDMA erwartet für das Jahr 2023 einen preisbereinigten Anstieg des Welt-Maschinenumsatzes um 1 %, mit überdurchschnittlichen Zuwächsen in Indien (+ 6 %), China und im Vereinigten Königreich (jeweils +4 %). Für den Maschinenbau in Deutschland rechnet der VDMA mit einem Rückgang der realen Produktion von 2 % Prozent. Noch haben viele Unternehmen ein solides Auftragspolster, dieses wird im Jahresverlauf aber durch die Zurückhaltung bei den Bestellungen teilweise schmelzen. Sorgen bereitet insbesondere der Fachkräftemangel, wogegen sich die Lieferkettenprobleme weiter entspannen dürften.

Auf Basis der sehr guten Auftragseingangsentwicklung im zurückliegenden Jahr sind wir trotz aller Widrigkeiten in nahezu allen Bereichen im In- und Ausland gut ausgelastet. Für das Jahr 2023 erwarten wir im Hinblick auf die Umsatzerlöse ein deutlich höheres Niveau als im Geschäftsjahr 2022. Jedoch lassen sich zum jetzigen Zeitpunkt die Auswirkungen von Lieferengpässen sowie dem weiteren Verlauf der Kriegshandlungen zwischen Russland und der Ukraine nicht abschließend vorhersagen. Auch wenn es zwischen den Unternehmen der OPTIMA-Gruppe und den beiden beteiligten Ländern keine nennenswerten Lieferanten- oder Kundenbeziehungen gibt, wird sich der Krieg voraussichtlich auch weiterhin in Form von hohen Energie- und Rohstoffpreisen, von Logistikproblemen und in einer eingeschränkten Versorgungssicherheit von Rohstoffen und Komponenten bemerkbar machen, die zu einer Beeinträchtigung der Produktion führen können. Ein wesentlicher Einfluss auf den Geschäftsverlauf und die Ertragslage werden auch die weiteren Entwicklungen der im letzten Jahr weltweit stark gestiegenen Erzeuger- und Verbraucherpreise haben. Aufgrund der zum Zeitpunkt der Erstellung des Konzern-Lageberichts sehr dynamischen Situation, ist ein verlässlicher Ausblick sehr schwierig und mögliche Auswirkungen daher nicht belastbar quantifizierbar. Darüber hinaus kann die Schwankungsbreite des Konzernergebnisses durch die gesamtwirtschaftliche Entwicklung, durch das Investitionsverhalten unserer Kunden sowie durch die zeitliche Realisation von Projekten erheblich beeinflusst werden. Aus den zuvor genannten Gründen erwarten wir aus heutiger Sicht ein Konzernergebnis, welches sich trotz der voraussichtlich deutlich höheren Umsätze auf dem Niveau des Vorjahres bewegen wird.

Voraussetzung für eine kontinuierliche Geschäftsentwicklung und nachhaltiges Konzernwachstum ist eine hohe Innovationskraft und internationale Präsenz der OPTIMA-Unternehmensgruppe. Mit weiteren Investitionen und der Einstellung neuer Mitarbeiter werden wir den Grundstein für das weitere positive Konzernwachstum legen. Potenziale sehen wir in den aufstrebenden Märkten der Schwellenländer, aber auch weiterhin in unseren angestammten Zielmärkten. Die weltweite Servicepräsenz wird weiter ausgebaut, um noch schnelleren und besseren Support bieten zu können. Dafür steht beispielsweise der neue Service Hub des Pharma-Bereiches, der im September 2022 im US-Bundesstaat North Carolina eröffnet wurde. Damit verfügt Optima über 20 Standorte im In- und Ausland.

Im Hinblick auf die Minimierung von Beschaffungs- und Einkaufsrisiken wählen wir unsere Lieferanten sehr sorgfältig aus und arbeiten mit ihnen meist dauerhaft zusammen. Daneben werden weitergehende Maßnahmen, wie zum Beispiel Lieferantenaudits oder das Treffen von Qualitäts- und Zielvereinbarungen, durchgeführt. Damit stellen wir sicher, dass die Qualität wichtiger Zulieferteile und Komponenten unseren Ansprüchen genügt und Versorgungsengpässe vermieden werden.

Die Konzentration in der Pharma-Industrie führt dazu, dass die Zahl der potenziellen Kunden stetig abnimmt. Im Papierhygiene-Sektor ist der Konzern Nischenanbieter; somit hängt unser Umsatz an wenigen Kunden und Großaufträgen.

Aus unseren internationalen Aktivitäten können währungsbedingte Risiken entstehen. Um die Risiken aus den teilweise hohen Kursänderungen zu minimieren, werden so viele Geschäfte wie möglich auch außerhalb des Euro-Raums in Euro fakturiert. Darüber hinaus vorhandene Währungsrisiken werden zum größten Teil durch entsprechende Devisentermingeschäfte abgesichert. Die Risiken hinsichtlich eines Ausfalls von Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden dadurch reduziert, indem die Bonität und das Zahlungsverhalten der Kunden laufend überwacht werden. Zudem minimieren wir das Ausfallrisiko durch Anzahlungen entsprechend dem Produktionsfortschritt.

Alle wesentlichen Abläufe bei OPTIMA basieren auf IT-gestützten Systemen. Ein Ausfall oder eine wesentliche technische Störung dieser Systeme kann zu gravierenden Störungen unserer Geschäfts- und Produktionsprozesse führen. Zur Reduzierung des Ausfallrisikos werden redundante IT-Systeme vorgehalten. Zur Prävention und Behandlung von IT-Sicherheitsvorfällen existieren diverse organisatorische und technische Maßnahmen. Außerdem besteht eine Versicherung für Cybercrime-Tatbestände.

Risiken im Personalbereich bestehen vor allem im Austritt von Mitarbeitern und dem damit einhergehenden Kompetenzverlust sowie der Nichtgewinnung hochqualifizierter neuer Mitarbeiter. Das Rekrutieren und Binden von Fach- und Nachwuchskräften zählt daher zu den höchsten Prioritäten. Ferner ist der OPTIMA-Konzern verschiedenen rechtlichen Risiken ausgesetzt, welche derzeit nur eine geringe Rolle spielen. Diese resultieren insbesondere aus den Bereichen Gewährleistung und Produkthaftung und werden im Zusammenwirken mit unserer Rechtsabteilung oder externen Spezialisten betreut. Im Rahmen unseres Compliance Management Systems begegnen wir darüber hinaus Risiken, die sich aus Verstößen gegen Gesetze oder regulatorische Anforderungen ergeben.

Der Geschäftsführung sind zum heutigen Zeitpunkt keine Risiken bekannt, die die Entwicklung des Konzerns nachhaltig beeinträchtigen oder seinen Bestand gefährden könnten.

 

Schwäbisch Hall, 7. Juni 2023

Dr. Bühler Beteiligungsverwaltung GmbH

Geschäftsführung

Hans Bühler

Konzernbilanz zum 31. Dezember 2022

Aktiva

31.12.2021
T€
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und Lizenzen 1.766.032,58 1.838
2. Geschäfts- oder Firmenwert 1.828.143,49 2.611
3.594.176,07 4.449
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten 106.405.889,60 109.841
2. Technische Anlagen und Maschinen 7.970.085,09 8.566
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 28.169.930,76 24.639
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 3.449.888,85 15.767
145.995.794,30 158.813
III. Finanzanlagen
1. Anteile an assoziierten Unternehmen 11.289.262,00 9.834
2. Beteiligungen 22.731.781,92 1.350
34.021.043,92
11.184
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 73.201.177,16 43.190
2. Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 306.959.333,09 215.690
3. Fertige Erzeugnisse und Waren 79.388.887,53 112.034
4. Geleistete Anzahlungen 20.007.379,70 9.847
479.556.777,48 380.762
5. abzüglich Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen -479.556.777,48 -380.762
0,00 0
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 95.324.556,39 85.365
2. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 414.074,76 21
3. Forderungen gegen Gesellschafter 26.639,22 0
4. Sonstige Vermögensgegenstände 27.562.745,00 15.845
123.328.015,37 101.231
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 187.444.954,25 166.926
C. Rechnungsabgrenzungsposten 5.218.990,45 3.315
D. Latente Steuern 7.748.271,88 8.240
507.351.246,24 454.158

Passiva

31.12.2021
T€
A. Eigenkapital
I. Kapitalanteile
1. Komplementäreinlage 0,00 0
2. Kommanditeinlagen
Festkapital 2.100.000,00 2.100
2.100.000,00 2.100
II. Gewinnrücklagen 199.780.479,75 153.893
III. Eigenkapitaldifferenz aus der Währungsumrechnung -3.575.420,32 -5.885
IV. Konzern-Jahresüberschuss 37.936.464,06 90.038
236.241.523,49 240.146
B. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 15.136.241,18 13.818
2. Steuerrückstellungen 9.273.385,42 10.129
3. Sonstige Rückstellungen 38.262.975,02 45.438
62.672.601,62 69.385
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 15.839.652,77 19.087
2. Erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen 94.363.699,81 69.291
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 27.348.568,92 24.451
4. Verbindlichkeiten gegenüber assoziierten Unternehmen 1.511.590,97 1.565
5. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 595.836,98 581
6. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 52.055.928,14 12.999
7. Sonstige Verbindlichkeiten 16.721.843,54 16.653
208.437.121,13 144.627
507.351.246,24 454.158

Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für 2022

2021
T€
1. Umsatzerlöse 604.436.666,13 575.524
2. Erhöhung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 54.640.477,50 70.602
659.077.143,63 646.126
3. Sonstige betriebliche Erträge 19.248.926,81 35.381
4. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 164.913.990,48 162.069
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 117.154.642,30 112.501
282.068.632,78 274.570
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 207.868.748,27 194.328
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 36.494.239,36 34.436
244.362.987,63 228.764
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 14.223.120,57 13.853
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen 83.870.620,62 63.167
53.800.708,84 101.153
8. Erträge aus Beteiligungen 433.469,56 527
9. Erträge aus assoziierten Unternehmen 2.467.663,00 2.090
10. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 1.341.107,25 520
11. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 3.130.975,26 1.661
1.111.264,55 1.476
12. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 16.510.637,05 12.123
13. Ergebnis nach Steuern 38.401.336,34 90.506
14. Sonstige Steuern 464.872,28 468
15. Konzern-Jahresüberschuss 37.936.464,06 90.038

Konzernanhang für 2022

Allgemeine Hinweise

Der Konzernabschluss wurde gemäß §§ 290 ff. HGB aufgestellt. Zur Klarheit und Übersichtlichkeit des Konzernabschlusses haben wir die für einzelne Posten der Konzernbilanz und Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung geforderten Zusatzangaben in den Konzern-Anhang übernommen. Die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung stellten wir nach dem Gesamtkostenverfahren auf.

Registerinformationen

Das Mutterunternehmen ist unter der Firma OPTIMA-Maschinenfabrik Dr. Bühler GmbH & Co. KG mit Sitz in Schwäbisch Hall im Handelsregister des Amtsgerichts Stuttgart unter der Nummer HRA 570423 eingetragen.

Konsolidierungskreis

In den Konzernabschluss des Geschäftsjahres 2022 sind neben dem Mutterunternehmen OPTIMA-Maschinenfabrik Dr. Bühler GmbH & Co. KG nachfolgende 38 (Vj. 38) Tochterunternehmen im Wege der Vollkonsolidierung einbezogen, bei denen die OPTIMA-Maschinenfabrik Dr. Bühler GmbH & Co. KG beherrschenden Einfluss hat:

Inlandsgesellschaften:

OPTIMA packaging group GmbH, Schwäbisch Hall

OPTIMA nonwovens GmbH, Schwäbisch Hall

OPTIMA manufacturing GmbH, Schwäbisch Hall

OPTIMA automation GmbH, Schwäbisch Hall

OPTIMA pharma GmbH, Schwäbisch Hall

METALL + PLASTIC GmbH, Radolfzell-Stahringen

OPTIMA consumer GmbH, Schwäbisch Hall

Maier Packaging GmbH, Bergen

OPTIMA life science GmbH, Schwäbisch Hall

Rianta packaging systems GmbH, Schwäbisch Hall

OPTIMA Beteiligungs-GmbH, Schwäbisch Hall

OPTIMA Verwaltungs 8 GmbH, Schwäbisch Hall (vormals: Gevas GmbH, Kirchlengern)

OPTIMA Auslandsbeteiligungen GmbH, Schwäbisch Hall

OPTIMA materials management GmbH, Schwäbisch Hall

OPTIMA Consulting GmbH, Schwäbisch Hall

OPTIMA Verwaltungs GmbH, Schwäbisch Hall

Senning GmbH, Bremen (vormals: OPTIMA Verwaltungs 2 GmbH)

EMKON automation GmbH, Kirchlinteln (vormals: OPTIMA Verwaltungs 3 GmbH)

OPTIMA Verwaltungs 4 GmbH, Schwäbisch Hall

OPTIMA Verwaltungs 5 GmbH, Schwäbisch Hall

OPTIMA Verwaltungs 6 GmbH, Schwäbisch Hall

OPTIMA Verwaltungs 7 GmbH, Schwäbisch Hall

Dr. Bühler Verwaltungs-GmbH, Schwäbisch Hall

Auslandsgesellschaften:

OPTIMA Machinery Corporation, Green Bay, Wisconsin/USA

OPTIMA Japan Co. Ltd., Kyoto/Japan

OPTIMA do Brasil Máquinas de Embalagem Ltda., Vinhedo/Brasilien

Gevas do Brasil Ltda., Joinville/Brasilien

OPTIMA Korea Ltd., Seoul/Südkorea

OPTIMA Packaging Machines Malaysia Sdn. Bhd., Petaling Jaya/Malaysia

OPTIMA Packaging Machines (Shanghai) Co. Ltd., Shanghai/China

OPTIMA India packaging machines Private Limited., Bengaluru/Indien

OPTIMA packaging machines S.A. de C.V., Mexico/Mexico

OPTIMA Servicios Corporativos S.A. de C.V., Mexico/Mexico

AMOTEK S.r.l., Zola Predosa, Bologna/Italien

OPTIMA Italy S.r.l., Zola Predosa, Bologna/Italien

AMOTEK Sales & Service S.r.l., Zola Predosa, Bologna/Italien

OPTIMA Packaging Machinery PLC., Winchester/Großbritannien

OPTIMA Packaging France S.a.r.l., Comines/Frankreich

Die Tochtergesellschaft Sampoong Industrial Co. Ltd., Seoul/Südkorea wurde im Berichtsjahr aufgelöst und endkonsolidiert. Die Anton Egger GmbH (bisherige Beteiligung) wurde vollständig erworben und als Tochterunternehmen mit der Maier Packaging GmbH verschmolzen.

Aus den Änderungen des Konsolidierungskreises ergaben sich keine wesentlichen Auswirkungen auf die Vergleichbarkeit zum Vorjahr.

Darüber hinaus wird die STERILINE S.r.l., Albese con Cassano/Italien, als assoziiertes Unternehmen in den Konzernabschluss einbezogen. Weitere 12 Gesellschaften wurden sowohl einzeln als auch in Summe wegen untergeordneter Bedeutung gemäß § 311 Abs. 2 HGB nicht at Equity einbezogen.

Konsolidierungsgrundsätze

Die Kapitalkonsolidierung erfolgt nach der Neubewertungsmethode gemäß § 301 Abs. 1 Satz 2 HGB. Dabei wird der Wertansatz der dem Mutterunternehmen gehörenden Anteile mit dem auf diese Anteile entfallenden Betrag des Eigenkapitals des Tochterunternehmens verrechnet. Das Eigenkapital wird mit dem Betrag angesetzt, der dem zum Konsolidierungszeitpunkt beizulegenden Zeitwert der in den Konzernabschluss aufzunehmenden Vermögensgegenstände, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten entspricht. Ein nach der Verrechnung verbleibender aktiver Unterschiedsbetrag wird als Geschäfts- oder Firmenwert ausgewiesen.

Für Tochterunternehmen, die vor dem 1. Januar 2010 erworben wurden, kommt unverändert die Buchwertmethode gemäß § 301 Satz 2 Nr. 1 HGB a. F. bzw. § 312 Abs. 1 Nr. 1 HGB a. F. zur Anwendung. Erstkonsolidierungszeitpunkt ist ab dem 1. Januar 2010 der Zeitpunkt des Erwerbs der Anteile.

Für das "at-equity" einbezogene assoziierte Unternehmen kam unverändert die Buchwertmethode (§ 312 Abs. 1 Satz 1 HGB) zur Anwendung. Die Bewertungsmethoden des assoziierten Unternehmens werden gem. dem Wahlrecht in § 312 Abs. 5 Satz 1 HGB nicht an die konzerneinheitliche Bewertung angepasst.

Forderungen und Verbindlichkeiten, Umsätze, Aufwendungen und Erträge sowie Zwischenergebnisse innerhalb des Konsolidierungskreises wurden eliminiert.

Konzerninterne Ergebnisse aus Lieferungen und Leistungen mit dem assoziierten Unternehmen wurden wegen geringer Bedeutung nicht eliminiert.

Auf erfolgswirksame Konsolidierungsmaßnahmen wurden Steuerabgrenzungen vorgenommen, die gemäß § 306 Satz 6 HGB mit den Aktiv- und Passivposten aus Steuerabgrenzungen in den Einzelabschlüssen zusammengefasst wurden.

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die Abschlüsse (reporting packages) der in den Konzernabschluss der OPTIMA-Maschinenfabrik Dr. Bühler GmbH & Co. KG einbezogenen Unternehmen wurden, abgesehen vom ausländischen assoziierten Unternehmen, nach einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen im Wesentlichen unverändert zum Vorjahr erstellt.

Die Bewertung der immateriellen Vermögensgegenstände sowie Sachanlagen erfolgte zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten unter Berücksichtigung von Abschreibungen. Bei den Zugängen wird die lineare Abschreibungsmethode angewandt. Die den linearen planmäßigen Abschreibungen zugrunde gelegten Nutzungsdauern für Neuzugänge basieren auf einer betriebsindividuellen Einschätzung, die technische und wirtschaftliche Einflüsse berücksichtigt. Bei einer voraussichtlich dauerhaften Wertminderung werden darüber hinaus Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert vorgenommen.

Für geringwertige Anlagengüter mit einem Einzelwert von mehr als € 250,00 bis € 1.000,00 werden Sammelposten gebildet und über fünf Jahre linear abgeschrieben. Geringwertige Anlagengüter mit Anschaffungskosten von bis zu € 250,00 werden im Jahr des Zugangs als Aufwand erfasst.

Geschäfts- oder Firmenwerte werden linear über die voraussichtliche Nutzungsdauer abgeschrieben.

Bei den Finanzanlagen werden die Anteile an assoziierten Unternehmen und die Beteiligungen zu Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt.

Vorräte sind zu durchschnittlichen Anschaffungs- oder Herstellungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet. Die Herstellungskosten enthalten Einzelkosten zuzüglich angemessener Gemeinkosten.

Die Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sind zu durchschnittlichen Einstandspreisen oder zu niedrigeren Tagespreisen am Bilanzstichtag aktiviert.

Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse sind auf der Basis von Einzelkalkulationen zu Herstellungskosten bewertet, wobei neben den direkt zurechenbaren Materialeinzelkosten, Fertigungslöhnen und Sondereinzelkosten auch Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie Abschreibungen berücksichtigt werden. Kosten der allgemeinen Verwaltung sowie Zinsen für Fremdkapital wurden nicht aktiviert. Es wurde verlustfrei bewertet, d. h. von den voraussichtlichen Verkaufspreisen wurden Abschläge für noch anfallende Kosten vorgenommen.

Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt.

Handelswaren sind zu Anschaffungskosten bilanziert.

Die erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen werden, soweit möglich, offen von dem Posten Vorräte abgesetzt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert bzw. mit dem niedrigeren beizulegenden Zeitwert am Bilanzstichtag bilanziert. Bei Posten, deren Einbringlichkeit mit erkennbaren Risiken behaftet ist, werden angemessene Wertabschläge vorgenommen. Uneinbringliche Posten werden abgeschrieben. Zur Abdeckung des allgemeinen Kreditrisikos wird eine Pauschalwertberichtigung auf die nicht einzelwertberichtigten Posten gebildet.

Bei der Bemessung der Rückstellungen wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Sie sind nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden nach versicherungsmathematischen Grundsätzen unter Anwendung des Anwartschaftsbarwertverfahrens ermittelt. Die Bewertung erfolgte unter Verwendung der "Richttafeln 2018 G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck. Als Rechnungszins wurde der von der Deutschen Bundesbank, Frankfurt am Main, ermittelte 10-Jahres-Durchschnittszinssatz in Höhe von 1,78 % (Vj. 1,87 %) verwendet, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt. Ferner wurden erwartete Lohn- und Gehaltssteigerungen von 2,50 % (Vj. 2,50 %) sowie eine angenommene Rentensteigerung von 0,00 % bis 3,00 % (Vj. 1,50 %) zugrunde gelegt.

Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Sonstige Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit ihren Barwerten angesetzt. Für die Abzinsung der langfristigen sonstigen Rückstellungen kam ein Zinssatz von 0,51 % bis 1,44 % (Vj. 0,31 % bis 1,35 %) zur Anwendung.

Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge werden die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und nicht abgezinst. Dabei werden auch Differenzen, die auf Konsolidierungsmaßnahmen gemäß den §§ 300 bis 307 HGB beruhen, berücksichtigt, nicht jedoch Differenzen aus dem erstmaligen Ansatz eines Geschäfts- oder Firmenwerts bzw. eines negativen Unterschiedsbetrags aus der Kapitalkonsolidierung. Aktive und passive Steuerlatenzen werden verrechnet.

Soweit Bewertungseinheiten gemäß § 254 HGB gebildet werden, kommen folgende Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze zur Anwendung:

Ökonomische Sicherungsbeziehungen werden durch die Bildung von Bewertungseinheiten bilanziell nachvollzogen. In den Fällen, in denen sowohl die "Einfrierungsmethode", bei der die sich ausgleichenden Wertänderungen aus dem abgesicherten Risiko nicht bilanziert werden, als auch die "Durchbuchungsmethode", wonach die sich ausgleichenden Wertänderungen aus dem abgesicherten Risiko sowohl des Grundgeschäfts als auch des Sicherungsinstruments bilanziert werden, angewandt werden können, wird die Einfrierungsmethode angewandt. Die sich ausgleichenden positiven und negativen Wertänderungen werden ohne Berührung der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst.

Währungsumrechnung

Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden dabei das Realisationsprinzip (§ 298 Abs. 1 i. V. m. § 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 298 Abs. 1 i. V. m. § 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) beachtet.

Die Umrechnung der in ausländischer Währung aufgestellten Einzelabschlüsse in Euro erfolgt mit Ausnahme des Eigenkapitals, das zum historischen Kurs umgerechnet wird, mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag. Die Umrechnung der Aufwendungen und Erträge erfolgte mit den Jahresdurchschnittskursen. Die aus der Veränderung der Devisenkurse zum Vorjahr entstandenen Differenzen aus der Umrechnung des Eigenkapitals werden erfolgsneutral in die Eigenkapitaldifferenz aus der Währungsumrechnung eingestellt.

Erläuterungen zur Konzernbilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist in der Anlage zu diesem Anhang dargestellt. Konzerninterne Verkäufe und Käufe von Sachanlagevermögen wurden wegen untergeordneter Bedeutung nicht eliminiert.

Bei den ausgewiesenen Geschäfts- oder Firmenwerten handelt es sich um aktive Unterschiedsbeträge aus der Kapitalkonsolidierung sowie um Firmenwerte, die im Rahmen von sog. Asset Deals erworben wurden. Für die Firmenwerte wird eine Nutzungsdauer von fünf Jahren zugrunde gelegt, da dieser Zeitraum die geschätzte Nutzungsdauer aufgrund der gegebenen Rahmenbedingungen am besten abbildet.

Anteilsbesitzliste

Die Aufstellung des Anteilsbesitzes des Konzerns ist Bestandteil des Konzern-Anhangs und als Anlage beigefügt.

Vorräte

Abgesehen von handelsüblichen Eigentumsvorbehalten sind die Vorräte frei von Rechten Dritter.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

31.12.2022
T€
31.12.2021
T€
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 95.324 85.365
- davon Restlaufzeit von mehr als einem Jahr (0) (0)
2. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 414 21
- davon Restlaufzeit von mehr als einem Jahr (399) (0)
3. Forderungen gegen Gesellschafter 27 0
- davon Restlaufzeit von mehr als einem Jahr (0) (0)
4. Sonstige Vermögensgegenstände 27.563 15.845
- davon Restlaufzeit von mehr als einem Jahr (671) (710)
123.328 101.231

Bei den Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, handelt es sich in Höhe von T€ 399 (Vj. T€ 0) um ein Darlehen und im Übrigen, wie im Vorjahr, um Forderungen aus Lieferungen und Leistungen.

Latente Steuern

Für Steuerlatenzen aus Einzelabschlüssen sowie aus Konsolidierungsmaßnahmen wurden insgesamt aktive latente Steuern in Höhe von T€ 7.748 (Vj. T€ 8.240) abgegrenzt. Die Steuerlatenzen beruhen im Wesentlichen auf temporären oder quasipermanenten Differenzen zwischen handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen der Bilanzpositionen immaterielle Vermögensgegenstände, Sachanlagen, Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sowie Rückstellungen. Diese Steuerlatenzen betragen insgesamt T€ 7.110 (Vj. T€ 7.803). Die Steuerlatenzen aufgrund konsolidierungs- bzw. bewertungsbedingter Unterschiede betragen insgesamt T€ 638 (Vj. T€ 437), wobei aktive latente Steuern in Höhe von T€ 671 (Vj. T€ 758) mit passiven latenten Steuern in Höhe von T€ 33 (Vj. T€ 321) verrechnet wurden.

Die Muttergesellschaft unterliegt als Personenhandelsgesellschaft in Deutschland lediglich der Gewerbeertragsteuerpflicht. Zwischen der Muttergesellschaft sowie den meisten inländischen Tochterunternehmen bestand eine ertragsteuerliche Organschaft, sodass für Steuerlatenzen aus Konsolidierungsmaßnahmen bis 2020 ein für die Gewerbesteuer repräsentativer Steuersatz von 15 % zur Anwendung gekommen ist. Aufgrund der Beendigung der ertragsteuerlichen Organschaft mit Wirkung ab dem Geschäftsjahr 2022 wurde seit dem Jahr 2021 für die inländischen Tochter-Kapitalgesellschaften ein kombinierter pauschaler Ertragsteuersatz von 29 % angewendet. Bei den aus den Einzelabschlüssen stammenden aktiven bzw. passiven latenten Steuern wurden wie im Vorjahr die landes- bzw. unternehmensspezifischen Steuersätze zugrunde gelegt (21 % bis 34 %).

Entwicklung der latenten Steuern

Die latenten Steuern haben sich wie folgt entwickelt:

Aktive latente Steuern
T€
Passive latente Steuern
T€
Saldo
T€
31.12.2021 8.607 367 8.240
31.12.2022 7.858 110 7.748
Veränderung -749 -257 -492

Eigenkapital

Die Kapitalanteile von T€ 2.100 entsprechen dem im Jahresabschluss bei der OPTIMA-Maschinenfabrik Dr. Bühler GmbH & Co. KG ausgewiesenen Bilanzposten.

Die Gewinnrücklagen enthalten Einstellungen aus den Ergebnissen des Geschäftsjahres oder früherer Jahre sowie die in Vorjahren verrechneten Unterschiedsbeträge aus der Kapitalkonsolidierung und der Equity-Bilanzierung. In den Gewinnrücklagen sind damit zum 31. Dezember 2022 aktive Unterschiedsbeträge in Höhe von T€ 16.648 sowie passive Unterschiedsbeträge in Höhe von T€ 12.546 verrechnet.

Die Eigenkapitaldifferenz aus der Währungsumrechnung beläuft sich zum 31. Dezember 2022 auf T€ -3.575 (Vj. T€ -5.885).

Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen

Der Erfüllungsbetrag für die Pensionsverpflichtungen in Höhe von T€ 16.951 wurde gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB mit dem beizulegenden Zeitwert des Deckungsvermögens in Form von Rückdeckungsversicherungen in Höhe von T€ 1.815 saldiert ausgewiesen.

Der beizulegende Zeitwert eines Rückdeckungsversicherungsanspruchs besteht aus dem sog. geschäftsplanmäßigen Deckungskapital des Versicherungsunternehmens zuzüglich eines etwa vorhandenen Guthabens aus Beitragsrückerstattungen (sog. Überschussbeteiligung). Die Anschaffungskosten der Rückdeckungsversicherungen betragen T€ 1.583. Die Erträge aus der Erhöhung der Aktivwerte der Rückdeckungsversicherungen (T€ 56) werden saldiert mit den Aufwendungen aus der Aufzinsung der Pensionsrückstellung (T€ 300) unter dem Posten "Zinsen und ähnliche Aufwendungen" ausgewiesen.

Der Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 HGB beträgt T€ 914 (Vj. T€ 1.337).

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für Garantien und Inbetriebnahmen, Urlaubsansprüche, Gleitzeitguthaben, Erfolgsprämien sowie Jubiläumsverpflichtungen gebildet.

Die in den sonstigen Rückstellungen enthaltene Rückstellung für Altersteilzeit wird gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB mit dem entsprechenden Deckungsvermögen in Form von Fondsanteilen saldiert ausgewiesen. Die Anschaffungskosten der Fondsanteile betragen zum Stichtag T€ 2.730. Deren beizulegender Zeitwert (Börsenkurse) beträgt T€ 2.745. Der Erfüllungsbetrag der Altersteilzeitverpflichtungen vor Verrechnung des Deckungsvermögens beträgt T€ 3.892. Die Erträge aus den Fondsanteilen (T€ 16) werden saldiert mit den Aufwendungen aus der Aufzinsung der Altersteilzeitrückstellung (T€ 25) unter dem Posten "Zinsen und ähnliche Aufwendungen" ausgewiesen.

Verbindlichkeitenspiegel in T€

Restlaufzeit Gesamt
Art der Verbindlichkeit bis 1 Jahr 1 bis 5 Jahre über 5 Jahre 31.12.2022 31.12.2021
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 3.379 11.351 1.110 15.840 19.087
(Vorjahr) (3.626) (11.768) (3.693)
2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 94.364 0 0 94.364 69.291
(Vorjahr) (69.291) (0) (0)
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 27.349 0 0 27.349 24.451
(Vorjahr) (24.451) (0) (0)
4. Verbindlichkeiten gegenüber assoziierten Unternehmen 1.512 0 0 1.512 1.565
(Vorjahr) (1.565) (0) (0)
5. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 596 0 0 596 581
(Vorjahr) (581) (0) (0)
6. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 52.056 0 0 52.056 12.999
(Vorjahr) (12.999) (0) (0)
7. Sonstige Verbindlichkeiten 16.722 0 0 16.722 16.653
(Vorjahr) (16.653) (0) (0)
- davon aus Steuern 5.900 0 0 5.900 4.305
(Vorjahr) (4.305) (0) (0)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 1.013 0 0 1.013 841
(Vorjahr) (841) (0) (0)

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch Gleichbehandlungserklärungen und Negativerklärungen besichert. Verbindlichkeiten gegenüber assoziierten Unternehmen und die Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, betreffen wie im Vorjahr in aufgeführter Höhe Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen.

Erläuterungen zur Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung

2022 2021
T€ % T€ %
Umsatzerlöse nach Tätigkeitsbereichen
Maschinen 489.492 81 444.884 77
Service 109.622 18 125.451 22
Sonstiges 5.323 1 5.189 1
604.437 100 575.524 100
2022 2021
T€ % T€ %
Umsatzerlöse nach Regionen
Inland 62.345 10 89.406 15
Übriges Europa 218.296 36 205.269 36
Nordamerika 198.485 33 202.167 35
Rest der Welt 125.311 21 78.682 14
604.437 100 575.524 100

Sonstige betriebliche Erträge

Die Erträge aus der Währungsumrechnung belaufen sich auf T€ 10.382 (Vj. T€ 2.840). In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge in Höhe von T€ 5.043 (Vj. T€ 1.168), im Wesentlichen aus der Auflösung von Rückstellungen, enthalten.

Personalaufwand

Von den sozialen Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung entfallen T€ 1.240 (Vj. T€ 1.219) auf Altersversorgung.

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betreffen im Wesentlichen Aufwendungen aus der Währungsumrechnung, Instandhaltungsaufwendungen, Reise- und Montagekosten, Provisionen und sonstige Vertriebskosten sowie Verwaltungskosten. Die Aufwendungen aus der Währungsumrechnung belaufen sich auf T€ 10.603 (Vj. T€ 2.790).

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von T€ 668 (Vj. T€ 40), überwiegend aus Steuern enthalten.

Finanzergebnis

Die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen enthalten Zinsanteile aus der Aufzinsung langfristiger Rückstellungen in Höhe von T€ 348 (Vj. T€ 331).

Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

In den Steuern vom Einkommen und vom Ertrag sind Aufwendungen aus der Veränderung des Abgrenzungspostens für aktive latente Steuern in Höhe von T€ 492 (Vj. Erträge T€ 3.397) enthalten.

Gewinnverwendungsvorschlag

Die gesetzlichen Vertreter schlagen vor, die Beschlussfassung über die Gewinnverwendung des Jahresüberschusses des Mutterunternehmens im Rahmen der ordentlichen Gesellschafterversammlung des Mutterunternehmens für das Geschäftsjahr 2022 zu treffen.

Sonstige Angaben

Haftungsverhältnisse, außerbilanzielle Geschäfte und sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die Gesellschaft hat zum Zwecke der Erweiterung der Produktionskapazitäten der OPTIMA Pharma GmbH mit einer Leasinggesellschaft einen befristeten Leasingvertrag über die Nutzung einer Montagehalle abgeschlossen. Am Ende der Leasinglaufzeit soll die Optima Unternehmensgruppe das Recht erhalten, im Rahmen einer Grundbesitzoption (Ankaufrecht) zu den Anteilen an der Immobilien-Leasinggesellschaft zu übernehmen.

Die Produktions- und Montagehalle mit angebautem Bürotrakt wurde in Höhe von T€ 16.015 an einen Leasinggeber veräußert und über eine Leasingzeitraum von 30 Jahren angemietet. (Sale-and-lease-back-Verfahren).

Aus diesem außerbilanziellen Geschäft bestehen in Höhe von T€ 22.578 sonstige finanzielle Verpflichtungen. Darüber hinaus bestehen keine weiteren wesentliche finanzielle Verpflichtungen.

Derivative Finanzinstrumente

Zur Absicherung von fest mit Kunden kontrahierten Transaktionen in Fremdwährung wurden mehrere Devisentermingeschäfte mit einem Gesamtvolumen von nominal T$ 29.850 abgeschlossen. Die Nominalwerte der Devisentermingeschäfte entsprechen den Nominalwerten der erwarteten Zahlungsströme aus dem vertraglich begründeten Grundgeschäft und werden in den Jahren 2023 und 2024 erfolgen. Die Bewertung erfolgt zum Marktwert. Die Devisentermingeschäfte weisen negative Marktwerte (Höhe des abgesicherten Risikos) in Höhe von T€ 1.823 sowie positive Marktwerte in Höhe von T€ 500 aus. Soweit sich Grund- und Sicherungsgeschäfte bezüglich der wesentlichen Parameter wie Fremdwährung, Betrag und Fälligkeitsdatum entsprechen (Critical-Terms-Match-Methode), wurden im Rahmen einer kompensatorischen Bewertung Bewertungseinheiten (Micro-Hedges) gebildet. Aufgrund der Bildung von Bewertungseinheiten waren zum Bilanzstichtag keine fremdwährungsbedingten Wertberichtigungen im Auftragsbestand zu bilden. Es wurde eine Rückstellung für drohende Verluste in Höhe von T€ 88 gebildet, da die Derivate negative Marktwerte aufweisen und die Voraussetzungen für die Bildung von Bewertungseinheiten nicht erfüllt waren.

Kapitalflussrechnung

In den Finanzmittelfonds sind nur Zahlungsmittel und Bankguthaben einbezogen. Ferner werden jederzeit fällige Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sowie andere kurzfristige Kreditaufnahmen, die zur Disposition der liquiden Mittel gehören, in den Finanzmittelfonds einbezogen und offen abgesetzt.

Geschäftsführung

Der bisherige alleinige persönlich haftende Gesellschafter, die Dr. Bühler VerwaltungsGmbH, Schwäbisch Hall ist aus der Gesellschaft ausgeschieden. Als weiterer persönlich haftender Gesellschafter ist in die Gesellschaft die Dr. Bühler Beteiligungsverwaltung GmbH, Wien, eingetreten.

Die Geschäftsführung der Muttergesellschaft obliegt der Dr. Bühler Beteiligungsverwaltung GmbH, Wien; diese wird vertreten durch den Geschäftsführer, Dipl.-Kfm. Hans Bühler, Untermünkheim.

Die Angabe der Bezüge der Mitglieder des Geschäftsführungsorgans unterbleibt in analoger Anwendung der Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB gemäß § 314 Abs. 3 HGB.

Mitarbeiter

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter:

2022 2021
Gewerbliche Arbeitnehmer 895 868
Angestellte 1.859 1.733
2.754 2.601
Auszubildende 165 171
2.919 2.772

Prüfungs- und Beratungshonorare

Die als Aufwand erfassten Honorare des Konzernabschlussprüfers, Ernst & Young GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Stuttgart, betragen T€ 317 für Abschlussprüfungsleistungen, sowie T€ 348 für Steuerberatungsleistungen.

Anteilsbesitzliste

Die Aufstellung des Anteilsbesitzes des Konzerns ist Bestandteil des Konzern-Anhangs und als Anlage beigefügt.

Inanspruchnahme von Erleichterungen

Das Mutterunternehmen OPTIMA-Maschinenfabrik Dr. Bühler GmbH & Co. KG, Schwäbisch Hall, macht von der Befreiungsvorschrift des § 264b HGB (Offenlegung des Jahresabschlusses sowie Verzicht auf die Erstellung eines Anhangs und Lageberichts) Gebrauch. Die folgenden, in diesen Konzernabschluss einbezogenen Tochtergesellschaften nehmen die Befreiung des § 264 Abs. 3 HGB (Offenlegung sowie Verzicht auf die Erstellung eines Anhangs und, falls relevant, eines Lageberichts) in Anspruch:

OPTIMA packaging group GmbH, Schwäbisch Hall

OPTIMA nonwovens GmbH, Schwäbisch Hall

OPTIMA manufacturing GmbH, Schwäbisch Hall

OPTIMA pharma GmbH, Schwäbisch Hall

METALL + PLASTIC GmbH, Radolfzell-Stahringen

OPTIMA consumer GmbH, Schwäbisch Hall

OPTIMA life science GmbH, Schwäbisch Hall

Rianta packaging systems GmbH, Schwäbisch Hall

OPTIMA Verwaltungs 8 GmbH, Schwäbisch Hall (vormals Gevas GmbH, Kirchlengern)

OPTIMA materials management GmbH, Schwäbisch Hall

Maier Packaging GmbH, Bergen

OPTIMA Consulting GmbH, Schwäbisch Hall

OPTIMA Verwaltungs GmbH, Schwäbisch Hall

Senning GmbH, Schwäbisch Hall

EMKON automation GmbH, Schwäbisch Hall

OPTIMA Verwaltungs 4 GmbH, Schwäbisch Hall

OPTIMA Verwaltungs 5 GmbH, Schwäbisch Hall

Konzernverhältnisse

Ein Konzernabschluss für den größten und kleinsten Kreis der Unternehmen wird von der OPTIMA-Maschinenfabrik Dr. Bühler GmbH & Co. KG, Schwäbisch Hall, erstellt. Die Offenlegung erfolgt im Unternehmensregister.

Nachtragsbericht

Nach dem Bilanzstichtag sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten, die wesentliche finanzielle Auswirkungen haben.

 

Schwäbisch Hall, 7. Juni 2023

Geschäftsführung

Hans Bühler

Entwicklung des Konzernanlagevermögens 2022

Anschaffungs- und Herstellungskosten
01.01.2022
Währungsänderung
Zugänge
Konzernkreisveränderung
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und Lizenzen 17.801.875,05 20.605,94 712.936,65 6.458,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 9.455.303,57 0,00 0,00 354.317,16
27.257.178,62 20.605,94 712.936,65 360.775,16
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten 146.363.720,55 331.881,43 1.819.997,55 0,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 19.537.239,72 19.900,97 613.137,34 0,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 63.415.161,96 292.418,94 10.791.478,48 57.545,00
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 15.766.695,15 0,00 2.984.124,02 0,00
245.082.817,38 644.201,34 16.208.737,39 57.545,00
III. Finanzanlagen
1. Anteile an assoziierten Unternehmen 9.834.399,00 0,00 2.467.663,00 0,00
2. Beteiligungen 2.671.398,63 56.241,22 21.696.714,50 -236.566,05
12.505.797,63 56.241,22 24.164.377,50 -236.566,05
284.845.793,63 721.048,50 41.086.051,54 181.754,11
Anschaffungs- und Herstellungskosten
Umbuchungen
Abgänge
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und Lizenzen 0,00 32.361,85
2. Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 0,00
0,00 32.361,85
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten 0,00 1.229.906,25
2. Technische Anlagen und Maschinen 0,00 210.507,19
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 5.320.405,44
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 15.300.929,75
0,00 22.061.748,63
III. Finanzanlagen
1. Anteile an assoziierten Unternehmen 0,00 1.012.800,00
2. Beteiligungen 0,00 78.003,00
0,00 1.090.803,00
0,00 23.184.913,48
Anschaffungs- und Herstellungskosten Kumulierte Abschreibungen
31.12.2022
01.01.2022
Währungsänderung
Zugänge
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und Lizenzen 18.509.513,79 15.964.457,47 16.371,24 795.014,35
2. Geschäfts- oder Firmenwert 9.809.620,73 6.844.219,12 0,00 1.137.258,12
28.319.134,52 22.808.676,59 16.371,24 1.932.272,47
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten 147.285.693,28 36.522.006,10 127.750,94 4.330.068,58
2. Technische Anlagen und Maschinen 19.959.770,84 10.971.389,92 14.316,05 1.162.533,46
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 69.236.198,94 38.776.001,86 157.948,40 6.798.246,06
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 3.449.889,42 0,57 0,00 0,00
239.931.552,48 86.269.398,45 300.015,39 12.290.848,10
III. Finanzanlagen
1. Anteile an assoziierten Unternehmen 11.289.262,00 0,00 0,00 0,00
2. Beteiligungen 24.109.785,30 1.321.762,16 56.241,22 0,00
35.399.047,30 1.321.762,16 56.241,22 0,00
303.649.734,30 110.399.837,20 372.627,85 14.223.120,57
Kumulierte Abschreibungen
Umbuchungen
Abgänge
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und Lizenzen 0,00 32.361,85
2. Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 0,00
0,00 32.361,85
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten 0,00 100.021,94
2. Technische Anlagen und Maschinen 0,00 158.553,68
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 4.561.152,49
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00
0,00 4.819.728,11
III. Finanzanlagen
1. Anteile an assoziierten Unternehmen 0,00 0,00
2. Beteiligungen 0,00 0,00
0,00 0,00
0,00 4.852.089,96
Kumulierte Abschreibungen Buchwerte
Zuschreibungen
31.12.2022
31.12.2022
31.12.2021
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und Lizenzen 0,00 16.743.481,21 1.766.032,58 1.837.417,58
2. Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 7.981.477,24 1.828.143,49 2.611.084,45
0,00 24.724.958,45 3.594.176,07 4.448.502,03
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten 0,00 40.879.803,68 106.405.889,60 109.841.714,45
2. Technische Anlagen und Maschinen 0,00 11.989.685,75 7.970.085,09 8.565.849,80
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 104.775,65 41.066.268,18 28.169.930,76 24.639.160,10
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,57 3.449.888,85 15.766.694,58
104.775,65 93.935.758,18 145.995.794,30 158.813.418,93
III. Finanzanlagen
1. Anteile an assoziierten Unternehmen 0,00 0,00 11.289.262,00 9.834.399,00
2. Beteiligungen 0,00 1.378.003,38 22.731.781,92 1.349.636,47
0,00 1.378.003,38 34.021.043,92 11.184.035,47
104.775,65 120.038.720,01 183.611.014,29 174.445.956,43

Aufstellung des Anteilsbesitzes zum 31. Dezember 2022

Name und Sitz der Gesellschaft Beteiligung
%
a) Inlandsgesellschaften
EMKON automation GmbH, Kirchlinteln 100,0
HO-MA Hohenloher Maschinen- und Anlagenbau GmbH, Ilshofen 1) 49,0
JAG automation GmbH i.L., Ilshofen 1) 26,0
Maier Packaging GmbH, Bergen 100,0
METALL + PLASTIC GmbH, Radolfzell-Stahringen 100,0
OPTIMA Auslandsbeteiligungen GmbH, Schwäbisch Hall 100,0
OPTIMA Beteiligungs-GmbH, Schwäbisch Hall 100,0
Rianta packaging systems GmbH, Schwäbisch Hall 100,0
OPTIMA consumer GmbH, Schwäbisch Hall 100,0
OPTIMA life science GmbH, Schwäbisch Hall 100,0
OPTIMA manufacturing GmbH, Schwäbisch Hall 100,0
OPTIMA materials management GmbH, Schwäbisch Hall 100,0
OPTIMA nonwovens GmbH, Schwäbisch Hall 100,0
OPTIMA packaging group GmbH, Schwäbisch Hall 100,0
OPTIMA pharma GmbH, Schwäbisch Hall 100,0
QESAR GmbH Pool für Industrielle Kooperation, Bensheim 1) 26,0
OPTIMA automation GmbH, Schwäbisch Hall 100,0
OPTIMA Consulting GmbH, Schwäbisch Hall 100,0
OPTIMA Verwaltungs GmbH, Schwäbisch Hall 100,0
Senning GmbH, Bremen 100,0
OPTIMA Verwaltungs 4 GmbH, Schwäbisch Hall 100,0
OPTIMA Verwaltungs 5 GmbH, Schwäbisch Hall 100,0
OPTIMA Verwaltungs 6 GmbH, Schwäbisch Hall 100,0
OPTIMA Verwaltungs 7 GmbH, Schwäbisch Hall 100,0
OPTIMA Verwaltungs 8 GmbH, Schwäbisch Hall (ehem. Gevas GmbH) 100,0
OPTIMA Verwaltungs 10 GmbH, Schwäbisch Hall (ehem. Dr. Bühler Verwaltungs-GmbH) 100,0
hfcon GmbH & Co. KG, Künzelsau 1) 25,0
Sortec Pharma Sortiertechnik GmbH, Wolpertshausen 1) 26,0
Weyhmüller Verpackungstechnik GmbH, Neu-Ulm 1) 49,9
LOCIMA GmbH & Co. KG, Pullach i. Isartal 2) 100,0
b) Auslandsgesellschaften
AMOTEK S.r.l., Zola Predosa, Bologna/Italien 100,0
AMOTEK Sales & Service S.r.l., Zola Predosa, Bologna/Italien 100,0
OPTIMA Machinery Corporation, Green Bay, Wisconsin/USA 100,0
OPTIMA do Brasil Máquinas de Embalagem Ltda., Vinhedo/Brasilien 100,0
Gevas do Brasil Ltda., Joinville/Brasilien 100,0
OPTIMA Italy S.r.l., Zola Predosa, Bologna/Italien 100,0
OPTIMA Japan Co. Ltd., Kyoto/Japan 100,0
OPTIMA Korea Ltd., Seoul/Südkorea 100,0
OPTIMA packaging machines S.A. de C.V., Mexico/Mexico 100,0
OPTIMA Packaging Machinery PLC., Winchester/Großbritannien 100,0
OPTIMA Packaging France S.a.r.l., Comines/Frankreich 100,0
OPTIMA Servicios Corporativos S.A. de C.V., Mexico/Mexico 100,0
OPTIMA Packaging Machines (Shanghai) Co. Ltd., Shanghai/China 100,0
OPTIMA Packaging Machines Malaysia Sdn. Bhd., Petaling Jaya/Malaysia 100,0
OPTIMA India packaging machines Private Limited, Bengaluru/Indien 100,0
pixon engineering SA, Visp/Schweiz 3) 30,0
Quality Machines Indústria e Comércio de Máquinas Ltda., Campinas/Brasilien 3) 49,0
Quality Services Fabricação de Máquinas Ltda., Campinas/Brasilien 3) 49,0
STERILINE S.r.l., Albese con Cassano/Italien 4) 48,0
Eckstein Engineering Business Solutions Private Limited, Maharashtra/Indien 3) 26,0
TRITEC INTERNATIONAL SRL, Bistrita/Rumänien 3) 44,8
INCOG Bio-Pharma Services, Inc., Fishers, Indiana/USA 3) 20,0

1) Keine Konsolidierung wegen untergeordneter Bedeutung gemäß § 311 Abs. 2 HGB.
2) Keine Konsolidierung wegen fehlendem beherrschenden Einfluss gemäß § 290 Abs. 1 HGB.

3) Keine Konsolidierung wegen untergeordneter Bedeutung gemäß § 311 Abs. 2 HGB
4) Assoziiertes Unternehmen

Konzern-Kapitalflussrechnung für 2022

2022
T€
2021
T€
1. Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit
Periodenergebnis (Konzernjahresüberschuss/-fehlbetrag einschließlich Ergebnisanteile anderer Gesellschafter) 37.936 90.038
Abschreibungen (+)/Zuschreibungen (-) auf Gegenstände des Anlagevermögens 14.118 13.853
Zunahme (+)/Abnahme (-) der Rückstellungen -6.273 9.254
Sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen (+)/Erträge (-) -2.468 -2.090
Gewinn (-)/Verlust (+) aus Anlageabgängen -50 -14.001
Zunahme (-)/Abnahme (+) der Vorräte, der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Aktiva -37.256 -11.863
Zunahme (+)/Abnahme (-) der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva 26.068 43.824
Zinsaufwendungen (+)/Zinserträge (-) 1.790 1.142
Sonstige Beteiligungserträge (-) -433 -527
Ertragsteueraufwand (+)/-ertrag (-) 16.511 12.123
Ertragsteuerzahlungen (-) -16.874 -7.422
Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit 33.069 134.331
2. Cashflow aus der Investitionstätigkeit
Einzahlungen (+) aus Abgängen von Gegenständen des Sachanlagevermögens 17.292 519
Auszahlungen (-) für Investitionen in das Sachanlagevermögen -16.209 -34.514
Auszahlungen (-) für Investitionen in das immaterielle Anlagevermögen -713 -550
Einzahlungen (+) aus Abgängen von Gegenständen des Finanzanlagevermögens 1.091 17.123
Auszahlungen (-) für Investitionen in das Finanzanlagevermögen -6.696 -137
Auszahlungen (-) für Zugänge zum Konsolidierungskreis -389 0
Erhaltene Zinsen (+) 1.341 505
Erhaltene Dividenden (+) 433 527
Cashflow aus der Investitionstätigkeit -3.850 -16.527
3. Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit
Einzahlungen (+) aus der Aufnahme von (Finanz-) Krediten 0 830
Auszahlungen (-) aus der Tilgung von (Finanz-) Krediten -3.415 -4.452
Gezahlte Zinsen (-) -1.942 -1.141
Einzahlungen (+) von Gesellschaftern des Mutterunternehmens 0 13
Auszahlungen (-) an Gesellschafter des Mutterunternehmens -5.947 -6.148
Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit -11.304 -10.898
4. Finanzmittelfonds am Ende der Periode
Zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelfonds (Zwischensummen 1 - 3) 17.915 106.906
Wechselkurs- und konsolidierungskreisbedingte Änderungen des Finanzmittelfonds 2.436 1.334
Finanzmittelfonds am Anfang der Periode 166.715 58.475
Finanzmittelfonds am Ende der Periode 187.066 166.715
5. Zusammensetzung des Finanzmittelfonds
Liquide Mittel 187.445 166.926
Kurzfristige Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten -379 -211
Finanzmittelfonds am Ende der Periode 187.066 166.715

Entwicklung des Konzerneigenkapitals zum 31. Dezember 2022

Eigenkapital des Mutterunternehmens
Kapitalanteile Kapitalanteile Gewinnrücklagen
EUR Rücklage gemäß Gesellschaftsvertrag
EUR
sonstige Gewinnrücklagen
EUR
Summe
EUR
31.12.2020 2.100.000,00 29.268.349,91 115.717.548,66 144.985.898,57
Gutschrift auf Gesellschafterkonten im Fremdkapital 0,00 0,00 0,00 0,00
Einstellung in Rücklagen 0,00 3.522.373,91 5.384.552,76 8.906.926,67
Währungsumrechnung 0,00 0,00 0,00 0,00
Änderungen des Konsolidierungskreises 0,00 0,00 0,00 0,00
Konzernjahresüberschuss/-fehlbetrag 0,00 0,00 0,00 0,00
31.12.2021 2.100.000,00 32.790.723,82 121.102.101,42 153.892.825,24
Gutschrift auf Gesellschafterkonten im Fremdkapital 0,00 0,00 0,00 0,00
Einstellung in Rücklagen 0,00 16.662.338,50 29.225.316,01 45.887.654,51
Währungsumrechnung 0,00 0,00 0,00 0,00
Änderungen des Konsolidierungskreises 0,00 0,00 0,00 0,00
Konzernjahresüberschuss/-fehlbetrag 0,00 0,00 0,00 0,00
31.12.2022 2.100.000,00 49.453.062,32 150.327.417,43 199.780.479,75
Eigenkapital des Mutterunternehmens
Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung Konzernjahresüberschuss, der dem Mutterunternehmen zuzurechnen ist
EUR
31.12.2020 -8.495.545,42 16.672.926,67
Gutschrift auf Gesellschafterkonten im Fremdkapital 0,00 -7.766.000,00
Einstellung in Rücklagen 0,00 -8.906.926,67
Währungsumrechnung 2.561.579,70 0,00
Änderungen des Konsolidierungskreises 49.599,47 0,00
Konzernjahresüberschuss/-fehlbetrag 0,00 90.037.654,51
31.12.2021 -5.884.366,25 90.037.654,51
Gutschrift auf Gesellschafterkonten im Fremdkapital 0,00 -44.150.000,00
Einstellung in Rücklagen 0,00 -45.887.654,51
Währungsumrechnung 2.322.221,21 0,00
Änderungen des Konsolidierungskreises -13.275,28 0,00
Konzernjahresüberschuss/-fehlbetrag 0,00 37.936.464,06
31.12.2022 -3.575.420,32 37.936.464,06
Eigenkapital des Mutterunternehmens Summe
EUR
Konzerneigenkapital Summe
EUR
31.12.2020 155.263.279,82 155.263.279,82
Gutschrift auf Gesellschafterkonten im Fremdkapital -7.766.000,00 -7.766.000,00
Einstellung in Rücklagen 0,00 0,00
Währungsumrechnung 2.561.579,70 2.561.579,70
Änderungen des Konsolidierungskreises 49.599,47 49.599,47
Konzernjahresüberschuss/-fehlbetrag 90.037.654,51 90.037.654,51
31.12.2021 240.146.113,50 240.146.113,50
Gutschrift auf Gesellschafterkonten im Fremdkapital -44.150.000,00 -44.150.000,00
Einstellung in Rücklagen 0,00 0,00
Währungsumrechnung 2.322.221,21 2.322.221,21
Änderungen des Konsolidierungskreises -13.275,28 -13.275,28
Konzernjahresüberschuss/-fehlbetrag 37.936.464,06 37.936.464,06
31.12.2022 236.241.523,49 236.241.523,49

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die OPTIMA-Maschinenfabrik Dr. Bühler GmbH & Co. KG

Prüfungsurteile

Wir haben den Konzernabschluss der OPTIMA-Maschinenfabrik Dr. Bühler GmbH & Co. KG, Schwäbisch Hall, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2022, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, der Konzern-Kapitalflussrechnung und der Entwicklung des Konzerneigenkapitals für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der OPTIMA-Maschinenfabrik Dr. Bühler GmbH & Co. KG für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Konzernabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage des Konzerns zum 31. Dezember 2022 sowie seiner Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 und

vermittelt der beigefügte Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Konzernlagebericht in Einklang mit dem Konzernabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können;

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Konzernabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Konzernlageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme abzugeben;

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben;

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass der Konzern seine Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann;

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Konzernabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Konzernabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt;

holen wir ausreichende, geeignete Prüfungsnachweise für die Rechnungslegungsinformationen der Unternehmen oder Geschäftstätigkeiten innerhalb des Konzerns ein, um Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht abzugeben. Wir sind verantwortlich für die Anleitung, Überwachung und Durchführung der Konzernabschlussprüfung. Wir tragen die alleinige Verantwortung für unsere Prüfungsurteile;

beurteilen wir den Einklang des Konzernlageberichts mit dem Konzernabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Konzerns;

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Konzernlagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Stuttgart, 7. Juni 2023

Ernst & Young GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Göhner, Wirtschaftsprüfer

Fleck, Wirtschaftsprüfer

Sonstige Berichtsbestandteile

Billigung des Konzernabschlusses

der OPTIMA-Maschinenfabrik Dr. Bühler GmbH & Co. KG

Der Konzernabschluss zum 31. Dezember 2022 einschließlich Konzernlagebericht 2022 wurde am 28 Juli 2023 durch die Gesellschafterversammlung gebilligt.

Nachrichten & Medien

Insolvenzbekanntmachungen

Aktuelle Insolvenzverfahren

Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen

Handelsregister Dokumente

Gesellschafterliste
Aktueller Abdruck
Chronologischer Abdruck

Organisationen an dieser Adresse

5 nahegelegene Organisationen

Liste von Unternehmen und Organisationen an oder in der Nähe dieser Geschäftsadresse. Die Daten umfassen Firmennamen, Adressen, Registrierungsdetails und Branchenklassifikationen.
Die Informationen auf dieser Seite stammen aus öffentlichen Quellen, offiziellen Registern oder werden von Drittanbietern bereitgestellt. Fusionbase übernimmt keine Garantie für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität der Daten. Melde dich bei Fragen oder Anregungen über unser Kontaktformular.