Piratic Meeresfrüchte Import GmbH
Selbe AdresseGroßhandel mit Fisch und Fischerzeugnissen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Manuel Backmeroff seit 27.2.2015 | Prokura |
Petar Ristic seit 4.12.2012 | Vorstandsmitglied |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Ristic AGBurgthann, Ortsteil OberferriedenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.07.2013 bis zum 30.06.2014LAGEBERICHT ZUM 30. JUNI 2014Zuversicht sieht anders aus: DIW-Chef Marcel Fratzscher geht davon aus, dass sich die Konjunktur in Deutschland im kommenden Jahr erheblich abkühlt. Europa könnte sogar in die Rezession abgleiten. Hauptgrund sei die Euro-Schuldenkrise sowie die weiterhin ungelöste Ukraine-Krise und der Konflikt mit Russland sowie die Entwicklung im Nahen Osten. Diesem Trend wird die Firma Ristic AG in den laufenden- und zukünftigen Jahren entgegentreten durch neue Produktinnovationen, einer hohen Qualität der Produkte unter Berücksichtigung eines verantwortungsvollen Umgangs mit den Ressourcen und weiterem Ausbau der Nachhaltigkeit. Die Ristic AG produziert und vertreibt Meeresfrüchte, insbesondere Shrimps und sieht sich als Marktführer im margenträchtigeren Segment der Bio-Shrimps. Geschäfts- und RahmenbedingungenDie Entwicklung des realen Bruttoinlandsprodukts (BIP) in Deutschland lag in den Jahren 2012 und 2013 bei 0,4 % bzw. 0,1 %. Nach Hochrechnungen und Schätzungen wird sich das Wachstum aufgrund der noch herrschenden Eurokrise und der weltweiten Krisen für das laufende Jahr 2014 auf 1,2 % belaufen. Die europäische Zentralbank versucht einer Deflation durch niedrige Zinsen entgegenzutreten welches eine Abschwächung des EUROS bzw. Aufwertung des USD zufolge hat. Im Bereich Supermärkte für Tiefkühlprodukte in Deutschland entwickelte sich der Markt nach Umsatz auch 2014 wieder positiv. Der Aufwärtstrend wird getragen von den Supermärkten, die sich mit attraktiven Einkaufsstätten beim Verbraucher immer besser profilieren. Aufgrund des guten Konsumklimas wird verstärkt zu hochwertigen und nachhaltigen Qualitätsprodukten gegriffen. Gegenläufig ist die Entwicklung im Discount im 1. Halbjahr 2014 in der fast alle Warengruppen im Tiefkühlbereich leicht rückläufig waren. Das Deutsche Tiefkühlinstitut e.V., als Branchenverband der Tiefkühlwirtschaft, erwartet für das weitere Jahr 2014 eine Erholung der Absatzmengen, so dass das Vorjahresergebnis von 3,3 Mio. Tonnen erreicht werden kann. Tiefkühlprodukte gehören zu den beliebtesten Produkten in deutschen Haushalten, 98 % der Haushalte kaufen TK wie die Rheingolddti-Marktstudie 2012 ergab. Die Anzahl der Mitarbeiter ist im Jahresdurchschnitt konstant wie im vorherigen Geschäftsjahr geblieben. Alle unsere Mitarbeiter haben im vergangenen Jahr sehr engagiert und mit großem Einsatz mitgewirkt. Dafür bedanken wir uns ganz herzlich. Entwicklung des MarktesIn der Rohwarenbeschaffung musste sich der Einkauf mit zweistelligen Preiserhöhungen aufgrund diverser Gegebenheiten, - EMS und damit verbunden geringeres Angebot - auseinandersetzen. Unter anderem war dieses auch einer höheren internationalen Nachfrage geschuldet. Produktionsmenge
Die Shrimpproduktion der glohalen Aquakultur (rote Säulen) ist seit der Jahrtausendwende stark gestiegen. Ursache dieses Erfolgs war der Mengenzuwachs bei White Shrimp (blaue Kurve). 62 FischMagazin 6/2014 --- Anteil vannamei --- Gesamtproduktion Shrimp Lage des UnternehmensDie Gesamtentwicklung des europäischen und deutschen Seafoodmarktes wirkte sich in 2013/14 negativ durch erhebliche Belastungen im Rohstoffbereich aus. Trotz Gegensteuerung konnte der Umsatz aus 2012/13 nicht gehalten werden und reduzierte sich um 2,9 % auf Mio. EUR 48,3. Entsprechend lag im Bereich Produktion das Produktionsvolumen unter den Vorjahreswerten und konnte sehr gut bewältigt werden. Die höheren Rohwarenbeschaffungskosten konnten nur zeitversetzt, auch aufgrund des globalen Wettbewerbs im deutschen Lebensmitteleinzelhandel, weitergeben werden. Zusätzlich zu der Aufwertung des US-Dollars belasteten im Geschäftsjahr 2013/14 die hohen Rohwarenkosten, die in USD aufgerechnet wurden, das Unternehmen. Die Personalkosten konnten auf Mio. EUR 1,4 reduziert werden und lagen wie im Vorjahr bei 2,9 % zur Betriebsleistung. Die Kostenstruktur in den Aufwandspositionen wie Kühlhausmieten, Verkaufsförderung etc. konnte um TEUR 272 auf 6,9 % zur BL gesenkt werden. Die Bilanzsumme der Ristic AG liegt mit Mio. EUR 16,3 über der des Vorjahres in Höhe von Mio. EUR 13,4. Dabei erhöhten sich der Bestand/geleistete Anzahlungen auf Vorräte um 36 % auf Mio. EUR 9,4, da wir uns angesichts neuer Aufträge/Kunden die zukünftige Nachfragebelebung, Erstbestückung mit Rohware absichern mussten. Stichtagesbezogen konnten die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen auf Mio. EUR 1,8 gesenkt werden. Auf der Passivseite der Bilanz fallen vor allem die kfr. Bankverbindlichkeiten und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen ins Gewicht, die im Zusammenhang mit dem Aktivposten Bestand stehen. Mit einer weiteren optimalen Sortimentspolitik versuchen wir konsequent Mehrkosten so weit wie möglich aus eigener Kraft zu kompensieren. Im Jahre 2013/14 haben wir verschiedenste innovative Produkte entwickelt. Insbesondere lag der Focus auf der Weiterentwicklung der ULTA-FRISCHE sowie der Erweiterung der nachhaltigen Garnelenfischerei mit Schwerpunkt Süd- und Mittelamerika unter anderem auch für Marken unserer Kunden. Für die Steuerung des Unternehmens stellen die Rohstoffpreise für Shrimps und sonstige Fischspezialitäten, Preise für Fischfutter und Fischaufzucht, der US-Dollarkurs sowie Kontraktpreise mit Großunternehmern wichtige Größen dar. In diesem Spannungsfeld zwischen stark schwankenden Rohstoffpreisen und steigender Konsumneigung bleibt es auch im neuen Geschäftsjahr für die Branche schwierig. Am deutschen Inlandsmarkt ist zudem weiter mit einem unverändert harten internationalen Wettbewerb zu rechnen. Die weltweiten Krisenherde und damit verbundene Instabilität einiger Regionen der Erde führen zu starken Wechselkursschwankungen, weshalb die Branche mit Unsicherheiten belastet ist. Als zunehmender Wettbewerbsnachteil für deutsche Produzenten ist auch die weitere Entwicklung der Energiepreise zu sehen. Voraussichtliche EntwicklungWir rechnen insgesamt mit einem Geschäftsjahr 2014/15, das große Herausforderungen aber auch hervorragende Chancen mit sich bringt. Die guten Chancen ergeben sich aus der mittlerweile hervorragenden Positionierung der Ristic AG in diversen Bereichen der Beschaffung, Produktion und des Vertriebs. Positiv könnte sich die Tatsache erweisen, dass nun nicht mehr der Preis im Mittelpunkt des Wettbewerbs steht, sondern der Genuss, die Nachhaltigkeit, die die soziale und ökologische Kompetenz eines Unternehmens weltweit widerspiegelt. Die weltweite Unsicherheit wie EURO-Krise, Ukraine, Russland bergen große Risiken. Es werden Währungsschwankungen, Preisschwankungen bei den Rohstoffen sowie zunehmende Nervosität der Handelspartner als Probleme erkannt. Es gilt, sich diesen Herausforderungen zu stellen. Die Ristic AG setzt weiterhin darauf mit Innovationen und Nachhaltigkeit die Marktposition zu verbessern und auszubauen. Die Ertragsplanung geht mittelfristig von weiter steigenden Umsätzen bei per Saldo annähernd konstanter Kostenstruktur im Verhältnis zur Gesamtleistung aus. RisikoberichtDie Ausfallrisiken der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind gering, da sich der Kundenkreis im Wesentlichen aus den großen deutschen Handelsketten zusammensetzt. Ein Großteil der Forderungen wird sofort im Rahmen des Factoringverfahrens veräußert. Das Ausfallrisiko trägt für diese Forderungen die Factoringgesellschaft. Die Produktion/der Vertrieb von Meeresfrüchten bedingt den Einsatz von unterschiedlichen Rohwaren, deren Beschaffung starken Schwankungen unterliegen kann. Durch die Kooperation mit strategischen Lieferanten aus unterschiedlichen Ländern werden Schwankungen geglättet und Abhängigkeiten vermieden. Die Qualität der Rohwaren wird durch Auditierungen unserer Lieferanten vor Ort und Eingangskontrollen bei Ristic geprüft. Die Qualitätskontrollen können aber nicht eine 100%ige Sicherheit für die einwandfreie Qualität der Rohware garantieren, da die Nachweisgrenzen für Fremdstoffe immer niedriger werden und es sich bei den Kontrollen nur um Stichproben handelt. Einen großen Teil der Rohwaren bezieht die Ristic AG aus internationalen Märkten. Sie werden in US-Dollar fakturiert. Zur Absicherung des Wechselkurses bedienen wir uns marktüblicher Absicherungsgeschäfte. Die Absicherung der Wechselkursrisiken kann nur im begrenzten Umfang das Risiko von anhaltend steigenden US-Dollar-Kursen kompensieren. Chancen und Risiken können sich aus den US-Dollar-Kursen ergeben. Unsere Finanzierung ist von Krediten abhängig. Durch die Ausübung alternativer Finanzierungsformen, wie Forderungsverkauf, aber auch mit einer ausreichenden Eigenkapitalbasis, versuchen wir die Abhängigkeit der Kreditfinanzierung zu reduzieren. Dabei unterliegen wir dem Zinsänderungsrisiko des Kapitalmarktes, welches mittelfristig durch Zinssicherungen abgesichert wird. Wesentliche rechtliche Risiken bestehen aus der Betriebsprüfung über die Abschreibung mit späterer Wiederaktivierung aus einem Darlehn gegenüber einem Lieferanten (zeitliche Verschiebung des Ergebnisses). Wir sehen dieses Risiko als nicht passivierungspflichtig an. NachtragsberichtEreignisse nach dem Abschlussstichtag mit Rückwirkung auf das abgelaufene Geschäftsjahr haben sich nicht ergeben. PrognoseberichtWir erwarten, dass der Markt Seafoodprodukte, insbesondere Shrimps, in den nächsten Jahren weiter im einstelligen Bereich wachsen wird. Wir haben uns für die nächsten Jahre zum Ziel gesetzt, überdurchschnittlich durch Innovationen und Nachhaltigkeit an diesem Wachstum teilzuhaben und unsere Profitabilität zu steigern. So gehen wir für das nächste Geschäftsjahr von einem Umsatzwachstum in Höhe von 18 % aus, welches sich in den ersten fünf Monaten des Geschäftsjahres 2014/15 im Umsatz wie Ertrag bestätigt. Unsere weltweiten Anstrengungen in den Ressourcen und im Aufbau eines Clean-Shrimps-Standards als Pilotprojekt in Asien werden die Nachhaltigkeit sowie die soziale und ökologische Kompetenz der Ristic AG untermauern. Wir werden uns weiterhin als oberste Priorität die Qualität und den Genuss unserer Produkte setzen. Dank der Visionen und nachhaltigen Basis sind wir zuversichtlich, zu den Gewinnern beim aktuellen ökonomischen Aufschwung zu zählen. Wir glauben, organisatorisch und finanziell gut gerüstet zu sein, um mit der schwierigen Marktlage fertig zu werden. Hierbei helfen uns unsere langjährigen guten Beziehungen zu unseren Kunden, Lieferanten und Banken sowie unsere stets leistungsbereiten Mitarbeiter.
Oberferrieden, im Dezember 2014 Bilanz zum 30. Juni 2014der Ristic AGAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Juli 2013 bis 30. Juni 2014der Ristic AG
Anhang für das Geschäftsjahr 2013/141. Allgemeine AngabenDer Jahresabschluss der Firma Ristic AG, Oberferrieden, für das Geschäftsjahr 2013/14 wurde nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften erstellt. Die Wertansätze der Vorjahresbilanz zum 30. Juni 2013 wurden als Vortrag übernommen. Die Bewertungsmethoden, die die Gesellschaft angewandt hat, entsprechen den gesetzlichen Vorschriften und wurden nicht geändert. Soweit Wahlrechte für Angaben in der Bilanz oder im Anhang ausgeübt werden können, wurde der Vermerk im Anhang gewählt. Bilanz sowie Gewinn- und Verlustrechnung wurden entsprechend den Gliederungsvorschriften von §§ 266 Abs. 2 und 3 sowie § 275 Abs. 2 H BG ungekürzt aufgestellt und vorgelegt. 2. Bilanzierungs- und BewertungsgrundsätzeAnlagevermögen Die Immateriellen Vermögensgegenstände und Sachanlagen wurden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Hierzu wird auf den Anlagenspiegel verwiesen. Unter Sonstigen Ausleihungen valutiert ein Darlehen gegenüber Rainbow Export S.A., Costa Rica. Die Werthaltigkeit wird jedes Jahr neu beurteilt und hängt von der laufenden Entwicklung ab. Die Abschreibungssätze wurden nach der betriebsinternen Nutzungsdauer bemessen, welche den steuerlichen Abschreibungssätzen entsprechen. Geringwertige Anlagegüter nach § 6 Abs. 2 EStG mit Einzelanschaffungspreis bis EUR 410,- wurden im Zugangsjahr voll abgeschrieben und im Anlagespiegel als Abgang gezeigt. Bis 31. Dezember 2009 wurden geringwertige Anlagegüter mit Einzelanschaffungspreis von EUR 150.-- bis EUR 1.000,-- zu einem GWG-Pool zusammengefasst und werden linear in fünf Jahren abgeschrieben. Vorratsvermögen Die Fertigerzeugnisse sowie Handelswaren sind unter Beachtung des Niederstwertprinzips mit den Anschaffungskosten oder den niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. Forderungen Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und die Sonstigen Vermögensgegenstände sind mit dem Nennwert angesetzt. Für bekannte Ausfallrisiken wurden Einzelwertberichtigungen gebildet. Zur Abdeckung des allgemeinen Kreditrisikos wurde eine Pauschalwertberichtigung gebildet. Alle Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind innerhalb eines Jahres fällig. Für die Umrechnung der auf ausländische Währungen lautenden Forderungen lagen folgende Umrechnungskurse zum Bilanzstichtag zugrunde:
Wertpapiere Die Sonstigen Wertpapiere sind mit den Anschaffungskosten bewertet. Sofern der Börsenkurs zum Bilanzstichtag niedriger lag, wurden Abschreibungen gemäß § 253 III Satz 1, 2 vorgenommen. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten Liquide Mittel werden mit dem Nennwert angesetzt. Rechnungsabgrenzungsposten Rechnungsabgrenzungsposten betreffen vorausbezahlte Kosten, die mit dem Nennwert angesetzt wurden. Rückstellungen Die Pension-, Steuer- und sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Die Sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Sozialverpflichtungen mit TEUR 127 (Vj.TEUR 118), Gewährleistungen mit TEUR 354 (Vj.TEUR 356) sowie für Aufbewahrungsverpflichtung TEUR 127 (Vj. TEUR 123.) Die Pensionsrückstellung wurde gemäß versicherungsmathematischen Grundsätzen unter Zugrundelegung der Richttafeln 2005 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck und eines Zinssatzes von von 4,76 % p.a. gebildet. Dieser Zinssatz entspricht dem von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten Zinssatz gemäß § 253 Abs. 2 HGB zum 30. Juni 2014. Es wurde keine Fluktuation angesetzt. Als Rententrend wurde gemäß Zusage 1 % angesetzt. Als Anwartschaftstrend wurde gemäß Zusage 2 % angesetzt. Im Einzelnen erfolgten die Berechnungen nach der Projected Unit Credit Method unter Beachtung der dafür geltenden Bestimmungen. Die Pensionszusage wurde rückgedeckt. Die Rückdeckungsversicherung in Höhe von EUR 109.403,46 wurde mit der Pensionsrückstellung verrechnet. Der beizulegende Zeitwert des Deckungsvermögens entspricht den Anschaffungskosten.
Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten sind gemäß § 253 Abs. 1 HGB mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Die Fälligkeiten ergeben sich aus nachstehendem Verbindlichkeitenspiegel. Für die Umrechnung der auf ausländische Währung lautenden Verbindlichkeiten lagen folgende Umrechnungskurse zum Bilanzstichtag zugrunde:
3. BilanzvermerkeDie Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und Sonstigen Vermögensgegenständen sind innerhalb eines Jahres fällig. Zu den Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten wird auf den Verbindlichkeitenspiegel verwiesen.
4. Vermerke zur Gewinn- und VerlustrechnungIm Personalaufwand sind enthalten:
Die Aufwendungen für Altersversorgung beinhalten Versorgungszusagen an unsere Mitarbeiter, die durch eine Unterstützungskasse abgesichert sind, wobei eine Dotierung nicht regelmäßig erfolgt. Zum 30. Juni 2014 betrug der Fehlbetrag des Kassenvermögens TEUR 206. 5. Sonstige AngabenDurchschnittliche Arbeitnehmerzahl im Berichtsjahr: Die durchschnittliche Arbeitnehmerzahl beträgt
Sonstige Finanzielle Verpflichtungen Verpflichtungen aus mehrjährigen Leasingverträgen:
Der jährliche Mietaufwand an die Firma Ristic GmbH & Co. KG beträgt p.a. EUR 60.000,--. Organe Zum Vorstand im Geschäftsjahr 2013/14 waren bestellt:
Die Angaben der Gesamtbezüge unterbleiben gemäß § 286 Abs. 4 HGB. Dem Aufsichtsrat gehörten im Geschäftsjahr 2013/14 an:
Angabe nach § 158 Abs. 1 AktG Überleitung vom Jahresfehlbetrag zum Bilanzgewinn:
Angaben nach § 152 Abs. 1, 3 AktG Das Grundkapital besteht ausschließlich in voller Höhe aus 2.500.000 auf den Inhaber lautende Stückaktien (Vorjahr dito). Die Gewinnrücklage gemäß § 152 Abs. 3 AktG bleibt im Geschäftsjahr 2013/14 unverändert im Vergleich zum Vorjahr. Angaben gemäß § 285 HGB Die Angaben zu § 285 Nr. 9a und § 285 Nr. 17 unterbleiben gemäß § 286 Abs. 4 und § 288 Abs. 2 S. 3 HGB. Angaben gemäß § 285 Nr. 11, 18, 19, 29 HGB Die Ristic AG ist an Ristic France S.A.R.L., Vitrolles, Frankreich, zu 100 % beteiligt. Derivative Finanzinstrumente bestanden am Bilanzstichtag in folgender Höhe:
Die durchschnittlichen Kurse der Absicherung zu den offenen Positionen liegen im Marktwert und stellen eine positive Valuta per 30. Juni 2014 da. Aktive latente Steuern resultieren aus Differenzen zwischen handelsrechtlichen uns steuerrechtlichen Wertansätzen in Höhe von TEUR 338. Auf den ungenutzten Verlustvortrag wurde eine aktive latente Steuer in Höhe von TEUR 382 abgegrenzt. Die Bewertung der temporären Differenzen und des innerhalb der nächsten fünf Jahre verrechen-baren steuerlichen Verlustvortrages erfolgt mit dem für das Geschäftsjahr geltenden Steuersatz für Körperschaftsteuer und Gewerbesteuer von ca. 27 %. 6. Ergebnisverwendung und Unterschrift nach § 245 HGBDer Jahresabschluss zum 30. Juni 2014 weist einen Jahresfehlbetrag in Höhe von TEUR 997 aus. Der Vorstand schlägt vor, diesen auf neue Rechnung vorzutragen.
Oberferrieden, im Februar 2015 RISTIC AG Vorstand Peter Ristic Entwicklung des Anlagevermögens zum 30. Juni 2014
Verbindlichkeitenspiegel
* langfristiges Darlehen, jederzeit
rückrufbar aufgrund bestimmter Bedingungen
Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Ristic AG, Burgthann, Ortsteil Oberferrieden, für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2013 bis 30. Juni 2014 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung des Vorstands der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung gemäß § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen des Vorstands sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss der Ristic AG, Burgthann, Ortsteil Oberferrieden, den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Ohne diese Beurteilung einzuschränken, weisen wir auf die Ausführungen des Vorstands im Anhang in Abschnitt "2. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze" hin. Dort wird die Werthaltigkeit eines Darlehens an ein nahe stehendes Unternehmen als gegeben angesehen, die jedes Jahr neu beurteilt werden muss, da von der laufenden Entwicklung abhängig.
Nürnberg, den 16. März 2015 Deloitte
& Touche GmbH
Thiermann, Wirtschaftsprüfer Poneleit, Wirtschaftsprüfer |
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