Stammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Gerald Karl Josef Schöndeling seit 21.1.2015 | Prokura |
Ina Rütters seit 9.6.2004 | Prokura |
Knut Rütters seit 9.6.2004 | Geschäftsführer |
Stefan Hüskes seit 28.4.2003 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (2)
| Name | Anteil |
|---|---|
Knut RüttersRütters GmbH | 50.00% |
Ina RüttersRütters GmbH | 50.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Rütex GmbHMönchengladbachJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtI. Grundlagen des Unternehmens I.1 Geschäftsmodell Die Rütex GmbH ist schwerpunktmäßig im Bereich Großhandel tätig. Gegenstand des Geschäftsmodells ist der Vertrieb und der Verkauf von Garn- und Gewebapplikationen aller Art an Geschäftskunden. Die Kerntätigkeitsfelder von der Rütex GmbH lassen sich wie folgt umreißen: 1. Vertrieb von Garnen und Gewebe • an Webereien • an Strickereien an Kunden weltweit 2. Fachliche und technische Beratung 3. Entwicklung von Individuallösungen I.2 Forschung und Entwicklung Die Gesellschaft unterstützt mit Hilfe von Geschäftspartner bei der Entwicklung von Individuallösungen. Im Geschäftsjahr mit dem Schwerpunkt recycelte Produkte. II. Wirtschaftsbericht II.1 Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Die Marktsituation der Rütex GmbH ist seit Jahren durch einen intensiven Wandel geprägt. Die weltweiten Märkte entwickeln sich stets unterschiedlich und werden durch politische Ereignisse wie Kriege, Handelskriege oder Protektionismus zusätzlich stark beeinflusst. Dabei drücken eine harte Konkurrenz sowie eine zunehmenden Konzentration im Markt die Gewinnmargen. Dies führt zu einem stetigen Druck auf eben diese. Die Rütex GmbH ist dennoch in der Lage, durch Wechsel von märkten und den Ausbau der vertriebenen Produkte auf Basis langjährige Kundenbeziehungen die Marktposition zu halten und Neukunden zu gewinnen. Die Rütex GmbH sticht mit Ihrem weltweiten Vertrieb gegenüber Mitbewerbern heraus. Im Produktgeschäft punktet die Rütex GmbH durch Verlässlichkeit im Vertrieb und der Entwicklung individueller Lösungen. Die Rütex GmbH schafft somit bei ihren Vertragsnehmern vertrauen in ihre Leistungsfähigkeit. II.2 Geschäftsverlauf und Lage Der Umsatz ging im Geschäftsjahr 2023 zurück (-40,5%). Dabei entfiel ein wesentlicher Teil des Umsatzes auf ein recyceltes Produkt für den Bereich Fast Fashion. Eine große Herausforderung ist weiterhin die Gewinnung und das Halten von qualifiziertem Personal. Langfristig wird ein weiteres Wachstum angestrebt. Das gilt auch vor dem Hintergrund zunehmender Regulatorik und Störungen des weltweiten Handels. Hierzu verweisen wir auf unseren allgemeinen Risikobericht. II.2.1 Ertragslage
Haupteinflussfaktor für das gefallene Betriebsergebnis sind höhere Einkaufspreise und gestiegene Kosten der Warenabgabe. Darüber hinaus belasteten die Integrationskosten von neuem Personal den Ertrag. Aufgrund der guten Auslastung und flexiblen Reaktion auf unerwartete Entwicklungen bleibt die Ertragslage gut. Die Umsatzerlöse sind im Berichtsjahr um T€ 21.836 auf T€ 32.072 gesunken. Schwerpunktmäßig erzielt die Gesellschaft ihre Umsätze im Ausland (54%). Der Materialaufwand ist im Berichtsjahr um T€ 19.037 gesunken. Die gesamten Personalkosten sind um T€ 276,9 gesunken. Im Berichtsjahr sind die sonstigen betrieblichen Aufwendungen ebenfalls gesunken (- T€ 83.546). II.2.2 Finanzlage Der Anteil des langfristig gebundenen Gesamtvermögen beträgt weiterhin 0,4 % (Vorjahr: 0,6%). Die Liquidität hat sich mit 2,3 % gegenüber dem Vorjahr mit 1,7 % leicht erhöht. Der Anteil der Vorräte beträgt 58,5%. Im Vorjahr waren dies 40,3 %. Finanzanlagen gab es im Berichtsjahr keine. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben einen Anteil von 38,6 %. Im Vorjahr waren dies 57,4 %. Dementsprechend hat sich das mittel- und kurzfristige Vermögen prozentual mit 99,6% zu 99,4% im Vorjahr kaum verändert. Die Eigenkapitalquote ist mit 37,6 % im Vergleich zum Vorjahr (39,8%) gesunken. Die Eigenkapitalrendite beträgt 5,03 %. Die Gesamtkapitalrentabilität beträgt 2,7%. In dieser Kennzahl wird die Verzinsung des gesamten im Unternehmen investierten Kapitals angegeben. Zur Darstellung der Finanzlage haben wir eine Kapitalflussrechnung nach dem Deutschen Rechnungslegungsstandard Nr. 21 (DRS 21) des Deutschen Rechnungslegungs Standards Committee e. V., Berlin, aufgestellt.
Der Finanzmittelbestand entspricht der Position B.III. der Aktiva (Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten. Das Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Die wirtschaftliche Lage des Unternehmens ist somit für das abgelaufene Geschäftsjahr als gut zu beurteilen. II.2.3 Vermögenslage
Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind gesunken. (--8,22% ggü. Vorjahr). Die sonstigen Vermögensgegenstände sind gesunken. (-23,72 % ggü. Vorjahr). Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind gestiegen. (+102,37 % ggü. Vorjahr). Die erhaltenen Anzahlungen sind gestiegen (513.624,83 % ggü. Vorjahr). Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind gesunken (40,40 % ggü. Vorjahr). Die sonstigen Verbindlichkeiten sind gestiegen (+107,77 % ggü. Vorjahr). III. Finanzielle Leistungsindikatoren Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt der Fokus auf: • Umsatzentwicklung • Rohmarge • Kapitalumschlag • EBT Daneben versuchen wir insbesondere den DSO Wert zu optimieren. IV. Gesamtaussage Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage ist als gut einzuschätzen. Die Umsatz- und Ergebnisentwicklung ist gut. Das Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Es konnten im Berichtsjahr bei vielen Lieferverbindlichkeiten durch kurzfristige Zahlungen Skontoabzüge realisiert werden. V. Nachtragsbericht Für den Nachtragsbericht verweisen wir auf den Anhang. VI. Zweigniederlassungsbericht Die Gesellschaft unterhält keine Zweigniederlassungen. VII. Prognosebericht Die Gesellschaft wird auch zukünftig in der Lage sein, allen Zahlungsverpflichtungen fristgerecht nachzukommen. Für das kommende Wirtschaftsjahr erwarten wir aufgrund der bestehenden allgemeinen Risiken einen Rückgang beim Umsatz. Bezüglich der Risiken wird auf unseren Risikobericht verwiesen. Wir erwarten für das nächste Jahr ein positives Ergebnis. Die Kernmannschaft der Belegschaft wird sich auch im Folgejahr nicht verändern. Wir blicken zuversichtlich in die Zukunft unsere Gesellschaft zu weiteren Wachstum zu führen. VIII. Chancen- und Risikobericht VIII.1 Allgemeiner Risikobericht Die Märkte werden zunehmend stark von Kriegen, Wirtschaftskriegen, Protektionismus und Abschottung geprägt. Dies führt zur Knappheit von Währungen und Gütern. Hinzukommen Engpässe bei den Transportwegen, die zu höheren Preisen oder Verzögerungen führen können. VIII.2 Spezieller Risikobericht Die Liquiditätslage ist gut. Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten, Guthaben und Kreditlinien bei Kreditinstituten. Die Gesellschaft verfügt über ein effizientes Mahnwesen, eine Warenkreditversicherung mit angeschlossenem Inkassobüro. Es werden Produkte wie Export Akkreditive bzw. Dokumenten Inkasso Aufträge genutzt. Wir können einzelnen Länderrisiken gut entgegenwirken, da wir weltweit tätig sind. Verbindlichkeiten werden innerhalb vereinbarter Zahlungsfristen gezahlt. Die Gesellschaft hat diverse Banken als Hausbank. Hier besteht in der Regel eine langjährige Geschäftsbeziehung. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Finanzmanagement verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik. Zur Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko und zur Aufrechterhaltung der jederzeitigen Zahlungsfähigkeit wird ein fortlaufender Liquiditätsplan erstellt, der permanent an aktuelle Änderungen angepasst wird und als Basis für die Geldmitteldisposition dient. Ein permanentes Risiko in der Geschäftsentwicklung liegt in der Kursentwicklung zwischen Euro und US-Dollar. Entsprechende Maßnahmen zur Minderung bzw. Ausschaltung des Risikos werden ständig getroffen. Wir setzen die üblichen Finanzinstrumente zur Währungsabsicherung ein. Diese werden ausschließlich zu Sicherungszwecken verwendet. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfalls- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen.
Mönchengladbach, den 27. Juni 2024 BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangI. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Die Firma "Rütex GmbH" hat ihren Sitz in Mönchengladbach. Eingetragen ist die Gesellschaft mit der Handelsregisternummer HRB 2816 beim Amtsgericht Mönchengladbach. Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft im Sinne der §§ 264, 267 II HGB auf. Der vorliegende Jahresabschluss ist grundsätzlich unter Beachtung der für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften über die Gliederung- und Bewertung des Handelsgesetzbuches aufgestellt (§§ 265 I 2, 266 ff. HGB). II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden erfolgen unter Annahme der Unternehmensfortführung (§252 I Nr. 2 HGB). Die Bilanzierung der Sachanlagen erfolgt zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Berücksichtigung nutzungsbedingter, planmäßiger Abschreibungen. Grundlage der planmäßigen Abschreibung ist die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes (§ 253 I 1, III HGB). Die beweglichen Anlagegüter werden linear abgeschrieben. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis € 800 wurden aus Vereinfachungsgründen entsprechend § 6 IIa EStG im Erwerbsjahr voll abgeschrieben. Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgte zu den Anschaffungskosten, soweit nicht ein niedrigerer Wert beizulegen war (§ 253 IV HGB). Fertige und unfertige Erzeugnisse werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bewertet (§ 255 II HGB). Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nominalwert angesetzt. Den in den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen enthaltenen Risiken wird durch Bildung angemessen dotierter Einzel- und Pauschalwertberichtigungen Rechnung getragen. Die sonstigen Rückstellungen erfassen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten und sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist (§ 253 I 2 HGB). Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst (§ 253 II 1 HGB). Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag bilanziert (§ 253 I 2 HGB). Flüssige Mittel werden zu Nominalwerten angesetzt (§ 253 I HGB). Bewertungseinheiten (§ 254 HGB) werden für den Wareneinkauf in Fremdwährungen (USD) gebildet. Die Fremdwährungsverbindlichkeiten werden besichert. III. Angaben zur Bilanz Die Entwicklung des Anlagevermögens (Anlagenspiegel) ist nachfolgend dargestellt. Hieraus ergeben sich auch die Abschreibungen des Geschäftsjahres (§ 268 II HGB). Die sonstigen Vermögensgegenstände haben folgende Restlaufzeiten:
Die sonstigen Rückstellungen betragen € 1.044,0.
Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten (§ 268 V 1 HGB, § 285 Nr.1 und Nr. 2 HGB) ergeben sich wie folgt:
Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern (§ 42 III GmbHG) betragen 0,00 €. Zum Abschlussstichtag bestanden Haftungsverhältnisse für (Akkreditive) i.H.v. 6.000,00 € im Sinne von § 251 HGB (§ 268 VII HGB). Die Inanspruchnahme schätzen wir aufgrund der gegenwärtigen Bonität und des bisherigen Zahlungsverhaltens der Begünstigten als gering ein. Erkennbare Anhaltspunkte, die eine andere Beurteilung erforderlich machen würden, liegen uns nicht vor (§ 285 Nr. 27 HGB). Zum Bilanzstichtag bestanden neben den in der Bilanz angewiesenen Verbindlichkeiten folgende sonstige finanzielle Verpflichtungen (§ 285 Nr 3a HGB): Bedeutende Miet- und Leasingverträge bestehen nicht. IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 II HGB) aufgestellt.
Periodenfremde Aufwendungen und Erträge, die für die Beurteilung der Ertragslage der Gesellschaft von Bedeutung wären, sind im Geschäftsjahr nicht angefallen. Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag belasten in voller Höhe das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (§ 285 Nr. 6 HGB). V. Sonstige Pflichtangaben Im Geschäftsjahr wurden durchschnittlich 19 Arbeitnehmer beschäftigt. Geschäftsführer waren im Geschäftsjahr: a) Herr Knut Rütters, Diplom-Kaufmann b) Herr Stefans Hüskes, Textilkaufmann Prokurist war im Geschäftsjahr a) Herr Gerald Schöndeling, Kaufmann Die Geschäftsführer sind einzelvertretungsberechtigt und befugt, im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte vorzunehmen. Der Prokurist verfügt über Einzelprokura. Alle Geschäftsführer sind von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Die Gesamtbezüge der Geschäftsführung betragen T€ 596,9 gemäß §286 Abs. 4 HGB. Die Geschäftsführung schlägt vor, das Jahresergebnis auf neue Rechnung vorzutragen.
Mönchengladbach, den 27. Juni 2024 Anlagespiegel
sonstige Berichtsbestandteile
Knut Rütters Stefan Hüskes Angaben zur Feststellung:Der Jahresabschluss wurde am 25.03.2025 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Rütex GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Rütex GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Rütex GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für alle Kaufleute geltenden handelsrechtlichen Vorschriften. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für alle Kaufleute geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Mönchengladbach, den 21. März 2025 msp
audit GmbH
Frank Söllner, Wirtschaftsprüfer |
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