Fuchs GmbH
47mBau von Straßen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Alexandra Heuft seit 2.7.2018 | Geschäftsführer |
Bernhard Heuft seit 10.3.2006 | Geschäftsführer |
Oliver Fass seit 10.3.2006 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
BH Elektronik Beteiligungs GmbH & Co KGBurgbrohlKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021Bilanz zum 31. Dezember 2021AKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2021
Amtsgericht Koblenz, HRA 12128Anhang für das Geschäftsjahr 2021I. Angaben zum Konzernabschluss A. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Konzernabschlusses Der Konzernabschluss zum 31. Dezember 2021 wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Dritten Buches des Handelsgesetzbuches erstellt. Die Gliederung des Konzernabschlusses erfolgt nach den Vorschriften §§ 266 ff. HGB. Soweit für Pflichtangaben Wahlrechte bestehen, diese in der Bilanz, der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang darzustellen, sind diese aus Gründen der Übersichtlichkeit zum Teil im Anhang dargestellt. Die Ausweisstetigkeit wurde gewahrt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB gegliedert. B. Beteiligungsbesitz und Konsolidierungskreis
Die Unternehmen werden aufgrund der einheitlichen Leitung durch die BH Elektronik Beteiligungs GmbH & Co. KG, Burgbrohl, in den Konzernabschluss einbezogen. C. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden 1. Allgemeines Die Bewertung der einzelnen Konzerngesellschaften erfolgte gem. § 308 HGB nach einheitlichen Kriterien. Alle Gesellschafter bilanzieren und bewerten bereits auf Ebene des Jahresabschlusses nach einheitlichen Grundsätzen. Bilanzposten, die in Fremdwährung nominiert sind, werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Tag der Transaktion eingebucht und anschließend unter Beachtung des Niederstwertprinzips (Umlaufvermögen) bzw. des Höchstwertprinzips (Schulden) fortgeschrieben. Bankguthaben in Fremdwährung werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. 2. Kapitalkonsolidierung Im Rahmen der Kapitalkonsolidierung gemäß § 301 HGB wurden die als Beteiligungen ausgewiesenen Anteile von Unternehmen der Heuft-Unternehmensgruppe an den übrigen einbezogenen Unternehmen gegen das entsprechende Kapital zum Zeitpunkt der Erstkonsolidierung aufgerechnet. Die Erstkonsolidierung der Schloss Burgbrohl GmbH, Burgbrohl, erfolgte auf den 31. Dezember 2021 nach der Neubewertungsmethode (§ 301 Abs. 1 HGB). Nach dem Grundsatz der Wesentlichkeit erfolgte die Konsolidierung zu Buchwerten auf den 31. Dezember 2021. Die Gesellschaft geht davon aus, dass die Zeitwerte der Vermögensgegenstände, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten den Buchwerten entsprechen und keine wesentlichen stillen Reserven oder Lasten beinhalten. Der Unterschiedsbetrag im Sinne von § 301 Abs. 3 HGB in Höhe von TEUR 1.801 stellt bei wirtschaftlicher Betrachtung eine Entnahme dar. 3. Schuldenkonsolidierung Die Schuldenkonsolidierung gem. § 303 Abs. 1 HGB besteht in der gegenseitigen Aufrechnung von Forderungen und Schulden. 4. Aufwands- und Ertragskonsolidierung Für die Konsolidierung der Erfolgsrechnungen wurden die Lieferungen und sonstigen Verrechnungen (Warenverkehr, Pachtaufwendungen und -erträge, Beteiligungserträge, Zinsaufwendungen und -erträge, Umlagen, etc.) bei den zu konsolidierenden Gesellschaften untereinander aufgerechnet (Aufwands- und Ertragskonsolidierung). 5. Zwischengewinneliminierung Zwischengewinne von Bedeutung sind im Vorratsvermögen des Konzerns nicht enthalten. 6. Einzelne Bilanzposten Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und die Sachanlagen werden grundsätzlich zu Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten abzüglich Anschaffungspreisminderungen aktiviert. Hergestellte Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden auf Einzelkostenbasis zuzüglich angemessener Gemeinkostenzuschläge, soweit diese für die Herstellung notwendig sind, bewertet. Fremdkapitalzinsen sind nicht in die Herstellungskosten einbezogen. Für abnutzbare Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden planmäßige Abschreibungen sowohl nach der linearen als auch nach der degressiven Methode vorgenommen. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis zu EUR 250,00 werden im Jahr der Anschaffung voll abgeschrieben. Für Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten von EUR 250,01 bis EUR 1.000,00 wird der Sammelposten nach § 6 Abs. 2a EStG in die Handelsbilanz übernommen. Die Aufnahme dieses Sammelpostens in die Handelsbilanz steht mit einer den tatsächlichen Verhältnissen entsprechenden Darstellung der Vermögens- und Ertragslage in Einklang. Finanzanlagen Die Bewertung der Finanzanlagen erfolgt grundsätzlich zu Anschaffungskosten, Ausleihungen werden mit ihren Nennbeträgen angesetzt. Wertminderungen wird durch angemessene Wertberichtigungen Rechnung getragen. Vorräte Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und Handelswaren werden zu Anschaffungspreisen einschließlich Nebenkosten abzüglich Preisnachlässen bewertet, die unter Beachtung des Niederstwertprinzips nicht über den Wiederbeschaffungskosten am Bilanzstichtag liegen. Fertige und unfertige Erzeugnisse wurden zu Herstellungskosten (Einzelkosten, angemessene Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie Werteverzehr des Anlagevermögens, soweit durch die Fertigung veranlasst) bewertet, die durch Kalkulation auf Basis der innerbetrieblichen Kostenrechnung der Gesellschaft ermittelt wurden. Dabei wurde beachtet, dass die kalkulierten Herstellungskosten nicht über den tatsächlichen Herstellungskosten liegen. Angemessene Gemeinkostenzuschläge wurden berücksichtigt. Fremdkapitalzinsen sind nicht in die Herstellungskosten einbezogen. Dem Prinzip der verlustfreien Bewertung wurde durch absatzmarktorientierte Abschläge Rechnung getragen. Forderungen und sonstige Aktiva Die Bewertung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen erfolgt zum Nennwert. Dem allgemeinen Kreditrisiko sowie dem internen Zinsverlust wurde durch eine Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen; zweifelhaften Forderungen wurde durch angemessene Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Der Bestand an liquiden Mitteln wird mit Nominalwerten bewertet. Der Ansatz der sonstigen Aktiva erfolgt zu Nennwerten. Rückstellungen Die Rückstellungen werden mit den nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbeträgen angesetzt. Bei Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden erwartete Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt. Diese Rückstellungen werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre abgezinst. Bei Altersvorsorgeverpflichtungen wird der durchschnittliche Marktzinssatz der vergangenen zehn Geschäftsjahre für die Abzinsung verwendet. Verbindlichkeiten Die Bewertung der Verbindlichkeiten erfolgt zum Erfüllungsbetrag. Latente Ertragsteuern Von dem Wahlrecht, aktive latente Steuern zu bilanzieren, wird kein Gebrauch gemacht. Haftungsverhältnisse Die Haftungsverhältnisse gemäß §§ 251, 268 Abs. 7 HGB werden nach den für Verbindlichkeiten geltenden Grundsätzen unter Berücksichtigung der Wahrscheinlichkeit der Inanspruchnahme ausgewiesen. Die Risikoeinschätzung der Inanspruchnahme erfolgt auf der Grundlage vernünftiger kaufmännischer Beurteilung. D. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Summe der Bruttowerte (kumulierte Anschaffungs- und Herstellungskosten) und der kumulierten Abschreibungen je Anlageposten sowie die Zugänge und Abgänge des Berichtsjahres ergeben sich aus dem Anlagenspiegel (ebenso sind dem Anlagenspiegel die Abschreibungen des Geschäftsjahres zu entnehmen). Anlagenspiegel zum 31. Dezember 2021
Rückstellungen Die Ermittlung der Pensionsrückstellungen erfolgte nach versicherungsmathematischen Grundsätzen auf Basis des Anwartschaftsbarwertverfahrens unter Zugrundelegung eines Rechnungszinsfußes von 1,87 %, erwarteten Lohn- und Gehaltssteigerungen von 1,0 - 1,5 % und unter Anwendung der Sterbetafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck. Als Rententrend wurden 1 - 1,5 % p.a. berücksichtigt. Die ausgewiesenen Buchwerte zum Bilanzstichtag entsprechen den ermittelten notwendigen Erfüllungsbeträgen der Rückstellungen. Es wurden folgende Saldierungen vorgenommen:
Mangels Erträgen aus dem Deckungsvermögen ist im Zusammenhang mit der Zuführung zu den Pensionsrückstellungen keine Saldierung erfolgt. Der Unterschiedsbetrag zwischen dem Ansatz der Rückstellungen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz der Rückstellungen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren beträgt TEUR 478. Dieser Betrag ist ausschüttungsgesperrt. In den sonstigen Rückstellungen sind Rückstellungen für Gewährleistungen in Höhe von TEUR 6.302, Rückstellungen für drohende Verluste in Höhe von TEUR 3.766 sowie Rückstellungen für ausstehende Gutschriften in Höhe von TEUR 1.875 enthalten. Verbindlichkeiten
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten Verbindlichkeiten gegenüber der persönlich haftenden Gesellschafterin des Mutterunternehmens in Höhe von TEUR 3. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind in Höhe von TEUR 16.567 durch Grundschuldbestellung der BH Elektronik Beteiligungs GmbH & Co. KG, Burgbrohl, abgesichert. Haftungsverhältnisse Die Haftungsverhältnisse gemäß §§ 251, 268 Abs. 7 HGB in Höhe von TEUR 63 betreffen Bürgschaften für Spesenkonten. Die Finanzlage des Konzerns spricht für ein geringes Risiko einer Inanspruchnahme. E. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Umsatzerlöse
In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremden Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 32 (Vorjahr: TEUR 1.034), Erträge aus der Auflösung von Wertberichtigungen in Höhe von TEUR 102 (Vorjahr: TEUR 0) enthalten. Periodenfremde Steuern vom Einkommen und vom Ertrag sind in Höhe von TEUR -107 (Vorjahr: TEUR 496) angefallen. In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind außerordentliche Erträge aus Anlagenabgängen in Höhe von TEUR 37 (Vorjahr: TEUR 57) enthalten. In den Bestandsveränderungen, Materialaufwand und sonstigen betrieblichen Erträgen sind in Höhe von TEUR 2.132 (Vorjahr: TEUR 0) einmalige Zuschreibungen zum Anlage- und Vorratsvermögen nach erfolgter Revision enthalten. Dieser Ertrag wirkt sich nicht auf das steuerbilanzielle Ergebnis aus. Die außergewöhnlichen Aufwendungen in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen betreffen in Höhe von TEUR 609 (Vorjahr: TEUR 0) drohende Verluste aus Swap-Geschäften, in Höhe von TEUR 179 Zuführungen zu Einzelwertberichtigungen und in Höhe von TEUR 65 (Vorjahr: TEUR 10) Verluste aus Anlagenabgängen. Steuerliche Überleitungsrechnung gem. DRS 18
II. Sonstige Angaben A. Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen Finanzielle Verpflichtungen gegenüber Dritten, die für die Beurteilung der Finanzlage von Bedeutung sind, bestanden nicht. B. Finanzinstrumente
Für Wechselkursrisiken wurden Drohverlustrückstellungen gebildet. C. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer
D. Organe Geschäftsführer: BH Elektronik Beteiligungs- und Verwaltungs-GmbH, Burgbrohl, unter der Geschäftsführung von Herrn Bernhard Heuft mit Alleinvertretungsbefugnis, Frau Alexandra Heuft mit Alleinvertretungsbefugnis und Herr Markus Weidenbach mit Gesamtvertretungsbefugnis. Hinsichtlich der Organbezüge wird von der Befreiungsvorschrift des § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht. Persönlich haftende Gesellschafterin: BH Elektronik Beteiligungs- und Verwaltungs-GmbH, Burgbrohl. Das gezeichnete Kapital betrug zum 31. Dezember 2021 EUR 25.564,59. E. Abschlussprüferhonorare
F. Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Konzerngeschäftsjahres eingetreten sind Es sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns nach dem Abschlussstichtag eingetreten. G. Befreiender Konzernabschluss Der vorliegende Konzernabschluss dient als befreiender Konzernabschluss im Sinne von § 264 Abs. 3 HGB für die Tochterunternehmen CO5 System GmbH, Burgbrohl, Heuft Systemtechnik GmbH, Burgbrohl, SIMACO GmbH, Burgbrohl, und FEG Format- und Ersatzteile Verwaltungsgesellschaft mbH, Burgbrohl, Schloss Burgbrohl GmbH, Burgbrohl, sowie nach § 264 b HGB für die in den Konzernabschluss einbezogene Tochtergesellschaft FEG Format- und Ersatzteile GmbH & Co. KG, Burgbrohl, sowie für den Einzelabschluss der BH Elektronik Beteiligungs GmbH & Co. KG, Burgbrohl.
Burgbrohl, 24. April 2023 BH Elektronik Beteiligungs- und Verwaltungs-GmbH, Burgbrohl gez. Bernhard Heuft, Geschäftsführer gez. Alexandra Heuft, Geschäftsführerin gez. Markus Weidenbach, Geschäftsführer Kapitalflussrechnung für 2021
Eigenkapitalspiegel zum 31. Dezember 2021
Konzern - Lagebericht für das Geschäftsjahr 2021A. Grundlagen des Konzerns 1. Organisationsstruktur Die BH Elektronik Beteiligungs GmbH & Co. KG fungiert als Mutterunternehmen gemäß § 290 HGB für folgende Gesellschaften:
Sie übt für diese Gesellschaften die geschäftsführenden Funktionen und Wahrung der Verwaltungsaufgaben aus. 2. Leistungsprofil Die HEUFT SYSTEMTECHNIK GMBH befasst sich hauptsächlich mit Entwicklung, Produktion und Vertrieb, sowie Service von mikroprozessorgesteuerten Kontroll- und Sortieranlagen sowie Etikettiermaschinen für die Getränke-, Nahrungsmittel- und Pharmaindustrie. HS bietet zur Unterstützung der von ihr produzierten und vermarkteten Anlagen weltweiten Service. Die international tätige SIMACO GMBH beschäftigt sich mit Entwicklung, Vertrieb und Herstellung von Verbrauchsmaterial für Signier- und ähnliche Maschinen. Bei der SIMACO GMBH flankieren Service- und Ersatzteildienst den Verkauf der Verbrauchsmaterialien. Der Vertrieb und Service der HEUFT-Produkte im In- und Ausland erfolgt sowohl direkt als auch über eigene Niederlassungen und Vertretungen durch Fremdfirmen. Zu diesen Gesellschaften zählt auch die HEUFT QUALIPLUS B.V., mit dem Vertriebsgebiet Niederlande. Die SCHLOSS BURGBROHL GMBH betreibt ein Wellness- und Tagungshotel. Innerhalb der BH ELEKTRONIK BETEILIGUNGS GMBH & CO. KG, der FEG FORMAT- UND ERSATZTEILE GMBH & CO. KG, der FEG FORMAT- UND ERSATZTEILE VERWALTUNGS-GMBH, und der CO5 SYSTEM GMBH wird nicht produziert. B. Darstellung des Geschäftsverlaufs und der Lage des Konzerns 1. Entwicklung der Branche und der Gesamtwirtschaft Die deutsche Wirtschaft im Kontext globaler Entwicklungen Das globale Bruttoinlandsprodukt stieg in 2021 um 6,2 %, im Gegensatz dazu sank der Wert in 2020 um 2,95 %. 2022 stieg das globale Bruttoinlandsprodukt um 3,4 % und für 2023 wird ein Anstieg um 2,9 % prognostiziert. Derzeit ist die Weltwirtschaftslage aufgrund der Ukraine-Krise und der Inflation immer noch angespannt. In der Euro-Zone stieg das Bruttoinlandsprodukt im Jahr 2021 um 5,0 %. Im Jahr 2022 stieg der Wert um 3,5 % und im Jahr 2023 wird ein Anstieg von 0,9 % erwartet. Das preisbereinigte deutsche Bruttoinlandsprodukt war laut statistischem Bundesamt um 2,6 % höher als im Vorjahr. In 2022 gab es einen Anstieg von 1,8 % und für das Jahr 2023 wird ein Rückgang von 0,1 % prognostiziert. Der Maschinenbau Im Jahr 2021 stieg der Umsatz der deutschen Maschinenbau-Branche laut dem Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) um 8,7 % auf 221 Mrd. €. Der Maschinenbau ist eine der tragenden Säulen der deutschen Volkswirtschaft. Der Exportanteil ist beträchtlich. Die weltwirtschaftliche Entwicklung und insbesondere der Maschinenbau sind Indikatoren für das wirtschaftliche Umfeld der Unternehmensgruppe. 2. Geschäftsverlauf des Konzerns Der durch die Corona-Pandemie entstandene Investitionsstau löste sich in 2021 früher auf als prognostiziert. Der Auftragseingang 2021 stieg gegenüber dem Jahr 2020 um 20 %. Die Umsatzerlöse stiegen in 2021 gegenüber dem Vorjahr um 3,6 %. Dies entspricht der Prognose aus dem Vorjahresbericht. Der Exportanteil betrug 70 %. Obwohl die Getränke- und Nahrungsmittelindustrie keine besonders zyklische Branche ist, zeigt der Geschäftsverlauf, dass die weltweite Konjunktur für die Entwicklung des Konzerns eine wichtige Rolle spielt. Insbesondere ist für uns die Entwicklung in Europa, Nord- und Lateinamerika sowie Asien wichtig. In 2021 waren die umsatzstarken Regionen Zentraleuropa, Mittelamerika sowie Asien. Trotz gestiegenem Umsatz sank das operative Betriebsergebnis (EBIT) gegenüber 2020 auf 7.107 TEUR. Dies entspricht der Prognose aus dem Vorjahresbericht. Die Eigenkapitalquote ist gegenüber dem Vorjahr von 62,9 % auf 63,8 % gestiegen. In absoluten Zahlen ist das Eigenkapital um 3.659 TEUR gestiegen. Der Anlagendeckungsgrad II ist von 288,3 % auf 297,4 % gestiegen, was auf die Abschreibungs- und abgangsbedingt gesunkenen Buchwerte des Anlagevermögens zum 31.12.2021 zurückzuführen ist. Die liquiden Mittel der Gesellschaft sanken gegenüber dem Vorjahr von 37.321 TEUR um 4.434 TEUR auf 32.887 TEUR. Die Veränderung der liquiden Mittel ist auf den Cashflow aus der operativen Geschäftstätigkeit in Höhe von 907 TEUR, den Cashflow aus der Investitionstätigkeit in Anlagevermögen in Höhe von -1.964 TEUR und dem Cashflow aus Finanzierungstätigkeit in Höhe von - 3.431 TEUR zurück zu führen. Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeiten besteht im Wesentlichen aus der planmäßigen Tilgung von Bankdarlehen. Die in 2021 getätigten Investitionen bestehen im Wesentlichen aus Erhaltungsinvestitionen in die Betriebs- und Geschäftsausstattung in Höhe von 556 TEUR sowie aus der Fortführung des Umbaus eines Gebäudes in Höhe von 1.113 TEUR. Gegenüber dem Vorjahr hat sich der Konsolidierungskreis aufgrund des Erwerbs der Schloss Burgbrohl GmbH durch die als Tochtergesellschaft in den Konzernabschluss einbezogene Heuft Systemtechnik GmbH vergrößert. Für die Schloss Burgbrohl GmbH wurde in der Folge eine Erstkonsolidierung (Vollkonsolidierung) auf den 31.12.2021 durchgeführt. Insgesamt betrachten wir die Geschäftsentwicklung in 2021 als günstig. 3. Finanzielle Leistungsindikatoren Für unsere interne Steuerung sind unter anderem die nachfolgenden finanziellen Leistungsindikatoren von Bedeutung. Die Entwicklung im Vergleich zum Vorjahr zeigt die untenstehende Tabelle:
Die Finanzierung des Konzerns ist durch eine solide Eigenkapitalquote und durch langfristige Bankdarlehen gesichert. C. Nicht-finanzielle Leistungsindikatoren wie Umwelt- und Arbeitnehmerbelange, Aussagen zu Forschung und Entwicklung sowie Risikomanagementziele und -methoden 1. Umweltschutz Die Produktion der HS und der SI entsprechen dem Stand der Technik und sind entsprechend von unabhängigen Gutachtern geprüft und abgenommen. Zusätzlich besteht bei der SI ein intensives Gefahrstoffmanagement, sodass Umweltrisiken weitestgehend ausgeschlossen sind. Unsere Aufgabe ist es durch neue Innovationen und Entwicklungen die CO 2 - Emissionen bei der Produktion der Geräte zu reduzieren. Ein Energieaudit wird gemäß den gesetzlichen Vorgaben durchgeführt. 2. Arbeitnehmerbelange Im Geschäftsjahr 2021 wurden durchschnittlich 764 Mitarbeiter beschäftigt, darunter 52 Auszubildende. Motivierte Mitarbeiter sind für uns der zentrale Erfolgsfaktor. Deshalb investieren wir in Aus- und Weiterbildung. Zudem sorgen flexible Arbeitszeitregelungen und die Arbeit in kleinen Teams mit einem hohen Maß an individueller Verantwortung für ein gutes Betriebsklima. Die Suche nach qualifiziertem Personal stellt für unsere Unternehmen auch in Zukunft eine große Herausforderung dar. 3. Forschung und Entwicklung Forschung und Entwicklung ist eine der Kernkompetenzen der HEUFT SYSTEMTECHNIK GMBH. Die bestehenden Produkte werden ständig weiterentwickelt und es wird an neuen Produkten und Verfahrensweisen gearbeitet. Auch in Zukunft wird die Forschung und Entwicklung für die HEUFT SYSTEMTECHNIK GMBH prägend sein. 4. Risikomanagementziele und -methoden Ein modernes Managementinformationssystem sorgt für die rechtzeitige Beschaffung von produktionsnotwendigen Rohstoffen und die Bereithaltung der für die Finanzierung des Geschäftsbetriebs notwendigen Liquidität. Bestimmte Fremdwährungspositionen werden im notwendigen Umfang mit standardisierten Maßnahmen gegen Währungsschwankungen gesichert. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt der Konzern über ein System zur Bonitätsprüfung bestehender und neuer Kunden sowie über ein effizientes Mahnwesen. D. Prognose, Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung 1. Chancen und Risiken Für unsere Unternehmen ist eine wirtschaftsfreundliche Politik in Deutschland und Rheinland-Pfalz wichtig. Regional spielt für uns der Standort Burgbrohl eine zentrale Rolle. Die wirtschaftlichen Auswirkungen des russischen Angriffs der Ukraine sind bislang für unsere Unternehmensgruppe überschaubar, da der russische Absatzmarkt keine quantitative oder strategische Bedeutung für uns hat und unsere Produktionsprozesse nicht in besonderen Maßen energieintensiv sind. Demgegenüber ist die politische Situation gegenüber China auch für uns ein strategisch erheblicher Faktor. Verwerfungen würden sich hier deutlich spürbar auswirken. Operative Risiken sehen wir in moderater Form wie folgt:
Risiken aus der Verwendung von Finanzinstrumenten bestehen im Wesentlichen in Währungskursschwankungen im Zusammenhang mit zwei Währungsswaps auf Schweizer Franken. Zum 31.12.2021 wurde in diesem Zusammenhang die Rückstellung für drohende Verluste aus schwebenden Geschäften um 608 TEUR erhöht. Höhe, Laufzeit und Drohverlustrisiko der Swaps werden im Anhang einzeln dargestellt. Die angestrebte Technologieführerschaft unserer Unternehmen bringt viele Chancen für eine erfolgreiche Zukunft mit sich. Wir streben die Erschließung weiterer Absatzmärkte in den wachstumsstarken Ländern dieser Welt an. Der hohe Anteil an Mitarbeitern mit langjähriger Betriebszugehörigkeit ermöglicht es, das vorhandene Know-how im Konzern zu erhalten und auszubauen. Des Weiteren bestätigt dies die Attraktivität des Konzerns als Arbeitgeber. Die gut ausgebildete und motivierte Belegschaft bietet die Chance auch zukünftig durch stetige innovative Weiter- und Neuentwicklung der Produkte die Marktposition der Konzern-Unternehmen zu sichern und auszubauen. 2. Prognosebericht Für das Jahr 2022 erwarten wir aufgrund des aktuellen Buchungsstands einen Umsatz in Höhe von ca. 110.000 TEUR bei gleichzeitig leicht steigendem operativen Betriebsergebnis (EBIT). Dies wird durch weitere Effizienzsteigerungen und gehobene Einsparpotenziale realisiert. Die Planung und bisherige Geschäftsentwicklung in 2023 zeigt gleichbleibende Umsatzerlöse bei leicht sinkendem operativem Betriebsergebnis (EBIT). Wir beurteilen die wirtschaftliche Situation des Konzerns für 2022 und aktuell 2023 trotz der schwierigen Lage aufgrund der Ukraine-Krise, der Störungen in Lieferketten und damit verbundenen Preissteigerungen am Beschaffungsmarkt als stabil. Wir werden auch zukünftig in der Lage sein, unseren Zahlungsverpflichtungen fristgerecht nachzukommen. Durch unser globales und gut ausgebautes Service- und Vertriebsnetzwerk werden wir in der Lage sein flexibel und schnell auf die Kundenwünsche zu reagieren.
Burgbrohl, 24. April 2023 gez. die Geschäftsführung Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die BH Elektronik Beteiligungs GmbH & Co. KG, Burgbrohl Prüfungsurteile Wir haben den Konzernabschluss der BH Elektronik Beteiligungs GmbH & Co. KG, Burgbrohl, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2021 und der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der BH Elektronik Beteiligungs GmbH & Co. KG, Burgbrohl, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Koblenz, 24. April 2023 DORNBACH
GmbH
Dr. Bork, Wirtschaftsprüfer Brentrup, Wirtschaftsprüfer Datum der Billigung des KonzernabschlussesDer Konzernabschluss zum 31. Dezember 2021 wurde am 24. April 2023 gebilligt. |
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