Ehrlich Logistics GmbH
Dobschützstraße 29C, 06886 Wittenberg, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Monika Ehrlich seit 19.2.2015 | Geschäftsführer |
Oliver Knauth seit 19.2.2015 | Geschäftsführer |
Natalie Ehrlich seit 19.2.2015 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
3 Gesellschafter
GmbH-Struktur
1 von 3 angezeigt
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Ehrlich Logistics GmbHLutherstadt WittenbergJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023
Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2023
Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Ehrlich Logistics GmbH, Lutherstadt Wittenberg Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Ehrlich Logistics GmbH, Lutherstadt Wittenberg, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Ehrlich Logistics GmbH, Lutherstadt Wittenberg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Lutherstadt Wittenberg 17. Dezember 2024 DORNBACH
GMBH
Balke, Wirtschaftsprüfer Nitschke, Wirtschaftsprüfer Amtsgericht Stendal, Abtlg. B, Nr. 4567Anhang für das Geschäftsjahr 2023Inhaltsverzeichnis des Anhangs I. Angaben zum Jahresabschluss A. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden C. Erläuterungen zur Bilanz D. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung II. Sonstige Angaben A. Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen B. Organe C. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer D. Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind I. Angaben zum Jahresabschluss A. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Dritten Buches des Handelsgesetzbuches sowie des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung erstellt. Die Gliederung des Jahresabschlusses erfolgt nach den Vorschriften §§ 266 ff. HGB. Soweit für Pflichtangaben Wahlrechte bestehen, diese in der Bilanz, der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang darzustellen, sind diese aus Gründen der Übersichtlichkeit im Anhang dargestellt. Die Ausweisstetigkeit wurde gewahrt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB gegliedert. Zur besseren Darstellung wurde die Posten "Forderungen gegen Unternehmen der EHRLICH-Gruppe" und "Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen der EHRLICH-Gruppe" in das handelsrechtliche Gliederungsschema der Bilanz aufgenommen. B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungswahlrechte werden nach § 250 Abs. 3 HGB sowie § 274 Abs. 1 HGB in Anspruch genommen. Die Bewertungsmethoden werden unverändert gegenüber dem Vorjahr angewandt. Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden grundsätzlich zu Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten abzüglich Anschaffungspreisminderung aktiviert. Die planmäßigen Abschreibungen werden nach der linearen Methode vorgenommen. Sachanlagen Die entgeltlich erworbenen Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden grundsätzlich zu Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten abzüglich Anschaffungspreisminderungen aktiviert. Für abnutzbare Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden planmäßige Abschreibungen nach der linearen Methode vorgenommen. Die Nutzungsdauern des abnutzbaren Anlagevermögens orientieren sich grundsätzlich an steuerlichen Richtwerten. Anpassungen werden vorgenommen, soweit die betriebswirtschaftliche Nutzungsdauer abweicht. Auf die Zugänge des beweglichen Anlagevermögens wird die Jahresabschreibung pro rata temporis verrechnet. Geringwertige Anlagegüter mit Einzelanschaffungspreis bis zu EUR 800,00 werden voll abgeschrieben. Vorräte Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden zu Anschaffungspreisen einschließlich Nebenkosten abzüglich Preisnachlässen bewertet, die unter Beachtung des Niederstwertprinzips nicht über den Wiederbeschaffungskosten am Bilanzstichtag liegen. Forderungen und sonstige Aktiva Die Bewertung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen erfolgt zum Nennwert. Dem allgemeinen Kreditrisiko sowie dem internen Zinsverlust wird durch eine Pauschalwertberichtigung des um die einzelwertberichtigten Forderungen bereinigten Nettoforderungsbestandes, zweifelhaften Forderungen wird durch angemessene Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Der Bestand an liquiden Mitteln wird mit Nominalwerten bewertet. Der Ansatz der sonstigen Aktiva erfolgt zu Nennwerten. Rückstellungen Die Rückstellungen werden mit den nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbeträgen angesetzt. Bei Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden erwartete Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt. Diese Rückstellungen werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre abgezinst. Bei Altersvorsorgeverpflichtungen wird der durchschnittliche Marktzinssatz der vergangenen zehn Geschäftsjahre für die Abzinsung verwendet. Verbindlichkeiten Die Bewertung der Verbindlichkeiten erfolgt zum Erfüllungsbetrag. Latente Ertragsteuern Latente Ertragsteuern werden für sämtliche Differenzen zwischen den steuerlichen und den bilanziellen Wertansätzen gebildet. Die latenten Steuern werden auf Basis der für die Gesellschaft geltenden Steuersätze ermittelt. Haftungsverhältnisse Die Haftungsverhältnisse gemäß §§ 251, 268 Abs. 7 HGB werden nach den für Verbindlichkeiten geltenden Grundsätzen unter Berücksichtigung der Wahrscheinlichkeit der Inanspruchnahme ausgewiesen. Die Risikoeinschätzung der Inanspruchnahme erfolgt auf der Grundlage vernünftiger kaufmännischer Beurteilung. C. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Summe der Bruttowerte (kumulierte Anschaffungs- und Herstellungskosten) und der kumulierten Abschreibungen je Anlageposten sowie die Zugänge und Abgänge des Berichtsjahres ergeben sich aus dem Anlagenspiegel (ebenso sind dem Anlagenspiegel die Abschreibungen des Geschäftsjahres zu entnehmen). Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind nicht enthalten. In den Forderungen gegen Unternehmen der EHRLICH-Gruppe sind solche aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 660 enthalten. Forderungen gegen Gesellschafter bestehen nicht. Rechnungsabgrenzungsposten Hierin enthalten ist ein Disagio in Höhe von TEUR 2. Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung (Pensionsrückstellungen) Die Ermittlung der Pensionsverpflichtungen erfolgte nach versicherungsmathematischen Grundsätzen auf Basis "protected unit credit method" unter Zugrundelegung eines Rechnungszinsfußes von 1,74 %, erwarteten Lohn- und Gehaltssteigerungen von 0 % und unter Anwendung der Heubeck-Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck. Vermögensgegenstände gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB mit einem beizulegenden Zeitwert i. H. v. TEUR 710 wurden mit Pensionsverpflichtungen mit einem Erfüllungsbetrag i. H. v. TEUR 602 verrechnet. Der beizulegende Zeitwert entspricht den fortgeführten Anschaffungskosten und beträgt TEUR 710. Die Aufwendungen aus der Aufzinsung i. H. v. TEUR 11 wurden unter dem Posten "Zinsen und ähnliche Aufwendungen" ausgewiesen. Eigenkapital Die Geschäftsführung beabsichtigt, nach Zustimmung durch die Gesellschafterversammlung, den Jahresfehlbetrag einschließlich des Gewinnvortrages auf neue Rechnung vorzutragen. Ausschüttungsgesperrte Beträge: TEUR 69. Zusammensetzung:
Sonderposten für Investitionszuschüsse zum Anlagevermögen Der Sonderposten wurde 2005 für öffentliche Fördermittel im Zusammenhang mit der Errichtung der Betriebsstätte in Pratau gebildet. Im Geschäftsjahr 2022 erfolgte eine Zuführung zum Sonderposten i. R. einer Zuwendung zur Förderung der Erneuerung der Nutzfahrzeugflotte vom Bundesamt für Güterverkehr betreffend dem Erwerb intelligenter Trailer-Technologie, welche in angeschafften Sattelanhängern verbaut wurde. Im Geschäftsjahr 2023 wurde die Anschaffung einer Kompressoranlage i. R. der Förderung für Energie- und Ressouceneffizienz bezuschusst. Die Auflösung des Sonderpostens erfolgte entsprechend der Nutzungsdauer der bezuschussten Vermögensgegenstände des Anlagevermögens in Höhe von TEUR 18. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Personalverpflichtungen (TEUR 123). Verbindlichkeiten
Von den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind TEUR 2.077 durch die Eintragung einer Buchgrundschuld auf dem Objekt Thedinghauser Str. 14 in der Lutherstadt Wittenberg, TEUR 427 durch die Eintragung einer Grundschuld am Objekt Dobschützstr. 29 c besichert. Die sonstigen Verbindlichkeiten sind ebenfalls durch Sicherungsübereignungen von Anlagevermögen (TEUR 106) abgesichert. In den Verbindlichkeiten gegen Unternehmen der EHRLICH-Gruppe sind solche aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 64 enthalten. Latente Steuern Die latenten Steuern beruhen auf temporären Differenzen zwischen handels- und steuerrechtlichen Wertansätzen in den Pensionsverpflichtungen (TEUR 69; Vorjahr TEUR 73). Es wurde ein Steuersatz von 28,78 % angewandt, der sich aus dem kombinierten Ertragsteuersatz aus Körperschaftsteuer, Solidaritätszuschlag und Gewerbesteuer zusammensetzt. Haftungsverhältnisse Die Gesellschaft hat sich verpflichtet, für Verbindlichkeiten der LOG NEO OHG, Lutherstadt Wittenberg, gegenüber der Volksbank im Bergischen Land eG, Remscheid, in Höhe von EUR 40.653,86 einzutreten. Die Bürgschaft beläuft sich auf insgesamt EUR 254.560,00. Mit einer Inanspruchnahme aus den Sicherheiten für fremde Verbindlichkeiten wird nicht gerechnet, da die Schuldner finanziell in der Lage sind, ihren Verpflichtungen termingerecht nachzukommen. D. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Sonstige betriebliche Erträge In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus der Auflösung des Sonderpostens für Investitionszuschüsse zum Anlagevermögen in Höhe von TEUR 18 erfasst. II. Sonstige Angaben A. Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen Die Gesellschaft hat mit der Mercedes Benz Leasing GmbH Leasingverträge für die Überlassung von Fahrzeugen abgeschlossen. Der Leasingaufwand des Jahres 2024 beträgt voraussichtlich TEUR 912 (Vorjahr: TEUR 811). Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen i. H. v. TEUR 112 p. a. resultieren im Wesentlichen aus langfristigen Miet- und Pachtverträgen. B. Organe
C. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer
D. Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Ende des Geschäftsjahres sind nicht eingetreten.
Lutherstadt Wittenberg, 17. Dezember 2024 Geschäftsführung Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023I. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell des Unternehmens Das Kerngeschäft der Ehrlich Logistics GmbH gliedert sich in die Bereiche "Transport" und "Lager und Logistik", wobei im Geschäftsjahr 2023
Die Transportleistungen erfolgen überwiegend im deutschlandweiten Fernverkehr. Dabei hat sich das Unternehmen auf temperaturgeführte Transporte spezialisiert, insbesondere in den Bereichen Lebensmittel und Spezialbaustoffe. Hierfür hatte das Unternehmen im Durchschnitt ca. 58 fahrende Einheiten im Einsatz, davon 52 Sattelzüge mit Kühlaufliegern. Im Bereich "Lager und Logistik" werden in einem eigenen Lager für verschiedene Kunden Waren, insbesondere Waren der Haushaltchemie, gelagert, kommissioniert und für den Versand vorbereitet und bereitgestellt. Daneben betreibt das Unternehmen eine zertifizierte Palettenstation zur Reparatur von Europaletten. Die Leistungen der Palettenstation erfolgen überwiegend für den eigenen Bedarf. Auf den Weiterverkauf von Dieselkraftstoff und Ad Blue an Kooperationspartner entfielen im Geschäftsjahr 2023 Erlöse in Höhe von 1.509,0 TEUR. Das ist ein Anteil von 10,0 % an den Umsatzerlösen gesamt. Im Rahmen der Kooperation erfolgt dieser Weiterverkauf kostendeckend ohne nennenswerte Erträge. Die Summe der übrigen Umsatzerlöse liegt bei 0,5 % am Gesamtumsatz und ist wirtschaftlich von untergeordneter Bedeutung. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen Bedingt durch die oben dargestellte Spezialisierung verzeichnet das Unternehmen eine stabile Auftragslage, die im Verlauf der Geschäftsjahre jedoch den saisonalen Schwankungen der Lebensmittel- und Baustoffindustrie unterworfen ist. Da einige der wichtigsten Kunden Produktionsstätten in unmittelbarer Nähe betreiben, verfügt das Unternehmen über eine gute Marktstellung in der Region. Branchenbedingt wird die Ertragssituation des Unternehmens in hohem Maße durch die Entwicklung und die Schwankungen der Kraftstoffpreise beeinflusst. Als weiterer wesentlicher Einflussfaktor stellt sich zunehmend die Personalsituation im Bereich des Fahrpersonals dar. 2. Geschäftsverlauf Auf Grund der allgemeinen wirtschaftlichen Lage und der hohen Inflation gestaltete sich auch der Markt im Transportgewerbe als äußerst schwierig. In allen wesentlichen Kostenpositionen kam es zu deutlichen Preiserhöhungen mit Ausnahme der Kraftstoffkosten. Um notwendiges Fachpersonal zu halten und um qualifiziertes Fahrpersonal anzuwerben und zu halten waren Lohn- und Gehaltserhöhungen unabdingbar. Bedingt durch die schwierige Marktsituation war es nicht möglich, die massiven Kostensteigerungen an die Transportkunden weiterzugeben und die Frachtpreise an die Kostenentwicklung anzupassen. Durch die vereinbarten Dieselfloater führten die Preissenkungen beim Dieselkraftstoff automatisch und zeitnah zur Senkung der Frachtpreise, während die Kostensteigerungen in den übrigen Positionen unberücksichtigt blieben. Trotz annähernd gleicher Transportleistung sank daher der Umsatz des eigenen Fuhrparks um 567 TEUR gegenüber dem Vorjahr. Wie in den Vorjahren war auch im Geschäftsjahr 2023 der Mangel an qualifiziertem Fahrpersonal ein wesentlicher Faktor für den Geschäftsverlauf. Der Mangel an Fahrpersonal führte während des gesamten Jahres zu Umsatzausfällen durch stehende Fahrzeuge. Oben dargestellte Hauptursachen führten im Geschäftsjahr 2023 in Summe zu einem hohen Jahresfehlbetrag. Im Jahresvergleich kam es zu nachstehender Entwicklung:
Der Transportumsatz des eigenen Fuhrparks ging um 567 TEUR bzw. 5,2 % gegenüber dem Vorjahr zurück.
3. Lage a) Ertragslage Gegenüber dem Vorjahr sind die Umsatzerlöse
Die Umsatzsteigerung im Bereich "Transport" wurde allein durch Leistungen der Subunternehmer mit einem Mehrumsatz von 616 TEUR erbracht, während der Umsatz des eigenen Fuhrparks um 567 TEUR zurückging. Einzige Kompensation für diesen Umsatzrückgang war die Senkung der Dieselkosten um 470 TEUR. Der Mehrumsatz der Subunternehmer erbrachte nur einen Roherlös von 34 TEUR, da die Kosten für Fremdleistungen damit um 582 TEUR anstiegen. Neben den Ertragseinbußen im Umsatz führten hohe Kostensteigerungen zu den weiteren Verlusten, unter anderem:
Das wirtschaftliche Ergebnis betrug im Geschäftsjahr -540 TEUR. Gegenüber dem Vorjahr (59 TEUR) ist dies eine Minderung um 599 TEUR. Der Jahresfehlbetrag betrug im Geschäftsjahr 620 TEUR. Gegenüber dem Vorjahr (53 TEUR Jahresüberschuss) ist dies eine Minderung um 673 TEUR. b) Finanzlage aa) Kapitalstruktur Die Kapitalstruktur hat sich gegenüber dem Vorjahr signifikant verändert. Das Eigenkapital sank um 1.061 TEUR und beträgt 20,0 % am Gesamtkapital. Das Fremdkapital stieg um 1.409 TEUR und beträgt 80,0 % am Gesamt-kapital. Gründe hierfür sind der außergewöhnliche hohe Jahresfehlbetrag von 620 TEUR und eine Gewinnausschüttung in Höhe von 430 TEUR aus dem Gewinnvortrag im Geschäftsjahr 2023. Die Gesellschaft verfügt aber noch immer über ein Eigenkapital von 1.394 TEUR und ist in der Lage, ihre kurzfristigen Zahlungsverbindlich-keiten innerhalb der vorgegebenen Zahlungsfristen zu begleichen. Die bisherigen Gesellschafter, Herr Eberhard Ehrlich und Frau Monika Ehrlich, sind zum Ende des Geschäftsjahres aus der Gesellschaft ausgeschieden und haben ihre Geschäftsanteile auf die LOG NEO OHG (Gesellschafter Frau Natalie Ehrlich und Herr Oliver Knauth) übertragen. Die o. g. Gewinnausschüttung erfolgte in Zusammenhang mit diesem Gesellschafterwechsel. Zwecks Ausschüttungsfinanzierung wurde ein Bankkredit in Höhe von 600,0 TEUR aufgenommen. Auf die bestehenden Bankkredite wurden Tilgungen in Höhe von 312,6 TEUR vorgenommen. Zur Stärkung der Liquidität wurden durch die neuen Gesellschafter Darlehen über 150,0 TEUR an die Gesellschaft ausgereicht. Bestehende Gesellschafterdarlehen der bisherigen Gesellschafter wurden in Höhe von 156,8 TEUR getilgt. Weitere Kredite wurden nicht aufgenommen. Die Inanspruchnahme bestehender Kreditlinien (Kontokorrentkredite) erhöhte sich um 147,2 TEUR. Per Saldo erhöhten sich die Verbindlichkeiten aus Bankkrediten damit um 434,6 TEUR. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen beliefen sich am 31.12.23 auf 1.754 TEUR (Vorjahr: 1.018 TEUR). Diese Verbindlichkeiten resultieren zu 23 % (410 TEUR) aus Kraftstofflieferungen mit einem Zahlungsziel von 30 Tagen. Weitere 163 TEUR bzw. 9 % entfallen auf die Mautabrechnung zum 31.12.2023. 907 TEUR bzw. 51,7 % entfallen auf Verbindlichkeiten gegenüber dem Schwesterunternehmen LOG ONE GmbH. Es ist dabei zu berück-sichtigen, dass dieser Verbindlichkeit eine Forderung von 440 TEUR gegenüber steht. Die Zunahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen um 736 TEUR ist zu 90 % durch die o. g. Verbindlichkeit gegenüber der LOG ONE GmbH begründet (2022: 243 TEUR / 2023: 907 TEUR). Eine weitere Erhöhung der Verbindlichkeiten ist durch die Erhöhung der Maut ab 01.12.2023 begründet. So stieg die Monatsrechnung für den Dezember von 94 TEUR im Vorjahr auf 163 TEUR im Geschäftsjahr, was zu einem Anstieg der Verbindlichkeit um 69 TEUR führte. Die übrigen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind um 52 TEUR gestiegen. Diese Steigerung ist stichtagsbedingt und betrifft Rechnungen für den Leistungszeitraum Dezember 2023 mit Fälligkeit im Januar 2024. Die Zunahme des kurzfristigen Fremdkapitals ist weitestgehend auf die höheren Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen wie oben dargestellt zurückzuführen. Weitere wesentliche Positionen sind die Zunahme der kurzfristigen Bankschulden um 270 TEUR und die Zunahme der sonstigen Verbindlichkeiten um 231 TEUR, insbesondere die Verbindlichkeiten aus Steuern, Sozialversicherungen und Lohn. In der Gesamtbetrachtung zeigt sich eine Eigenkapitalquote von 20 %:
bb) Investitionen Im Geschäftsjahr 2023 wurden insgesamt Investitionen in Höhe von 59,6 TEUR getätigt. Im Einzelnen handelte es sich dabei um:
cc) Liquidität Die Liquidität der Gesellschaft ist ausreichend. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betrugen zum Bilanzstichtag 1.754 TEUR. Demgegenüber betrugen die kurzfristigen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 2.477 TEUR. Das Barvermögen der Gesellschaft betrug zum Ende des Geschäftsjahres 6 TEUR. Dem Unternehmen steht durch die Hausbanken ein Kreditrahmen in Höhe von 1.500 TEUR zur Verfügung. Zum Stichtag wurde dieser Kreditrahmen in Höhe von 1.147 TEUR bzw. 76,5 % in Anspruch genommen, so dass zusätzlich zum Barvermögen noch eine Liquiditätsreserve in Höhe von 353 TEUR zur Verfügung stand. c) Vermögenslage Die Vermögenslage der Gesellschaft ist ausreichend. Durch den außerordentlichen Jahresfehlbetrag und die oben dargestellte Gewinnausschüttung fiel die Eigenkapitalquote von 37,0 % im Vorjahr auf 20,0 % im Geschäftsjahr. Außergewöhnliche Ereignisse mit wesentlichen Auswirkungen auf die Vermögenslage wurden unter dem Punkt "Ertragslage" bereits dargestellt. 4. Finanzielle Leistungsindikatoren Mit Bezug auf das Betriebsergebnis hat sich die Umsatzrendite (Betriebsergebnis / Umsatz * 100) negativ entwickelt:
Die Gesamtkapitalrendite (Betriebsergebnis / Gesamtkapital * 100) entwickelte sich ebenfalls negativ:
Die Ursachen für diese Entwicklung wurden unter dem Punkt "Ertragslage" bereits dargestellt. III. Prognose-, Chancen- und Risikobericht 1. Prognosebericht In Anbetracht der dramatischen Ertragslage im Geschäftsjahr 2023 haben wir intensive Gespräche mit unseren Transportkunden geführt, mit dem Ziel, die Anpassung der Frachtpreise an die aktuelle Kostenentwicklung anzupassen. Auf Grund der schwierigen Marktlage im Transportsektor konnten wir dabei erst im 3. Quartal 2024 nennenswerte Ergebnisse erzielen. Gleichzeitig arbeiten wir an der Optimierung unserer Transportprozesse mit dem Ziel einer höheren Fahrzeugauslastung und der Reduzierung von Leerkilometern. Insbesondere unter dem Aspekt der extrem gestiegenen Mautgebühren ist dies von entscheidender Bedeutung. Im Rahmen der Transportoptimierung werden wir unter Beibehaltung des Transportvolumens die Anzahl der Fahrzeuge verringern, um die Fahrzeugkosten signifikant zu senken. Die Situation beim Fahrpersonal bleibt weiterhin angespannt. Da es inzwischen fast aussichtslos scheint, deutsche Kraftfahrer anzuwerben, werden wir uns weiterhin darauf konzentrieren, ausländisches Personal, insbesondere polnische Kraftfahrer anzuwerben, um den Bestand des Fahrpersonals zu stabilisieren und Umsatzausfälle durch stehende Fahrzeuge zu reduzieren. Die betriebswirtschaftliche Auswertung per 30.09.2024 weist einen Verlust von 308 TEUR aus. Dieser Verlust resultiert aus dem Ergebnis des 1. Halbjahres 2024. Im 3. Quartal 2024 wurde die Trendwende erreicht und ein Gewinn von 80 TEUR erreicht. Trotz Fortsetzung der positiven Entwicklung wird es nicht mehr möglich sein, den Verlust des 1. Halbjahres gänzlich aufzuholen. Für das Jahr 2024 erwarten wir daher einen Gesamtumsatz von 17.000 TEUR und einen Jahresfehlbetrag von 220 TEUR. 2. Risikobericht Die Prognose basiert auf der wirtschaftlichen Entwicklung des 3. Quartals 2024. Ausgehend von den jüngsten Erfahrungen schätzen wir ein, dass eine adäquate Anpassung der Frachtraten und damit eine positive Ertragsentwicklung möglich ist. Wichtig ist in diesem Zusammenhang, dass eine langjährige Zusammenarbeit mit unseren Hausbanken besteht und wir auch in kritischen Situationen mit der Unterstützung der Hausbanken rechnen können. Die konsequente Fortsetzung der Transportoptimierung ist für den Fortbestand des Unternehmens von existentieller Bedeutung. Der akute Mangel an qualifizierten Kraftfahrern bleibt ein ständiges Problem, dass in den nächsten Jahren weiter zunehmen wird. Der weitere Erfolg des Unternehmens wird entscheidend dadurch bestimmt, den notwendigen Bestand an qualifiziertem Fahrpersonal zu sichern. Weitere Risiken, die das Unternehmen existentiell gefährden könnten, sind gegenwärtig nicht erkennbar. Die Liquiditätslage ist ausreichend, so dass keine dauerhaften finanziellen Engpässe zu erwarten sind. Der Gesellschaft steht durch die Hausbanken eine Betriebsmittelkreditlinie in Höhe von 1.500 TEUR zur Verfügung, die gegenwärtig, d. h. im Geschäftsjahr 2024, mit durchschnittlich 78 % in Anspruch genommen wird. Im Rahmen der Kreditlinie steht somit ständig eine Liquiditätsreserve von ungefähr 330 TEUR zur Verfügung. Mit den Hausbanken besteht eine langjährige Geschäftsbeziehung. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein permanentes Mahnwesen. Zur Absicherung gegen Liquiditätsrisiken und zur Gewährleistung einer jederzeitigen Zahlungsfähigkeit wird ein fortlaufender Liquiditätsplan erstellt und ständig an aktuelle Änderungen angepasst. Dieser Liquiditätsplan ist Basis für die operative Geldmitteldisposition.
Wittenberg, den 17. Dezember 2024 Ehrlich Logistics GmbH Geschäftsführung |
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