Stammdaten

Register
Amtsgericht Gütersloh HRB 1573
Eingetragen
30.3.1979
Branche
Herstellung von Verpackungsmitteln aus KunststoffenGroßhandel mit NE-Erzen, NE-Metallen und NE-MetallhalbzeugGroßhandel mit Anstrichmitteln
Gegenstand
die Entsorgung von Altpapier und Folien und die Aufbereitung von Altpapier zu Papierrohstoffen, die Herstellung und der Vertrieb von Dekorationsartikeln, der Handel mit Altpapier und an deren Abfallstoffen, die Herstellung und der Vertrieb von Fahrzeugteilen, der Handel mit Kraftfahrzeugen, die Durchführung von Muldentransporten, der Einzelhandel mit Pflanzen und Dienstleitungen aller Art

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Dino Pannhorst
seit 30.11.2016
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Pannhorst Vermögensverwaltungs GmbH & Co. KG
Germany
250.000 €
100.00%

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Pannhorst GmbH

Gütersloh

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

Pannhorst GmbH, Gütersloh

I. Grundlagen der Gesellschaft

Die Pannhorst GmbH (im Folgenden auch "Gesellschaft" oder "Pannhorst" genannt) mit Sitz in Gütersloh wurde im Jahr 1979 gegründet und wird seitdem als Familienunternehmen geführt. Die operative Geschäftstätigkeit wird dabei an verschiedenen Standorten, insbesondere im Kreis Gütersloh, durchgeführt.

Die Geschäftstätigkeit der Gesellschaft unterteilt sich im Wesentlichen in zwei Bereiche:

Altpapierhandel mit Entsorgungsleistungen, worunter unter anderem Akten- und Datenvernichtung, Altholz, Elektroschrott, Schrott, Kunststoff und Abfälle fallen, sowie dem

Automobilhandel, in welchem überwiegend mit älteren Fahrzeugen gehandelt wird und Dienstleistungen wie Restauration oder Wartung durchgeführt werden. Zudem erfolgt seit dem Geschäftsjahr 2021 die Ausrichtung auf Elektromobilität mit dem Umbau von klassischen Fahrzeugen auf diese Antriebsform.

Seit Beginn der achtziger Jahre wurden die ökologischen Vorzüge des "Recyclingproduktes" Altpapier verstärkt herausgearbeitet. Altpapier ist mittlerweile der wichtigste Rohstoff der europäischen Papier- und Kartonindustrie. Unternehmen, die den Rohstoff Altpapier verwenden, haben teils bedeutende Preisvorteile im Vergleich zu Primärrohstoffen. Durch den Einsatz von Altpapier als Sekundärrohstoff werden bei den Verwertern neben den wirtschaftlichen Vorteilen größere Energiemengen bei der Produktion eingespart und damit wichtige Ressourcen geschont.

Das Unternehmen Pannhorst ist auf die Abholung, Erfassung, Sortierung und Wiederverwertung von Altpapier spezialisiert. Neben der möglichst getrennten Erfassung liegt die wichtigste Voraussetzung für die Verwertung gebrauchter Papiere in der qualifizierten Sortierung durch Pannhorst. Sensible Daten werden dabei durch fachgerechte und sichere Entsorgung geschützt, angefallenes Altholz aus der Industrie und dem Gewerbe ressourcenschonend aufbereitet. Elektroschrott wird umweltgerecht entsorgt und nützliche Materialien wiederverwertet. Kunststoffe werden ordnungsgemäß entsorgt. Auch Abfälle werden durch zur Verfügung gestellte Container gesammelt, mit dem eigenen Fuhrpark abgeholt und anschließend fachgerecht sortiert. Die Gesellschaft versucht dabei die Wertschöpfung im Bereich Recycling stetig zu verbessern und zu optimieren.

II. Geschäftsverlauf

1. Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen

Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in Deutschland im Jahr 2023 waren durch Unsicherheiten und Herausforderungen gekennzeichnet. Die Inflation verzeichnete mit einer durchschnittlichen Inflationsrate von +5,9% einen erneut hohen Anstieg. Die Europäische Zentralbank (EZB) setzte 2023 ihre restriktive Geldpolitik fort, um der hohen Inflation entgegenzuwirken. Die Leitzinsen wurden mehrmals angehoben und lagen Ende des Jahres bei über 4,5%. Dies führte zu steigenden Finanzierungskosten für Unternehmen, was sich auf Investitionen und Expansionen auswirkte.

Der deutsche Arbeitsmarkt zeigte sich trotz der konjunkturellen Schwäche vergleichsweise robust. Laut der Bundesagentur für Arbeit lag die Arbeitslosenquote im Jahresdurchschnitt bei etwa 5,7%.

Volatile Energie- und Rohstoffpreise sowie eine stagnierende Konjunktur, bei der das Bruttoinlandsprodukt (BIP) ein Minus von 0,3% erreichte, belasteten viele Unternehmen, insbesondere in energieintensiven Branchen. Gleichzeitig eröffnete die verstärkte Regulierung in der Recyclingbranche, die u.a. durch die Verschärfung der EU-Recyclingquoten und durch die Klimaziele und CO2-Bepreisung geprägt war, neue Chancen für Unternehmen, die sich auf Nachhaltigkeit und Kreislaufwirtschaft ausrichten.

Die Pannhorst GmbH konnte sich durch ihre strategischen Anpassungen in der Optimierung von Geschäftsprozessen und -abläufen sowie Investitionen insbesondere im Bereich der Digitalisierung trotz des schwierigen Umfelds behaupten.

2. Marktentwicklungen

Im Jahr 2023 verbrauchten die deutschen Papierfabriken laut CEPI (Europäischer Verband der Papierindustrie) 15,5 Mio. Tonnen Altpapier, was einen Rückgang gegenüber 2022 von 9,1% entspricht. Bei einer produzierten Menge von Neupapier in Höhe von 18,6 Mio. Tonnen entspricht das einer Altpapiereinsatzquote von 83%. Die Einsatzquote erhöhte sich im Vergleich zu 2022 um weitere 4 Prozentpunkte. Die Altpapierimporte nach Deutschland sind auf 4,5 Mio. Tonnen (Vorjahr: 5,5 Mio. Tonnen) gesunken, während die Exporte auf 1,7 Mio. Tonnen (Vorjahr: 1,6 Mio. Tonnen) angestiegen sind.

Der Nettoimportüberschuss reduzierte sich somit nach zuvor 3,9 Mio. Tonnen auf 2,8 Mio. Tonnen und entspricht somit einem Rückgang um 27%.[1]

Der Erzeugerpreisindex für Papier, Karton und Pappe reduzierte sich von 161,4 im Jahr 2022 auf 146,2 im Geschäftsjahr 2023. Im Jahresverlauf konnte ein kontinuierlicher Rückgang des Preisindexes verzeichnet werden.[2]

Im Automobilhandel zeigte sich eine stabile Marktlage.

3. Geschäftsverlauf

Im Bereich des Altpapierhandels haben sich die abgesetzten Mengen im Geschäftsjahr 2023 analog den Marktgegebenheiten reduziert. Neben dem Mengenrückgang wirkten sich ebenfalls die gefallenen Marktpreise im Altpapier zusätzlich auf das Geschäftsergebnis der Pannhorst GmbH aus.

Im Bereich des Automobilhandels führte der Verkauf von höherpreisigen Automobilen zu einer Steigerung der Umsatzerlöse im Vergleich zum Vorjahr. Verkäufe einzelner Fahrzeuge können hier schon einen erheblichen Einfluss haben. Insgesamt werden mit diesem Geschäftsbereich lediglich rund 5% der Umsatzerlöse realisiert.

III. Erläuterungen zur Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage

1. Ertragslage

Die Umsatzerlöse haben sich gegenüber dem Vorjahr von TEUR 26.672 um TEUR 9.220 auf TEUR 17.452 reduziert und betreffen nahezu vollständig (über 95%) den Bereich des Altpapierhandels. Der Rückgang ist insbesondere auf die im Geschäftsverlauf gesunkenen Mengen und den Preisrückgang im Bereich Altpapier zurückzuführen.

Der Materialaufwand hat sich korrespondierend deutlich reduziert und liegt nun bei TEUR 12.776 (Vorjahr: TEUR 22.305). Hierbei resultiert der Materialaufwand auch nahezu vollständig aus dem Altpapierhandel

Der Personalaufwand hat sich mit TEUR 2.139 (Vorjahr: TEUR 2.016) um TEUR 123 erhöht. Die Gesellschaft beschäftigte im Geschäftsjahr durchschnittlich 45 (Vorjahr: 45) Arbeitnehmer. Hiervon entfallen 14 (Vorjahr: 17) auf den kaufmännischen und 31 (Vorjahr: 28) auf den gewerblichen Bereich. Die durchschnittliche Anzahl von 6 Aushilfen hat sich zum Vorjahr nicht verändert.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen reduzierten sich gegenüber dem Vorjahr und belaufen sich auf insgesamt TEUR 1.652 (Vorjahr: TEUR 1.990). Im Wesentlichen bestehen die sonstigen betrieblichen Aufwendungen aus Kosten der Warenabgabe in Form von Raumkosten in Höhe von TEUR 435 (Vorjahr: TEUR 335), Verpackungsmaterial und Frachtkosten in Höhe von TEUR 260 (Vorjahr: TEUR 534), Kfz-Kosten in Höhe von TEUR 251 (Vorjahr: TEUR 271) sowie Kosten für Reparaturen und Instandhaltungen in Höhe von TEUR 124 (Vorjahr: TEUR 161).

Der Jahresergebnis des Geschäftsjahres 2023 beträgt TEUR 78 nach TEUR 141 im Vorjahr.

2. Vermögenslage

Die Bilanzsumme der Pannhorst GmbH belief sich am Stichtag auf TEUR 8.165 (Vorjahr: TEUR 9.865), was einer Reduktion um TEUR 1.700 gegenüber dem Vorjahr entspricht. Ursächlich dafür ist insbesondere die Reduktion im Umlaufvermögen um TEUR 1.593 auf TEUR 7.253.

Das Anlagevermögen, welches sich im Wesentlichen aus den Sachanlagen in Höhe von TEUR 804 (Vorjahr: TEUR 923) ergibt, hat sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 120 von TEUR 1.002 auf TEUR 881 insbesondere durch laufende Abschreibungen verringert.

Die Vorräte haben sich von TEUR 6.864 auf TEUR 6.245 reduziert. Diese Veränderung resultiert insbesondere aus dem reduzierten Fahrzeugbestand.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben sich von TEUR 1.892 im Vorjahr auf TEUR 852 deutlich reduziert. Dies resultiert im Wesentlichen aus den verringerten Absatzmengen im Vergleich zum Vorjahr.

In den sonstigen Vermögensgegenständen werden insbesondere Forderungen aus Darlehen und Verrechnungskonten in Höhe von TEUR 53 (Vorjahr: TEUR 54) ausgewiesen.

Auf der Passivseite haben sich die Rückstellungen in Höhe von TEUR 619 (Vorjahr: TEUR 664) leicht reduziert. Innerhalb der Rückstellungen werden im Wesentlichen Rückstellungen für Pensionen in Höhe von TEUR 541 (Vorjahr: TEUR 563) ausgewiesen.

Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von TEUR 2.962 (Vorjahr: TEUR 4.695) und setzen sich im Wesentlichen aus Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten aus der Finanzierung des Fahrzeugbestands in Höhe von TEUR 2.143 (Vorjahr: TEUR 3.570), Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 210 (Vorjahr: TEUR 357), sowie sonstige Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 610 (Vorjahr: TEUR 768) zusammen. In den sonstigen Verbindlichkeiten werden neben Steuern und Sozialabgaben insbesondere Verbindlichkeiten aus Darlehen mit mittelbaren Gesellschaftern in Höhe von TEUR 251 (Vorjahr: TEUR 392) ausgewiesen.

Das Eigenkapital hat sich auf TEUR 4.583 erhöht. Die Eigenkapitalquote beläuft sich auf 56,1% nach 45,7% im Vorjahr.

3. Finanzlage

Die Liquidität war während des gesamten Jahres in ausreichendem Maße gesichert. Ziel der Geschäftsführung ist es, die Verbindlichkeiten innerhalb der Zahlungsfristen zu begleichen. Forderungsausfälle von Bedeutung waren nicht zu verzeichnen.

Der überwiegende Teil des Eigen- und Fremdkapitals ist im Vorratsvermögen gebunden. Hier werden insbesondere die im Bestand befindlichen Fahrzeuge ausgewiesen.

Die Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 2.963 (Vorjahr: TEUR 4.695) sind in Höhe von TEUR 2.924 (Vorjahr: TEUR 4.648) innerhalb eines Jahres fällig. Hierbei handelt es sich im Wesentlichen um kurzfristige Bankdarlehen bzw. Kontokorrentlinien sowie kurzfristige Gesellschafterdarlehen, die fortlaufend prolongiert werden. Liquiditätsengpässe lassen sich zum Stichtag nicht erkennen, insbesondere da durch den Gesellschafterkreis weitere finanzielle Mittel grundsätzlich zur Verfügung gestellt werden könnten. Zudem stehen zum Stichtag ungenutzte Kreditlinien von rund EUR 2,6 Mio. zur Verfügung.

4. Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage

Die Geschäftsleitung beurteilt die wirtschaftliche Lage sowie die Fortführungssituation des Unternehmens als positiv. Derzeit wird an vielen unternehmensinternen Optimierungen gearbeitet und die Vertriebsseite zusätzlich verstärkt in den Fokus gesetzt.

IV. Prognosebericht

Die im Lagebericht 2022 für das Geschäftsjahr 2023 berichtete Prognose hinsichtlich des Geschäftsverlaufs für das Jahr 2023 beinhaltete Aussagen zur Höhe der Umsatzerlöse und zum Jahresergebnis. Die Prognose für das Geschäftsjahr 2023, die von geringeren Umsatzerlösen als im Geschäftsjahr 2022 ausgegangen ist, konnte bestätigt werden. Trotz des rückläufigen Ergebnisses gegenüber 2022, konnte das zuvor prognostizierte ausgeglichene Ergebnis sogar noch leicht übertroffen werden. Dies resultiert insbesondere aus den realisierten Autoverkäufen und den entsprechenden Margen mit positiven Auswirkungen auf das Ergebnis.

Der Verbrauch an Altpapier in Deutschland hat sich im Jahr 2024 per September mit 0,6 Mio. Tonnen um +5,7% im Vergleich zum Vorjahreszeitraum 2023 auf 12,2 Mio. Tonnen erhöht. Der Gesamtabsatz deutscher Papierfabriken beläuft sich per September 2024 auf 14,6 Mio. Tonnen, nach 14,1 Mio. Tonnen im Vorjahresvergleich. Dies entspricht einen Anstieg von +3,7%. Gleichzeitig hat sich die Papierproduktion um +4,7% von zuvor 14,0 Mio. Tonnen auf 14,6 Mio. Tonnen erhöht. [3]

Seit Januar 2023 wurde ein kontinuierlicher Rückgang des Erzeugerpreisindexes für Papier, Karton und Pappe in Deutschland verzeichnet. Während im Januar 2023 ein Erzeugerpreisindex von 143,4 ausgewiesen wurde, erreichte der Erzeugerpreisindex mit 111,4 Punkten seinen Tiefstand im Februar 2024. Ab März 2024 wurde eine Trendumkehr verzeichnet, die im September 2024 mit 121,1 Punkten den höchsten Stand seit Juni 2023 verzeichnet. Die Lage im Altpapier-Markt bleibt weiterhin angespannt. Die Papierfabriken verzeichnen eine geringere Nachfrage und zurückhaltende Auftragseingänge. Die weitere Entwicklung bleibt abzuwarten.[4]

Die Entwicklung des Oldtimermarktes verzeichnet grundsätzlich eine zurückhaltende Nachfrage, die mitunter zu vereinzelten Preisabschlägen am Markt führt.

Bei Pannhorst konnten verschiedene Kosten- und Prozessoptimierungen erfolgreich durchgeführt werden. Im Gegenzug wurden jedoch strategische Investitionen in den Bereichen Personal und Digitalisierung angestoßen, die zu einer nachhaltigen Kostenoptimierung führen sollen.

Die Geschäftsführung erwartet unter diesen gesamtheitlichen Rahmenbedingungen im Jahr 2024 eine deutliche Steigerung der Umsatzerlöse im Vergleich zum Geschäftsjahr 2023 und ein leicht positives Jahresergebnis.

Die Aussagen zum zukünftigen Geschäftsverlauf und zu den dafür als maßgebend beurteilten Einflussfaktoren Markt, Branche und Unternehmen basieren auf den Einschätzungen der Geschäftsleitung. Insbesondere kann eine Prognose über die Art der Marktentwicklung als wichtigen Einflussfaktor nur mit Einschränkungen vorgenommen werden, da Pannhorst auf diese Entwicklungen keinen Einfluss hat. Grundsätzlich bergen Prognosen das Risiko, dass die Entwicklungen weder in ihrer Tendenz noch ihrem Ausmaß tatsächlich eintreten. Die wesentlichen Risiken sind im Risiko- und Chancenbericht erläutert.

V. Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung

Im Folgenden werden alle für die Gesellschaft identifizierten wesentlichen Risiken und Chancen, die aus heutiger Sicht die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage und/oder die Reputation der Gesellschaft beeinflussen könnten, dargestellt. Gegenwärtig wurden von der Geschäftsführung keine Risiken identifiziert, die einzeln oder zusammengenommen den Fortbestand des Unternehmens gefährden könnten. Die Geschäftsführung überwacht fortlaufend die einzelnen Entwicklungen, so dass zeitnah auf Veränderungen im Markt reagiert werden kann.

1. Risiken und Chancen aus der Konjunktur

Die Entwicklung der für die Gesellschaft relevanten Märkte ist von vielfältigen sich fortlaufend ändernden und gegenseitig beeinflussenden Faktoren abhängig, auf welche Pannhorst größtenteils keinen Einfluss hat. Hierzu gehören etwa das Marktniveau von Altpapier- und Fahrzeugpreisen, das Verhältnis von Angebot und Nachfrage, die Entwicklung des lokalen Arbeitsmarktes, die gesamtwirtschaftliche konjunkturelle Entwicklung sowie daraus resultierende zyklische Schwankungen. Die Gesellschaft kann konjunkturelle Risiken lediglich antizipieren und hierauf steuernd einwirken. Treten große Unterschiede zwischen den erwarteten Werten und der tatsächlich konjunkturell bedingten Nachfrage auf, könnte dies zu damit verbundenen Risiken und Auswirkungen auf die Gesellschaft führen. Zu den wesentlichen Risiken zählen die Absatzrisiken aufgrund sinkender Nachfrage und die damit verbundenen Erlösrisiken.

Demgegenüber kann eine deutliche Verbesserung der konjunkturellen Lage auf den für Pannhorst relevanten Märkten und eine damit einhergehende wieder steigenden Nachfrage die Chance bieten, wieder Erhöhungen bei den Verkaufspreisen durchzusetzen. Die Gesamtkonjunktur in Deutschland hat sich im Jahr 2024 durch vielfältige Einflussfaktoren, die im Rahmen der Energie-Krise, des Fachkräftemangels und nicht zuletzt durch den Konflikt in der Ukraine merklich abgeschwächt.

Die frühzeitige Erfassung sowie die konsequente Handhabung etwaiger Risiken sollen die Wirtschaftlichkeit, die Leistungsfähigkeit und den Fortbestand des Unternehmens sichern.

2. Risiken und Chancen aus dem Markt

Pannhorst ist ganz entscheidend von den Entwicklungen auf dem Altpapiermarkt abhängig. Künftige Preis- und Mengenentwicklungen sind weniger durch eigene Leistungen beinflussbar, vielmehr ist die Abhängigkeit vom Markt ein Risiko welchem Pannhorst ausgesetzt ist.

Chancen bestehen insbesondere aus dem grundsätzlich erkennbaren Wachstum der weltweiten Nachfrage nach Altpapier. Rund 200 Millionen Tonnen Altpapier werden jährlich recycelt. Die Corona-Pandemie dürfte hier nur einen kurzfristigen Einfluss haben. Pro Jahr könne von einem Plus in der Papierproduktion von ca. 2,5% ausgegangen werden.[5] Dieses Plus resultiere aus dem weltweiten Bevölkerungs- und Wirtschaftswachstum und betreffe überwiegend Kapazitäten, die Altpapier einsetzen. Ökonomisch und ökologisch sei Altpapier für die Papierindustrie unverzichtbar und alternativlos.

Rückenwind für das Papierrecycling liefern aber mittel- bis langfristig die zunehmend restriktiven politischen Vorgaben für das Plastikrecycling. Immer mehr Produkte aus Plastik werden durch Alternativen aus Papier ersetzt und dieser Trend beginne gerade erst.

Der Markt für Oldtimer hat erhebliche Auswirkungen auf die Nachfrage nach Fahrzeugen in einem bestimmten Luxussegment sowie die Preisentwicklung für An- und Verkäufe.

3. Zinsrisiken und Zinschancen

Ein Anstieg des allgemeinen Zinsniveaus könnte die Finanzierungskosten des Unternehmens in Zukunft erhöhen bzw. zukünftige Finanzierungen erschweren. Ein höheres Zinsniveau könnte außerdem zur Folge haben, dass sich die Nachfrage nach Fahrzeugen und damit deren Verkaufsmöglichkeiten verschlechtern.

Einige Kreditverträge mit Bankinstituten sehen einen variablen Zinssatz vor, der regelmäßig an die jeweils aktuelle Zinsentwicklung angepasst wird. Im Übrigen erfolgt der Abschluss von Finanzierungsverträgen mit über die jeweilige Laufzeit fixen Konditionen. Ein Einsatz von derivativen Finanzinstrumenten, z.B. zur Absicherung von Zinsänderungsrisiken, erfolgt derzeit nicht.

Aktuell ist eine Stabilisierung des Zinsniveaus in Deutschland ersichtlich. Ob und inwieweit diese Entwicklung nachhaltig ist, lässt sich derzeit noch nicht vorhersagen.

4. Bonitäts- und Liquiditätsrisiken

Ein Kreditrisiko besteht grundsätzlich in gegenläufigen Zinsentwicklungen sowie in der Nicht-Prolongation von Darlehen. Zum Stichtag bestehen insbesondere kurzfristige Finanzierungen in Form von Gesellschafterdarlehen und Bankdarlehen sowie weiteren kurzfristigen Verbindlichkeiten. Langfristige Fremdfinanzierungen sind nur im geringen Umfang vorhanden, so dass diesbezüglich kein wesentliches Kreditrisiko aus dem Bereich der Finanzierung unmittelbar, z.B. durch auslaufende Darlehensverträge oder negative Zinsentwicklungen, besteht. Mit den finanzierenden Banken werden jahrelange Geschäftsbeziehungen gepflegt und regelmäßig die kurzfristig auslaufenden Kredite neu verhandelt.

Die Gesellschaft kann sich zudem auch weiterhin über den Gesellschafterkreis finanzieren.

Weitere Ausfallrisiken können sich aus den gehaltenen Forderungen ergeben. Es bestehen derzeit keine konkreten Adressausfallrisiken, die über die allgemeinen Ausfallrisiken hinausgehen. Die Bonität wird regelmäßig überprüft.

5. Personalrisiken

Der Wettbewerb um Fach- und Führungskräfte ist nach wie vor spürbar. Der Erfolg der Gesellschaft und die Erreichbarkeit strategischer Zielsetzungen hängt auch davon ab, die Kompetenz im Unternehmen zu halten und neue qualifizierte Mitarbeiter für das zukünftige Wachstum zu marktgerechten Konditionen anwerben, integrieren und dauerhaft binden zu können. Qualifizierte Mitarbeiter zu gewinnen und diese an die Gesellschaft zu binden wird auch in Zukunft von zentraler Bedeutung sein. Aus diesem Grund werden der Nachfolgeplanung, der Motivation der Mitarbeiter und der Fluktuation besondere Aufmerksamkeit geschenkt. Die Geschäftsleitung und Bereichsleiter führen regelmäßig Mitarbeitergespräche und fördern den offenen Dialog. Gemeinsam werden Ziele vereinbart, wobei die Geschäftsführung auf einen offenen Umgang mit der Leistungskontrolle achten sollte.

6. IT-Risiken

Der größte Teil der Geschäftsprozesse wird mit dem Einsatz leistungsfähiger und moderner IT-Lösungen unterstützt. Die wesentlichen IT-Komponenten für das Rechnungswesen und den Altpapierhandel werden auf einer eigenen EDV-Anlage ausgeführt. Die Wartung der Anlage wurde an kompetente Dienstleistungsunternehmen übertragen. Die Verfügbarkeit der Daten und der Schutz vor unerlaubtem Zugriff wird durch den Einsatz von moderner Hard- und Softwaretechnologie gewährleistet. Sämtliche relevanten Daten werden regelmäßig gesichert. Für unerwartete IT-Systemausfälle existieren entsprechende Notfallpläne und -szenarien. Sollte es dennoch zu einem solchen Ausfall kommen, könnte dies zu vorübergehenden Leistungseinschränkungen und Kostensteigerungen durch notwendige Ersatzmaßnahmen führen.

Risiken im Betrieb der IT-Infrastruktur werden durch die Aktualität der eingesetzten Komponenten und die qualifizierte Betreuung durch einen externen Dienstleister nicht gesehen. Gewährleistet wird dieses durch regelmäßige Absprachen mit dem IT-Dienstleister und automatische Updates der IT-Systeme. Zum Schutz vor Angriffen von außen verwendet Pannhorst eine professionelle Firewall und Virenschutzlösungen inklusive restriktiver Spamfilter. Auch die laufende Aktualisierung insbesondere des Betriebssystems trägt zur Erhöhung der Sicherheit bei. Zur Vermeidung von Schäden durch Cyberangriffe erfolgen hierzu regelmäßige Informationen und Schulungen der Mitarbeiter.

7. Gesamteinschätzung der Geschäftsführung zu den Risiken und Chancen

Die Einschätzung der Gesamtrisikosituation durch die Geschäftsführung für die kommenden Geschäftsjahre hat sich gegenüber dem aktuellen Geschäftsjahr leicht verändert. Dabei werden alle erkennbaren Risiken in die Beurteilung einbezogen. Aus Sicht der Geschäftsführung der Gesellschaft sind gegenwärtig kurzfristige Kapazitätsengpässe der Papierfabriken erkennbar, die zu einer Reduzierung der Abnahmen führen kann. Im Zuge der Zirkularwirtschaft wird Papier jedoch nach wie vor als wichtiger Rohstoff für den umweltschonenden Einsatz von knappen Ressourcen verwendet. Pannhorst ist nach Einschätzung der Geschäftsführung gegenwärtig und zukünftig fähig, im Markt ertragreich zu wachsen und die sich bietenden Chancen und Herausforderungen zu nutzen, ohne dabei unvertretbar hohe Risiken eingehen zu müssen.

 

Gütersloh, den 31. Oktober 2024

Rainer Pannhorst, Geschäftsführer

Dino Pannhorst, Geschäftsführer

[1] DIE PAPIERINDUSTRIE e.V., PAPIER 2024 - Ein Leistungsbericht

[2] DIE PAPIERINDUSTRIE e.V., Erzeugerpreisindex Dezember 2023

[3] DIE PAPIERINDUSTRIE e.V., Statistische Kurzinformation September 2024

[4] DIE PAPIERINDUSTRIE e.V., Erzeugerpreisindex September 2024

[5] BVSE, Pressemitteilung "Altpapier ist mittel- und langfristig auf der Überholspur" vom 20. Mai 2019

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 881.093,18 1.001.578,18
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 15.851,00 16.788,00
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 15.851,00 16.788,00
II. Sachanlagen 803.910,00 923.458,00
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 127.411,00 148.927,00
2. technische Anlagen und Maschinen 382.338,00 446.302,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 294.161,00 328.229,00
III. Finanzanlagen 61.332,18 61.332,18
1. Beteiligungen 61.232,18 61.232,18
2. Genossenschaftsanteile 100,00 100,00
B. Umlaufvermögen 7.253.497,32 8.846.636,28
I. Vorräte 6.245.058,28 6.864.325,52
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 21.120,00 42.480,00
2. fertige Erzeugnisse und Waren 6.223.938,28 6.821.845,52
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 987.356,37 1.982.310,76
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 852.133,34 1.892.643,74
2. sonstige Vermögensgegenstände 135.223,03 89.667,02
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 21.082,67 0,00
C. Rechnungsabgrenzungsposten 30.651,12 16.618,16
Summe Aktiva 8.165.241,62 9.864.832,62

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 4.583.661,70 4.505.413,71
I. Gezeichnetes Kapital / Kapitalkonto / Kapitalanteile 250.000,00 250.000,00
II. Kapitalrücklage 2.200.000,00 2.200.000,00
III. Gewinnvortrag 2.055.413,71 1.914.625,58
IV. Jahresüberschuss 78.247,99 140.788,13
B. Rückstellungen 619.360,49 663.985,07
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 540.676,00 563.015,00
2. sonstige Rückstellungen 78.684,49 100.970,07
C. Verbindlichkeiten 2.962.219,43 4.695.433,84
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 2.142.757,39 3.569.781,56
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 209.917,06 357.480,97
3. sonstige Verbindlichkeiten 609.544,98 768.171,31
davon aus Steuern 48.138,51 48.442,64
Summe Passiva 8.165.241,62 9.864.832,62

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Betriebsergebnis 245.696,27 316.108,36
a) Rohergebnis 4.260.511,51 4.579.539,07
Gesamtleistung 16.854.028,76 26.845.251,74
b) Personalaufwand 2.138.720,89 2.015.585,97
Löhne und Gehälter 1.753.437,72 1.639.481,53
soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 385.283,17 376.104,44
c) Abschreibungen 224.020,17 257.746,62
d) sonstige betriebliche Aufwendungen 1.652.074,18 1.990.098,12
2. Finanz- und Beteiligungsergebnis -159.972,42 -168.125,81
a) sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 1.230,75 1.032,61
b) Zinsen und ähnliche Aufwendungen 161.203,17 169.158,42
davon an verbundene Unternehmen 10.458,52 0,00
3. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 347,00 -506,32
4. Ergebnis nach Steuern 85.376,85 148.488,87
5. sonstige Steuern 7.128,86 7.700,74
Jahresüberschuss 78.247,99 140.788,13

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

Pannhorst GmbH, Gütersloh

I. ALLGEMEINE ANGABEN ZUM JAHRESABSCHLUSS

Die Pannhorst GmbH hat ihren Sitz in Gütersloh und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Gütersloh (HRB 1573).

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde unter Beachtung der gesetzlichen Vorschriften des Dritten Buchs des Handelsgesetzbuchs sowie des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) aufgestellt. Für die Darstellung der Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB gewählt.

Die Gesellschaft gilt nach den in § 267 Abs. 2 HGB bezeichneten Größenmerkmalen als eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Größenabhängige Erleichterungen bei der Aufstellung des Jahresabschlusses wurden teilweise in Anspruch genommen (§§ 286 Abs. 4, 288 Abs. 2 HGB).

II. ANGABEN ZU BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN

Die Bewertung der Vermögensgegenstände und Schulden erfolgte unter Annahme der Fortführung der Unternehmenstätigkeit (Going-Concern-Prinzip).

Im Einzelnen wurden folgende Bewertungsmethoden angewendet:

Immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige und ggf. außerplanmäßige Abschreibungen, bilanziert.

Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen auf der Grundlage der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer sowie ggf. außerplanmäßigen Abschreibungen, bilanziert.

Die Finanzanlagen werden grundsätzlich zu Anschaffungskosten bewertet. Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert gemäß § 253 Abs. 3 Satz 5 HGB werden nur vorgenommen, soweit die Wertminderung dauerhaft ist.

Bei den Vorräten werden die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie bezogene Waren mit Anschaffungskosten oder dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Die fertigen Erzeugnisse werden zu Herstellungskosten bewertet. Sie beinhalten Materialeinzelkosten zuzüglich Materialgemeinkosten, Fertigungslöhne und Fertigungsgemeinkosten. Soweit erforderlich, wurden Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert durchgeführt.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sowie die Guthaben bei Kreditinstituten wurden zum Nominalwert angesetzt. Bei den Forderungen wurden erkennbare Einzelrisiken durch Wertberichtigungen berücksichtigt.

Aktive Rechnungsabgrenzungsposten wurden für Ausgaben gebildet, die Aufwendungen für eine bestimmte Zeit nach dem Abschlussstichtag darstellen.

Das Eigenkapital ist zum Nennwert bilanziert.

Die Pensionsrückstellungen werden gemäß dem Teilwertverfahren durch einen Gutachter ermittelt. Den nach versicherungsmathematischen Grundsätzen ermittelten Werten liegen ein Rechnungszinsfuß von 1,82 % (Vorjahr: 1,78 %) und die Richttafeln 2018 G zu Grunde. Es wurde weder ein Einkommenstrend noch ein Rententrend berücksichtigt, da es sich um eine unverfallbare Anwartschaft eines Pensionsberechtigten mit einer festen Altersrente handelt. Entsprechend wurde auch keine Inflationsrate bei der Ermittlung einbezogen.

Die Rückstellungen werden mit den nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbeträgen angesetzt. Bei der Bemessung wurden alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten berücksichtigt.

Die Verbindlichkeiten wurden mit ihren Erfüllungsbeträgen gemäß § 253 Abs. 1 HGB angesetzt.

III. ANGABEN ZU POSTEN DER BILANZ

Die Entwicklung des Anlagevermögens kann dem Anlagenspiegel (Anlage zum Anhang) entnommen werden.

Die Forderungen und die sonstigen Vermögensgegenständen haben wie im Vorjahr in voller Höhe eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Der Unterschiedsbetrag bei den Rückstellungen für Pensionen gem. § 253 Abs. 6 HGB beträgt TEUR 22 (Vorjahr: TEUR 20).

Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:

31.12.2023
TEUR
31.12.2022
TEUR
Personalkosten 34 44
Rechts- und Beratungskosten 30 42
Aufbewahrung 15 15
79 101

Die Verbindlichkeiten setzen sich zum 31. Dezember 2023 wie folgt zusammen:

davon mit einer Restlaufzeit von
Art der Verbindlichkeiten
TEUR
Höhe der Verbindlichkeit 1 Jahr
TEUR
bis zu 1 Jahr
TEUR
Mehr als 5 Jahre
TEUR
davon mehr als
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten
(Vorjahr) 2.143 2.104 39 0
(3.570) (3.523) (47) (0)
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen
(Vorjahr) 210 210 0 0
(357) (357) (0) (0)
3. Sonstige Verbindlichkeiten 610 610 0 0
(Vorjahr) (768) (768) (0) (0)
Gesamt 2.963 2.924 39 0
(Vorjahr) (4.695) (4.648) (0) (0)

Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind in voller Höhe durch Sicherungsübereignungen und Abtretungen von Forderungen gesichert. Zudem bestehen Bürgschaften von Gesellschaftern von rund EUR 4,4 Mio.

Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind in voller Höhe durch branchenübliche Eigentumsvorbehalte gesichert.

Die sonstigen Verbindlichkeiten bestehen im Wesentlichen aus Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von TEUR 251 (Vorjahr: TEUR 392), Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von TEUR 48 (Vorjahr: TEUR 48) und Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von TEUR 18 (Vorjahr: TEUR 18).

Der Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus Mietverträgen beläuft sich insgesamt auf TEUR 256 (Vorjahr: TEUR 237), wovon TEUR 115 (Vorjahr: TEUR 118), auf Gesellschafter entfallen.

IV. ANGABEN ZU POSTEN DER GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten u.a. in Höhe von TEUR 52 Entlastungsbeträge aus dem Strompreisbremsegesetz (StromPBG) und Erdgas-Wärme-Preisbremsengesetz (EWPBG), in Höhe von TEUR 50 Sachbezüge (Vorjahr: TEUR 39) sowie in Höhe von TEUR 19 Erträge aus Sachanlageverkäufen.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen bestehen im Wesentlichen Raumkosten in Höhe von TEUR 435 (Vorjahr: TEUR 335) sowie aus Kosten der Warenabgabe in Höhe von TEUR 260 (Vorjahr: TEUR 534).

V. SONSTIGE ANGABEN

Im Geschäftsjahr 2023 erfolgte die Geschäftsführung der Pannhorst GmbH, Gütersloh, durch die Geschäftsführer

Herr Rainer Pannhorst, Gütersloh und

Herr Dino Pannhorst, Gütersloh.

Die Geschäftsführer sind von den Beschränkungen des § 181 HGB befreit und einzeln vertretungsbefugt.

Die Gesellschaft beschäftigte im Geschäftsjahr durchschnittlich 45 (Vorjahr: 45) Arbeitnehmer. Hiervon entfallen 14 (Vorjahr: 17) auf den kaufmännischen und 31 (Vorjahr: 28) auf den gewerblichen Bereich. Die durchschnittliche Anzahl von 6 Aushilfen hat sich zum Vorjahr nicht verändert.

Die Geschäftsführung schlägt vor, das Ergebnis auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Gütersloh, den 31. Oktober 2024

Rainer Pannhorst, Geschäftsführer

Dino Pannhorst, Geschäftsführer

Anlagenspiegel zum 31. Dezember 2023

Anschaffungs- und Herstellungskosten
01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
31.12.2023
EUR
Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 62.373,01 6.358,50 0,00 68.731,51
62.373,01 6.358,50 0,00 68.731,51
Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstückgsgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.022.233,78 0,00 0,00 2.022.233,78
2. Technische Anlagen und Maschinen 3.945.828,03 18.800,00 0,00 3.964.628,03
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.054.138,13 82.486,62 91.110,28 3.045.514,47
9.022.199,94 101.286,62 91.110,28 9.032.376,28
Finanzanlagen
1. Beteiligungen 105.000,00 0,00 0,00 105.000,00
2. Geschäftsguthaben bei Genossenschaften 100,00 0,00 0,00 100,00
105.100,00 0,00 0,00 105.100,00
9.189.672,95 107.645,12 91.110,28 9.206.207,79
Abschreibungen
01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
31.12.2023
EUR
Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 45.585,01 7.295,50 0,00 52.880,51
45.585,01 7.295,50 0,00 52.880,51
Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstückgsgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.873.306,78 21.516,00 0,00 1.894.822,78
2. Technische Anlagen und Maschinen 3.499.526,03 82.764,00 0,00 3.582.290,03
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.725.909,13 112.444,67 87.000,33 2.751.353,47
8.097.084,61 216.724,67 87.000,33 8.228.466,28
Finanzanlagen
1. Beteiligungen 43.767,82 0,00 0,00 43.767,82
2. Geschäftsguthaben bei Genossenschaften 0,00 0,00 0,00 0,00
43.767,82 0,00 0,00 43.767,82
8.186.437,44 224.020,17 87.000,33 8.325.114,61
Buchwert 31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 15.851,00 16.788,00
15.851,00 16.788,00
Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstückgsgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 127.411,00 148.927,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 382.338,00 446.302,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 294.161,00 328.229,00
803.910,00 923.458,00
Finanzanlagen
1. Beteiligungen 61.232,18 61.232,18
2. Geschäftsguthaben bei Genossenschaften 100,00 100,00
61.332,18 61.332,18
881.093,18 1.001.578,18

Der Vorjahresbuchwertwert der anderen Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung wurde gem. der Bilanz zum 31. Dezember 2022 um EUR 1.657,33 angepasst.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

bezieht sich auf den Jahresabschluss in der aufgestellten Form. Die Offenlegung erfolgt in verkürzter Form gemäß §§ 325 ff. HGB.

An die Pannhorst GmbH, Gütersloh

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Pannhorst GmbH, Gütersloh, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Pannhorst GmbH, Gütersloh, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Hamburg, den 15. November 2024

nbs partners GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Michels, Wirtschaftsprüfer

Schreiber, Wirtschaftsprüfer

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde am 6. Dezember 2024 festgestellt.

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