AGRU-FRANK GmbH
Dieselstraße 1, 61200 Wölfersheim, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Thomas Frank seit 4.7.2019 | Geschäftsführer |
Benedict Stribrny seit 4.7.2019 | Prokura |
André Schultheis seit 4.7.2019 | Prokura |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
AGRU-FRANK GmbHWölfersheimJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 20231. Unternehmen 1.1 Beschreibung der Gesellschaft und ihrer Tätigkeit Die AGRU-FRANK GmbH ist ein Joint Venture der Alois Gruber GmbH und der Frank GmbH und stellt Halbzeuge und Fertigprodukte aus Polyolefinen und einigen Spezialwerkstoffen her. Vorrangig werden Rohre und Rohrleitungsteile für die kommunale Ver- und Entsorgung sowie den Industriebedarf produziert. Die Fertigung der kompletten Produktpalette erfolgt ausschließlich am Standort Wölfersheim. 2. Gesamtwirtschaftliche Situation und Branchensituation 2.1 Konjunkturelle Einflüsse Im Jahr 2023 nahm das Bruttoinlandsprodukt (BIP) in Deutschland nach vorläufigen Berechnungen des Statistischen Bundesamtes preisbereinigt um 0,3 Prozent ab. Die wirtschaftliche Entwicklung war dabei wie schon im Vorjahr wesentlich bestimmt durch die Auswirkungen der Energiepreiskrise in Verbindung mit einer ausgeprägten weltwirtschaftlichen Schwäche und den zunehmenden Effekten der restriktiveren Geldpolitik. Hinzu kam deutschlandweit ein außergewöhnlich hoher Krankenstand, der sich negativ auf das gesamtwirtschaftliche Arbeitsvolumen auswirkte. Alles dies belastete die deutsche Wirtschaft stärker als zu Beginn des vergangenen Jahres angenommen und verzögerte die wirtschaftliche Erholung. 1 Die Verbraucherpreise in Deutschland haben sich im Jahresdurchschnitt 2023 um 5,9 % gegenüber 2022 erhöht. Nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes, fiel die Inflationsrate für 2023 damit geringer aus als im Jahr zuvor. 2 Das ifo Institut sieht die "Deutsche Wirtschaft wie gelähmt". Unter Unternehmen und Haushalten ist die Stimmung schlecht und die Unsicherheit hoch. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt wird in diesem Jahr nur um 0,2 % im Vergleich zum Vorjahr zunehmen. Anders als erwartet, befindet sich die deutsche Wirtschaft im Winterhalbjahr 2023/24 in einer Rezession. Insbesondere die Erholung der Industriekonjunktur setzt erst später ein. 3 2.2 Finanzwirtschaftliche Einflüsse Deutschland hat mit der Corona-Pandemie und der Energiepreiskrise infolge des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine zwei außergewöhnliche und sich überlappende Krisen erlebt. Die Bundesregierung hat darauf mit umfassenden Stabilisierungsmaßnahmen reagiert. Insbesondere hat sie zeitlich befristete Entlastungen schnell und zielgerichtet bereitgestellt, auch um Erwartungen zu stabilisieren und so die Übersetzung angebotsseitiger Störungen und hoher Unsicherheit in einen sich selbst verstärkenden Einbruch der Nachfrage zu verhindern. Nach diesen Jahren, in denen die Finanzpolitik stark von Krisenlagen geprägt war, setzt die Bundesregierung im Jahr 2024 den Kurs der finanzpolitischen Normalisierung fort. 4 Leitzins der EZB - Entwicklung bis 2024 Gemäß geldpolitischem Beschluss vom 7. März 2024 hat die Europäische Zentralbank (EZB) zunächst beschlossen, den Leitzins (= Zinssatz für das Hauptrefinanzierungsgeschäft) unverändert zu belassen. Damit betrug der seit dem 20. September 2023 durch die EZB für den Euroraum festgelegte Zinssatz für das Hauptrefinanzierungsgeschäft bis zum 06. Juni diesen Jahres 4,5 Prozent. Am 06. Juni 2024 wurde erstmals der lange erwartete Zinsschritt nach unten auf nunmehr 4,25 % beschlossen. Der Leitzins liegt somit immer noch so hoch wie zuletzt zu Beginn der 2000er Jahre. 5 Weitere "kleinere" Zinsschritte nach unten werden für dieses Jahr sowohl von der EZB, als auch von der FED erwartet. 2.3 Branchenentwicklung Der Gesamtumsatz der kunststoffverarbeitenden Industrie sank nach Angaben des statistischen Bundesamtes um 6,26 % auf 72,55 Mrd. Euro. Insbesondere im Inland verzeichnet die Branche einen deutlicheren Absatzrückgang. Der Materialverbrauch reduzierte sich laut Angaben des statistischen Bundesamtes (Destatis) um 8,7 % respektive um 1,3 Mio. t und sank damit auf 13,3 Mio. t. Damit stellten nahezu alle Bereiche der Kunststoffverarbeitung weniger Produkte her. Im Inlandsabsatz waren die Rückgänge mit -6,9 % auf 43,8 Mrd. Euro etwas höher als die Rückgänge des Exports, der um 5,5 % auf 28,7 Mrd. Euro sank. Von den Sparten der Kunststoffverarbeitung verzeichneten im Berichtsjahr 2023 die Bereiche Bau und Verpackung besonders hohe Rückgänge, die traditionell einen hohen Rezyklatanteil in ihren Produkten einsetzen. Somit konnten sich auch die Rezyklate dem Abwärtstrend aus 2023 nicht entziehen. Die verarbeitete Menge reduzierte sich um 7,7 % auf 2,4 Mio. t. Durch den etwas geringeren Rückgang im Vergleich zu den Originalmaterialien erhöhte sich die Rezyklateinsatzquote in den Kunststoffprodukten leicht, um 0,2 Prozentpunkte, auf 18 %. Trotz künftig höherer Quotenvorgaben für Kunststoffprodukte war in 2023 kein höherer Anteil möglich, da viele Materialsorten der Originalware günstiger waren als die Recyclingware. Hohe Energiekosten, die auf die Herstellung heimischer Rezyklate durchschlugen, begünstigten zudem Materialimporte auch von Rezyklaten, was der Recyclingwirtschaft in Deutschland und Europa deutlich zusetzt und zwischenzeitlich zu Kurzarbeit bei vielen Recyclern führte. Nicht nur die Recycler litten 2023 unter den Absatzrückgängen. Stark traf es dieBauwirtschaft, die etwa durch den inflationsbedingten Preisanstieg und die hohen Zinsen einen Umsatzrückgang von 11 % und einen Absatzmengenrückgang von rund 13 % hinnehmen musste. 6 "Das Statistische Bundesamt meldete für das deutsche Bauhauptgewerbe für den Monat Dezember 2023 im Vergleich zum Vorjahresmonat einen realen Umsatzrückgang von 3,3 Prozent. Für das Gesamtjahr 2023 ergibt sich damit für alle Betriebe ein Umsatzminus von preisbereinigt 5 Prozent. Unsere verhaltene Umsatzprognose wird leider bestätigt. Die nominal schwachen Zuwächse wurden 2023 durch die starken Materialpreissteigerungen aufgezehrt." 7 Die Baubranche kämpfte 2023 wie die Jahre zuvor mit den Herausforderungen der Materialknappheit, des Fachkräftemangels, der Energiekrise, Zinserhöhungen und Preissteigerungen. Parallel dazu wurden in der Baubranche Strategien zum günstigeren, effizienteren und nachhaltigeren Bauen entwickelt. Hierzu zählen zum Beispiel: Effizientere Arbeitsprozesse, modulares Bauen, Vorfertigungen, lean construction oder auch Strategien gegen Fachkräftemangel. Einige dieser Maßnahmen geben Aufgaben an den Lieferanten oder Systemplaner ab und bieten Chancen zur Umsetzung in der FRANK Gruppe ("Rundum-Sorglos-Paket"). Nachteilig für die Bauindustrie hat sich die Einführung der Ersatzbaustoffverordnung (Herbst 2023) entwickelt, da anstatt Förderung der nachhaltigen Kreislaufwirtschaft ein Stopp oder eine erhebliche Kostensteigerung von vielen Maßnahmen entstanden ist. 8 3. Darstellung des Geschäftsverlaufs einschließlich Geschäftsergebnis und Lage der Gesellschaft sowie Analyse von Geschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft 3.1 Ertragslage Die Umsatzerlöse der Gesellschaft haben sich im Geschäftsjahr 2023 gegenüber dem Vorjahr um rund 9 % verringert. Dieser Umsatzrückgang resultiert aus reduzierten Verkaufspreisen, die durch die gesunkenen Preise auf den Energie- und Rohstoffmärkten angepasst wurden. So lag die Basis für die Kontraktpreise, der Preis für das Vorprodukt Ethylen, im Jahresdurchschnitt deutlich unter dem Vorjahresniveau. Insgesamt reduzierte sich der Materialaufwand um 9 %. Die Produktionsleistung insgesamt hat sich positiv entwickelt. Größere Umsatzzuwächse konnten in den Bereichen der Bogenfertigung sowie der Fernwärme erzielt werden. Eine weitere Steigerung der Produktionsleistung wäre absatzseitig möglich gewesen, konnte aber wegen mangelnder Personalverfügbarkeit (Krankheit, schwierige Neubesetzung wegen allgemeinem Fachkräftemangel) und erheblichen Verzögerungen bei der Beschaffung von Produktionsmitteln, nicht umgesetzt werden. Der Rohertrag hat sich bedingt durch die gesunkenen Herstellkosten leicht positiv entwickelt, liegt insgesamt unverändert auf einem soliden Niveau. Bei den betrieblichen Kosten kam es im Bereich der Energiekosten zu den nominal größten Kostenreduzierungen. Das Jahresergebnis hat sich aufgrund dieser Entwicklungen im Vorjahresvergleich erhöht, ist im Mehrjahresvergleich unverändert als gut zu bewerten. 3.2 Vermögenslage Die Vermögenslage wird bei gestiegener Bilanzsumme durch Gewinnthesaurierung von einer unverändert starken Eigenkapitalquote geprägt. Die Gesellschafter- und Bankdarlehen wurden im Berichtsjahr planmäßig getilgt. Zur Modernisierung diverser Produktionsprozesse wurde unter anderem in eine Rohranlage mit erhöhter Ausstoßleistung investiert, die im Jahresverlauf in Betrieb genommen werden konnte. Der Bestand an Roh-/Hilfs- und Betriebsstoffen sowie an fertigen Erzeugnissen wurde insgesamt um mehr, als 1 Mio. Euro aufgebaut. Die Verbindlichkeiten aus Lieferung und Leistung konnten im Berichtsjahr erneut vermindert werden. Im Bereich des außerordentlichen Erfolges konnte eine Zahlung i.H. von 507 T Euro aus einem langjährigen Gerichtsstreit (der letztinstanzlich gewonnen wurde) mit einem Vorlieferanten verbucht werden. 3.3 Finanzlage Der Kassenbestand liegt auf einem unverändert guten Niveau. Die Eigenkapitalquote hat sich durch Thesaurierung der Gewinne erneut gesteigert und kann mit 68,4 % als hervorragend eingestuft werden. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten wurden planmäßig getilgt, Fremdwährungsrisiken bestehen keine. 3.4 Personal- und Sozialangelegenheiten Die Anzahl der Beschäftigten ist um 11 % angestiegen. Zuwächse gab es im Bereich der Produktion und Arbeitsvorbereitung. Zeitarbeiter wurden in Stoßzeiten und als Ausgleich für Urlaub und Krankheit eingesetzt. Die durchschnittliche Anzahl der Zeitarbeiter konnte weiter reduziert werden. Es besteht hohe Motivation, in die Ausbildung und Qualifikation der eigenen Mitarbeiter zu investieren, die größte Herausforderung stellt hierbei die Gewinnung geeigneten Fachpersonals sowie Auszubildender in technischen Berufen dar. 3.5 Qualitätsmanagement/Umweltschutz/Energieeffizienz Auch im Jahr 2023 blieb die Anzahl der berechtigten Reklamationen auf einem niedrigen Niveau und kann im Verhältnis zum Umsatz unverändert als gering eingestuft werden. Die Umwelt und das Recycling haben bei AGRU-FRANK einen hohen Stellenwert. Auf der Recyclinganlage werden rund 800 t Regranulat im Jahr hergestellt. Durch die hauseigene Verwertung des Ausschusses kann eine Kontamination mit Fremdstoffen ausgeschlossen werden. Die Energieeffizienz konnte gegenüber dem Vorjahr für einzelne Großverbraucher deutlich gesteigert werden. Weitere Anlagen wurden zudem in das Energiemanagementsystem eingebunden, so dass neben den Hauptverbrauchern auch kleinere Verbräuche erfasst werden, um zukünftige Optimierungsmaßnahmen davon ableiten zu können. 3.6 Beurteilung des Geschäftsjahresverlaufs durch die Geschäftsführung Der Geschäftsjahresverlauf des abgelaufenen Geschäftsjahres kann als sehr herausfordernd eingestuft werden. Als größte externe Einflussgröße ist der Krieg in der Ukraine zu nennen, der zu einem weiteren Anstieg der Energiekosten und der Rohstoffpreise geführt hat. Die Beurteilung der Risiken wird im nachfolgenden Berichtsabschnitt dargelegt. Die Folgen der Corona-Pandemie haben unserer Wahrnehmung nach eine untergeordnete Rolle eingenommen. Intern kann auf verlässliche Organisationsstrukturen zurückgegriffen werden, die zu einer nachhaltigen und erfolgreichen Ertragsentwicklung beigetragen haben. 4. Risiko- und Prognosebericht Künftige Entwicklung, Chancen und Risiken der künftigen Geschäftstätigkeit 4.1 Voraussichtliche Entwicklung der Gesamtwirtschaft, der Branche und unseres Unternehmens (Prognosebericht) Der Internationale Währungsfonds (IWF) rechnet für das Jahr 2024 weiterhin mit einem unterdurchschnittlichen Wachstum der Weltwirtschaft von jahresdurchschnittlich +3,1 Prozent. Erstmals seit Längerem hält der IWF Aufwärts- und Abwärtsrisiken für gleichverteilt. Eine Erholung wird für das Welthandelsvolumen erwartet, von +0,4 % im Jahr 2023 auf +3,3 % in 2024. Die Bundesregierung hat im Kabinett den Jahreswirtschaftsbericht für 2024 beschlossen. Trotz leichtem Wachstum ist die deutsche Wirtschaft weiterhin in schwierigem Fahrwasser. Die Bundesregierung erwartet für 2024 nur ein leichtes Wirtschaftswachstum. Das geht aus dem Jahreswirtschaftsbericht hervor, den das Kabinett beschlossen hat. Die wichtigsten Ergebnisse im Überblick: Das Bruttoinlandsprodukt soll real, also preisbereinigt, um 0,2 % steigen. Die Preissteigerung dürfte sich auf 2,8 % verringern. Zusammen mit einer erwarteten Steigerung von 3,8 % bei den verfügbaren Einkommen, ist daher wieder mit steigenden Reallöhnen zu rechnen. Der Arbeitsmarkt zeigt sich der Prognose zufolge weiter robust - die Beschäftigtenzahlen dürften weiter steigen und die Arbeitslosigkeit nur leichtzunehmen. Die Bundesregierung hat damit die Weichen gestellt, um den Wohlstand in Deutschland mittel- und langfristig unter Wahrung der ökologischen Grenzen sicherzustellen. Dafür setzt sie auch Prioritäten bei den öffentlichen Investitionen: Nach dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts investiert der Bund auf einem Rekordniveau - deutlich mehr als 100 Milliarden Euro in 2024. Der Schwerpunkt liegt dabei insbesondere auf der Dekarbonisierung der Industrie und dem Aufbau der Wasserstoffindustrie, der Elektromobilität mit allem, was dazugehört sowie der Förderung der Mikroelektronik. 9 Die aktuell vorliegenden Frühindikatoren deuten für den Jahresbeginn 2024 auf keine konjunkturelle Trendwende hin: Verschlechterung der Auftragslage in allen Wirtschaftsbereichen, geringer Auftragsbestand, hoher Krankenstand, andauernde Streiks. Alles in allem dürfte die Wirtschaftsleistung im laufenden Quartal ihren Rückgang zunächst fortsetzen und um 0,1 % im Vergleich zum Vorquartal sinken. Zu einer spürbaren gesamtwirtschaftlichen Erholung dürfte es erst in der zweiten Jahreshälfte kommen. Insgesamt wird das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt in diesem Jahr nur um 0,2 % im Vergleich zum Vorjahr zunehmen. Im kommenden Jahr wird die Wirtschaftsleistung dann um 1,5 % zulegen. Damit wurde die Wachstumsprognose für das laufende Jahr im Vergleich zur ifo Konjunkturprognose Winter 2023 deutlich um 0,7 Prozentpunkte herabgesetzt und für das Jahr 2025 leicht um 0,2 Prozentpunkte angehoben. Anders als erwartet, befindet sich die deutsche Wirtschaft im Winterhalbjahr 2023/24 in einer Rezession. Insbesondere die Erholung der Industriekonjunktur setzt erst später ein. Die konjunkturelle Schwäche wird den Beschäftigungsaufbau verlangsamen und die Arbeitslosigkeit zunächst weiter steigen lassen. Die Arbeitslosenquote wird in diesem Jahr mit prognostizierten 5,9 % um 0,2 Prozentpunkte höher liegen als noch im Jahr 2023. Erst im Jahr 2025 soll die Quote wieder auf 5,6 % zurückgehen. 10 Die Inflationsrate soll weiter zurückgehen von durchschnittlich 5,9 % im vergangenen Jahr auf 2,3 % in diesem und 1,6 % im kommenden Jahr. Insbesondere die Gas- und Strompreise werden für die Verbraucher günstiger werden. Daher dürfte die Energiekomponente im Prognosezeitraum den Preisauftrieb senken. Die Kerninflationsrate (also der Anstieg der Verbraucherpreise ohne Energie) wird sich langsamer zurückbilden und in diesem und im kommenden Jahr mit 2,8 % und 2,2 % über der Gesamtinflationsrate liegen. Insbesondere die Teuerung bei den arbeitsintensiven Dienstleistern wird nur langsam zurückgehen, weil steigende Lohnkosten den Preisdruck hochhalten. 11 Im Tiefbau ist bis 2025 kein Rückgang zu erwarten, und er wird sich als stärker erweisen als der Hochbausektor. Aufwärtsrevisionen der Prognosen sind vor allem im Energiesektor und, in geringerem Maße, im Straßenbau zu beobachten. Das Wachstum in diesem Sektor ist auf den dringenden Handlungsbedarf in Bezug auf die Verkehrsnetze und die Energieerzeugung und Energieverteilung in Anbetracht des derzeitigen sozioökonomischen und politischen Klimas zurückzuführen. Die langfristigen Aussichten für den Tiefbausektor sind nach wie vor positiv, da es sich um Projekte handelt, deren Realisierung Jahre dauern wird. 12 "Die Großprojekte im Bahn- und Kabelleitungsbau des vergangenen Jahres werden sich im Umsatz 2024 bemerkbar machen. Die BAUINDUSTRIE erwarte ein reales Umsatzplus von zwei Prozent, nach einem Rückgang von einem Prozent im vergangenen Jahr. Für 2024 rechne der Hauptverband allerdings mit einem leichten Plus von einem Prozent. "Um dem Substanzverlust bei unserer Infrastruktur aber nachhaltig zu begegnen, müssten Bund, Länder und Kommunen ihre Investitionsbudgets weiter erhöhen und langfristig verstetigen", fordert Müller (Hauptgeschäftsführer der Bauindustrie) "Ansonsten wird der Standort Deutschland weiter geschwächt." 13 "Für die Umsatzprognose 2024 geht der ZDB (Zentralverband des deutschen Baugewerbes) davon aus, dass die Investitionslinien für die Infrastruktur im Bereich Straße und Wasserstraße wie in der Haushaltsplanung 2024 bisher veranschlagt bei ca. 10 Mrd. liegen. Dies entspricht einem nominalen Zuwachs um gut 3 %." 14 Gesamt rechnet der ZDB für 2024 "mit einem weiteren Rückgang bei der Umsatzentwicklung um real 3 % und einem Beschäftigungsrückgang von bis zu 30.000 auf ca. 900.000 Beschäftigte." 15 Gegenläufige Trends der Bauindustrie, die in Richtung modulares Bauen oder Vorfertigungen sowie lean management gehen, sind Hilfestellung für die Zukunft und werden erst nach und nach greifen. "Die deutsche Wirtschaft wird nach einer Prognose der EU-Kommission in diesem Jahr noch langsamer wachsen als zuletzt erwartet. In einer am" 15.05.2024 "vorgelegten Schätzung der Brüsseler Behörde prognostiziert sie der größten Volkswirtschaft der EU für 2024 nur noch ein minimales Wachstum von 0,1 Prozent. Als Gründe werden etwa eine schwache Auslandsnachfrage, ein schleppender privater Konsum und zu geringe Investitionen genannt." 16. Dies deckt sich mit der gesamtwirtschaftlichen Wachstumsprognose des Sachverständigenrats der Wirtschaft. Es wird daher für 2024 ein Bruttoinlandsprodukt mit 0,2 % erwartet. Im Laufe der Jahres 2024 solle die Wirtschaft wieder an Fahrt aufnehmen und durch eine Steigerung des privaten Konsums gestützt werden. Die Inflationsrate für 2024 wird rückläufig mit 2,4 % prognostiziert. Die ifo-Prognose zur Veränderung der Bruttowertschöpfung der Wirtschaftsbereiche in Deutschland schätzt für 2024 und 2025 gegenüber dem Vorjahr 2023 einen Zuwachs der Bruttowertschöpfung der Gesamtwirtschaft von 0,2 Prozent. Für das produzierende Gewerbe, das verarbeitende Gewerbe und das Baugewerbe wird die Bruttowertschöpfung sinken (bis zu 3,3 % Baugewerbe) In einigen Bereichen (z.B. Verkehr) wird ein maximaler Zuwachs bis 1,4 % erwartet lediglich der Bereich "Energie- und Wasserversorgung" wird mit 5,5 % Zuwachs zum Vorjahr prognostiziert. 17. Unsere Jahresplanung geht von einer stabilen Umsatzentwicklung aus; geplant sind Gesamtumsatzerlöse von etwas über 40 Mio. EUR und einem Jahresüberschuss i. H. von 1,2 bis 1,6 Mio. €. Die bisherige Umsatzentwicklung ist in 2024 durch rückläufige Projektgeschäfte leicht schwächer als im Vorjahr. Die Auftragslage ist aktuell auf dem Vorjahresniveau. Auffallend ist auch die anhaltend geringere Nachfrage im Tiefbausegment. Hier bleibt die weitere Entwicklung abzuwarten. Wir gehen aktuell davon aus, dass die vorhandenen Kapazitäten auch in den nächsten Monaten nachfragebedingt nicht voll ausgelastet werden können. Für das Gesamtjahr erwarten wir trotz allem, die gesetzten Umsatz- und Ertragsziele insgesamt zu erreichen. 4.2 Chancen und Risiken der künftigen Ertragsentwicklung Zukunft der Baubranche; Prognose zur Entwicklung 2024: Hohe Baustoffpreise, hohe Zinsen, hohe Energiekosten, Fachkräftemangel, eine immer noch hohe Inflation
Insgesamt ergeben sich unserer Einschätzung nach im laufenden Geschäftsjahr folgende Chancen:
Sowie folgende Risiken:
Wir erwarten insgesamt auch für das laufende Geschäftsjahr wieder leicht steigende Umsatzerlöse bei einer stabilen Ertragslage. 4.3 Personalrisiken Grundsätzlich wird es von Jahr zu Jahr schwerer, geeigneten Nachwuchs zu finden. Die Kunststoffverarbeitende Industrie mit der damit verbundenen Schichtarbeit ist bei jungen Menschen meist nicht die erste Wahl bei Ausbildung und Berufswunsch. Hinzu kommt eine allgemeine Knappheit an Mitarbeitern in fast allen Branchen. Das hemmt die Schwelle branchenübergreifend den Arbeitsgeber zu wechseln. Der vielbeschworene Mangel an Fachpersonal ist spürbar. Wir versuchen diesem Trend durch erhöhte Schulungsmaßnahmen und die Generierung von Auszubildenden entgegenzuwirken. Zusätzlich finden an mehreren Standorten Kooperationen mit Schulen statt, um die angebotenen Ausbildungsberufe bekannter zu machen und die Unternehmen als lokale Anbieter zu präsentieren. Dadurch soll das Interesse für die Ausbildungsberufe im nahen Umfeld zum Wohnort erneut geweckt werden. 4.4 Technische Risiken Technische Risiken liegen in erster Linie in der Verfügbarkeit von Ersatzteilen. Elektronische Bauteile sind nach wenigen Jahren nicht mehr beschaffbar, neue Teile haben enorm lange Lieferzeiten. In der Folge wird zunehmend mehr Gewicht auf die Bevorratung von Ersatzteilen gelegt, sowohl im eigenen Haus als auch bei den Zulieferbetrieben. Die Wartungsintervalle wurden besonders bei systemkritischen Anlagen verkürzt. 4.5 Sonstige Risiken/Gesamtrisiko Der Konflikt zwischen Russland und der Ukraine birgt ein unverändert nicht kalkulierbares hohes Risiko. Unverändert einzuschätzen sind die allgemeinen Risiken. 5. Schlusserklärung Ich erkläre, dass der Lagebericht den Geschäftsverlauf, die Ertragslage sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung der AGRU-FRANK GmbH nach meinem besten Wissen wiedergibt.
Wölfersheim-Berstadt, den 02. Juli 2024 Thomas Frank, Geschäftsführer
1 BMWK Jahreswirtschaftsbericht 2024 (Februar
2024)
BilanzAktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAllgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Angaben, die wahlweise in der Bilanz gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Da die Gesellschaft am Stichtag erstmals zwei der drei in § 267 Abs. 2 i.V.m. Abs. 3 HGB genannten Merkmale überschritten hat, treten die Rechtsfolgen, die große Kapitalgesellschaften zu beachten haben, erst ein, wenn auch zum 31.12.2023 mindestens zwei dieser drei Merkmale überschritten werden. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht Firmenname laut Registergericht: AGRU-FRANK GmbH Firmensitz laut Registergericht: Wölfersheim Registereintrag: Handelsregister Registergericht: Friedberg Register-Nr.: HRB 1169 Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Die selbstgeschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände wurden mit den Entwicklungskosten angesetzt und um planmäßige Abschreibungen vermindert. Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear und vorgenommen. Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von Euro 800,00 wurden im Jahre des Zugangs voll abgeschrieben. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips ausgewiesen. In die Herstellungskosten sind entsprechend Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie der Werteverzehr des Anlagevermögens, soweit dieser durch die Fertigung veranlasst ist, einbezogen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken grundsätzlich mit dem Nennwert bewertet, wobei angemessene pauschal ermittelte Wertberichtigungen vorgenommen wurden. Die liquiden Mittel wurden zum Nennwert angesetzt. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten wurden für Ausgaben vor dem Bilanzstichtag gebildet, die wirtschaftlich das Folgejahr betreffen. Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungsbildung wurde gem. § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet. Die Pensionsrückstellungen betragen 305.252,40 EUR. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Passive Rechnungsabgrenzungsposten wurden für Einnahmen vor dem Bilanzstichtag gebildet, die wirtschaftlich das Folgejahr betreffen. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden. Angaben zur Bilanz Anlagevermögen Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte sowie die Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres sind aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens Die selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens wurden aktiviert und um planmäßige lineare Abschreibungen vermindert. Der diesbezüglich aktivierte Gesamtbetrag der Entwicklungskosten betrug im Geschäftsjahr EUR 5.257,90. Die Abschreibungen des Geschäftsjahres und der Restbuchwert zum 31. Dezember 2023 sind dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Ausschüttungssperre Der Gesamtbetrag, der gem. § 268 Abs. 8 HGB der Ausschüttungssperre unterliegt, beträgt 8.291,00 EUR. Angabe zu Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr Die Forderungen haben in voller Höhe eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Pensionsrückstellungen Die Rückstellung für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurde nach der "projected unit credit method", dem nach internationaler Rechnungslegung angewandten Anwartschaftsbarwertverfahren, ermittelt. Es wurden folgende Annahmen für die Berechnung berücksichtigt:
Bei den Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen ergibt sich zwischen dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren ein Unterschiedsbetrag im laufenden Geschäftsjahr in Höhe von EUR 2.533,00. Dieser Unterschiedsbetrag unterliegt der Ausschüttungssperre gem. § 253 Abs. 6 Satz 2 HGB. Die Gesellschaft hat von dem Wahlrecht des Art. 67 Abs. 1 EGHGB Gebrauch gemacht. Der Betrag der in der Bilanz nicht ausgewiesenen Pensionsrückstellungen beläuft sich zum Abschlussstichtag auf EUR 6.116,60. Die jährliche Mindestauflösung von 1/15 des Ursprungsbetrages von EUR 91.749,00 beläuft sich somit auf EUR 6.116,60. Dieser Aufwand ist in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten. Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen decken alle zum Bilanzstichtag erkennbaren Risiken ab und betreffen im Wesentlichen den Personalbereich, im Geschäftsjahr unterlassene Aufwendungen für Instandhaltung, die im folgenden Geschäftsjahr innerhalb von drei Monaten nachgeholt werden, Nachberechnungen für die Stromversorgung und Abschlusskosten. Verbindlichkeiten und Sicherheiten Angabe zu Restlaufzeitvermerken
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind in Höhe von EUR 3.273.714,07 durch im Grundbuch eingetragene Grundschulden und in Höhe von EUR 760.898,36 durch Sicherungsübereignungen von Vermögensgegenständen des Anlagevermögens gesichert. Angaben zu Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern Der Betrag der Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern beläuft sich auf 826.917,56 EUR (Vorjahr: 931.746,79 EUR). Diese entfallen mit EUR 19.658,98 (Vorjahr EUR 8.503,79) auf Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und mit EUR 807.258,58 (Vorjahr EUR 923.243,00) auf sonstige Verbindlichkeiten. Latente Steuern Die latenten Steuerschulden haben sich wie folgt entwickelt:
Es ergibt sich ein gerundeter und saldierter Ausweis als passive latente Steuern zum 31. Dezember 2023 in Höhe von EUR 88.600,00 (Vorjahr: EUR 61.010,00) Sonstige Angaben Nicht bilanzierte Geschäfte und sonstige finanzielle Verpflichtungen Von der Firma genutzte Lagerflächen und Lagerhallen sind teilweise gepachtet. Die jährliche finanzielle Verpflichtung aus Miet- und Pachtverhältnissen beträgt TEUR 96 mit einer Laufzeit bis zu einem Jahr. Firmenfahrzeuge sowie Betriebs- und Geschäftsausstattung wurden teilweise geleast oder gemietet. Die sich daraus ergebenden Risiken und finanziellen Verpflichtungen betragen TEUR 73 mit einer Laufzeit von bis zu einem Jahr und TEUR 40 mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt: Herr Thomas Frank, Diplom-Ingenieur. Der ausgeübte Beruf entspricht der Organstellung und betrifft alle Geschäftsbereiche. Bezüge der Geschäftsführung Gem. § 286 Abs. 4 HGB wird auf die Angabe der laufenden Bezüge des Geschäftsführers gem. § 285 Nr. 9a und b HGB verzichtet. Gebildete Rückstellungen für frühere Geschäftsführer Die Pensionsverpflichtungen gegenüber früheren Geschäftsführern und deren Hinterbliebenen sind voll durch Rückstellungen abgedeckt. Die Rückstellungen betragen EUR 305.252,40. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres Vorgänge von besonderer Bedeutung haben sich nach Schluss des Geschäftsjahrs nicht ergeben. Unterschrift der Geschäftsführung Anlagespiegel
sonstige Berichtsbestandteile
Wölfersheim-Berstadt 2. Juli 2024 Thomas Frank, Geschäftsführer Angaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 23.07.2024 festgestellt. BestätigungsvermerkBESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die AGRU-FRANK GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der AGRU-FRANK GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der AGRU-FRANK GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen
Bonn, den 12. Juli 2024 dhpg
Wirtschaftsprüfer Rechtsanwälte
Benedikt Owerdieckm, Wirtschaftsprüfer Dr. Matthias Johnen, Wirtschaftsprüfer |
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