Auto- und Motorradhaus Schmidt-Leipzig GmbHLiquidiert
Stammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Monika Fehse seit 9.11.2006 | Prokura |
Guido Schmidt seit 24.10.2006 | Geschäftsführer |
Adolf Schmidt seit 24.10.2006 | Geschäftsführer |
Olaf Schmidt seit 24.10.2006 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
Firma Auto- und Motorradhaus Schmidt GmbH | 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Auto- und Motorradhaus Schmidt GmbHLutherstadt EislebenJahresabschluss zum 31. Dezember 2006LageberichtA. Darstellung des Geschäftsverlaufs und der LageBei einer sich verbessernden Konjunktur konnten die Umsatzerlöse deutlich gesteigert werden. Das Geschäftsjahr 2006 verlief für die Auto- und Motorradhaus Schmidt GmbH zufriedenstellend. Die in 2001 gegründeten Tochtergesellschaften haben sich zwar am Markt stabilisiert, erwirtschaften aber immer noch keine ausgeglichenen Ergebnisse. Die Autohaus Schmidt GmbH als Fiat, Alfa und Lancia Vertragshändler erzielte in 2006 wieder einen Jahresfehlbetrag vor Ergebnisabführung, den die Muttergesellschaft aufgrund des bestehenden Ergebnisabführungsvertrages übernehmen musste und der eine wesentliche Ursache für den Jahresfehlbetrag der Auto- und Motorradhaus Schmidt GmbH ist. Die HaRo Automobile Schmidt GmbH wurde im April in die Automobile Schmidt GmbH umbenannt und hat die Geschäftstätigkeit auf das Stadtgebiet Halle ausgeweitet. Anlauf bedingt konnte kein positives Ergebnis erwirtschaftet werden, so dass die Muttergesellschaft aufgrund des Ergebnisabführungsvertrages den Jahresfehlbetrag ausgleichen musste. Die S-Rent GmbH konnte wieder ein positives Ergebnis ausweisen, das aufgrund des Ergebnisabführungsvertrages an die Muttergesellschaft abgeführt wurde. Zum 01. September 2006 wurde die Auto- und Motorradhaus Schmidt-Leipzig GmbH als weiteres Tochterunternehmen gegründet. Die Geschäftsaktivitäten wurden auf die Stadt Leipzig ausgeweitet. Anlauf bedingt konnte auch hier kein positives Ergebnis erwirtschaftet werden, so dass die Muttergesellschaft aufgrund des Ergebnisabführungsvertrages den Jahresfehlbetrag ausgleichen musste. Die Geschäftsaktivitäten in Halle haben sich stabilisiert. Der Vertrieb in Halle ist immer noch nicht bei dem Marktanteil angekommen, den wir im Umkreis des Stammhauses in Eisleben erzielen. Die Umsätze im Geschäftsjahr 2006 sind aber gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Die Beschaffung von Neufahrzeugen war in 2006 kein Problem. Großes Interesse zeigten die Kunden auch weiterhin an den Modellen Jazz, Civic und Accord. Diese Modelle sind in verschiedenen Typen und Ausstattungen erhältlich. Investitionen wurden im Jahr 2006 in Höhe von rund 40.000,00 € (ohne Vorführwagen) vorgenommen. Sie wurden im Wesentlichen aus Eigenmitteln finanziert. Die Zahl der Mitarbeiter im Unternehmen wurde konstant gehalten. Die Vermögenslage ist sowohl im Anlage- als auch im Umlaufvermögen wesentlich durch die unserer Geschäftstätigkeit entsprechenden Kraftfahrzeuge geprägt, die überwiegend über kurzfristige Bankkredite finanziert sind. Die Ertragslage ist bei deutlich um 25 % gestiegenen Umsatzerlösen insbesondere durch die von Tochtergesellschaften zu übernehmenden Verluste belastet. Unsere Finanzlage gestattete es uns jederzeit, unseren finanziellen Verpflichtungen in der gesamten Schmidt-Unternehmensgruppe nachzukommen. B. Berichtserstattung nach § 289 Abs. 2 HGBVorgänge von besonderer Bedeutung haben sich nach dem Bilanzstichtag nicht ergeben. C. Voraussichtliche EntwicklungBei weiterhin stabilen Umsätzen sowie sich daraus ergebenden konstanten Erträgen, verbunden mit weiteren Kosteneinsparungen, geht die Geschäftsleitung davon aus, dass im Jahresabschluss 2007 wieder ein positives Ergebnis ausgewiesen wird. Insbesondere die Konjunkturbelebung des Privatkonsums im 2. Halbjahr kann sich positiv auf die Ergebnisentwicklung auswirken. D. Chancen und Risiken der zukünftigen EntwicklungWesentliche Risiken werden im Rückgang von Fahrzeugverkäufen gesehen, die durch allgemeine Konsumschwäche im Vertriebsgebiet auftreten können. Diesem Risiko wird mit intensiver Marktbearbeitung entgegen gewirkt. Chancen werden in einem Nachfrageanstieg in Folge einer möglichen Konjunkturbelebung gesehen.
Lutherstadt-Eisleben, den 31. Juli 2007 Adolf Schmidt Olaf Schmidt Guido Schmidt Bilanz zum 31.12.2006Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung zum 31.12.2006
AnhangI. Erläuterung der Bilanz und Gewinn und VerlustrechnungDer Jahresabschluss wurde nach den für Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des HGB erstellt. Ergänzend wurden die Vorschriften des GmbHG beachtet. 1. Bilanz Die Bewertung der immateriellen Vermögensgegenstände und der Sachanlagen erfolgte zu Anschaffungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen entsprechend betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern von 2 - 18 Jahren. Der Geschäfts- oder Firmenwert wird planmäßig über 15 Jahre entsprechend der voraussichtlichen Nutzungsdauer abgeschrieben. Geringwertige Anlagegüter wurden im Zugangsjahr voll abgeschrieben und im Anlagespiegel gleichzeitig als Abgang gezeigt. Finanzanlagen wurden mit den Anschaffungskosten angesetzt.
Angaben nach § 285 Nr. 11 HGB:
Die Ergebnisse der Gesellschaften wurden von der Auto- und Motorradhaus Schmidt GmbH aufgrund von Ergebnisabführungsverträgen übernommen. Die Vorräte wurden zu Anschaffungskosten bewertet. Soweit Bestandsrisiken vorlagen, wurden diese in angemessenem Umfang berücksichtigt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden zum Nennwert abzüglich erforderlicher Einzel- und Pauschalwertberichtigungen bewertet. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände mit Restlaufzeiten von mehr als einem Jahr bestanden zum 31.12.2006 in Höhe von EUR 171.503,71 (Vorjahr EUR 262.957,99). Der Betrag der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände gegen verbunden Unternehmen betrug € 148.712,96 (i. Vj. € 4.957,44). Flüssige Mittel wurden zum Nennwert angesetzt. Bei der Bildung der Rückstellungen wurde den erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten angemessen Rechnung getragen. Sie wurden in der Höhe bemessen, die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Pensionsrückstellungen wurden zum sog. "Teilwert" unter Berücksichtigung eines Zinssatzes von 6 % p.a. bewertet unter Zugrundelegung der ichttafeln 2005 von Dr. Klaus Heubeck. Die Verbindlichkeiten sind mit ihren Rückzahlungsbeträgen angesetzt. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten bestanden i.H.v. T€ 8.056 (i. Vj. T€ 4.165) und sind durch Übereignung von Warenbeständen gesichert. Die Verbindlichkeiten haben sämtlich, wie im Vorjahr, eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. T€ 1.657 (i. Vj. T€ 1.663) der Verbindlichkeiten bestanden gegenüber Gesellschaftern und T€ 388 (i. Vj. T€ 197) gegenüber verbundenen Unternehmen. Zum 31.12.2006 bestanden die folgenden sonstigen finanziellen Verpflichtungen: Verpflichtungen aus Mietverträgen
Verpflichtungen aus sonstigen Verträgen
Zum 31.12.2006 bestanden Verpflichtungen aus der Nachschusspflicht gezeichneter Genossenschaftsanteile in Höhe von Euro 9.000,00. 2. Gewinn- und Verlustrechnung Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. 3. Sonstige Angaben Im Durchschnitt des Jahres 2006 beschäftigte die Gesellschaft 65 Mitarbeiter. Zum 31.12.2006 bestanden Verbindlichkeiten aus Bürgschaften i.H.v. T€ 3.127 (i. Vj. T€ 3.282). Auf die Angabe der Bezüge der Geschäftsführung wurde gem. § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:
Lutherstadt Eisleben, den 31. Juli 2007 Adolf Schmidt Olaf Schmidt Guido Schmidt Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersIn dem vorstehenden zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss werden die größenabhängigen Erleichterungen nach § 327 HGB zutreffend in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht haben wir den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt: Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Auto- und Motorradhaus Schmidt GmbH, Lutherstadt Eisleben, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2006 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der Geschäftsführung der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführung sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung auf Grund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Siegburg, den 31. Juli 2007 ACC
Treuhand GmbH
Ulrich Lampe, Wirtschaftsprüfer Winfried Lappé, Wirtschaftsprüfer |
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