Stammdaten

Register
Amtsgericht Essen HRB 28179
Eingetragen
30.5.2017
Branche
Großhandel mit Sportartikeln und -zubehörHerstellung von SportgerätenGroßhandel mit Fahrrädern, E-Bikes, deren Teilen und Zubehör
Gegenstand
Der Vertrieb von Sportgeräten und Zubehör.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Jörg Reese
seit 7.7.2021
Geschäftsführer
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (2)

NameAnteil
50.00%
50.00%

Gesellschafter

3 Gesellschafter

GmbH-Struktur

2 von 3 angezeigt

Helmut Nattler
Röttges Hof 10, 45473 Mülheim
8.500 €
33.33%
Willi Mattutat
Pöppinghauser Str. 345, 44579 Castrop-Rauxel
8.500 €
33.33%

Beteiligungen

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

GoGun GmbH

Essen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

GoGun GmbH, Essen

I. Geschäftsverlauf und Lage des Unternehmens

Die GoGun GmbH handelt mit erlaubnisfreien Waffen zur Selbstverteidigung und zu Sportzwecken. Gerade der erste genannte Bereich profitiert von der sich verschlechternden Sicherheitslage in Deutschland und Europa, während der Bereich "Sport" angesichts der wirtschaftlichen Krise und der hohen Inflation in 2023 branchenübergreifend eher zu einer geringeren Nachfrage geführt hat.

Die GoGun GmbH bietet Waffen aus drei Haupt-Kategorien an: Druckluftwaffen, Armbrüste/Bögen und Blankwaffen. In 2023 waren die Druckluftwaffen sehr umsatzstark, während der Bereich der Armbrüste eher rückläufig war. Der Bereich der Blankwaffen konnte ein Wachstum verzeichnen, unter anderem durch die Zusammenarbeit mit der Midgards-Messer GmbH, Hilzingen. Im August 2023 hat sich die GoGun GmbH mit 25,1% an der Midgards-Messer GmbH beteiligt.

Insgesamt blicken wir auf das erfolgreichste Jahr der GoGun GmbH seit der Gründung in 2017 zurück. Mit etwas über 20 Mio. € Umsatz und einem EBIT von mehr als 7,8 Mio. € konnte das bislang stärkste Jahr 2022 deutlich übertroffen werden (15 Mio. € Umsatz, 4,5 Mio. € EBIT).

Die Lage des Unternehmens ist dementsprechend gut. Das Unternehmen verfügt über eine voll ausreichende Liquidität und für das Jahr 2024 stehen einige sehr erfolgversprechende Produkteinführungen an.

Der aktuell offene Auftragsbestand liegt bei 5,5 Mio. €.

II. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Mit dem gestiegenen Geschäftsvolumen hat sich auch unsere Bilanzsumme gegenüber dem Vorjahr deutlich um 4,0 Mio. € = 38,1 % erhöht. Trotzdem hat sich unsere Vermögensstruktur zum 31. Dezember 2023 gegenüber dem Vorjahr prinzipiell nur wenig verändert. Das Anlagevermögen macht mit etwas über 0,6 Mio. € lediglich etwa 4 % der Bilanzsumme aus. Die Lagerhallen und der Verwaltungstrakt sind gemietet.

Im Anlagevermögen lag der Schwerpunkt unserer Investitionen in Ausleihungen in Höhe von 0,5 Mio. € an die im Geschäftsjahr 2023 mit anderen Investoren gegründeten Midgards-Messer GmbH in Hilzingen. Wir sind mit 25,1 % an der Gesellschaft beteiligt.

Vor dem Hintergrund des gestiegenen Geschäftsvolumens haben wir u. a. zur Sicherstellung der schnellen Lieferfähigkeit unseren Vorratsbestand um ca. 1,8 Mio. € auf 6,8 Mio. € nochmals aufgestockt. Auch die an unsere Lieferanten geleisteten Anzahlungen sind deutlich auf 2,9 Mio. € gestiegen.

Die Rückstellungen haben sich gegenüber dem Vorjahr mehr als verdreifacht und beinhalten vor allem Steuerrückstellungen in Höhe von 2,3 Mo. € und sonstige Rückstellungen in Höhe von ca. 0,5 Mio. €. Die deutlich höheren Steuerrückstellungen ergeben sich aus dem erheblich gestiegenen Ergebnis 2023. Die Verbindlichkeiten sind um insgesamt 2,3 Mio. € zurückgeführt worden. Unser Eigenkapital ist durch den im Geschäftsjahr 2023 erzielten Jahresüberschuss auf nunmehr 9,1 Mio. € gestiegen. Die Eigenkapitalquote unserer Gesellschaft beträgt 63 % im Vergleich zu 46 % im Vorjahr.

Der von uns im Geschäftsjahr 2023 erwirtschaftete operative Cash Flow in Höhe von 5,3 Mio. € (Vorjahr: 3,0 Mio. €) ist insbesondere zur Finanzierung des höheren Vorratsbestands, zur Reduzierung der Verbindlichkeiten und zur Finanzierung einer im Geschäftsjahr 2023 vorgenommenen Gewinnausschüttung verwandt worden. Trotz der hohen Ausgaben haben wir eine unverändert gute Liquiditätslage. Wir verfügen zum 31. Dezember 2023 über einen Bestand an liquiden Mitteln in Höhe von 3,5 Mio. €. Wir waren und sind jederzeit in der Lage, die fälligen Verbindlichkeiten zeitgerecht zu bedienen.

Im Geschäftsjahr 2023 konnten wir unsere Rohmarge nochmals deutlich von 41,3 % im Vorjahr auf 52,1 % verbessern. Dies resultiert aus einer starken Umsatzverschiebung zugunsten der Luftgewehrsparte. Hier ergeben sich höhere Umsätze pro Auftrag und bessere Margen. Das umsatzstärkste Luftgewehr konnte in großen Stückzahlen zu guten Einkaufspreisen aus Asien importiert werden. Die übrigen Aufwendungen stiegen nur unterproportional zur Umsatzsteigerung an, so dass insgesamt ein Betriebsergebnis in Höhe von 7,8 Mio. € gegenüber 4,5 Mio. € im Vorjahr erwirtschaftet werden konnte. Nach Ertragsteuern wird ein Jahresüberschuss in Höhe von 5,3 Mio. € (Vorjahr: 3,0 Mio. €) ausgewiesen.

III. Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung

Die größte Unsicherheit besteht in der Entwicklung des Waffengesetzes im Hauptabsatzgebiet Deutschland. Das Unternehmen ist auf erlaubnisfreie Waffen spezialisiert. Solche Waffen sind in Deutschland besonders begehrt, weil das sehr strenge deutsche Waffengesetz den Zugang zu scharfen Waffen stark begrenzt. Nur wer ein entsprechendes Bedürfnis vorweisen kann und die strengen behördlichen Auflagen erfüllt darf eine scharfe Waffe erwerben.

Bestimmte Waffen sind von diesen Erlaubnispflichten ausgenommen und dürfen von jeder volljährigen Person erworben werden. Die GoGun GmbH ist darauf fokussiert, den Rahmen des Waffengesetzes zu nutzen und konzipiert Waffen, die zwar erlaubnisfrei, aber dennoch sehr leistungsfähig sind. Diese Produkte haben im Markt eine Alleinstellung, was dem Absatz sehr zuträglich ist.

Eine Verschärfung des Waffengesetzes könnte dazu führen, dass betroffene Produkte aus dem Sortiment genommen werden müssten. Andererseits führt jede Gesetzesverschärfung auch zu positiven Umsatzeffekten. Zunächst gibt es einen "Endspurt", weil viele Kunden die "letzte Gelegenheit" nutzen, um sich noch vor dem Inkrafttreten eines neuen Gesetzes einzudecken. Danach werden viele Kunden die gegebenenfalls dann erlaubnispflichtigen Waffen abgeben und sich eine weiterhin erlaubnisfreie Waffe zulegen.

Natürlich steht die GoGun GmbH in einem umkämpften Markt und es besteht immer das Risiko, dass ein Konkurrent mit neuen Produkten Marktanteile gewinnt. Das Unternehmen investiert deshalb laufend in die Entwicklung neuer Konzepte, die dann mit den Zulieferern in Deutschland, Schweden, Taiwan, Südkorea und China umgesetzt werden. Die Geschäftsleitung ist zuversichtlich, auch in Zukunft im Konkurrenzvergleich erfolgreich bleiben zu können.

IV. Prognosebericht

Die ersten 3 Monate des Jahres 2024 blieben umsatz- und ertragsseitig hinter 2023 zurück, was vor allem an der verzögerten behördlichen Zulassung eines wichtigen neuen Produkts liegt. Nach Abschuss des Zulassungsverfahren wird für die weiteren Monate mit hohen Umsätzen und Erträgen gerechnet.

Ob die guten Zahlen des Jahres 2023 nochmals erreicht werden können ist ungewiss.

Wir gehen davon aus, dass wir in 2024 einen Umsatz zwischen 17 und 19 Mio. €. erzielen. Aufgrund steigender Personal- und Sachkosten rechnen wir mit einem EBIT in Höhe von 4 bis 5 Mio. €.

Im Geschäftsjahr 2025 streben wir einen Umsatz in Höhe von 17 - 20 Mio. € und ein EBIT in Höhe von 4 - 5 Mio. € an. Aufgrund der zahlreichen politischen und wirtschaftlichen Unwägbarkeiten sind wirtschaftliche Prognosen in unserem Segment jedoch mit hohen Unsicherheiten behaftet. Aktuell gehen wir davon aus, das die geplanten Verschärfungen im Waffenrecht keine wesentlichen Einflüsse auf unseren Umsatz in 2025 haben werden. Erschwernisse und längere Laufzeiten bei der Zulassung von neuen Luftgewehren wurden berücksichtigt.

 

Essen, 29.03.2024

Jörg Christian Sprave, Geschäftsführer

Jörg Reese, Geschäftsführer

GoGun GmbH Krablerstr. 127 / Halle 9 45326 Essen Mail: info@gogun.de

https:\\gogun.de

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 620.899,11 85.915,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 2,00 2,00
1. Geschäfts- oder Firmenwert 1,00 1,00
2. Sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 1,00 1,00
II. Sachanlagen 107.136,00 85.913,00
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 107.136,00 85.913,00
III. Finanzanlagen 513.761,11
1. Beteiligungen 6.275,00
2. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 507.486,11
B. Umlaufvermögen 13.736.271,64 10.405.752,42
I. Vorräte 9.645.064,11 6.280.531,97
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 563.265,64 441.849,44
1. Forderungen gegen Gesellschafter 27.812,83 27.812,83
2. sonstige Vermögensgegenstände 535.452,81 414.036,61
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 3.527.941,89 3.683.371,01
C. Rechnungsabgrenzungsposten 148.236,91 9.776,00
Aktiva 14.505.407,66 10.501.443,42

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 9.071.062,31 4.783.801,26
I. eingefordertes Kapital 17.000,00 17.000,00
1. Gezeichnetes Kapital 25.500,00 25.500,00
2. nicht eingeforderte ausstehende Einlagen -8.500,00 -8.500,00
II. Gewinnvortrag 3.766.801,26 1.770.305,58
III. Jahresüberschuss 5.287.261,05 2.996.495,68
B. Rückstellungen 2.799.148,38 812.674,58
C. Verbindlichkeiten 2.635.196,97 4.904.967,58
1. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 7.349,05 7.349,05
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 7.349,05 7.349,05
2. sonstige Verbindlichkeiten 2.627.847,92 4.897.618,53
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 2.627.847,92 4.897.618,53
Passiva 14.505.407,66 10.501.443,42

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 10.519.089,31 6.504.722,22
2. Personalaufwand 1.468.358,30 981.526,79
a) Löhne und Gehälter 1.312.836,57 874.721,91
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 155.521,73 106.804,88
davon für Altersversorgung 1.829,40
3. Abschreibungen 30.004,01 41.405,24
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 30.004,01 41.405,24
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 1.187.066,90 1.027.160,08
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 14.025,52
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 5.819,85
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 2.560.226,57 1.452.116,58
8. Ergebnis nach Steuern 5.287.459,05 2.996.693,68
9. sonstige Steuern 198,00 198,00
10. Jahresüberschuss 5.287.261,05 2.996.495,68

Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023

GoGun GmbH, Essen

A. Allgemeine Angaben

Die GoGun GmbH, Essen, ist eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung nach deutschem Recht mit Sitz in Essen, Krabler Straße 127, Deutschland. Die Gesellschaft ist beim Amtsgericht Essen im Handelsregister, Abteilung B, unter der Nr. 28179, eingetragen.

Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt.

Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB.

B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Der Jahresabschluss der GoGun GmbH für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 wurde nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt.

Die angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden entsprechen den handelsrechtlichen Vorschriften und den Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung. Die Bewertungsmethoden der Vorjahre sind unverändert beibehalten worden. Die Bewertung der Vermögens- und Schuldposten trägt wesentlichen erkennbaren Risiken nach den Grundsätzen vorsichtiger kaufmännischer Beurteilung Rechnung.

Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind mit den Anschaffungskosten aktiviert. Der entgeltlich erworbene Geschäfts- und Firmenwert ist über einen Zeitraum von fünf Jahren abgeschrieben worden. Die sonstigen immateriellen Vermögensgegenstände werden entsprechend ihrer betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer linear abgeschrieben.

Die Sachanlagen sind zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungen werden planmäßig entsprechend der voraussichtlichen betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer, die sich an steuerrechtlichen Vorschriften orientieren, vorgenommen. Zugänge zum Anlagevermögen werden pro rata termporis abgeschrieben. Bei der Behandlung geringwertiger Wirtschaftsgüter lehnt sich die Gesellschaft an steuerliche Vorschriften an und schreibt diese im Jahr des Zugangs ab.

Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten bewertet.

Die Vorräte wurden durch körperliche Bestandsaufnahme ermittelt. Die Vorräte sind zu Einstandspreisen unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips bewertet. Dem Risiko der Ungängigkeit ist durch angemessene Abwertung Rechnung getragen.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nennwert unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips bewertet. Für das in den Forderungen enthaltene allgemeine Kreditrisiko ist eine Pauschalwertberichtigung in ausreichender Höhe von den Forderungen abgesetzt.

Die liquiden Mittel sind zum Nominalwert bilanziert.

Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen, bilanziert.

Das gezeichnete Kapital ist zum Nennwert angesetzt und entspricht dem Eintrag im Handelsregister. Das Stammkapital ist zu zwei Drittel eingezahlt. Die ausstehenden, nicht eingeforderten Einlagen sind vom gezeichneten Kapital offen abgesetzt.

Die Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags passiviert. Sie berücksichtigen alle bis zur Bilanzaufstellung erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen auf der Grundlage vernünftiger kaufmännischer Beurteilung. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen sind bei der Bemessung der Rückstellungshöhe berücksichtigt worden. Soweit die Rückstellungen eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr haben, sind diese mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz abgezinst worden.

Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag passiviert.

C. Erläuterungen zur Bilanz

Die Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023 ist aus der Anlage zu diesem Anhang ersichtlich.

Die Gesellschaft ist zu 25,10 % an der Midgards-Messer GmbH, Hilzingen, beteiligt. Das gezeichnete Kapital der Gesellschaft beträgt 25.000,00 EUR. Der Jahresabschluss für das erste Rumpfgeschäftsjahr 2023 liegt noch nicht vor.

Der Gewinnvortrag ist aufgrund einer in 2023 vorgenommenen Gewinnausschüttung um 1,0 Mio. € vermindert worden.

Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Verpflichtungen aus dem Personalbereich sowie Vorsorgen für Gewährleistungen.

Der Einjahresbetrag der sonstigen Verpflichtungen beträgt ca. 106.500 EUR und betrifft Mieten für Gebäude einschließlich Energiekosten.

D. Erläuterung zur Gewinn- und Verlustrechnung

Bei den sonstigen betrieblichen Aufwendungen handelt es sich insbesondere um Kosten der Warenabgabe, Mieten und Raumkosten sowie Kosten der allgemeinen Verwaltung.

E. Sonstige Angaben

Die Gesellschaft beschäftigte im Jahresdurchschnitt 20 Arbeitnehmer (Vorjahr: 16), davon entfallen 16 (Vorjahr: 12) auf gewerbliche Arbeitnehmer und 4 (Vorjahr: 4) auf kaufmännische Arbeitnehmer.

Geschäftsführer der Gesellschaft im Geschäftsjahr 2023 waren:

Herr Dipl.-Kfm. Jörg Christian Sprave, Oberzent

Herr Dip.-Ing. Jörg Reese, Castrop-Rauxel

Auf die Angabe der Geschäftsführungsbezüge wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Das vom Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2023 berechnete Gesamthonorar in Höhe von 18.000,00 EUR beinhaltet ausschließlich Abschlussprüferleistungen.

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Abschluss des Geschäftsjahres haben sich nicht ergeben.

Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Essen, den 29. März 2024

GoGun GmbH

gez. Jörg Christian Sprave

gez. Jörg Reese

Entwicklung des Anlagevermögens 2023

Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten
01.01.2023
Zugänge
Abgänge
31.12.2023
Immaterielle Vermögensgegenstände
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und Lizenzen und ähnliche Rechte 14.895,00 0,00 0,00 14.895,00
Geschäfts- oder Firmenwert 1.800,00 0,00 0,00 1.800,00
16.695,00 0,00 0,00 16.695,00
Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 207.440,10 51.227,01 0,00 258.667,11
207.440,10 51.227,01 0,00 258.667,11
Finanzanlagen
Beteiligungen 0,00 6.275,00 0,00 6.275,00
Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0,00 507.486,11 507.486,11
0,00 513.761,11 0,00 513.761,11
224.135,10 564.988,12 0,00 789.123,22
Abschreibungen
01.01.2023 Zugänge Abgänge 31.12.2023
Immaterielle Vermögensgegenstände
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und Lizenzen und ähnliche Rechte 14.894,00 0,00 0,00 14.894,00
Geschäfts- oder Firmenwert 1.799,00 0,00 0,00 1.799,00
16.693,00 0,00 0,00 16.693,00
Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 121.527,10 30.004,01 0,00 151.531,11
121.527,10 30.004,01 0,00 151.531,11
Finanzanlagen
Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00
Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00
138.220,10 30.004,01 0,00 168.224,11
Buchwerte
31.12.2023
31.12.2022
Immaterielle Vermögensgegenstände
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und Lizenzen und ähnliche Rechte 1,00 1,00
Geschäfts- oder Firmenwert 1,00 1,00
2,00 2,00
Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 107.136,00 85.913,00
107.136,00 85.913,00
Finanzanlagen
Beteiligungen 6.275,00 0,00
Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 507.486,11 0,00
513.761,11 0,00
620.899,11 85.915,00

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 12.09.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

"In dem beigefügten, zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss wurden die größenabhängigen Erleichterungen in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde folgender Bestätigungsvermerk erteilt.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die GoGun GmbH, Essen

Prüfungsurteile

Ich habe den Jahresabschluss der GoGun GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der GoGun GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Der Jahresabschluss der GoGun GmbH für das vorherige, am 31. Dezember 2022 endende Geschäftsjahr, der Grundlage für die Vergleichsangaben im Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 ist, wurde nicht geprüft.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifiziere und beurteile ich die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, plane und führe Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlange Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinne ich ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteile ich die Angemessenheit der von dem gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von dem gesetzlichen Vertreter dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehe ich Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von dem gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls ich zu dem Schluss komme, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, bin ich verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, mein jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Ich ziehe meine Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum meines Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteile ich Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteile ich den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

• führe ich Prüfungshandlungen zu den von dem gesetzlichen Vertreter dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehe ich dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von dem gesetzlichen Vertreter zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteile die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen gebe ich nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle."

 

Bocholt, den 11. September 2024

Möllenbeck, Wirtschaftsprüfer

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